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Hochwertiger (CD)-Player mit USB?

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neoy
Neuling
#1 erstellt: 23. Feb 2009, 01:40
Moin Kollegen!

Ich bin auf der Suche nach einem recht vernünftigen (CD)-Player mit USB-Eingang für meine HiFi-Anlage, gerne auch mit dem 43cm-Maß.

Der Yamaha CD-S700 hat mich schon sehr interessiert, allerdings kann dieser ausser MP3 nichts abspielen (lieber wären mir FLAC, WAV und OGG), ausserdem kann ich mich mit der Bedienung nicht anfreunden. Ein größeres, aussagekräftigeres Display und direkte Ordneranwahl wären super....

Verlange ich die eierlegende Wollmilchsau?

Grüße,
George.

PS: Bitte keine Vorschläge, ich soll mir einen DVD-Player holen, sowas habe ich schon (Philips DVP5990) ^^ aber ich will nicht zum Musikhören immer den Fernseher einschalten müssen, um mich durch die Ordner zu navigieren!


[Beitrag von neoy am 23. Feb 2009, 01:41 bearbeitet]
braunschweiger35
Stammgast
#2 erstellt: 23. Feb 2009, 09:31
Moin.
Was darf denn dein "recht vernünftiger" Player kosten?

Gruß,
Carsten
neoy
Neuling
#3 erstellt: 23. Feb 2009, 20:48
Also meine Grenze liegt bei etwa 500 € ... wenn es etwas aussergewöhnlich Gutes gibt, was mehr kostet, schaue ich mir natürlich auch gerne an! Der Preis muss halt stimmen.

George.
baerchen.aus.hl
Inventar
#4 erstellt: 23. Feb 2009, 22:28
Sehe ich es richtig, dass Du den Wandler des CD-Players für den PC nutzen möchtest?
neoy
Neuling
#5 erstellt: 23. Feb 2009, 23:12
Wenn er dies unterstützen würde (so wie der Harman Kardon HD970 z.B.?), wäre es ein angenehmer Nebeneffekt...
Vielmehr ist es mein Ziel, meine Musik in möglichst hoher Qualität wiederzugeben, ohne auf die CD als Medium angewiesen zu sein, sondern eben andere Medien zu können, wie z.B. USB.

Ich könnte das Ganze ja auch über den PC mit einer hochwertigen Soundkarte oder einem externen D/A-Wandler veranstalten (siehe oben), aber ich möchte nicht immer den Computer anschmeissen müssen, nur um etwas Musik zu hören


[Beitrag von neoy am 23. Feb 2009, 23:17 bearbeitet]
braunschweiger35
Stammgast
#6 erstellt: 24. Feb 2009, 11:13
Hallo,
wie wäre es denn mit einem separaten Mediaplayer (z.B. Terratec Noxon 2)? Der hat nen USB Anschluß - allerdings wird es den kaum im 43cm Maß geben. Damit wärst du aber nicht auf eine - vermutlich - eng begrenzte Auswahl von CD-Playern angewiesen.
Gruß,
Carsten
Hifi-Tom
Inventar
#7 erstellt: 24. Feb 2009, 11:33

Verlange ich die eierlegende Wollmilchsau?


Ja und wenn Du Qualität haben willst, dann kostet das auch deutlich mehr als 500€. Mir würde da im Moment der neue C.E.C. CD 3800 einfallen, der in kürze hier in Deutschland lieferbar sein wird. Er verfügt über 4 digitale Eingänge, einer davon via USB, sodaß Du auch Deinen Computer mit einbeziehen kannst. Das Display ist auch recht groß.

neoy
Neuling
#8 erstellt: 24. Feb 2009, 13:15
Vielen Dank schon mal für die Antworten!

@braunschweiger:
Wie klingt der Terratec denn? Im Moment nutze ich einen Yamaha CDX-397 und wollte mindestens die gleiche Qualität.. Das Format 43cm ist ja nicht das Wichtigste, wäre ja eh nur der Optik wegen

@Hifi-Tom:
Interessantes Gerät, danke für den Tip. Aber es sprengt doch die gedachte Preisgrenze ^^

Ich habe inzwischen den T+A Music Player entdeckt, aber auch der ist preislich (für meinbe Verhältnisse) zu hoch angesetzt, auch wenn er es bestimmt wert ist!
baerchen.aus.hl
Inventar
#9 erstellt: 24. Feb 2009, 13:25

neoy schrieb:

Ich könnte das Ganze ja auch über den PC mit einer hochwertigen Soundkarte oder einem externen D/A-Wandler veranstalten (siehe oben), aber ich möchte nicht immer den Computer anschmeissen müssen, nur um etwas Musik zu hören :)


Auf diese Variante wollte ich eigentlich hinaus....wenn du es nicht möchtest...pech...

