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Umwelt oder Klang?

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vanye
Inventar
#1 erstellt: 17. Apr 2010, 15:25
Herr Kurt W. Hecker, Vorstand der High-End-Society, vertritt in Brüssel die Interessen der europäischen HiFi-Branche vis-a-vis drohender neuer Regelungen rund um das „Eco Design“. Kurz zusammengefasst will die EU Stromverbrauch, eingesetzte Materialien etc. bei Elektrogeräten unter Gesichtspunkten des Umweltschutzes allgemeinverbindlich regeln. Schlechte Nachrichten für High-Ender: Sollten diese Regelungen tatsächlich auch für den Audio-Bereich gelten, kann es sein, dass lieb gewonnene Energiefresser, wie z.B. Class A Verstärker auf den Schuttabladeplatz der Zeit verfrachtet werden müssen.

Herr Hecker wendet sich jetzt in einem Interview in der Stereoplay an eine breitere Öffentlichkeit. Er äußert plakativ die Befürchtung, dass es zukünftig keine Class A oder Röhrenverstärker mehr geben wird, sondern nur noch Schaltverstärker – unter anderem mit der Konsequenz (Schreck lass nach), dass es kaum noch Klangunterschiede zwischen Verstärkern geben wird.

Wie steht Ihr zu dieser Frage? Ist Euch der Schutz der Umwelt die liebgewonnenen Stromfresser in der Anlage wert? Oder findet Ihr, dass lieber andere Opfer für den Umweltschutz bringen sollen, während bei Euch im Hörzimmer die Röhren glühen? Vielleicht sollten die Hersteller sich auch einfach nur auf den Hosenboden setzen und beides liefern: Guten Klang, der umweltverträglich ist?

Meine Meinung – auch wenn Ihr mich dafür wahrscheinlich (hoffentlich nur verbal) prügeln werdet – ist, dass ich gerne auf die Stromfresser verzichte, wenn damit der Umwelt geholfen wird. Dadurch werde ich „meine“ Musik nicht weniger genießen.

Gruß
vanye
das.ohr
Inventar
#2 erstellt: 17. Apr 2010, 16:28
Der Umwelt helfen?
Hallo,
hat man mal darüber nachgedacht, dass ein Liter Benzin ca. 10 kWh liefert und..., dürfen Sportwagen und die so airodynamischen Geländewagen mit ihren >200kW noch auf deutschen Straßen mit 250 km/h fahren?

Wenn ich fünf Stunden Musik höre, dann sind das ca. 2,5 KWh, die dann auch noch zum größten Teil (außer an warmen Tagen im Sommer) mit ihrer Abwärme die Zimmerheizung reduzieren bzw. in der Übergangszeit komplett ersetzen.

Also aus meiner Sicht, der total falsche Ansatz. Vorher sollten Sport- und Geländewagen auf Fernverkehrsstraßen und Autobahnen verboten werden und das Tempolimit 130 km/h kommen! (nein, ich bin nicht dafür)

Frank
Argon50
Inventar
#3 erstellt: 17. Apr 2010, 16:38
Hallo!


das.ohr schrieb:
Vorher sollten ...

...die anderen anfangen, oder?

Hey, damit stehst du nicht allein und darum ändert sich auch meist nichts.
Nicht nur in diesem Zusammenhang!


vanye schrieb:
...unter anderem mit der Konsequenz (Schreck lass nach), dass es kaum noch Klangunterschiede zwischen Verstärkern geben wird.

Na das erstaunt mich jetzt aber, ich dachte doch jedes einzelne Bauteil hat seinen Eigenklang.


EDIT:
Es geht bei den angedachten (Neu-)Regelungen ja nicht nur um HiFi-Geräte sondern allgemein um Elektrogeräte und da macht selbst Kleinvieh auf die Masse gesehen ordentlich Mist.

Daher von mir ein großes DAFÜR!


Grüße,
Ludwig



[Beitrag von Argon50 am 17. Apr 2010, 16:41 bearbeitet]
Amperlite
Inventar
#4 erstellt: 17. Apr 2010, 16:44

vanye schrieb:
Sollten diese Regelungen tatsächlich auch für den Audio-Bereich gelten, kann es sein, dass lieb gewonnene Energiefresser, wie z.B. Class A Verstärker auf den Schuttabladeplatz der Zeit verfrachtet werden müssen.

