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Dynaudio Audience 72 + welchen Verstärker?

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Autor
Beitrag
mausi
Neuling
#1 erstellt: 05. Nov 2004, 21:07
Liebe Jungs,

nach langer Suche kann ich ein Paar neue Audience 72 zu einem sehr guten Preis kaufen.
Nun stehe ich da und habe keinen gescheiten Verstärker.
Was könnte das sein, ohne dass ich Millions ausgebe?
Ich weiss, dass Dynaudio dem Hörensagen nach "etwas anspruchsvoll" sind, was die Leistung des Verstärkers anbetrifft.

Ich habe mir heute mal Denon PMA201 angehört. Ordentlich. Aber irgendwie nicht das richtige.

Hat jemand eine Idee, bzw. kennt die Boxen vom Klangbild und weiss, was gut zusammen geht?

Danke schonmal für Tips.
Mausi
meriwether
Stammgast
#2 erstellt: 05. Nov 2004, 21:48
Hallo mausi,

habe die 72-kann nur sagen -tolle Boxen an der "richtigen" Elektronik.

Folgende Verstärker/Receiver habe ich in der Kombi gehört:

Meine Rangfolge

Shanling SLM- A40 Mk II
Camtech "Verstärker"
Cambridge Azur 640 A
NAD 370 und NAD 352
.
.
Denon 1804
Rotel 930

Rotel und Denon kamen nicht klar, keine Bässe und das ganze Klangbild irgendwie ohne "Kraft" und "Auflösung"

Nad´s und der Cambridge spielen sehr schön mit den Dyn´s zusammen. Geschmackssache ich hätte mich für den Cambridge entschieden


Camtech-absolut saubere Bässe, kontrolliert und impulsiv
aber im Hochtonbereich etwas zurückhaltend


Shanling die Bässe sauber und die Höhen traumhaft sehr schnell und impulsiv herrlich feine Abstufungen und Auflösung

Gruß M.
eisenkante
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 05. Nov 2004, 22:26
Hallo mausi,

ich kann mich meriwether nur anschliessen. Bei mir laufen die Dynaudio Audience 82 und die verlangen einem Verstärker schon ein wenig Leistung ab. Ich habe zwar nicht so viel Hörerfahrung wie meriwether kann aber bestätigen, dass NAD mit den Dynaudios wirklich sehr schön spielt. Ich selber betreibe an meinen Lautsprechern den Korsun V6i. Ein sehr kräftiger und detailreicher Verstärker.

Gruß
Oliver
mausi
Neuling
#4 erstellt: 06. Nov 2004, 00:22
Hey Danke,

für die Antworten.
Möchte noch nachtragen, dass ich den NAD C320 BEE an einer Dynaudio gehört habe, allerdings an der kleinen, der 42.
Das war schon sehr schön.

@meriwether
Ein NAD 370 oder 352 ist schon eine Preisklasse höher.
Die anderen Verstärker kenne ich alle nicht.

@Oliver
Konsun V6i sagt mir auch nichts. Kannst Du mal eine Page vom Hersteller nennen und eine Preisvorstellung?

Gruss
Mausi
meriwether
Stammgast
#5 erstellt: 06. Nov 2004, 09:50
Hallo das sind natgürlich alles unterschiedliche Preisklassen, sollte auch halt nur darstellen an was für Elektronik ich es hörte. Der 370 hat ja auch einen Nachfolger, aber in dem Laden war halt nur der da. Der Camtech ist ein älteres Gerät, das nicht mehr hergestellt wird hat aber mal so an die 3000 DM gekostet. Der Shanling kostet auch so um die 1500 €. Aber mit dem NAD 352 und den Dynaudios, einem guten CD Player kann man was den musikalischen Teil des "Lebens" schon recht glücklich werden.
eisenkante
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 06. Nov 2004, 12:34
Hallo mausi,

der Korsun V6i ist ein Reiskocher - China-Import. Der große Bruder V8i und der kleine Bruder KS99 werden in Europa und USA als Red Rose Affirmation bzw. Passion für sage und schreibe €8.000,00 bzw. €4.000,00 vertickt. Die China-Preise betragen nur einen Bruchteil dessen.

Infos zum den Korsun Geräten findest du unter:
http://www.korsun.com.cn/
und
http://216.239.37.10...prev=/language_tools
schöne Bilder und ca. Preise findest du auch unter
http://www.nysound.com/
dort aber bitte nur gucken und nicht kaufen!

Der V6i ist für die Audience vielleicht auch bißchen überdimensioniert, aber der KS99 könnte schon passen.

Gruß
Oliver
placebo
Stammgast
#7 erstellt: 09. Nov 2004, 13:19
Hi,

Hab auch die Audience 72 und bin aif der Suche nach einem Verstärker. Mir hat ein Händler eine Rotel Kombi empfohlen (RB/RC 1070) von Cambridge hat er mir abgeraten (zu leistungsschwach)...mag aber auch daran liegen, dass er ihn nicht im laden hat. Werde mir demnächst die Rotelcombi und einen NAD 372 dran anhören und berichten.

grüße

placebo
sami77
Neuling
#8 erstellt: 13. Nov 2004, 14:26
Ich habe mal die umgekehrte Reihenfolge, d.h. ich habe einen Verstärker (ROTEL RSX-1055) und bereits einen Audience 122C (Center). Diesen hatte ich zum hörtest und der hat mich in einer Auswahl der verschiedensten 700-1000EU Center herausragend überzeugt. Nun würde ich gerne meine Frontlautsprecher aufrüsten. Hat da jemand eine Ahnung, welche Kombination gut passt. Hoffe ich kann demnächst ein Paar Audience 122 zum Hörtest bekommen. Könnte aber ein Paar Audience 72 sehr günstig erstehen....

Vielen Dank im Voraus und schöne Grüsse
HaberMan
Stammgast
#9 erstellt: 19. Nov 2004, 19:12
Hi
Versuchs mal mit einem Myryad MI 120. Die haben, soweit ich weiß, Endstufen von NAD eingebaut. (??)
Ansonsten betreibe ich die kleinen Dynaudios 42 damit, vertsärkt durch einen Sub.
Hamonieren tun die beiden sehr gut. Auch wenn der Amp schon im Vergleich zu den Boxen schon sehr leistungsstark ist. Bin mittelfristig auch auf der Such nach neuen Kompaktboxen.

Grüße Thorsten
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 19. Nov 2004, 21:19
Hallo,

und welche Endstufen nutzt NAD?

Markus
placebo
Stammgast
#11 erstellt: 22. Nov 2004, 10:43
so, hab jetzt den hörtest gemacht an einer contour 1.4...

NAD 372:
Sehr kräftiger bass aber wenig kontrolliert, räumliche abbildung und feinzeichnung hat mir nicht so gefallen. ausserden finde ich das graue plastikdesign furchtbar

Rotel 1070 vor-/endkombi:
Etwas weniger bass, dafür kontrollierter, gute räumliche abblidung, etwas nervige höhen

dann ging die sonne auf, Accuphase E 212:
sehr kontrollierter kräftiger bass, unglaubliche feinzeichnung in den höhen, jedes instrument in der räumlichen breite/tiefe klar ortbar

wir haben den accuphase dann mit nach hause genommen und der höreindruck hat sich dort bestätigt. wusste gar nicht was in den audience 72 steckt. das ganze hat natürlich auch seinen preis...aber uns hätte ein anderer verstärker wohl auch nicht mehr gefallen
eisenkante
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 22. Nov 2004, 11:51
Hallo,

ein sehr schöner Kurzbericht.
Viel Spaß mit den neuen Geräten.

