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Cinch Übertrager

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-nouseforaname-
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 16. Sep 2013, 19:07
Hallo,

Ich habe da ein kniffeliges Problem und versuche es mal so gut wie möglich kutz und knapp zu beschreiben.

Ich möchte von meinem Technics Plattenspieler das Signal in meinen T+A Verstärker mit eingebauter Phonoplatine bekommen. Und zwar über 10Meter Entfernung. Weil eben der Plattenspieler an einem anderen Ort stehen soll.
Nun ist es wohl nicht von Vorteil das Kabel wegen der Imdedanzen und Tralala zu verlängern.
Ebenso wenig ist es sinnvoll einen kleinen extra Phonoverstärker zu kaufen und dann das Chinch Signal per Funk zu übertragen.

Was kann ich tun?

Ich bitte um Eure Hilfe, aber bitte nicht "Stell doch den Plattenspieler zur Anlage" Tipps :-)
DrNice
Moderator
#2 erstellt: 16. Sep 2013, 20:36
Moin,

an sich keine schlechte Idee, nur würde ich statt der Funklösung, wenn es möglich ist, ein langes und sehr gut geschirmtes Cinchkabel nehmen.
cr
Moderator
#3 erstellt: 16. Sep 2013, 21:05
Phonoverstärker beim Plattenspieler und dann ein 10m Kabel. Was anderes sehe ich nicht. Der Phonoverstärker sollte eine niedere Ausgangsimpedanz haben, dann sind auch 10m Kabel kein Problem.
Allenfalls könnte man die Übertragung noch symmetrisch machen, sehe ich aber nicht als nötig an.

Eine Frage, die sich stellt, wäre, ob man ev. das Phonosignal direkt sym. übertragen kann, dann bräuchte man keinen extra Phonoversärker, sondern nur einen Kleinstsignalsymmetrierer. Billiger wird das aber nicht kommen! Da müßte man einen PA-Experten fragen, bei Mikrofonen gehts jedenfalls.
-nouseforaname-
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 17. Sep 2013, 10:43
Danke für die Antworten.
Gibte es keine Lösung übers Heimnetzwerk etwas zu machen?
audiophilanthrop
Inventar
#5 erstellt: 17. Sep 2013, 11:01
Dazu bräuchtest du neben dem Phonopre noch einen netzwerkfähigen A/D-Wandler, der z.B. als Streaming-Server arbeitet (oder einen Rechner mit A/D, der das tut). Keine Ahnung, ob es sowas fertig gibt.

A propos A/D-Wandler, solche mit Koax-SPDIF gibt es auf jeden Fall, und mit einem geeigneten Kabel (Video-Koax) gehen da auch 10 m. Wenn nun der Verstärker einen entsprechenden Digitaleingang hat, müßte das eigentlich klappen. Und AES/EBU geht eh auf größere Entfernungen, wenn sowas vorhanden ist.

Wird halt eher noch komplizierter als mit 10 m Analogstrippe vom Phonopre zum Verstärker (bei der man sich auf die Länge aber schon mal eine Brummschleife einfangen kann).
cr
Moderator
#6 erstellt: 17. Sep 2013, 11:29
SPDIF mit Antennenkabel geht normalerweise gut 10m. Sollte es auch hier zu einer Brummschleife kommen (leider haben kaumm mehr Geräte eine galv. Trennung), schaltet man einen Koax-Opto-Wandler dazwischen.
-nouseforaname-
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 17. Sep 2013, 11:39
Ähm

ich danke zwar für die Tipps, aber bin kein Elektrotechniker.

Ich denke, dass wird sich wohl nicht so einfach realisieren lassen. Schon blöd. Heutzutage tausende Bits und Bytes durch die Luft fliegen.
cr
Moderator
#8 erstellt: 17. Sep 2013, 12:29
Wozu muss man Elektrotechniker sein, um einen Phono-Amp zum Plattenspieler zu stellen, und dann ein 10m langes Cinchkabel anzuschließen?
-nouseforaname-
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 17. Sep 2013, 12:45
Auf die Idee bin ich auch schon gekommen, aber das ist ja wohl nicht die optimale Lösung, da mein Verstärker schon eine sehr gute Phonovorstufe eingebaut hat.

