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10 Jahre Chario Hiper 1000 - nun nu?

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ripclaw
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 12. Okt 2010, 20:19
Hallo,

seit ca 10 Jahren hab ich nun mein Paar Chario Hiper 1000 (MK1) und finde den sound weiterhin fantastisch - nach unten hin aber koennte es etwas mehr sein. Gleichzeitig will ich aber weiterhin die klaren Hoehen und die detaillierte Aufloesung behalten. Nun suche ich nach einer Standbox, die die Charios ersetzt bzw. ergaenzt (die Charios werden dann hinten stehen). Leider kommt man an Chario ja relativ schwer ran, schon gar nicht in England, wo ich derzeit noch lebe.

Ich such also momentan nach ein paar passenden Lautsprechen, preislich bis max 1000 Euro, betrieben an einem Onkyo TX-NR1007. Gerne ein paar englische Hersteller, in der Hoffnung vielleicht was guenstiger hier vor Ort zu ergattern.

Musikalisch hoere ich alles von Klassik, Elektronik bis Metal, kein Pop. Sehr wichtig ist mir eine weite Klangbuehne - bei den Charios kann ich schoen die Position einzelner Instrumente ausmachen.

Danke
Michael
zuglufttier
Inventar
#2 erstellt: 13. Okt 2010, 08:19
Kauf dir einen tauglichen Subwoofer. Oder zwei, wenn die Akustik eher schwierig in den Griff zu bekommen ist.

So richtig guten Tiefbass bekommt man mit einem konventionellen Standlautsprecher nur mit sehr viel Aufwand hin, sprich: Das Teil kostet dann auch richtig.

Dein AVR sollte mit einem Subwoofer umgehen können. Dann trennst du bei ca. 80 Hz und deine Charios werden noch ein bisschen besser spielen, da sie dann vom Tiefbass befreit sind.


[Beitrag von zuglufttier am 13. Okt 2010, 08:21 bearbeitet]
olli_1963
Stammgast
#3 erstellt: 13. Okt 2010, 09:54
Ich hatte auch mal Charios.
Bei mir waren es auch ca. 10 Jahre lang die Academy Millennium 1, mit denen ich auch sehr zufrieden war.
Allerdings fehlte es mir da auch manchmal etwas unten herum.
Über Umwege bin ich bei den Spendors BC1 gelandet.
Hatte ich gebraucht in Deutschland für 600,-- erworben.
Mittlerweile gehen die Preise in Deutschland aber teilweise durch die Decke.
Schau mal in England (bist ja eh grad da) nach Spendor BC1 und SP1.
Die SP1 ist etwas neuer und hat einen noch etwas stärkeren Bass.
Über einen Subwoofer machst du dir dann keine Gedanken mehr.
Ich bin total glücklich und zufrieden mit meinen BC1 (und endlich auch mit dem Grundton).
zuglufttier
Inventar
#4 erstellt: 13. Okt 2010, 11:31
@olli: Mal angenommen, du hättest mal einen gut integrierten Subwoofer in deinem System gehört, dann würdest du so eine Aussage nicht tätigen

Das Problem ist wohl, dass die allermeisten Subwoofer eben nicht sauber ins System eingebunden werden und somit auffallen und das soll der ja nun beim besten Willen nicht. Wenn Subwoofer, dann im besten Fall mit DSP und Einmessung auf den Raum.
olli_1963
Stammgast
#5 erstellt: 13. Okt 2010, 12:06
Ich weiß schon einen guten Sub zu schätzen.
Und am Besten kann ein guter Sub eben auch an LS, die unten rum schon etwas mehr zu bieten haben.
Einen guten Sub nimmst du als Sub gar nicht wahr.
Der TE möchte, wenn ich ihn richtig verstanden habe, einfach mehr Grundton.
Manche blähen das dann mit einem falsch eingesetzten Sub auf.
Ich denke wir sind uns einig, aber Sub sollte hier jetzt nicht das Thema sein.

Da ich sowohl die Charios als auch die Spendors sehr gut kenne und seine Ausgangssituation m.E. beurteilen kann, ist für mich die klare Empfehlung Spendor.
Klanglich werden sie höchsten Ansprüchen gerecht in England ist die Auswahl größer als in Germany und dadurch i.d.R um einiges günstiger.
zuglufttier
Inventar
#6 erstellt: 13. Okt 2010, 13:14
Nun gut! Ich habe jedoch auch die Erfahrung gemacht, dass Kompaktboxen im Oberbass etwas aufdicken, um mangelnden Tiefbass zu kompensieren.