Gruß
Oliver
mausi
Neuling
#13 erstellt: 22. Nov 2004, 16:18
@placebo

Weia, der accuphase E212 kostet rund 3.000 Euro, also das sind für mich schon Millions...

Die Frage ist, ob man wirklich so einen leistungsstarken Verstärker braucht für die Boxen oder ob es 10 Nummern kleiner auch tut, also ein NAD, oder Rotel wie hier schon erwähnt.

@eisenkante

Auch wenn die Chinapreise nur einen Bruchteil von den sehr hohen von €8.000,00 bzw. €4.000,00 für V8i und KS99 ausmachen, klingt das teuer.
Wie hoch ist der "Bruchteil" und ordert man direkt in China online?

@HaberMan

..auch der Myryad MI 120 kostet 1.230 Euro.

((Mann, Mann, Ihr Jungs scheint ja echt heftig Kohle zu verdienen, wenn Ihr Euch solche Sachen mal eben zulegt. :D))
natrilix
Inventar
#14 erstellt: 22. Nov 2004, 17:24
irgendwie halte ich das ganze für etwas überzogen.

eine grundregel besagt ungefähr das doppelte für die Lautsprecher auszugeben wie für die elektronik.
für die 72 sagen wir mal ca. 1600€ - also würde für die Elektronik (CD + Verstärker) ca. 800€ anfallen.

ich würde max. ca. 1000-1200€ für die elektronik ausgeben, also ca. 800-1000 für einen Verstärker.

Was gut mit Dynaudio harmoniert ist NAD, und auch Marantz passt klanglich IMO sehr gut.
Bei NAD kannst du schon fast eine Vor/EndKombi kaufen, die mit 2x 150Watt mehr als ausreichend Power zu verfügung stellt. Auch ein Vollverstärker C352 oder 372 würde hervorrgand passen, auch Leistungsmäßig.

Ich selbst betreibe 2 Contour S3.4 an einem NAD T752 Receiver mit 2x90Watt Stereo (Spitzenlseistung 225Watt), und das passt sehr sehr gut, in den Grenzbereich kann ich den Verstärker nicht fahren, sonst platzen meine Ohren, und selbst bei hohen Lautstärken packt der NAD problemlos, dank hoher Strompotenz kommt er immer mit..

Meiner Meinung müssen da keine Boliden ran, dann lieber z.B. die A82 kaufen, da hat man dann mit einer NAD Vor/End Kombi noch mehr Spass! Und im Gegensatz zu den genannten Geräten spart man Geld. Was nicht heissen soll dass die Geräte nichts taugen, im Gegenteil, nur sehe ich das etwas verzerrt, der Lautsprecher macht 90% des Klangs aus, und das sollte man eben beim Kauf von LS und Elektronik berücksichtigen. Es klingt klar von 500 bis 3000€ mit anderer Elektronik etwas anders, doch der Unterschied von 1600-2200€ LS ist wesentlich größer (z.B. A72 - A82).

Viel Spass jedenfalls beim suchen, am besteb mal ein paar Geräte anhören, Dynaudio Händler haben meist auch NAD im Programm... oder mal 2-3 in Frage kommender Geräte ausleihen. Lass dich nicht verunsichern! Besser geht schließlich immer!
eisenkante
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 23. Nov 2004, 01:12
@mausi

eine China-Bestellung bedeutet immer ein Risiko.
Man bekommt das Gerät aber auch in Deutschland mit Garantie und der Möglichkeit es nach 14 Tagen wieder zurückzuschicken (Fernabsatzgesetz ).

Guckst du hier:
http://www.salienttrade.com/korsun/ks99.html
Man beachte die Innenansicht.

Gute Nacht
Oliver
vgapsycho
Stammgast
#16 erstellt: 23. Nov 2004, 09:30
Hallo,

@natrilix:
Jede Regel hat aber ihre Ausnahme. Und in diesen Dynaudio-LS steckt ein sehr großes Potential. Man muß allerdings bereit sein, in die entsprechende Elektronik zu investieren.
Ich weiß, wovon ich rede, denn ich bin gerade selber am Suchen für meine Contour 1.4. Dieser LS hat überhaupt keine Mühe damit, daß was ein Verstärker der 3-5k€ Klasse (Electroc., Accuphase, Emitter usw.) klanglich liefert, darzustellen.

Ohne Dir zu nahe treten zu wollen , aber ich glaube die 3.4 an dem NAD-Receiver ist ein wenig wie Perlen vor die Säue geworfen.

Gruß
Gerald
Mr.Stereo
Inventar
#17 erstellt: 23. Nov 2004, 12:56
Potential hin, Potential her, die Relationen sollten schon stimmen. Und da hat das Preis-Leistungsverhältnis beim LS m.E. nach die größte Bedeutung.
Es gab zwar lange (besonders bei Englischen Ketten) die Meinung, dass ein LS nur das wiedergeben kann, was reingesteckt wird, also gab man schon mal 4000-5000.-DM für einen LP12 aus, nochmal 2000-3000 für gute Elektronik, und hing das ganze dann an einen LS der 500-1000.-DM-Klasse... aber das ist ne Weile her, und ich denke, dass damals, wie heute, der Preisunterschied bei LS am meissten bewirkt.
Natürlich kann ein ausgewogener LS mit guter Chassisbestückung, wie eine Dynaudio 72, eine Menge verdeutlichen, aber für 2000.-Euro mehr, landet man dann doch in einer anderen Klasse, und herausragende LS wie eine 72'er findet man in fast jeder Preislage.
Ich habe leider nur die Vorgängerin gehört, muß aber bestätigen, dass Kontrolle seitens des Verstärkers nicht schaden kann.
Der Wirkungsgrad der Dynaudios hat sich m.E. gegenüber früher aber deutlich verbessert, und die Chassis müssen auch nicht mehr ewig eingespielt werden.
im Vergleich zu anderen Herstellern ist aber eine gewisse Zurückhaltung im Sachen Dynamik geblieben, ein schneller, leicht frisch klingender Amp kann also nicht schaden.
Leistung jenseits der 80-100 Watt, werden m.E. nur bei wirklichen hohen Abhörlautstärken in sehr großen Räumen gebraucht.
Die günstigste Variante von Schnelligkeit und Kontrolle stellt für mich wirklich ein NAD dar. Der 352 dürfte in den meissten Fällen reichen.
Die fehlende Kontrolle im Bass möchte ich nicht bestätigen, und wäre bei einer Dynaudio auch nicht so gravierend wie z.B. bei einer B&W.
Schnell und schön klingend, sind auch die Amps von Arcam und Creek, auch Atoll und der vorgeschlagene Korsun sind klasse.
Ich würde mir einen, oder mehrere, der vorgeschlagenen Amps mal mit der Dynaudio anhören, und mir selbst ne Meinung bilden...
Viel Spass dabei.
placebo
Stammgast
#18 erstellt: 23. Nov 2004, 13:42
also die meinung kann ich nur bestätigen:

unbedingt selber anhören!!!!
beim händler und zuhause! keinesfalls nur auf testberichte verlassen.

