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Welche Aktivlautsprecher - vmtl. Geithain oder BM - unter 15 kEUR (Straßenpreis)

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klausson
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 01. Nov 2010, 18:32
Hi,

nach längerer Odyssee, in der ich eigentlich nach Studiomonitoren für mein kleines Heimaufnahmestudio gesucht habe, bin ich inzwischen zum Schluss gekommen, dass ich erstmal für's Wohnzimmer gute Lautsprecher brauche. Glücklicherweise ist meine Frau der gleichen Meinung...
Bei den Studiomonitoren war ich als Zwischenstand bei Klein und Hummel gelandet; Geithain habe ich bisher nicht gehört, und die anderen gefallen mir nicht für die Musik, die ich höre: ausschließlich "Klassik". Die O300 fand ich super. Für's Wohnzimmer würde ich - gleichen Klang vorausgesetzt - eigentlich gerne die O410 nehmen, aber da hat meine Frau Veto eingelegt (Optik). Schade...

Zu den Ansprüchen: In meinem früheren Leben war ich mal Sologeiger (habe Konzertexamen gemacht). Entsprechend kenne ich den "echten" Klang von Musik. Ich möchte dazu keine Diskussion lostreten; mir ist sehr wohl bewusst, dass man auch mit suboptimalem Klang die musikalische Botschaft rüberbekommt :D. (Ich habe auch viele uralte Aufnahmen).

Inzwischen habe ich wie hier üblich viel recherchiert. Aktivboxen sollen es werden. Die Auswahl ist inzwischen eigentlich auf Backes und Müller sowie Geithain zusammengeschrumpft. Silbersand ist mir zu abgehoben und teuer.

Bei Geithain könnte ich mir nach der Papierform und Optik nach Bildern die 803KS oder die 901K vorstellen. Wegen des Preises wohl eher die 901K. Bei B&M die BM 15.

Jetzt zur Frage: Die Line-Serie von B&M hat einiges an Elektronik an Bord zur Raumanpassung. Verpasse ich da was, wenn ich eines der Geithain-Modelle nehmen würde? Lässt sich da was Ähnliches realisieren? Oder ist das gar nicht nötig?

Zum Raum: Zur Zeit sehr offen, mit Galerie, Deckenhöhe bis zu 6 m, Fläche ca. 45 m2. Wir werden aber irgandwann umziehen, dann wird es ganz anders, aber mit ähnlicher Fläche. Die Lautsprecher müssen aber in jedem Fall rel. nah an die Wand.

Was meint Ihr dazu?

Viele Grüße,
Klaus
weimaraner
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 01. Nov 2010, 19:36
Hallo,

ich hätte da noch einen Tip,
falls du nicht absolut auf die beiden Marken eingeschossen bist.

Ich würde mit David Messinger Kontakt aufnehmen,
Website wäre hifiaktiv.at.

Diese Aktiven (natürlich integr. DSP ) wären auch absolut nach deinen(euren) optischen Vorgaben ausführbar,
von seinem grundsätzlichen Konzept mal abgesehen.
Damit ist auch ein Raumwechsel kein grosses Problem.
Ich denke nach dem Lesen seiner Texte wird vllt Interesse geweckt

Ein anderer Hersteller welcher vllt die optischen Vorlieben trifft,
oder auch ganz und gar nicht,
wäre Avantgarde Acoustics.
Anderes Konzept, Hornlautsprecher,aktiv, äusserst interessant.

Mit dem Vertrieb von backes stehe ich im Moment etwas auf Kriegsfuss,
ich interessierte mich vor wenigen Monaten für die BM 2s,
als ich jüngst wieder einen Flyer zwischen die Finger bekam versuchte ich eine Kontaktaufnahme per Mail,
ausserdem wollte ich mich auf eine Vorführung in Frankfurt anmelden,
anscheinend werden nur "dickere" Kunden gut bedient,
ich bekam weder auf Briefmaterial noch E-Mail eine Antwort,
für mich ist hier jetzt Essig.
Es gibt zum Glück Besseres.

