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guten mp3 player für unerfahrenen

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Ohrpfropfen
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 02. Mrz 2014, 19:40
Hej,

ich habe zwar schon ein wenig herumgelesen, bin mir aber total unsicher, was ich eigentlich brauche.
(Gute Kopfhörer - ich denke da an in ears ist klar)

Ich höre ganz "normale" CD's - also keine SAED (heißen die so - na, ihr wisst schon, was ich meine) o.ä.

Musikrichtungen so ziemlich alles von Klassik, Klavier, Orchester, Jazz, Hardrock ...

Benutzung vor allem im Urlaub und auf der Terrasse. Habe zu Hause ca. 500 CD's (nicht gezählt, vielleicht auich nur 400... aber der Bach sind schon allein über 100)

Brauche ich flac? Oder reicht mp3? Frisst flac nicht zu viel Speicher? Gibt es noch ein anderes sinnvolles gutes Format, auf das ich meine vorhandenen CD's umwandeln kann für den Player?

Beim rumlesen habe ich mit dem sansa clip+ geliebäugelt, auch wegen der Möglichkeit der Kartenerweiterung. EQ wäre auch ganz schön ... Aber da wird so sehr über den unbracuhbaren Akku geschimpft ... ich kaufer doch keinen player, der nach 1/2 Jahr hinüber ist ...

Bin auf eure Tipps gespannt.
mern
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 02. Mrz 2014, 21:53
Zuerst befasse dich mit der Qualität der Musik, des Musikformates das kannst du hier . Dann schaue dich nach Kopfhöreren inears um die deinen Qualitätsansprüchen genügen. Zuletzt plane den Player nach den Anforderungen der Kopfhörer/inears.

Eine gute Wahl wäre der Fiiox3, der Ibasso dx50, deren Nachfolgemodelle, der AK 100 von iriver. Hier entscheide dich nach persönlichen Geschmack und Geldbeutel.
Ohrpfropfen
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 02. Mrz 2014, 23:05
Das hatte ich schon gelesen und daher auch meine Frage. Der X3 z.B. ist ja schon eine ziemliche Hausnummer.
Flac oder mp3 - wie groß ist der klangliche Unterschied bei "normalen" CD's aus Ausgangsmaterial?
In ears - in der Preisklasse von ca. 100-150 € - höre ich als 58-Jähriger überhaupt noch den Unterschied zu teureren Modellen?
Ich habe zu Hause an der HiFi-Anlage (Denon AVR-1400 und Denon DCD-635) den Sennheiser HD580 precision und keinen KHV, kann mir aber durchaus noch einen besseren Klang vorstellen (aber hier auf dem flachen Land fern der Großstädte kann ich da nichts einfach mal ausprobieren und einfach etwas im internet ordern und dann wieder zurückschicken mag ich auch nicht so).
Aber ich fände es schon verlockend, einen Großteil der CD's auf so kleinem Raum mitnehmen zu können, wenn sie sich auch wirklich gut anhören lassen.
ejc-pur
Stammgast
#4 erstellt: 02. Mrz 2014, 23:19
Eine handelsübliche CD in FLAC umgewandelt belegt üblicherweise zwischen etwa 250 und 550 MB Speicher - je nachdem, wie voll die CD vom Hersteller gepackt wurde. Danach kannst du dir ausrechnen, dass auf eine 64 GB Micro-SD-Karte ungefähr 116 bis 256 CDs als FLAC passen würden. Auf einen iPod Classic 160 GB passen demnach zwischen 290 und 640 CDs als FLAC.

Ob du FLAC wirklich brauchst oder dir MP3 auch reicht, findest du am besten selbst heraus, indem du beides hörst und miteinander vergleichst.

Grüße ejc-pur
juergen1
Inventar
#5 erstellt: 03. Mrz 2014, 00:59

Ohrpfropfen (Beitrag #1) schrieb:
Brauche ich flac? Oder reicht mp3? Frisst flac nicht zu viel Speicher?
Bei nicht zu hohen Kompresssion hörst Du garantiert keinen Unterschied. Der Platzbedarf beträgt bei bspw. 196kbit/s ca. ein Siebentel der CD. Variable Bitrate (VBR) ist dabei besser bzw. platzsparender als feste Bitrate.
Bei den Encoderprogrammen gibt es Unterschiede. LAME soll mit am besten sein.