wollte mit meinem bericht auch nicht sagen, dass es unbedingt ein accuphase (im übrigen 90 watt) sein muss. mich hat der klang nur dermassen überzeugt, dass ich nicht mehr weiter suchen wollte. das waren schon keine feinheiten mehr sondern ein mehr als deutlicher klanggewinn. in meinem raum zuhause klang alles andere einfach nur schrecklich (audio analogue, marantz, sony, rotel, nad)... und den verstärker schenken wir uns jetzt gegenseitig zu weihnachten.
revolver
Stammgast
#19 erstellt: 23. Nov 2004, 13:50
hallo, ich kann die meinungen über NAD nur bestätigen, habe zeitweise meine a82 an einer nad vor- endstufe (114+912?) angeschlossen gehabt, das tönte bei weitem besser als meine momentane lösung mit dem hk670.... wobei ein besserer vorverstärker sichelich nochmal mehr aus der box rausholt. hatte mal einen vincent röhrenvorverstärker angeschlossen, der unterschied zum nad war frappant. aber eben, bei mir will dann halt das liebe geld nicht immer so mitspielen....
grüsse
Mr.Stereo
Inventar
#20 erstellt: 23. Nov 2004, 13:56
Hi placebo,
mit dem Accuphase hast du ja nicht nur einen zeitlos schönen und herausragend klingenden Amp, sondern bestimmt auch sehr lange Freude dran, die "Accus" sind wirklich für die Ewigkeit gebaut.
Schön, wenn sich jemand sowas gönnt.
Reinhard
Inventar
#21 erstellt: 30. Nov 2004, 21:11
Also, Ihr habt ja alle ein wenig Recht, aaaber:

Ich bin 25 Jahre Hifi-Fan und hab jetzt die Audience 70. Habe Jahre gebastelt, um noch mehr Klang rauszuholen. Sony CDP-XA50 ES (bekannte Player-Legende) für 2.400 DM nach dem Motto, die Quelle muss das Beste (teuerste) sein (leider immer wieder so falsch gelesen), kenne alle "Faustregeln" (Boxen so teuer wie die Restelektronik) usw. Meine Erfahrung: alles falsch, daher hab ich Jahre daneben gelegen.

Hatte ne Rotel Vor-End Kombi, teure Kabel, teure Netzleiste und irgendwie gings nich richtig los (kein Bauchkribbeln, keine Nackenhaare, die sich aufstellten, die Musik hat mich nicht berührt), las nur immer, dass die Dynaudios noch große Reserven haben, Qualitätssprünge in der Elektronik nach oben mühelos darzustellen. Dann: ich leihe mir nen Symphonic Line RG14 und denk, ich brech ab! Echt. Wahnsinn!!! Voll die Sahne-Musik gehört das erste Mal nach 25 Jahren bei mir zu Hause!!! Hätte heulen können vor Freude. Der Verstärker war also zu "schlecht", der Rest konnte nicht zeigen, was er konnte. Seit daher halte ich nichts mehr von Empfehlungen und Tipps in Hifi-Zeitungen und kann die Erfahrung mit dem Accuphase hier voll nachvollziehen.

Allerdings: wenn man einmal gehört hat, was in den Dynaudios steckt, is es echt ein Problem, wieder einen 500 Euro-Verstärker anzuschließen (sofern man aktiver Hörer ist und Musik nicht nur so nebenher hört). Übrigens meine Erfahrung: teurer Verstärker und preiswerter CD-Player gibt ein erheblich besseres Ergebnis als umgekehrt (hatte ich dann auch mal getestet).

Gruß Reinhard
Mr.Stereo
Inventar
#22 erstellt: 30. Nov 2004, 22:51
Hallo mausi,
gibts was neues, hast du dir mal was angehört oder schon gekauft....wir sind neugierig!
Icebear
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 02. Dez 2004, 13:33
Hallo zusammen!

Ich bin im Netz auch noch auf ein paar Restposten der Folien Audience getroffen. Meine Überlegung ist aber ob mein H/K AVR 7500 mit der 72 oder gar der 82 zurecht kommt !? Power hat er ja eigentlich reichlich (jaja ich weiß, solange er läuft )


MfG
Icebear
mausi
Neuling
#24 erstellt: 02. Dez 2004, 22:05
@all + Stereo,

hey hier hat sich ja eine richtige Kultgemeinde zusammengefunden.

Ich habe mich noch nicht entschieden:
mach ich die "Schmalspurversion" (NAD, Rotel, Arcam)
oder gehe ich auf Boliden wie Accuphase oder solche von Symphonie, von denen Reinhard berichtet.

Optimierung ist immer möglich. Es ist langsam eine philosophische Frage:
ab wann kann ich mit welchem Verstärker an den Audience 72 Musik hören im Sinne von Hörgenuss?

Ich hebe mir das auf bis nach Weihnachten.

Ich möchte mal ein paar Blumen verteilen:
Das ist hier ein tolles Forum, mit sehr interessierten und erfahrenen Menschen, und der Ton ist immer freundlich. Auch wenn's mal kontrovers geht.
Ich lese hier viel mit, um mich zu "bilden" und poste wenig, aber das möchte ich gerne mal sagen.


[Beitrag von mausi am 02. Dez 2004, 22:06 bearbeitet]
Reinhard
Inventar
#25 erstellt: 02. Dez 2004, 22:56
Hallo, mausi,

Du sprichst von Musikhören im Sinne von Hörgenuss: ich will jetzt nicht den Nerver hier machen, aber ich möchte Dich wirklich bitten (und die anderen auch), mit solch einem Lautsprecher wie Dynaudio zumindest mal einen Accuphase oder ähnliches (Krell, LUA 4040C, Octave V40 ö. ä. ) auszuleihen.

Ich hab vorher zwar viel gelesen, aber nie gewusst, was ein "federnder Bass" ist oder was Auflösung, Präzision, Focus oder Räumlichkeit sind. Wenn Du solch einen Verstärker hörst, weißt Du spontan, was die Hifi-Magazine meinen. Es war für mich ein Unterschied wie zwischen lauwarmem Lambrusco und einem gut temperierten 20-Euro-Bordeaux. Ich hatte sofort Lust, all meine Cds neu zu hören und war jedes Mal hin und weg! Wirklich. *schwärm*

Ich konnte beim Symphonic-Line sogar problemlos den Unterschied hören, wenn er frisch angestellt war und nach 20 Minuten warm war. War wie Note "2-" zu "1". das konnte ich bei preiswerten Verstärkern nie hören.

Liebe Grüße

Reinhard
frage
Stammgast
#26 erstellt: 02. Dez 2004, 23:28
Hallo,

ich verfolge diesen Thread auch schon länger mit großem Interesse, da ich noch einen passenden Verstärker für meine Dynaudio Contour 1.4 suche.

Die 1.4 sind vielleicht nich direkt mit der Audience zu vergleichen, aber ich denke von den Eigenschaften sind sich die Dynaudios doch sehr ähnlich. Nun hat man mir bei 3 verschiedenen Händlern auch immer wieder zu Accuphase in Verbindung mit meinen LS geraten.

Wenn nur dieser für meine Verhältnisse sehr hohe Preis nicht wäre. Wenn es aber so weiter geht, werde ich mir einfach mal den 212 zum hören bei meinem Händler leihen.

