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Phasenverschiebung durch Spule?

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Flash
Stammgast
#1 erstellt: 18. Nov 2004, 16:59
Hallo zusammen,

Mir ist vor kurzem gekommen, dass man ja bei einer Spule eine Phasenverschiebung zwischen Spannung und Strom hat.

Bei einem Sicherungsautomaten bzw. FI hat man ja auch eine Spule verbaut, zwecks magnetischer Auslösung.
Wird diese Phasenverschiebung wieder durch einen nach bzw. parallel geschalteten Kondensator kompensiert, oder wird diese Phasenverschiebung hin genommen?

Vielleicht ist das ja auch ein Grund, dass viele Leute sagen, dass Schmelzsicherungen besser klingen?!

Viele Grüße

Sebastian
OneStone
Stammgast
#2 erstellt: 18. Nov 2004, 17:42
die spule da drin hat wenn überhaupt µH. Und das macht definitiv NICHTS.
Eine Schmelzsicherung hat wohl eher noch nen höheren Innenwiderstand, was den Sound verschwammen müsste.

Ich halte von deratigen Aussagen aber gar nichts, is alles nur SCHWACHSINN.
Voice_of_the_theatre
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 18. Nov 2004, 18:38
Interresanter Ansatz. Mach mich mal drüber schlau. Wird aber wahrscheinlich kompensiert. Gruß!
Flash
Stammgast
#4 erstellt: 18. Nov 2004, 19:29
Hallo OneStone,

Habe auch nie gesagt, dass man da nen Unterschied hören kann.
Habs allerdings nochnicht (und du warscheinlich auchnicht!) ausprobiert und deshalb kann von SCHWACHSINN nicht die Rede sein!

Hab mir nur gedacht, dass viele sagen, dass es doch nur Sicherungen sind. Aber das z.B. eine Spule eine Phasenverschiebung mitsich bringt, kann doch schonmal ein Ansatz sein! Oder nicht?

Außerdem, wie soll ein Widerstand den klang verschwammen?
Ist das nicht schwachsinn? Welchen Widerstand hat der 2cm lange Schmelzleiter in ner NH Sicherung? Sicherlich auch extrem wenig, allerdings ohne Phasenverschiebung!

Viele Grüße

Sebastian
detegg
Administrator
#5 erstellt: 18. Nov 2004, 20:26
Frage: Woran merkt der Netztrafo eines HeiEnt-Gerätes, dass der "Netzsinus" phasenverschoben ist?

Bin auf die Antwort gespannt!

Gruß - Detlef
Flash
Stammgast
#6 erstellt: 18. Nov 2004, 20:29
Hallo Detlef

Das ist ja genau die Frage, die ihr mich so interessiert!
Ob die Möglichkeit bestünde, dass das Hifi-Gerät von der Phasenverschiebung überhaupt was mit bekommt!?
bzw. ob sich das schädlich auf den "Klang" auswirklen kann.
Viele Grüße

Sebastian

PS: Der Sinus ist ja nicht direkt verschoben. Es ist ja nur eine verschiebung zwischen Spannung und Strom da.


[Beitrag von Flash am 18. Nov 2004, 20:30 bearbeitet]
detegg
Administrator
#7 erstellt: 18. Nov 2004, 20:30
... noch ´ne Frage: Um wieviel Meter verlängert der ohmsche Widerstand einer Schmelzsicherung virtuell die Hausinstallation-Kabel bis zur HeiEnt-Netzleiste?

Freue mich auf die richtige Antwort!

Gruß - Detlef
detegg
Administrator
#8 erstellt: 18. Nov 2004, 22:37
... zur Info hier mal der innere Aufbau eines Standard-Sicherungsautomaten und seine Funktionsweise.

http://www.schule-bw...icherungsautomat.htm

Gruß - Detlef

PS: ... interessant wäre die Größenordnung der Induktivität der Auslöserspule. Hat jemand dazu Info´s?
Flash
Stammgast
#9 erstellt: 19. Nov 2004, 16:36
Hallo Detlef,

Habe gerade zig Datenblätter zu FI.Schutzschaltern bzw. Sicherungsautomaten angeschaut und nichts gefunden, was auf die Induktivität hinweisen könnte.
Warscheinlich ist diese wirklich extrem gering.

