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Kondenser

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Klirrfaktor
Stammgast
#1 erstellt: 18. Apr 2005, 17:54
Hallo zusammen,

ist dieser Kondenser defekt?
Das Bild stammt von der Elektronik eines Sunfire Sub's.
Der brummt im Standby Modus, sonst nicht...keine Masseschleife, da alle Kabel ausgezogen sind!


Gruss
Rolf


[Beitrag von Klirrfaktor am 18. Apr 2005, 17:56 bearbeitet]
GandRalf
Inventar
#2 erstellt: 18. Apr 2005, 17:57
Moin auch,

Jepp, der hat das zeitliche gesegnet, und sein Elektrolyt ausgepustet. Auf alle Fälle ersetzen.

Klirrfaktor
Stammgast
#3 erstellt: 18. Apr 2005, 18:48
Hallo,

das habe ich schon vermutet, ist das ein stinknormaler Kondensi?

Danke und Gruss
Rolf
GandRalf
Inventar
#4 erstellt: 18. Apr 2005, 20:09
Moin nochmal,

Das ist ein "normaler" Elektrolytkondensator, radiale Bauform. Allerdings mit einer erhöhten Temperaturfestigkeit von 105°. Die Werte für Kapazität und Spannungsfestigkeit kann ich nicht erkennen, aber die stehen auf der Seite drauf. (irgendwie:22000uF/80V oder so).

Klirrfaktor
Stammgast
#5 erstellt: 18. Apr 2005, 20:28
Abend,

werde die Kiste wieder aufschrauben und die Bezeichnung genau rausschreiben!

Gruss und gute Nacht
Rolf
OLSBERG
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 18. Apr 2005, 21:05
Guten Abend,
da ich schon öfters hier mitlese, hab ich mich heute mal
angemeldet.
@ Klirrfaktor, tausche beide Elkos, wer weiß wie lange der Intakte noch macht. Wichtig der helle senkrechte Streifen auf den Elkos, ist der Minuspol nicht vertauschen!!
Gruß OLSBERG
GandRalf
Inventar
#7 erstellt: 19. Apr 2005, 06:31
Moin auch,

@ OLSBERG:

RealHendrik
Inventar
#8 erstellt: 19. Apr 2005, 09:47
Stimmt, der Elko hat das Zeitliche gesegnet. Auch der Tipp, den anderen noch intakten Elko auszutauschen, ist sicher eine gute Empfehlung. (Nur 22.000µF dürfte ein bisschen übertrieben sein. Er wird sicher deutlich kleiner sein.)

Da er vermutlich aus einem Schaltnetzteil stammt, wird er Probleme mit sog. Ripples gehabt haben, die ihn insgesamt zu sehr aufgeheizt haben und letztendlich platzen ließen - dafür ist die Sollbruchstelle schließlich auch da. Möglicherweise hat er auch Probleme mit zu geringer Spannungsfestigkeit gehabt.

Empfehlung: Nicht nur darauf achten, dass die Ersatztypen eine 105°C-Spezifikation haben, sondern nach Möglichkeit sog. Low-ESR-Typen (also mit geringem Innenwiderstand) sind. Letztere sind mitunter schwieriger zu bekommen und zudem deutlich teurer, daher auch nicht so unbedingt nötig. Was aber auf keinen Fall schaden kann: die Spannungsfestigkeit eine Stufe höher als das Original zu wählen. Könnte höchstens ein kleines räumliches Problem sein, so ein Elko ist sicher etwas größer als der alte.

Gruss,

Hendrik
OLSBERG
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 19. Apr 2005, 09:57
Hallo Hendrik,
was sind Ripples , kann ja nicht alles wissen...
Gruß Olsberg

@ GandRalf


[Beitrag von OLSBERG am 19. Apr 2005, 09:58 bearbeitet]
GandRalf
Inventar
#10 erstellt: 19. Apr 2005, 09:59
Moin nochmal,


(Nur 22.000µF dürfte ein bisschen übertrieben sein. Er wird sicher deutlich kleiner sein.)


Klar! War auch nur ein fiktives Beispiel. Wie auch die 80v Spannungsfestigkeit. Sollte nur darstellen, wie die Werte in der Praxis abzulesen sind.
Klirrfaktor
Stammgast
#11 erstellt: 19. Apr 2005, 15:23
Hallo,

cooles Forum, wollte mal allen danken für eure Hilfe!

