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Philips-Kundendienst - Drama ohne Ende

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Gartler
Neuling
#1 erstellt: 13. Mai 2010, 04:35
Verehrte Philipsgeschädigte und Leidensgenossen,
ich war entsetzt über die Seite "Meinungen zu “Philips”.

Auch ich ärgere mich seit 5 Monate mit dem Geschäftsgebaren und Gewährleistungsmodalitäten,- vom KundenservicePhilips ganz zu schweigen,- dieser "Weltfirma" herum. Bei mir handelt es sich um ein im Januar 2010 bei der Firma TechnoMarkt in Fürstenfeldbruck gekauftes Philips Home-Mediencenter, bestehend aus:
Philips Ambilight Fernseher 8404-Serie -52PFL9704H/I2
Ambisound und Blu-ray Soundbar HTS8160B
Bis zum heutigen Datum wurden insgesamt 14 (in Worten vierzehn!) Nachbesserungsversuche durchgeführt. Bisher ohne Erfolg. Auch ich habe mich, in der fälschlich Annahme, der Kundenservice von Philips in Hamburg wäre interessiert an einer kundenfreundlichen Lösung. Ich erhielt am 26. April von Philips folgende e-Mail:

siebel.prod@gdc1.ce.philips.com schrieb:
siebel.prod@gdc1.ce.philips.com schrieb:

Antwort Philips Infocenter
PHILIPS
Sehr geehrter Herr ****,
vielen Dank für Ihre E-Mail, in der Sie uns über die entstandenen Unannehmlichkeiten mit Ihrem Philips Fernsehgerät und Ihrer Soundbar aufmerksam machen.
Gern möchten wir uns Ihres Anliegens annehmen. Bitte teilen Sie uns dafür den Sachverhalt mit. Geben Sie bitte Ihnen vorliegende Referenznummern sowie die Bezeichnung Ihrer Geräte mit.
Für eventuelle weitere Rückfragen ist die Übermittlung einer Telefonnummer von Vorteil.
Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen und wünsche Ihnen, Herr Kout, einen schönen Wochenstart.
***** *****
Philips Kundenservice

Mehrfach (Bis zum heutigen Datum insgesamt 6 x)habe ich meine umfangreiche Ausarbeitung mit Schilderung der technischen Probleme an den Philips-Kundenservice gesandt, ohne jegliche Resonanz. Weder ein Eingangsvermerk noch eine zugesagte Unterstützung konnte ich verzeichnen, nur vornehmes Schweigen!
Ich muss leider feststellen , dass so ein Verhalten nicht nur ein katastrophales Geschäftsgebaren, sondern auch eine geballte Kraft an Ignoranz, dem Kunden gegenüber, widerspiegelt. Aber ich darf auch feststellen, dass sich nicht nur mir gegenüber eine mangelnde Bereitschaft zur Lösung von technischen Problemen abzeichnet, es ist eine Analogie auch in der technischen Unterstützung des Händlers festzustellen. Ein großes Lob muss ich jedoch dem Verkäufer der Firma TechnoMarkt aussprechen, der unermüdlich, in Ermangelung einer kompetenten Hilfestellung der Firma Philips, versucht den Kunden einigermaßen zufrieden zu stellen.
Der Versuch über die telefonische Schiene zu einen Ergebnis zu kommen scheiterte ebenfalls kläglich. An die o.a. Frau ***** heranzukommen war nicht möglich. Ich wurde über die automatische Schiene an die Kundendienststelle nach Berlin geleitet. Wie der arme „barische Buchbinder Wanninger“ wurde ich von Pontius zu Pilatus verbunden. Mehrere Damen und Herren, die zwar mit Höflichkeit und Freundlichkeit brillierten, mit mir versuchten über Grundinstalltionen die Fehler zu beheben, aber doch letztendlich feststellen mussten, dass der Fehler wo anders verankert sei. Sie gaben alle, auf Grund von mangelndem Hintergundwissen auf und sagten mir zu, sich der Sache anzunehmen und mich wieder zu kontaktieren. Ob ich jemals von dieser Schiene etwas hören werde?