Gruss
Werner_B.
Inventar
#3 erstellt: 01. Nov 2010, 22:44
Klaus,

hinsichtlich Wiedergabequalität würde ich strikt bei Klein + Hummel oder ME Geithain bleiben. Ich habe selbst die O300D, und nach Hörprobe in einem schlecht bedämpften Raum, wo sie sehr erfreulich gut noch funktioniert haben, gab es zu Hause kein Problem. Gehe mal davon aus, dass die Hersteller aus der Hifi-Ecke eine eher ungünstige, breite Abstrahlung bevorzugen (und dazu noch ungleichmässig) - der Massengeschmack mag's wohl so "gesoundet". So hatte ich z.B. B&W ebenfalls in einem schlecht bedämpften Raum erleben dürfen, über die dann Kammermusik wie grosse Philharmonie klang und Philharmonie wie in der Kathedrale - exakt das Problem zu breiter Abstrahlung in Verbindung mit hohen Hallanteilen des Raumes. Damit waren die B&W sofort aus dem Rennen ... (andere ebenso, nur nicht ganz so heftig wie B&W ...)

Es ist allerdings heutzutage nicht mehr so einfach Hifi-Studios mit schlechten Räumen zu finden, wo sowas sofort auffallen kann

Übrigens zeichnete der Chef von ME Geithain für die Akustik im Gewandhaus Leipzig verantwortlich, da ist also durchaus Sachkunde vorhanden im Gegensatz zu mancher Hinterhoffrickelbude.

Gruss, Werner B.


[Beitrag von Werner_B. am 01. Nov 2010, 22:49 bearbeitet]
Uwe9
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 02. Nov 2010, 09:16
Hallo,

Da du musikalisch wohl sehr bewandert bist, gibt es meiner Meinung nach nur eine Lautsprechermarke mit der du langfristig wirklich glücklich werden kannst. Es sind die Silbersand von Friedrich Müller. Preislich lägen die Emotion E5 mit Händlerrabatt gerade am oberen Ende deines Preislimits.
Die Silbersand E5 von Friedrich Müller habe ich mir nach ca. einem 3/4 Jahr Suche und reiflicher Überlegung gekauft.
Diese Marke bevorzugt absolut den "Nichtklang" der Lautsprecher. Einzig und allein die nahezu 100% tige Annäherung an den Originalklang der Aufnahmen wird angestrebt. Alleinstellung haben sie durch die Regelung aller Chassis. Die dreidimensionale Platzierung der einzelnen Instrumente und Stimmen im Raum ist unvergleichlich (wenn das Material es hergibt!) und der Klang löst sich vollständig von den LS.

Nachteilig bei den E5 ist die mangelnde Fähigkeit zu Riesenpegeln. Mir reicht die Wiedergabelautstärke aber vollkommen aus , da ich keine Disko zuhause betreiben will. Außerdem benötigen sie eine sorgfältige Aufstellung und gute Bedämpfung des Hörraumes (ist eigentlich bei allen hochwertigen LS notwendig!).

Habe die E5 schon die BM 15 und 25 im direkten Vergleich hören können. Besonders bei weiblichen Singstimmem (Cecilia Bartoli)ist der Abstand zwischen LS gigantisch. Trotz Entfaltung mit der Impulsantewort bei den BM Modellen existieren wohl Grenzen bei der Digitaltechnik. Aber die BM können wesentlich lauter! (Wers halt mag.)


Silbersand betreibt lediglich eine mehr oder weniger nichtssagende Homepage, schaltet keine Anzeigen in den Hochglanzmagazinen, wird auch dort niemals getestet und ist nur durch zwei Händler vertreten ... ist aber trotzdem gut ausgelastet (Bei mir waren es über 5 Monate Wartezeit.)
Ist ein absolutes Liebhaberprodukt weit abseits vom High End Gehabe in den Hochglanzmagazinen mit Ihren Supertests.

Bei einem Händler ist die Sibersand 701 direkt gegen den Super Duper Testüberflieger BM35 mit 109Punkten vergleichbar... was für eine gute Auslastung für die 701 sorgt.
Regelung
Stammgast
#5 erstellt: 02. Nov 2010, 15:44
Hallo Klaus,

Silbesand oder Backes&Müller ist eine Glaubensfrage, die E5 hat mich nicht vom Hocker gestoßen, ich fand im direkten Vergleich die Silbersand FM401 besser, ist aber alles Geschmacksache.

Ich kann auch nichts zur Raumanpassung der BM15 sagen, melde Dich besser hier im Forum an, dort sind genügend Spezies, die Dir helfen können.

