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Derzeitig erzielbarer Preisnachlaß im High-End-Bereich ?

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Beitrag
mattx
Stammgast
#1 erstellt: 31. Mrz 2009, 13:48
Wertes Forum,

aufgrund der derzeitigen Wirtschaftslage sollte man meinen, auch beim Kauf hochpreisiger HiFi-Geräte (Neuware) einen ordentlichen Preisnachlaß zu bekommen, wie dies etwa im Autosektor oder bei Luxusuhren tatsächlich der Fall ist.

Daher war ich schon enttäuscht, als ich vor kurzem bei einem renommierten Händler in Süddeutschland vorstellig wurde und dieser mir bei einem Kauf eines teuren Vollverstärkers (Neupreis: 6000 Euro) lediglich 5% Nachlaß in Aussicht stellte.

Ist das tatächlich das übliche Branchenverhalten oder bin ich da an einen resitenten Geizkragen geraten ?

Ich gehöre wirklich nicht zur Geiz-ist-geil Fraktion, gute Ware hat eben ihren Preis, aber 10 – 15% hätte ich derzeit schon erwartet ! Üppige Gewinnmargen sollten das schon hergeben.

Wer hat Erfahrungen bei anderen Händlern und kann ein bißchen aus dem Nähkästchen plaudern ...

Grüße
Matthias
videoheini
Stammgast
#2 erstellt: 31. Mrz 2009, 13:58
Ich denke mal, dass es darauf ankommt was du kaufst. Du wirst eher bei Canton, Elac Nachlass bekommen als z.B. bei B&W. Wenn Du bei B&W Händler für z.B. 15000 Euro LS kaufst und nen Rotel für z.B. 1800 Euro wirst du evtl. auch nur 15.000 bezahlen. Soviel wie ich weiß, " dürfen " die B&W-Händler keinen Rabatt geben. Kaufst Du für 15000 Euro Elacs ein wirst du nur ca. 10000 - 12000 zahlen.


[Beitrag von videoheini am 31. Mrz 2009, 14:00 bearbeitet]
Hüb'
Inventar
#3 erstellt: 31. Mrz 2009, 14:08
Hi,

Luxusgüter - und das sind hoch- und höchswertige Hifi-Komponenten - sind relativ konjunkturunabhängig.

Wer es sich nicht leisten kann, kauft keinen Amp der 6.000-€-Klasse - egal ob er nun 200 oder 500 € sparen kann. Und wer es sich grundsätzlich leisten kann, für den spielen die Rabatte keine allzu große Rolle.

Grüße
Frank
c3pojs
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 31. Mrz 2009, 14:11
werter themenersteller
hi

einen ordentlichen Preisnachlaß zu bekommen, wie dies etwa im Autosektor oder bei Luxusuhren tatsächlich der Fall ist.

tatsächlich? kriegt man porsche und rolex jetzt billiger?
(...ich muss los!)

5% Nachlaß
... sind auch 300 euro...

zwei erklärungsversuche
durch rückläufige nachfrage ist er auf den gesamten gewinn
angewiesen.
oder er denkt wer 6000 eus für nen vestärker ausgeben will
kauft auch ohne große preisnachlässe


oder bin ich da an einen resitenten Geizkragen geraten
..auch möglich..

gruß c3
langsam
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 31. Mrz 2009, 14:44
Wenn der Händler eine Gelegenheit sieht, sein Gerät zum (annähernd) regulären Preis verkaufen zu können, wird er nur wenig Rabatt geben. Wenn das nicht der Fall ist oder er sich z.B. von der Marke trennen will, dann ist normalerweise mehr 'drin.
Andererseits, ein Händler ist keine Wohlfahrt, alles was im Laden steht muß er erstmal selber einkaufen. Und dafür braucht er Geld, was er i.d.R. nicht herumliegen hat, sondern bei der Bank leihen muss. Es ist ein einfaches Rechenexempel.
Zinsen auf der einen Seite, Verkaufserlös auf der anderen.

