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optimaler CD-Player

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uhu64
Neuling
#1 erstellt: 14. Sep 2015, 20:04
Hallo Zusammen

Für digitale Medien nutze ich z. Z. einen DENON DBT3313UD, danach Röhrenamp Destiny eXperience mit KT 88 und KEF Q5.
Ist klangtechnisch aus einem reinen CD- Player (600 € max.) mehr rauszuholen, als aus dem DENON?
DA Wandler usw. sind ja echt nicht schlecht, oder? Der Vorteil ist ja, dass man alle anderen Formate im Bildbereich auch mit abdeckt.
Klingen reine CD Player von NAD, Marantz....besser?

Dank vorab für euern Rat
Mickey_Mouse
Inventar
#2 erstellt: 14. Sep 2015, 20:15
also wenn der Hersteller dieser völlig veralteten und minderwertigen Verstärker-Technik schon klar stellt, dass man den "Klang" dieses Verstärkers durch die Wahl der Röhren beeinflussen kann (ein guter Verstärker klingt nicht!), dann dürfte es wohl völlig egal sein, was man da vorne anschließt, schlechter kann das eigentlich gar nicht sein...
RocknRollCowboy
Inventar
#3 erstellt: 14. Sep 2015, 20:22
Servus.


Ist klangtechnisch aus einem reinen CD- Player (600 € max.) mehr rauszuholen, als aus dem DENON?

Nein.

Eventuell hast du mit einem reinen CD-Player kürzere Ladezeiten.
Die Bedienung ist mit einem reinen CD oft einfacher.
Darüber hinaus hab ich noch keinen klanglichen Unterschied zwischen einem CD- und Blu-Ray-Player feststellen können.

Gruß
Georg
uhu64
Neuling
#4 erstellt: 14. Sep 2015, 20:26
Sicherlich hast du vollkommen Recht, ein guter Verstärker soll nicht klingen, er soll nur das wiedergeben was reinkommt. Ich habe mehrere Röhren gehört, bei einigen um vielfaches teureren Amps beim Hifi- Händler brummte es teilweise, Klang war selbst bei besseren LP nicht besser. Sicher fehlt der direkte vergleich. Bei Vinyl bin ich auch vollkommen zufrieden, gar begeistert. Aber das war nicht meine Frage.
Kann ich optimieren wenn ich den DENON als eierlegende Wollmilchsau gegen einen normalen hochwertigen CD Player austausche?

Gruß vom Ulf
uhu64
Neuling
#5 erstellt: 14. Sep 2015, 20:27
Nein.

Eventuell hast du mit einem reinen CD-Player kürzere Ladezeiten.
Die Bedienung ist mit einem reinen CD oft einfacher.
Darüber hinaus hab ich noch keinen klanglichen Unterschied zwischen einem CD- und Blu-Ray-Player feststellen können.



Das bringt mich schon ein wenig weiter, Danke.
ATC
Inventar
#6 erstellt: 14. Sep 2015, 20:38

uhu64 (Beitrag #4) schrieb:
.Aber das war nicht meine Frage.


Das ist hier im Forum nicht so einfach...

Zu deiner Frage,
dein Denon ist ja nicht ein 08/15 Player und damit ist auf klanglicher Seite alles in Ordnung,
bei billigsten DVD Playern könnte man tatsächlich drüber nachdenken,
hier ist deine "Sorge" allerdings unbegründet
Mickey_Mouse
Inventar
#7 erstellt: 14. Sep 2015, 21:05
doch, indirekt war das die Frage!
konkret war das: "Ist klangtechnisch aus einem reinen CD- Player (600 € max.) mehr rauszuholen, als aus dem DENON?"

und die Antwort ist: unter deinen Bedingungen definitiv nein! Selbst mit einem Billigst-DVD Player von Aldi für 39€ kann man da nichts "verschlechtern" oder mit einem "High-End" CD-Player (auch nicht für 6000€) "verbessern"!

Man muss eben die gesamte Kette sehen und welcher Teil davon wie großen Einfluss auf die Klangverschlechterung hat (besser macht es kein Gerät, das nicht darauf "getrimmt" ist wie ein AVR mit Raum-Korrektur).
Und da haben wir eben einen Verstärker mit völlig veralteter Technik, der aufgrund seines Prinzips nicht wirklich linear und damit "vernünftig" klingen kann. Dazu kommen zwei LS, die ursprünglich für knapp 500€ und zum Ende hin für gute 200€ verkauft wurden.
auf dieser Basis ist es völlig sinnlos, sich über den "Klang" des Players (egal ob BD, DVD oder dedizierter CD-Player) Gedanken zu machen oder daran zu glauben, dass der daran noch etwas ändert.