Grüße Christian


[Beitrag von Regelung am 02. Nov 2010, 16:12 bearbeitet]
Hörzone
Inventar
#6 erstellt: 02. Nov 2010, 21:56

Werner_B. schrieb:
Klaus,


Übrigens zeichnete der Chef von ME Geithain für die Akustik im Gewandhaus Leipzig verantwortlich, da ist also durchaus Sachkunde vorhanden im Gegensatz zu mancher Hinterhoffrickelbude.

Gruss, Werner B.



nein, nein..
ich weiß nicht woher diese Info stammt, mir hat die auch mal jemand erzählt, aber sie ist falsch

Hier stehen die verantwortlcihen Akustiker
http://de.wikipedia...._.283._Gewandhaus.29





@Klaus: hier werden ja schon zehntausende von Euro ins Rennen geworfen, die Geithain 901 ist ein interessaner Lautsprecher mit einem sehr guten Preis Leistungsverhältnis.
Allerdings fürchte ich, das dein derzeitiger Raum einer guten Wiedergabe im Wege steht.

Was ist das störende bei der O410? Das Design, die Farbe? Es gibt ja auch Gitter für die 410, da sieht sie sehr neutral aus, und man kann rein theoretisch auch über farbige nachdenken

viele Grüße
Reinhard
klausson
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 02. Nov 2010, 22:34

Hörzone schrieb:


@Klaus: hier werden ja schon zehntausende von Euro ins Rennen geworfen, die Geithain 901 ist ein interessaner Lautsprecher mit einem sehr guten Preis Leistungsverhältnis.
Allerdings fürchte ich, das dein derzeitiger Raum einer guten Wiedergabe im Wege steht.

Was ist das störende bei der O410? Das Design, die Farbe? Es gibt ja auch Gitter für die 410, da sieht sie sehr neutral aus, und man kann rein theoretisch auch über farbige nachdenken

viele Grüße
Reinhard


Hallo Reinhard,

der aktuelle Raum ist sicher nicht ideal, aber die aktuellen Lautsprecher klingen so schlecht, dass ich was Neues kaufen werde. Und das soll auch später (wir suchen zur Zeit ein Haus)wirklich Spaß machen!

Die O410 sieht auf Fotos nach Kunststoff aus, das ist ein absolutes No-Go bei meiner Frau.
Sind die Gitter nicht schlecht für den Klang??

Außerdem: Meinst Du, die O410 wäre für den jetzigen Raum besser geeignet?

Gruß,
Klaus
Hörzone
Inventar
#8 erstellt: 03. Nov 2010, 13:05
hat deine Frau die 410 schon mal natura gesehen? Das Gitter verändert die akustischen Eigenschaften nicht.. Das ist gemessen..

Nun, die O 410 hat auf jeden Fall eine definierte Bündelung, da wird der Boden und die Decke durch die Schallführung gesteuert, also weniger direkte Reflektionen.

viele Grüße
Reinhard
klausson
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 03. Nov 2010, 18:38

Hörzone schrieb:
hat deine Frau die 410 schon mal natura gesehen? Das Gitter verändert die akustischen Eigenschaften nicht.. Das ist gemessen..

Nun, die O 410 hat auf jeden Fall eine definierte Bündelung, da wird der Boden und die Decke durch die Schallführung gesteuert, also weniger direkte Reflektionen.

viele Grüße
Reinhard


Nein, wir haben beide die O410 noch nicht real gesehen, nur auf Fotos. Vielleicht sollten wir das nachholen.
Ich habe sie ja auch nicht gehört, hoffe aber, dass sie wie die O300 klingt, nur eben mit mehr Reserve.

Reicht denn die O410 für Räume von 40-60 m2 aus? Ich meine nicht für eine Party-Beschallung, sondern wenn ich mal einfach Musik hören möchte ohne im Sweet Spot zu sitzen.

Wie meinst Du das: "da wird der Boden und die Decke durch die Schallführung gesteuert, also weniger direkte(??) Reflektionen"?

Ich dachte, auch eine RL901K bündelt den Schall und arbeitet grundsätzlich wie die O410?

Viele Grüße,
Klaus
Werner_B.
Inventar
#10 erstellt: 03. Nov 2010, 19:22

Hörzone schrieb:

Werner_B. schrieb:

Übrigens zeichnete der Chef von ME Geithain für die Akustik im Gewandhaus Leipzig verantwortlich, ...

nein, nein..
ich weiß nicht woher diese Info stammt, mir hat die auch mal jemand erzählt, aber sie ist falsch ...

