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Besserer Radioempfang - Wie?

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Beitrag
Widda
Stammgast
#1 erstellt: 02. Mrz 2008, 11:34
Moin,

da ja nun offensichtlich DAB tot ist, habe ich mich nun damit abgefunden weiter normal Radio hören zu müssen. Mein Tuner ist ein TU970. Allerdings rauschen einige Sender bei mir. Dachantenne kann ich hier nicht aufstellen/montieren. Lediglich eine Antenne könnte ich aufm Fensterbrett befestigen. Die Sender kann ich selbst mit den vielen angestöpselten Wurfantennen auch nicht so richtig einstellen (Buchsen am Tuner: Anschluss für UKW(FM)-Antenne
Anschluss für Mittelwellen(AM)-Antenne),Anschluss für DAB-Antenne).

Also hab ich mir überlegt, hier sowas zuzulegen:

http://cgi.ebay.de/U...QQrdZ1QQcmdZViewItem

Könnte das Verbesserungen in Sachen Empfangsqualität oder hätte ich da sogar mehr Sender zum empfangen?

Ist es möglich die Radiosender vom Sat-Receiver (Technisat Digimod S1) über den Tuner zu empfangen? Wenn ja, welche Kabel, Stecker etc. bräuchte ich da?

Habe da noch nicht so den richtigen Plan...


[Beitrag von Widda am 02. Mrz 2008, 11:43 bearbeitet]
_axel_
Inventar
#2 erstellt: 02. Mrz 2008, 12:02
Hi Widda,

prinzipiell sind Antennenverstärker dazu geeignet, unter schlechten Bedingungen mehr rauszuholen. Ob das in Deinem Fall wirklich weiter hilft, oder ggf. andere Probleme aufwirft (zB. dann die jetzt schon starken Sender übersteuern?) und ob das konkrete Gerät etwas taugt, kann ich nicht sagen.


Widda schrieb:
Ist es möglich die Radiosender vom Sat-Receiver (Technisat Digimod S1) über den Tuner zu empfangen?

Der Sat-Receiver ist ein "Tuner". Er empfängt die Sat-Stationen. Er müßte einen Audio-Ausgang haben (Cinch), den Du direkt an den Verstärker anschließen kannst.

Gruß
Boettgenstone
Inventar
#3 erstellt: 02. Mrz 2008, 12:55
Hallo,
versuch doch erstmal einen Halbwellendipol gibts als Drahtknäuel ziemlich billig.
Ansonsten einen Yagi und auf die gewünschten Sender halt ausrichten, ein Rotor wäre die teure Version. Bekommt man sowas eigentlich fertig für Radioempfang noch?

Der WAF sinkt dann gegen 0.
Widda
Stammgast
#4 erstellt: 02. Mrz 2008, 13:12
Öhm.. So ne Yagi-Antenne ist doch nur für Radio-Empfang via Internet zu gebrauchen. Und andere wollte ich damit nicht abhören, Stasi-Zeit ist vorbei.

Das Problem, wenn ich ausm Fenster guck, seh ich bei mir vorm Fenster hohe Bäume, dahinter keine 10 m das Nachbarhaus.

Wollte eigentlich nur übern Tuner (HK TU970) mehr Sender und bessere Empfangsqualität haben.
Boettgenstone
Inventar
#5 erstellt: 02. Mrz 2008, 13:28
Ähhm nein Yagi ist die Bauform und nicht spezifisch auf einen Einsatz gedacht.


Und andere wollte ich damit nicht abhören, Stasi-Zeit ist vorbei.

Das geht mit deinem Radio nicht. Ausser es wurde massiv umgebaut.
Janophibu
Stammgast
#6 erstellt: 02. Mrz 2008, 13:30
Evtl. anderen Tuner ausprobieren?

Mein Sangean WR-2 hat mit der eingebauten Antenne einen deutlich besseren Empfang als mein Marantz Tuner mit großer Wurfantenne.
Widda
Stammgast
#7 erstellt: 02. Mrz 2008, 14:30
Naja, wollte eigentlich das Problem kostengünstig lösen.

So ist mein ganzer Kram verkabelt:



Was hat das eigentlich mit den WLAN-Antennen auf sich?? Nutze Internet über WLAN-Router.


[Beitrag von Widda am 02. Mrz 2008, 16:16 bearbeitet]
Widda
Stammgast
#8 erstellt: 02. Mrz 2008, 20:44
Keiner ne Idee oder Vorschlag?
Passat
Moderator
#9 erstellt: 02. Mrz 2008, 21:00
Einen besseren Empfang bekommst du nur mit einer vernünftigen Antenne.

Mit einer Zimmerantenne mit Antennenverstärker erreichst du nichts, außer das das Rauschen mit verstärkt wird.

Zimmerantennen mit Antennenverstärker sind so ziemlich das schwachsinnigste, das es gibt.
Der Antennenverstärker verstärkt nämlich breitbandig alles, auch die Störungen, Rauschen etc.

Einen Antennenverstärker setzt man nur zu einem einzigen Zweck ein: Um die Leitungsdämpfung zwischen Antenne und Antennenbuchse vorzukompensieren. Dabei geht es um Leitungslängen im sehr deutlich 2-stelligen Meterbereich.
Der Antennenverstärker wird dazu möglichst nahe an der Antenne montiert und dann der Verstärkungsfaktor auf die Leitungsdämpfung angepasst.

