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W-LAN statt Cinch-Kabel

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garnixan
Stammgast
#1 erstellt: 09. Mrz 2004, 02:34
Hallo,

mit Interesse habe ich hier im Forum gelesen, daß der Klang zwischen verschiedenen Kabeln diskutiert wird. Ich frage mich, warum es bei digitalen Signalquellen überhaupt noch Kabelverbindungen zwischen den Geräte gibt? Jede Komponente der HiFi-Anlage kommt mit ihrem eigenen DA-Wandler daher, der seinen eigenen Klang hat. Die Signale kommen via Kabel analog am Verstärker an und klingen wegen der unterschiedlichen Wandler jeweils ein wenig anders. Hinzu kommt, daß DAT-, HD-Recorder und CD-Player nicht die gleiche Laustärke über die analogen Ausgänge wiedergeben. Warum lassen die Hersteller die analogen Ausgänge nicht komplett weg und ersetzen diese durch digital-Kabel oder durch eine W-LAN-, Bluetooth- oder Firewireverbindung (Firewire-Wireless wurde ja gerade verabschiedet)? Eine Kostenfrage kann das ja nun nicht mehr sein. Immerhin gibt es W-Lan-Karten für EUR 30,--. Im Gegenteil: Durch den Wegfall der Wandler in der Signalquelle könnte man sogar noch Geld sparen. Nur der Verstärker bräuchte noch einen Wandler, der auf einer austauschbaren Platine untergebraucht sein könnte, so daß man für die Zukunft gerüstet wäre. Warum bietet uns die Industrie das nicht? Ich meine, daß die Technik da ist aber die Lösungen fehlen. Für das Geld, was so manacher für Kabel ausgibt könnte man sich locker eine drahtlose Lösung kaufen.

Danke für Eure Antwort und

bess dehmnäx, garnixan
MOSFET
Schaut ab und zu mal vorbei
#2 erstellt: 09. Mrz 2004, 06:46
Hi garnixan

Vielleicht, weil eine Funkverbindung störanfällig ist?
Was machst du, wenn die Daten unterwegs verloren gehen oder inkonsistent werden? Neu senden; dürfte beim Musikhören ziemlich mühsam sein.

gruss
Pacemaker
Neuling
#3 erstellt: 09. Mrz 2004, 10:55
Eine Funkverbindung mag ja störanfällig sein --speziell bei WLAN wenn man eine Mikrowellehat-- Aber eine Fehlerkorrektur für Funk ist nun auch kein Problem mehr.

Mich würde nur die höhere Funkwellenbelastung stören.
Wenn dann jedes Gerät nur noch funkt ist absolut ne üble Belastung.

PS: Es gibt ja schon LS die keine Kabel haben sondern per Infrarot ihre Daten bekommen. Z.B. das LS-Set von Sony DAV-DS1000
Frankster
Stammgast
#4 erstellt: 09. Mrz 2004, 11:54
machbar ist das und auch garnicht so teuer. von LG wird z.b. schon ein surround system angeboten bei dem die LS mit bluetouth angebunden sind. übertragungsfehler sind auch fast auszuschliesen, die mögliche bandbreite ist weit höher als ein pcm signal, selbst retransmissions würde man nicht merken/hören.

warum die industrie nicht auf den zug im großen stil aufspringt? linzensgebühren, verträge usw... und wohl die tatsache das nur ein bruchteil der kunden diese neuerungen zu würdigen weiss - und bereit wäre für ein gleichgut klingendes gerät mehr zu bezahlen.

grüße,
frank
nathan_west
Gesperrt
#5 erstellt: 09. Mrz 2004, 13:08
Eigentlich ist ja bei Kabeln überhauptkeine Problematik vorhanden, die sich nicht mit wenigen Euro und ein wenig Planung lösen könnte.

Ausserdem - meinst du das Leute die an Tachyonen und Orgonen glauben meinen das Funksignale auf dem Weg zum Verstärker nicht im Klang verändert werden?
garnixan
Stammgast
#6 erstellt: 09. Mrz 2004, 14:06
Hallo und vielen Dank für Eure Meinungen zu dem Thema. Ich kann nur von mir ausgehen und führe mal folgende Argumente an:

- Kabel sind immer hässlich, zu lang oder zu kurz. Man könnte die Geräte viel einfacher aufstellen, wenn Sie mit Kurzstreckenfunk verbunden wären. Einfach 2 Geräte einstöpseln, den Knopf auf der Rückseite zum Koppeln drücken und los geht es.

- Mich nervt es total, daß DAT, HD und CD-Player unterschiedlich klingen. Mit einem Wandler wäre das Thema aus der Welt.