Oops, sorry, dann bin ich doch tatsächlich auch mal einer "urban legend" aufgesessen. Dass ich das noch erleben musste Danke für die Berichtigung, ich lerne gerne dazu. Jedenfalls hat mir das Konzert im Gewandhaus gut gefallen damals ...


klausson schrieb:
Nein, wir haben beide die O410 noch nicht real gesehen, nur auf Fotos. Vielleicht sollten wir das nachholen.

Bzgl. Optik: ich betreibe die O300D mit Gitter, sieht besser aus, dient aber auch wesentlich dem Schutz gegen Ungeschicklichkeiten. Ich kann nicht behaupten, dass es ansonsten wesentlichen Einfluss hat - schlimmer fände ich einen akustisch grundsätzlich schlechteren Lautsprecher allemal. Ich habe an dem Punkt jedenfalls keinen Schmerz. Der Designunterschied ist dann auch gar nicht mehr so gross zu meinen vormaligen Braun-Lautsprechern (ausser dass sie quer liegen statt hochkant stehen). Ob unter dem schwarzen Lack nun MDF-Platten (K+H) oder schwerer Kunststein (Braun) stecken - so what? Man muss eben eher Bauhaus mögen als Neureichen-Barock


klausson schrieb:
Ich habe sie ja auch nicht gehört, hoffe aber, dass sie wie die O300 klingt, nur eben mit mehr Reserve.

Davon darfst Du wohl ausgehen. Das horizontale Abstrahldiagramm der O410 sieht etwas besser aus als das der O300D, so dass eher noch eine Steigerung zu erwarten ist. Du kannst hier auch die technischen Daten incl. der Diagramme selbst nachsehen: http://www.neumann-k...root/prof-monitoring


klausson schrieb:
Reicht denn die O410 für Räume von 40-60 m2 aus? Ich meine nicht für eine Party-Beschallung, sondern wenn ich mal einfach Musik hören möchte ohne im Sweet Spot zu sitzen.

Das kommt immer darauf an, wie laut man hören möchte. In so einem grossen Raum ginge auf jeden Fall auch die O500C noch gut (Deinen obigen Einlassungen zufolge wird's dann freilich wohl zu teuer). Die O410 geht auf jeden Fall deutlich lauter als die O300D, der Sprung zur O500C ist dann nicht mehr ganz so gross - allerdings bringt die O500C eine höhere Lautstärke mit weniger Klirr. Hinweise zu empfohlenen Hörentfernungen findest Du unter o.g. Link, Menüpunkt rechts "Produktauswahlhilfe".

By the way: es gibt nicht viele Hersteller, die eine annähernd ähnlich gute Dokumentation bieten - ich werte das stets positiv.


klausson schrieb:
Wie meinst Du das: "da wird der Boden und die Decke durch die Schallführung gesteuert, also weniger direkte(??) Reflektionen"?

Durch die Bündelung wird weniger diffus seitlich und vertikal abgestrahlt, d.h. dass der Pegel Richtung der Raumbegrenzungen seitlich und oben niedriger ist, es gibt damit weniger Reflektionen von den Raumbegrenzungen, weniger Hall, weniger Interaktion mit dem Raum. Dadurch wird der Lautsprecher in seiner Anwendung robuster und universeller einsetzbar. Versuche mal die Abstrahldiagramme auf o.g. homepage zu verstehen und Dir gedanklich einen reinen Rundstrahler (also gleicher Pegel in alle Raumrichtungen) vorzustellen, dann sollte klar werden, was passiert. Die Welligkeiten, die Du in den Diagrammen noch siehst, dürften kaum mehr auszubügeln sein, ohne andere Parameter wesentlich zu beeinträchtigen (nach heutigem Stand der Technik, und manches ist auch physikalisch begrenzt etwa durch Schallwandbreite und Abstand der einzelnen Wandler zueinander) - letztlich ist jedes technische Gerät ein Kompromiss im Versuch, verschiedene, oft widersprüchliche Parameter gegeneinander zu optimieren.


klausson schrieb:
Ich dachte, auch eine RL901K bündelt den Schall und arbeitet grundsätzlich wie die O410?