Zur Zeit laufen die Dynaudios an einem NAD C352 der für seinen Preis mit Sicherheit schon ein absoluter Hammer ist. Ich durfte aber einmal in einem Hifi Studio meinen NAD gegen einen Accuphase 308 an einer eher "normalen" Box hören. Leider weiß ich nicht mehr genau was für eine das war, sie lag aber auch so im Preissegment von 1800 Euro das Paar.

Ich mußte damals wirklich feststellen, dass zwischen beiden Amps einfach Welten lagen. Es hat mir auf alle Fälle gezeigt, was mit einem High End Verstärker so alles an einem "normalen" Lautsprecher möglich ist. Mein NAD wirkte gegen den Accuphase absolut Dumpf und leblos....

Ich denke wenn man die Möglichkeit hat, sollte man bei einem Accuphase ruhig zuschlagen. Immerhin hat man so die Möglichkeit bei den LS in der Zukunft noch ohne Probleme aufzurüsten.

Sicherlich kostet der Accuphase das X-Fache und der Vergleich ist nicht wirklich fair, aber interessante war es allemal.

Gruß
Frank


[Beitrag von frage am 02. Dez 2004, 23:29 bearbeitet]
Mr.Stereo
Inventar
#27 erstellt: 03. Dez 2004, 03:00
Hallo,
dei Vorteile eines guten Amps, wie Accuphase oder Synfonic Line sind gewiss an den meissten brauchbaren LS hörbar, aber ich sehe immer das Gesamtresultat, was man für sein Geld erreichen kann (bin halt ne alte Verkäuferseele), und da sollten die Teile eben auch Preislich zusammenpassen.
Sagen wir mal, ich habe 4000 Euro zur Verfügung, und will mir LS und Amp kaufen.
Wenn ich mir für 2500 Euro ein Paar LS (z.B.Dynaudio 72SE) und für 1500 Euro einen Amp kaufe (z.B. Arcam A85), komme ich wahrscheinlich klanglich weiter, als umgekehrt.
Der Accuphase kostet nochmal wesentlich mehr, und der Effekt wäre noch deutlicher.
Natürlich ist es spannend, was man mit so einem Amp aus einer 1500 Euro-Box noch alles rausholen kann, ich hätte aber immer das Gefühl, den Accuphase unter Wert zu betreiben.
Ein NAD ist sicher für sein Geld eine herausragende Kombination zur Dynaudio, mit einem Arcam, Union Research, oder Naim,...würdest du aber auch schon erhebliche Verbesserungen erziehlen, ohne gleich die Relationen zu kippen.
Hast du die 72'er eigentlich schon gekauft, was hast du bezahlt, wenn ich fragen darf?
frage
Stammgast
#28 erstellt: 03. Dez 2004, 07:39
@Mr.Stereo

Moin Moin,

Dein Rechenbeispiel entspricht genau meinen Vorstellungen. Ich beitze die Contour 1.4 die eine Uvp. von 2500 Euro haben, mein Budget für einen Amp liegt jetzt genau bei 1500 Euro, mehr kann ich beim besten Willen auch nicht mehr ausgeben.

Den Unison Research hatte ich schon hier, bei längerem Hören klang er mir bei der Stimmwidergabe einfach ein wenig zu schrill. Aber alles in allem ist es schon ein verdammt guter Verstärker, gerade in Anbetracht des doch recht "günstigen" Preises. Ich denke auch, dass sich in einem Preisbereich von 1500 Euro schon was nettes finden lassen sollte.

Werde es jetzt mal mit einem AVM A2 testen, allerdings nur dann, wenn ich das Teil im Umkreis Frankfurts endlich mal auftreiben kann.

Manchmal finde ich es schon traurig, da hatt man großes Interess an einem Produkt, kommt aber einfach nicht weiter. Besonders dann, wenn man in einer Stadt wie Frankfurt lebt, habe mittlerweile schon diverse Händler kontaktiert, aber irgendwie ist es wie verhext.....

Gruß
Frank
Reinhard
Inventar
#29 erstellt: 03. Dez 2004, 08:33

Mr.Stereo schrieb:
Hallo,
dei Vorteile eines guten Amps, wie Accuphase oder Synfonic Line sind gewiss an den meissten brauchbaren LS hörbar, aber ich sehe immer das Gesamtresultat, was man für sein Geld erreichen kann (bin halt ne alte Verkäuferseele), und da sollten die Teile eben auch Preislich zusammenpassen.
Sagen wir mal, ich habe 4000 Euro zur Verfügung, und will mir LS und Amp kaufen.
Wenn ich mir für 2500 Euro ein Paar LS (z.B.Dynaudio 72SE) und für 1500 Euro einen Amp kaufe (z.B. Arcam A85), komme ich wahrscheinlich klanglich weiter, als umgekehrt.


Also, ich widerspreche wirklich in Foren nur ungern, weil man sich leicht angegriffen fühlen kann, das ist nicht meine Absicht, ich muss einfach nur meine eigene Erfahrung los werden, weil dies hier solch eine interesante Runde ist

Aus dem Wort "wahrscheinlich" Deines Beitrage entnehme ich, dass Du es noch nicht probiert hast und nur vermutest. Das "Problem" ist, dass die Dynaudios schon Top-Lautsprecher sind, da ist ein Accuphase garantiert nicht "unter Wert" angeschlossen. Das Gegenteil Deiner Vermutung zur Geldaufteilung ist der Fall. Die Dynaudios sind tonal alle sehr ähnlich. Es ist entgegen natrilix' Aussage völlig unwichtig, ob Du ne 72 oder 82 anschließt, 3-5% Unterschied nach meiner Auffassung (habe beide gehört). Die 82 hat noch etwas mehr Bass, was in den meisten Fällen eh ein Problem ist, da kaum einer in 50qm-Räumen hört und die Gefahr des Dröhnens schnell da ist und dem Klang eher schadet.

Ich würde eher einen "kleinen" hochwertigen Lautsprecher aus einer guten Reihe kaufen (z. B. die 52er von Dynaudio), und das "gesparte Geld" in eine gute Elektronik stecken, das brigt nach meiner Erfahrung mehr als umgekehrt (vielleicht nicht mehr Basswummern, aber mehr Klangqualität)...

Ich habs, wie gesagt, auch erst sehr spät in meinem Hifi-Leben gemerkt, aber immerhin. Ich vergleich nen Verstärker immer mit dem Motor im Auto. Du kannst noch so viel Spoiler (Kabel, Zubehör) und Breitreifen (dicke Lautsprecher) ranbasteln, wenn der nichts taugt, ist alles vergebens.

Gruß Reinhard
Reinhard
Inventar
#30 erstellt: 03. Dez 2004, 08:44

frage schrieb:
@Mr.Stereo

Moin Moin,

Dein Rechenbeispiel entspricht genau meinen Vorstellungen. Ich beitze die Contour 1.4 die eine Uvp. von 2500 Euro haben, mein Budget für einen Amp liegt jetzt genau bei 1500 Euro, mehr kann ich beim besten Willen auch nicht mehr ausgeben...

Werde es jetzt mal mit einem AVM A2 testen
Gruß
Frank


Hi, Frank, wie gesagt, das Problem kenne ich. Man hat schon so viel in die LS investiert und dann wird's knapp mit nem adäquaten Verstärker. Eine Mausefalle. Ich habe 600 Euro-Bowers und Wilkins an Top-Elektronik gehört, super! 2500 Euro-Lautsprecher an "günstigerer" Elektronik, siehe oben. Das Problem ist, dass durch den Euro die Preise explodiert sind, so ein 211 Accuphase kostete mal 3000 DM, jetzt Euro!

