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Reinigung KassettenLaufwerk

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Autor
Beitrag
Dualist
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 15. Sep 2004, 18:34
Hallo,

ich möchte mein Tapedeck wieder auf Vordermann bringen; der Antriebsriemen und die Andruckrolle sollen gewechselt und das Laufwerk gereinigt werden. Das einzige Problem ist nur, dass ich sowas noch nie gemacht habe. Wenn Ihr mir also eine kleine Hilfestellung in Form einer Kurzanleitung geben könntet, wäre ich Euch sehr dankbar. Ruhig stichwortartig... was Euch so spontan einfällt.
Konkrete Fragen hätte ich auch, als da wären:

1. Ich kenne die Bezeichnung des Antriebsriemen. Wo bekomme ich jetzt einen neuen her?

2. Mir ist aufgefallen, dass die Schwungräder mitsammt dem Antriebsriemen verölt bzw. verfettet waren. Das kann doch unmöglich korrekt sein?, oder? Vielleicht hängt's damit zusammen, dass das Deck manchmal leicht eiert??

3. Aproppos Fetten: Welche Teile sollten denn nach der Reinigung geschmiert werden und womit?

Wenn Ihr mir die ein oder andere Frage beantworten könntet, wäre mir sehr geholfen. Oder wenn Ihr einen interessanten Link dazu habt, immer her damit...

Vielen Dank,
Dualist

PS: Es handelt sich um ein altes Dual-Deck


[Beitrag von Dualist am 15. Sep 2004, 18:35 bearbeitet]
-scope-
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 15. Sep 2004, 18:44
Hallo,


1. Ich kenne die Bezeichnung des Antriebsriemen. Wo bekomme ich jetzt einen neuen her?


Im internet bekommst du fast alle Profilriemen...Auch Flachriemen. Angegeben wird meist die Länge (also quasi der Umfang.)
Suche im Internet nach "Ersatzteile & Unterhaltungselektronik)




2. Mir ist aufgefallen, dass die Schwungräder mitsammt dem Antriebsriemen verölt bzw. verfettet waren. Das kann doch unmöglich korrekt sein?, oder? Vielleicht hängt's damit zusammen, dass das Deck manchmal leicht eiert??


Davon ist auszugehen. Riemen und Räder mussen fettfrei sein.
Lediglich die capstanlager kann man ganz leicht fetten. Dazu ein nicht verharzendes Fett benutzen. Gibts auch bei "diesen" Teileliferanten.
Das (die) Schwungrad(er) besserer Geräte haben "hinten" eine art einstellbares Gegenlager. Auch an diese Stelle kann ein WENIG Fett ran. Axialspiel möglichst klein einstellen.
Achte auf die ursprüngliche Einabauposition kleiner Kunststoff-scheibchen im Bereich der Capstanwelle(n)...nicht verschludern!..

Ob nachher alles ordentlich läuft, hängt eigentlich NUR von dir selbst ab...Da helfen auch diverse Tipps nur wenig.


[Beitrag von -scope- am 15. Sep 2004, 18:47 bearbeitet]
Dualist
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 16. Sep 2004, 21:51
Hallo scope,

vielen Dank für Deine Hinweise.

Was den Riemensatz und die Andruckrollen betrifft bin ich - zu meiner Überraschung - schnell fündig geworden (bei Hübner).

Mittlerweile ist ein neues Problem aufgetreten, auf das ich mir keinen Reim machen kann. Kurz zur Vorgeschichte:
Als Zwischenlösung habe ich den fettigen Antriebsriemen sowie alle damit in Berührung kommenden Teile (die beiden Schwungräder der Capsanwellen und die Antriebsrolle auf der Motorachse) mit einem starken Fettlöser gereinigt. Ebenso das Gummirädchen im Zwischengetriebe für's Spulen und die beiden Andruckrollen. Das alles ging recht einfach, ohne das Laufwerk auseinanderbauen zu müssen.
Nun zum Problem: Ohne Kassette läuft das Werk einwandfrei. Bei eingelegter Kassette hingegen ist ein "stotterndes" Quietschen zu hören; ein Quietschen, das von irgendwelchen Gummiteilen herrührt. Am Anfang des Bandes ist es sehr stark und die Kassette resoniert dabei fühlbar. Am Bandende ist es dagegen völlig verschunden.
Irgend 'ne Ahnung, woran das liegen könnte?

Bin echt ratlos...

Murks gemacht?
knautschie
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 16. Sep 2004, 22:05
du hast ein wenig zu viel "entfettet"
die wiklung vorne hat eine rutschkupplung, scheint so als wenn die jetzt nichtmehr rutscht sondern stark zieht und sich dadurch schwingungen ergeben
Dualist
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 16. Sep 2004, 23:32
Hallo knautschie,

das könnte sein. Habe mal die Zugkraft der "Wickelachse" mit der Hand überprüft. Im Vergleich zu meinen anderen Decks zieht die Wicklung sehr stark. Außerdem dreht sich die Wickelachse ohne Kassette extrem schnell - konstruktionsbedingt, da das Deck auch mit doppelter Geschwindigkeit laufen kann (Dual C 844). Das bezieht sich allerdings nur auf den Antriebsmotor; der Wickelmotor dreht sich immer in derselben Geschwindigkeit, und diese ist so ausgelegt, dass das Band in jedem Falle (auch bei 9,5 m/s) aufgewickelt werden kann.

Also ergibt sich das Problem mit der Zeit?


[Beitrag von Dualist am 16. Sep 2004, 23:33 bearbeitet]
-scope-
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 17. Sep 2004, 13:43
Hallo,


Also ergibt sich das Problem mit der Zeit?


Möglicherweise....Es kann aber auch deine guten Cassetten dauerhaft beschädigen. Würde daher dazu raten, entweder einige alte Cassetten als "Vorläufer" zu nutzen, oder (besser) die Ruku nochmal zu zerlegen.
Eine Bandzugmesscassette wäre jetzt "schön", kostet aber für das eine mal wohl zu viel
Dualist
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 21. Sep 2004, 22:07
Hallo,
bin mir mittlerweile ziemlich sicher, dass das Problem irgendwie mit der Rutschkupplung zusammenhängt (Obwohl ich die eigentlich nicht entfettet habe; vermutlich ist etwas vom Fettlöser da drangekommen...). Da bis jetzt keine merkliche Besserung eingetreten ist, überlege ich ernsthaft, die Kupplung ein wenig zu "fetten".

Was meint Ihr? Und was soll bloßes Auseinanderbauen bringen?


Dualist
bukowsky
Inventar
#8 erstellt: 22. Sep 2004, 05:44
ich habe in Erinnerung, dass es für das C844 einen Gummiriemen nicht mehr gibt. Es sollte ein Gummiriemen sein, der auf einer Achse mit großem Querschnitt aufliegt und im Laufe der Jahre aushärtet. Ein Bekannter von mir hat sich diesen Gummiriemen nach Ausprobieren von diversen Riemensätzen und Gummiteilen im Sanitärfachhandel besorgt und mit vollem Erfolg tauschen können (bei diversen Geräten).
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