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Boxenschaden durch Synthesizer?

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rawberry
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 11. Mrz 2013, 20:10
Hi Leute

Ich habe mal ein etwas legendäres Thema auf Lager.
Und zwar hört man hier und da dass Synthesizer und angeschlossene E-Gitarren dazu fähig sind.

Rein zufällig spiele ich gerne mit Synthesizern herum.
Mein jetziger Korg M50 hat einen Frequenzgang von 20 Hz-20 kHz


Angestöpselt ist er an einem Sony Ta3650 welcher Heco Victa 700 befeuert.


Vorher war er an einem Marantz 1090 angeschlossen. Ich hatte ihn seinerzeit recht laut gestellt.
Kaum haute ich in die Tasten um einen 4stimmigen Akkord zu erzeugen, machte es einmal "Brrrrrr" und der Verstärker war hopps.

Und gerade habe ich wieder gespielt. Jetzt ist mir aufgefallen, dass der rechte Lautsprecher ein Kratzen von sich gibt. Da ist wohl irgendwas defekt.
Es ist nicht so tragisch, denn die Victa´s sind absolut nicht befriedigend gewesen.

Aber wenn jetzt meine Klipsche ankommen wüde ich jetzt schon gerne Gewissheit haben.

Was sagt ihr?
Absolut unproblematisch, oder lieber über Abhörmonitore (die bei mir auch vorhanden sind), oder Equalizer aktivieren und tödliche Frequenzen eliminieren, sofern es diese gibt?
cr
Moderator
#2 erstellt: 11. Mrz 2013, 21:11
Ist immer eine Frage der Lautstärke. War wohl zuviel des Guten, was da unkontrolliert hineinging (Bass oder Höhen).
Würde dir empfehlen, eine Gitarrenverstärker-Lautsprecher-Kombo zu kaufen (zB bei Thomann schauen)
rawberry
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 11. Mrz 2013, 21:18
Hi,

danke für deinen Beitrag.

Das fällt aber leider für mich flach, da ich selbst nicht Gitarre spiele sondern nur Synthesizer.

Und da das Klangspektrum sehr vielfältig und auch teilweise sehr monströs ist lockt es natürlich sehr das Gerät an die Hifi Anlage anzuschließen
cr
Moderator
#4 erstellt: 11. Mrz 2013, 21:38
Wenn du nicht einen HiFi-Lautsprecher nach dem anderen schrotten willst, musst du dir wohl was überlegen. Ein Mikrofon an der Stereoanlage zu betreiben bringt im übrigen ähnliche Probleme.

Da kannst natürlich alle Frequenzen unter 100 Hz im EQ eliminieren, und alles, was in den Hochtonbereich fällt. Dann ist das Risiko schon mal gesenkt, aber es klingt halt nicht mehr gut.
Oder du verwendest ein Gerät, das für Musiker und den harten Einsatz tauglich ist. HiFi ist es nicht.
Nicht umsonst werden eigene PA-Lautsprecher hergestellt, die mehr aushalten (in einem PA-Breitbänder gibts zB schon mal keinen Hochtöner, den man schrotten kann).

Dass der Verstärker abgeraucht ist, halte ich allerdings für ein Armutszeugnis an den Hersteller.


[Beitrag von cr am 11. Mrz 2013, 21:39 bearbeitet]
fotoralf
Stammgast
#5 erstellt: 12. Mrz 2013, 00:12
Unter normalen Bedingungen sollte ein Synthesizer an einer HiFi-Anlage keine Schäden verursachen, es sei denn, der Verstärker wird bereits am Eingang übersteuert (Ausgangssignal des Synthesizers zu hoch), die Abhörlautstärke ist jenseits von Gut und Böse oder die Klangregler des Verstärkers - vor allem der Bassregler - sind allzu heftig aufgedreht.

In diesem Zusammenhang ist es immer wieder erschreckend, wie gerade Musiker nicht nur mit ihren Geräten, sondern vor allem mit ihrem Gehör umgehen. Das muss doch wehtun, oder seid Ihr alle schon so taub, dass Ihr nicht mehr merkt, wenn es der Anlage zuviel wird?