Class-A weine ich keine Träne nach. Sinnlose Elektroheizung ohne Mehrwert. Nebenbei betrache man den deutlichen Mehrverbrauch bei der Herstellung. Die Kühlkörper dieser Kisten erfordern gut doppelt soviel Aluminum wie vergleichbare A/B-Amps.
BioZelle
Stammgast
#5 erstellt: 17. Apr 2010, 17:14
Ich finde das alles vom Ansatz her eine gute Sache. Wenn es die Hersteller nicht schaffen die Geräte so zu bauen, dass sie mit den neuen Richtlinien zu vereinbaren sind, dann sind die Geräte eben einfach nicht mehr zeitgemäß. Zugegebenermaßen sind die heutigen Geräte eh nicht Zeitgemäß, 30 Jahre alte Technik in neuem Gewand, mehr nicht.
Vielleicht sollte man sich daran gewöhnen, dass in Zukunft keine fetten 30kg schweren Monos die LS antreiben, sondern ein winzig kleines Gerät.
Es wird Zeit für neue Innovationen in der Hifi-Branche, denn nur der Fortschritt zählt.
[ironie]Ich habe allerdings großes Mitleid mit den armen Herstellern, die sich jetzt wieder anstrengen müssen und nicht auf 30 Jahre alte Technik zurückgreifen können.[/ironie]

@das.ohr: Mit dem Finger auf andere zeigen ist auch nicht gerade die feine Art. Deine 2,5 kWh sind ebenso unnötig verschwendete Energie, wenn man bedenkt, dass es sicher auch mit weniger gehen würde! (bitte nicht persönlich nehmen, ist nicht böse gemeint :))

Gruß
BioZelle
john_frink
Administrator
#6 erstellt: 18. Apr 2010, 00:16
2 Gründe, die dagegen sprechen:

1. Wieviele Class A Verstärker gibt es heute noch auf dem Markt? Wieviel machen die aus? 1-5% wenn's hockommt?!

2. Schonmal an die wichtigen Röhrenamps gedacht? Vox, Marshall, Mesa Bogie, Orange, H&K etc.???? Die könnten allesamt dicht machen - das wäre wie, wenn ich ab sofort Stradivari verbieten wollte, weil die Edelhölzer nehmen...
Fhtagn!
Inventar
#7 erstellt: 18. Apr 2010, 09:03

john_frink schrieb:
2 Gründe, die dagegen sprechen:

1. Wieviele Class A Verstärker gibt es heute noch auf dem Markt? Wieviel machen die aus? 1-5% wenn's hockommt?!

2. Schonmal an die wichtigen Röhrenamps gedacht? Vox, Marshall, Mesa Bogie, Orange, H&K etc.???? Die könnten allesamt dicht machen - das wäre wie, wenn ich ab sofort Stradivari verbieten wollte, weil die Edelhölzer nehmen...


Volle Zustimmung! Wobei ich 1-5% bei Class-A noch reichlich hoch gegriffen finde.
Musiker scheinen in Brüssel auch nicht anwesend zu sein.

Wieder mal Symbolpolitik von nicht durch den Souverän legitimierten Beamten. Sowas kommt dabei raus, wenn man seine Legislative abgibt.

Wer NICHT einmal im Jahr in den Urlaub fliegt, hat genug Energie gespart um seine HiFi Analge über Jahre hinweg guten Gewissens zu versorgen.
Boettgenstone
Inventar
#8 erstellt: 18. Apr 2010, 09:49
Tach,

Argon50 schrieb:
Hallo!


das.ohr schrieb:
Vorher sollten ...

...die anderen anfangen, oder?

Hey, damit stehst du nicht allein und darum ändert sich auch meist nichts.
Nicht nur in diesem Zusammenhang!

Nö, er hat damit schon Recht, das würd als Nachdenkbehelfsbrechstange vielleicht mehr bewirken denn ohne Nachdenken kannstes mit dem Umweltschutz eh vergessen.