Die tun das beide ... Und es gibt viele andere, die es eben nicht tun ... Manche Leute ziehen eine breite Abstrahlung vor, das bedeutet aber (wenn man mal von einem schalltoten Raum absieht), dass die akustischen Raumeigenschaften im Wiedergaberaum intensiver "mitspielen", es ist quasi ein "Zusatz" oder "Aufsatz" zur eigentlich wiedergegebenen Musik. Wer's mag ..., ich mag's nicht, hatte ich oben ja bereits deutlich geschrieben, gerade bei klassischer Musik finde ich das sehr störend; für elektronisch aufgepepptes Klein-Mädchen-Lala dürfte es freilich ziemlich wurscht sein - nur muss ich dafür nicht Tausende € ausgeben, dann tut's auch was billiges .

Gruss, Werner B.


[Beitrag von Werner_B. am 03. Nov 2010, 20:26 bearbeitet]
Hörzone
Inventar
#11 erstellt: 04. Nov 2010, 15:43
@Werner: ich hatte das auch mal so übernommen, bis mich ein relativ bekannter Akustiker aufgeklärt hat, aber in der Hifi Szene die mit Geithain verbandelt ist, glauben alle das Kiesler was mit der Akustik zu tun hatte

Mir ist Bauhaus sowieso lieber, ich hab keine Probs mit dem Design.

@Klaus: Normale Lautstärke, auch und auch etwas mehr gehen auch in 60qm. Mein Vorfführraum ist 35 qm und stark bedämpft, das geht trotzdem sehr laut. Da seh ich eigentlich keine Probleme.

Aus welcher Gegend kommst du?

viele Grüße
Reinhard
Erik030474
Inventar
#12 erstellt: 04. Nov 2010, 18:56
Ich werfe noch mal zwei in die Runde:

ATC SCM 50 A SL für ca. 14.000 € unverhandelt

ADAM TENSOR GAMMA für ca. 15.000 € unverhandelt

Beide meiner Meinung nach klanglich und optisch weit vorne. Besonders der JET-Hochtöner der ADAM dürfte dir aufgrund des hohen Auflösungsvermögens zusagen.
klausson
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 04. Nov 2010, 19:48
@Reinhard: Ich komme aus dem Raum Mannheim. Leider gibt's da meines Wissens keinen Händler, bei dem ich mal die O410 ausleihen könnte oder probehören....
Von den anderen gar nicht zu reden.

@Erik: Die Adam Studiomonitore habe ich schon wegen des Hochtöners ausgeschlossen, der klingt mir zu schrill / unschön. K&H ist da viel "edler", seidiger. Ich nehme, die von Dir vorgeschlagenen LS haben die gleichen HT?
Die anderen LS gefallen mir optisch - ehrlich gesagt - nicht.

Ich in am Grübeln, ob ich mir irgendwie/irgendwo doch mal die O410 mit Gittern anschauen sollte.

Gruß,
Klaus
weimaraner
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 04. Nov 2010, 20:11

klausson schrieb:
Ich komme aus dem Raum Mannheim.


Da gibt es diesen Lautsprecherhersteller in der Nähe.

http://www.avantgarde-acoustic.de/unternehmen_adresse.php

Gruss
Hörzone
Inventar
#15 erstellt: 04. Nov 2010, 22:46

weimaraner schrieb:

klausson schrieb:
Ich komme aus dem Raum Mannheim.


Da gibt es diesen Lautsprecherhersteller in der Nähe.

http://www.avantgarde-acoustic.de/unternehmen_adresse.php

Gruss


weiß nicht ob die in der anvisierten Preisklasse überhaupt was im Programm haben...
fabinho85
Stammgast
#16 erstellt: 05. Nov 2010, 10:39
Hallo,

eine DUO wäre noch drin bei dem Budget. Ob die für 45m² reicht kann ich nicht sagen, da fehlt mir die Erfahrung. Ich nehme es aber an.

Optisch finde ich die Avantgarde Lautsprecher absolut klasse. Wenn der TE aber Probleme hat ein ok für die Hummeln zu bekommen sehe ich eigentlich schwarz für Avantgarde.

Gruß
Fabian
klausson
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 06. Nov 2010, 12:57
Bei den Hummeln ist das Hauptproblem die Front; wenn ich die mit einem Metallgitte abdecke, wäre es akzeptiert. Sieht halt nicht so schön aus wie einer der "Möbelstück"-Lautsprecher z.B. von Geithain.