Ralf


[Beitrag von fotoralf am 12. Mrz 2013, 00:15 bearbeitet]
ruesselschorf
Inventar
#6 erstellt: 12. Mrz 2013, 02:52
Hallo,

HiFi Boxen sind eigentlich generell nicht dafür gemacht Live - Musik wiederzugeben, sei es nun Gesang oder Sprache, ein Keyboard oder etwa eine verzerrte E-Gitarre.
Musik von der CD oder Platte wird in einem Studio abgemischt, durch Kompressoren/Limiter wird die Dynamik auf ein erträgliches Maß begrenzt.

Durchschnittliche HIFi Kalottenhochtöner vertragen in ihrem Wiedergabe Frequenzbereich maximal ~ 5Watt - auch wenn die Box mit 300Watt angegeben ist - mal kurz auf der Stratocaster den Hendrix raushängen lassen - das wars für den Hochtöner

Ähnlich schnell ist der superweich aufgehängte Tieftöner beim Baß aus dem Keyboard überfordert.

Ein einigermaßen stabiler HiFi- Verstärker an einer vernünftigen PA - oder Instrumental/ Monitorbox als Abhöre kann aber ganz gut funktionieren....

Gute Nacht, Helmut
Hobbyrocker
Neuling
#7 erstellt: 16. Mrz 2013, 15:02
Hallo

Die richtige Lösung ist eine aktive PA-Monitorbox oder auch passiv, dann aber mit einem geeigneten Verstärker.

Gruss Daniel
soundrealist
Inventar
#8 erstellt: 19. Mrz 2013, 20:54
Musikinstrumente können definitiv Lautsprecher zerstören. Habe vor Jahrzehnten selbst mal mit einer E-Gitarre ein Paar Magnat AR 10 ins Nirvana befördert. Unter eindrucksvoller Entwicklung von Dampfschwaden.

Also laß künftig bloß die Finger von so etwas !
DasOrti
Stammgast
#9 erstellt: 28. Mrz 2013, 22:41
Vorallem ein Subsonicfilter sollte (Je nach Wandlerprinzip) anwesend sein.
Die meisten Hifi-Lautsprecher sind nunmal BR und die Vertragen unter ihrer Abstimmfreqenz nicht viel
Leistung ohne in unglaublich viel Hub zu Enden.
Durchbrennen sollten die dabei nicht (werden ja prima belüftet ) aber anschlagen bis die Schwingspule
unbrauchbar wird.
Ansonsten sollten die LS einfach Wirkungsgradstark und auch ein wenig belastbar sein.

War selber oft erstaunt, wie viele Signale im <20Hz bereich bei Synthesizern entstehen und vorallem
in welcher Amplitude......zum anschlagen bekomme ich meine LS aber nicht so schnell.
Als erstes würde der Aktive 8" Sub verlieren, bei der Fläche und B&W´s krampfhafter Entzerrung aber auch kein Wunder.
soundrealist
Inventar
#10 erstellt: 29. Mrz 2013, 09:58
... o.k. ich war damals auch noch recht jung und nicht gerade zimperlich. Wenn ich mich recht erinnere, hatte ich zwischen Gitarre und der sich seinerzeit praktischerweise geradezu anbietenden Klinke-Buchse für Micro am Tape-Deck (... ja, Ihr lieben jüngeren Foris: so etwas gab es tatsächlich mal) sogar noch einen Verzerrer geschaltet. Für ein paar Sekunden klang das Intro von Highway to Hell ja noch richtig fetzig. Bis sich dann halt auch die visuelle Bühnen-Show dazugesellte. Der weiße Rauch sah wirklich beeindruckend aus. Die Rechnung hinterher auch


[Beitrag von soundrealist am 29. Mrz 2013, 09:59 bearbeitet]
DOSORDIE
Inventar
#11 erstellt: 29. Mrz 2013, 10:26
Ich habe meine E Gitarre auch schon an der HiFi Anlage betrieben, als auch an meinen alten Röhrenradios und an diversen Ghettoblaster, sowohl über den Micro Eingang eines alten Tapedecks (als ich noch kein Effektgerät hatte) als auch über den Line Out des Effektgerätes und da ist nie was passiert.

