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Stereoverstärker neben Surroundreciever

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Autor
Beitrag
dr_leber
Neuling
#1 erstellt: 19. Jun 2003, 12:53
Hallo Forum,
seit ca. 3 Monaten bin ich Besitzer eines Surroundrecievers Denon AVR-1803, CD-Player Denon DCD-755 und einem Pärchen NuWave3. Diese Kombination hab ich mir in Hinblick auf die 5.1 Erweiterungsoption zugelegt, da ich mir sowieso einmal einen DVD-Spieler kaufen will. Ansonsten höre ich hauptsächlich Stereo.
Zu Beginn war ich mit dem Stereoklang auch vollkommen zufrieden, da es von meiner 5 Jahre alten Technics-Minianlage einen riesigen Zuwachs an Klangqualität gab.
Doch nun nimmt meine Zufriedenheit von Tag zu Tag ab. Irgendwie fehlt es mir etwas Tiefe und Auflösung im Klang. Auch das Klangbild kommt mir inhomogen, oberflächlich und dumpf vor (schwer zu beschreiben). Außerdem find ich es seltsam, dass ich den Reciever z.T. auf -10 aufdrehen muss, um ordentliche Lautstärke zu erlangen (Raumgröße ca. 16m²). Ich hab auch schon mit einer extra Endstufe geliebäugelt, aber der AVR-1803 hat keine Pre-Outs.

Deshalb bin ich gerade am Überlegen, ob ein separater Stereoverstärker im Bereich von 300€ bis mir einen Zuwachs an Klang bringen würde. Welcher Verstärker käme da in Frage?
Für jeden Tipp wäre ich dankbar!

Gruß
Doc
SchePi
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 19. Jun 2003, 13:01
Hi dr_leber,

dasselbe Problem hatte ich auch, allerdings hat mein 1800er PreOuts. Eine gute Stereo-Endstufe hat den Klang auf normale Stereo-Höhe gebracht (vor allem das mit der fehlenden Souveränität im Bassbereich war dann ken Thema mehr :D!).

Ein separater Stereoverstärker wird ne Menge bringen. Ich würde mal bei NAD oder Marantz schauen, vielleicht auch bei Denon...

Greets
SchePi


[Beitrag von SchePi am 19. Jun 2003, 13:01 bearbeitet]
burki
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 19. Jun 2003, 13:13
Hi Doc,

vor dem Kauf eines Stereoamps taete ich zunaechst mal die Aufstellung der Boxen ueberpruefen.
Nach Datenblatt gehen die NuWave3 (ohne ABL, welches Du ja am Denon nicht wirklich sinnvoll anschliessen kannst) gerade bis 68 Hz (+/- 3 dB) hinunter, so dass natuerlich kein extremer Tiefgang zu erwarten ist (auch auf Eckaufstellung, welche den Bass etwas etwas "dicker" machen wuerde, taete ich verzichten).

Trotzdem koennte ein Stereoamp etwas bringen (aber wirklich dann auch vergleichen), wobei es viele Moeglichkeiten gibt (auch Yamaha's sind IMHO ausser den genannten ihr Geld wert).

Eine andere Moeglichkeit waere aber auch ein ordentlicher aktiver Sub (der fuer Mehrkanal eh sinnvoll ist) und die Trennung bei 60-80 Hz ...

Gruss
Burkhardt
Wiesonik
Inventar
#4 erstellt: 19. Jun 2003, 14:03
Moin Dr leber

bevor Du in neue Elektronik investierst ist ersteinmal Boxen rücken angesagt.
Fang mal im Extremen an. Das heißt die Boxen so positionieren, das sie mindestens 75cm fern jeder Wand stehen. Wenn die Boxen nicht völlig daneben sind sollte sich bei dieser Positionierung ein räumliches (3-dimensionales) Klangbild ergeben. Da Dein Zimmer nur 16 qm hat dürften die Boxen dann aber ziemlich mitten im Raum stehen, was natürlich nicht sehr praktisch ist.
Also dann die Boxen sukzessive in Richtung Rückwand zurückschieben. Der Bassanteil müßte größer werden, allerdings wirst Du einen Verlust der Räumlichkeit (Raumtiefe) hinnehmen müssen. Wenn Du einen für Dich vertretbaren Kompromiss gefunden hast, Boxen so stehen lassen. Bringt wahrscheinlich mehr als ein neuer Stereoverstärker, denn der kann Dir die Räumlichkeit und den Bass auch nicht herbeizaubern.