Wenn Du sowieso die CD in den PC einlegen mußt, wär zu überlegen, ob Du nicht bei der Gelegenheit gleich noch alle CDs im verlustfreien FLAC-Format auf einer externen Festplatte sicherst.
Gruß
Jürgen
Ohrpfropfen
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 03. Mrz 2014, 08:24
D.h. ich benutze LAME, um aus den CD's die mp3-Version herzustellen und auf den Player bzw. die Karte zu kopieren. Oder brauche ich LAME auch, um die MP3-files dann abzuspielen?

Welches Programm benutze ich, um eine FLAC-Datei zu erstellen? Ich will doch gerne mal die beiden Versionen einer Musikdatei vergleichen, ob ich einen Unterschied heraushören kann. Und braucht man dazu dann auch eine besonderes Abspielprogramm - oder können das die Player alle von sich aus?

Und woher bekomme ich das hier oft beschriebene Prgramm für die klanglichen Anpassungen - mir fällt doch der Name gerade partout nicht ein - aber man soll es auf den Player einspielen, auch, um z.B. die Lautstärkebegrenzung aufzuheben, einen EQ zu haben, bessere Ordner- und Schriftverwaltung ...

Danke schon mal an alle für die Hilfe für mich Neueinsteiger!
ejc-pur
Stammgast
#7 erstellt: 03. Mrz 2014, 09:58
Wie juergen1 würde auch ich empfehlen, die Musik von den CDs zunächst in FLAC-Dateien umzuwandeln und als solche auf einer Festplatte abzuspeichern. Aus diesen FLAC-Dateien kannst du dann auch später noch MP3-Dateien erstellen. Anders herum funktioniert es nicht sinnvoll, da MP3 im Gegensatz zu FLAC verlustbehaftet ist. So musst du die CDs nicht zweimal einlegen, um beides zu bekommen und hast beide Formate verfügbar. Du kannst aber auch sofort FLAC und MP3 von jedem einzelnen Stück der CDs erstellen.

Mit Programmen zum Umwandeln unter Windows kenne ich mich als Linux-Nutzer nicht sonderlich aus. Ich verwende andere Programme, deren Namen dich vermutlich nur verwirren würden. Ich gehe hier davon aus, dass du mit Windows arbeitest. Es gibt aber zahlreiche Programme, die das können. Ich würde wahrscheinlich nach foobar2000 suchen, einem beliebten Software Audioplayer unter Windows, der auch umwandeln kann. Mangels eigener Erfahrungen kann ich dir aber leider keine Empfehlung nennen.

Welche Formate ein Musikplayer abspielen kann, sollte beispielsweise im Handbuch des Players angegeben sein. FLAC und MP3 dürften aber alle gängigen Player beherrschen. Eine zusätzliche Software ist dafür nicht nötig.

Das Programm für die Anpassungen, welches du meinst, heißt Rockbox. Es handelt sich um eine alternative Firmware für diverse Musikplayer. Du bekommst es auf der Homepage von Rockbox www.rockbox.org. Dort steht auch, für welche Player Rockbox derzeit verfügbar ist. Der FiiO X3 ist wie der iBasso DX 50 nicht dabei.

Ich bin übrigens auch der Meinung, dass hochwertige MP3 ausreichend sind. Doch das muss jeder für sich selbst feststellen. Allgemein gültig kann man das nicht sagen. Zumindest aber bekommst du damit deutlich mehr Titel auf dem Player untergebracht als im FLAC-Format.

Grüße ejc-pur


[Beitrag von ejc-pur am 03. Mrz 2014, 10:02 bearbeitet]
xoggy
Stammgast
#8 erstellt: 03. Mrz 2014, 12:37
Anleitungen zum CDs rippen und umwandeln gibt's dort http://www.audiohq.de , wobei die zwei bevorzugten Wege über EAC http://www.audiohq.de/viewtopic.php?id=47 oder foobar http://www.audiohq.de/viewforum.php?id=27 gehen, mit beiden ist es möglich, in jedes gängige Format zu konvertieren.
juergen1
Inventar
#9 erstellt: 03. Mrz 2014, 13:12

Ohrpfropfen (Beitrag #6) schrieb:
D.h. ich benutze LAME, um aus den CD's die mp3-Version herzustellen und auf den Player bzw. die Karte zu kopieren. Oder brauche ich LAME auch, um die MP3-files dann abzuspielen?

