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Welches Kabel für Heco Superior Presto 750 und Sony TA-F530ES

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JackeFR
Neuling
#1 erstellt: 06. Dez 2013, 20:15
Hallo zusammen,

ich lese hier zwar schon eine Weile mit, aber habe mich heute erst registriert um eine Frage zu stellen, die den meisten hier wahrscheinlich lächerlich erscheint, die mich als absoluten Anfänger aber vor ein ernsthaftes Problem stellt.

Ich habe heute ein paar Heco Superior 750 Presto erstanden, für den (hoffentlich) guten Preis von 150€. Betrieben werden sollen sie mit einem Sony TA-F530ES, der noch vorhanden ist.

Hier die Links zu beiden im hifi-wiki:
http://www.hifi-wiki.de/index.php/Sony_TA-F_530_ES
http://www.hifi-wiki.de/index.php/Heco_Superior_750_Presto

Die Boxen bieten anscheinend die Möglichkeit des Bi-Wiring und Bi-Amping. Zweiteres kommt schon mal nicht in Betracht. Ich habe mich ein bisschen eingelesen und glaube, das System hinter Bi-Wiring verstanden zu haben. Die Frage, die sich mir stellt, ist jetzt: Brauche ich das? Oder ist es besser, einfach eine Kabelbrücke und ein Standard-Audio-Kabel zu benutzen? Und, sollte es einen hörbaren Vorteil zugunsten des Bi-Wirings geben, was für ein Kabel muss ich kaufen und was muss ich beachten, damit ich es zu meinem Vorteil nutzen kann?

Ich hoffe, ihr könnt mir helfen. Sollte ich ausversehen in das falsche Sub-Forum gerutscht sein, entschuldigt bitte!

Einen schönen Nikolaus noch,

JackeFR
laminin
Stammgast
#2 erstellt: 06. Dez 2013, 20:49
Bis zu 20m Kabellaenge schlage ich ein Kupferkabel mit 2.5mm2 Querschnitt vor, Farbe wie es gefaellt. Vom Baumarkt oder jedem anderen Laden ist o.k., sollte aber kein verkupfertes Aluminiumkabel sein. Von Vorteil waere, wenn die beiden Adern irgendwie gekennzeichnet waeren (z.B. rot/schwarz, oder -wenn transparent- eines eine Markierung wie Streifen oder "+"/"-" haette) sodass sie nicht so leicht verpolt angeschlossen werden koenne. Die Verbindung am Lautsprecher (rot-rot, schwarz-schwarz; in der Regel eine Kupferbruecke) dranlassen: also kein "Bi-Wiring".

Beim Anschluss aufpassen, dass der rote Anschluss am Verstaerker bei beiden Lautsprechern an dieselbe Buchse kommen (in der regel rot-rot und schwarz-schwarz). Nichts geht kaputt wen dies nicht der Fall ist, aber dann schwingen die beiden Lautsprecher in entgegengesetzter Richtung und der Klang ist ziemlich flach.

Lass dir keine Kabel fuer mehr als Euro 1/meter andrehen, das bringt ueberhaupt nichts; ebensowenig wie das Bi-Wiring.

Und ja: ich glaube du hast einen schoenen und guten Verstaerker erwischt. Bei den Lautsprechern haengt sehr viel vom Geschmack und der richtigen aufstellung ab: versuche sie zunaechst einwenig (0.5m oder mehr) von der Rueck- und den Seitenwaenden aufzustellen.


[Beitrag von laminin am 06. Dez 2013, 20:52 bearbeitet]
JackeFR
Neuling
#3 erstellt: 11. Dez 2013, 23:20
Danke!

Ob die Kupferbrücke noch dran ist oder ob der Vorbesitzer sie abgenommen hat, erfahre ich im Laufe der Woche. Andernfalls kann ich mir auch mit einem kurzen Kabel behelfen, oder?
Ich habe auch gelesen, man könne einfach ausreichend Kabel abisolieren (sofern nicht konfektioniert) und dann insgesamt nur ein Kabel benutzen. Ist das auch eine Lösung, oder soll ich mir dann lieber ein zusätzliches Kabel konfektionieren lassen? Oder gleich in einen Jumper investieren? (Ich habe inzwischen mitbekommen, dass der eine den Unterschied hört und der andere meint, das sei grober Unfug. Es geht mir eher um praktikabel und einfach realisierbar. Wenn ich dann alle anderen Parameter nach meinen Vorlieben angepasst habe, kann ich mit dem Bi-Wiring rumexperimentieren, bis dahin will ich nur eine Lösung, die man als "grundlegend nicht verkehrt" bezeichnen kann )
laminin
Stammgast
#4 erstellt: 11. Dez 2013, 23:42

Andernfalls kann ich mir auch mit einem kurzen Kabel behelfen, oder?


Richtig; ich wuerde nicht
einfach ausreichend Kabel abisolieren ... und dann insgesamt nur ein Kabel benutzen
da je nach Abstand und Kabellaenge die Moeglichkeit einer unbeabsichtigen Beruehrung (=Kurzschluss) entstehen koennte (z.B. wenn neugierige Katzen herumlaufen).

Neben der Qualitaet (und persoenlichem Klanggeschmack) der Lautsprecher hat deren Aufstellung (und falls erforderlich entsprechende Raummodifikationen) meiner Meinung den groessten Einfluss auf den Klang. Kabelqualitaet (solange der Widerstand gering genug ist) und Bi-Wiring haben keinen Einfluss (ebenfalls persoenliche Meinung).
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