Wenn es tatsächlich um mehr im Grundton und Bass allgemein geht, kann's auch eine "normale" Standbox sein. Ich persönlich kann da eigentlich nichts empfehlen, da ich in den letzten Jahren nur Selbstbaulautsprecher gehört habe.
olli_1963
Stammgast
#7 erstellt: 13. Okt 2010, 14:23
Die Spendor sind keine Kompaktlautsprecher.
Ich habe meine BC1 bei meinem McIntosh-Händler im direkten Vergleich zur Wilson Sophia 2 gehört und habe keinerlei Motivation zu wechseln.
Der Vergleich war sowas von ernüchternd - für die Wilson (obwohl sie aktuell sehr sehr gute LS sind).
Die Wilson waren zwar nicht schlechter, aber bei 600,-- gegen 16.000,-- sollte da schon etwas anderes als nur ein Patt herauskommen und die Wilson nicht nur an der Leistungsgrenze ein paar Vorteile haben.
Das sah auch mein Händler so und meinte "mit dem Thema LS bist du wohl durch".


[Beitrag von olli_1963 am 13. Okt 2010, 14:29 bearbeitet]
zuglufttier
Inventar
#8 erstellt: 13. Okt 2010, 14:55
Weiß ich aber der Themenersteller hat ne Kompaktbox, wenn mich nicht alles täuscht.
ripclaw
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 13. Okt 2010, 18:12
Hi Leute,

erstmal danke fuer die Antworten! Sorry vorneweg, ich hatte vergessen zu erwaehnen, dass ich nen Chario Aktiv Sub im System habe. Allerdings ist der primaer fuers Heimkino gedacht glaub ich, und das merkt man auch. Ich brauch auch keinen supertiefen Bass, dass die Waende wackeln, nur halt "etwas" mehr als die kleinen Charios bringen koennen. D.h. ich suche regulaere Standboxen, schon allein weil ich die Charios gerne als Rueckkanal weiter nutzen moechte. Nicht nur deshalb, sondern auch weil ich vom Prinzip her den Chario Klang genau richtig finde (klare hoehen, eher Monitormaessig als warm, wuerde ich sagen), suche ich was klanglich aehnliches.

Die Spendors werde ich mir mal anschauen, hab schon einiges von dem Hersteller gehoert - aber nur dem Namen nach, keine tatsaechlichen Lautsprecher.

Hier gibts gerade ein Angebot fuer Leema Xone fuer £700 das Paar, aber da gehen die Ansichten ziemlich auseinander. Ist leider ne Tagestour zum naechsten Haendler, um mir die mal anzuhoeren.

Gesehen hab ich auch ein Paar Linn Majic 140 fuer 800 oder so, aber ich glaub da kommt der Amp nicht mit klar (gehen runter bis 3.2Ohm, ich glaub da fackelt mir die Kiste ab)

Michael
ALUFOLIE
Inventar
#10 erstellt: 13. Okt 2010, 19:36

ripclaw schrieb:

Hier gibts gerade ein Angebot fuer Leema Xone fuer £700 das Paar, aber da gehen die Ansichten ziemlich auseinander. Ist leider ne Tagestour zum naechsten Haendler, um mir die mal anzuhoeren.

Michael


Die Xone sind schon tolle Ls. Hab sie selber mehrmals hören können. Allerings werden die dich im Bass kaum glücklicher machen. Der Bass ist zwar für deren größe sehr gut, aber trotzdem lässt sich die größe nicht verleugnen.
olli_1963
Stammgast
#11 erstellt: 13. Okt 2010, 22:36
Ein Freund von mir hatte mal Linn Stand-LS.
Die waren sehr dünn vom Klang.
Davon würde ich definitiv abraten, es sei denn du möchtest einen sehr analytischen Sound.
Das waren mit die schlechtesten LS, die ich je gehört habe.
ripclaw
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 13. Okt 2010, 23:40
Hat einer von euch mal die Opera Grande Mezza angehoert? Sehen ziemlich cool aus, allerdings muss ich da auf einen gluecklichen Zufall warten, dass die jemand guenstig verkauft...

Danke fuer den Linn Hinweis, dann kann ich mir den Weg schonmal sparen. Was Leema angeht, ich glaub die sind mir auch optisch etwas klein. Will zwar keine riesen Monster hier hinstellen, aber das Auge isst schon mit (mit ein Grund warum ich die Opera so toll finde).

Die Splendor sind glaub ich etwas klotzig fuer meine Raeumlichkeiten, das passt nicht so wirklich.
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