Sie sind bereits Community-Mitglied? Dann loggen Sie sich hier ein!

Auto-Login
Passwort vergessen?


Wieviel sollte ein Lautsprecher kosten?

+A -A
Autor
Beitrag
u-turn_
Stammgast
#1 erstellt: 22. Jan 2013, 18:47
Ich frage mich gerade wieviel man sinnvollerweise für einen Lautsprecher ausgeben sollte. Also ab welchem Betrag sind Verbesserungen im Klang nur noch minimal vorhanden, so dass bei begrenzten finanziellen Mitteln es eigentlich keinen Sinn macht mehr Geld zu investieren?

Also ich kann mir z.B. vorstellen, dass die größten klanglichen Verbesserungen bei

Kompaktlautsprechern bis ca. 1000 € / Paar

Standlautsprechern bis ca. 2000 € / Paar

erreicht werden und danach minimale Verbesserungen sehr teuer erkauft werden müssen.

Also wo würdet ihr eine solche Grenze ziehen?
Markus_Pajonk
Gesperrt
#2 erstellt: 22. Jan 2013, 23:26
Hallo,
ich würde mir mal selbst einen Höreindruck verschaffen. Live.
Dazu würde es sehr gut sein, von dir ein bisschen mehr über die Rahmenbedingungen zu erfahren. Wie gross ist dein Raum? Wie ist dieser beschaffen? Oder hast eine Skizze? Welche Boxen nutzt du aktuell usw.?

Markus
Paddi1232
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 23. Jan 2013, 00:27
Ich glaube der TE wollte eine allgemeine Meinung und keine Kaufberatung anregen.

Meine Meinung dazu: diese "Grenze" gibt es nicht bzw. wird sie von jedem anders festgelegt.
Wenn man es auf die klanglichen Unterschiede begrenzt und davon ausgeht, dass sich jeder Lautsprecher zumindest minimal von einem anderen unterscheidet wirst du auch keine Grenze finden wenn du noch so sehr danach suchst.
Im Bezug auf "wie gut klingt ein Lautsprecher" kommt es wie mein Vorposter schon gesagt hat wohl auf die eigene Hörsituation und die Anforderungen an. Wird wohl genug Leute geben die zwischen zwei Lautsprechern um 10000 Euros gar keinen Unterschied hören und genau so viele die beide für gut befinden aber zumindest in Details Unterschiede feststellen. Ein kleiner Teil wird wohl auch beide nicht gut finden und zum nächstbesten laufen.
Selbiges gilt für den Raum... besagter 10000 Euro Lautsprecher mag in einem dafür ausgelegten Hörraum supertoll klingen, wäre aber in meinem Wohnzimmer absoluter Overkill und die Vorteile die ich zum 2000 Euro Lautsprecher habe könnte ich nicht ausnutzen - selbst wenn ich wüsste, dass sie da sein könnten.

Das soll hier übrigens keine "teuer = besser Behauptung" sein - die Zahlen dienen bloß zur Veranschaulichung.

Aber natürlich ist es so, dass du je weiter du in Richtung High End kommst für immer kleiner werdende Verbesserung immer mehr bezahlst

Die Sinnhaftigkeit sei mal dahin gestellt.... wenn ich das Geld hätte und mir dieses Fitzelchen an Mehrwert gleich mal so viel wert wäre ist es für mich sinnvoll... für andere vielleicht nicht.

mfg
Paddi
Ingo_H.
Inventar
#4 erstellt: 23. Jan 2013, 00:51
Auch wenn ich mich langsam damit wiederhole, da ich das die letzten Wochen überall schreibe: Bei begrenzten finanziellen Mitteln und wenn man Regallautsprecher sucht, die frei und etwas wandfern auf Ständern positioniert werden können, geht imo kein Weg an den Kenwood LS-K711 vorbei. Diese Lautsprecher halten mit teilweise vielfach so teuren Lautsprechern mit und man sollte die wenn man nicht grade1000€ ausgeben möchte unbedingt zumindest mal gehört haben.

Sprich für mich liegt die Grenze bei Regallautsprechern also bei ca.100€! Danach werden die Verbesserungen vergleichsweise immer geringer!