Den A2 hatte ich auch gehört mit Dynaudio, klang mir zu "nüchtern", steril, langweilig, irgendwie technisch, das Gegenteil von musikalisch...

Das mit dem Ausleihen ist echt der Horror, wo bleibt da der angeblich so tolle Fachhandel? Ich hatte mal ein Gespräch mit dem Inhaber von LUA. Fragte, ob er mir gegen Zahlung des Preises als Sicherheit nen Testverstärker schicken kann, weil keiner in meiner Nähe das Teil hatte. Wollte er nicht. Die Branche ist selber schuld, wenn' nicht läuft bei so viel Unbeweglichkeit...

Gruß Reinhard

(ich hör bald auf zu posten, wirkt glaub ich etwas nörgelig langsam
Roland04
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 03. Dez 2004, 08:49
Das mit dem Ausleihen ist echt der Horror, wo bleibt da der angeblich so tolle Fachhandel? Ich hatte mal ein Gespräch mit dem Inhaber von LUA. Fragte, ob er mir gegen Zahlung des Preises als Sicherheit nen Testverstärker schicken kann, weil keiner in meiner Nähe das Teil hatte. Wollte er nicht. Die Branche ist selber schuld, wenn' nicht läuft bei so viel Unbeweglichkeit...

Gruß Reinhard

(ich hör bald auf zu posten, wirkt glaub ich etwas nörgelig langsam [/quote]
Das ist aber nicht die Regel !!!
Mr.Stereo
Inventar
#32 erstellt: 03. Dez 2004, 09:01
Hallo Reinhard,
ich kenne Dynaudio auch ganz gut, und wenn ich von Verbesserung sreche, meine ich nicht mehr Basswummern.
Eine 1.4 oder 72SE wird aber schon eine Stufe besser klingen, als die normale 72.
Dass Dynaudio einen ähnlichen Klangcharakter durch fast alle Modelle zeigt, sehe ich auch, und gute Elektronik brauchen alle Dynaudios.
Aber wenn ich 4500 Euro für diese Kombination sehe, dann fallen mir wirklich besser klingende Alternativen ein.
Atoll macht übrigens auch gute Amps um 1000.-Euro
frage
Stammgast
#33 erstellt: 03. Dez 2004, 13:54

Den A2 hatte ich auch gehört mit Dynaudio, klang mir zu "nüchtern", steril, langweilig, irgendwie technisch, das Gegenteil von musikalisch...


Siehst Du, dass sind die Beiträge die mich immer wieder ein wenig abschrecken. Natürlich mache ich mir gerne ein Bild von den Amps dieser Welt, aber immerhin muß ich wahrscheinlich 100 KM "einfach" fahren um so ein Teil zu hören. Wenn ich mir also noch ein paar solcher Ausflüge leiste, kann ich mir irgendwann vom Spritgeld auch einen Accuphase leisten....

Trotzdem freue ich mich über jeder Erfahrungsbericht und jeden Tipp in Sachen Verstärker.

Gruß
Frank Geiger
Reinhard
Inventar
#34 erstellt: 03. Dez 2004, 20:36

frage schrieb:

Siehst Du, dass sind die Beiträge die mich immer wieder ein wenig abschrecken. Natürlich mache ich mir gerne ein Bild von den Amps dieser Welt, aber immerhin muß ich wahrscheinlich 100 KM "einfach" fahren um so ein Teil zu hören. Wenn ich mir also noch ein paar solcher Ausflüge leiste, kann ich mir irgendwann vom Spritgeld auch einen Accuphase leisten....

Trotzdem freue ich mich über jeder Erfahrungsbericht und jeden Tipp in Sachen Verstärker.

Gruß
Frank Geiger


Sorry, frage, lass Dich nicht abschrecken, es ist nur mein persönlicher, daher subjektiver Eindruck. Alles ist natürlich Geschmackssache. Es macht mir Spaß zu testen. Habe meine Dynaudio Audience 70 bisher mit Symphonic Line RG14, LUA 4040C, Krell 300i, AVM A2, Marantz 7200, Rotel 972/981 Stereoplay Limited Vor/End, NAD 350 und Audio Analogue Puccini gehört. Die Reihenfolge ist auch meine persönliche Klangwertungsreihenfolge. Erhebe keinerlei Anspruch auf "Richtigkeit", sowas gibt es nicht, da die Geschmäcker verschieden sind.

Mich würde brennend interessieren, wie sich so ein Denon 1500R II gegen einen Cambridge Audio Azur 640 macht, aber es ist der Horror, so etwas ausgeliehen zu bekommen, wenn man nicht greade in Berlin oder München wohnt...

Gruß Reinhard
atari-junkie
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 03. Dez 2004, 21:56
Hallo!

Ich mische mich mal ein. Komme gerade von meinem Händler, habe dort die Dynaudio Audience 52, 72 und 82 gehört. Einmal am NAD 352 und einmal am neuen Cyrus 6 VS. Immer an einem Arcam CD Player (so um die 1.000 EUR, Modell weiß ich nicht).

Was soll ich sagen, der Unterschied: Welten!

Der NAD klibgt, gut, ich würde fast sagen, unauffällig "nett". Der Cyrus dagegen, als ob jemand die Wolldecke von den Boxen gezogen hat. Trotz der "nur" 2*40 Watt Sin an 8 Ohm, klang das Gerät, keriniger, deutlich räumlicher und durchsichtiger als der NAD. Am Besten gefallen hat mir der CYrus übrigens an den 72, die klangen im Gegensatz zu den 82 nicht ganz so zahm, vielleicht ein wenig rauher, etwas kanckiger. Die Stimmwiedergabe des Cyrus war schlichtweg unglaublich gut, präsent, hervorragend durchhörbar. Der Bass kam trocken. Das Einzige, was mir auffiel war, dass die sehr präsente Stimmwiedergabe gelegentlich auch anstrengend sein konnte. Der NAD dagegen klang im Mittenbereich DEUTLICH zahmer, zurückgenommener. Ich bin mir nicht ganz sicher, wer von beiden der ehrlichere war. Muss wahrscheinlich noch ein drittes "Referenzgerät" gegenhören.

An der Audience 82 übrigens klang der Cyrus - im Gegensatz zur 72 - "harmloser", geradezu zahm...

Vielleicht hilft es, sich nocheinmal den Cyrus anzuhören. INteressant ist bei Cyrus sicherlich auch die Möglichkeit aufzurüsten.
Meine Motivation war im Übrigen ein baßpotenter Verstärker, zu denen der Cyrus 6 nun sicherlich nicht zählt. Nach dieser Hörprobe mit dem neuen Cyrus 6 VS meine ich allerdings, dass mehr Watt erstmal gar nicht "not" tut.
Wie es mit der Übersicht in komplexen Musikpassagen aussieht, ob das Gerät dort komprimiert ließ sich unter den Hörbedingungen allerdings nicht feststellen.

Gruß
atari-junkie
frage
Stammgast
#36 erstellt: 04. Dez 2004, 02:01
Hallo,

so, komme gerade von einem Händler und habe den AVM A2 im Gepäck. Habe das Teil auch gleich angeschlossen und mit allen Kabeln verbunden. Habe noch irgendwelche LS Monsterkabel und einen hochwertigen Netzstecker mitbekommen. Das hat den Vorteil, dass ich recht schnell zwischen dem NAD und dem AVM hin- und herschalten kann.

