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Hilfe! Höhen auf der einen Seite viel lauter

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Warf384#
Inventar
#1 erstellt: 24. Jun 2010, 05:34
Wie der Threadname schon sagt, sind die Höhen rechts viel lauter als links. Gestern wars beim selben Lied (Manowar - Let the Gods decide) aber andersherum! Hat einer eine Ahnung woran das liegt?
Das Problem nimmt mir noch den ganzen Spaß am Musikhören.

CD-Player: Sony CDP-270
Bassequalizer (Subsonic, aktive Entzerrung): Reckhorn B-2
Verstärker: McCrypt PA-3000 (nicht die Powerline-Serie)
Boxen: Magnat Monitor Supreme 800

Die Boxen sind 1m Vom Verstärker entfernt, Kabel ist 1,5m lang und hat einen durchmesser von unfefähr 3 mm. DIe Lautsprecher sind richtig gepolt angeschlossen und keiner der Lautstärkeregler kratzt. Die Cinchkabel haben auch alle richtig Kontakt, die Lautsprecherblenden waren nochnie ab.
Woran kann es nur liegen?
Bitte möglichst schnell um Hilfe


[Beitrag von Warf384# am 24. Jun 2010, 05:36 bearbeitet]
Bergamo
Stammgast
#2 erstellt: 24. Jun 2010, 06:55
hallo,

hmm - seltsam.
Mach mal alle Kabel ab und wieder dran, auf festen Sitz achten!
Wenn das wieder auftritt, dann einfach mal linken und rechten LS verstauschen, dann weißt du, obs nicht evtl. doch an einem der LS liegt!

Viel Glück
Warf384#
Inventar
#3 erstellt: 24. Jun 2010, 11:37
Erstmal danke für die schnelle Antwort!
Habe Gestern die Boxen umgestellt, das Problem ist auf der gleich Seite geblieben. Boxen also unschuldig. Kabel usw sind auch alle fest dran.

Wenn ich die Boxen am Verstärkerausgang tausche, bleibt das Problem immer noch auf der gleichen Seite, auch wenn ich die Boxen vertausche (umstelle)???
Jetzt bin ich wirklich total verwirrt.
Aber wenn die eine Box abklemme und mich direkt vor die andere setzte, höre ich die Höhen auf beiden Seiten gleich laut. An meinen Ohren liegts also auch nicht. Häää?


[Beitrag von Warf384# am 24. Jun 2010, 11:40 bearbeitet]
chilman
Inventar
#4 erstellt: 24. Jun 2010, 18:12
wie stehen denn die boxen im raum?
ich vermute mal dass es an der raumakustik liegt...
früher gabs auch mal verstärker, bei denen man die bässe/mitten/höhen getrennt für beide seiten regeln konnte.


[Beitrag von chilman am 24. Jun 2010, 18:12 bearbeitet]
Warf384#
Inventar
#5 erstellt: 24. Jun 2010, 18:18
Und die Raumakustik ändert sich von einem Tag auf den nächsten, selbst wenn im Raum nichts verstellt wurde?
Ich glaub nicht dass es an der Raumakustik liegt. Die Boxen stehen in der Mitte der längeren Wand im Raum. Raummaße: 5m x2,7m x2,3m x 0,5m x 2,5 m. Nein der Raum ist nicht 5-dimensional sondern es ist ein L-förmiger Raum. (Länge mal Breite mal Höhe mal Länge der Einbuchtung mal Breite der Einbuchtung.)
Warf384#
Inventar
#6 erstellt: 24. Jun 2010, 18:26


Wenn die Boxen woanders stehen dröhnt es entweder oder die Bässe snd zu leise. Hab schreckliche Raummoden


[Beitrag von Warf384# am 24. Jun 2010, 18:28 bearbeitet]
Albus
Inventar
#7 erstellt: 24. Jun 2010, 19:34
Abend,

das Schallereignis wechselt mit der Position des Hörers im Raum; so kann die 'Raumakustik' sich verändern ohne den Raum und sein Mobiliar zu ändern. Der Input der LS in den Raum ist unverändert, aber die Hörposition des Hörers ist verändert; dabei geht es um Effekte uU von Zentimetern. Urteile sollten an den idealen Hörplatz im realen Raum gebunden sein; jedenfalls von einem fest stehenden Platz. Nicht im Raum herumlaufen und auf Unterschiede als Differenzen achten wollen.