Die Avantgarde findet meine Frau auf den Bildern gar nicht schlecht! Ich würde mir prinzipiell auch so was ins Wohnzimmer stellen. Nur frage ich mich, was ich da an Technik drumrum bräuchte (sind ja nur teilaktiv(?)). Außerdem: Da würde ich zwischn 16 und 25 kEUR nur für zwei LS bezahlen, wäre das klanglich DIE Offenbarung? Schließlich bin ich sicher, dass ich mit den Hummeln genau den Klang bekäme, den ich haben will. Für's Design wäre ich ja schon bereit, was draufzulegen, aber es muss in einem gewissen Rahmen bleiben und gerechtfertigt sein.

Viele Grüße,
Klaus
-RB-
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 06. Nov 2010, 22:01
Hi Klaus,

da hast du dir schöne Kandidaten ausgesucht.
Alles tolle Lautsprecher.
Eigentlich werden die K+H O410, Geithain 901 und die Silbersand E5 sehr oft, sehr positiv wahrgenommen.

Sehr gut finde ich auch B+M Prime 14, wobei ich nicht weiß ob du den AMT magst.

Vielleicht ein weiterer Kandidat für dich.

Und wir freuen uns auf einen ausführlichen Vergleichsbericht.
weimaraner
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 07. Nov 2010, 06:49
Hallo TE,

die SOLO von Avantgarde Acoustic ist vollaktiv und kostet 9k€.

Anrufen,
ansehen,
anhören,

ist ja nicht so weit....

Gruss
-RB-
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 07. Nov 2010, 09:23

weimaraner schrieb:
Hallo TE,

die SOLO von Avantgarde Acoustic ist vollaktiv und kostet 9k€.

Anrufen,
ansehen,
anhören,

ist ja nicht so weit....

Gruss


Optisch schon mal außergewöhnlich...
ch
Inventar
#21 erstellt: 08. Nov 2010, 08:11
Wenn teilaktiv auch möglich ist möchte ich mal die Finite Elemente Modul LS in der Raum werfen.
Die sind nicht nur schick, die klingen auch grandios.

Gruß ch
klausson
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 08. Nov 2010, 20:30
Ich hoffe mir ist niemand böse, wenn ich feststelle, dass ich die Finite Elemente Modul LS auf Bildern im Internet ziemlich hässlich finde.

Meine Favoriten bleiben Geithain (da aber die Standlautsprecher wie 803KS) und O410 (schön schlicht und sicher nicht die schlechteste der genannten LS?). Die Duo finde ich schick, aber da habe ich den Verdacht, dass man 2/3 des Preises für's Design zahlt.

Vollaktiv wäre mir schon am liebsten. Ich glaube, ich werde mal meine Frau zu Geithain und K&H Händlern schleppen, probehören und -sehen und dann entscheiden.

Bleibt noch die Frage, ob diese Raumanpassungen, wie sie eine BM bietet, nötig sind oder ob ich das auch anders lösen kann falls nötig.

Viele Grüße,
KLaus
-RB-
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 08. Nov 2010, 20:40
Geithain 803KS kostet aber EUR 13.850.- Stückpreis.

Da bist du von deinem angepeilten Budget weit weg.
Werner_B.
Inventar
#24 erstellt: 08. Nov 2010, 21:00

klausson schrieb:
Bleibt noch die Frage, ob diese Raumanpassungen, wie sie eine BM bietet, nötig sind oder ob ich das auch anders lösen kann falls nötig.

Im Kleinen: da haben z.B. auch die Hummeln wie die Geithainer sog. Ortsanpassungsschalter, mit denen speziell wandnahe/-ferne Aufstellung so ungefähr angepasst werden kann.

Im Grossen folgende Prioritäten:
1. Lautsprecher mit praxisgerechter, möglichst gleichmässiger (!) Bündelung (genau darin sind die Hummeln und die Geithainer unzweifelhaft sehr gut).
2. Raumakustik - es gibt spezielle Raumakustikelemente zur gezielten Bedäpfung bestimmter Frequenzbereiche, je nach Raum und Bedarf, das ist immer eine individuelle, raumbezogene Installation.
3. Elektronische Raumakustikanpassung. Damit sollten dann nur noch Restwelligkeiten und vor allem Raummoden im Bass (da wirken weder Bündelung des LS noch Raumakustikmassnahmen) soweit sinnvoll egalisiert werden. Geräte: stand-alone, eingeschleift zwischen Vorverstärker und Endstufe, oder z.B. Komplettgeräte von Lyngdorf, oder Software-/PC-gesteuert. Von K+H gibt's z.B. den Pro C28, einen FIR-Controller, der genau diesen Zweck auch erfüllen kann. Das braucht gute Fachkenntnisse, um die Messschriebe interpretieren zu können - ohne ordentliche Messungen ist das Unterfangen ziemlich sinnlos.