Hat sonst noch jemand eine Idee, in welcher Größenordnung die Induktivität sein könnte?

Viele Grüße

Sebastian
Großinquisitor
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 19. Nov 2004, 19:14
Also wie hoch sie ist weiß ich jetzt auch nicht, aber das sie eine Wirkung auf die HiFi Anlage haben soll ist wohl ausgeschlossen.

Da hat ein dreimal verschlungenes Steckernetzkabel mehr zu bieten als diese Minispule im FI, zumal diese wirklich nur eine Handvoll Windungen um einen Ferritring hat.
OneStone
Stammgast
#11 erstellt: 20. Nov 2004, 12:44
@Großinquisitor: Das meine ich ja, die Leute fangen immer da anm zu überlegen, wo es einfach so ist und wo man ja was anders machen kann. Ich sag jetz nicht, dass diese Leute bekloppt sind oder so, aber die denken IMHO eben viel zu engstirnig.

@Flash: Ich wollte dich mit dem Post oben nicht angreifen, das bezog sich auf alle, die solche Aussagen vertreten. Ich verstehs einfach nicht.

Wennich demnächst mal wieder an ein L-meter hinkomm kan ich ja so ne Sicherung mal durchmessen, wieviele µH die hat. Der Draht hat ja, soviel ich mich erinern kan, so an die 1,5-2mm, mal schauen, ob das HAMEG-Ding da noch was misst...

Mal schauen.

Und zum Thema was Schmelzsicherungen machen: Der Innenwiderstand einer solchen erhöht den Widerstand Netz zu Steckdose um ein paar mOhm. Jetzt wäre es interessant, welcher R bei 50Hz größer ist. Der R der Schmelzsicherung oder der Xl der Spule. Mal schauen...

MfG OneStone
-scope-
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 20. Nov 2004, 12:55
Hallo,

...aber sonst (ausser dem Automaten) habt "ihr" keine Probleme??
Flash
Stammgast
#13 erstellt: 20. Nov 2004, 13:12
Hallo zusammen,

@One Stone: Fühlte mich auch nicht persönlich angegriffen...
Finde nur die "Das darf/kann nicht besser klingen" Einstellung vieler User im Forum nervig und dachte im ersten Augenblick dass du diese auch hast.

@scope: Würde es nicht als Problem sehen eher als Wahn!
Großinquisitor
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 20. Nov 2004, 15:27
Interessant ist nur wieviel Wert auf die letzten 20m der Stromversorgung von der Unterverteilung zur Anlage gelegt wird, aber die Kilometer Leitungslängen zuvor, welche elektromagnetisch Verseucht sind, und auch mit hohen Blindlasten belegt sind, werde da ignoriert.


Finde nur die "Das darf/kann nicht besser klingen" Einstellung vieler User im Forum nervig



Nervig nicht, aber gerade beim Strom wird sehr vieles übertrieben.

Netzfilter, ja, warum nicht.
Wenns jemand Spannungsgenau haben will, dann soll er sich eben nen magn. Spannungskonstanter oder nen Netzsynthesizer kaufen.
Aber dieser Unsinn mit Sicherrungsautomaten, oder gar ominösen Lacks zum aufpinseln auf Stromkabeln?

Es gibt ja auch genug die nen Trenntrafo vor die Anlage schalten, nur seltsamerweise spielt deren Induktivität und damit verbundene Phasenverscheibung plötzlich keine Rolle.

Jeder Trafo in den Netzgeräten der HiFi Geräten erzeugt mehr Phasenverschiebung als irgend ein Verschlungenes Stromkabel usw.

Aber jedem wie ers mag.
OneStone
Stammgast
#15 erstellt: 20. Nov 2004, 17:25
das mein ich ja auch....ich werd nurmal die Messwerte angeben, um zu zeigen, wie unwichtig das ist.

Dass davor viele km Leitung sind, die nicht geschirmt sind, hab ich auch schon oft gesagt, netzfilter OK, aber normalerweise brauchts das nicht...
Großinquisitor
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 20. Nov 2004, 17:33
Eben, und die großen Blindlasten und Phasenverschiebungen welche z.B. durch die Industrie erzeugt werden, beachtet ja auch keiner. Schließlich wird nicht alles kompensiert, sondern man kompensiert nur auf cos phi von 0,9 - 0,95.
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