[Beitrag von kptools am 13. Mai 2010, 06:06 bearbeitet]
markusfrohnert
Stammgast
#2 erstellt: 13. Mai 2010, 05:29
Hallo


Das ist schon ein verdammter Mist was da mit dir passiert ,aber du mußt schon gute Nerven haben bei 14 Nachbesserungsversuchen.Ich würde die Ganzen Sachen Wandeln mein Geld nehmen und gut ist.So was sagt sich Leicht als Außenstehender aber irgendwann reicht es ja,Not falls wäre ich schon an deiner Stelle beim Anwalt Gewesen.



Gruß Markus
cr
Moderator
#3 erstellt: 17. Mai 2010, 12:16
Bei meinem CD-Brenner CDR950 wurde 3x das Laufwerk getauscht.
(er wurde nie zum CD-Spielen verwendet, besonders viel gebrannt wurde auch nie)

Nach einem Jahr war das erste LW kaputt.
Das neu eingesetzte Laufwerk funktionierte nie, wurde getauscht.
Das dritte LW begann nach einem Jahr wieder mit Fehlern (keine Finalisierung, Abbbruch, Anfang fehlt). Gerade aus der Garantie heraus. Nach ziemlichem Druck meinerseits wurde es dann nochmals auf Garantie getauscht.

Noch schlimmer war der erste Brenner CDR870. Der war x-mal beim Service, das häufige Abbruchproblem (CDR ist dann kaputt) wurde nie behoben trotz aller möglicher Maßnahmen....

Ich möchte hier gar nicht das Service anschwärzen, die haben sich sehr bemüht. Die Katastrophe waren vielmehr die Geräte an sich....

Meine Konsequenz daraus ist eine ganz einfache.....
PRW
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 23. Mai 2010, 20:36
Hallo alle zusammen,

Philips: Nein danke, gut das ich das hier Gelesen habe.

Gruß

Peter
visir
Inventar
#5 erstellt: 25. Mai 2010, 15:15
Diese negative Stimmung gegen Philips wundert mich, denn ich habe seit ca. 30 Jahren durchwegs gute Erfahrungen. Sicher, die "alten Zeiten" sind vorbei, wo man nach 15 Jahren immer noch Ersatzteile bekam, aber ich hab auch mit den neuen Philips-Geräten, die ich habe, keinerlei Probleme.
Hatte allerdings mangels Problemen auch in den letzten Jahren keinen Kontakt mit dem Service.
cr
Moderator
#6 erstellt: 26. Mai 2010, 09:33
Na ja, mit den Audiobrennern hat Philips eine Gerätekategorie geschaffen, die anscheinend tw. nicht zuverlässig funktionierte. Also ich habe selber genug damit erlebt, und kenne noch jede Menge Leute mit Problemen.
visir
Inventar
#7 erstellt: 26. Mai 2010, 10:48
jo, tschuidugung, wer kauft auch einen speziellen Audiobrenner, wenn es PCs gibt...
cr
Moderator
#8 erstellt: 26. Mai 2010, 21:23
1999 funktionierten die PC-Brenner nicht zuverlässig für Audio, das Rippen war mangelhaft (Ausnahme das Plextor SCSI-CDROM-Laufwerk).
Außerdem haben ja andere Hersteller (Tascam) gezeigt, dass auch Audiobrenner funktionieren können und zuverlässig sind. Bei Philips ziehen sich dagegen die Defekte durch viel Serien (CDR870, CDR880, CDR950, um nur die zu erwähnen, die ich kenne, es gibt aber noch mehr)
Die Probleme waren sogar Thema in HiFi-Zeitschriften.

Außerdem wieso kein Audiobrenner: Ist jetzt auch nicht blöder als ein Minidisk-Rekorder oder DAT.


[Beitrag von cr am 26. Mai 2010, 21:24 bearbeitet]
visir
Inventar
#9 erstellt: 27. Mai 2010, 09:41

cr schrieb:

Außerdem wieso kein Audiobrenner: Ist jetzt auch nicht blöder als ein Minidisk-Rekorder oder DAT.


