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Gebr. CD Spieler mit guter "Ortbarkeit" bis 250 €

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japga
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 03. Feb 2009, 18:48
Guten Abend an alle,
mal wieder sucht einer einen günstigen Cd Player.
Obwohl ich mich unheimlich gerne in Edelboutiquen rumtreibe
und mir dort gerne vorführen lasse, welchen Vorteil ein teures Kabel zu einem Billigkabel mit sich bringt,
hat mein Buget es noch nicht zugelassen mir den Traum einer
"Highendigen" Anlage zu erfüllen.
Meine Komponenten sehen daher auch nicht sonderlich spannend aus:

Yamaha AX 1070
Yamaha CDX 596
Techniks 1210 (mit denon 301)
LS von Epos (M12.2)

Schon einer meiner ersten Besuche im High End Laden, hat mir gezeigt,
daß es einen tatsächlich hörbaren Unterschied zwischen CD Spielern gibt.
Also ich höre einen (Blindtest...eingepegelt usw.)Insbesondere an zwei kann ich mich erinnern.
Das eine war der Creek CD50 (heute Classic) und der andere war ein Rega (Modell habe ich vergessen -3500 €).
Im Vergleich zu meinem, den ich mitgebracht habe, konnte ich diese sagenhafte Räumlichkeit erfahren, was ich in der Überschrift als Ortbarkeit beschrieben habe.
Jedes Instrument hatte seinen Platz im Raum, und die Stimmen klangen losgelöst von den Lautsprechern usw. (Beschreibungen überlasse ich dann doch gerne den Audio, Stereo und wie sie alle heißen Redakteuren).

Nun kosten alle diese CD Player weit über 1000 €.
Gibt es nicht vielleicht ein in die Jahre gekommenes Modell, was einen ähnlichen Effekt in meinem Musikzimmer hervorrufen könnte und heute vielleicht nur noch 150 bis 300 Euro kostet ?

Irgendwie habe ich mich ja wieder auf einen Yamaha versteift und versuche einen CDX 1060 bzw noch lieber wäre mir ein 993 irgendwo zu ergattern.

1. Würde ich mit einem von diesen CDP diese super "Ortbarkeit" der Protagonisten meines kleines Jazzensembles verspüren ?
2. Gibt es einen CDP in dieser Preiskategorie, der dieses vermag ?
3. Liegt es vielleicht doch am Zusammenspiel meiner anderen Komonenten, die diese Räumlichkeit gar nicht erst aufkommen lassen ? Auch mit einem Vincent, Rega oder Creek ?

Fragen über Fragen
Aber vielleicht kann mir ja einer `n Tip geben, nach was ich suchen muss.

Auf jeden Fall schon mal vielen Dank.
jopetz
Inventar
#2 erstellt: 04. Feb 2009, 00:58
Hi,

auch ich höre Unterschiede zwischen verschiedenen CDPs, aber was du da beschreibst klingt schon eher nach Psychoakustik (oder Taschenspielertricks des Händlers). Die genannten himmelweiten Unterschiede in der 'Ortbarkeit' bzw. 'Räumlichkeit' und im 'Loslösen der Musik von den Boxen' habe bei CDPs jedenfalls noch nicht feststellen können -- sehr wohl aber bei verschiedenen Boxen. Die, und die Raumakustik, sind an diesen Effekten bzw. Eindrücken jedenfalls sehr viel stärker beteiligt als ein CDP.

Wie schneidet dein CDP denn in den genannten Klang-Kategorien im Vergleich zum Plattenspieler ab? Wenn die Unterschiede da nicht riesig sind, wird dich ein anderer CDP m.E. nicht weiter bringen. Und bei dem Budget dürfte sich bei den Boxen keine Verbesserung realisieren lassen -- bleibt nur sparen und so lange an der optimalen Aufstellung / Hörplatzposition feilen...