Ich werde heute noch die Dinger auslöten und hier ein
Bild posten.

Bis nachher

Gruss
Rolf
Klirrfaktor
Stammgast
#12 erstellt: 19. Apr 2005, 16:26
Hier die Bilder!







@RealHendrik, was würdest du den kaufen, jetzt wo man die genaue Bezeichnug weis?

Könnten der Elkos durch das zu vielen ein-und ausziehen des Netzkabels zerstört worden sein oder durch das Probeweise abklemmen des Erdungsleiter, den ich aber wieder befestigt habe?
Kommt vielleicht das Brummen von dem defekten Elko?

Nochmals vielen Dank und allen einen schönen Feierabend

Gruss
Rolf
GandRalf
Inventar
#13 erstellt: 19. Apr 2005, 17:28
Moin nochmal,

Nimm sowas, dann sollte lange Ruhe sein:

h**p://www.reichelt.de/artikeldruck.html?ARTIKEL=RAD%20105%202.200%2F50

Musst nur auf das Rastermaß achten. (RM 7.5 bedeutet, daß die Beinchen 7,5mm auseinanderstehen)

Klirrfaktor
Stammgast
#14 erstellt: 19. Apr 2005, 17:42
GandRalf,

der RM ist 5.0, wieso soll ich solche mit 50V nehmen, ist das besser?

Gruss
Rolf
OLSBERG
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 19. Apr 2005, 17:50
Hi Klirrfaktor,
25 Volt ist zwar ausreichend, aber mit 50 volt hast Du mehr
Reserven. Oder andersrum, wenn Sunfire die 50 Volttypen zum selben Einkaufspreis bekommen hätte, wären die wohl auch verbaut worden. Allein schon wegen der Haltbarkeit ( Garantie)
Achte auf die Polarität!!
Gruß und Olsberg
GandRalf
Inventar
#16 erstellt: 19. Apr 2005, 17:54
Moin nochmal,

RealHendrik hatte oben schon mal drauf hingewiesen:


Was aber auf keinen Fall schaden kann: die Spannungsfestigkeit eine Stufe höher als das Original zu wählen. Könnte höchstens ein kleines räumliches Problem sein, so ein Elko ist sicher etwas größer als der alte.


Der Elko hat etwas "Reserve", und wird nicht immer am Limit betrieben. Das bedeutet eine erhöhte Lebensdauer.
GandRalf
Inventar
#17 erstellt: 19. Apr 2005, 17:56
@ Olsberg:

Schneller!!!



[Beitrag von GandRalf am 19. Apr 2005, 17:57 bearbeitet]
OLSBERG
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 19. Apr 2005, 18:01
@ GandRalf,
schnell Tippen konnt ich noch nie, aber Haupsache ich schreib keinen Mist.
Gruß und OLSBERG
Klirrfaktor
Stammgast
#19 erstellt: 19. Apr 2005, 18:17
Abend Olsberg,

kann dabei nichts zerstört werden? Bin nicht sooo elektrisch erfahren! Wenn diese doch mehr Spannung aufnehmen, geben die doch auch wieder mehr ab?
Das mit der polarität habe ich gesehen, der weise Pfeil am Kondensor ist der Minuspol!
Hoffentlich war das der Verursacher für das Brummen.
Ok, werde euch auf dem Laufenden halten.

Gruss
GandRalf
Inventar
#20 erstellt: 19. Apr 2005, 18:51
Und nocheinmal,

@ OLSBERG: Ich meinte du warst schneller:

@ Klirrfaktor:

Die Spannungsangabe bezieht sich nur auf die Spannungsfestigkeit des Kondensators, nicht eine Spannungsaufnahme oder so.
Klirrfaktor
Stammgast
#21 erstellt: 19. Apr 2005, 18:59
Alles klar, muss nur noch einen finden der passt!
Der RM ist 5.0mm, leider würde der den du mir empfohlen hast nicht passen
OLSBERG
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 19. Apr 2005, 19:40
Hi Klirrfaktor,
zwischen "RM 7,5 und 5" liegen 2,5 mm, macht also 1,25 Mittenversatz Ja und , die Anschlußdrähte sind eh länger als benötigt, bischen biegen und passt. Die Spannungsfestigkeit kann auch xxx Volt betragen ( wie Du die dann eingebaut kriegst... ) nur die Kapazität ist,
wenn es ein Schaltnetzteil ist einzuhalten. Und worauf Achten?...... sonst
Gruß OLSBERG

@ Gandralf, das mit der Tipperrei ist Ernst gemeint... Ein Finger für Groß und Klein usw. der Andere sucht.
Gruß OLSBERG
RealHendrik
Inventar
#23 erstellt: 19. Apr 2005, 22:07

GandRalf schrieb:
Der Elko hat etwas "Reserve", und wird nicht immer am Limit betrieben. Das bedeutet eine erhöhte Lebensdauer.