Letztere hab ich nicht sowieso im Rechner.
(ja, DAT war zuerst am Rechner, aber wer hat das schon daheim? Und wer hat keinen CD-Brenner im Rechner?)
cr
Moderator
#10 erstellt: 27. Mai 2010, 11:14
Ich will keine Diskussion über die standardmäßig verbauten Brenner in Rechner und insb. Notebooks anfangen. Aber dass die meisten Leute darüber klagen, dass CDRs nach ein paar Jahren hin sind und CDRWs nie gut funktionieren, sagt ja alles.
Daher verwende ich nur externe Brenner von PX, statt dieser Pfuscherei mit den eingebauten Billigbrennern.

Wer DAT daheim hat? Ich zB, nur verwende ich es seit 1998 nicht mehr.
DAT war nicht zuerst am Rechner. DAT war schon ein paar Jahre Audiostandard (wurde auch dafür entwickelt) und kam dann als Datensicherungsmedium in die Computerwelt.
visir
Inventar
#11 erstellt: 27. Mai 2010, 14:03

cr schrieb:
Ich will keine Diskussion über die standardmäßig verbauten Brenner in Rechner und insb. Notebooks anfangen. Aber dass die meisten Leute darüber klagen, dass CDRs nach ein paar Jahren hin sind und CDRWs nie gut funktionieren, sagt ja alles.
Daher verwende ich nur externe Brenner von PX, statt dieser Pfuscherei mit den eingebauten Billigbrennern.


Und Du glaubst, der macht irgendwas, was die Gebrannten länger halten lässt...



DAT war nicht zuerst am Rechner. DAT war schon ein paar Jahre Audiostandard (wurde auch dafür entwickelt) und kam dann als Datensicherungsmedium in die Computerwelt.


Hast recht, das habe ich verwechselt.
cr
Moderator
#12 erstellt: 27. Mai 2010, 15:02
Das weiß ich nicht. Fakt ist, dass meine ältesten CDRs über 10 Jahre alt sind (gewisse Schundmarken, von denen ich einige wenige hatte, wurden ausgeschieden), und Fehlerraten wie zu Beginn haben und dabei ziemlich am technisch Erreichbaren liegen (1-2/sek versus 220/sek als erlaubte Obergrenze), besser als 95% der gepressten CDs.
Daher sehe ich das Thema entspannt, die anderen können ruhig mit ihren Billigbrennern und Billighrohlingen herumfrickeln und sich über nicht-lesbare CDs/DVDs ärgern.

Was man für Philips in die Waagschale werfen kann: Auch dort ist die Brennqualität mit entsprechenden Rohlingen 1A (auch CDRW).
RoA
Inventar
#13 erstellt: 27. Mai 2010, 16:21

cr schrieb:
Was man für Philips in die Waagschale werfen kann: ...


Was man gegen Philips in die Waagschale werfen kann: Im Zuge der Globalisierung wird in Deutschland nur noch vermarktet. Entweder, das Produkt funktioniert, oder man kann es gleich entsorgen, wenn der Service nicht funktioniert. Reparieren geht gar nicht mehr, da alle (zumindest mir bekannten) Geräte nicht einmal mehr zerstörungs- bzw. beschädigungsfrei geöffnet werden können. Die letzten Geräte, die ich mir noch vorgenommen habe, waren ein Baby-Phone (kalte Lötstelle an der Ladebuchse), ein Schnurlos-Telefon (kalte Lötstelle an der Stromversorgung) und ein Röhrenfernseher. Den Fernseher (15 Jahre alt) zu öffnen und zu reparieren war kein Problem, bei den anderen Teilen hab ich mir dagegen echt einen abgebrochen. Modernere Geräte sind dagegen gar nicht mehr reparierbar, die kriegt man entweder gar nicht mehr auf oder sie bestehen nur noch aus einem Bauteil (mp3-Player o.ä.) bzw. die Integrationsdichte ist zu hoch. Eigentlich kann man die Geräte nur noch austauschen, wobei innerhalb der 2-Jahresfrist mindestens ein Modellwechsel stattgefunden hat. Stellt Philips sich dann quer, hat man die Torte im Gesicht. Das ist bei anderen Herstellern zwar nicht anders, aber bei denen hätte man vor 15 Jahren schon die gleichen Probleme haben können.
cr
Moderator
#14 erstellt: 28. Mai 2010, 01:02
Der Bartschneider (Stoppelbartrasierer) von Philips war auch eine harte Nuß. Das Gehäuse war kaum zum Auseinanderkriegen. Drinnen war ein Mignon-Akku mit Lötfahnen, den ich ersetzt habe. Gerät geht wie neu.
Warum macht man nicht ein Fach, wo man einen Mignon-Akku hineinstecken kann? Dann kann man auch im Notfall eine Batterie hineingeben. Gibts sogar bei Tchibo.
Philips-Slogan war immerhin: "Let's things make better." Der fällt mir mir dann immer ein bei so Geräten wie unausgegorenen CD-Brennern oder Rasiereren, bei denen nach 2 Jahren der Akku hin ist (obwohl er immer korrekt geladen wurde).
RoA
Inventar
#15 erstellt: 28. Mai 2010, 06:25