Unter besseren Bedingungen (aber da reden wir über ganz andere Sachen als einem Röhrenverstärker und diesen LS) will ich definitiv nichtausschließend, dass ein besserer CD-Player "am Ende" (und nicht nur an seinen eigenen Ausgängen) auch etwas am Klang "Bild" verändern könnte.
ATC
Inventar
#8 erstellt: 14. Sep 2015, 21:49
Ich hatte schon Billigst DVD Player wie z.B. von daytek,
damit erzielte man ganz klar eine Veschlechterung zu "normal" klingenden CDPs oder DVDPlayern, egal mit welchen Lautsprechern.

Schade das hier im Forum aber grundsätzlich mal verallgemeinert wird, anscheinend ist das ne ansteckende Krankheit.

Und das jeder der mit Röhre fährt keine vernünftigen Klang erhält,
tut mir leid, entweder keine Erfahrung oder nicht genug Erfahrung.

Das beste Beispiel sind doch die Klangverfälscher schlechthin, eure heißgeliebten AVRs,
verändern diese jetzt den Klang des vorhandenen Lautsprechers oder nicht?

Aber alles Andere was diesbezüglich den Klang der Lautsprecher auch nur geringfügigst verändert ist Schrott...
Mickey_Mouse
Inventar
#9 erstellt: 14. Sep 2015, 22:33
vielleicht sollte man das mal mit Toleranz-Rechnung vergleichen (das musste ich noch im Studium durchkauen).
jedes Gerät hat einen gewissen Einfluss auf den Klang, einige mehr und einige weniger (so wie Bauteile verschiedene Toleranzen aufweisen).

Mit riesigem Abstand ist die Kombination aus Lautsprecher und Raum am weitesten vom Ideal entfernt!
ein digitaler Zuspieler, egal wie "billig" ist da um Welten besser.
ein "normaler" Verstärker legt da auch kaum Verschlechterungen in die Waagschale, bei so einem Röhren-Ding ist das aber schon wieder etwas anderes.
Wir haben selber vom TE schon von Brumm-Problemen gehört, Ausgangsübertrager, die exakt auf die Impedanz der LS angepasst sein müssen, bzw. im Umkehrschluss: wenn sich die Impedanz der LS über die Frequenz ändert (was sie ja nunmal leider tut), dann stimmt die Anpassung auch nur "im Mittel".
Daher sind die linearen Verzerrungen (Pegel und Phase) schonmal deutlich höher als bei "richtigen" Verstärkern (und auch wesentlich höher als bei jedem DVD-Player). Dazu kommen dann noch die nichtlinearen Verzerrungen. Klirr kann man sich einreden, dass K2/4 "warm" klingt. So ein Blödsinn, "richtig" ist es, wenn diese Verzerrungen gar nicht erst in diesem hohen Maße auftreten, wie bei einem ordentlichen Transistorverstärker.

Wenn man die Gesamt Toleranz reduzieren will, dann ist der stärkste Hebel da wo die größten Fehler sind! Und das ist hier eben definitiv NICHT der Player!

Wie gesagt: in dem Moment, in dem vom "Klang" eines Verstärkers geredet wird, fängt der Voodoo bzw. Schrott Bereich an! Wenn der Verstärker das tut was er soll, dann klingt er nicht und wenn ich den mit zwei verschiedenen Röhrentypen bestellen kann, die unterschiedlich klingen, dann ist das das größte Armutszeugnis das sich ein Hersteller überhaupt selber ausstellen kann.

So etwas gibt es nur noch bei den "Spielkindern" die sich Soundkarten im Bereich von mehreren 100€ kaufen und dann die OpAmps darin tauschen und das Ergebnis an einem DT770 beurteilen
ATC
Inventar
#10 erstellt: 15. Sep 2015, 10:28
Du wirst es vllt nicht glauben,
aber bei den Röhrenamps gibt es tatsächlich zwei Lager,
einmal für die Spielkinder um regelmäßig ihre Röhren auszuwechseln,

aber es gibt auch Hersteller welche sich zum Ziel gesetzt haben einen "fertigen" Röhrenamp zu entwickeln mit geradem FG und welche auch mit Lautsprechern kombiniert werden können welche nicht impedanzlinearisiert worden sind.

Zu dem Player des TE haben wir ja sowieso eine Meinung
Q500
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 15. Sep 2015, 11:41

uhu64 (Beitrag #1) schrieb:
z. Z. einen DENON DBT3313UD


Hi!