Gruß, l
LaVeguero
Inventar
#6 erstellt: 31. Mrz 2009, 14:45
...hängt - wie bereits beschrieben - von der Marke ab.

Ich denke, dass 10-15 Prozent Durchschnitt sind... ganz unabhängig von "der Krise" (den Zusammenhang sehe ich nämlich irgendwie nicht).

Bei manchen gibt es mehr, bei manchen gar nix.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 31. Mrz 2009, 15:19
Hi

Ich hätte eine bescheidene Frage an den TE, warst Du das erstemal bei dem Händler, oder hast Du dort schon öfters eingekauft?

Ich jedenfalls würde einem Herr, der das erste mal in meinem Laden ist und vorgibt einen Verstärker für 6000€ zu kaufen, keinen Rabatt geben!

In einer solchen Preisklasse entscheidet man sich nicht direkt für ein Gerät, da will man probieren und vergleichen, oder?

Ich würde den Eindruck gewinnen, das hier ein Rabattjäger unterwegs ist, der eh schon in 20 Läden nach dem besten Preis gefragt hat und dann beim Int.händler kauft!

Vielleicht hast Du aber auch vergessen, die ganze Geschichte zu erzählen und ich habe deswegen eine falsche Vorstellung von der Sache gewonnen!


ruedi01
Gesperrt
#8 erstellt: 31. Mrz 2009, 15:27
Nichts wäre für die Anbieter von Hifi der Spitzenklasse (ich vermeide jetzt mal das Wort 'hohes Ende') schlimmer, als ein Verramschen ihrer Produkte, wie das bei den klassischen Mainstream-Anbietern durchweg der Fall ist.

Erstens würden die Margen in den Keller gehen und zweitens würde der gute Ruf unter Discount-Preisen leiden, was wohl am schlimmsten wäre.

Deshalb verkaufen Hersteller von besonders teurer U-Elektronik auch ausschließlich über vergleichsweise wenige ausgesuchte Fachhändler. Elektromärkte, große Einkaufsgenossenschaften (Euronics usw.) sowie die üblichen Internetverramscher bekommen keine Verträge. Durch die Auswahl der Händler wird vor allem darauf geachtet, dass sich einzelne Händler lokal nicht zu großen Wettbewerb liefern können.

Dann wird die in den Markt gebrachte Menge künstlich klein gehalten. Damit nicht doch ein Teil der Ware über Umwege (graue Märkte, sog. EU-Importe usw.) wieder als Billigware zurückfließt und die Preise kaputt macht.

Und dann gibt es idR. noch großzügige Garantie- und Kulanzregelungen, die natürlich nur in Anspruch genommen werden können, wenn man ein reguläres Gerät über einen offiziellen Händler erworben hat.

Der Händler hat bei den Preisverhandlungen mit dem Kunden enge Grenzen, die er idR. nicht übertreten darf. Bei B&W - dieses Beispiel ist ja hier schon mal angesprochen worden - ist es definitiv so, dass ein bestimmter Rabatt nicht überschritten werden darf. Das weiß ich von einem befreundeten B&W-Händler. B&W schickt immer wieder anonyme Testkäufer los, um die Händler zu kontrollieren....

Gruß

RD
mattx
Stammgast
#9 erstellt: 31. Mrz 2009, 16:15
Hallo "Gleen Fresh",

beim selben Händler habe ich vor 2 Jahren ein Lautsprecher Pärchen für über 10K neu gekauft. Damals gab es dieselben 5%, das habe ich akzeptiert, da ich sehr gut beraten wurde, ausgiebig probehören durfte und der Händler die LS persönlich anlieferte (100km Fahrt).

Vielleicht habe ich mir auch deshalb etwas mehr erwartet, als kleines Dankeschön sozusagen, zudem wäre eine Lieferung frei Haus diesmal unnötig, würde das Teil einfach dort abholen.