[Beitrag von Ingo_H. am 23. Jan 2013, 00:54 bearbeitet]
u-turn_
Stammgast
#5 erstellt: 23. Jan 2013, 06:32
Es ging mir tatsächlich nicht um eine Kaufberatung sondern um eine allgemeine Disskusion (insofern hat der Moderator diesen Thread auch irrtümlich in die Kaufberatung verschoben).

Klar wenn man Geld im Überfluss hat und verschwenden kann zahlt man auch für minimale klangliche Verbesserungen noch tausende von Euros.

Aber wenn man diesen Ausnahmefall mal weglässt, denke ich schon, dass der Zuwachs an Klangverbesserung in den unteren Preisregionen größer ist als in den höheren. Beispiel: ein Lautsprecher für 500 € wird in der Regel deutlich besser klingen als einer für 100 und ein Lautsprecher für 1000 € in der Regel nochmal deutlich besser als der für 500.

Aber klingt ein Lautsprecher für 20.000 € wesentlich besser als einer für 10.000 € ?

Vorausgesetzt man ist kein Millionär und will sein Geld objektiv sinnvoll einsetzen, dann muss es doch eine ungefähre Grenze geben, aber der es objektiv keinen Sinn macht noch mehr Geld auszugeben, weil der Zuwachs an Klangverbesserung ab diesem Punkt zu niedrig ist.


[Beitrag von u-turn_ am 23. Jan 2013, 07:14 bearbeitet]
sumpfhuhn
Inventar
#6 erstellt: 23. Jan 2013, 07:51
Hallo

Die Lautsprecher sollten soviel Kosten, wie sie es dir Wert sind.

Setze dir selbst ein Limit bis Summe X, was Du bereit bist zu Zahlen.
Unabhänging der Meinung anderer was:Vorurteile, Budget, Geschmack und Wohnsituation angeht.

Gruß
u-turn_
Stammgast
#7 erstellt: 23. Jan 2013, 08:53
Es geht nicht um mich, sondern um die Frage ob ab einer bestimmten Summe die Klangverbesserung so minimal ist, dass es sich objektiv nicht lohnt noch zusätzliches Geld auszugeben.
maconaut
Inventar
#8 erstellt: 23. Jan 2013, 09:19
Ich schließe mich an - manchmal ist es klangtechnisch geschickter, statt in neue, teurere Lautsprecher lieber ein paar hundert Euro in die Raumakustik zu stecken. Denn in einem "schlechten" Raum (akustisch gesehen) kann auch ein supertoller LS nicht supertoll klingen. Die Frage ist natürlich, woher man kommt. Ersetze ich ein 30-Euro 2.1 Brüllwürfelset durch zwei Mittelklasse-Kompaktlautsprecher, so habe ich sicherlich in jedem Raum einen Klanggewinn ;-)
LaVeguero
Inventar
#9 erstellt: 23. Jan 2013, 10:23

u-turn_ schrieb:
Es geht nicht um mich, sondern um die Frage ob ab einer bestimmten Summe die Klangverbesserung so minimal ist, dass es sich objektiv nicht lohnt noch zusätzliches Geld auszugeben.


Leider geht so eine Rechnung nicht auf. Es gibt Boxen für 1000 Euro, die "doppelt so gut" (was immer das auch konkret bedeuten mag) sind wie welche für 500. Umgekehrt gibt es aber ebenfalls Lautsprecher für 500 Euro, die "doppelt so gut" sind, wie welche für 1000.

Der Preis ist hier leider ein sehr schlechter Berater.

Beschränken wir das Ganze auf "empfehlenswerte" Boxen, dann kann man schon sagen, dass man im Verhältnis immer mehr Geld investieren muss, um eine stetige Qualitätsverbesserung zu realisieren. Der Volkswirt nennt das "abnehmenden Grenznutzen".Gleichwohl sollte man sich dann auch fragen, ob es nicht andere Faktoren (Raum, Abhörposition) gibt, die wesentlich effizienter den Klanggenuss steigern können.


