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Seltsamer NAD-Verstärker

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stefle
Stammgast
#1 erstellt: 21. Jan 2006, 02:07
Hallo,
ich habe hier einen NAD-Vollverstäker "Stereo Amplifier 3140". Vermute mal, aus den 80ern. Da gibt es so einige Schalter, deren Funktion mir schleierhaft ist. Die NAD-Freaks wissen sicher bestens Bescheid.
Also, an der Frontseite ein Drehschalter "Speaker EQ" mit den Stellungen "Off", "45" und "70". Ist das ein Hochpaßfilter? Oder Raumanpassung?
Dann eine Taste "Infra sonic" - geht es hier um Frequenzen unter 20Hz??
Auf der Rückseite gibt es noch einen "S.L.C."- nebst einem "Soft Clipping"-Schalter. Letzteres sagt mir etwas.
Dann gibt es neben den üblichen Eingängen einen "LAB in", der ebenso wie alle anderen in Chinch L und R ausgeführt ist. "LAB in" befindet sich direkt neben der Pre-out/Normal-in-Brücke.

Es gibt ein kleines Problem. Der obengenante "Speaker EQ"-Schalter kratzt gewaltig, er knallt geradezu beim Bewegen. Dabei fällt dann meist ein Kanal aus, der andere wird dafür um so lauter. Dazu Rauschen. Hin- und Herbewegen bringt nicht viel, aber wenn man die Netzspannung unterbricht, funktioniert's oft wieder. Das Problem ist bereits am Pre-out hörbar.
Innen ist ein Bauteil zerstört, das werde ich noch genauer beschreiben. Voerst: Es ist ein hellblaues zylindrisches Etwas, vielleicht 12mmm hoch. Hülle abgeflogen, Papier quillt raus, und es sind nun zwei metallene kleine Lochstreifen zu sehen, die wohl zum Innenleben des Teils gehören. Den dunkelblauen Aufdruck kann ich noch nicht vollständig entziffern, nur "(2)-40". Kleingedruckt steht da unter anderem "47μF 10v" und "-40°C~+85°C S". Es gibt im Verstärker viele davon, jedoch in unterschiedlichen Größen. Der Soft-Clipping-Schalter verursacht einen mittellauten dumpfen Knall, macht aber sonst keine Probleme.


[Beitrag von stefle am 21. Jan 2006, 02:14 bearbeitet]
stefle
Stammgast
#2 erstellt: 21. Jan 2006, 12:18
Das abgerauchte Teil war offenbar einmal ein Elko. Im Elektronikladen hat man mir ein anderes angedreht, statt einem seitlich Kunstoff-ummantelten Zylinder nun ein viel kleineres topfförmiges Teil, dessen Oberfläche so aussieht, als wäre sie aus Aluminium. Oben drauf steht:
47
16S
7D4
Minuspol lediglich durch Schwärzung der entsprechenden Seite angegeben.
Das hatte ich nun vor einzulöten. Macht die unterschiedliche Bauweise etwas aus?
Ich hoffe der ominöse "Speaker EQ"-Schalter macht dann keinen Ärger mehr.
stefle
Stammgast
#3 erstellt: 22. Jan 2006, 12:09
Der neue Elko hat's echt gebracht. Läuft jetzt alles rund.

Weiß hier wirklich keiner, was jene Schalter bewirken?
Speakers EQ: 45 - Off - 70
Infrasonic
S.L.C.
Und wozu der LAB-Eingang ist?

Ach so, es gibt auf der Rückseite noch einen "Bridging"-Schalter, der durch ein aufgeschraubtes Plättchen dauerhaft in einer Stellung gehalten wird. Kann ich auch nicht deuten.

Gruß, Stephan


[Beitrag von stefle am 22. Jan 2006, 12:10 bearbeitet]
stefle
Stammgast
#4 erstellt: 22. Jan 2006, 12:27
Der Speaker EQ scheint eine (fixe) Tiefbaßanhebung zu sein, bis 45/70Hz. Hab ich zuerst nicht gehört, weil ich wohl die falschen CDs eingelegt habe.

Aber das andere??
visir
Inventar
#5 erstellt: 27. Jan 2006, 22:34
Hi Stefle!

Den Bridging-Schalter habe ich auch (auf meinem Accuphase), in gleicher Ausführung. Ich kann meinen Verstärker auftrennen, in Vorverstärker und Endstufe, und dieser Schalter bewirkt, ob die beiden verbunden sind oder nicht. Wenn ich das Plättchen abschraube und den Schalter betätige, habe ich die beiden Teile getrennt.

Die anderen Sachen kenne ich auch nicht genauer als Du.

lg, visir
stefle
Stammgast
#6 erstellt: 30. Jan 2006, 21:11
Hab inzwischen einen NAD-Techniker konsultiert.

Der Bridging-Schalter bewirkt die Zusammenschaltung der beiden Kanäle zu einem Monoblock. Eine Pre-out/Normal-in-Brücke für den gtrennten Betrieb von Vor- und Endstufe besteht zusätzlich.

Infrasonic unterdrückt Schallanteile unter 20Hz, die am Plattenspieler - durch "Rumpeln" - entstehen könnten.

S.L.C. ist eine Impedanzanpassung bei Verwendung längerer Lautsprecherkabel (>10m)

LAB IN ist eigentlich ein Ausgang - vorgesehen zur Ansteuerung eines weiteren Verstärkers.
rrrock
Stammgast
#7 erstellt: 11. Feb 2006, 20:50

stefle schrieb:
LAB IN ist eigentlich ein Ausgang - vorgesehen zur Ansteuerung eines weiteren Verstärkers.


Das ist seltsam... Warum sollte ein Ausgang als Eingang bezeichnet werden? Und was für ein Signal gibt der LAB-IN-Ausgang ab?

Beste Grüße,
Adrian
stefle
Stammgast
#8 erstellt: 11. Feb 2006, 22:12
Gute Frage. Könnte ein weiterer Pre Out sein, oder aber ein Ausgang wie Rec Out. Könnte nochmal die Tel.-Nr. des Technikers, mit dem ich gesprochen hatte, heraussuchen.
rrrock
Stammgast
#9 erstellt: 13. Feb 2006, 15:56

stefle schrieb:
Könnte nochmal die Tel.-Nr. des Technikers, mit dem ich gesprochen hatte, heraussuchen.


Mach Dir keinen Stress - auch wenn's mich natürlich interessieren würde.

Viele Grüße,
Adrian
stefle
Stammgast
#10 erstellt: 15. Feb 2006, 22:01
Ich finde die Te.-Nr. nicht mehr.
Hatte über
www.nad.de > Kontakt
meine technischen Fragen losgeschickt. Die haben mich dann an einen anderen Betrieb weitervermittelt, ich glaube, so eine Art Vertragswerkstatt.


[Beitrag von stefle am 15. Feb 2006, 22:01 bearbeitet]
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