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Passender Verstärker für LS Dynaudio Audience 5 gesucht

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sunmiguel
Neuling
#1 erstellt: 19. Dez 2011, 22:03
Hallo,

bin jetzt vom Surround ins Stereoforum gerutscht und benötige ein paar Tips wo ich suchen soll:

Ich möchte mein Wohnzimmer (ca 7x5m, Deckenhöhe 2,70 bis 2,20) beschallen.

Folgendes ist vorhanden:

- 1 Paar Dynaudio Audience 5 (150W @4 Ohm)
- Sony CDP-XE530
- Samsung BDC 5500 BlueRay Disc Player (benutze ich z.Zeit um Musik von Festplatte abzuspielen)
- ein Samsung Plasma TV mit Digital Out

Dazu kommt evtl. in Zukunft Apple TV hinzu.

Mir kommt es in erster Linie darauf an, den Raum mit Klang auszufüllen, der TV muss nicht unbedingt an die Boxen angeschlossen sein, da ich hauptsächlich Musik höre und keinen Wert auf cinematische Effekte lege. Was schon wichtig ist, ist eine Festplatte oder Computer als Quelle verwenden zu können.

Da meine LS momentan noch nicht die Klangfülle hergeben (was vielleicht auch an meinen Verstärkern lag die ich benutzte Musical Fidelity A-100 und Yamaha RX-V357), die ich mir eigentlich so vorstelle, hatte ich gedacht entweder einen Subwoofer oder noch zwei Lautsprecher an die Rückwand anzubringen.

Kann mir jemand einen Tip geben, wie das ganze ausrüstungstechnisch zu lösen ist? Auch im Hinblick auf meinen Wunsch, in Zukunft Apple TV anzuschliessen. (Hier hatte ich evtl. an einen Toslink/RCA Konverter gedacht)

Mein Budget gibt momentan maximal 400 Euro her (daher bin von Surroundverstärkern ab). Muss nix neues sein, Optik spielt mittlerweile keine Rolle mehr.

Vielen Dank

Michael
baerchen.aus.hl
Inventar
#2 erstellt: 20. Dez 2011, 10:09
Hallo,

nur zum Verständnis.... Du hast diese Lautsprecher in einem 35 qm Raum stehen und bist mit dem Sound nicht zufrieden
http://www.dynaudio.com/eng/archive/lines/audience/audience5.php

Der von dir verwendete Musical Fidelity ist qualitativ kein schlechter Amp. Ein anderer, eventuel kräftigerer Amp wird daher klanglich nur zu einem lauteren aber nicht unbedingt zu einem anderen Klangcharakter führen. Leihe zum Testen am besten mal im Bekanntenkreis mal einen kräftigen Verstärker aus.

Der Löwenanteil vom Klang einer Anlage wird vom Lautsprecher im Zusammenspiel mit der Raumakustik "gemacht". Wenn man mit dem Klang einer Anlage nicht zufrieden ist, ist es daher sinnvoll nicht bei der Elektronik sondern bei den Lautsprechern anzusetzen.

Wenn Du deine Dynaudios verkaufst, wirst Du dein Budget noch gut aufstocken können.. 700-800 Euro könnten es dann werden. Dafür bekommt schon sehr gute Lautsprecher, die dann vermutlich besser zu deinem Raum passen.

Um dir da etwas anraten zu können, Solltest Du uns noch etwas mehr über deinen Raum sagen. Stehen die Laustprecher ziemlich frei im Raum oder doch eher in die Ecken gequetscht, wie ist der Raum eingerichtet, welche Musik möchtest du bei welchen Pegeln hören...