Hallo "Langsam",

der Amp stammt vom französischen Hersteller Jadis, mein Händler hat diese Marke erst seit letztem Herbst im Programm, will also sicher nicht schnell abverkaufen. Sicher ein Grund, daß er nicht zu mehr verhandlungsbereit ist.

Er sagt auch, daß er von der Krise derzeit noch wenig spürt, was ich aber eher als Taktik werte.

Insgesamt bin ich mit ihm aber sehr zufrieden und werde wohl auch trotzdem kaufen, da mich die Hörprobe sehr überzeugt hat, aber etwas in der Größenordnung von 10% hätte ich schon erwartet. Bin einfach etwas enttäuscht, mehr nicht.


Hallo "Hüb",

prinzipiell hast Du ja recht, Luxusgüter waren in der Tat über die letzten Jahre relativ konjunkturunabhängig.

Man kann sogar sagen, der Luxusmarkt ist insgesamt gewachsen, ebenso der Billigbereich, beides zu lasten der Mittelklasse, siehe Kaufhaussterben. Man kauft bei Aldi so billig wie möglich, gönnt sich aber zwischenrein auch mal den teuren Champagner vom Nobelhändler.

Nur hat sich dies durch die aktuelle Krise prinzipiell geändert, denn diese Krise ist mittlerweile auch bei den gut betuchten angekommen. Porsche verkauft z.B. weltweit 30% weniger als vor einem Jahr, obwohl diese Marke trotz aller kleineren Krisen der letzten Jahre gegen den Trend immer weiter zulegen konnte.


Hallo "Ruedi",

Zustimmung meinerseits, ich widerspreche Dir keineswegs.

Nur was die B&W Politik anbetrifft muß man einfach sagen, daß sich eben nur dieser eine Hersteller aufgrund seiner fast schon marktbeherrschenden Position im hochwertigen Lautsprechermarkt solches Gebahren leisten kann.

Ich erinnere mich an Mercedes vor vielleicht >= 20 Jahren, da mußte man bei einigen Modellen satte Aufschläge zahlen, wenn man nicht viele Monate auf die neue Karre warten wollte...


Grüße
Matthias
ruedi01
Gesperrt
#10 erstellt: 31. Mrz 2009, 16:32
mattx schrieb:


Nur was die B&W Politik anbetrifft muß man einfach sagen, daß sich eben nur dieser eine Hersteller aufgrund seiner fast schon marktbeherrschenden Position im hochwertigen Lautsprechermarkt solches Gebahren leisten kann.


Das sehe ich genauso und füge hinzu, dass B&W Lautsprecher, vor allem die 7ner und die 8er Serie m.E. grundsätzlich überteuert sind.

Gruß

RD
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 31. Mrz 2009, 18:11
Gerade bei B&W habe ich in letzter Zeit gute Rabatte gesehen.

Auch bei anderen Herstellern. Bei Produkten von kleinen Klitschen sieht es aber merkwürdig aus, wenn der Händler mal eben 50% Preisnachlass geben würde.

Würde sich rumsprechen, dass es eine Rolex für 100€ geben würde, würde sich auch keiner mehr für die Marke interessieren.
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 31. Mrz 2009, 18:14

ruedi01 schrieb:
mattx schrieb:


Nur was die B&W Politik anbetrifft muß man einfach sagen, daß sich eben nur dieser eine Hersteller aufgrund seiner fast schon marktbeherrschenden Position im hochwertigen Lautsprechermarkt solches Gebahren leisten kann.


Das sehe ich genauso und füge hinzu, dass B&W Lautsprecher, vor allem die 7ner und die 8er Serie m.E. grundsätzlich überteuert sind.

Gruß

RD


Dem stimme ich ebenfalls voll zu und insofern kann ich noch weniger den Hype um B&W verstehen!

@mattx
Wie man sieht, hat die von mir angesprochene Vorgeschichte gefehlt!

Ich entschuldige mich trotzdem, falls meine Worte vielleicht etwas hart rübergekommen sind!