Ausserdem habe ich einen YAMAHA DX7 II D und einen Roland JX-3P, auch die habe ich schon an der HiFi Anlage betrieben.

Ich habe auch schon Hochtöner und Billig Boxen mit normaler Musik geschrottet, vor allem mit moderneren totkomprimierten Remasters und Punk Rock, aber das war zu der Zeit, wo ich 14 war und dachte gute Bässe bedeuten Loudness an und Bass auf voll und ich hatte immer alte Verstärker, wo man die Loudness sehr stark wahr nimmt.

Trotzdem muss ich sagen die Lautsprecher die ich kaputt gemacht habe sind entweder durch Überlastung (zu großer Verstärker, zu kleine Boxen) oder durch Clipping kaputt gegangen (übertriebene Nutzung der Klangregler), ich habe es aber trotzdem nie versucht einen Verstärker in meinem Wohnraum voll aufzudrehen, selbst bei den kleinen Geräten, die ich hatte, habe ich nie groß über die Hälfte gedreht.

Mit meinem jetzigen AKAI AM 75 ist es bei über einem VIertel meistens schon so laut, dass ich mich gar nicht traue noch weiter aufzudrehen. Aber mit wirkungsgradstarken Boxen erreicht man auch mit 2x25 Watt Einsteigerverstärkern Lautstärken die an die Schmerzgrenze reichen und vor Allem bei so einem derart verbogenen Frequenzgang, wie das bei vielen Billig Boxen der Fall ist tun gerade die Mitten oft weh. Auch diese 90er Jahre AIWA Kompaktanlagen mit Bi Amping haben Leistung ohne Ende, die dazu gelieferten Boxen klingen fürchterlich höhenlastig und schrill, selbst mit einem parametrischen EQ sind die nicht zum Klingen zu bringen, wenn man da aber gute Bi Amping taugliche Boxen anschliesst dann reissen die Dinger einem das Haus ab.

Mit Musikinstrumenten habe ich noch kein HiFi/Heim Audio Gerät kaputt bekommen, weil die Lautstärken so schon heftig genug waren, vor Allem ist ein Synthesizer oder eine Gitarre eh immer lauter, als ein fertig abgemischter Song, aber selbst wenn ich den Boomblaster als Verstärker für meine Keyboards oder die E-Gitarre benutze komme ich nicht mal in den Bereich der Maximallautstärke, der bringt ja so schon Alles zum Wackeln. Und im Endeffekt kann man mit totkomprimierter Rockmusik ganz einfach Boxen schrotten, man muss den Verstärker nur ins clippen bringen, da braucht man keine Musikinstrumente für.

Ausserdem hat jeder Synthesizer und jedes Effektgerät einen Line Out, der an jeder HiFi Anlage wunderbar funktioniert.

Ich kann mich meinem Vorredner nur anschliessen, ihr müsst Alle kaputte Ohren haben und den Schmerz nicht mehr spüren und ich höre gern laut, so isses ja nicht, vor Allem im Auto.

LG, Tobi
hopfenn
Stammgast
#12 erstellt: 29. Mrz 2013, 11:39
Guten Morgen.
Mir hat kürzlich ein HiFI Bass am Keyboard gekündigt.

Ursache war allerdings ein Massefehler beim Stecker.
Keine 10 sek heftiges Brummen, danach nur mehr leises Gekreische aus einer Box.
Dacht schon da wurde bis zum Hochton alles aufgeräumt.
Die Spule war implodiert

Ansonsten hab ich allerdings starke Bedenken lauter aufzudrehen.
Keyboard als Synth, Orgel u.ä. liefern Dauer Leistung (weit über Dauer Belastungsgrenze!) wenn mans fordert und es verleitet dazu ;-).

Wie erwähnt für hohe Lautstärken empfiehlt sich PA

Schönen Gruß
hopfen
DOSORDIE
Inventar
#13 erstellt: 29. Mrz 2013, 14:07
Ein defekter Stecker hat mir auch schon einige Hochtöner versaut, vor Allem Cinch/Klinke am PC etc. Da kann aber kein Synthesizer was für. Und gerade so Yamaha PSR Dinger und echte Heimorgeln sollten schon darauf ausgelegt sein, dass man sie zuhause und auch an der Stereoanlage benutzt.