BioZelle schrieb:
Ich finde das alles vom Ansatz her eine gute Sache. Wenn es die Hersteller nicht schaffen die Geräte so zu bauen, dass sie mit den neuen Richtlinien zu vereinbaren sind, dann sind die Geräte eben einfach nicht mehr zeitgemäß. Zugegebenermaßen sind die heutigen Geräte eh nicht Zeitgemäß, 30 Jahre alte Technik in neuem Gewand, mehr nicht.
Vielleicht sollte man sich daran gewöhnen, dass in Zukunft keine fetten 30kg schweren Monos die LS antreiben, sondern ein winzig kleines Gerät.
Es wird Zeit für neue Innovationen in der Hifi-Branche, denn nur der Fortschritt zählt.
[ironie]Ich habe allerdings großes Mitleid mit den armen Herstellern, die sich jetzt wieder anstrengen müssen und nicht auf 30 Jahre alte Technik zurückgreifen können.[/ironie]

Es wurd ja auch schon gesacht, große Monos waren eigentlich immer selten, dieser Extremteil vom Hobby macht überhaupt keinen Ausschlag beim Energiesparen, warum da Ansetzen wos nix bringt?
Beschäftigung vortäuschen? Stehen demnächst neue Verhandlungen über SWIFT mit den USA bevor?

Angesichts des HD Booms würds energiespartechnisch deutlich mehr bringen alle Fernseher über 32" Diagonale und Grafikkarten mit über 150W Verbrauch zu verbieten. Die fressen durch die Bank mehr als der heutige Durchschnittsverstärker. Denn sowas gibts zuhauf sogar in Haushalten denen Hifi eigentlich am Hintern vorbei geht und nicht bloß als kleine Menge einer Freakgemeinde...
Schmids-Gau
Stammgast
#9 erstellt: 18. Apr 2010, 09:59
Das ganze bezieht sich auf

vanye schrieb:
Elektrogeräte[n] unter Gesichtspunkten des Umweltschutzes

und hat insofern meine volle Zustimmung.

Dadurch werden Hersteller gezwungen, ihre Produkte energieeffizienter herzustellen, wobei die Regelung den ganzen Prozess Herstellung-Nutzung-Entsorgung berücksichtigt. Ist unter Umweltschutzgesichtspunkten imho absolut notwendig.

Ob man sich deswegen gleich neue Hifi-Geräte anschaffen muss, ist eine andere Frage, da bei der fachgerechten Entsorgung der alten Geräte auch wieder eine Umweltbelastung entsteht.

Auf Klass-A-AMPs zu verzichten fällt mir erlichgesagt nicht wirklich schwer, wobei meine Kette insgesamt zugegebenermaßen auch nicht wirklich sparsam ist (die Menge macht's )

Dass den High-Endern dabei ihre Spielzeuge weggenommen werden ist doch nur ein Nebeneffekt...
TShifi
Stammgast
#10 erstellt: 18. Apr 2010, 10:08

Herr Hecker wendet sich jetzt in einem Interview in der Stereoplay an eine breitere Öffentlichkeit. Er äußert plakativ die Befürchtung, dass es zukünftig keine Class A oder Röhrenverstärker mehr geben wird, sondern nur noch Schaltverstärker – unter anderem mit der Konsequenz (Schreck lass nach), dass es kaum noch Klangunterschiede zwischen Verstärkern geben wird.



Diskussionsstoff für die Masse.
Was soll die Schwubbelpresse auch noch schreiben?

Und SACD und DVD Audio ersetzt die CD, UKW ist auch schon seit 2 Jahren abgeschaltet, DAB ist die Radiozukunft und die Altgeräte-Entsorgungsverordnung dämmt die Flut der Billiggeräte ein aber ruiniert die anderen Hersteller etc..

Was wurde darüber in den Blättchen und Foren nicht alles geschrieben.....

Und das hat Bildzeitungsniveau:
Sollten diese Regelungen tatsächlich auch für den Audio-Bereich gelten, kann es sein, dass lieb gewonnene Energiefresser, wie z.B. Class A Verstärker auf den Schuttabladeplatz der Zeit verfrachtet werden müssen.


Puhh, das verbale Schreckgespenst ist von der Kette gelassen. Und alle haben Angst und sind empört.....



[Beitrag von TShifi am 18. Apr 2010, 10:21 bearbeitet]
BioZelle
Stammgast
#11 erstellt: 18. Apr 2010, 10:16

Boettgenstone schrieb:

Angesichts des HD Booms würds energiespartechnisch deutlich mehr bringen alle Fernseher über 32" Diagonale und Grafikkarten mit über 150W Verbrauch zu verbieten.


