CD Player bis 600 €

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Panurg
Stammgast
#1 erstellt: 07. Jan 2014, 19:44
Ich möchte mir einen CD-Spieler als Quelle für einen Kopfhörerverstärker zulegen.
Nun kommt "High-End" für mich u.a. aus Kostengründen nicht in Frage. Aber vielleicht gibt es im Normalo-Bereich für etwas mehr Geld (als 69 Euro) schon ansprechende Sachen? Was macht einen guten™ CD-Player zu einem solchen? Wieviel Bit der Wandler? (Was ist da überhaupt state of the art? 18bit? 24bit?) Bei welchen der bekannteren Hersteller kann ich da auf ein °räusper° vernünftiges PLV hoffen? Gehört (nicht angehört!) habe ich Interessantes von zB NAD, Marantz, Yamaha. Was mir ein bisschen fehlt, sind echte Kenner-Kriterien, - - was der Grund meiner Anfrage hier ist.
Derzeit nutze ich einen DVD-Player von Yamaha (S2700), aber das wird nicht weiter gehen, denn die Kopfhörer-Hör-Klause wird an einem anderen Ort sein, und der DVD-Player bleibt, wo er ist.
Dir KHV-KH-Kombi, die ich mit dem CD-Player beschicken will: Meier Corda Classic, Sennheiser HD800.
Ideen?
RocknRollCowboy
Inventar
#2 erstellt: 07. Jan 2014, 21:13
Nimm was Du kriegen kannst, große Unterschiede gibt es nicht.

Wir haben mal einen Philips CD 150 (aus den Anfangstagen der CD) mit einem Creek Evo2 verglichen und konnten, wenn überhaupt, nur sehr marginale Unterschiede bei Musiksignalen ausmachen. Falls da wirklich ein Unterschied war, dann konnte man aber auch nicht sagen: Der Creek ist besser. Man konnte höchstens sagen: Ganz leicht anders.
Es werden also keine Vorhänge weggezogen oder ähnliches.

Wir testeten allerdings nicht mit einem Kopfhörerverstärker sondern über Verstärker mit passiven LS.

Schönen Gruß
Georg
cr
Moderator
#3 erstellt: 07. Jan 2014, 21:25
Onkyo, Tascam,.......
State of the Art ist wohl inzw. 32 bit, bringen tuts nichts und 24 sind schon um 8 zuviel.
Aufgrund technischer Gegebenheiten ist ein 18 Bit-Wandler sinnvoll, um die 16 voll auszureizen (mit einem 16 Bit-Wandler ist es aufwendiger).
Die meisten Player arbeiten im übrigen längst mit 1-Bit-Sigma-Delta-Wandlern, um die gewünschte Auflösung zu erreichen (ist je nach Abtastrate äquivalent zu 16, 18, 20, ... 24 Bit).
Aber 24- Bit- oder 32 Bit-Technologie macht halt fürs Marketing mehr her.


[Beitrag von cr am 07. Jan 2014, 21:31 bearbeitet]
Benedictus
Inventar
#4 erstellt: 07. Jan 2014, 21:40
Du kannst den Klang eines CD-Players nicht an seinen Zahlen ablesen. Genauso wenig wie du die Fahreigenschaften eines Autos aus der PS-Angabe ablesen kannst. Am Ende hilft nur ausprobieren, ob dir der Mehrpreis der teureren Geräte die Ausgabe wert ist. Jeder gewichtet die Kriterien ja auch für sich anders, als da wären Klang, Ausstattung, Optik, Haptik, Gewicht, Energiefreundlichkeit, Abspielvielfalt usw usw. Ich bin seit vielen Jahren in der Branche und habe viele viele CD-Player gesehen, manche sind ihr Geld wert, manche auch nicht.
cr
Moderator
#5 erstellt: 07. Jan 2014, 21:57
Könnte man schon, wenn diese Zahlen noch geliefert würden, wie es in den 80er Jahren noch üblich war. Aufgrund der heute veröffentlichten 4 Meßwerte (Frequ.gang, Rauschabstand, Klirr bei 1 kHz, Kanaltrennung) kann man es nicht
.JC.
Inventar
#6 erstellt: 07. Jan 2014, 22:28
Hi,