Gruß
Bärchen
Chris64
Stammgast
#3 erstellt: 20. Dez 2011, 12:03
Hallo,

ich würde - ehrlich gesagt - den Lautsprecher nicht austauschen, sondern in der Tat eher den Verstärker, der an den Dynaudios in der Tat nicht besonders gut läuft - womit ich mich persönlich natürlich schon als Dynaudio-Fan geoutet habe. (Nach 15 Jahren wechselnder Lautsprecher und stetig wiederkehrenden Unbehagens bin ich bei dieser Marke hängen geblieben) Ich kenne auch die von dir benannte Kombination, die bisweilen oben wie zugeschürt und unten nicht besonders druckvoll und präzise spielt. Bevor du den Lautsprecher verkaufst, würde ich einfach mal einen Denon-Verstärker ausprobieren. DIe gehen - aus meiner Erfahrung - mit den Dynaudios besonders gut zusammen. Ich habe seinerzeit, als ich auch die Dynaudios und den Musical Fideliy zusammen gehört habe, im Anschluss auch diesen Lautprecher zusammen mit einem PMA 1060 gehört. Die Kombi füllte damals einen 45 qm-Raum locker realistisch mit Musik. Sogar eine Orgel mit ihrem Dynamik- und Frequenzumfang war ok. Was die Dynaudios natürlich nicht können (und entwicklerseitig nicht wollen) ist (z.B. Loudness-)Sound. Da gibt es andere Hersteller nicht selten deutscher oder amerikanischer Herkunft, die das sicher besser können. Hat aber in meinen Ohren nix mit Hifi zu tun - aber gut, ich will auch nicht zu viel provozieren, und jeder sollte schließlich nach seiner eigenen Vorstellung selig werden.

Ein PMA 1500 etwa wäre für die Dynaudios in meinen Ohren nicht schlecht oder auch dessen Nachfolger. Aber auch die unmittelbaren Vorgänger sind ok. Älter würde ich nichts kaufen, da Die Werte der Bauteile im Innern dann bisweilen weggedriftet sind und den Klang verändern.

Aber bevor du überhaupt eine Kaufentscheidung fällst, solltest du versuchen, dir eine solche Kombi einmal anzuhören. Nimm z.B. deine Lautsprecher mit zu einem Händler oder Freund, der das besagte Gerät hat. Alles andere ist, wie sagte Karajan so schön, "Gaslicht".

Gruß

Chris


[Beitrag von Chris64 am 20. Dez 2011, 12:22 bearbeitet]
sunmiguel
Neuling
#4 erstellt: 20. Dez 2011, 13:22
Danke für die Hilfe!

Also verkaufen möchte ich die nicht, in gutem Zustand kann ich höchstens 200-300 Euro erwarten, und meine haben schon durch mehrmaliges Umziehen ein paar Dicke Kratzer und Beulen auf dem Gehäuse, da mache ich mich ja vom Schnäppchenjäger zum Gejagten...

Mal sehen ob ich den Denon finde, ich mache mich jetzt mal auf in die Stadt (Hifi Linzbach und FME Hifi Studio in Bonn) und werde die LS gleich ins Auto packen. Habe schon Termine zum Probehören.

Melde mich dann heute abend, dann füge ich auch eine kleine Skizze vom Wohnzimmer hinzu.

Und hat jemand vielleicht noch 5 Cent für meine Subwoofer Idee, oder ist davon nix zu halten?

Michael
Chris64
Stammgast
#5 erstellt: 20. Dez 2011, 15:16
Hallo,

das mit dem Subwoofer ist so eine Sache. Ich selbst habe verschiedentlich mtit Subwoofern experimentiert und bin eigentlich immer wieder gescheitert. Wenn der Subwoofer nicht wirklich auf einer Linie mit den Lautsprechern stehen kann oder geringfügig dahinter - am besten zwischen den Lautsprechern - ist er nur schwierig zu integrieren. Bei mir zu Hause scheiterte es u.a. auch daran, dass diverse Resonanzen immer wieder den Standort des Woofers verrieten und aus war's mit der Räumlichkeit.

Probieren könnte man es einmal mit zwei Subwoofern, die jeweils unter oder direkt neben den Lautsprechern stehen und auch kanalgetrennt angesteuert werden. Dann hätten die Hauptlautsprecher gewissermaßen ein aktives Basssystem. Doch die Einpegelung ist schwierig und ohne ein Schalldruckmesser schwierig zu bewerkstelligen. Zumeist stellt man den Woofer zu laut, sogar oft viel zu laut ein. Das macht anfangs an, nervt aber nach einiger Zeit.

Etwas anders sieht die Sache bei Surround aus: Die Surround-Aufnahmen sind in der Regel aufnahmeseitig für einen Subwoofer geplant. Probleme mit Resonanzen s.o. kann es aber auch hier geben.
Über die grundsätzliche Möglichkeit eines Subwoofers solltest du dich aber auch wieder beim Händler informieren und dann - mit geliehenem Woofer - zu Hause in Ruhe entscheiden. Dann merkst du, ob es passt oder nicht.

Gruß

Chris
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