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CD Player: welchen Denon ?

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ayreon
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 19. Mai 2003, 08:59
Es hat sich bei mir herauskristallisiert dass ich zwischen dem Denon DCD-685 und dem 1450AR schwanke.

Für den DCD-685 spricht der Pitcher (Geschwindigkeitsregler) und der geringere Preis

Für den 1450AR spricht die wesentlich bessere Verarbeitung (er hat ja leider keinen Pitcher oder?)

Was sind Eure Meinungen dazu?
Ich höre ungefähr 50:50 normale CD´s und CD-R´s behandle meine CD´s aber wie rohe Eier
cr
Moderator
#2 erstellt: 19. Mai 2003, 09:29
Zum CDR-Spielen ist keiner von beiden ideal. Der 1450 spielt nicht mal CDRWs (weil uralt-Kiste), der 685 spielt CDRs (nur ausgewählte Rohlinge werden fehlerfrei ausgelesen) schlecht (auch wenn man es nicht gleich hört). Die Denon CDPs haben mich jedenfalls in dieser Hinsicht ziemlich enttäuscht.
ayreon
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 19. Mai 2003, 10:26
Was würdest Du denn in dieser Preisklasse (bis 300 €) alternativ vorschlagen?
cr
Moderator
#4 erstellt: 19. Mai 2003, 10:41
Den Yamaha 396, 496 oder 596 (bei den ersten beiden weiß ich die guten Ausleseeigenschaften definitiv, beim 596 nehme ich an, dass er dasselbe Laufwerk hat, weiß es aber nicht sicher).
Wenn du das Gerät nicht als Quellgerät für digitale Kopien verwendest, kommt auch der Marantz 4000 in Frage (was mir nicht so gefällt an ihm, ist, dass es nur ein etwas modifizierter Philips 753 ist).
Der Teac 1850 hat auch gute Auslesefähigkeiten.
Der Technics SLPG5 ist recht stabil gebaut und gut ausgestattet, hat aber Probleme mit etliche CDRs und RWs.
Sehr schlecht performt bei CDRs haben die Sonys (270 etc), NAD und das Pioneer-Einsteigermodell.
(Viele CDPs sind bei mir von vornherein ausgeschieden, wenn sie nicht CDRW-fähig waren, deshalb die oben erwähnten).
Meine Anforderungen waren:
1) Alle CDRs müssen fehlerfrei gespielt werden (außer echte Fehlbrennungen)
2) CDRW
3) Keine Empfindlichkeit gegen Kratzer/Fehler in der Metallisierung (weil ich fallweise 2nd Hand CDs kaufe)
4) Digitalausgang, wo das Originalsignal rauskommt (ist leider beim Marantz nicht der Fall)
Scrat
Inventar
#5 erstellt: 19. Mai 2003, 10:54
Der Denon DCD-1450AR spielt jedoch CD-Rs fehlerfrei ab. Ich habe u.a. noch den alten DCD-1015, der bis auf kleine Feinheiten mit dem DCD-1450AR identisch ist (u.a. auch das Laufwerk). Bislang hat er alle CD-Rs einwandfrei abgespielt. Lediglich CD-RWs (wie schon von "cr" erwähnt) werden nicht abgespielt. Ich habe in der Praxis noch keine Anwendung für RWs gefunden, man sollte sich überlegen, ob der Player die überhaupt wiedergeben soll.
Werner_B.
Inventar
#6 erstellt: 19. Mai 2003, 11:01
Scrat,

"Ich habe in der Praxis noch keine Anwendung für RWs gefunden, man sollte sich überlegen, ob der Player die überhaupt wiedergeben soll."

Mein Standard sind -RWs für's Auto, dann kann auch mal was anderes drauf, wenn ich eine CD schon auswendig kenne ...

Im übrigen sollen -RWs (chemisch) haltbarer sein, was ich allerdings wegen des kurzen Zeitraumes bei mir noch nicht habe nachvollziehen können.

Desweiteren überspiele ich analoge Aufnahmen immer zuerst auf eine CD-RW, später erst dauerhaft auf CD-R (oder/und CD-RW). Grund: bei Digital-/Digital-Überspielung kann ich leichter editieren, d.h. an genau definierter Stelle wieder aufsetzen / stoppen - die Zeitanzeige bei CD ist viel genauer als bei Analoggeräten.

Kurzum: CD-Recorder sind für mich interessant erst seit Verfügbarkeit der CD-RW.