Bei einer Zimmerantenne mit ihren max. 2-3 Metern Antennenkabel ist eine Vorkompensation der Leistungsdämpfung des Kabels wegen seiner Kürze und damit völlig vernachlässigbaren Signaldämpfung völlig unsinnig.

Die beste Lösung ist eine drehbare Dachantenne mit möglichst vielen Elementen.

Zur Not tut es im Zimmer auch ein verstärkerloser Dipol, der möglichst hoch montiert wird.
Wenn man ihn auch noch drehbar montiert, kann man ihn auf den Sender ausrichten.

Die Ergebnisse einer Dachantenne wird man allerdings mit einer Zimmerantenne niemals erreichen können.

Grüsse
Roman
-Frank-
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 03. Mrz 2008, 17:18
Hallo Widda, hallo Roman,

stimmt genau, ich kann Roman nur uneingeschränkt zustimmen.
Man sagt nicht umsonst: der beste Tuner ist eine gute Antenne.

Bei Conrad z. B. gibt es passive UKW Antennen verschiedenster Bauarten wie Ring-Dipol, gerader Dipol sowie 3-, 5-, 7- Elemente Hochleistungsantennen.
Einfach mal reingucken.


Grüße aus der Magdeburger Börde,

Frank.
jörg-525-touring
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 06. Mrz 2008, 09:42
Auch von mir Zustimmung. Ich hatte noch nie einen Verstärker für UKW-Antennen, aber ansonsten schon in der Vergangenheit verschiedenstes ausprobiert. Typische Tuner aus HiFi-Anlagen gehen ohne externe Antenne praktisch gar nicht. Früher hatten die alten Dampfradios in ihren üppigen Holzgehäusen Dipole aus Stanniolpapier eingebaut, da brauchte man nicht unbedingt externe Antennen. Dafür mußte man aber das ganze Radio verdrehen, um guten Empfang zu haben :-). Die bei den Tunern mitgeliefertenen "Antennen" bestehen im wesentlichen aus einem Draht, den man auf den Mittelpin der Antennenbuchse steckt. Im Bereich starker Ortssender geht das schon ganz gut. Den Draht sollte man aber nicht aufgewickelt lassen, sondern ganz abwickeln und je nach Sender ausgestreckt irgendwohin ausrichten. Irgendwann hatte auch ich den typischen Grundig-Faltdipol mit 300 Ohm Stegleitung. Wenn er nur hoch genug (Oberhalb des Fensters hinter der Gardine) angebracht war und die Richtung zufällig stimmte, ging es schon ganz gut. Nächste Steigerung: Dipol auf dem Dachboden. Bei mir war es eine alte VHF-Fernsehantenne, deren Dipolstäbe ich für UKW angepaßt hatte, 75 Ohm Anpassungsglied, Kabel durch die Decke gebohrt. Viel Spaß machte es, die Antennen auf den Lieblingssender auszurichten. Dann kam Kabelfernsehen und -Radio. Hier gab es zwar mehr Sender, aber das FM-Rauschen meines Lieblingssenders war genauso wie mit meinem alten Dipol auf dem Dach. Die von der Post hatten offenbar auch so eine Antenne und haben dann das Zeug von da einfach ins Kabel eingespeist. Heute habe ich eine 5-Elemente-Richtantenne auf dem Dachboden, halbwegs ausgerichtet und an den Terrestrisch-Eingang meines Multischalters angeschlossen. Von da wird das Signal in die verschiedenen Räume des Hauses verteilt. Signalqualität der Sender ist fast super, nur mein Lieblingssender geht jetzt nicht mehr in Stereo :-( .... das liegt aber daran, daß ich zwischenzeitlich umgezogen bin. Am neuen Wohnort ist von dem Sender ohne Antenne absolut nichts mehr zu hören.

Fazit: Vernünftige Dipol-Antenne nehmen, möglichst hoch aufhängen (möglichst richten), Verstärker weglassen.

Das mit dem Internet und WLAN habe ich nicht verstanden. Mit unserem UKW-Empfang hat das nichts zu tun.
tomfritz
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 16. Feb 2009, 00:23
Hallo jörg-525-touring

Heute habe ich eine 5-Elemente-Richtantenne auf dem Dachboden, halbwegs ausgerichtet und an den Terrestrisch-Eingang meines Multischalters angeschlossen.

Der terrestrische Anschluß des Mutliswitch dämpft aber in aller Regel recht ordentlich. Wenn dieser unbedingt verwendet werden muß, wäre evtl. davor ein kleiner Antennenverstärker angebracht. Ich würde jedoch der UKW-Antenne eine extra Niederführung spendieren, ist allemal besser. Vielleicht klappts ja auch dann mit dem alten Lieblingssender wieder?
dieterh
Stammgast
#13 erstellt: 18. Feb 2009, 10:25
Moin,

ich habe da was von W-Lan gelesen..

Wenn da ständig irgendwelche Computergeschichten laufen kann das Rauschen des Tuners auch daher kommen.

Zum Testen mal ALLES Computergedöns in der Wohnung und am besten auch alle Schaltnetzteile (auch "Energiesparlampen") ausschalten.

Grüße,
dieter
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