Also: Wie ist der Höreindruck vom festen Hörplatz? Die LS soll man sich um die Mitte der langen Wand denken?, nicht derartig seitlich rechts? Was nämlich den Rechtseffekt vermutlich doch schon mit ausmachte.

Freundlich
Albus
Warf384#
Inventar
#8 erstellt: 25. Jun 2010, 06:28
Ich höre eigentlich immer vom selben Platz aus, ca 2m Abstand zu den LS. Aber die Wand rechts ist eigentlich ziemlich bedeckt, sodass da nicht viel reflektiert werden könnte: Bücherregal, Schrank, Schreibtisch. Abeer wenn ich meine Skizze so direkt mit dem Raum vergleiche... der rechte LS hat 2 Meter Abstand zur Wand genauso wie der linke. Hab mich wohl vertan, also linker und rechter LS haben einen Abstand von 2 Metern zu den Seitenwänden und 1 Meter voneinander.
Albus
Inventar
#9 erstellt: 25. Jun 2010, 09:00
Morgen,

lese ich richtig: die LS-Aufstellung hat eine Basisbreite (B) von 1 Meter, die Abstände zur jeweiligen Seitenwand sind aber 2 m, so verteilt's sich auf die längere Wand von 5 m? Dazu dann einen Hörabstand (D) von ~2 m? D also = 2B? Das ist ein "exotisches" Arrangement, B ist viel zu klein, das kann nicht gut funktionieren. Die Abstrahlwinkel von LS sind typisch nicht seitensymmetrisch, vielmehr +/- einseitig ausgebeult. Wenn dann die LS auch noch frontal stehen, d.h ohne die empfohlene Einwinkelung auf 60° (Bezugpunkt: Hörplatz), dann ist auch noch der Direktschallanteil vermindert, zu klein im Verhältnis zum Streuanteil aus dem Raum.

So müsste man sich zunächst wohl keine Gedanken machen über tieferliegende Problemauslöser. Über etwa ein Last-/Zeit-/Temperatur-abhängiges Verhalten der HT-Zweige des Equipment, insbesondere der HT der LS.

Aber, unmittelbar störend ist der merkliche Klangunterschied sofort nach dem Beginn einer Musik mit (eben) Klanganteilen im fraglichen Frequenzbereich "Höhen"?

Freundlich
Albus

Zusatz: empfohlen ist B von mindestens 2 m, dabei D von 0,9-1,3B; D = Hörabstand ist die Senkrechte vom Hörplatz auf die Linie zwischen den LS.
cr
Moderator
#10 erstellt: 25. Jun 2010, 21:38
Kopfhörer am Verstärker und CD-Player anschließen. Was ist dann?
Warf384#
Inventar
#11 erstellt: 26. Jun 2010, 07:13
Der Verstärker hat keinen KH-Ausgang und am CD-Player ist es ganz normal.

Aber mir ist aufgefallen, dass das ganze mit den Lautstärkereglern des Verstärkers zu tun hat. Es ist extrem schwierig beide gleich laut einzustellen. Wenn man einen um einen millimeter bewegt wird es fast unerträglich laut. Der Verstärker hat bei einem Eingangssignal von 2 V 300 Watt am Ausgang.
Kann man das nicht irgendwie einfacher regeln? Mir kommt es jetzt wo ich nochmal genau hinhöre vor als wenn es der Gesamtpegel ist. Also Wenn ich einfach die eine Seite lauter aufdrehe, wirkt das stärker auf die Höhen als auf die Bässe. Kann es sein dass der Amp Loudness hat??? Oder werden die einen Töne irgendwie stärker gedämpft?


