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Warum ist das so ?(es geht um clipping)

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Biopast
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 19. Jun 2004, 10:59
Hallo,

ich habe eine Frage: man ließt und hört ja in fachkreisen immer wieder das es besser ist einen lautsprecher mit einem verstärker zu betreiben der mehr kann als der lautsprecher. 1. würde er besser klingen und 2. würder er nicht so schnell kaputt gehen, weil der verstärker nicht am limit spielt. SO:

aber das problem ist das mir das meine kumpels nicht glauben, die sagen alle: der verstärker sollte weniger leistung als der lautsprecher kann haben,

und das problem ist jetzt nur, das ichs versucht habe zu erklären, aber ich kanns nicht richtig erklären.

könnt ihr mir das mal genau erklären, warum z.b ein Lautsprecher mit 50 Watt belasstbarkeit nicht so schnell kaputt geht wenn er mit einem 100 watt verstärker betrieben wird, als wenn er mit einem 20 watt verstärker betrieben wird.
cr
Moderator
#2 erstellt: 19. Jun 2004, 11:07
Wenn ein Verstärker übersteuert, entstehen lauter Frequenzen im Hochtonbereich, die den Hochtöner relativ leicht zerstören.
Somit gilt: Mit einem schwächeren Verstärker kann zwar schwer den BassLS zerstören, aber leicht den Hochtöner.
Mit einem starken Verstärker kann man den Bass- und Hochtöner zerstören.
WEnn man bei vernünftigen Lautstärkern hört, wird man weder mit einem starken, noch mit einem schwächeren Verstärker die LS zerstören.

Wenn der Vertärker aber schwächer als der HT ist, kann man trotz Clippings gar nichts zerstören.
(zB mit einem 6W-Verstärker kann man den HT einer großen Box normalerweise nicht zerstören)


[Beitrag von cr am 19. Jun 2004, 11:17 bearbeitet]
DOSORDIE
Inventar
#3 erstellt: 19. Jun 2004, 11:11
weil ein Lautsprecher mit 50 W der an einem 40 W Verstärker betrieben wird, durch das clipping zerstört werden kann, weil durch die verzerrung ja viel mehr Leistung entsteht als eigentlich darf, die Frequenzen stoßen ja oben an, in den roten bereich, das problem ist nur, es gibt keinen roten bereich, sie brechen am anschlag einfach ab, es ist wie wenn du in einen 10 l Eimer 20 Liter reinfüllen wolltest, totale Übersättigung, irgendwann ist der Eimer am Limit, es geht nicht mehr rein, als reinpasst, wenn du beispielsweise die Bässe anhebst, dann dann zerrts zwar wie sau ab ner gewissen lautstärke aber es wird trotzdem lauter, weil die Frequenz dann eben gerne wo hin will, wo sie nicht hinkann. Wenn man den Verstärker dann immer auf Hälfte betreiben muss damit man einigermaßen Lautstärke hat dann ist es logisch, dass er sich nicht so lange hält, sagen wir ich höre auf 2x12 W mit nem 2x25 W Verstärker, is doch einleuchtend, dass der im Vergleich zu nem 2x100 W Verstärker weiter an seine Grenzen Getrieben wird. Es ist aber durchaus beides schädlich für die Boxen, es kommt drauf an wie man damit umgeht, du kannst nen großen Verstärker auch an kleinen boxen betreiben, das klingt sicher auch gut, aber du kannst ihn nicht lauter drehen als die Boxen es zu lassen, sonst gehen sie auch irgendwann kaputt, aber es schont den Verstärker und es kommt nicht zu clipping, wenn dus richtig machst, deshalb ist es für beide seiten besser...

CU Tobi
Denonfreaker
Inventar
#4 erstellt: 19. Jun 2004, 11:18
sehr einfach!