Welches Programm benutze ich, um eine FLAC-Datei zu erstellen? Ich will doch gerne mal die beiden Versionen einer Musikdatei vergleichen, ob ich einen Unterschied heraushören kann. Und braucht man dazu dann auch eine besonderes Abspielprogramm - oder können das die Player alle von sich aus?
Hallo,
Ich hatte mich nur mal kurz damit befasst und sage hoffentlich nichts falsches.
Also: um die Musik von Deiner CD zu kopieren und weiterzuverarbeiten brauchst Du ein sog. Rip-Programm. Gibts viele und kostenlos. Sieh mal hier z.B.:RipBasic
Diese Programme können in alle möglichen Formate umwandeln.

Um in MP3 umzuwandeln, brauchen sie einen entsprechenden Encoder. Der dürfte bei den meisten schon integriert sein (?)
Bei diesen Encodern gibt es Qualitätsunterschiede. Der Lame soll mit der Beste sein: LAME. Sollte man also daruf achten, daß der verwendet wird.

Zum Abspielen muß dann wieder entkomprimiert werden. Die entsprechende Software ist im MP3-Player schon drin. Beim Entkompromieren scheint es keine Qualitätsunterschiede bei der Software zu geben. Da bräuchtest Du Dich also nicht drum zu kümmern. edit: FLAC können bestimmt nicht alle MP3-Player lesen.

Ich hab zum Rippen das Programm EAC EAC verwendet. Wird immer wieder empfohlen. Seine Besonderheit ist, daß es sich bei schlechten CDs sehr viel Mühe gibt, ganz korrekt (bitgenau) zu lesen. Kann dann natürlich auch länger dauern, bei alten zerkratzten CDs. Aber das ist es einem wert.
Andere Programme interpolieren die Fehler einfach.

Bei diesem EAC ist der LAME-Encoder noch nicht enthalten. Kann man problemlos downloaden und integrieren.
Du könntest EAC schon mal auf Deinem Rechner installieren, in verschiedene Formate wandeln (z.B. FLAC und MP3 mit unterschiedlichen Kompressionsraten) und dann Vergleichshören. Entweder Kopfhörer oder ganze Stereoanlage anschließen.
Wie gesagt, wäre es wohl sinnvoll, jede CD in das verlustfreie FLAC und MP3 zu konvertieren. FLACs dann auf eine oder mehrere externe Festplatten speichern, dann bräuchtest Du Dir nie wieder Sorgen machen, daß eine CD mal kaputt oder verloren geht.
Gruß
Jürgen


[Beitrag von juergen1 am 03. Mrz 2014, 13:22 bearbeitet]
Ohrpfropfen
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 03. Mrz 2014, 13:47
Danke, das hilft mir doch schon sehr viel weiter.

Nun aber noch einmal die Frage nach dem Player. Ich hasse Grundrauschen! Und beim sansa heißt es immer, der Akku gibt schnell seinen Geist auf! Gibt es sinnvolle günstigere Alternativen zu FiiO X3 oder iBasso DX 50? Ist die dortige Software mit der Rockbox-Software (genau die meinte ich) vergleichbar, denn das klang ja ganz gut, was ich dazu gelesen habe?
mern
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 03. Mrz 2014, 13:49

Ohrpfropfen (Beitrag #6) schrieb:
D.h. ich benutze LAME, um aus den CD's die mp3-Version herzustellen und auf den Player bzw. die Karte zu kopieren. Oder brauche ich LAME auch, um die MP3-files dann abzuspielen?

Welches Programm benutze ich, um eine FLAC-Datei zu erstellen? Ich will doch gerne mal die beiden Versionen einer Musikdatei vergleichen, ob ich einen Unterschied heraushören kann. Und braucht man dazu dann auch eine besonderes Abspielprogramm - oder können das die Player alle von sich aus?