nimm dir einen Top DVD Player der 90er (zB einen Yamaha)
im Zuge von Blue Ray & Co. sind die guten Teile auf ebay sehr günstig zu haben.
Benedictus
Inventar
#7 erstellt: 07. Jan 2014, 22:38
Yamaha hat nur leider nie Topp-DVD-Player gebaut. Das waren zugekaufte mittelmäßige Panasonic- und Philips-Clone. Gut waren die Pioneers, auch TEAC und die großen Sonys waren sehr gut. Mein gelieber ARCAM von 1999 ist immer noch vorzüglich in Bild und Ton...


[Beitrag von Benedictus am 07. Jan 2014, 22:39 bearbeitet]
RocknRollCowboy
Inventar
#8 erstellt: 07. Jan 2014, 22:50
Der TE will aber einen CD-Player, was ich gut verstehen kann.

Nicht das es gewaltige Klangunterschiede zwischen DVD und CD Playern gibt, aber die Bedienung eines CD-Players ist mir sympatischer als die eines DVD.
Ich kenne jetzt die DVD-Topgeräte nicht, jedoch habe ich festgestellt, dass die Einlesezeiten eines DVD teils beträchtlich höher sind.
Auch die Bedienung (Random, Programmierung, usw...falls man es benutzt) ist über einen reinen CD Player meist einfacher. Bei DVD teils auch nur über den TV möglich.

Wenn dies aber keine Kriterien sind, steht einem DVD-Player natürlich nichts im Wege.

Vorteil DVD ist die Lesbarkeit von MP3, CD-RW und natürlich von DVD´s.

Das muss nun der TE entscheiden, was er will, und auf was er Prioritäten legt.

Schönen Gruß
Georg
.JC.
Inventar
#9 erstellt: 07. Jan 2014, 23:12
Hi,


Benedictus (Beitrag #7) schrieb:
Gut waren die Pioneers, auch TEAC und die großen Sonys waren sehr gut.


ok, dann sag mal einen Topp Tipp an.
Würde mich auch interessieren,
(obwohl ich bislang mit meinem Yamaha DVD S 795 voll zufrieden bin)
also etwas, dass auch realistisch erhältlich ist.
cr
Moderator
#10 erstellt: 08. Jan 2014, 00:27
Die Einlesezeiten gehen bei manchen DVDPs eh noch (zB Panasonic), aber die Bedienung ist das Drama.
CDRWs lesen alle CD-Player der üblichen HiFi-Hersteller ab ca 2000/2001, CDPs, die mp3 lesen, gibts inzwischen auch genug....
Benedictus
Inventar
#11 erstellt: 08. Jan 2014, 10:52
Ich höre CDs auch lieber über CD-Spieler. DVD-Player nerven da häufig, da sie langsamer und lauter sind und meist keine 10er Tastatur für CDs haben.

Als gute DVD-Player der letzen Jahre kann ich empfehlen.

Pioneer DV 668, 696, 868, 989 . Die sind alle auch als CD-Player ordentlich. Der 696 wurde so günstig damals verkauft, dass er auch jetzt - wenn im Markt erhältlich - nicht viel kosten kann. Ein 737 war auch ein guter Player, aber inzwischen schon über 10 Jahre alt...

TEAC DV-7: den habe ich auch sehr gemocht. Super zuverlässig, sehr gutes Bild. Ton okay, aber nicht so gut wie bei den großen Pioneers

Arcam DV 79, 88, 27, 29: alles auch hervorragende CD-Spieler

Sony: die ES-Modelle 7700, 777 (?) und 9000 waren auch alle sehr gut gebaut und als CD-Spieler gut einsetzbar. Daneben gab es als CD/SACD-Player das Modell SCD-XA3000, das einen sehr guten Aufbau und gute Qualität hatte. Der Nachfolger SCD-XA 1200 war dagegen eine Lachnummer...