Allerdings steckt doch ein Stückchen Wahrheit und eigene Erfahrung in meinem Text!

Blau_Bär
Stammgast
#13 erstellt: 01. Apr 2009, 09:31

Hüb' schrieb:
Hi,

Luxusgüter - und das sind hoch- und höchswertige Hifi-Komponenten - sind relativ konjunkturunabhängig.

Wer es sich nicht leisten kann, kauft keinen Amp der 6.000-€-Klasse - egal ob er nun 200 oder 500 € sparen kann. Und wer es sich grundsätzlich leisten kann, für den spielen die Rabatte keine allzu große Rolle.

Grüße
Frank
:prost


Das bei Luxusgütern wohl richtig.
Maybach spürt die Krise kaum.
Der Verkauf von Mega-Yachten (wie der Name sagt im Preissegment von mehreren Millionen - EURO) bemerkt die Krise überhaupt nicht!!! Eher das Gegenteil!!!
(siehe u. a. Herr Würth
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,616042,00.html
)

B & W als Gralshüter/Grabwächter des Rabattgesetzes?
Die halte ich auch für völlig überteuerte Produkte im Verhältnis zum Gebotenen. Da kann man nur hoffe, daß möglichst viele "aufwachen", das erkennen und somit die Preispolitik ad absurdum führen.

Viele Grüße
Jörg


[Beitrag von Blau_Bär am 01. Apr 2009, 09:35 bearbeitet]
sm.ts
Inventar
#14 erstellt: 01. Apr 2009, 10:13
Hallo,

das ist die Krux an der Sache das die teuren Komponenten meistens am wenigsten Nachlass abgeben.
Ich habe bei meinem "Stammhändler" immer gut Rabatt bekommen, bin eben "pflegeleicht" und kauf dann nicht im Internet wenns ein wenig billiger ist.
lonestarr2
Stammgast
#15 erstellt: 01. Apr 2009, 12:36
Letztes Jahr habe ich folgende Erfahrung gemacht:
Ich war auf der Suche nach neuen StereoLautsprechern, wollte ca. 5000-6000,- ausgeben (absolute Obergrenze war 8000,-).
War bei verschiedenen Haendlern probehoeren, und natuerlich wurde auch zwanglos ueber den Preis gesprochen, meist waren die bereits erwaehnten 5% Nachlass drinn
Als ich mich dann fuer einen Lautsprecher entschieden hatte, lag der, aufgrund von Ausstattung und Finish bei UVP 8900,- , der gleiche Speaker ohne ExtraFinish war bei 6900,-.
Als ich nun am Hin- und Herueberlegen war, welche preiswertere Farbvariante ich nehmen solle, um mein budget nicht zu ueberschreiten, sagte der Haendler: „ Ihnen gefaellt genau diese Variante am besten? Haben aber nicht mehr im budget zu Verfuegung?“ , „Ja, genau“ , „Nun, dann ist es wohl meine Aufgabe, dies so moeglich zu machen“
Telefonat mit dem Hersteller – die Lautsprecher bekomme ich fuer 8000,-, inkl. Anlieferung (100km) und Aufstellung
Toll!!!
War Neukunde bei diesem Haendler, allerdings gingen dem mehrmalige Besuche voraus, er hat wohl meine feste Kaufabsicht erkannt.
Vielleicht also nicht immer direkt nach Nachlaessen fragen, sondern eher mit einem festen Budget arbeiten, und dann fragen, wie man die Wunschkomponente daraus realisieren kann, damit hatte ich bisher meist mehr Erfolg…
Hüb'
Inventar
#16 erstellt: 01. Apr 2009, 12:48
Hi,

das war für den Händler eine ganz einfache Abwägung: geringere Marge oder gar keine Marge.

Grüße
Frank
cptnkuno
Inventar
#17 erstellt: 01. Apr 2009, 13:28

Hüb' schrieb:

das war für den Händler eine ganz einfache Abwägung: geringere Marge oder gar keine Marge.