Elkos mit höherer Spannungsfestigkeit haben noch einen weiteren Vorteil: Sie sind einfach physisch größer und haben damit auch mehr Oberfläche und somit die Möglichkeit, Wärme leichter abgeben zu können.

Die 50-Volt-Typen sind schon problemlos einzusetzen. Das größere Rastermaß sollte Dich nicht schocken: Sie können dann zwar nicht mehr plan auf der Platine aufliegen, aber datt macht nix.

Gruss,

Hendrik
Klirrfaktor
Stammgast
#24 erstellt: 21. Apr 2005, 18:25
Hallo zusammen,

wollte noch schnell Bescheid sagen, dass mein Sub
wieder funktioniert und das Beste ist......er brummt nicht mehr
Der Bass kommt nun auch wieder so tief und sauber wie ich
ihn schon lange nicht mehr hörte!
Ist es möglich das die neuen Elkos so viel ausmachen?
Auch das umschalten vom Standby in den normalen Betrieb geht merklich leiser!
Ich möchte mich noch herzlich bedanken für eure Hilfe

Viele Grüsse

Rolf
GandRalf
Inventar
#25 erstellt: 21. Apr 2005, 22:45
Moin auch,

Gern geschehen!

Welche Elkos hast du jetzt eingebaut?

OLSBERG
Schaut ab und zu mal vorbei
#26 erstellt: 21. Apr 2005, 23:07
Super, für kleines Geld wieder alles Ok. Glückwunsch
Gruß OLSBERG
RealHendrik
Inventar
#27 erstellt: 22. Apr 2005, 20:02

OLSBERG schrieb:

was sind Ripples , kann ja nicht alles wissen...


Musst Du ja auch nicht...

Vereinfacht gesagt, handelt es sich bei Ripples um kurzfristige Stromschwankungen bzw. Ausgleichströme, die bei Belastungswechseln entstehen. Diese Ströme durchfließen den Elko, der sich dadurch erwärmt, und zwar umsomehr, je höher dessen Innenwiderstand ist.

Typische Anwendung ist in Schaltnetzteilen, und - ganz kritisch - auf Mainboards (siehe nachfolgenden Link). Die Rippleströme können da schon extrem groß werden und selbst temperaturfeste Low-ESR-Elkos soweit aufheizen, dass sie platzen.

http://www.heise.de/ct/aktuell/meldung/34988

Gruss,

Hendrik
Klirrfaktor
Stammgast
#28 erstellt: 23. Apr 2005, 09:42
Hallo GandRalf,

ich habe solche genommen, die ihr mir vorgeschlagen habt.

Ich bin mega zufrieden
Jetzt habe ich mehr Geld für die neuen Endstufen zu Verfügung, schaut euch mal das an!

http://www.es-audio.de/
und zwar den Transmitter II

Gruss
Rolf
Uwe_Mettmann
Inventar
#29 erstellt: 23. Apr 2005, 10:02
Hallo Rolf,

zur Sicherheit solltest Du, wenn Du die Möglichkeit hast, mal die Gleichspannung an den Kondensatoren messen. Nicht das noch ein anderer Defekt vorliegt, so dass die Spannung zu hoch (über 25 V Gleichspannung) ist, wodurch dann der Elko gestorben ist.

Viele Grüße

Uwe
Klirrfaktor
Stammgast
#30 erstellt: 23. Apr 2005, 10:18
Hallo Uwe,

du hast recht, hätte ich machen sollen!
Werde das bei Gelegenheit machen

Gruss und dank
Rolf
-scope-
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 23. Apr 2005, 11:27
Hallo,


Ist es möglich das die neuen Elkos so viel ausmachen?


...wenn die Alten aufgeplatzt oder trocken sind?.....ja!
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