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Philips Stereoanlage

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DJ_Amadi
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 14. Jan 2013, 14:44
Hallo zusammen ,
ich habe mir vor ein paar jahren die anlage Philips FW M 377 geholt .

Von den funktionen her wunderbar , die klangqualität die anlage für den preis ( unter 200 € ) sicherlich okay !
aber die versprochenen 240 Watt RMS habe ich irgendwie nie gehört ...

letztens habe ich dann die boxen an einen etwas stärkeren verstärker angeschlossen und bei 120 w dauerbelastung sind sie tatsächlich beide nach ein paar stunden durchgebrannt ...

es war aber nicht nur die schwingspule durch , man sah deutlich , dass sie vorher längere zeit geglüht hatte sodass der schwingspulenträger völlig verkohlt war ...

beim auseinanderbauen ist mir dann folgendes aufgefallen :

der tieftöner (2 wege-system) hält laut aufdruck einer belastung von 60 W stand
Die restlichen 60 W soll der hochtöner liefern
Philips m377 hochtöner 1
Philips m377 hochtöner 2

Ich muss ja jetzt nicht erklären , wie realistisch diese angabe ist .

Daraufhin haben wir die boxen ( ebenfalls philips ) eines kumpels an den verstärker angeschlossen , denn die musik war ja komplett aus ...
und auch die konnten ihre angabe in der praxis nicht wirklich bestäigen !

Ich persönlich werde mir nie wieder solche produkte von philips kaufen , meiner Meinung nach ist das einfach betrug am ahnungslosen konsumenten ( der ich zum zeitpunkt des kaufes war ) .
Es ärgert mich jetzt noch , dass ich damals mein taschengeld für sowas ausgegeben habe !
traveller23
Stammgast
#2 erstellt: 14. Jan 2013, 15:12
Was sind bitte 120w Dauerbelastung? Und wie messt ihr das?
Hüb'
Inventar
#3 erstellt: 14. Jan 2013, 15:18
Hallo DJ_Amadi,

insgesamt ein völlig sinnfreies Unterfangen mit vorhersehbarem Ergebnis. Kann man natürlich machen, wenn man mutwillig einen Defekt hervorrufen möchte.
Wozu die Übung?

Grüße
Frank
Passat
Moderator
#4 erstellt: 14. Jan 2013, 16:11
Man muß schon richtig lesen:
240 Watt RMS Gesamtausgangsleistung, d.h. 2x 120 Watt RMS.

Und das die Lautsprecher nach ein paar Stunden bei 120 Watt durchgebrannt sind, spricht vollkommen für die Lautsprecher.
Denn die Belastbarkeitsmessung nach DIN/IEC sieht eine max. 10-minütige Dauer der Belastbarkeitsmessung vor, ebenfalls bei der Leistungsmessung.

Die Anlage ist also diesbezüglich viel besser als von den entsprechenden Normen verlangt wird.
Ich würde da also, wenn das ein Kriterium sein soll, immer wieder zu Philips greifen.

Deine Kritik an der Philips-Anlage ist also völlig unberechtigt.

Grüße
Roman
DJ_Amadi
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 14. Jan 2013, 16:37
also ,
"getestet" haben wir das halt mit einem verstärker , der 120 w hat
der lief aber noch nicht mal die ganze zeit auf voller lestung ...

wobei , "getestet" haben wir das eigentlich nicht , wir wollten musik hören , bei nem kleinen grillabend ... nicht die boxen zerstören
und ich hab schon richtig gelesen , auf der rückseite der box steht 120 Watt Rms drauf !!!


ich versteh wohl nicht , warum das in irgendeiner weise FÜR die lautsprecher sprechen soll !?
ich wette die hochtöner würden nicht mal 10 watt standhalten , sollen aber 60 aushalten ? meiner meinung nach spricht das kein bisschen für philips !


[Beitrag von DJ_Amadi am 14. Jan 2013, 16:39 bearbeitet]
Passat
Moderator
#6 erstellt: 14. Jan 2013, 16:47
Noch einmal:
Die Norm schreibt 10 Minuten vor, nicht Stunden!

Und da die Philipse das über Stunden ausgehalten haben und nicht nach 10 Minuten abgeraucht sind, spricht vollkommen für die Philips.
Denn nach Norm dürfen die bei 120 Watt nach 10 Minuten und 1 Sekunde abrauchen.

Und das ist bei allen Lautsprechern aller Hersteller so, das die die Belastbarkeitsangabe nur 10 Minuten lang aushalten müssen.

Und was heißt "nicht auf voller Leistung"?
Nahezu alle Verstärker erreichen ihre Nennleistung bei ca. 1 Uhr-Stellung des Lautstärkereglers.
Der Rest ist Reserve für sehr leise Quellen.
Daher kann es gut sein, das der Verstärker da deutlich mehr als 120 Watt in die Lautsprecher gepumpt hat.

