D/A-Wandler bis 500€ Burmester 920?

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george
Stammgast
#1 erstellt: 09. Nov 2005, 15:06
Nachdem ich vor einigen Monaten die Spezis mit der Kaufberatung bzgl. eines CD-Spielers genervt habe, muss ich euch schon wieder bemühen ;-)

Derzeit ist mein Senn HE60/HEV70 (Elektrostat) an den heimischen PC (Terratec Aureon 7.1 Firewire) und an einen Sony DVP-S 9000ES SACD-Spieler angeschlossen.
Ursprünglich suchte ich ja nach einem Spieler, der einen Digital-EINgang besitzt, um die Onboard-Soundkarte (Coax-Digitalausgang) benutzen zu können - solch einen gab es jedoch nicht in meinem Preisrahmen.

Nun haben sich nach ein paar Monaten ein paar Dinge ergeben:

1. SACDs bringen in meinen Ohren keinen klanglichen Vorteil, ich habe bei Peter Gabriels "UP" und "Sixteen Golden Greats" mehrfach ausgiebig zwischen CD und SACD-Layer hin- und hergeschaltet - die Unterschiede waren so gering, dass ich sie nach der Umschaltzeit (>30s) schon wieder "vergessen" habe.

2. Das ständige CD-Rumhantiere will ich doch vermeiden und einfach meine Musik auf Festplatte (320kBit oder Flac - wenns auch nur das Gewissen beruhigt ;-) spielen. (der PC ist leise!)

3. Der Sony hat sich als verblüffend wertstabil erwiesen, ich kann ihn jetzt wohl noch ohne Wertverlust verkaufen.
(bei der detailierten Betrachtung der mechanischen "Qualität" will ich ihn eigentlich nicht als Rentner erleben...)

Nach dem Wegfall der SACD bietet sich natürlich ein externer D/A-Wandler an, den ich einfach den koaxialen-Digi-Ausgang meine Onboard-Soundkarte klemme. Die Unterschiede zwischen meinen Terratecs (auch EWX 24/96) und den Sony-Wandlern sind zwar gering, aber dieses Quäntchen will ich nicht mehr missen!

Mir wäre auch eine möglichst hohe Verarbeitungsqualität wichtig.
Ich habe bei Ebay gekramt und mehrfach den Burmester 920 DA gefunden (trotz Vorbehalte gegen Burmester) - die letzten lagen etwa 100€ über meinem Budget, aber ein Weilchen könnte ich auf einen Glücksfall warten?
Was meint ihr? Was gibt es bis 500€ noch, was nicht an eine Garagen-Bastelarbeit erinnert?
Oder ist das zuviel und ich bilde mir den Unterschied zwischen den vernünftigen Wandlern meiner Terratecs tatsächlich nur ein und bezahle dann 500€ für einen Chrom-Kiste, in der doch nur die gleiche zusammengekloppte Billig-Elektronik steckt?
crickelcrackel
Stammgast
#2 erstellt: 09. Nov 2005, 16:59
Trotz Deiner Vorbehalte gegen GaragenBastelHifi. Die HiFi-Werkstatt Hoerwege hat externen D/A-Wandler zum Vorzugspreis im Angebot. Nähere Infos unter www.hoer-wege.de

Die angebotenen Wandler sind zum abgeforderten Preis ein absoluter Hammer.

Gruß Rolf
george
Stammgast
#3 erstellt: 11. Nov 2005, 19:40
Hörwege? Mhhh...
Andere Vorschläge oder Erfahrungem mit dem Burmester (evtl. inkl. kundigem Blick ins Innere)?

Ich bin hin- und hergerissen, auf der einen Seite die pure technische Seite (bei der man sich mit solchen Geräten sowieso auf äußerst dünnes Eis begibt) und auf der anderen Seite das verführerische Äußere und "Made in Berlin" des Burmesters - was aber widerum gar nicht der Anti-Voodoo-Haltung entspricht...

Schieb nach oben...
The_FlowerKing
Stammgast
#4 erstellt: 11. Nov 2005, 22:18
hallo,

ich kann wenn es optisch auch kein feines gerät ist nur den RME ADI2 empfehlen - ich hab mir eben mal diesen hoerwege-dac angeschaut. wie teuer soll der sein?

vermutlich wird er den ADI2 nicht schlagen können aus folgenden gründen:
der ADI kommt nicht aus dem Hifi-markt sondern ist für studio-anwendungen etc konzipiert.
er wird in so hohen stückzahlen gebaut, dass so ziemlich die besten wandler die es zur zeit gibt, dort günstig verbaut werden können.
die anschlüsse sind - weil fürs studio - zahlreich und so ziemlich allem überlegen, was ich an wandlern bisher gesehen habe.

klanglich überragend! hab ihn allerdings wieder verkauft damals, weil mir der Rega-Sound besser gefiel und der RME mir zu "offen" klang... schwer zu beschreiben, such mal nach RME Technics Cambridge hier im Forum, dann findeste den Thread von mir
george
Stammgast
#5 erstellt: 13. Nov 2005, 19:35
Danke für die Antworten!
Ich werde mich (erst Anfang nächsten Jahres, um dem Weihnachts-Wahn zu entgehen) nach dem RME ADI-2 umsehen. Sein Gehäuse ist zwar nicht gerade hübsch, aber wenn dafür die inneren Werte stimmen (Bauteile und Fertigung beim Spezi deuten darauf hin), kann ich damit leben - Blender gibt es schließlich genug.
Ich wäre auch fast auf den Aqvox reingefallen, der hat ein Gehäuse aus Alu-Profilen, das er aber einer chinesischen Billig-Fertigung entstammt, offenbart sich erst auf den zweiten Blick...
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