Der erste Eindruck ist ein wenig enttäuschend. Wenn ich ehrlich bin, empfinde ich meinen NAD bis jetzt nicht wirklich schlechter. Es ist schwer zu erklären, aber irgendwie wirkt der NAD einfach kraftvoller und kontrollierter mit meinen Dynaudios.

Wie immer habe ich das leichte Gefühl, ein Vorhang würde sich öffnen wenn ich den AVM anschließe, das wars dann aber auch schon. Das war bisher aber bei fast jedem Amp dieser Preisklasse so, ansonsten stellt der AVM wohl keine allzu gute Lösung für meine Dynaudios da.

Der AVM wirkt irgendwie recht leblos, sehr klare Höhen und ein schlapper Bass, der teilweise zum wummern neigt. Alles in allem wirkt das einfach nicht sehr stimmig, ist nicht einfach zu beschreiben, aber es fehlt einfach der gewisse Kick. Im Vergleich zum von mir ebenfalls getesteten Unison Unico Research zieht der AVM eindeutig den kürzeren.

Also der AVM ist es mit Sicherheit nicht. Überlege jetzt ernsthaft mal eine Vor- Endkombie von NAD zu testen.

Was mich ein wenig traurig stimmt ist der Händler, bei dem ich den AVM mitgenommen habe. Ihm scheint wohl langsam das Kapital auszugehen, was sich an der recht geringen Auswahl seiner Produkte wiederspiegelte. Ein kleiner Händler, dem nach eigenen Aussagen die "Geiz ist geil" Generation wohl langsam zu schaffen macht. Es war richtig zu spüren, mit wieviel Leidenschft, Liebe und Ergeiz er mich zufrieden zu stellen versuchte. Gerne hätte ich bei ihm gekauft, aber außer dem AVM hat er kaum noch etwas in der Vorführung....

Schade, ich hätte ihm gerne geholfen....

Viele Grüße
Frank
Mr.Stereo
Inventar
#37 erstellt: 04. Dez 2004, 02:37
Hallo Frank,
deine Einstellung in Ehren, mir haben die Geiz ist Geilis auch zugesetzt, aber so ist das nunmal, und die Kunden sind ja nicht da um die Händler zu retten, sollten aber auch nicht alle, wie die Lemminge in den Abgrund laufen.
Probier mal nen Atoll oder Arcam an den 72'ern aus.
Auch ne Röhre ala Cayin kann bis zu einer gewissen Lautstärke verdammt gut an den Teilen klingen.
Der AVM hat mir trotz Waaahnsinnstests damals auch nicht so gut gefallen, hab mir den SAC geholt, der spielt um einges frischer ohne gleich kalt zu klingen.
Sieht halt nicht ganz so schick aus
frage
Stammgast
#38 erstellt: 04. Dez 2004, 10:20
Moin,

natürlich hast Du recht, in erster Linie zählt natürlich meine eigene Zufriedenheit. Ein bisschen liegt es natürlich auch an jedem selbst, denn es gibt ja auch genug kleine Händler bei denen es funktioniert.

Ich war auch ein wenig überrascht wegen des überragenden Test in der Stereoplay. Soweit ich weiß, steht doch hinter AVM ein ehemaliger Mitarbeiter der Stereoplay.....

Allerdings ist das in der Stereo ein wenig anders, da rangiert der AVM A2 nämlich wesentlich weiter unten. In Anbetracht der Tatsache, dass die angegebenen Preise in den Zeitschriften auch nicht ganz stimmen, der AVM kostet nämlich überall 1740 Euro, relativiert sich das Ganze wieder ein wenig.

Nur nebenbei....ich besitze eine Contour 1.4.....und keine Audience 72.

Gruß
Frank
Reinhard
Inventar
#39 erstellt: 04. Dez 2004, 14:48
Hallo, ich mal wieder. Bin ein wenig froh, dass mein AVM-Eindruck sich mit dem von frage deckt (man fragt sich ja immer, ob das objektivierbar ist, was man selbst hört). Ich wünschte nur, frage könnte mal mit seinen sehr guten Lautsprechern einen aha-Effekt haben wie atari-junkie ("als wenn einer die Decke vor den LS wegzieht"). Ich vermute nur, dass er zumindest testweise preislich nach oben greifen muss ggü. NAD 352. AVM isses jedenfalls nicht.

Ja, hab mich auch gefragt, wie es zu dem Testergebnis in Sachen AVM in der Stereoplay kam. Ich habe selbst die STEREO abonniert, weil es die einzige Zeitschrift ist, bei der ich die Testergebnisse jeweils immer nachvollziehen konnte (Lese auch durch "Ringtausch" mit einem Hifi-Freund seit Jahren regelmäßig Stereoplay und AUDIO, gelegentlich image hifi).

Zum Thema Händler: ich finde es schade, dass es nicht mehr Direktvertriebe wie z. B. die Firma Nubert bei Boxen gibt. Zusenden lassen, zu Hause testen und bezahlen oder zurücksenden bei Nichtgefallen. Man könnte ja einige Testgeräte vorhalten, so dass es nicht so schlimm ist, wenn sie nicht mehr originalverpackt sind. Ich wette, einige Firmen könnte erheblich mehr Geräte absetzen, der Kunde kommt aber oft gar nicht an das Gerät ran zum Testen! Das Vertriebssystem über Händler find ich irgendwie blöd. Ich müsste auch ca. 70km fahren, um bestimmte Geräte hören zu können, so ein Umstand. Da sind die Firmen zu unflexibel, bei Direktverkauf ab Firma schreien die Vertragshändler, aber dies sitzen oft zu weit weg vom Kunden oder führen bestimmte Marken nicht.

Gruß Reinhard
Hifi-man
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 04. Dez 2004, 15:02
am allerbesten ist es natürlich, wenn man unmengen Geld sowohl für Lautsprecher, Verstärker als auch CD Player hat (vergleich Auto mit ganz viel Spoiler, ganz dicken Reifen, ganz dickem Motor).
Letztendlich muss jeder selber durch hörtests herausfinden, welche Kombi ihm besser gefällt. 2000 Euro Boxen mit 4000 Euro Verstärker, oder 4000 Euro Boxen mit 2000 Euro Verstärker - oder 3000 / 3000 ???
Wenn jetzt die Boxen schon da sind, einfach diverse Verstärker diverser Preisklassen probehören (auch Accuphase und Symphonic Line) und dann entscheiden, ob der "Mehr"klang dem Mehrpreis gerechtfertigt ist. Das ist schließlich alles ne Frage der Wertschätzung. Ich als Hififan kann gar nicht genug Geld für guten Klang ausgeben, weil der gute Klang mir sehr wichtig ist. Der Gelegenheitshörer / Nichtgenießer wird bei Preisen von Über 1000 Euro für ein Komplettsystem schon die Nase rümpfen.
Hifi-man
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 04. Dez 2004, 15:04
wenn man diverse interessante Beiträge hier im Forum so liest, bekommt man richtig Lust darauf, ständig immer wieder neue Kombinationen diverser Preisklassen zu testen....
Von der Warte her sind die Fachhändler wirklich zu beneiden....
Reinhard
Inventar
#42 erstellt: 04. Dez 2004, 15:45

Hifi-man schrieb:

Ich als Hififan kann gar nicht genug Geld für guten Klang ausgeben, weil der gute Klang mir sehr wichtig ist. Der Gelegenheitshörer / Nichtgenießer wird bei Preisen von Über 1000 Euro für ein Komplettsystem schon die Nase rümpfen.


