Vollverstaerker MYRYAD Z140

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atari-junkie
Stammgast
#1 erstellt: 24. Nov 2004, 22:36
Hallo liebe Hifi-Forum-User!

Habe heute in Hamburg unter widrigen Bedingungen den NADC352 plus CD542 und Dynaudio Audience 122 gehört. Es war enttäauschend. Überpräsente, viel zu laute und irgendwie gepresst klingende Mitten. So hatte ich das nicht erwartet und die Dynaudios auch nicht in Erinnerung. Es lag aber wohl ganz entscheidend an der schlechten Aufstellung der Lautsprecher in einem Glasstudio, eine Seite offen usw. Ich werde daher - anderswo - nochmals einen Versuch wagen.
Nach diesem Frusterlebnis bin ich erstmal wieder zu meinem HIFI-Händler gefahren und habe noch malsgeguckt. Da ist mir der MYRYAD Z140 Vollverstaerker aufgefallen, den ich nun am Freitag gegen den ROTEL RA 1062 probehören werde. Dies geschieht an B&W 704 und Linn NINKA Lautsprechern. Ich bin nun ganz ungeduldig und konnte bisher nur sehr dürftige Informationen zu dem Verstaerker finden.
Gibt es hier vielleicht MYRYAD-Besitzer, die mir einmal schildern können, welche Klangcharakteristik der MYRYAD aufweist und ggf. welche Erfahrungen sie mit diesem Geraet geamcht haben? Ich waere sehr dankbar dafuer. Ich habe zwar hier schon einige Postings zu dem MYRYAD gelesen, aber Höreindrücke waren leider nicht dabei.

Vielen Dank im Voraus
atari-junkie
Haichen
Inventar
#2 erstellt: 25. Nov 2004, 10:09
Moin atari-junkie !

NAD und Dynaudio spielen m.E. eigentlich sehr gut zusammen.
Wie das bei LS nun mal so ist..beim Klang scheiden sich die Geister.

Vielleicht solltest Du - wenn möglich - die NAD/Dynaudio Kette noch mal bei einem anderen Händler hören.

Nun zum Myryad z 140..
Myryad bietet aus meiner Sicht mehr Optik als NAD.
Der kleine z 140 ist in der Lage, dank der von ihm an die LS abgegebenen Stromimpulse, die LS gut mit Strom zu füttern.
Allein schon die Geräterückseite mit den Anschlußmöglichkeiten weist auf die gute Verarbeitung hin.
Klanglich ist der Myryad im Bassbereich präsenter.
Der Rest wird aber keinesfalls unterschlagen.
In Kombi mit einem CD-Player von Marantz oder NAD an den bereits erwähnten Dynaudios macht er eine ausgezeichnete Vorstellung.
Bei den Kabeln solltet Du dann aber genau schauen !
Ich habe hier sehr gute Erfahrungen mit HMS gemacht.
Kabelage, die den Bass betont, möchte ich Dir hier nicht unbedingt empfehlen.
Aber das kannst Du ja testen.
Aus meiner Erfahrung stellen z.B. LS von Dynaudio den klang sehr neutral dar.
Die LS von B&W unterscheiden sich hier deutlich.
Du solltest den kleinen Myryad auf jeden Fall mal an LS von Dynaudio hören.

Berichte doch mal !


[Beitrag von Haichen am 25. Nov 2004, 10:11 bearbeitet]
Rainer_B.
Inventar
#3 erstellt: 25. Nov 2004, 11:13

atari-junkie schrieb:
Hallo liebe Hifi-Forum-User!

Habe heute in Hamburg unter widrigen Bedingungen den NADC352 plus CD542 und Dynaudio Audience 122 gehört. Es war enttäauschend. Überpräsente, viel zu laute und irgendwie gepresst klingende Mitten. So hatte ich das nicht erwartet und die Dynaudios auch nicht in Erinnerung. Es lag aber wohl ganz entscheidend an der schlechten Aufstellung der Lautsprecher in einem Glasstudio, eine Seite offen usw. Ich werde daher - anderswo - nochmals einen Versuch wagen.
Nach diesem Frusterlebnis bin ich erstmal wieder zu meinem HIFI-Händler gefahren und habe noch malsgeguckt. Da ist mir der MYRYAD Z140 Vollverstaerker aufgefallen, den ich nun am Freitag gegen den ROTEL RA 1062 probehören werde. Dies geschieht an B&W 704 und Linn NINKA Lautsprechern. Ich bin nun ganz ungeduldig und konnte bisher nur sehr dürftige Informationen zu dem Verstaerker finden.
Vielen Dank im Voraus
atari-junkie


Komisch, gerade so habe ich den NAD eigentlich nicht in Gedächtnis. Wir haben zwar keine Dynaudios im Programm, aber die Dänen sind ja Herr der NAD Geräte und sollten die Abstimmung auch damit machen.
Bei Myryad sitzen die alten Mannen von NAD und die Entwicklung und Fertigung läuft auch in England (daher auch das höhere Preisniveau). Der Z 140 hat sicher genügend Saft, aber für höhere Lautstärken könnte es etwas wenig werden. Alles eine Frage der Hörgewohnheiten. Klanglich ist er etwas direkter abgestimmt, aber wie immer bleibt da nur der eine Tipp: Hör selbst.

Rainer
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