Das war eher die Frage durch geringen Margenverzicht einen neuen Stammkunden zu binden (er hätte ja sowieso gekauft)
Irae
Stammgast
#18 erstellt: 01. Apr 2009, 13:49
Ich würde mir da keine Gedanken machen, der Händler hat an dem Teil sicherlich immernoch ziemlich gut verdient und vermutlich sogar besser als am Model ohne extra Finish trotz höherem Rabatt.

Ich kenne zum Glück ein Paar solcher Margen (variiert nichts desto trotz sicher stark von Hersteller zu Hersteller) aber selbst über 10 % kann ich da nur lächeln.


[Beitrag von Irae am 01. Apr 2009, 14:27 bearbeitet]
langsam
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 01. Apr 2009, 13:54

Irae schrieb:
Ich würde mir da keine Gedanken machen, der Händler hat an dem Teil sicherlich immernoch ziemlich gut verdient und vermutlich sogar besser als am Model ohne extra Finish trotz höherem Rabat.

Ich kenne zum Glück ein Paar solcher Margen (variiert nichts desto trotz sicher stark von Hersteller zu Hersteller) aber selbst über 10 % kann ich da nur lächeln.



Selbst wenn die Marge 30% von oben ist - realistischer Wert - muss das Teil zunächst vorfinanziert werden.
Wenn dann 1.500 Eus als Marge übrig bleiben scheint das zuerst mal nicht wenig, aber wer weiss denn schon, wielange der Händler das Gerät stehen hatte vor dem Verkauf.

Gruß, l
Silver01
Inventar
#20 erstellt: 01. Apr 2009, 13:57
Man sollte aber bei den genannten Produkten mal davon ausgehen dass hier schon dicke Margen für den Händler drin sind- gerade dann erwarte ich einfach einen satten Rabatt- soviele Teuros gibt man wahrscheinlich nicht jeden Tag aus.

Würde mir da einer mit "kostenloser Lieferung" oder ähnlichem Sülzkram kommen, würde ich einfach zum nächsten Händler ziehn und mir dort dann ein neues Angbeot machen lassen.

Nur weil ich halt mal tausende von Euros in einen Verstärker investieren möchte- muss das noch lang nicht heissen dass ich das Geld nur so dicke habe, ich erwarte dann für mein auserkorenes Wunschgerät auch einen fairen Preis- für beide Seiten.


Gruss

Andy
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 01. Apr 2009, 14:03

Irae schrieb:
Ich würde mir da keine Gedanken machen, der Händler hat an dem Teil sicherlich immernoch ziemlich gut verdient und vermutlich sogar besser als am Model ohne extra Finish trotz höherem Rabat.

Ich kenne zum Glück ein Paar solcher Margen (variiert nichts desto trotz sicher stark von Hersteller zu Hersteller) aber selbst über 10 % kann ich da nur lächeln.


So isses!

Bei den Herstellern der üblichen Massenware, erziehlt man den Gewinn mit der hohen Stückzahl der verkauften Geräte!

Deshalb werden die Teile auch mit hohem Abschlag verkauft!

Edelmarken fahren geringe Stückzahlen bei hohen Preisen und die Margen des Hifihändlers sind ebenfalls entsprechend hoch!

Diese Formal kann man auf fast alle erhältliche Waren beziehen (Autos, Schmuck, Kleidung, etc.)!

Für mich unerklärlich, aber B&W erreicht beides, hohe Preise (Margen), gepaart mit hohen Stückzahlen!
Alles weitere zu B&W kann man bei "Blau Bär`s" Post nachlesen!

langsam
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 01. Apr 2009, 14:12

Silver01 schrieb:
Man sollte aber bei den genannten Produkten mal davon ausgehen dass hier schon dicke Margen für den Händler drin sind- gerade dann erwarte ich einfach einen satten Rabatt- soviele Teuros gibt man wahrscheinlich nicht jeden Tag aus.