Ja, Hifi-man, das ist natürlich richtig wie bei jedem Hobby (verstehe ja auch nicht, wie man für ne Angel 500 Euro ausgegen kann ).

Ich habe hier ne Weile gar nicht gepostet, weil ich mich nicht recht im Forum orientieren konnte. Erst dachte ich, hier sind nur wirklich Hifi-Fans zu finden (im Sinne von Klangverliebte oder sogenannte aktive Hörer). Der Name "Hifi-Forum" legt das ja zunächst auch nahe. Dann gibt es aber auch zig Foren-Mitglieder hier (erschreckend viel sogar), die einen "tollen Verstärker" für 150 Euro suchen oder vehement leugnen, dass es Klangunterschiede zwischen Kabeln oder Netzleisten gibt. Das hat mich doch etwas irritiert. O.K., diese Unterschiede höre ich natürlich nicht an einer Anlage für 500 Euro, an einer guten Anlage (nicht unbedingt super-teuer, sondern mit Verstand zusammengestellt) macht es aber Spaß, diese deutlichen Unterschiede zu hören und der Anlage "den letzten Schliff" zu geben.

Gruß Reinhard
Mr.Stereo
Inventar
#43 erstellt: 04. Dez 2004, 16:06
Hallo Reinhard,
ich sehe auch eine gewisse Verflachung im Forum, die aber gegenüber der immensen Verflachung in der realen Hifi-Welt nur eine Randerscheinung ist.
Das ist jetzt hier zwar am Thread vorbei, wenn aber die meissten Leute nur aus dem Netz gezogenen Müll hören, ist das über eine gute Anlage kaum zu ertragen, da reicht ne "supertolle" für 150 Euro schon aus.
Ansonsten...fühl dich hier wie zu Hause
DerOlli
Inventar
#44 erstellt: 05. Dez 2004, 01:55
Hi,

@ frage:

Das mit dem AVM tut mir leid. Wenigstens hast du ihn
nun testen können. Tja, was bleibt nun nach? Sicherlich
gibt es noch eine Menge mehr am Martk, aber das ganze
wird langsam sehr Mühsam, was?

Ich spreche nun einfach mal meine persönlichen
Empfehlungen aus, wobei eine ziemlich krass erscheinen
Mag und ich evtl. hier zerrissen werde von wegen
zu analytisch, etc. Aber mir hat es damals gefallen,
deswegen das gleich als erstes:

Versuche deine Contour mal bitte mit einem Vollverstärker
von T+A und schreibe mir deine Meinung dazu. Habe diesen ebenfalls an einer Contour gehört, welche weiß ich leider nicht mehr genau, war aber schon eine Ältere, und ich war sehr begeistert von der Vorstellung (wobei mich Dynaudio sonst nicht so reizen tut was meinen Geschmack anbelangt)

Weiß die genaue Bezeichnung gerade nicht aus dem Kopf,
aber der 1220er müsste das sein. Liegt preislich bei um
und bei 1.200 - 1.500 Eur glaube ich. Einfach mal schlau machen. vom Design her würde das auch absolut zu deiner Einrichtung passen.

Ansonsten weitere, persönliche Erfahrungen:

Arcam A 90,
NAD C 372 (einfach mal ausprobieren),
NAD Silver Line (liegt der Vollverstärker nicht bei ca. 2000 UVP? Da dürfte doch dann noch was zu machen sein...)
Rotel RA 1070,
etwas gebrauchtes von Krell,
usw.
Hifi-man
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 05. Dez 2004, 04:58
hallo reinhard und die anderen,

also ich denke, der Grund, warum hier des öfteren Beiträge kommen, wie superanlage für 150 Euro gesucht, ist der, dass dies auch keine Beiträge von Musikliebhabern sind, sondern von Leuten, die eh grad im netz auf der suche nach günstigen schnäpchen waren, und dabei zufällig über dieses Forum gestolpert sind (sogenannte MediaMarkt Käufer o.a.). Dann dachten sie sich, na frag doch hier einfach mal nach, was die dazu meinen, und dann kommen eben solche Beiträge bei raus.
Die Breite Käufermasse interessiert sich nunmal wenig für Qualität - da zählt nur Geiz ist geil - hauptsache die Funktion wird geboten (Dolby Prolic 2, Dolby Digital EX 7.1, Progressive..., SVCD, 1000 Watt Spitzenleistung, ein eckiger Pappkasten mit runden Tellern drin, usw.).

Vergleich: Man kann ja auch mit einer Spielzeugangel für 20 Euro aus dem SpieleMax-Laden angeln gehen. Warum dann 500 Euro oder mehr dafür ausgeben.....Ob man damit aber einen 10 Kg Fisch fangen wird, sei mal dahingestellt.....

Aber wollen wir mal nicht zu schwarz malen. Ich denke, es wird in absehbarer Zeit auch wieder mehr auf Qualität geachtet.
Vor 5 Jahren haben alle Stereo schon für tot erklärt und hielten Surround für DIE Zukunft. Inzwischen ist eine Trendwende zu erkennen. Gerade im höherwertigen Hifibereich setzen die Kunden wieder vermehrt auf gute Stereomusikwiedergabe.....mit klassischen Stereokomponenten!

So, dann mal guts Nächtle....

....Hifi-man

P.S. Mausi, wie weit bist du mit dem Probehören gekommen? Schon ein Paar Erfahrungen sammeln können?
frage
Stammgast
#46 erstellt: 05. Dez 2004, 10:06
Guten Morgen,

es schon so, dass die Sache irgendwann nicht mehr wirklich viel Spaß macht. Am liebsten wäre es mir eigentlich, wenn ich wieder zu meinem Stammhändler gehe und mich dann für irgendein Produkt aus seiner Palette entscheide.

Wenn ich jetzt mal überlege, was mich das Probehören des AVM A2 für nerven gekostet hat. Erstmal musste ich mir im Netz diverse Händler raussuchen, leider war nur einer in meiner unmittelbaren Nähe dabei. Dann telefonierst Du sie von oben nach unten ab und der letzte, ca. 70 KM entfernt hat dann einen in der Vorführung. Leider hat dieser noch nie was von den verlängerten Öffnungszeiten gehört, sodass ich wieder mal früher Feierabend machen mußte um wie ein Bescheuerter über die Autobahn zu brettern, damit ich noch pünktlich bei ihm im Laden stehe. Jetzt hätte ich den AVM gerne gestern wieder zurück gebracht, aber auch hier....ab 13 Uhr ist der Laden geschlossen, es war für mich unmöglich in bis dahin abzugeben Also am Montag dann der gleiche Ablauf.

Fakt ist jetzt also, dass ich mich auf die Produkte meines Händlers R-T-K oder den Hifi Profis in Ffm konzentrieren werde. Diese haben schon eine beträchtliche Auswahl zur Verfügung.

Den T+A hatte ich auch schon lange auf meiner Liste. Hinzu kommt noch der NAD S300, dieser hat zwar eine Uvp. von 2900 Euro, er wird aber zur Zeit überall sehr günstig angeboten. Er scheint wohl auszulaufen, zumindest meinte dies mein Händler. Bei Ebay steht zur Zeit auch ein Neugerät ab 1590 Euro von Schluderbacher drin.