Ich habe sogar "eine Stufe schlechter" als du, den DBT1713UD.
Klanglich kein Unterschied zu meinem alten, ein Mittelklasse-CD-Player von Sony aus den 90ern.
Einlesezeiten sind in etwa gleich.

Bedienung: Der Sony lässt sich besser bedienen, wenn man direkt am Gerät sitzt.
Dort sind viele Bedienpunkte, welche die FB nicht bietet.
(jedoch hab ich nur die damalige Sony-Uni-FB, die für CD+Receiver+Tapedeck ist!)
Beim Denon genau anders zum, der ja am Gerät nur das Nötigste hat. Dafür geht über die FB alles.
Octaveianer
Stammgast
#12 erstellt: 15. Sep 2015, 16:53
Ob besser oder schlechter klingen wird ,kann man so nicht sagen, aber es wird sehr wahrscheinlich anders klingen
Mickey_Mouse
Inventar
#13 erstellt: 15. Sep 2015, 17:09
wie gesagt, wenn der Player nicht defekt ist, dann sind die Unterschiede zwischen normalen Geräten so gering, dass sie in diesem Umfeld nicht weiter auffallen.

Man muss es ganz einfach so sehen: selbst ein sehr günstiger digitaler Player ist heutzutage "nahezu perfekt", in Relation zu einem Röhrenverstärker mit Ausgangsübertrager oder relativ einfachen Lautsprechern sowieso.

Wenn man mit seinem alten Golf Diesel mit Stoßdämpfern die bereits 150tkm auf dem Buckel haben am Sonntag mit 50km/h zum Brötchen holen fährt, dann wird man den Unterschied zwischen 2.0 und 2.1bar kaum spüren. Bei Herrn Vettel entscheiden diese 0.1bar aber vielleicht über Sieg oder Niederlage.
uhu64
Neuling
#14 erstellt: 18. Sep 2015, 08:06
Ein dankendes HALLO an Alle die sich zu meiner Frage so zahlreich gemeldet haben!
Ich habe mir unter der Woche die Mühe gemacht, und mein 2. (altes) Setup parallel, zum direkten Vergleich, wieder aufgebaut. Dieses 2. besteht aus Amp Kenwood KA-5040R und CD Kenwood DP-6040. In den 90-igern, lt. diversen Fachzeitschriften, eine gute Kombi im Bereich der gehobenen Mittelklasse.
Beim direkten Vergleich muss ich sagen, dass mir der Denon mit der Röhre bedeutend besser gefällt. Klar ist das rein subjektiv, ich höre aber eine andere Breite und Tiefe in der Wiedergabe. Auch entdecke ich immer wieder neue Einzelheiten, die ich früher nicht wahrgenommen, oder auch jetzt im direkten Vergleich, nicht höre. Des Weiteren habe ich mir von einem Bekannten seinen Cambridge 651 geliehen und an beiden Setups verglichen. Hierbei habe ich keine Unterschiede zum Denon entdeckt. Klar, jetzt kommt natürlich wieder der LS von KEF ins Gerede. Aber muss man sich nicht dabei der Frage stellen: Mit wie viel finanziellem Aufwand erreiche ich ein besseres Ergebnis?
Besagter Bekannter nennt eine Anlage sein Eigen, die er sich vor ca. 6 Jahren mit erheblichen Mehraufwand (ca. 5000,00 € für AVR + LS + Sub von Pioneer) zusammengestellt hat. Er ist immer noch begeistert, wenn wir bei mir Musik hören. Seine Aussage (Zitat): ‚Entweder ich habe nur teuren Schrott, oder falsch eingemessen‘. Am Einmessen, da über Mikro, kann es aber ja wohl nicht liegen!? Fairerweise muss ich dazu sagen, dass meine Verkabelung (Chinch- und LS-Kabel) bedeutend höherwertiger ist.
Das alles bezieht sich natürlich nur auf eine Stereowiedergabe! Da ich aber nur Musik-CD’s + DVD’s + Vinyl höre, ist mir eine Surround- Abbildung eher egal. Klar, …Filme usw. sind bei meinem Bekannten unschlagbar zu genießen! Bei Live-Musik-DVD’s finde ich allerdings 7.1 fast als störend. Sicherlich, kommt es auch auf die Musikrichtung an. Bei Schiller usw. geht Mehrkanal voll i. O.!
Ich denke hier muss jeder seinen Weg finden.

Euch allen ein schönes WE
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