Würde mir da einer mit "kostenloser Lieferung" oder ähnlichem Sülzkram kommen, würde ich einfach zum nächsten Händler ziehn und mir dort dann ein neues Angbeot machen lassen.

Nur weil ich halt mal tausende von Euros in einen Verstärker investieren möchte- muss das noch lang nicht heissen dass ich das Geld nur so dicke habe, ich erwarte dann für mein auserkorenes Wunschgerät auch einen fairen Preis- für beide Seiten.


Gruss

Andy



Du bist demnach auch bereit zu einem deutlich günstigeren Kurs zu arbeiten, weil deine Firma nichtmehr so viel für dich ausgeben will.
Irae
Stammgast
#23 erstellt: 01. Apr 2009, 14:15
langsam,

das stimmt natürlich, wobei ich inzwischen einige Händler kenne die Haient kram einer bestimmten Klasse gar nicht mehr in der Ausstellung haben sondern nur noch gegen Auftrag bestellen, weil es ihnen eh zu unattraktiv ist (was plausibel ist).

Silver01,

die "Schuld" sollte hier nicht beim Händler und zu geringem Rabatt gesucht werden, sondern im Haient Markt. Du bezahlt einfach etwas mehr für etwas weniger Produkt.


[Beitrag von Irae am 01. Apr 2009, 14:28 bearbeitet]
_axel_
Inventar
#24 erstellt: 01. Apr 2009, 14:19
Hi.

Silver01 schrieb:
gerade dann erwarte ich einfach einen satten Rabatt- soviele Teuros gibt man wahrscheinlich nicht jeden Tag aus.

Ich hoffe, der Satz nach dem "-" war nicht als Grund für den Text davor gemeint. Denn das eine hat mit dem anderen ja nun mal nichts zu tun (rational betrachtet).


Silver01 schrieb:
ich erwarte dann für mein auserkorenes Wunschgerät auch einen fairen Preis- für beide Seiten.

Und der kann ja NIE UND NIMMER der UVP sein. Denn der ist per se unfair, pure Abzocke! Oder wie?


Die Margen sind nicht gering, klar. Aber "Marge" ist ja nicht gleich "Gewinn", die ist ja nicht ohne Grund so hoch. Von der wiederholt erwähnten Vorfinanzierung mal abgesehen, sind davon ja auch Ladenmiete und -aussattung, Gehälter, Vorführgeräte (anteilig für Wertverlust nur, natürlich) zu bezahlen. Und noch einiges mehr.
Und da Hifi kein Massengeschäft ist (insbes. wenn man kein Kistenschieber-Handel ist) muss die ganze "Infrastruktur" eben durch relativ wenige Verkäufe finanziert werden. Anders, als im Lebensmittelhandel z.B.. Schon mal unter der Woche tagsüber in so einem Laden vorbeigeschaut?

Gruß
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 01. Apr 2009, 14:28
Die Brechstangenmethode was Preisnachlässe betrifft, halte ich hier auch für fehl am Platze!

Die Anzahl der Geräte im Hifi (Highend) Bereich ist so vielfältig, das wohl jeder in der Lage sein wird, das für sich beste Gerät mit entsprechendem PLV zu finden!

Besondere oder auch schöne Dinge im Leben kosten halt immer ein wenig mehr als die Stangenware, man wird ja nicht dazu gezwungen sie zu kaufen!

Grüsse
Silver01
Inventar
#26 erstellt: 01. Apr 2009, 14:36

GlennFresh schrieb:
Die Brechstangenmethode was Preisnachlässe betrifft, halte ich hier auch für fehl am Platze!

Die Anzahl der Geräte im Hifi (Highend) Bereich ist so vielfältig, das wohl jeder in der Lage sein wird, das für sich beste Gerät mit entsprechendem PLV zu finden!

Besondere oder auch schöne Dinge im Leben kosten halt immer ein wenig mehr als die Stangenware, man wird ja nicht dazu gezwungen sie zu kaufen!