[Beitrag von LaVeguero am 23. Jan 2013, 10:24 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#10 erstellt: 23. Jan 2013, 12:29
Hallo,

tja, was sollte ein Lautsprecher kosten? Dazu sollte man erst mal die Frage stellen, welche Anforderungen an den Lautsprecher gestellt werden. Musik hören, Musik hören und Musik hören sind verschieden Dinge. Sollen es Lautsprecher für Hintergrundgedudel sein, Spaßlautsprecher, die auch mit schlechten Aufnahmen einigermaßen zurecht kommen oder Lautsprecher für bewusstes, analytisches Hören im Stereodreieck ......

Je nach Anforderung bekommt man zum Beispiel im DIY Bereich Bausätze wie die 10Öre für 20 Euro/Paar plus etwas Holz für das Gehäuse. Man kann aber auch Locker weit über 100.000 Euro Ausgeben.

Aber, je besser die Wiedergabekette desto weniger verzeiht sich schlechte Aufnahmen, die Aufnahmequalität ist der alles limitierende Flaschenhals.. Und, wie meine Vorredner schon sagten, nicht weniger wichtig die Raumakustik. Wer nicht bereit ist in gute Aufnahmen und in gute Raumakustik zu investieren, braucht sich im Grunde um hochwertige Lautsprecher gar keine Gedanken machen.

Eine pauschale Ausage was ein Lautsprecher kosten sollte ist also nicht machbar.

Gruß
Bärchen
Kasse_2
Stammgast
#11 erstellt: 23. Jan 2013, 13:27

Ingo_H. (Beitrag #4) schrieb:
Bei begrenzten finanziellen Mitteln und wenn man Regallautsprecher sucht, die frei und etwas wandfern auf Ständern positioniert werden können, geht imo kein Weg an den Kenwood LS-K711 vorbei.


Meinem Vater würden neue LS gut tun...Da ich jetzt schon mehrfach von diesen gehört habe, bin ich am überlegen, ob ich die kenwoods für ihn hole.

ok, probe hören könnte ich in der Nähe vorher schon.

Eine...zwei Fragen...
Bisher hat mein Vater Stand-LS: defekt (krachen), no-name, vor ca. 20 Jahren vom Lasterverkauf. Von dem Defekt der alten LS abgesehen: spielen die oben genannten bestimmt auch besser, oder?

Die viel interessantere Frage...
Ich würde die Kenwood dann gerne auf einem brusthohen sideboard aufstellen. Längs-Abstand der LS (geschätzt): 1 m. Von der Rück-Wand könnten die LS ca. 20 cm entfernt werden (Abstand Wand zu Rückwand LS).
---> Könnte man die LS mit dieser aufstellung passabel betreiben? Oder macht das keinen Sinn... (ich frage, da im Zitat von Ständern und freier Aufstellung gesprochen wurde)


Edit:
Mein Vater hört selten Musik...5 Mal im Jahr.


[Beitrag von Kasse_2 am 23. Jan 2013, 13:32 bearbeitet]
rosenbaum
Stammgast
#12 erstellt: 23. Jan 2013, 13:35
Entscheidend ist nicht der Preis eines Lautsprechers sondern einzig wie DIR der Klang gefällt.
Ich gebe lieber so wenig wie möglich aus für einen guten Klang, deshalb kaufe ich auch meistens Gebrauchte.
Das meiste Geld das ich bisher ausgab waren 1300,00 Euro bei einem Neupreis von 3200, 00 Euro.
Aber diese Lautsprecher nervten mich mit der Zeit, also mussten sie wieder gehen und da Gebrauchtkauf geht das meist ohne Verlust und manchmal mit Gewinn
Meine jetzigen Lautsprecher haben mich grad mal 80,00 Euro gekostet kamen zu DM Zeiten über 3000,00
und die werd ich so schnell nicht mehr hergeben
Also nicht immer nach dem Preis schauen sonder hören, hören, hören

Gruss Jürgen
Kasse_2
Stammgast
#13 erstellt: 23. Jan 2013, 13:43

rosenbaum (Beitrag #12) schrieb:

Also nicht immer nach dem Preis schauen sonder hören, hören, hören


schon klar, du hast im grunde recht...ich mache das auch so momentan. allerdings Suche ich persönlich in einem anderen Preisbereich bzw. Stand-Ls.

