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Suche hochwertigen DSP/Equalizer um Raumprobleme in den Griff zu bekommen

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Autor
Beitrag
Joey911
Inventar
#1 erstellt: 18. Sep 2016, 10:10
Hallo zusammen,

seitdem ich in eine neue Wohnung gezogen bin, habe ich leider ein extremes Bassproblem. Bei 40Hz ist der Bass recht schmalbandig extrem überhöht. Es geht nahezu nur vom rechten Lautsprecher aus, aber da ist auch durch größere Veränderungen der Aufstellung nicht viel zu machen.

Und eine Änderung des Hörplatzes ist nicht möglich. Von daher sehe ich nur noch den Ausweg über
1. Helmtholz Resonatoren (noch nicht probiert und wahrscheinlich für 40Hz nicht "optisch sinnvoll" im Wohnzimmer unterbringbar
2. ein Equalizer / DSP

Wenn es ein Equalizer / DSP würde, sollte es schon sehr hochwertig sein. Ich hatte mal einen Lyngdorf TDAI-2170 zum Testen zuhause (noch in der alten Wohnung) und war nicht so begeistert. Es klang irgendwie immer "künstlich"
Rest der Anlage:

Lautsprecher: Isophon Vieta Masterpiece Edition mit Keramik Hochtöner
Vorverstärker: AVM Evoultion V2
Endstufen: 2x AVM Evolution M5


Preisrahmen ist offen, je nachdem was man ausgeben muss um etwas wirklich gutes zu bekommen. 1000 - 2000 wären ok.
Habt ihr Ideen?

Grüße
Fanta4ever
Inventar
#2 erstellt: 18. Sep 2016, 10:52
Hallo,

würde ich mal testen DSPeaker Anti-Mode 2.0 Dual Core

LG
ingo74
Inventar
#3 erstellt: 18. Sep 2016, 10:53
Dirac oder Acourate wäre das, was ich empfehlen würde
dejavu1712
Inventar
#4 erstellt: 18. Sep 2016, 12:05
Wenn Du dich mit der Materie intensiv und eingehend beschäftigen willst, sind Dirac und Acourate mMn sehr probate Mittel um gezielt einzugreifen.
Mit dem Antimode DC 2.0 kann man automatisch einmessen lassen und dann zusätzlich das Ergebnis bei Bedarf nach seinen Vorlieben verändern.

Falls Du breit bist den Vorverstärker zu tauschen gibt es noch eine weitere nette Optionen http://www.audiovero.de/preamp-14-cleanvolver.php
ingo74
Inventar
#5 erstellt: 18. Sep 2016, 12:41

dejavu1712 (Beitrag #4) schrieb:
Wenn Du dich mit der Materie intensiv und eingehend beschäftigen willst, sind Dirac und Acourate mMn sehr probate Mittel um gezielt einzugreifen.

Bei Acourate hast du recht, das ist nicht plug&play, Dirac schon, das ist von der Bedienung her auf dem (einfachen) Niveau eines Antimode 2.0 oder aktuellen AVR-Einmesssystemen.
Joey911
Inventar
#6 erstellt: 18. Sep 2016, 12:59
Wäre dann ein MiniDSP DDRC-22A das was ich suche? Das wäre ja ein Dirac in HW integriert.
Kann der klanglich "mithalten" oder ist die Hardware eventuell nicht so gut?
ATC
Inventar
#7 erstellt: 18. Sep 2016, 13:32
Hallo,

wenn dir ein Lyngdorf TDAI 2170 schon zu "künstlich" klingt,
dieser belässt nämlich das Klangbild im Mittel/Hochtonbereich ziemlich bestehen,
wirst du eventuell mit anderen DSPs noch unzufriedener sein als damit, weil hier noch viel mehr eingegriffen wird und sich das Klangbild stärker verändert.