Ja, vor allem wenn man Zugriff auf sämtliche Parameter in der Klangerzeugung hat, wie es beim DX7 ist verleitet das natürlich zum Ausprobieren, man kann diese Geräte ja auch wunderbar als Frequenzgenerator nutzen, es ist erstaunlich wie hoch oder tief man da stufenlos kommt, man kann so tiefe Bässe erzeugen, dass man sieht, dass der Lautsprecher arbeitet, aber nix mehr hört, Töne, die in der Musik nie vorkommen, aber trotzdem muss man schon wirklich laut drehen um was kaputt zu machen und wenn vorzeitig was kaputt geht ist der Verstärker wohl etwas schwachbrüstig oder halt die Boxen.

LG, Tobi
soundrealist
Inventar
#14 erstellt: 29. Mrz 2013, 17:12
... Verstärker war damals ein Luxman L410 an einem Päärchen Magnat All Ribbon 8. Neben dem Hochtöner hat auch die Frequenzweiche einen kapitalen Schaden erlitten. Ich denke aber mal, daß der Verzerrer da auch nicht ganz unschuldig war.

Andererseits: Aufnahmen von einem Kompakt-Studio (hier werden alle Instrumente digital gemastert und auch Verzerr-Effekte eingesetzt) richten seltsamerweise keinen Schaden an.

Es muß also unter- und überhalb des Frequenz-Spektrums eines solchen Gerätes extrem schädliche Signale geben, die ein Instrument (direkt angeschlossen) ungefiltert an die Hifi-Anlage weitergibt.

Möglicherweise ist ein Keyboart aufgrund seiner "genetischen Ähnlichkeit" mit Hifi-Komponenten nicht ganz so gefährlich, sicher gibt es auch von Keyboard zu Keyboard Unterschiede hinsichtlich Frequenzgang, Signalstärke und Dynamik. Trotz dem würde ich dieses Risiko nach meiner Erfahrung nicht mehr eingehen wollen. Sicher ist sicher.
hopfenn
Stammgast
#15 erstellt: 29. Mrz 2013, 17:29
Dauerpegel ist Dauerpegel, bei einer Frequenz.
Ob das dann auch Musik ist ?
auch Kinder Keyboards können das.
Midi Grundklänge Rechteck Sinus
und extrem verzerrt wenns sein muß bei den etwas höheren Etagen.

Schönen Gruß
hopfen


[Beitrag von hopfenn am 29. Mrz 2013, 17:54 bearbeitet]
cr
Moderator
#16 erstellt: 29. Mrz 2013, 20:02
Für e-Musikinstrumente nimmt man am besten so was: http://www.eminence.com/guitar-bass/
Für Guitarre braucht man eh nicht mehr, der Grundtonbereich ist abgedeckt und somit gibts auch keinen Hochtöner, der ex gehen kann.
soundrealist
Inventar
#17 erstellt: 29. Mrz 2013, 20:31

cr (Beitrag #16) schrieb:
Für Guitarre braucht man eh nicht mehr, der Grundtonbereich ist abgedeckt und somit gibts auch keinen Hochtöner, der ex gehen kann.



.... ist bei mir damals aber wirklich passiert. War allerdings auch sehr laut und incl. Verzerrer


[Beitrag von soundrealist am 31. Mrz 2013, 20:10 bearbeitet]
hopfenn
Stammgast
#18 erstellt: 30. Mrz 2013, 14:11
Die Hochtöner hört man so eh nicht ;-)

von eben
testerer
Stammgast
#19 erstellt: 30. Mrz 2013, 17:19
Wenn es denn schon die heimische Stereoanlage sein muss, warum klemmst du nicht einen Kompressor/Limiter zwischen Synthie und Verstärker?
Das würde sich im Ernstfall (also, wenn der Pegel zu hoch wird) zwar als kleine Spaßbremse entpuppen, aber deine Lautsprecher würden wenigstens ganz bleiben.
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