Grüße
Roman


[Beitrag von Passat am 14. Jan 2013, 16:50 bearbeitet]
DJ_Amadi
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 14. Jan 2013, 18:44
etwa -2 db

-3 db wäre ja die halbe leistung , wenn ich das jetzt richtig rechne
aber ich leih mir mal ein multimeter aus und messe es nach !


es ist aber doch klar , dass der hochtöner keine 60w aushält , von daher KANN die box gar nicht für mehr als 70 w ausgelegt sein !


[Beitrag von DJ_Amadi am 14. Jan 2013, 18:46 bearbeitet]
weimaraner
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 14. Jan 2013, 22:03
Ich wundere mich das die Forumsfarbe nicht von blau auf Schamesröte springt bei dem Sch.... hier.
DJ_Bummbumm
Inventar
#9 erstellt: 14. Jan 2013, 22:46
Kritikwürdig ist sicherlich der schlechte Brauch, durch Leistungsangaben in RMS Erwartungen hinsichtlich der Wattzahl zu wecken, die den einfachen Hifi-Freund im Ernstfall Schiffbruch erleiden lassen.

Da ist Philips aber beileibe nicht der einzige Hersteller.

Leider wird es ohne RMS-Angabe meistens recht teuer.

BB
cr
Moderator
#10 erstellt: 15. Jan 2013, 00:27

DJ_Amadi schrieb:
etwa -2 db

-3 db wäre ja die halbe leistung , wenn ich das jetzt richtig rechne
aber ich leih mir mal ein multimeter aus und messe es nach !


es ist aber doch klar , dass der hochtöner keine 60w aushält , von daher KANN die box gar nicht für mehr als 70 w ausgelegt sein !



Die Reglerstellung sagt gar nichts aus. Wenn die Kalibrierung stimmt, dann wird der Verstärker in Stellung -0 volll ausgesteuert, wenn die im Manual definierte Eingangsspannung anliegt. Kanntest du die? Na also. Dann helfen dir auch -3dB von Unbekannt nichts.
Zudem: Wer nicht mal merkt, dass die Musik schon völlig unsauber klingt, weil alles überlastet wird, dem ist mM nicht zu helfen.
Zudem 2: Wie würdest du mit dem Multimeter denn die Leistung messen?


Kritikwürdig ist sicherlich der schlechte Brauch, durch Leistungsangaben in RMS Erwartungen hinsichtlich der Wattzahl zu wecken, die den einfachen Hifi-Freund im Ernstfall Schiffbruch erleiden lassen.

Gegen RMS spricht prinzipiell nichts (http://de.wikipedia.org/wiki/Effektivwert ), ist nicht PIMPO. Kritikwürdig ist vielmehr, wenn man massive Verzerrungen nicht mal mehr hört und man sich dann wundert, dass das Zeug hinüber ist.

Und (wikipedia, Stichwort HiFi): "Bei der sogenannten RMS-Leistung muss eine Endstufe oder ein Lautsprecher ein breitbandiges Testsignal, bestehend aus rosa Rauschen, von 10 Minuten Dauer ohne Schäden und bei Einhaltung der EN 61305 überstehen. Dieses Signal ist mit Musiksignalen (Crest-Faktor typischerweise größer als 12 dB) nicht vergleichbar und ermöglicht daher eine Aussage über die elektrische Belastbarkeit des Lautsprechers, oder der Endstufe"
DJ_Bummbumm
Inventar
#11 erstellt: 15. Jan 2013, 09:47
Ich habe das in der Tat verwechselt und an PMPO gedacht.

Wenn ich aber die RMS-Definition lese, klingt das für mich ähnlich geeignet, junge watthungrige Hifi-freunde aufs Glatteis zu locken.

BB
cr
Moderator
#12 erstellt: 15. Jan 2013, 13:50
Bei PMPO frage ich mich immer was das soll. Wie soll irgendein Ghettoblaster oder TV-Soundboard 1000W erreichen? Dass die Leute auf so was überhaupt reinfallen, ist schon ein Phänomen und läßt auf Verbesserungsbedarf im Physikunterricht schließen.
Passat
Moderator
#13 erstellt: 15. Jan 2013, 14:12
Die Leute schauen die Geräte nicht näher an, sondern schauen nur auf die Wattangabe.
Nach dem Motto: Desto mehr Watt, desto besser klingts/desto lauter ists.

Und über diese Schiene verkaufen sich diese Billigsachen.
Kein namhafter Hersteller schreibt auf die Sachen eine PMPO-Angabe drauf.

Grüße
Roman
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