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Warum 3,2 Ohm?

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DOSORDIE
Inventar
#1 erstellt: 20. Okt 2005, 19:21
In meinem Ghetto Blaster Sharp GF 8787 sind Lautsprecher mit 3,2 Ohm drin, wenn man da externe Boxen dran anschliesst, die bei mir zumindest mindestens 4 Ohm haben muss man über die Hälfte aufdrehen damit man etwas gehobenere Zimmerlautstärke erreicht. Warum machen die sowas? Damit spart man doch keine Leistung ein oder? Natürlich haben die Lautsprecher automatisch einen höheren Wirkungsgrad, aber wenn man die selbe Endstufe auf 4 oder 8 Ohm auslegen würde, wäre doch der Verbrauch der gleiche oder nicht?!

Was soll der Schwachsinn?!

Was ich eigentlich wollte... Also das Ding klingt ja nun schonmal nicht schlecht, aber ich bin der Meinung dass man, wenn man ein anständiges 2 Wege System einbauen würde, nen besseren Sound erreichen könnte, gerade das Verhältnis zwischen Tiefbässen, Mitten und Höhen ist schon sehr naja ich würde sagen _-_ oder so, aber wenn dann nix mehr rauskommt, wäre die ganze Aktion ja fürn Arsch.

CU Tobi
Passat
Moderator
#2 erstellt: 20. Okt 2005, 20:00
Lautsprecher mit niedriger Ohmzahl haben den Vorteil, das mehr Leistung aus dem Verstärker kommt, d.h. der Wirkungsgrad des Verstärkers ist höher. Ein guter Wirkungsgrad ist wichtig, weil dadurch die Batterielebensdauer steigt. Und das ist bei einem Ghettoblaster nun einmal nicht ganz unwichtig.

Grüsse
Roman
richi44
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 21. Okt 2005, 08:46

Passat schrieb:
Lautsprecher mit niedriger Ohmzahl haben den Vorteil, das mehr Leistung aus dem Verstärker kommt, d.h. der Wirkungsgrad des Verstärkers ist höher. Ein guter Wirkungsgrad ist wichtig, weil dadurch die Batterielebensdauer steigt. Und das ist bei einem Ghettoblaster nun einmal nicht ganz unwichtig.

Grüsse
Roman


Stimmt leider so nicht.
Der Wirkungsgrad oder Nennschalldruck wird zwar heute (leider oft) auf eine Spannung von 2,83V bezogen, sollte sich aber auf eine Leistung von 1W beziehen. Dann spielt die Lautsprecherimpedanz keine Rolle, denn 1W ist 1W. Unterschiedlich ist dann nur die Spannung am Verstärkerausgang, die nötig ist, um 1W zu erzeugen.

Und da ein Batteriegerät nicht mit beliebiger Betriebsspannung versorgt werden kann, ist es für eine höhere Leistung wichtig, diese bei möglichst tiefer Ausgangsspannung zu erreichen. Nur so ist ohne Tricks (Spannungswandler, Bootstrapschaltungen) möglich, die hohe Leistung überhaupt zu erreichen.

Allerdings sinkt durch den niedrigen Lastwiderstand der Wirkungsgrad des Verstärkers, weil an den Endtransistoren erstens ohnehin eine Spannung abfällt und diese zweitens mit steigendem Strom zunimmt. Folglich ist die Verlustleistung bei niederohmiger Last grösser als sie bei gleicher Ausgangsleistung und höherohmiger Last wäre und damit braucht das Teil halt schon recht häufig neue Batterien
DOSORDIE
Inventar
#4 erstellt: 21. Okt 2005, 13:40
Also über den Batterieverbrauch kann ich mich nicht beklagen, der hat eine Leistungsaufnahme von 28 Watt, steht hinten auf dem Typenschild, geht ziemlich laut und bei 8 Monozellen verbraucht er bei Belastung im hohen Bereich (naja wenn man ganz aufdreht verzerrt er natürlich, hat mit Sicherheit nen schlechten Klirrfaktor) hält der mit einer Ladung mit Sicherheit so 24 Stunden am Stück ohne dass die Batterieanzeige flackert, und wenn sie anfängt zu flackern läuft er auch nochmal ein paar Stunden, fängt dann aber irgendwann an schlecht zu klingen und das mit den billigen Batterien aus dem Aldi.
Vorher hatte ich nen alten Hitachi, der hatte die selbe Leistungsaufnahme aber nicht so einen guten Klang, trotz der Dicken "3D SUPER WOOFER" Aufschrift an der Front, lol, die Verarbeitung war auch ziemlich schlecht und eines dieser Standard Doppelcassettendecks die man für 2,50 Euro im Conrad kriegt, mit neuen Tonköpfen, Löschkopf war ein Dauermagnet, die Spulzeiten bei dem Teil waren grauenhaft lange und der Tunerteil hatte zwar 5 Festsendertasten aber nen miserablen Empfang.
Der Sharp hat sogar im Auto oder in der Straßenbahn bei Stereoempfang, selbst wenn man nicht grad den Ortssender hört kaum Störungen und das Cassettendeck spult superschnell, ausserdem zusätzlich mit APSS Titel Suchlauf und Metallbandentzerrung, auch bei der Aufnahme, die Aufnahmen kann sind zwar hoch ausgesteuert aber haben nen schlechten Frequenzgang...
Nunja halt typisch 80er, aber das mit dem Verstärker find ich doof, es wäre eine Klangverbesserung um 180° wenn man da bessere Lautsprecher einbauen würde. Über Kopfhörer klingt der total klasse. Also so für nen Ghetto Blaster natürlich auch, aber er könnte noch besser.

Am liebsten hätte ich sowieso nen Boomblaster von JVC, aber der frisst echt Batterien, der verbraucht glaube ich so um die 40 Watt, wenn man da nicht immer irgendwo ne Möglichkeit hat ihn ans Netz zu hängen ist er sinnlos und im Sommer brauche ich ihn oft, den Ghetto Blaster, nen CD Player brauche ich nicht, habe sowieso alles auf Cassetten. Und die großen Sharps von damals verbrauchen genauso viel wie der Boom Blaster.

CU Tobi
hgisbit
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 23. Okt 2005, 15:54
Du müsstest eben mal in Erfahrung bringen ob es einen Hersteller gibt, der wirkungsgradstarke 2-Wege Systeme herstellt, die dann auch noch von der grösse her passen.

Evtl. stimmt dann der Klang allerdings überhaupt nicht mehr, weil die internen LS bspw. entzerrt sind. Das ist gar nicht unüblich z.B. im Fernsehbereich. Da werden billigste Chassis verbaut und dann einfach einigermaßen "hinequalisiert" dass es ungefähr passt.


Gruß
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