Eine 100% Korrektur ist nicht zwingend erstrebenswert, weil man sich dadurch wieder andere Nachteile einhandeln kann.

Je besser 1. gelöst ist, desto weniger (tendenziell) braucht man von 2. - je nach persönlichem Perfektionismus sind raumakustische Massnahmen sehr sinnvoll, bei eher minderwertigen LS fast zwingend, um es erträglich zu machen. Nochmal mein Lieblingsnegativbeispiel: die B&W (kleine Nautilus wie auch eine CM irgendwas) fand ich im ungedämpften Raum fast unerträglich. Ich habe Raumakustikmassnahmen selbst z.B. nicht mehr in Erwägung gezogen, weil meine O300D auch ohne hinreichend gut funktionieren und ich im Laufe der Jahre gelernt habe, meinen Perfektionismus zu bremsen - man hat so mehr vom Leben, wenn man seiner natürlichen Faulheit Raum gibt ...

Gruss, Werner B.


[Beitrag von Werner_B. am 08. Nov 2010, 21:07 bearbeitet]
klausson
Schaut ab und zu mal vorbei
#25 erstellt: 08. Nov 2010, 22:38
Hallo Werner,

herzlichen Dank für die detaillierte Erklärung!

Zu Punkt 3 habe ich noch eine Frage: Was wird denn da genau korrigiert? Schwächt man nur mit einer Art Eq die Frequenzen ab, bei denen Raumresonanzen auftreten? Oder kompensiert man Laufzeitunterschiede zwischen tiefen und höheren Frequqnzen? Ich höre Musik über Foobar, dafür gibt's ja einige Plugins; vielleicht auch eines, um Korrekturen vorzunehmen?

Viele Grüße,
Klaus
Werner_B.
Inventar
#26 erstellt: 09. Nov 2010, 07:30
Klaus,

Nachtrag zu Raumakustikmassnahmen: es gibt auch Bassfallen zur Dämpfung von Raummoden, sind aber gross und u.U. schwierig unterzubringen (sprich: visuell angenehm zu integrieren).

Elektronische Anpassung: auf jeden Fall sind digitale Systeme vorzuziehen, damit können frequenzabhängig Amplitude und Phase angepasst werden (was nicht heisst, dass nun alle Geräte das volle Programm beherrschen). Wie gesagt: das nur nach Hören zu machen ist wenig erfolgversprechend, auch eine 100%-Optimierung ist nicht unbedingt wünschenswert. Nur ein Beispiel: wenn Du für einen Sweet Spot maximal optimierst, kann es drumrum noch zu schlecht sein (in Erinnerung, dass Du auch ausserhalb des eigentlichen Hörplatzes noch halbwegs ordentlich hören willst); es ist dann sinnvoll, sich einen akzeptablen Mittelweg zu suchen.

Plugin für Foobar ist mir nicht bekannt, vielleicht gibt's was. Im übrigen halte ich das NUR dann für sinnvoll, wenn der PC die einzige Quelle ist. Wenn es auch andere Quellen geben kann (Radio, CD-Spieler, Recorder, etc. pp.), ist eine Lösung, die für alle diese Quellen funktioniert, sinnvoller (also Gerät vor den Endstufen - ob nun separat oder irgendwo funktional integriert). Das kann eben z.B. ein Pro C28 sein, oder Du lässt Dir den Kundendienst kommen und lässt Deine Hummeln direkt vor Ort einrichten - bei der O500C war das zumindest früher im Preis inbegriffen. Bei den O300D geht eine Einstellung in eingeschränktem Umfang (das ist dann mehr als über die o.g. Ortsanpassung, sollte aber auf keinen Fall ohne Messgerät vorgenommen werden), über die O410C ist es mir nicht bekannt (geht sicher auch). Die Flexibilität eines Pro C28 ist direkt eingebaut allenfalls bei der O500C erreicht - Angaben ohne Gewähr, ich bin da nun nicht mehr so im Detail drin.