Im Rahmen meiner Recherchen habe ich dann allerdings von den kenwood gehört. ...und dachte, dass dies etwas für jemand sein könnte, der sich selbst nie ls kaufen würde und lediglich 3,4 oder 5 mal im jahr hört. ich will jetzt nicht auch noch in diesem preisbereich in zig geschäfte gehen und probe hören. (ich mache das so für meine eigenen ls schon)

angeblich konnte sie ein Te hier für 70€/paar ergattern.
Daher die Kurzschluss-Idee ohne großen aufwand zu kaufen.

Verstärker ist vorhanden.


[Beitrag von Kasse_2 am 23. Jan 2013, 13:44 bearbeitet]
rosenbaum
Stammgast
#14 erstellt: 23. Jan 2013, 14:16
ich meinte auch nicht dich mit meiner Antwort, denn um eine Kaufberatung gehts hier nicht.

Gruss Jürgen
Frankman_koeln
Inventar
#15 erstellt: 23. Jan 2013, 14:27

u-turn_ (Beitrag #5) schrieb:


Aber klingt ein Lautsprecher für 20.000 € wesentlich besser als einer für 10.000 € ?

.



Das lässt sich so einfach nicht beantworten.
Klang ist immer subjektiv und hat auch selten etwas mit dem Preis zu tun.
Beide LAutsprecher sind vermutlich unterschiedlich abgestimmt und klingen deswegen auch unterschiedlich. Ein besser oder schlechter lässt sich hier aber nicht festmachen.

Z.B. die alte B&W 6er Serie, die ich immer Bumms&Wumms nenne: die dicken im Bass tierisch auf, ich mags nicht, meinem Kumpel gefällt es aber bombig.

Meine Lautsprecher spielen im Bass schlanker, kosten mehr als das Doppelte ( UVP ).

Was sind denn jetzt objektiv die besseren Lautsprecher ??

Die richtige Antwort ist: keine von beiden, den das Beste ist immer das was einem selbst völlig subjektiv am besten gefällt.
Klang ist völlig subjektiv.

Deswegen kann auch kein anderer sagen welche Lautsprecher mir gefallen, das kann nur ich entscheiden.

Deswegen ist es sehr wichtig, bei Interesse Hörerfahrung in allen möglichen Preisklassen mit vielen Herstellern zu sammeln, denn nur so kann man ausloten, welcher Lautsprecher für einen selbst der Beste ist.


[Beitrag von Frankman_koeln am 23. Jan 2013, 14:33 bearbeitet]
elchupacabre
Inventar
#16 erstellt: 23. Jan 2013, 14:27
So viel wie nötig, so wenig wie möglich!
P.W.K._Fan
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 23. Jan 2013, 14:32
Zudem muss man sagen, das ls im günstigen Preisbereich richtig gut geworden sind. Man bekommt heute schon für kleines Geld Lautsprecher mit denen man ordentlich Musik hören kann.
Ich habe das Glück Ls der verschiedensten Preisklassen hören zu können, und staune immer wieder wie gut günstige ls klingen können.
Aber an einen festen Preis würde ich das nicht fest machen wollen.
Stereo33
Inventar
#18 erstellt: 23. Jan 2013, 14:33
Bei Standlautsprechern sagt man, man muss min. 400€ pro Stk. ausgeben.
Das ist zwar noch keine Oberklasse aber diese haben dann keine groben Klangfehler.

Mal ein Vergleich Victa 701 200€ Stk.
zu
Metas 701 400€ Stk.
Da werden viele sagen die Mehrkosten lohnen sich auf jeden Fall.
Den Unterschied hört auch jeder.
Dann kämen bei Heco die Celan, diese kosten wieder fast das Doppelte,
aber der Unterschied zu den Metas ist nicht mehr so groß.

* Man muss also immer mehr für einen immer kleineren Unterschied bezahlen. *

Die beste Preisleistung liegt vermutlich bei Standboxen irgendwo zwischen 200 und 1000€ (Stk.).
Darunter bekommt man nichts brauchbares, darüber ist es exorbitant teurer.