Jochen
japga
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 04. Feb 2009, 09:02
Vielen Dank für Deine schnelle Antwort.
Mit meinen epos Ls war ich eigentlich, bis auf das fehlende Bassfundament, bisher sehr zufrieden.
Im direkten Vergleich klingen die ähnlich einer Dynaudio (altes teueres Regallautsprecher Modell-Name ???).
Psychoakkustiktricks schliesse ich jetzt mal aus.
Der Ortungseffekt stellt sich auch nur bei audiophilen Tonträgern wie XRCDs oder Referenzcds von Burmester ein.
Im direkten Vergleich zwischen Vinyl und meinem CD Player konnte ich nur "Jazz at the Pawnshop" und eagles "Hell freezes over" testen, die ich aufgenommen vom gleiches Master besitze(an meiner Kette).
Ortbarkeit der einzelnen Gitarren (Hotel California)oder des Schlagzeugs (Jazz at...)kann ich leider weder auf Vinyl noch auf CD feststellen.
Ok, "loslösen von den Lautsprechern" ist wirklich sehr blumig ausgedrückt(ich lasse mich dann doch gerne von den erotischen Beschreibungen vieler Redakteure beeinflussen).
Im Hifi Shop konnte ich das aber, angeschlossen an meinem CDP, auch nicht feststellen. Am Creek,Rega,Vincent schon.
Es waren auch verschiedene Shops mit gleichem Effekt.
Daher dachte ich, daß das schwächste Glied wohl mein CDP ist.
Wenn meine Kette zu "schlecht" für diesen Effekt ist, dann suche ich den Yamaha cdx 993 nur als kleines Designhighlight und nicht um besseren Ton aus meiner Kette raus zu pressen. Leider.
Ich bin mal gespannt, ob mir Unterschiede zwischen dem 596 und dem 993 auffallen ( ich glaube fast nicht).
Vielleicht verdiene ich ja mal genug um mir meine Träume erfüllen zu können.

Dank Dir nochmal Jopetz für Deine Meinung.
jopetz
Inventar
#4 erstellt: 04. Feb 2009, 11:47
Hi,

also wenn du den großen Unterschied nur bei einigen wenigen 'besonderen' CDs feststellen konntest erscheint es mir nicht sehr wahrscheinlich, dass du den gewünschten Effekt 'einfach' nur mit einem anderen CDP erreichst. Deine Erfahrung spricht ja eigentlich dagegen: es muss schon auch eine besonders gut aufgenommene CD sein (wobei noch zu klären wäre, ob die besseren CDPs das HDCD-Format unterstützen, und die gehörten CDs zu den wenigen erhältlichen HDCDs gehörten -- dann könnte ich mir den deutlichen Unterschied auch erklären).

Auch dass du bei dir zu Hause keine signifikanten Unterschiede in der Räumlichkeit zwischen Plattenspieler und CDP feststellst spricht m.E. dagegen, dass dich da ein neuer CDP deutlich weiter bringt.

Gerade für den Höreindruck der 'Räumlichkeit' und 'Ortbarkeit' sind das Abstrahlverhalten der LS und die Raumakustik entscheidend: zu viel indirekter Schall wirkt sich da eindeutig negativ aus. Deine Boxen sind, so weit ich das beurteilen kann, ja wirklich nicht gerade unterste Schublade. Ich würde vermuten, dass du da mit Experimenten zur Aufstellung bzw. vielleicht mit ein paar Maßnahmen zur Optimierung der Raumakustik deutlich weiter kommen kannst.

Von AudioPhysic gibt es zwei gut gemachte Seiten zur Boxenaufstellung, die natürlich nicht nur für deren LS gelten:

Aufstellungsregeln
Aufstellungsbeispiel


Jochen
japga
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 04. Feb 2009, 12:46
Nochmals vielen Dank,

Um nochmals auf die verwendeten Cds zurückzukommen:
Hier fängt meiner Meinung nach die Optimierung der Klangqualität überhaupt an.
Alte Iron Maiden CDS (oder auch die Remasterten)werden auch mit einer Spitzenanlage flach undifferenziert, ja matschig klingen. Daher werden Klangtests wohl auch in Zukunft immer nur mit wenigstens halbwegs guten Aufnahmen zu bewerkstelligen sein. Und um die Objektivität nicht zu beeinflussen wird man das daher mit "audiophilen" Tonträgern machen.
Da ich um die Mängel meiner Kette weiß, bin ich immer bemüht mir klangqualitativ (was ein Wort !?)hochwertige Tonträger einzuverleiben, wobei ich nicht alles mitmache (Dire Straits klingen besser auf Platte als auf CD und es muss nicht gleich MFSL sein !!!.)
Daher handelt es sich nicht nur um "einige wenige CDs", sondern um etwa 60 % meiner Sammlung, bei denen ich die "Ortbarkeit" vermisse.