Gibt es denn jemanden, der den S300 schon mal gehört hat?

Den C372 habe ich schon vor Ort gehört, er dürfte mich nicht wirklich weiter bringen. Der Arcam ist wohl auch ma eine Versuchung wert.

Sollten mich all diese Geräte nicht wirklich überzeugen, dann bleibt der NAD C352 eben erst mal hier stehen bis das Budget ein wenig größer ist, oder vielleicht ein günstiges Gebrauchtgerät den Weg in meine Bude findet. Immerhin spielt der NAD C352 ja auch sehr schön.....

Gruß
Frank
Reinhard
Inventar
#47 erstellt: 05. Dez 2004, 13:45

frage schrieb:
Guten Morgen,
es schon so, dass die Sache irgendwann nicht mehr wirklich viel Spaß macht. Am liebsten wäre es mir eigentlich, wenn ich wieder zu meinem Stammhändler gehe und mich dann für irgendein Produkt aus seiner Palette entscheide.
Wenn ich jetzt mal überlege, was mich das Probehören des AVM A2 für nerven gekostet hat...
Gruß
Frank


Ich verstehe vollkommen, frage. Habe selbst aus Frust deswegen schon mal mein Hifi-Hobby Jahre "ruhen" lassen. Eine Anlage ist nur selten Ergebnis des Vergleichens, sondern dessen, was zufällig am Wohnort greifbar ist. Das kann es nicht sein. Die Firmen weigern sich aber, über ein alternatives (= einfacheres) Vertriebssystem nachzudenken. Man hängt immer noch 70er-Jahre-like am Vertrieb über "Fachhändler", der natürlich, da er auch verdienen will, die Preise nach oben treibt. Die Branche verschläft häufig Innovationen (z. B. den Internethandel) und regiert nicht, jammert aber dannn über rückläufige Umsätze. Aufwachen, man muss zum Kunden gehen und nicht umgekehrt! Es ist schon ärgerlich, wenn ich einen Verstärker ausgesucht habe und der Händler einzig für die Bestellung des Gerätes einen Gewinn einstreicht.

Die oft beschworene gute Beratung ist zwar gelegentlich da (beileibe aber nicht die Regel), aber nützt oft nicht, weil die zwei oder drei Geräte der engeren Wahl nicht alle geführt werden. Schon ist man in der Sackgasse.

Ich war oft in der Rolle des Bittstellers, dazu hab ich keine Lust mehr! Da wurde mir mehrfach von so genannten STEREO-Premium-Partnern (angebliche Top-Fachhändler) das Gerät, für das sie keine Vertriebsrechte hatten, als schlecht ausgeredet. So ein billiger Teppichverkäufer-Trick. Grauenvoll. Es muss wirklich angenehm sein, in einer Millionenstadt zu wohnen (Frankfurt scheint da aber auch nicht das Gelbe zu sein )

Gruß Reinhhard
Hifi-man
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 05. Dez 2004, 15:33
ich kann mir das schon als ziemlich frustrierend vorstellen, wenn die vereinzelten Fachhändler immer 70 Km auseinanderliegen. Ich wohne ja in Berlin - da ist es schon erheblich einfacher, da auch eine gute Auswahl an Fachhändlern recht dicht beieinander liegt. Aber dennoch bekommt man auch hier die in die engere Wahl gekommenden Produkte selten bei einem Händler zu hören.
Ich merke auch immer wieder, dass man für eine super Beratung / Probehören meist 2 oder 3 Händler in Anspruch nehmen muss (ein Händler ist da vielleicht doch zu subjektiv), was dann in kleineren Ortschaften schnell zum Problem wird.

Aber bei allem muss man auch bedenken, das wir bei den Fachhändlern doch eine top Beratung für unser Hobby Hifi-Highend bekommen - im Gegensatz zu MediaMarkt und Co. - man stelle sich nur vor, man müsse ausschließlich auf so einen Laden zurückgreifen....
Reinhard
Inventar
#49 erstellt: 05. Dez 2004, 16:02

Hifi-man schrieb:
Aber bei allem muss man auch bedenken, das wir bei den Fachhändlern doch eine top Beratung für unser Hobby Hifi-Highend bekommen


Hallo, Hifi-man,

im Gegensatz zu Media ist das sicher richtig und in Berlin ist das möglicherweise auch kein Problem. Hier in Braunschweig oder in Hannover habe ich leider immer wieder erlebt, dass Berater sehr stark ihre persönlichen Vorlieben auf den Kunden übertragen wollten.

Insgesamt frage ich mich (soll nicht gegen Dich sein )schon länger, worin diese von den Fachmagazinen immer wieder gepriesene Beratung eigentlich besteht. Im Wesentlichen führt man dir beim Erstkauf verschiedene Anlagen vor. O. K. Das war's eigentlich. Kaufst Du später was dazu, Kabel, Netzleiste etc., tauschst ein Gerät gegen ein anderes, bist Du zumindest als Hifi-fan meist sowieso schon detailliert vorinformiert und benötigst nur noch jemanden, der die die Alternativen zum Testen zur Verfügung stellt. Denn: was nützt eine Empfehlung des Händlers, klanglich muss es dir gefallen und klanglich in Deine Kette passen. Das hörst Du nur zu Hause.

Da hab ich mit Spezialisten für den jeweiligen Zweig (z. B. Stereo-Galerie in Stuttgart für Kabel www.stereo-galerie.de Top-Erfahrungen gemacht (telefonische Beratung, Versand von Testkabeln etc. ), weil sie ein wirklich breites Angebot haben. Der allgemeine Hifi-Händler ist doch sehr stark an seinem Sortiment orientiert und damit nicht objektiv, da er auch verkaufen will, davon lebt er.

Gruß Reinhard
DerOlli
Inventar
#50 erstellt: 05. Dez 2004, 16:16
Hi,

@ frage:

Na dann schau dir den T+A doch einmal genauer
an, oder steht er jetzt nicht mehr auf deiner
Liste?

Hat der S300 wirklich so eine hohe UVP? Ich dachte die
liegt bei um und bei 2.000 Eur. Da habe ich mich
wohl vertan oder die Schluderbacherpreise im Kopf
gehabt..

Ich persönlich kenne ihn leider nicht, kann nur wie
schon genannt von T+A & Dynaudio gutes berichten.
Mir persönlich hatte das damals gefallen.

Also, ran an:

T+A,
NAD,
Arcam.



Ich wünsche dir viel Erfolg. Schönes Restwochenende
wünsche ich noch.
Hifi-man
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 05. Dez 2004, 22:35
hallo reinhard,

ich kann deine aussagen zu den händlern nachvollziehen. Hier in Berlin gibt es aber auch den einen oder andern Top Händler, mit sehr großer auswahl - auch bei Kabel / Zubehör.
Da wären zum einen das Audio Forum (www.AudioForum-Berlin.de) und www.tonstudio-tempelhof.de
Bei letzterem finde ich die Auswahl an Zubehör sehr gut. Im Grunde kommt man da mal eben so vorbei, und wird von einem neuen Zubehörteil überrascht, von dem man noch nie was gehört hat - der klangliche zugewinn hingegen ist sofort hörbar. So macht highend spaß
Es gibt natürlich auch Händler in Berlin, die genau so zu beschreiben sind, wie du meintest - diese beiden gehören z.B. nicht dazu - kann ich nur wärmstens empfehlen.
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