Ich versuch es mal zu erklaren

wenn eine box (ls) eine musik Belastbarkeit von 50 Watt hatt und da ein amp angeschlossen wird der 20 Watt Maximal liefern kann, dann bei moderate pegel (in der regel von 6uhr stellung bis 9 uhr stellung geht es noch, aber sobald es aufgedreht wird auf einer Party von sagen wir 10 uhr bis 12 uhr dann fangt der amp bereits an zu verzerren (es klingt dann nicht mehr sauber, aber noch net nicht nach AUCH!) drehen wir dann Zb noch ein bischen BASS auf + 5 und Treble auf +5 und vielleicht noch loudness dann wird es den amp zu viel. den strohm der er dann liefern muss ist dan das maximum was er liefern kann, drehen wir dan noch weiter auf , sagen wir einfach 3 uhr (also 3/4 der max stand!) dan muss der amp so viel strohm liefern das er total die kontrolle uber alles verliert, er verzehrt dann so viel das es soundet wie eine maus im brah der Mariah carrey! (also AUCHHHHHHHHHHHHHHH!) auf dem moment kommt nur eine rechteck (gleichstrom) aus dem verstarker und nach einige minuten sind die hochtoner futsch, dreht mann dann nicht zuruck , sind nach 3 minuten auch der mitteltoner futsch, am letzten erfasst es den bass , und kommt rauch aus der las und schnell danach auch aus der verstarker!

Was passiert nun mit einen sagen wir mal 90 watt rms verstarker an 50 watt max boxen? Eigentlich nichts, weil der verstarker kann mehr strohm liefern als die boxen vertragen konnen, die boxen verzehrren dan (weil auf den max stand der ls so 12% oder mehr dan drehst du nicht weiter auf.
cr
Moderator
#5 erstellt: 19. Jun 2004, 17:05
Gleichstrom kommt nicht raus, sondern hohe Frequenzen, ungeradzahlige Vielfache der Grundfrequenzen. Die kommen mit hoher Leistung und ruinieren den HT.
Mit Gleichstrom könnte man auch NUR den BassLS zerstören, aber nicht HT/MT (wegen des seriellen Kondensators in der Frequenzweiche).


[Beitrag von cr am 19. Jun 2004, 17:07 bearbeitet]
Biopast
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 19. Jun 2004, 18:51
und warum geht der basslautsprecher kaputt, wenn die endstufe zu schwach ist? so wies bei mir im auto war.

200 rms die endstufe, 300 watt der basslautsprecher (die schwingspule brannte durch.)

die endstufe war fast voll aufgedreht. aber sie hatter weniger leistung als der bass vertragen kann.
was passiert genau in diesem moment wo der verstärker an die leistungsgrenze kommt?? warum geht dann der basslautsprecher kaputt?

ich rede hier auch nicht von moderaten lautsstärken sondern von SEHR LAUTEN lautsärken, ich hab immer so ziemlich das maximum rausgeholt im auto.
cr
Moderator
#7 erstellt: 19. Jun 2004, 18:55
Vielleicht konnte sie kurzfristig mehr Leistung geben, als der LS verträgt, sodass die Schwingspule anschlug?
Oder der LS hält weniger aus als behauptet?
zucker
Moderator
#8 erstellt: 19. Jun 2004, 19:01
Hallo,

wie CR schon schreibt,

der LS verträgt bestimmt weniger Leistung. Bei 200W RMS an 4R sind da ca. 28V~eff zu Gange. Wenn der LS 300W RMS bei 4R vertragen kann, dann sind das ca. 35V~eff. Selbst wenn die Endstufe in den Clipp kommt, wird sie diese Spannung nicht ganz erreichen.
jaywalker
Stammgast
#9 erstellt: 20. Jun 2004, 10:34
Mein Vater wollte auch einmal im Labor einen 50W-Sinus-Bass-LS (billigfabrikat) als mechanischen Antrieb für eine Messung verwenden (da war eine 50Hz-Schwingung gefragt).
Noch unter 10W Sinusleistung war das Ding abgeraucht...

==> Die angegebenen Leistungen sind wohl manchmal einfach nicht realistisch.

Grüße
Heiner
cr
Moderator
#10 erstellt: 20. Jun 2004, 12:34
Weil halt bei Billigfabrikaten immer gelogen wird.
Wahr wahrscheinlich wieder so eine PMPO-Sinus-Leistung.
Nach DIN muß das Gerät 10 Minuten standhalten.
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