Die Automatiken zur Einmessung, die es bei vielen Amateurgeräten gibt, sind mit Vorsicht zu geniessen ... Das ist eben wie immer mit Automatiken: in sehr vielen Fällen taugt's, in vielen anderen hätte man's manuell vielleicht doch etwas anders gemacht. Vor allem lasse ich lieber die Finger davon, bevor ich mir was verschlimmbessere.

Gruss, Werner B.
Regelung
Stammgast
#27 erstellt: 09. Nov 2010, 15:30

klausson schrieb:
Meine Favoriten bleiben Geithain (da aber die Standlautsprecher wie 803KS) und O410 (schön schlicht und sicher nicht die schlechteste der genannten LS?). Die Duo finde ich schick, aber da habe ich den Verdacht, dass man 2/3 des Preises für's Design zahlt.



Der Händler Christoph Zingel verkauft ein Paar O410 mit O810 (Subwoofer) für 9250€.

Grüße Christian
ch
Inventar
#28 erstellt: 09. Nov 2010, 16:03

klausson schrieb:
Ich hoffe mir ist niemand böse, wenn ich feststelle, dass ich die Finite Elemente Modul LS auf Bildern im Internet ziemlich hässlich finde.



Viele Grüße,
KLaus



Da hat halt jeder seinen eigenen Geschmack

Gruß ch
klausson
Schaut ab und zu mal vorbei
#29 erstellt: 09. Nov 2010, 19:57

ch schrieb:

Da hat halt jeder seinen eigenen Geschmack

Gruß ch



Genau!


Liebe Grüße,
Klaus
klausson
Schaut ab und zu mal vorbei
#30 erstellt: 09. Nov 2010, 20:00
Wie ist das eigentlich: "Darf" man um einen Lautsprecher was drumherum bauen? Im Extremfall würde das bedeuten, eine O410 in eine Schrankwand zu stellen. Wäre das Unfug (bzgl. Akustik)?

Gruß,
Klaus
*OldMan*
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 24. Jan 2011, 17:23

Uwe9 schrieb:
Hallo,
Bei einem Händler ist die Sibersand 701 direkt gegen den Super Duper Testüberflieger BM35 mit 109Punkten vergleichbar... was für eine gute Auslastung für die 701 sorgt.


Chassis-mäßig sieht doch dass teilweise nach Visaton aus?

Irgendwie erinnert mich das Ding an die (passive) Timmermansche V-Maxx???

Du hast doch mal bei Speaker Heaven die Networks gehört. Wie würdest du die im Vergleich (ich weis ist eigentlich kein Vergleich, da zwei völlig unterschiedliche Dinger) von der "Klangphilosophie" her sehen?

Gruß

Oldi
klausson
Schaut ab und zu mal vorbei
#32 erstellt: 24. Jan 2011, 21:20

klausson schrieb:
Wie ist das eigentlich: "Darf" man um einen Lautsprecher was drumherum bauen? Im Extremfall würde das bedeuten, eine O410 in eine Schrankwand zu stellen. Wäre das Unfug (bzgl. Akustik)?

Gruß,
Klaus


Die Frage war tatsächlich ernst gemeint. Ich denke da an etwas aus Steinplatten, die relativ eng an den Lautsprechergehäusen liegen.
Macht so was Sinn? Hat jemand eine bessere Idee, um die Hummeln zu verschönern?

Gruß,
Klaus
weimaraner
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 25. Jan 2011, 18:21
Folieren oder neu lackieren.

Ich denke damit ist die Oberfläche einfach zu verändern.

Foliert habe ich kürzlichst meine Plattenresonatoren in "Boa" Optik,
mein Sohnemann war hin und weg

In letzter Zeit habe ich auch mit Leder Effekt Lack einiges optisch "getunt",
da sind aber mindestens drei Lackiervorgänge nötig,
bei mir waren es acht!,
und sehr gleichmässig muss es sein um optisch keine Unterschiede zu haben.
Eigentlich eine Sache für den Spezialisten.

Gruss
Bartók-Fan
Stammgast
#34 erstellt: 30. Sep 2011, 20:55
Und, was ist aus der Sache geworden?
golf2
Inventar
#35 erstellt: 24. Okt 2011, 11:16
Ja, welche Boxen sind es nun geworden?
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