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Erweiterung Elko-Kapazität im Netzteil

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TSstereo
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 01. Jan 2007, 13:37
Hallo Leute,

mal eine Frage zum Thema Netzteil Elkos. Ich habe noch sehr gute Elna-Netzteil-Elkos bei mir rumliegen und möchte nun gerne eine meiner Endstufen aus meiner Sammlung damit um Kapazität im Netzteil erweitern. Muss ich die Elkos zu den vorhandenen Netzteil-Elkos parallel oder in Reihe schalten?

Danke
Gruss Thomas
Gelscht
Gelöscht
#2 erstellt: 01. Jan 2007, 13:43
Tue dir selbst einen Gefallen und lass von diesem Vorhaben ab !
Das einzige, was du damit erreichen kannst, ist ein defektes oder suboptimal funktionierendes Netzteil...



Dennis
armindercherusker
Inventar
#3 erstellt: 01. Jan 2007, 13:49
Hallo Thomas !

Ich kann mich Dennis nur anschleißen - weil : bringt eigentlich nix.

Hier mal ein Thread zur "Abschreckung" :

http://www.hifi-foru...ad=7781&postID=79#79

Gruß
TSstereo
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 01. Jan 2007, 14:04

armindercherusker schrieb:
Hallo Thomas !

Ich kann mich Dennis nur anschleißen - weil : bringt eigentlich nix.

Hier mal ein Thread zur "Abschreckung" :

http://www.hifi-foru...ad=7781&postID=79#79

Gruß


Danke für die rasche und erschöpfende Antwort.

Gruss
Thomas
ronmann
Inventar
#5 erstellt: 01. Jan 2007, 14:11
Wieso muß eigentlich der Trafo für größere Elkos mehr Strom liefern? Um sie zu füllen ist es klar, aber beim Musikhören, ändert sich da so viel? Ein Bassschlag z.B. erfordert eine Hand voll Elektronen, die zieht die Endstufe aus dem Netzteil und der Trafo macht den Elko wieder voll. Dabei ist es doch egal wie groß der Elko ist, weil ja nur ne Hand voll fehlen und die kann der Trafo nachliefern. Würde ein 50000µF-Elko leergesaugt sähe es sicher anders aus, aber warum sollte das passieren? Die 6800µF haben doch vorher auch schon gereicht. Wo liegt mein Denkfehler?
ronmann
armindercherusker
Inventar
#6 erstellt: 01. Jan 2007, 14:27

ronmann schrieb:
...Wo liegt mein Denkfehler?
ronmann

Ich bemerke keinen Denkfehler.
Der hohe Strom kommt natürlich in erster Linie beim Einschalten zustande.
Und vielleicht auch mal bei sehr hoher Auslastung des Verstärkers ( Dein genannter "Baßschlag" ).

Gruß
Heiliger_Grossinquisito...
Inventar
#7 erstellt: 01. Jan 2007, 15:22
Nein, selbst im Leerlauf gibt es laufend Ladepulse, die Spannung vom Gleichrichter ist ja nicht konstant sondern ebenfalls ein halbseitiger Sinus mal blöde gesagt, und immer wenns von der Spitze der Halbwelle Richtung Tal und zurück geht werden die Elkos nachgeladen, auch im Leerlauf.

Also hat man selbst da Ladeströme, die natürlich mit steigender Kapazität ansteigen und somit Gleichrichter und Trafo zusätzlich belasten. Zusätzlich erzeugen diese Ladepulse mit steigendem Strom auch immer stärkere Störungen im HF Bereich welche mit auf der Gleichspannung liegen.

Läßt sich mit jedem Oszi und selbst mit Simulationsprogrammen welche auch Ripplespannung darstellen bestens veranschaulichen.

Also wenn schon Kapazität aufrüsten, dann auch Gleichrichtung und Trafo entsprechend anpassen.


[Beitrag von Heiliger_Grossinquisitor am 01. Jan 2007, 15:26 bearbeitet]
hf500
Moderator
#8 erstellt: 01. Jan 2007, 15:57
Moin,
da die zu uebertragende Leistung nicht ansteigt, brauchten Trafo und gleichrichter in der Regel nicht
geaendert zu werden.
Klar sinkt der Stromflusswinkel und damit steigt der Ladestrom.
Aber es steigt auch die Zeit, in der sich Trafo und Gleichrichter "erholen" koennen.
Der Einschaltstrom ist meist unbedeutend, weil Trafo, und Gleichrichter kurzzeitig hoch
ueberlastet werden koennen.

Probleme wird es geben, wenn besonders der Gleichrichter viel zu knapp bemessen wurde.

73
Peter
armindercherusker
Inventar
#9 erstellt: 01. Jan 2007, 16:51
Und so kommen wir der Wahrheit immer näher - zumindest theoretisch.

Oder heitß das jetzt, es würde doch was bringen ?

Grüße
ronmann
Inventar
#10 erstellt: 01. Jan 2007, 16:58
Zumindest kann man bei diversen Anbietern von Fertig-Hifi und Selbstbau verschieden große Elkobanken bekommen. Aber den einen Trafo und Gleichrichter den man dafür einsetzt, die sind sicher ausreichend für alle Lösungen angemessen dimensioniert. Immer mal wieder liest man, dass Folienkondensatoren schon im 2stelligen µF-Bereich parallel zu den Elkos etwas bringen würden. Nur leider bekommt man da auch immer 2 Antworten. 50% sagen bringt was, die anderen bringt nix. Vielleicht werden wir uns heute einig
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