Die Geräte dort sind auf dem richtigen weg, siehe z.B. LED-TV. Diverse Grafikkarten die für den hausgebrauch vollkommen ausreichend sind, gibt es auch schon mit geringer Stromaufnahme.


john_frink schrieb:
Schonmal an die wichtigen Röhrenamps gedacht?

An die Hersteller von hubraumstarken Motoren im Automobilbau wird auch nicht gedacht

Gruß
BioZelle
Hendrik_B.
Inventar
#12 erstellt: 18. Apr 2010, 10:26
Hmm das ist eine interessante Frage.
Einerseits sehe ich das wie "das Ohr".
Ich nutze meine Musikanlage in der Übergangszeit ebenfalls als Heizung:^^
1. AVR
2. Mono 1
3. Mono 2
4. Subwoofer
5. PS3
6. LCD

Schon recht viel, nur um mal ne Mp3 zu hören, oder n kleinen Film zu schauen. Aber hilft nix, so ist eben das Hobby!

Aber ich denke man sollte immer bei sich selber anfangen.
Ich spare die KWHs beim Autofahren. Mein Auto macht optisch zwar sehr wenig her, verbraucht wiederum aber wenig sprit.
Im Sommer fahre ich (fast) nur Fahrrad oder nutze das Semesterticket.


PS: Was mich wirklich mal interessieren würde, ist der Stromverbrauch. Kann man sich irgendwo solche ganz stupiden Strommessgeräte leihen?
Ich hab mir bei feinkost-aldi so eins gekauft, das ist aber seltendämlich und zeigt irgendwelchen murks an

und genießt eure Anlagen!
john_frink
Administrator
#13 erstellt: 18. Apr 2010, 11:06


An die Hersteller von hubraumstarken Motoren im Automobilbau wird auch nicht gedacht


Der Unterschied ist der, dass Hubraumstarke Motoren im Gegensatz zu Röhrenamps nicht die wirklichen E Gitarrenverstärker sind - da sehen Transen eben kein Land. High End Verstärker sind mir vollkommen schnuppe, aber wenn es um den feinen Klang einer Paula an einem schön warmen AC 30 geht, verstehe ich kein Spass!
Das ist Kultur.

Man sollte sich mal vor Augen halten, was so'ne Verordnung an Kosten verursacht - die Umwelt und Energiebilanz wird auch nicht gerade lusitg:

- Abgeordnete von über 10 Ländern reisen zu Konferenzen, es wird gelabert, Präsentationen gehalten, Papiere verteilt, das ganze geht über Wochen. Der Aufwand ist beträchtlich.

- Schonmal eine Energie, oder Umweltbilanz der Herstellung von Elektrogeräten gesehen? Da muss Stahl geschmolzen, Platinen geätzt, Kunstoff entwickelt, geformt, gespritzt, aus Rohöl gewonnen werden, Seltene Erden verbraucht, mit Laser gefräst, Lacke gesprüht etc.

- Was passiert bei der Entsorgung? Stahl geschmolzen, Platinen geätzt usw....


Allein der Austausch eines Geräts macht so eine Verordnung hinfällig.

Da sind die paar Megawatt, die durch ein paar Röhren verursacht werden ein laues Lüftchen, nicht mehr!
RoA
Inventar
#14 erstellt: 18. Apr 2010, 11:09
Der überschüssige Energieverbrauch von Class A Endstufen dürfte zwar nicht einmal 0,000.000.001 Promille des EU-weiten Energieverbrauchs ausmachen, trotzdem begrüße ich die Diskussion. Macht bitte auch unsere Benzin-Rasenmäher sparsamer und zwingt die Eigentümer zur jährlichen Abgasuntersuchung! Und natürlich sage ich ja zu E-Motoren bei der Formel 1, scheissegal, dass hunderte Tonnen an Material und 1.000e Crew-Mitglieder von einem Rennort an den nächsten transportiert werden müssen - und zwar mit dem Flugzeug!
Dr._Funkenstein
Gesperrt
#15 erstellt: 18. Apr 2010, 11:30
...ich kann mich erinnern, dass es schon vor zwanzig Jahren solche Diskussionen gab.

Damals wurde diskutiert, ob nicht jeder ein Energieverbrauchskonto bekommen sollte. Das Volumen des Kontos würde so bemessen, dass es Nachhaltigkeit ermöglicht.