Das ist bei diversen AVRs, aber auch Dirac und sogar dem Antimode 2.0 welches eigentlich nur bis 500Hz automatisch korrigiert der Fall,
das sich das Klangbild hier sehr vermutlich noch mehr verändern wird,
so war es auf jeden Fall bei mir Zuhause.

Für dein Problem gibt es aber auch eine Lösung bei welchem du nicht in den Frequenzgang eingreifen müsstest,
ein "Aktiver Absorber", der BagEnd e-trap könnte dein beschriebenes Problem einfangen , und ist ja nicht sehr groß.

Eine sehr günstige Lösung könnte aber auch sein einen guten EQ einzuschleifen,
man kann ja ein Profigerät versteckt einsetzen,
welcher die Frequenzen in Ruhe lässt welche nicht mit einem Regler verändert werden,
bspw. gibt es einen BSS Opal 966 für 200-250€ gebraucht oder etwas teurer neu.

Ein Test der jeweiligen Lösung wird dir zeigen ob sie zufriedenstellt oder dann doch nicht.

Der aktive Absorber welcher das Problem fast an der Wurzel packt wäre meiner Meinung nach der sinnvollste Schritt...
Devadetta
Neuling
#8 erstellt: 18. Sep 2016, 13:48
also bevor ich noch mehr Geld in Gerätschaften ausgebe, würde ich es erst einmal Komerziell probieren, also andere Kabel , und ich hatte ähnliche Probleme mit einfachen Teppichen gelöst, ( bei mir war alles mager vom Klangbild oder einen Nachhall,) Die teuersten Geräte taugen nichts, wenn der Ort falsch gewählt ist
Fanta4ever
Inventar
#9 erstellt: 18. Sep 2016, 17:00

Devadetta (Beitrag #8) schrieb:
also bevor ich noch mehr Geld in Gerätschaften ausgebe, würde ich es erst einmal Komerziell probieren

Aha, den Satz verstehe wer will....

also andere Kabel

Die werden das Problem sicher nicht lösen.

und ich hatte ähnliche Probleme mit einfachen Teppichen gelöst

Mit einem Teppich wirst du das beschriebene Bassproblem nicht lösen können, aber schaden wird er auch nicht und er macht warme Füße

Die teuersten Geräte taugen nichts, wenn der Ort falsch gewählt ist

Stimmt, deshlab gibt es ja Geräte wie die bereits genannten die entgegenwirken können.

LG


[Beitrag von Fanta4ever am 18. Sep 2016, 17:02 bearbeitet]
Devadetta
Neuling
#10 erstellt: 18. Sep 2016, 17:09
Fanta, wenn ein Lautsprecher bevorzugt wird, liegt der Verdacht nah, das Abschirmung oder weichenunterschiede nicht ausgeschlossen werden sollten, daher Kabeltausch, starke Resonanzstörungen, verursachen aber auch, Marmorböden, oder ungünstig eingerichteten Raum, all das weiss man nicht. Jeder hat auch andere Erfahrungen
ATC
Inventar
#11 erstellt: 18. Sep 2016, 17:40
Vllt sitzt auch ein Alien im rechten Lautsprecher....
Joey911
Inventar
#12 erstellt: 18. Sep 2016, 18:30
Ich denke weder ein Alien noch andere Kabel etc. sitzen im rechten Lautsprecher - wegen des Aliens hab ich extra nochmal nachgeschaut!
Das ganze ist eher ein Raumakustisches Phänomen, da der ganze Raum nicht "einfach" 4 Wände hat, sondern 3,5 Wände, dann geht es in Flur, Esszimmer und Küche über.
Boden ist Parkett und darüber ein Teppich. Vorhänge sind schon da und auch Schaumstoffabsorber probiere ich gerade aus. Das ist aber alles nur im Hoch-/Mittelton relevant.