Und woher bekomme ich das hier oft beschriebene Prgramm für die klanglichen Anpassungen - mir fällt doch der Name gerade partout nicht ein - aber man soll es auf den Player einspielen, auch, um z.B. die Lautstärkebegrenzung aufzuheben, einen EQ zu haben, bessere Ordner- und Schriftverwaltung ...

Danke schon mal an alle für die Hilfe für mich Neueinsteiger!
Das programm der Wahl EAC , die Encoder Lame, Flac, Ogg ist alles mit EAC zu erledigen. Alternativen sind Lamexp oder xrecode in Verbindung mit foobar und mp3tag bleiben keine Wünsche offen. Zusätzliche information bei audiohq und bei mpex.net .

Die Player fressen im allgemeinen alles Losless sowie lossy codes. Ab VBR2 bei Lame und Q6 bei ogg vorbis sind die Lossyformate transparent und nehmen weniger Speicher weg, wobei das bei speichergrößen von 32gb bzw. 64GB keine rolle mehr spielt und somit Lossless Formate ob ape oder FLAC oder Alac den speicherplatz auch nur selten ausreizen, benötigt man Musik unterwegs.

Nachtrag: sorry ich begann den Beitrag zu schreiben als noch keine weiteren antworten zu sehen waren durch eine Verzögerung kam ich erst spät zum abschicken, desahlb ist hier einiges doppelt beschrieben.

Zu den "klanglichenAnpassungen" Der bei Rockbox vorhandene parametrische EQ ist für jemanden der nicht weis was Güte, Mittenfrequenz usw. beeinflussen ungeeignet, parametrische EQ dienen in der Studiotechnik zur Entzerrung des Frequenzbandes, nicht dazu individuelle Hörgewohneiten einzustellen. Rockbox ist zudem problematisch in der Bedienung zumindest bei 50% der Geräte die Rockbox nutzen können. Ohne sorgfältige Einarbeitung in die Feinheiten der FW rate ich von Rockbox ab.


[Beitrag von mern am 03. Mrz 2014, 14:41 bearbeitet]
juergen1
Inventar
#12 erstellt: 03. Mrz 2014, 14:34

Ohrpfropfen (Beitrag #10) schrieb:
beim sansa heißt es immer, der Akku gibt schnell seinen Geist auf!
Als ich mal nach einem Player recherchierte, bin ich auch auf Player von Cowon gestossen. Sehr gute Kritiken und tw. sensationelle Akkulaufzeiten. Z.B. der J3 mit 60 Stunden. Vielleicht kannst Du da mal recherchieren.
Mit den Akkus, das ist schon ein Kreuz. Ärgerlich, wenn man deswegen so ein Gerät entsorgen muß.
Yoshi-87
Stammgast
#13 erstellt: 03. Mrz 2014, 18:04
Bleib bei einer 320er MP3, alles andere ist recht unnütz da du eh keinen Unterschied hören kannst. So dolle sind unsere Ohren gar nicht.

Zumal FLAC die Playerauswahl doch einschränken kann.
audiophilanthrop
Inventar
#14 erstellt: 03. Mrz 2014, 18:24
Wenn man die Silberscheiben eh rippen muß, dann am besten gleich in FLAC. Transkodieren in das datenreduzierte Format der Wahl ist dann ein Klacks.

Auf dem Player will man ggf. keine zu hohen Datenraten haben, gerade bei Geräten mit sonst wenig drin (z.B. Clip+) nagt das Lesen vom Flashspeicher bei FLAC oder gar WAV nämlich ganz schön am Akku. Ob ich da jetzt MP3 à la LAME -V 2 oder FLAC auf den Ohren habe, das höre ich nicht, aber 3 Stunden weniger Spielzeit, das merke ich!

Mein Clip+ wird übrigens demnächst 2 Jahre alt und hat sich ganz passabel gehalten - nur der namensgebende Clip ist inzwischen nur mehr mit Tesa befestigt, weil die Plaste den Federkräften auf Dauer nicht standgehalten hat. Eine Silikonhülle sei in jedem Fall empfohlen.
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