Ein USB-Anschluss ist bei CD-Playern leider alles andere als Standart. Der 700er Yamaha, der neben MP3 auch WAV kann, ist innerhalb deines Budget der einzige den ich kenne
Hifi-Tom
Inventar
#10 erstellt: 24. Feb 2009, 13:39

@Hifi-Tom: Interessantes Gerät, danke für den Tip. Aber es sprengt doch die gedachte Preisgrenze


Das habe ich Dir ja gesagt, aber Qualität hat eben seinen Preis.
Bartholomew
Stammgast
#11 erstellt: 24. Feb 2009, 17:46
Der Vollständigkeit halber:
Theoreisch möglich wäre wohl auch ein HTPC mit einem kleinen Linux drauf, mit USB-Eingang, Festplatte für Musik, Netzwerkanschluss, schickem Gehäuse, eingebautem Display, beliebiger Fernbedienung und vernünftiger Soundkarte.
Zumindest die benötigte Hardware gibt's für unter 500 Euro

Aber das wäre dann schon die gehobene Klasse des Musik-PC-Selbstbaus.

Fertige Player, die Flac und Ogg Vorbis beherrschen, gibt es meines Wissens fast keine.


Gruß, Bartho


[Beitrag von Bartholomew am 24. Feb 2009, 17:49 bearbeitet]
neoy
Neuling
#12 erstellt: 24. Feb 2009, 18:49
Die Idee mit dem HTPC ist gar nicht mal so schlecht ich habe nur keine Ahnung von Linux. Gibt es da eine Distribution, welche vielleicht sogar für sowas ausgelegt ist? Wie gesagt, ich möchte mich nicht lange durch irgendwelche Fenster klicken müssen, wenn es geht, nicht einmal unbedingt den Fernseher / PC-Monitor einschalten müssen...

(Oh Mann, ich bin aber auch anspruchsvoll!)

Mit der Hardware und dem Selbstbauen habe ich kein Problem!
Bartholomew
Stammgast
#13 erstellt: 24. Feb 2009, 23:12
Hoi Neoy,

Ich denke, ich hab' hier ein paar interessante Seiten für Dich.
Erstmal ein paar links zu Selbstbau-HiFi-Gehäusen. Als Grundlage haben sich alte flache Desktop-PCs von z.B. FujitsuSiemens oder Compaq bewährt, die eine neue Lackierung und eine Alu-Frontplatte (kann man sich auch anfertigen lassen: http://www.schaeffer-ag.de/de/neuigkeiten/home.html ) bekommen.
http://www.heuwinkel.net/scenic.htm
http://www.vdr-portal.de/board/thread.php?threadid=17377
http://www.mikatech.de/vdr/vdr.htm

Ich denke mal, so ein Gerät würde Dir gefallen:
http://www.vdr-portal.de/board/thread.php?threadid=62442
http://www.fdm-ware.de/Audio-Client/index.html

Als Software-Grundlage könne man eine VDR-Distribution nehmen:
www.vdr-portal.de
www.vdr-wiki.de

Diese Distros verwendet man normalerweise in Selbstbau-Festplattenrecordern (die gab es schon, bevor Fertiggeräte käuflich bzw. bezahlbar waren ). Der eigentliche Funktionsumfang war, digitalen Rundfunk aufzunehmen; aber es wurden recht schnell nützliche Erweiterungen entwickelt, z.B. zum Anschluss von Gehäusedisplays und zum Abspielen von Musikdateien. Die Bedienung erfolgt normalerweise über eine beliebige Fernbedienung.
Die Kernsoftware funktioniert auch ohne TV-Karte, Du würdest dann eben "nur" die Funktionalitäten nutzen, die die Plugins bieten.
Hier Bilder von ein paar Displays:
http://www.vdr-wiki.de/wiki/index.php/Graphlcd-plugin

Du kannst mal im VDR-Portal suchen, ob es da noch andere VDR-Audio-PC-Projekte gibt. Oder melde Dich an und Stelle eine Anfrage:
http://vdr-portal.de/board/board.php?boardid=8

Wenn Du Glück hast, findest Du fertige HowTos. Oder jemanden, der dir ein Image seiner Betriebssystempartition zukommen lässt. Solltest Du andere Hardware verwenden als dieser Jemand: Treiber lassen sich unter Linux recht fix austauschen, da ist keine Neuinstallation nötig/ratsam wie bei gewissen anderen Betriebsssystemen, bloß weil man mal Graka/Mainboard/Soundkarte auf einen Schlag wechselt

Außerdem hat Linux der Vorteil, dass ein 1GHz-PentiumIII für dein Vorhaben vollkommen ausreicht.
Wartung des Systems erfolgt über Netzwerk/ssh/Putty von einem Rechner Deiner Wahl über die Eingabezeile. Ist halb so schlimm, wenn man sich erst mal dran gewöhnt hat


Ach ja, Internetradio-Funktionalität sollte sich übrigens auch recht einfach nachrüsten lassen.


Nachtrag:
Der große Vorteil eines Linux-HTPC gegenüber einem Windows-HTPC ist hier der, dass die Linuxbüchse die grafische Oberfläche nicht mitstarten muss, die eh nicht gebraucht wird (das Display wird anders angesteuert). Überhaupt kann man das Linux viel schlanker machen als ein Windows.
Nachteilig für einen Windows-User ist, dass die Konfiguration von Linux über Config-Textdateien und manchmal Konsolenbefehle läuft. Aber die sind im System selbst gut dokumentiert, und was noch wichtiger ist: Man bekommt in Foren gut Hilfe, wenn es doch mal nicht klappt.


