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Abacus Ampollo

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woodchamber
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 21. Jun 2013, 18:44
Hallo

Gibt es zufriedene Besitzer von der Abacus Ampollo? Oder hat jemand auch weniger gute Erfahrungen gemacht? Würde den Ampollo gerne an Hornlautsprecher betreiben..

Vielen Dank
tel_trab
Schaut ab und zu mal vorbei
#2 erstellt: 08. Jan 2014, 04:54
Moin,
auch wenn es etwas spät kommt.
Seit gestern spielt bei mir ein Ampollo an Fischer und Fischer Lautsprechern.
Ich hatte mir vorher das Testpaket geordet und dann war die Sache schnell klar : )
Ich kann den Amp nur empfehlen.
Ynos7050
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 14. Jan 2014, 18:48
Hallo,

ich habe mir auch den Test-Ampollo bestellt.
Leider ist der erst Ende Januar frei.
Ich bin sehr gespannt. Ich habe Magnetostaten.
Bei Verstärkern mit hohen Dämpfungsfaktor klingen die erheblich besser.
Eine kurze Beschreibung wie der Ampollo reproduziert wäre super.

Gruß
tel_trab
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 14. Jan 2014, 20:19
Hallo Ynos!

Erst mal viel spass mit deinem testpaket : )
Generell lässt sich das schwer sagen, spielt ja der Raum die größte Rolle bei der Reproduktion.
Daher kann ich nur beschreiben, wie er sich bei verhällt.
Ich versuch es mal zu beschteiben:
Der Ampollo spielt sehr korrekt. I strumente werden sehr scharf umrissen und stehen holographisch auf der virtuellen Bühne.
Ein Beispiel: Super Bass 2 with Ray Brown, John Clayton und Christian McBride. Die 3 Bässe bekommen eine extrem genau Ausdehnung. Man hört die Informationen wie groß der Korpus ist, die einzelnen Saiten werden von oben bis unten reproduziert. Mann kann also hören an welcher Stelle die Saiten gespielt werden. Finde ich sehr beeindruckend : ).
Das nur als Beispiel. Die Ortungsschärfe ist also grandios.
Stimmen kann er meiner Meinung auch sehr gut. Sie werden über den Ampollo sehr natürlich wiedergegeben. Wie echt. Sicher mit der meiner Röhre klingen sie vllt. schöner. Aber im Vergleich höre ich bei mir, dass die Stimmen über die Röhre doch gesounded
sind. Der Ampollo macht sie "lebensecht". Auch hier wieder sehr detailliert. Einzelne Nuancen der Stimme werden sehr fein herausgearbeitet. Einen leicht kehlig gesungenen Grundton hört man sofort, das Schwingen der Stimmbänder: mühelos hörbar.
Und das mit einer selbstverständlichkeit, die mich persönlich sehr begeistert.
Außerdem spielt er sehr flink und dynamisch. Zum Beispiel: Beethovens Symphonien Nos. 5&7 vom Einer Philharmoniker unter Carlos Kleiber. Heftig wie das abgeht. Von laut auf leise in null Komma nix. Die Aufnahme Explodiert quasi in meinem Setup.
Wenn ich eine Gansehaut haben möchte: Cd einlegen Ablage hochdrehen und warten ; )
Noch eine Sache, die der Ampollo sehr gut beherscht ist der Bass. Bis in den tiefsten Lagen sauber durchgezogen. Sehr schöner Punch und dabei immer noch sehr detailliert. Beispiel hier Paramita von He Xuntian . Track 7 Earth Drums. Wer die Aufnahme kennt weiß was da abgeht. Hier spielt der Ampollo in seiner eigenen Liga. Es "wummert" nicht es "knallt" hier richtig. Trotz der tiefen Lagen lässt sich hier problemlos ausmachen wie straff die trommeln bespannt sind und wie stark Sie geschlagen werden. Keine Klangquelle wird im Laufe des Stückes verdeckt. Zu jederzeit ist jede Position sehr scharf lokaliesierbar. Und hier meine ich breite und tiefe. Wo wir grade bei tiefe sind: noch so eine exotische cd von He Xuntian: Tathãgata Track 3. Im Laufe des Tracks beginnt es zu regnen. Dieser Regen wird aber nicht als wand reproduziert sondern so als wenn man aus dem offenen Fensterschaut, mehrschichtig. Man kann sehr tief in diesen Regen hereinschauen. Jeder tropfenauschlag lässt sich dabei orten. Track 4 beginnt hier mit einem Donnergrollen später dann das endtladen des Blitzes. Hier kann man hören wie sich Gewitter in den eigenen Hörraum anhört. Tiefes grollen ohne brummen trocken, hart, mächtig. Die Endladung eine Gewalt. Hier kann der Ampollo seine Stärken ausspielen.
Zu jederzeit bei jeder cd egal ob gut produziert oder nicht. Der Klang löst sich immer komplett von den Boxen. Bei meiner Röhre ist das z.B nur bei den gut prodozierten Cd der Fall. Man muss aber auch sagen, dass hier die Auftellung der Lautsprecher dieses Loslösen erst ermöglicht.

Das sind also ein paar meiner Erfahrungen mit dem Ampollo.

Und alles Gold was glänzt? Nein oder doch.

Er ist erhrlich bis zum bitteren Ende. Ein Crash Becken geprügelt bis die Ohren schmerzen, das gibt er ungeschönte wieder. Ein zufett abgemischter Synti Bass, haste pech gehabt der ist nun mal da. Aller Grauß, den ich mir tontechnisch vorstellen kann bekomme ich auch genauso grausam serviert. Aber das liegt immer am Material, was man hört bzw. was es hergibt.
Aus schlechteren Produktionen holt er noch erstaunlich viel raus. Was ja bei vielen Metal Scheiben leider der Fall ist.
Gute Produktionen rasten aus : )

Aber manche Aufnahmen kann ich nicht mehr ertragen : /

Mich hat er begeistert. Wer mit seiner Ehrlichkeit leben kann oder will wird warscheinlich Glücklich.