Im Rahmen des Energiekontos kann dann jeder selbst entscheiden, wofür er seinen "Engergiekredit" verbraten möchte:

Alle fünf Jahre eine Fernreise und Kleinwagen

Alle zwei Jahre Fernreise und kein Auto

Keine Fernreise und ein seht-her-ich-bin-erfolgreich-Auto

35 Klass-A-Verstärker und keine Fernreise und kein Auto.

10 Röhrenverstärker und kein Auto und keine Frau.


Gruß
Fhtagn!
Inventar
#16 erstellt: 18. Apr 2010, 11:43
Sehr schönes Szenario: Willkommen in der Öko-Diktatur.
Noch steht der Öko-Gestapo ja das GG im Wege, aber das wird über Brüssel auch noch erledigt werden.

Zur Erinnerung mal den (NOCH) geltenden Artikel:

GG Art. 2 Abs. 1.: Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

Mit dem GG haben ja einige Parteien so ihre Probleme.
Live-musikhörer
Inventar
#17 erstellt: 18. Apr 2010, 11:50
[quote="vanye]Wie steht Ihr zu dieser Frage? [/quote]
Zum Glück sind wir nicht in der EU.
Zum Glück habe ich alle meine "Heizkörper", die ich für meinen Hörgenuss brauche, und ich brauche nichts mehr oder anders.

[quote="vanye"]
Ist Euch der Schutz der Umwelt die liebgewonnenen Stromfresser in der Anlage wert? [/quote]
Die Geräte, die ich habe, behalte ich auf jedem Fall. Ich fahre kaum Auto sondern fast immer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Daher sollten andere ihren Beitrag zur Schutz der Umwelt machen, bevor ich weitere Beiträge leiste.
NX4U
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 18. Apr 2010, 12:29
So, jetzt oute ich mich auch mal als "Stromsparer".

Meine alten Anlagen (2xBraun, 1xNAD; überholungsbedürftig) sind letztes Jahr eingemottet worden und es spielen "nur" noch Class D-Verstärker. Beim Datenzuspielen ist mein Wohnzimmer-Book der Allrounder für Bild und Ton, alternativ die Playstation. Daten liegen alle auf Festplatte/NAS vor (externe 2,5").
Plattenspieler und CD haben bei mir schon länger ausgedient.
Was für mich dabei eindeutig verloren geht ist die "taktile" Erfahrung mit den Medien umzugehen (gerade Vinyl und die Plattencover). Der Gewinn ist Komfort und das Gefühl was (wenn auch nur kleines) für den Umweltschutz zu tun.

Da alle meine Geräte im Bereich 5-20 Volt Eingangsspannung liegen, ist mein nächster Schritt diese mit selbst erzeugtem Solarstrom zu betreiben.

Bei der "Umwelt"-Debatte bitte nicht vergessen, das auch die Herstellung der Geräte Energie verbraucht. Daher ist ganzheitliches Denken nicht zu vernachlässigen. Gerade bei den Autos ist das extrem geworden. Hab gerade keine Zahlen parat, aber was ein neues Fahrzeug bei der Herstellung an Energie/CO2 verbraucht, muss über Jahre hinaus im Alltagsbetrieb eingespart werden um auf den selben Stand zu kommen wie wenn ein bereits vorhandenes "altes" Auto weiterbenutzt wird.
Ähnlich wird es bei allen anderen Geräten auch sein.

Grüße und entspanntes Sein
Z25
Inventar
#19 erstellt: 18. Apr 2010, 12:58
So lange das die Probleme sind, haben wir ja garkeine.......... Alles wunderbar.
ev13wt
Stammgast
#20 erstellt: 18. Apr 2010, 17:04
Die Umstellung auf bleifreies löten (ROHs) ist ein noch nicht optimierter Prozess.

Es gibt viele Probleme in der Qualität. Diese zu sichern erforderd viel Geld.

Ich bin so gesehen auch dagegen. Aber im Sinne der Umwelt dafür.
Zweck0r
Moderator
#21 erstellt: 18. Apr 2010, 17:22
Nach dem, was ich so aufgeschnappt habe, ist noch gar nicht genau bekannt, wie schädlich die Ersatzstoffe sind. Und Blei beißt nicht, wenn es recycelt und nicht illegal in Entwicklungsländern abgeladen wird

Grüße,

Zweck
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