Grüsse


Kein Wunder dass sich dann nur geringfügige Preisnachlässe- in Relation zur UVP- erzielen lassen.Wer so denkt- und das scheinen ja die meisten zu sein die im High End Bereich einkaufen- unterstützt natürlich letztendlich die Anbieter und Hersteller dabei Ihre manchmal total überzogenen UVP`s durchzusetzen und zu erhalten.Darüber freut sich natürlich jeder Händler und Hersteller umso mehr.

Komisch nur dass das im "Kistenschieberbereich" gang und gäbe ist- die dortigen Hersteller verschenken also quasi Geld, indem es gestattet ist auch höhere Rabatte auszuhandeln?

Klar, wir sprechen hier natürlich von ganz anderen Mengen.


Gruss

Andy
ruedi01
Gesperrt
#27 erstellt: 01. Apr 2009, 14:40
Durch meinen Kumpel mit seinem eigenen Laden kenne ich die Margen von gehobenem Hifi aus erster Quelle...

Bei Lautsprechern, insbesondere bei der teureren Fraktion (B&W aber auch andere) jedenfalls wären Kundennachlässe von 5 bis 10 Prozent ein schlechter Witz. Käme mir ein Händler damit, würde ich wortlos auf dem Absatz kehrt machen, nachdem ich ihn gefragt hätte, ob das sein ernst wäre...

Bei Elektronik sieht es oft (nicht immer!) ein wenig anders aus, da sind die Margen idR. deutlich enger. Aber immer noch kein Vergleich zum Massenkram aus dem Elektrofachmarkt.

Gruß

RD
distain
Inventar
#28 erstellt: 01. Apr 2009, 14:51
Preisnachlässe sind immer ein komplexes Thema und werden vielfach überbewertet.
Ein guter Preis ist für mich, wenn ich mit dem Produkt eine innere Zufriedenheit erziele, womit ich den Seelenfrieden für mich gefunden habe und mich ganz der Entspannung widmen kann.
Sollte dieses nicht gegeben sein, werde ich immer nach den besten Preis und nicht nach den besten Produkt für mich suchen.
Luxusgüter verstreuen eine elitäre Genugtuung und sind deshalb nicht der Vergleichbarkeit unterlegen. Jeder Käufer von dieser Art von Ware, weiß das er sich von der Masse abheben will und deswegen braucht der Verkäufer preislich sich nicht weit aus dem Fenster lehnen.
Wer es sich leisten kann, sollte sein Willen mit hochpreisigen Produkten befriedigen!
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 01. Apr 2009, 14:53

Silver01 schrieb:

GlennFresh schrieb:
Die Brechstangenmethode was Preisnachlässe betrifft, halte ich hier auch für fehl am Platze!

Die Anzahl der Geräte im Hifi (Highend) Bereich ist so vielfältig, das wohl jeder in der Lage sein wird, das für sich beste Gerät mit entsprechendem PLV zu finden!

Besondere oder auch schöne Dinge im Leben kosten halt immer ein wenig mehr als die Stangenware, man wird ja nicht dazu gezwungen sie zu kaufen!

Grüsse


Kein Wunder dass sich dann nur geringfügige Preisnachlässe- in Relation zur UVP- erzielen lassen.Wer so denkt- und das scheinen ja die meisten zu sein die im High End Bereich einkaufen- unterstützt natürlich letztendlich die Anbieter und Hersteller dabei Ihre manchmal total überzogenen UVP`s durchzusetzen und zu erhalten.Darüber freut sich natürlich jeder Händler und Hersteller umso mehr.

Komisch nur dass das im "Kistenschieberbereich" gang und gäbe ist- die dortigen Hersteller verschenken also quasi Geld, indem es gestattet ist auch höhere Rabatte auszuhandeln?

Klar, wir sprechen hier natürlich von ganz anderen Mengen.