[Beitrag von Stereo33 am 23. Jan 2013, 14:34 bearbeitet]
Frankman_koeln
Inventar
#19 erstellt: 23. Jan 2013, 14:37


Zudem muss man sagen, das ls im günstigen Preisbereich richtig gut geworden sind. Man bekommt heute schon für kleines Geld Lautsprecher mit denen man ordentlich Musik hören kann.


das stimmt, vor einiger Zeit hat sich ein Kumpel ein Paar neue Regallautsprecher gekauft, irgendwas von Magnat, die stehen ganz schick auf nem Ständer.
Jetzt ist Magnat ja eher mit einem negativem Image behaftet, noch aus alten Car Hifi Zeiten.
Trotzdem muss ich sagen dass man mit denen sehr ordentlich Musik hören kann. Ich weiß nicht den genauen Preis, auf jeden Fall kosteten die unter 400 € ....


[Beitrag von Frankman_koeln am 23. Jan 2013, 14:37 bearbeitet]
u-turn_
Stammgast
#20 erstellt: 23. Jan 2013, 14:41
@ LaVeguero


Beschränken wir das Ganze auf "empfehlenswerte" Boxen, dann kann man schon sagen, dass man im Verhältnis immer mehr Geld investieren muss, um eine stetige Qualitätsverbesserung zu realisieren. Der Volkswirt nennt das "abnehmenden Grenznutzen".Gleichwohl sollte man sich dann auch fragen, ob es nicht andere Faktoren (Raum, Abhörposition) gibt, die wesentlich effizienter den Klanggenuss steigern können.


Auch wenn du es anders bezeichnest, das ist genau was ich meine. Ich glaube einfach, dass man eine Grenze ziehen kann, ab wo man im Verhältnis deutlich mehr für eine "Qualitätsverbesserung" investieren muss als vorher. Meine Ausgangsfrage war ja, wo man diese Grenze ziehen könnte ... ?

Im Übrigen ist "guter" Klang nicht völlig subjektiv. Man kann als objektives Kriterium ja nennen, dass die Wiedergabe möglichst nah am Original sein sollte. Ergo, je näher ein Lautsprecher am Original desto "besser" ist er.


[Beitrag von u-turn_ am 23. Jan 2013, 14:43 bearbeitet]
LaVeguero
Inventar
#21 erstellt: 23. Jan 2013, 14:57
Was heißt denn "nah am Original"? Emotional, tonal, räumlich? Worauf ich hinaus will: Jeder muss für sich selbst klarbekommen, wie seine "ideale" Box zu klingen hat. Und anhand dieses Kriterienkatalogs ist es dann schon eher möglich, sowas wie Grenznutzen abzuleiten. Aber das ist eine ganz individuelle Sache. Für mich persönlich habe ich festgestellt, dass es bei meinen Ansprüchen an eine Box ab 3000 oder 4000 Euro das Paar "eng" wird (Und das ist schon auf den Bereich aktiver Studiomonitore beschränkt, wo aus meiner Sicht das Verhätlnis zwischen Preis und Leistung stärker und transparenter zusammenhängt, als im klassischen HiFi-Markt ). In meinem Umfeld gibt es hingegen Leute, die sich schon bei einer Pianocraft fragen, ob das nun wirklich nötig sei.

Nur ein Beispiel: Jemand will eine möglichst gute Raumabbildung haben. Der kann sich für 100 Euro ein paar DIY-Breitbänder zusammenbauen und kommt da schon ziemlich nah dran. Trotzdem kann der Schritt auf eine ME Geithain 901 für den Gegenwert eines Kleinwagens gerechtfertigt sein.


[Beitrag von LaVeguero am 23. Jan 2013, 15:01 bearbeitet]
Frankman_koeln
Inventar
#22 erstellt: 23. Jan 2013, 15:04

Im Übrigen ist "guter" Klang nicht völlig subjektiv. Man kann als objektives Kriterium ja nennen, dass die Wiedergabe möglichst nah am Original sein sollte. Ergo, je näher ein Lautsprecher am Original desto "besser" ist er.