ZU den links:
Leider wird das alles so nicht zu bewerkstelligen sein. Aber die nächste Wohnung kommt bestimmt.
Auf jeden Fall wurde ich von Dir nunmehr überzeugt, mir keine übertriebenen Gedanken an die Neuanschaffung eines CDPs zu verschwenden .
Es war mir schon klar, daß es noch viel zu modifizieren gilt, um aus der momentanen Kette, den bestmöglichen Klang zu erzielen.
Stands mit Spikes usw habe ich i.Ü. auch die hier.
Über die Aufstellung der Komponenten hatte ich mir beim Neueinzug auch Gedanken gemacht, konnte diese allerdings bis heute nicht realisieren (aus Platzmangel).
Was ich an der physikalischen Betrachtungsweise als ausgesprochen bemerkenswert empfinde ist, daß hier viele akustisch wargenommenen Phänomene, mit der Lautsprecheraufstellung objektiv in Verbindung gebracht werden. So genau werden Dir die Zusammenhänge zumindest hier in Saarbrücken nicht erklärt, und ich muss Dir schon
Recht geben, wenn Du sagst, das Verkäufer so Ihre psyschologischen Tricks haben, dir etwas schmackhaft zu machen (ich versuche das immer alles auszuklammern, so gut wie es einem Laien möglich ist, und mir ein eigenes Bild zu verschaffen ;-))

Tolle Anleitung.
Dank Dir.


[Beitrag von japga am 04. Feb 2009, 12:51 bearbeitet]
markus_h.
Inventar
#6 erstellt: 12. Feb 2009, 00:34
ich misch mich da jetzt einfach mal ein, weil wir uns vorhin kurz in einem Denon DCD 500AE Verkaufsthread (was für ein Wort -furchtbar) geschrieben haben...

mir geht es ähnlich, vor vielen vielen Jahren war der Rega Planet mein Traum. Leider damals mit rund 1200 DM zu teuer, heute bei ebay für rund 250 Euro gebraucht zu bekommen und trotzdem hab ich mich bis heute nicht "getraut" einen zu kaufen sondern mich kurzerhand für den Denon für 100 Euro entschieden, weil mein 15 Jahre alter Sony (600 DM) bei immer mehr CDs rumzickt und nicht mehr Fehlerfrei abspielen will.

Wer weis, vielleicht wären 250 Euro in einen Rega Planet besser angelegt gewesen -das ist die Frage.
japga
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 12. Feb 2009, 07:58

markus_h. schrieb:

mir geht es ähnlich, vor vielen vielen Jahren war der Rega Planet mein Traum.

Wer weis, vielleicht wären 250 Euro in einen Rega Planet besser angelegt gewesen -das ist die Frage.


....ein Traum....

Ein Rega oder ein Vincent wäre früher wirklich toll gewesen.
Aber früher gab es ja noch keine Gebrauchtwarenschlachten á la ebay.
Ein Grund für den damaligen Yamaha CDX 596, waren auch gute Testberichte in div. Zeitschriften und ich konnte mir damals auch nicht vorstellen den Yammi über 10 Jahre in Gebrauch zu haben.
Aber solange er funktionierte standen erst andere Sachen an.
Folgekosten für den Yamaha waren gleich "NULL". Ein Rega hätte man dann auch warten müssen. Wenn dann wirklich was dran gewesen wäre, hätte ich mich geärgert....und falls es keine Ersatzteile gegeben hätte noch mehr. Der Yammi findet sich dann ohne (grosses) Herzreßen in der Tonne wieder.
Jetzt zickt er ab und zu rum....und ich stehe wieder vor einer Entscheidung.Irgendwann,ja, irgendwann werde ich mir mal etwas richtig teures zulegen. Aber jetzt gibt's erstmal wieder was solides.
Ich sollte nichts übers Knie brechen.
Aber der Denon war wirklich ein gutes Angebot.
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