Gruß, Bartho


[Beitrag von Bartholomew am 25. Feb 2009, 16:44 bearbeitet]
Bartholomew
Stammgast
#14 erstellt: 25. Feb 2009, 16:17
So, hab mich noch mal schlau gemacht.
Bezüglich Display: Reichen 240*128 Pixel, monochromatisch blau? Z.B. sowas gäbe es:
http://www.rebach-on...&products_id=5015398
Angeschlossen werden Displays meist über den Druckerport (LPT), es gibt aber auch welche für USB-Anschluss.

Sieht im Betrieb etwa so aus:
http://www.vdr-wiki.de/wiki/index.php/Graphlcd-plugin
Das Display in Aktion:
http://home.arcor.de/andreas.regel/images/glcd240x128_action.gif

Das mp3-Plugin vom VDR frisst mp3, vorbis, und wave. Flac müsste über den mplayer gehen, da bin ich mir aber nicht sicher, ob die Tag-Anzeige out of the box geht.

Füttern könntest Du die Kiste über Netzwerk (mit WLAN-Karte sogar drahtlos). Auf die Art würde ich auch Playlisten zusammenstellen, also per Maus an externem Rechner (geht schneller als per Fernbedienung).

Ansonsten kann man recht einfach auch CDs rippen (nach flac, vorbis, mp3 oder alles zusammen ). Dann darf auch das CD-ROM-Laufwerk etwas lauter sein, weil man die CD ja eh nur einmal einlegt.

Zur Tonausgabe würde ich eine alte Soundblaster-1024-Karte empfehlen. Damit sollten analoge und digitale Ausgabe (per PCM) recht schmerzfrei und vernünftig (44,1kHz-Widergabe ohne Umrechnen in 48kHz etc.) einzurichten sein.


Bei Fragen fragen


Gruß, Bartho


Nachtrag:
Hier noch ein schickes Selbstbau-Gehäuse:
http://www.vdr-portal.de/board/thread.php?threadid=55993


[Beitrag von Bartholomew am 25. Feb 2009, 16:53 bearbeitet]
braunschweiger35
Stammgast
#15 erstellt: 26. Feb 2009, 11:47

neoy schrieb:
Wie klingt der Terratec denn? Im Moment nutze ich einen Yamaha CDX-397 und wollte mindestens die gleiche Qualität.. Das Format 43cm ist ja nicht das Wichtigste, wäre ja eh nur der Optik wegen :)

Tja, wie klingt der? Ich nutze den Noxon bisher nur als Internet-Radio und habe ihn nur an ein Tivoli Radio angeschlossen. Ein direkter Vergleich CD Player / Nocxon ist für mich schwer möglich. Ich vermute aber, dass zumindest der D/A-Wandler nicht das Nonplusultra der Technik ist - und der wird meines Erachtens maßgeblich für den klang verantwortlich sein.

Gruß,
Carsten
Amperlite
Inventar
#16 erstellt: 26. Feb 2009, 14:30
Bevor man sich einen kompletten Rechner nur für Musik hinstellt, könnte man auch die Kombintion aus NAS-Server und einem Streaming Client (z.B. Squeezebox) betreiben. Das NAS ließe sich z.B. auch für Backups nutzen und beides verbraucht deutlich weniger Strom als ein vollwertiger HTPC.

http://www.hifi-foru...=&sort=&forum_id=181


[Beitrag von Amperlite am 26. Feb 2009, 14:31 bearbeitet]
Bartholomew
Stammgast
#17 erstellt: 26. Feb 2009, 17:50
Backups gehören nicht auf ein NAS, sondern auf externe Festplatten, die normalerweise vom Netz getrennt sind (wegen Blitzschlag/Überspannung).

Wie viel Strom die Kiste braucht, hängt von der Hardware ab. Ein PIII würde mit normaler Festplatte ohne Grafikkarte zwischen 25 und 30W ziehen (ein passendes Netzteil vorausgesetzt). Mein CDX-493 braucht 18-24W, wenn ich mich recht erinnere.


Gruß, Bartho
AVBU
Stammgast
#18 erstellt: 26. Feb 2009, 21:50
Hallo.

Bei einem HTPC kann aber unter Umständen der Lüfter nerven.

Alternative wäre ja evtl. auch ein 9" Netbook.

Gruß
Andi
Bartholomew
Stammgast
#19 erstellt: 27. Feb 2009, 07:07
Das ist ja das schöne an den PIIIs: Kaum Leistungsaufnahme, wenig Wärmeabgabe, auch unter Last. Mit einem geeignetem Kühlkörper kann man den Prozessor vom Luftstrom des Netzteiles mitkühlen lassen. Dazu die Festplatte entkoppeln, und das Ding ist fast unhörbar.

Gruß, Bartho
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