Grüße von
Wiesonik
burki
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 19. Jun 2003, 14:14
Hi,

hab ja auch schon geschrieben, dass man zuerst mit der Aufstellung experimentieren sollte (in der Anleitung zur Box steht ja einiges dazu).
Allerdings sollte man beruecksichtigen, dass die NuWave3 einen recht geringen "Wirkungsgrad" von 85 dB/1m/1W besitzt und der kleine Denon nicht gerade ein Leistungswunder ist.
Deshlab war mein Rat auch, sich evtl. die Anschaffung eines aktiven Sub zu ueberlegen, der den Amp ordentlich entlassten koennte ...

Gruss
Burkhardt
Wiesonik
Inventar
#6 erstellt: 19. Jun 2003, 14:33
@Burki
Hast Recht. Wusste nicht, daß die Boxen nur 85dB haben. Das ist wirklich nicht so toll. Da könnte ein kräftigerer Stereoverstärker schon noch unterstützend wirken.

...aber trotzdem erstmal Boxen rücken

Grüße von

Wiesonik
dr_leber
Neuling
#7 erstellt: 19. Jun 2003, 15:20
Danke für die Antworten.
Ich hab die Lautsprecher schon vor einiger Zeit in eine für mein Empfinden gute Position gerückt.
Die Anschaffung eines Subs hab ich mir auch schon überlegt, aber irgendwie bezweifle ich, dass dadurch der diffuse und dumpfe Klangcharakter verbessert wird. Inwiefern wird durch den Sub der Amp entlastet?

Gruß
Doc
burki
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 19. Jun 2003, 15:40
Hi,


Ich hab die Lautsprecher schon vor einiger Zeit in eine für mein Empfinden gute Position gerückt.


schon ein paar cm koennen fuer den "besseren Klang" sorgen.
Leih oder kauf Dir doch mal ein Pegelmessgeraet (bei conrad geht's bei 25 EUR los), generiere Dir eine Test-CD mit z.B. NCH (www.nch,com.au) und messe durch --> Du wirst Dich wundern ...


Inwiefern wird durch den Sub der Amp entlastet?


naja, der aktive Sub uebernimmt dann eben z.B. alle Frequenzen unterhalb von 80 Hz und das entlastet (da gerade im Bassbereich der Grossteil der Leistung verbraten wird) den Verstaerker enorm, was durchaus das "Klangbild" insgesamt aendern kann.

Gruss
Burkhardt
Fuxster
Inventar
#9 erstellt: 19. Jun 2003, 16:56
hmm, das ist ganz interessant mit dem Pegelmessgerät. Ich wusste gar nicht das es das schon so günstig gibt.

Dann generiert man sich quasi ne Test-CD mit zb 50, 100 Hz usw. und misst dann den Pegal am Hörplatz, um die beste Aufstellung der Lautsprecher zu ermitteln, oder wie darf ich mir das vorstellen?

Oder bin ich jetzt total auffem Holzweg?
burki
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 19. Jun 2003, 17:33
Hi Fuxster,

naja, fuer die perfekte Aufstellung (das waere ja ein iterativer Vorgang) ist das nicht unbedingt die Loesung (zudem spielen auch die Nachhallzeiten und die Messgenauigkeit des Messgeraetes je nach Frequenzbereich eine wichtige Rolle).
Aber um ein Gefuehl fuer den verbogenen Frequenzgang, Aufspueren von massiven Raummoden, ... ist das Ganze eine Moeglichkeit (ebenso natuerlich zum Einpegeln einer Mehrkanalanlage).
Es gibt aber durchaus professionellere Messgeraete, bei denen sich z.B. noch ein Zeitfenster einstellen laesst und natuerlich den Raumakustiker ...

Gruss
Burkhardt
Markus
Inventar
#11 erstellt: 19. Jun 2003, 19:44
Hallo Dr. Leber,

hast Du schon mal ein wenig bei www.hunecke.de geschoben? Da ist die nuWave 3 übrigens auch enthalten, so dass Du ohne den Erwerb eines Pegel-Messgeräts schon mal vorab ganz gute Schätzwerte ermitteln kannst. Bei mir hat die Resonanzfrequenz meines Raums ganz gut gestimmt (bis auf wenige Hz).

Gruß,

Markus.
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