Das ist Deine Meinung. Aber die kannst Du nicht verallgemeinern.

Nicht wenige meiner Bekannten / Freunde finden den Klang erst dann richtig geil wenn´s drückt in der Magengegend und die Höhen richtig .... ich würde sagen überspitzt .... klingen.
Da kann ich mir dann anhören bei mir zu Hause klingt es langweilig.

Insofern bleibe ich dabei: guter Klang ist subjektiv.

Ausserdem muss man dann das "näher am Original" definieren.
An welchem Original ?
Bezieht sich das auf Live Aufnahmen oder Studioaufnahmen ?

Viele moderne Studio CD´s sind doch schon so aufgenommen, dass sie beschissen klingen ( Loudness WAR ), manche Live Aufnahmen klingen auch einfach nur grottig.
Stereo33
Inventar
#23 erstellt: 23. Jan 2013, 15:22
Ja, die Leute gibt es auch, ordentlich Bass und Treble reinhauen...
eigentlich bräuchten deren Boxen gar keine Mitteltöner ^^
Slatibartfass
Inventar
#24 erstellt: 23. Jan 2013, 15:26

Frankman_koeln (Beitrag #22) schrieb:

Nicht wenige meiner Bekannten / Freunde finden den Klang erst dann richtig geil wenn´s drückt in der Magengegend und die Höhen richtig .... ich würde sagen überspitzt .... klingen.
Da kann ich mir dann anhören bei mir zu Hause klingt es langweilig.

Diese Wahrnehmung würde ich aber nicht als Klangempfinden bezeichnen, sondern eher als Effektgeilheit, die man in vielen Bereichen antrifft, wie z.B. auch bei Pop-Outs bei 3D etc.
Hier zählt dann nicht der Vergleich mit dem Original, sondern nur die Intensität der jeweiligen Wahrnehmung.
Manch Einer braucht dann mit der Zeit auch intensive Höhen, weil das Gehör in diesem frequenzbereich an Empfindlichkeit bereits nachgelassen hat durch derartiges Musik hören in hoher Lautstärke.

Slati
P.W.K._Fan
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 23. Jan 2013, 15:37

eigentlich bräuchten deren Boxen gar keine Mitteltöner ^^


Du wirst's nicht glauben, aber der Sohn eines guten Bekannten hat bei seinen Ls die Mitteltonkallotten (sind ältere Canton ls) ausgebaut, da er unbedingt br Boxen haben wollte. Dort wo normalerweiße der mt sitzt klafft jetzt ein großes Loch. Wie das wohl klingt könnt ihr euch denk ich alle vorstellen
Ingo_H.
Inventar
#26 erstellt: 23. Jan 2013, 16:52

Kasse_2 (Beitrag #11) schrieb:

Ingo_H. (Beitrag #4) schrieb:
Bei begrenzten finanziellen Mitteln und wenn man Regallautsprecher sucht, die frei und etwas wandfern auf Ständern positioniert werden können, geht imo kein Weg an den Kenwood LS-K711 vorbei.


Meinem Vater würden neue LS gut tun...Da ich jetzt schon mehrfach von diesen gehört habe, bin ich am überlegen, ob ich die kenwoods für ihn hole.

ok, probe hören könnte ich in der Nähe vorher schon.

Eine...zwei Fragen...
Bisher hat mein Vater Stand-LS: defekt (krachen), no-name, vor ca. 20 Jahren vom Lasterverkauf. Von dem Defekt der alten LS abgesehen: spielen die oben genannten bestimmt auch besser, oder?

Die viel interessantere Frage...
Ich würde die Kenwood dann gerne auf einem brusthohen sideboard aufstellen. Längs-Abstand der LS (geschätzt): 1 m. Von der Rück-Wand könnten die LS ca. 20 cm entfernt werden (Abstand Wand zu Rückwand LS).
---> Könnte man die LS mit dieser aufstellung passabel betreiben? Oder macht das keinen Sinn... (ich frage, da im Zitat von Ständern und freier Aufstellung gesprochen wurde)

Edit:
Mein Vater hört selten Musik...5 Mal im Jahr.