Gruss

Andy


Wer sagt denn, das ich im High-End Bereich einkaufe und "total überzogene" UVP`s bezahle?

Wer clever ist und weiss wie es geht, wird sein Schnäppchen finden!

Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, das man mit der "Elefant im Porzelanladen" Methode nichts erreicht!

Ich bin selbst Geschäftsmann (nicht Hifi), aber wenn ein Kunde versucht mich preislich zu erpressen und mir droht woanders hinzugehen, dann zeige ich Ihm gerne, wo er die Tür findet!

Zu der Massenware kann ich folgendes sagen, wenn hier der UVP durchgesetzt werden sollte, verschiedene Hersteller haben das schon versucht, würden die fast keiner mehr haben wollen! Beispiele könnte ich zu genüge nennen!

Somit platzt das Geschäft mit den hohen Stückzahlen und der Gewinn bricht ein!
Ein günstger Materialeinkauf von den Zulieferern kann auch nur bei großen Einkaufmengen erziehlt werden!

Das ist also nicht Geld verschenken sondern Strategie!

Grüsse
ruedi01
Gesperrt
#30 erstellt: 01. Apr 2009, 15:06
distain schrieb:


Wer es sich leisten kann, sollte sein Willen mit hochpreisigen Produkten befriedigen!


...dem würde ich mal grundlegend widersprechen! Wobei der Rest Deiner Philosophie durchaus diskutabel ist.

Ich meine, es wäre ideal, wenn man seinen 'Willen' (ich spreche lieber von Bedürfnis) mit genau dem Produkt bedient, dass den eigenen Bedürfnissen am nächsten kommt, und das ist beileibe nicht immer das jeweils teurere Produkt.

Das setzt aber zwei grundlegende Dinge voraus:

1. man muss sich darüber klar werden, wo seine eigenen Bedürfnisse tatsächlich liegen.

2. man braucht einen guten Marktüberblick und möglichst objektive Informationen (bei die Sinne ansprechende Dinge wie Hifi am besten auch die eigene persönliche Erfahrung, also eine Vorführung), um genau das Produkt zu finden, was am besten passt.

Punkt 1. ist - zumindest wenn es um die länger fristige Zufriedenheit geht - bedeutend schwerer zu erfüllen als Punkt 2.

Gruß

RD


[Beitrag von ruedi01 am 01. Apr 2009, 15:37 bearbeitet]
_axel_
Inventar
#31 erstellt: 01. Apr 2009, 15:23

Silver01 schrieb:
Komisch nur dass das im "Kistenschieberbereich" gang und gäbe ist- die dortigen Hersteller verschenken also quasi Geld, indem es gestattet ist auch höhere Rabatte auszuhandeln?

Klar, wir sprechen hier natürlich von ganz anderen Mengen

Eben. Deren Einkaufspreise sind andere, die Produkte sind andere (wenn auch eine gewisse Überlappung sicher vohanden ist), der Service ist ein anderer als beim typischen, eher gehobenen Einzel-Fachhandel.
Da gelten ganz andere "Rechenregeln".

Es ist im Übrigen auch nicht so, dass es im Einzel-Fachhandel nie nennenswerte Rabatte geben würde.
Es gibt auch genug Erfahrungsberichte, nach denen das Wunschgerät im Einzel-Fachhandel letztlich günstiger zu bekommen war, als im örtlichen Geil-Markt.

Auch ich habe schon Hauspreise bekommen. Der Unterschied ist, dass ich einen Preisnachlass nicht zur Bedingung mache, zum wichtigen Kriterium ob eine Ware ein für mich akzeptables P/L-Verhältnis hat.
Ich käme nie auf die Idee, einen Rabatt einzufordern und ggf. beleidigt abzuziehen, falls ich ihn nicht gewährt bekomme. Das schließt nicht aus, mal unverbindlich danach zu fragen.

Gruß


[Beitrag von _axel_ am 01. Apr 2009, 15:27 bearbeitet]
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