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Kleine Anlage für "Nebenbeihörer"

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FischersFritze
Neuling
#1 erstellt: 01. Jan 2011, 14:13
Liebe Forianer,

als Laie drängen sich mir bei der Neugestaltung meiner musikalischen Einrichtung grundsätzliche Fragen auf, die ich trotz einiger Recherchen im Internet nicht soweit abschließen konnte, dass eine Kaufentscheidung reifte.
Im Moment fliegt bei mir ein billiges 5.1 Boxensystem von Magnat raus, quasi Relikte nicht allzu ferner Jugendsünden .


Es ist derzeit vorhanden:

- ein Sony Receiver STR-DE 598 (soll getauscht werden)
- Regallautsprecher * Hersteller unbekannt, gekauft vor ca. 11 Jahren (waren glaub ich günstig), Beschriftung: 3-Wege-Bassreflexbox, Nennbelastung/ Musikbelastbarkeit/Impulsbelastbarkeit: 150/180/220 Watt, Impedanz: 8 Ohm, Übertragungsbereich: 25 – 22.000 Hz, Abmaß: H50xB28xT22 (Sollen/Müssen(?) ausgetauscht werden)
- CD-Spieler, Onkyo (Soll bleiben!)


Es soll kommen:

1. Stereo Vollverstärker als Receiver oder Baustein plus „Tuner“-Baustein
2. Lautsprecher
3. Plattenspieler (hat etwas Zeit)


Grundsätzliches:

Wohnbereich der beschallt werden soll ist ca. 16 – 18 m² groß. Es wird gehört: 70 Prozent Radio (fast ausschließlich Klassik), 30 Prozent CDs (So gut wie alles (Familie) außer Elektro und Heavy Metal). Es wird immer recht leise gehört (Unterhaltung in normaler Lautstärke möglich, beim Lieblingslind wird mal etwas aufgedreht, aber immer mit Rücksicht auf die Nachbarn), Party wird und soll auch nicht gemacht werden. Entfernung zwischen „Hörplatz“ und Wand an denen die Lautsprecher platziert sind ca. 3 bis 3,5 Meter. Die Lautsprecher stehen derzeit 3,5 Meter auseinander auf dem Boden. Die Positionen im Raum sind nicht großartig veränderbar und werden im Groben auch in Zukunft so aussehen.
Ich möchte weiterhin „normal“ Musikhören, auf einem soliden Stereo-Level. Meine Ohren sind nicht die allerbesten (Bei Höhen gibt’s bei Messungen leider jetzt schon die ersten Ausfälle), des Weiteren gibt es keinen klassischen Hörplatz. Musik läuft bei uns immer nebenbei, bei neuen CDs wird auch mal inne gehalten und zugehört. Musik gehört zu meinem Leben, kann allerdings nicht als Hobby bezeichnet werden. Aus meiner Sicht sollte die Einstiegsklasse für meine Zwecke ausreichend sein.


Probleme nach Punkten:

1. Im Idealfall würde ich gerne schwarze Onkyo-Geräte (Verstärker, Tuner) einzeln nehmen, könnte aber auch mit einem Receiver leben. Kostenpunkt sollte bei 400 € plus/minus 50 € liegen. Ich könnte mich mit dem derzeitigen Einstiegsmodell A 9155 optisch und preislich (160 €) anfreunden. Meine Favoritenlösung wäre aber der A 9377 (235 €), dazu den aktuellen Tuner (135 €) . Bei besserer Preis-Leistungsperformance ist natürlich auch eine andere Marke denkbar.
Stereo-Audio-Receiver der Marke wären im Moment der TX 8255 (200,-€) oder der TX 8555 (300,- €). Würde notfalls auch Gebrauchtes kaufen, allerdings mit einem niedrigeren Geldeinsatz.

2. Ich denke, dass Regallautsprecher bei mir ausreichend sind (Auch wenn ich nicht so recht weiß wohin damit, wenn ich mir die Preise für ordentliche Ständer ansehe!), Paarpreis sollte ebenfalls die 450 € nicht überschreiten, gerne auch ein wenig darunter.

3. Hier möchte ich unbedingt altes Material erwerben, ca. 150 -200 € sind eingeplant.

Ich hoffe ich konnte einige wichtige Ansätze geben, die den einen oder anderen zu einer Antwort ermutigen , weitere Fragen beantworte ich natürlich gerne. Über eine generelle Einschätzung, was ich „leistungsmässig“ überhaupt benötige, würde ich mich sehr freuen.