Das Bassproblem löse ich nur mit einer der sonst beschriebenen Lösungen. Die aktive Falle ist natürlich interessant, aber doch recht happig im Preis.
Ein reiner professioneller EQ ist auch eine Überlegung, der verlinkte ist nur leider zu groß um ihn irgendwo unterzubringen denke ich.
Aber du könntest recht haben, dass mich die anderen Systeme nach meiner Lyngdorf Erfahrung auch nicht glücklich machen, weil einfach "zu viel" korrigiert wird. Ich weiß nicht genau wie ich mein Problem mit dem Lyngdorf beschreiben soll... es war als wäre die Abtastung zu niedrig gewesen und dass dadurch Informationen verloren gegangen sind was wiederrum die Musik "künnstlich" erscheinen ließ. So würde ich meine Erfahrung vom Klangbild her beschreiben. Aber den Lyngdorf hatte ich wie gesagt in der alten Wohnung getestet die akustisch eigentlich ziemlich gut war. Vielleicht war auch das das Problem - es gab nicht sonderlich viel zu korrigieren und dann war mir meine AVM Kombi im Gesamten lieber als der Lyngdorf.

Der verlinkte Vorverstärker ist ein guter Tipp, aber mir gefällt er einfach optisch nicht... (ich mag einach keine blauen Displays). Der AVM V2 ist von der Bedienung und der Optik einfach perfekt - ihm fehlen lediglich Digitale Eingänge, aber das konnte ich bislang verschmerzen und habe jetzt auch einen Wandler.


[Beitrag von Joey911 am 18. Sep 2016, 18:31 bearbeitet]
MaV3RiX
Stammgast
#13 erstellt: 18. Sep 2016, 18:57

Joey911 (Beitrag #6) schrieb:
Wäre dann ein MiniDSP DDRC-22A das was ich suche? Das wäre ja ein Dirac in HW integriert.
Kann der klanglich "mithalten" oder ist die Hardware eventuell nicht so gut?


Ich setze seit zwei Wochen das miniDSP 10x10 HD in meiner 5.1 Anlage als Matrix, X-Over und PEQ ein. Für Dich (zwei Kanal) würde dann natürlich das 4x10 HD reichen. Das 2x4 HD würde ich übrigens nicht nehmen, da hier zwangsläufig der Pegel sinkt. Bei dem Gerät kann man den Ein-/Ausgang leider nicht korrekt einstellen.
Ich konnte keinerlei negative Einflüsse auf den Klang feststellen. Das Rauschen ist sehr gering.
Allerdings habe ich das Gerät auch manuell eingestellt (Messung mit Entsprechendem Micro und REW). Das Gerät kann das nicht selbst, aber das wollte ich auch gar nicht.
Ich habe das gleiche Problem wie Du (Mode(n) um 40Hz), das ich sehr gut eindämmen konnte. Natürlich habe ich auch gleich den Rest des Frequenzbandes begradigt.
ATC
Inventar
#14 erstellt: 18. Sep 2016, 19:07

Joey911 (Beitrag #12) schrieb:

Ein reiner professioneller EQ ist auch eine Überlegung, der verlinkte ist nur leider zu groß um ihn irgendwo unterzubringen denke ich.


Er ist nicht sehr tief, und im Vergleich zu vielen anderen EQs lässt er tatsächlich alles in "Ruhe" was nicht per Schieberegler eingestellt wird,
vllt findest du ja doch einen Platz, ist ja kaum größer als ne gute Steckdosenleiste.
Lichtboxer
Inventar
#15 erstellt: 18. Sep 2016, 19:24
Wie wäre es damit, im hinteren Bereich (diagonal gegenüber der rechten Box) eine dritte Vieta aufzustellen, um nur mit dem Bassabteil eine Art DBA aufzubauen?

Dann wären die eigentlichen Fronts DSP-frei. Für den Absorber in Form der dritten Vieta benötigt man dann noch ein Aktivmodul und ein DSP als Weiche und für die Verzögerung.
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