cr schrieb:
Warum macht man nicht ein Fach, wo man einen Mignon-Akku hineinstecken kann?


Damit das Gerät nach einer definierten Zeitspanne den Geist aufgibt und man sich ein neues kaufen muß.

Braun macht das mit seinen Rasierern genauso. Das Gehäuse ist so konstruiert, daß es sich z.B. für den Akku-Wechsel nur mit einem Schraubverschluß öffnen läßt, dabei wird dieser zerstört (Sollbruchstelle). Theoretisch kann man das Gerät auch einschicken, denn Gehäuseteile werden grds. nicht als Ersatzteil angeboten, aber der Akku-Wechsel kostet mehr als ein Neugerät.
visir
Inventar
#16 erstellt: 28. Mai 2010, 07:53

RoA schrieb:

Was man gegen Philips in die Waagschale werfen kann: Im Zuge der Globalisierung wird in Deutschland nur noch vermarktet. Entweder, das Produkt funktioniert, oder man kann es gleich entsorgen,...


Und wie unterscheidet sich da Philips bzw. die Philips-Produkte, auf die das zutrifft, von den vergleichbaren Produkten aller anderen Hersteller? Gar nicht. Das ist kein Philips-Phänomen, sondern die heutige Technologie: die enorme Integration und Automatisierung der Produktion macht dieselbe so billig, dass die Arbeitszeit zum Reparieren (inkl. Verwaltung) schon teurer ist, mal ganz abgesehen vom Material bzw. dessen Lagerhaltung. Wir sind einfach von billigen Neupreisen verwöhnt, jetzt kommen uns Reparaturkosten so teuer vor.

Wobei bezüglich Nichtreparierbarkeit die Asiaten Vorreiter waren, jedenfalls im Consumer-Bereich (high-end-Geräte sind heute noch da wie dort reparierbar). Wie Philips noch Ersatzteilzyklen von 10 Jahren garantiert hatte, hatten die Asiaten schon lange nur noch 3 Jahre, wenn überhaupt. Auch bei Großgeräten. Mein Vater hatte aus Gefälligkeit einmal einen Toshiba-Fernseher in der Werkstatt, der 1,5 Jahre alt war, und es gab zum Nachfolger schon keine Ersatzteile mehr - für das Netzteil!
Vertragswerkstätten für Sony machten Hamsterkäufe auf Ersatzteile, sobald sie merkten, dass bestimmte Teile öfters kaputtgehen, denn wer weiß, wie lange es diese Teile gibt...


[Beitrag von visir am 28. Mai 2010, 07:56 bearbeitet]
RoA
Inventar
#17 erstellt: 28. Mai 2010, 07:59

visir schrieb:

RoA schrieb:

Was man gegen Philips in die Waagschale werfen kann: Im Zuge der Globalisierung wird in Deutschland nur noch vermarktet. Entweder, das Produkt funktioniert, oder man kann es gleich entsorgen,...


Und wie unterscheidet sich da Philips bzw. die Philips-Produkte, auf die das zutrifft, von den vergleichbaren Produkten aller anderen Hersteller? Gar nicht.



RoA schrieb:
Das ist bei anderen Herstellern zwar nicht anders, aber bei denen hätte man vor 15 Jahren schon die gleichen Probleme haben können.


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