Um das genauer beurteilen zu können fehlen auch noch ein paar Angaben. Raumgrösse, vorhandener Verstärker, wie laut wird gehört etc.. Allerdings ist das hier etwas fehl am PLatz und Du solltest das vielleicht hier posten. Prinzipiell sind die Knnwood auf einem Scharank bei 20cm Wandabstand nicht so toll obwohl es auch Leute geben soll bei denen das funktioniert.

http://www.hifi-foru...m_id=100&thread=2027
Salinas
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 25. Jan 2013, 19:15
der Preis ist in der Tat kein guter Berater. Es kommt auf die groben Parameter an.

Will ich gerne öfter laut mit wenig Klirr und Tiefgang hören?

Wenn ja, läßt die Wohnsituation ( Akustik des Raumes, Platzierung bzw Integration in den Raum, Nachbarn etc.) die Anschaffung größerer Lautsprecher bzw Sateliten und Subwoofer überhaupt zu?

Wenn ja, Pegel und echten Tiefgang bekommt man nicht geschenkt, da wirds dann schon deutlich mehr als 1000 Euro, wahrscheinlich auch deutlich mehr als 2000 Euro....

wenn ich die ersten beiden Kriterien mit nein beantworte, gibt es durchaus kompakte fein klingende, allerdings pegel und tiefgangbegrenzte Lautsprecher, wo manchmal die wandnahe Positionierung noch ein bißchen Pegel im Tiefgang "dazuschummelt" den der LS selbst gar nicht mehr erzeugen kann. Das muß geschickt gemacht, gar nicht mal schlecht klingen...

Es lohnt sich bei diesen kompakten LS auch mal unter den "Aktivkonzepten" nachzuschauen, weil hier die Leistungsverstärker auf die Chassis hin optimiert sind und meist auch noch ein bißchen mehr Tiefgang herausgekitzelt wird im Vergleich zu den passiven Kollegen.

Nubert hat da Modelle, aber auch der große Händler für Studiobedarf " Musikhaus Thomann" hat ne Riesenauswahl an solchen Monitoren....
Suche:
Das könnte Dich auch interessieren:
Wieviel wärme vertragen Lautsprecher?
Lonewolf... am 10.02.2010  –  Letzte Antwort am 10.02.2010  –  5 Beiträge
Wieviel Watt muss sein?
Gummiente am 30.07.2004  –  Letzte Antwort am 02.08.2004  –  37 Beiträge
Wieviel Lautsprecher an Verstärker anschließen??
Stefan_Volkmann am 14.11.2002  –  Letzte Antwort am 15.11.2002  –  4 Beiträge
WIeviel Ohm?
Pampersjoe am 14.02.2006  –  Letzte Antwort am 14.02.2006  –  2 Beiträge
Wieviel Membranfläche braucht ein Lautspecher?
cr am 04.04.2013  –  Letzte Antwort am 09.04.2013  –  66 Beiträge
Wieviel sind meine MBL 321 Lautsprecher wert?
Tak69 am 01.01.2011  –  Letzte Antwort am 01.01.2011  –  6 Beiträge
Wie kann man erkennen wieviel Watt ein Lautsprecher hat?
*prinz* am 01.08.2009  –  Letzte Antwort am 01.08.2009  –  10 Beiträge
Wieviel Watt für 90qm?
asselborn am 24.11.2007  –  Letzte Antwort am 28.11.2007  –  25 Beiträge
Wieviel Watt sind gut?
Analogsurfer am 06.12.2003  –  Letzte Antwort am 06.12.2003  –  2 Beiträge
welhe lautsprecher
master395 am 07.12.2009  –  Letzte Antwort am 10.12.2009  –  8 Beiträge
Foren Archiv
2013

Anzeige

Produkte in diesem Thread Widget schließen

Aktuelle Aktion

Hersteller in diesem Thread Widget schließen

  • Kenwood
  • Heco

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder807.629 ( Heute: 69 )
  • Neuestes Mitgliedstefan652016
  • Gesamtzahl an Themen1.345.873
  • Gesamtzahl an Beiträgen17.673.801