Bis dahin
Ingo_H.
Inventar
#2 erstellt: 01. Jan 2011, 14:58
Wie wäre es denn mit der TEAC Referrence 380 die es in UK inclusive Versand für umgerechnet unter 500€ gibt? Edel verarbeitet, super Wiederverkaufswert und sehr langlebig wie man so hört. Bei uns kostet die ca. 1000€ (und die deutsche Version hat nichtmal DAB). Von der Leistung reicht die Dir allemal locker. Meine Referrence 300 Anlage hat einen Receiver der nur 2x35Watt liefert und den kann ich nicht mal annähernd ausreizen, selbst wenn ich mal laut höre (was äußerst selten vorkommt).

Bei Anlagen aus UK benötigst Du nur Adapter UK/D welche es von Brennenstuhl in sehr stabiler Ausführung für 5€/Stück gibt. Auch zahlst Du beim Import aus UK keine Einfuhrsteuer, da UK zur EU gehört. Im Garantiefall müsstest Du die Anlage nach UK senden, was aber aufgrund des geringen Gewichts ja auch nicht viel kostet.


Ingo_H. schrieb:
Die hier aus UK. Kostet bei uns 1000€, also mehr als das doppelte und dass sogar ohne DAB! Einfach nen Adapter UK/D ranhängen und es kann losgehen!

http://www.audioaffa...-System/product_3445



Auch eine TEAC CR-H258i könnte ich Dir empfeheln. Besitze selber eine CR-H240DAB als zweitanlage und man kann damit auch locker Räume von 20m2 oder mehr beschallen, wenn man keine großen Pegel fährt ohne die Anlage nur annähernd auszureizen. Auch die 200er Serie ist TipTop verarbeitet. In Verbindung mit wirkungsgradstarken und auf Deinen Hörgeschmack abgestimmten Lautsprechern hättest Du da rlativ günstig eine feine Anlage zusammen und auch das DAB ist da dabei, was je nach Bundesland wenn Du viel Radio hörst durchaus interessant sein kann, da es halt wirklich rauschfrei ist und schon mit der beigefügten Wurfantenne funktioniert (in den allermeisten Fällen, wenn die Anlage nicht gerade allzu ungünstig plaziert ist.

http://homeavdirect....sb-sd-ipod-interface


[Beitrag von Ingo_H. am 02. Jan 2011, 02:57 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#3 erstellt: 01. Jan 2011, 18:54

1. Im Idealfall würde ich gerne schwarze Onkyo-Geräte (Verstärker, Tuner) einzeln nehmen, könnte aber auch mit einem Receiver leben. Kostenpunkt sollte bei 400 € plus/minus 50 € liegen. Ich könnte mich mit dem derzeitigen Einstiegsmodell A 9155 optisch und preislich (160 €) anfreunden. Meine Favoritenlösung wäre aber der A 9377 (235 €), dazu den aktuellen Tuner (135 €) . Bei besserer Preis-Leistungsperformance ist natürlich auch eine andere Marke denkbar.


Hi, Onkyo-Tuner würde ich einen alten kaufen (40-70€), preislich lohnt ein neuer nicht und die waren zu ihrer Zeit sehr sehr gut vor allem in Trennschärfe und Großsignalfestigkeit. Für deinen Zweck Klassik über UKW zu hören durchaus vorteilhaft.

Verstärker?
Der Raum ist nicht allzugroß, mit dem Einsteigerverstärker von Onkyo 9155 könnte man da durchaus leben wenn keine allzu leistungshungrigen Lautsprecher dazukommen sollen - für den Preis ist der nicht übel und eben ein Neugerät.


Lautsprecherständer gibts gute für ca 100€ das Paar, für die Lautsprecher selbser solltest du auch bei niedrigen Ansprüchen das meiste Budget drauf legen.

Plattenspieler würde ich einen alten japanischen Direkttriebler bis ca 60 vorschlagen, Rest des Budgets dann in einen neuen Tonabnehmer. Da findet sich mit sicherheit etwas.


[Beitrag von Detektordeibel am 01. Jan 2011, 18:55 bearbeitet]
weimaraner
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 01. Jan 2011, 20:30
Hallo,

bei einem "schwebenden" Hörplatz rate ich doch immer wieder zu den Duevel Planets,
dieses Konzept halte ich dann dem Klassischen gegenüber als überlegen an.

Lautsprecherständer hat man dann gespart,
sowie auch für Klassik etwas mehr "Volumen" am Start.

Gegen die Onkyo Kombo spricht hierbei auch nichts.

Gruss
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