[Beitrag von Warf384# am 26. Jun 2010, 07:14 bearbeitet]
cr
Moderator
#12 erstellt: 26. Jun 2010, 11:38
In dem Fall tippe ich auf einen defekten Lautstärkeregler. Und 300 W werdens kaum sein können, ein solcher Verstärker würde 30 kg oder mehr wiegen
Kontaktprobleme im Regler können alle möglichen klanglichen Effekte bewirken, Verzerrungen, Frequenzgangunlinearitäten.....
In welchem Bereich (auf wieviel Uhr) befindet sich der Regler normalerweise?
Warf384#
Inventar
#13 erstellt: 26. Jun 2010, 12:15
ca. 7 Uhr, fast beim Anschlag. Der Verstärker hat wirklich extrem viel Leistung, die 300 Watt habe nämlich ich selber mit Widerstandsblöcken nachgemessen. (6,8 Ampere und 43 Volt bei 50 Hz)

PS: Achja und die Lautstärkeregler knistern etwas


[Beitrag von Warf384# am 26. Jun 2010, 12:16 bearbeitet]
Albus
Inventar
#14 erstellt: 26. Jun 2010, 13:55
Tag,

knistern = irreguläre Kontaktbeschaffenheit; etwa Belag, Korrosion, Beschädigung, Metallfraß (ungeeignete Metalle in Kombination), Kohlefraß, etc. - Die Kennlinie der Potentiometer ist vom verkehrt steilen Typ; zunächst auf Linksanschlag plus wenige Millimeter die Hauptleistung, auf den verbleibenden 230° Drehwinkel dann fast nichts mehr zuzusetzen. Derartiges kam vor Jahrzehnten in asiatischen Verstärkern vor (Volumesteller bis -58 dB zu öffnen, entsprechend ~7 Uhr-Position = mehr als Zimmerlautstärke).

Dazu verschiedene Nichtlinearitäten; die Kanalpotentiometer je für sich und gegeneinander, die LS je für sich und gegeneinander. Die Tonhöhenwahrnehmung ist auch abhängig von der Lautstärke; mit wachsender Lautstärke erscheint ein hoher Ton als noch höher, ein tiefer Ton als tiefer. Mit Loudness-Funktion hat das bestimmt nichts zu tun (die nämlich steigerte wesentlich den Tieftonbereich).

Es stellt sich im Blick auf das Equipment doch vielleicht wohl oder übel die HiFi-Frage (High Fidelity?).

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 26. Jun 2010, 13:59 bearbeitet]
Warf384#
Inventar
#15 erstellt: 26. Jun 2010, 14:03
Klingt als sollte ich mich nach einem Verstärker oder zumindest neuen Potis umschauen...

Ähm aber das mit dem verkehrt steilen Typ glaube ich nicht ganz ... zwischen 12 und 15 Uhr ist ein sehr starker Lautstärkeunterschied zu hören. Linear mit ungleichmäßiger Kohlebeschichtung?

Aber welcher Verstärker wäre dann erstmal empfehlenswert? (Bis 50 Euro)

Meinen Selbstbau zu reparieren wäre ziemlich teuer da ich neue Kondensatoren, einen neuen Trafo etc benötigen würde. Außerdem schleift der Kontakt für den linken Kanal beim Stereopoti hinterher...


[Beitrag von Warf384# am 26. Jun 2010, 14:04 bearbeitet]
Albus
Inventar
#16 erstellt: 26. Jun 2010, 15:22
Tag erneut,

bei der Voraussetzung kann man nur auf den Gebrauchtmarkt verweisen, dort mit Aussicht auf gehörigen Erfolg, und dazu, ohne das Glück strapazieren zu müssen; falls aber dennoch ein Neugerät gemeint ist, www.Thomann.de hat möglicherweise für seine T-amp Produkte (Endverstärker) ein "undercover"-Angebot.

Freundlich
Albus
ciorbarece
Inventar
#17 erstellt: 30. Aug 2010, 19:57
Ich weiss nicht obs zu spät ist aber: Check mal deine Ohren! Ich habe jahrelang nicht gewusst dass ich durch einen Pistolenschuss einen Gehörschaden erlitten habe, das kam erst bei nem Hörtest in der Schule raus!
cr
Moderator
#18 erstellt: 25. Sep 2010, 14:04
Der Kommentar war aber echt unnötig, vor allem wenn man sich die vorangehenden Beiträge zuerst durchliest.
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