- Die unterschiedliche Lautstärke verschiedener Signalquellen läßt sich nur mit den wenigsten Verstärkern angleichen. Eine rühmliche Ausnahme ist hier Revox mit seinem B 250. Letztlich bedeuten solche Eingriffe in den Signalweg aber immer einen Klangverlust.

- Die Strahlenbelastung ist mir persönlich egal. Hier funkt eh schon alles und ich hoffe, es werden noch mhr Geräte.

Die Industrie könnte doch schon mal Standards verabschieden, damit wir Consumer merken, daß es weitergeht. So sehe ich überhaupt nicht ein mir einen neue HiFi-Komponenten zu kaufen. Was den Klang angeht, so wird man den Consumern doch klar machen können, daß eine Signalübertragung ohne Kabel keinen EInfluß auf den Klang hat, so lange die Signale im Verstärker richtig getaktet ankommen. Ich sehe es eher als Vorteil, weil die bisherigen Lösungen auf Technik aus der Steinzeit beruht.

Eventuell greift ein Hersteller ja meine Idee auf und schafft einen Quais-Standard, an den sich auch andere Hersteller halten. Es bringt ja nix, wenn ein hersteller jetzt eine Lösung zaubert, man aber nur Komponenten dieses einen Herstellers verwenden kann.

Bess demnähx, garnixan
allgemeinheit
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 09. Mrz 2004, 14:15
Geiz ist geil - bleibt da was über für Funktechnik?
Kabel sind billiger.

Und 's gibt mehr zu basteln und Kabelklänge durchzuprobieren.

Und dann diese Strahlenbelastung ... Elektrosmog ...

Funk-HiFi? Nette Idee...
mano
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 09. Mrz 2004, 20:28
Wenn sich dann W-Lan im Hifibereich durchgesetzt hat, freu ich mich schon auf die "Funk-Lan-Klang-Diskussionen" !

Oder eben nicht!

mano
garnixan
Stammgast
#9 erstellt: 09. Mrz 2004, 21:07
Hallo,

über W-Lan-Klang zu diskutieren ist ja müßig. Wir haben dien Technik ja schon ansatzweise: Wenn man 2 Macs im Netzwerk betreibt kann man die Musik von einem Mac auf den anderen via W-LAN Streamen. Wenn man jetzt die selbe CD gerippt von einem Mac auf den anderen streamt, der digital an der Anlage hängt klintgt das GENAUSO wie die CD über den selben Wandler abgespielt. Was soll da anders klingen?

Bess demnähx, garnixan


[Beitrag von garnixan am 09. Mrz 2004, 21:11 bearbeitet]
nathan_west
Gesperrt
#10 erstellt: 09. Mrz 2004, 21:22

Geiz ist geil - bleibt da was über für Funktechnik?
Kabel sind billiger.


Ich kenn 2m Hifi-Kabel die mehr kosten als unsere 3 Kilometer Richtfunkstrecke...
garnixan
Stammgast
#12 erstellt: 09. Mrz 2004, 22:09
Hallo,

unter dem von Dir angegebenen Link finde ich keine Informationen zu dem Thema. Daß das Streaming funktioniert zeigen uns ja die Computerhersteller. Die Frage ist warum es hierfür keinen herstellerübergreifenden Standard gibt. Das wäre doch ein RIESEN-Markt für die HiFi-Industrie, der es seit Jahren an Innovationen fehlt. Ich sehe derzeit jedenfalls keinen Grund etwas an der Stereoanlage zu verändern. Wenn meine Komponenten kabellos miteinander kommunizieren könnten, würde ich mich zu einem Neukauf hinreissen lassen.

Bess demnähx, garnixan
ebondazzar
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 09. Mrz 2004, 22:38
Es gibt schon seit Jahren Ansätze für digitale Schnittstellen, die aber allesamt aus Urheberrechtlichen Gründen bisher nicht eingeführt wurden (und wenn, dann nur kastriert). Solange sich Musik- und Filmindustrie keine praxistauglichen Kopierschutzmethoden einfallen lassen, sieht es mit der freien digitalen Datenübertragung düster aus.

Gruß
Holger
L17mb
Stammgast
#14 erstellt: 09. Mrz 2004, 22:42
wieso sendet man nicht 2 wellen gleichzeitig(nicht genau gleichzeitig).
die eine inventiert.
am ende inventiert man das vorher inventierte wieder zurück und addiert es mit dem nicht inventierten. und schon haben störungen überhaupt kein chance : ).


warum nicht ?

wenn eine störungquelle auftritt wirkt sich die auf beide wellen aus(im gleichen sinne) und dadurch löschen sih diese wellen am ende wieder raus : )


[Beitrag von L17mb am 09. Mrz 2004, 22:44 bearbeitet]
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