Vllt konnte ich dir helfen bzw. ein paar Hinweise geben wo es sich lohnt beim Probehören hin zu horchen.

Aber eins noch zum Schluss. Der Raum muss zu den Lautsprechern passen und dann muss die Elektronik zu den Lautsprechern passen. Wenn das alles zu dir passt, wird man glücklich.

Beste Grüße


[Beitrag von tel_trab am 15. Jan 2014, 00:41 bearbeitet]
Ynos7050
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 15. Jan 2014, 19:11
Hallo tel_trab,

zunächst vielen Dank für deinen super Bericht!!! Der hatte nicht nur
positive Wirkung auf mich! Der hat nämlich meine Ungeduld auf die Spitze
getrieben! Am liebsten würde ich gleich bestellen und nicht erst auf das Test-
paket bis Ende Januar warten! :-)
Ich gehe mal davon aus, dass du diese Hörerlebnisse mit denselben Quell-
geräten hattest. ( DAC, Player usw. ) Ich war nämlich schon wieder drauf und
dran da auch wieder was zu verändern, was man dann noch immer mal später
machen kann.
Was hab ich in meinem Leben schon für Verstärker durch ( die berühmte
Ochsentour ) , in meinem persönlichen Rahmen natürlich.
Mehr oder weniger klingen alle gleich gut oder gleich schlecht, wie man will.
Die von dir beschriebenen Eigenschaften hatte ich ansatzweise mal bei einem
reinen Class A und einer reinen Class D Endstufe. Die waren aber auch nur
wieder sehr Kompromiss behaftet. Na gut, Geräte im mehrfachen 5 stelligen
Bereich kann ich mir eben nicht leisten. Jch höre zu 75 % Klassik. Sehr interessant deine Beschreibung von Carlos Kleiber`s dirigierten Beethoven
Sinfonien. Die Instrumente müssen wie wie Instrumente klingen, das hast du
sehr richtig beschrieben. Man sollte hören, dass eine Geigensaite eben aus
organischen Material ist und nicht anders. Vor allen Dingen mag ich diese
leicht holographische und in die Tiefe gehende Vorstellung. Wenn der Amp
dann auch noch präzise ist und trotzdem samtig bleibt und nicht scharf,
was will man dann mehr? Im Moment habe ich einen Musical Fidelity M6 I
der ist schon recht gut, nur von den von dir beschrieben Eigenschaften fehlt
überall etwas, nicht viel wahrscheinlich aber eben etwas. Darum hatte ich das
Testpaket bestellt. Wenn der Ampollo für mich auch gut ist, dann werde ich mir
evtl. später den Mytek192 DAC kaufen , falls das zuviel des Guten ist kann der
ja wieder zurück gehen. Dem Mytek sagt man ja nur Gutes nach und der würde so in die Richtung der Soundbeschreibung des Ampollo gehen.
Im Moment habe ich den Atoll 100. Der ist wirklich nicht schlecht, aber passender wäre da evtl. der Mytek. Na ich bin gespannt! Vielleicht bin ich
endlich mal angekommen?! Übrigens die restlichen 30% höre ich quer
Beet. Ich werde mir deine vorgestellten Titel mal in meiner Online-Bibliothek
raussuchen und anhören.
Spätestens wenn der Ampollo da ist, kannst du was von mir lesen. Bis dann.

Gruß
tel_trab
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 15. Jan 2014, 19:52
Ja da bist du richtig ausgegangen : )

Die Quelle war und ist ein Musical Fidelity a1 cd Pro.
Bzw. Zur Zeit der Bequemlichkeit geschuldet ein Raumfeld bei Teufel mit dem V90Dac. Die von dir genannten DACs kenne ich nur vom Hörensagen. Zur Zeit bin ich ja sehr zufrieden aber wie du schon sagst beim DAC steckt Potential : ).
Wobei irgendwann soll ja noch mal ein Sacd Player folgen. Wobei ich mir dabei aber Zeit lasse, und mich dann auf keine Kompromisse mehr einlassen möchte : ) Denn deine Ochsentour habe ich auch hinter mir.
Ich hoffe der Ampollo passt zu deinen Magnetostaten. Strom genug kann er liefern. Und wie gesagt Dynamik und genau räumliche Reproduktion sind einer seiner größten Stärken.

Viel Glück
Und ich bin auf deinen Hörbericht gespannt.

Gruß
Ynos7050
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 16. Jan 2014, 15:39
Hallo tel_trab,

ach übrigens den CDPro1 A hatte ich auch. Habe den Verkauf bitter bereut. Der hat das Philips Pro
Laufwerk! Was besseres gibt es nicht! Und das bekommst du auch nicht mehr.
Der Abstand zu Normal CD beim Pro1 zu SACD bei einem anderen ist bestenfalls marginal. Meiner
Meinung nach lohnt das nicht.

Gruß
tel_trab
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 16. Jan 2014, 16:21
Das sind auch meine Gedanken...
Und wenn man bedenkt für welch einen Preis man den heute gebraucht bekommt...
Für ehemals 2000€ ein sehr guter Player. Später im abverkauft für ca. 1300 ein "best buy" und heute für teilweise unter 500€ ?
Naja lassen wir das : )
Aber recht hast du, alleine wegen des Laufwerkes lohnt es sich den Player zu halten.
tel_trab
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 05. Feb 2014, 12:32
Moin Ynos,

war das Testpaket schon zu gast ?

Gruß
Trab
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