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Kombination NAD - Denon - Nubert

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brandmeister
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 16. Nov 2003, 13:02
hi,

ich habe einen denon dcd 755 cd-player und einen denon tu-255 tuner günstig über einen verwandten bekommen.

ich möchte die beiden komponenten mit einem verstärker ergänzen. nun möchte ich wissen in wie fern es ein probelm sein kann oder was zu beachten ist, wenn man geräte verschiedener hersteller kombiniert.
meine wahl für einen verstärker ist auf einen nad c 320 bee gefallen. kann das in irgendeiner art technische oder klanglische probleme bringen, da es kein denon gerät ist?
ist eine kombination verschiedener marken überhaupt sinnvoll?
Sollte ich doch lieber auf denon produkte (pma 655/ 1055 r) zurückgreifen oder ist eine kombi mit nad vollkommen ok?

was haltet ihr davon?

desweiteren wollte ich das paket mit nubert nubox 400 lautsprechern ergänzen.
der nad c 320 hat eine Dauerausgangsleistung von 50 W (17 dBW) und eine Clipping-Leistung von 68 W (18 dBW). die nubox 400 hat eine Belastbarkeit von 220/160 Watt bei einer Impedanz von 4 Ohm.
Ist der nad c 320 ausreichend um die nubox 400 auszunutzen oder ist seine ausgangsleistung zu schwach?
(Bin mir in dieser thematik sehr unsicher.)
bzw. ist es prinzipiell egal, solange die ausgangsleistung des verstärkers die belastbarkeit des lautsprechers nicht übersteigt und hat keine auswirkung auf das klangergebnis?

danke für eure hilfe!!
yoshi005
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 16. Nov 2003, 14:10
Hallo Brandmeister,

meine nubox 400 betreibe ich an einem NAD C350. Mit 2x60 Watt ist seine Leistung vollkommen ausreichend. Allgemein kannst Du davon ausgehen, dass bei Verstärkern von NAD die Nominalleistung stark untertrieben ist. Da die nubox einen unproblematischen Wirkungsgrad hat, sollte der NAD C320 BEE ausreichen (auch wenn ich "sicherheitshalber" zum etwas stärkeren Modell gegriffen habe). Übrigens haben die NAD-Verstärker eine Anti-Clipping-Schaltung, sodass eine Beschädigung der Lautsprecher aufgrund zu geringer Verstärkerleistung bei hohen Lautstärken ausgeschlossen sein sollte.

Übrigens ist es weniger problematisch, einen sehr leistungsstarken Verstärker an "kleinen" Lautsprechern zu betreiben als umgekehrt (Schau mal in die Rubrik HiFi-Wissen im Forum).

Viele Grüße,
yoshi005
anon123
Administrator
#3 erstellt: 16. Nov 2003, 14:34
Hallo Brandmeister,

aus technischer Sicht wird es keine Probleme mit der Verbindung der Denon-Komponenten mit dem NAD geben, wieso auch? Auch ist der 320 BEE mehr als ausreichend kräftig (stereoplay hat rund 2*100W an allen Impedanzen gemessen), um die meisten LS problemlos anzutreiben. Für "kritische Momente" gibt es ja immer noch das soft clipping sowie die "intelligente" Impedanzerkennung.

Was technisch problemlos ist muß das klanglich nicht ebenso sein. Der BEE klingt ausgeprägt detailbetont, "analytisch" und kernig. Unterschiedliche Zuspieler mit unterschiedlichen Kabeln klingen an ihm (wenn an gute LS angeschlossen) leicht bis deutlich unterschiedlich. Unterschiedliche LS geben das Signal des BEE selbstredend unterschiedlich wieder. Du solltest Dir das ganze auf jeden Fall zusammen anhören. Das Einfügen einer neuen Komponente in eine bestehende Kette ist nicht unkritisch. Genau daran ist mein Versuch vor knapp einem Jahr gescheitert, den BEE anzuschaffen.

Besitzt Du bereits die Nuberts, oder ist das "nur" eine Idee? Falls das letztere der Fall ist, kannst Du ja für die rund EUR 500 (wobei ich raten würde, den Preisrahmen vielleicht bis EUR 700 auszudehnen -- vor allem, wenn des (warum auch immer) unbedingt Stand-LS sein sollen), unter einer außerordentlich großen Zahl adäquater Kandidaten auswählen. Darunter findest Du bestimmt die LS, die Deiner Elektronik, Deinen räumlichen Gegebenheiten und Deinen klanglichen Präferenzen am besten entgegenkommen. Das kann die genannte Nubert sein, vielleicht auch eine andere. Das kann übrigens auch der BEE sein, vielleicht auch ein anderer. Das viel bemühte und viel zitierte Hören-Hören-Hören und nochmals Hören trifft also auch hier wieder zu.

Beste Grüße.
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