[Beitrag von Benedictus am 08. Jan 2014, 10:58 bearbeitet]
Panurg
Stammgast
#12 erstellt: 08. Jan 2014, 11:25

cr (Beitrag #3) schrieb:
Die meisten Player arbeiten im übrigen längst mit 1-Bit-Sigma-Delta-Wandlern

Ja, so war mir auch - - bereits vor Jahren.
Wird denn das aktuell noch gebaut?
Panurg
Stammgast
#13 erstellt: 08. Jan 2014, 11:51

Benedictus (Beitrag #4) schrieb:
manche sind ihr Geld wert, manche auch nicht.

Tschä. Da sagst Du was Wahres ...
Trau' dich doch einfach mal! Das ist ja gerade, worauf ich aus bin: Subjektive Urteile Erfahrener.
Ich kann unmöglich auch nur die wichtigsten™ Geräte Probe hören. Im Ladengeschäft (angenommen, es gäbe solche Läden überhaupt - diesseits eines HighEnd-Studios, wo's bei Accuphase überhaupt erst anfängt!) herrschen keine "Echtbedingungen", und hinsichtlich KHV+KH schon gar nicht.
Ich hatte in den 80ern einen Denon 1500, das war damals einer der besten.
Bei einem Verwandten habe ich dann mal einen Teac gehört, ist aber auch schon 'ne Weile her.
Was hält der hier versammelte Sach- und Fachverstand denn zB von dem hier:

http://www.advance-a...x/detail/id/85/sec/1

Ist das mit der Röhre eher Show, oder ist das eine gute Idee?
Benedictus
Inventar
#14 erstellt: 08. Jan 2014, 14:18
Also Geräte die mir klanglich gefallen haben?

Atoll CD 80/ CD 100
Audio Analogue Paganini
Audionet ART
Audiomeca CD

alles europäische Modelle, die mir sehr gut gefallen haben.
Tywin
Inventar
#15 erstellt: 08. Jan 2014, 15:25
Hallo,


worauf ich aus bin: Subjektive Urteile Erfahrener.


Ich habe seit der Einführung digitaler Player weit über 100 Geräte besessen/benutzt und auch derzeit habe ich diverse digitale Player in Betrieb. Ich kann und konnte zwischen dem billigsten CD-ROM Laufwerk und dem teuersten SACD-P niemals einen relevanten hörbaren Unterschied wahrnehmen. Meine Erfahrungen decken sich auch mit den folgenden Publikationen:

http://www.elektronikinfo.de/audio/cd.htm#Player
http://www.hifiaktiv.at/?page_id=177
http://www.hifiaktiv.at/?page_id=192

Es gibt aber wirtschaftlich orientierte Kreise die gerne Unterschiede herbei schwallern, wo keine sind und auch keine sein sollten. Sehr unterhaltsam ist so etwas in den Schwurbelblättern Audio/Stereo/Stereoplay und Co. zu konsumieren.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 08. Jan 2014, 15:26 bearbeitet]
cr
Moderator
#16 erstellt: 08. Jan 2014, 16:13
Was es da zum Probehören gibt, möchte ich wissen, aber jeder wie er meint.
Mein Favorit wegen der Bedienbarkeit ist im übrigen der. Ich würde mir keinen anderen kaufen, leider habe ich so viele, dass ich die nächsten 20 Jahre keinen mehr brauche.

http://www.tascam.eu/de/cd-6010.html
Der kann all das, was in den 90er Jahren ein selbstverständlicher Komfort war und wo man jetzt lange suchen kann. Über den Klang zu diskutieren ist sowieso müßig. Wenn schon übers Design, manche mögen so was halt nicht.
get_the_hjk
Gesperrt
#17 erstellt: 08. Jan 2014, 18:40

Ich kann und konnte zwischen dem billigsten CD-ROM Laufwerk und dem teuersten SACD-P niemals einen relevanten hörbaren Unterschied wahrnehmen.


Du Armer, ich fühle wirklich mit dir, du weißt leider gar nicht, was dir bisher entgangen ist,
und du wirst es auch nie erfahren.



CM

Ps.

@Panurg:
Falls du für unter 600 € an einen Magnat MCD-850 kommen solltest, zugreifen, mehr geht für den Preis nicht.


[Beitrag von get_the_hjk am 08. Jan 2014, 18:53 bearbeitet]
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