Gruss, Werner B.
cr
Moderator
#7 erstellt: 19. Mai 2003, 11:10
1. Wenn ich mir einen Sampler brenne, dann zuerst immer auf RW (weil oft was schiefgeht - Titelanfang verpatzt, man muß faden, weil das Titelende knackst usw).
2. CDRWs sind UV-unempfindlich (siehe Tests in Chip)
3. Ich habe von Mitsubishi (Verbatim) eine Analyse bekommen, derzufolge ihre CDRWs mindestens 100 Jahre halten, die anderen Hersteller gehen von 30 Jahren aus, aber das halte ich für übervorsichtig.
4. Nicht nur fürs Auto, auch fürs Porti sind CDRWs optimal

Ich habe etliche CD-Player, außer einem nun 13 Jahre alten, sind alle RW-fähig. Ich finde, das ist das Mindeste, was man heutzutage von einem CDP erwarten kann. Wenn er das nicht schafft, dann heißt das, dass der Hersteller nach wie vor Technik von vorgestern verwendet und sowas muß ich nicht haben.
CDRW-Fähigkeit ist bei einem neuen CDP ein MUSS
Scrat
Inventar
#8 erstellt: 19. Mai 2003, 15:54
Ob man CD-RWs verwendet hnägt ja immerhin noch von vielen persönlichen Vorlieben ab. Ich habe nur darauf hingewiesen, daß man sich vorher überlegen sollte, ob man dieses Feauture wirklich benötigt. Für mich ist nämlich die CD-RW Verwendbarkeit KEIN Entscheidungskriterium. Trotz der fehlenden CD-RW-Nutzung ist der Denon mit einem guten Laufwerk ausgestattet, das im Gegensatz zu vielen anderen neuen CDPs (eben aufgrund des etwas älteren Laufwerks und der älteren Elektronik) auch solche CDs abspielt, die einen Kopierschutz haben. Das finde ich wichtiger. Zudem klingt der Denon für den Preis ganz ordentlich.
Scrat
Inventar
#9 erstellt: 19. Mai 2003, 15:55
Sorry, eins habe ich vergessen: Das soll natürlich nicht heißen, daß es außer dem Denon keine guten CDPs gibt. Ich wollte hier lediglich meine guten Erfahrungen mit diesen Geräten weitergeben.
SchePi
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 19. Mai 2003, 17:00
Ich merke mal vorsichtig an, dass selbst mein 12 Jahre alter Denon DCD 820 mit keinem Rohling Probleme gemacht hat (es sei denn, man hat ihn mit mehr als 20facher Geschwindigkeit gebrannt!). Mein 1450 AR ist bisher ebenfalls durch keinen Rohling aus der Ruhe gebracht worden.

Hbe bisher noch keine Probe bei den CDP von Marantz und Harman/Kardon machen können, aber wers mit dem Brennen nicht übertreibt (zu hohe Geschwindigkeit ständiges "Überbrennen" etc.), sollte auch mit diesen Playern keine Probs haben...

Gruss
SchePi
cr
Moderator
#11 erstellt: 19. Mai 2003, 17:11
Das sagt nichts! Mein 12 Jahre alter Sony hat auch nicht die geringsten Probleme mit irgendwelchen Rohlingen (alle E32-frei). Ich habe mir daher schon gedacht, was die Leute immer für Problemen haben, dass einmal der, einmal jener nicht läuft. Dann schau dir die neuen Sony, Technics, Pioneer an! Bei vielen Rohlingen (die auf meinem alten Sony tadellos laufen), gibts Probleme (meistens nur vereinzelt, daher nicht hörbar, manchmal massiv).
Fazit: Die Laufwerke sind nicht zwangsläufig besser geworden innerhalb der letzten 10 Jahre. Ist zwar frustrierend, aber Fakt. Ich habe jedenfalls lange gesucht, um echt gute Laufwerke zu finden, und da ist halt nur Yamaha (welches Laufwerk drinnen ist, weiß ich nicht), Philips (Marantz) und Teac übriggeblieben. Wobei ich bei Teac nur einen kenne. Dass es bei Sony immer wieder gravierende Qualitätsprobleme bei der Laseradjustierung gibt, ist hinreichend bekannt (der 10 jahre alte Sony meiner Mutter spielt sogar RWs, der 6 Jahre alte meiner Freundin kaum eine CDR außer Ritek/Taijo Yuden/TDK (keine blaue maxell, keine Fuji).
SchePi
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 19. Mai 2003, 17:23
Da hilft dann wohl nur eines:

Ausprobieren!


SchePi
cr
Moderator
#13 erstellt: 19. Mai 2003, 17:30
Mein Tip: Ein paar schlecht gebrannte CDRs mitbringen (20 und 40 fach gebrannt) und schauen, wie sich die Geräte verhalten (problematisch sind auch die auf Philips-Brennern gebrannten Sony-AudioCDs).


[Beitrag von cr am 22. Sep 2003, 10:06 bearbeitet]
Denon1802
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 20. Mai 2003, 05:58
Hallo.
Ich habe den Denon 755AR. Das Gerät gibt es mittlerweile ab ca. 210 Euro. Es ist solide verarbeitet, hat eine wertige Aluminium-Front (meine ist gold-gefärbt) und ich behaupte, daß in dieser Preisklasse (200-250 Euro), obwohl es seit Anfang 2000 auf dem Markt ist, eine Überlegung wert ist. Probleme mit Rohlingen hatte ich bisher nie.
Im A/B-Vergleich hatte ich den 150€-Sony CDP-Xe270 gehört. Da gab es schon hörbare Unterschiede. Hängt natürlich auch von der Qualität Deiner Musik ab. Ich persönlich höre derzeit überwiegend JAZZ.
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