Es bezog sich eher auf die Fachausdrücke

AES/EBU
A/D-Wandler
Koax-SPDIF
symmetrisch
galv. Trennung
Koax-Opto-Wandler
Rechner mit A/D

weiß nicht, warum ich das extra erklären muss.
Vielleicht können wir zu einer Hilfestellung zurückkehren
cr
Moderator
#10 erstellt: 17. Sep 2013, 12:54
Es gibt keine Lösung ohne eine Phonovorstufe beim Plattenspieler, außer ev. eine sym. Übertragung des Phonosignals, was dich aber sicher weit teuerer kommt, als ein Phono-PreAmp, das kann ich dir garantieren, denn dazu braucht man einen extrem rauscharmen Symmetrierer.
-nouseforaname-
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 17. Sep 2013, 13:19
Hallo,

hmm, danke für die Antwort. Schade, schade. Ein Plattenspieler auf dem Plattenregal hätte gut ausgesehen.
-nouseforaname-
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 19. Sep 2013, 16:36
Fogendes habe ich noch entdeckt:

"Und mit den InLine®-Adaptern von Klinke bzw. Cinch auf RJ45 (Netzwerk) und zurück lassen sich Ihre Audiosignale sogar von Raum zu Raum direkt über Ihre Netzwerkverkabelung übertragen"

Das sind Adapter con RCA auf RJ45, sprich Cinch auf Netzwerk von Firma Inline

Frage1: Was haltet ihr davon (ohne extra Phonovorstufe)?
Frage2: Warum sollte man eigentlich das Plattenspielerkabel nicht mit einer Cinchverlängerung verlängern?
cr
Moderator
#14 erstellt: 19. Sep 2013, 16:47
Frage 2: Weil wir hier von Spannungen um die 2-20 mV reden, ab CD-Player hingegen von 2V, ist immerhin das 100- bis 1000-fache und entsprechend weniger heikel gegen Brumm und Höhenverlust

Frage 1: ergibt sich aus Frage 2. Das ist ist für normale Audiosignale gedacht, nicht für Mikrofon- oder Phono-Miniatur-Signale

Ich verstehe ehrlich dein Konzept nicht. Du kommst mit den seltsamsten Ideen, das Kleinsignal zu übertragen, aber die normale Variante, ein Phono-Amp beim Plattenspieler, ist anscheinend zu teuer, weil bereits einer im Verstärker verbaut ist. Na und. Jede andere Lösung ist ein Schmarren, es nützt dir nichts, einen Schmarren dann einem bereits im Verstärker verbauten, von mir aus hochwertigen Phono-Amp zuzuführen.

Nix für ungut

Um 100 Euro bekommst du einen ausreichend guten Phonoverstärker und die Sache hat sich. Ein Phonoverstärker ist ja heutzutage nichts Großartiges mehr, das hunderte von Euros kostet.


[Beitrag von cr am 19. Sep 2013, 16:51 bearbeitet]
DB
Inventar
#15 erstellt: 19. Sep 2013, 16:50
Hallo,


-nouseforaname- (Beitrag #12) schrieb:
Frage1: Was haltet ihr davon (ohne extra Phonovorstufe)?

Nichts. Aus dem Abtaster kommen je nach Art ca. 100µV ... 5mV heraus und die müssen zunächst verstärkt und eine Entzerrung durchgeführt werden.


-nouseforaname- (Beitrag #12) schrieb:
Frage2: Warum sollte man eigentlich das Plattenspielerkabel nicht mit einer Cinchverlängerung verlängern?

Weil unsymmetrische Leitungen mit sehr geringen Pegeln sehr anfällig gegenüber Einstreuungen aller Art sind. Weiterhin benötigt jeder MM-Abtaster eine genau definierte Kapazität, um vernünftig zu funktionieren. Bei derartigen Kabellängen wird aber die Kabelkapazität zu groß. Deshalb sollten Plattenentzerrer möglichst nahe am Plattenspieler angeordnet oder in diesen integriert sein.


MfG
DB


[Beitrag von DB am 19. Sep 2013, 18:57 bearbeitet]
-nouseforaname-
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 19. Sep 2013, 17:36
Vielen Dank für die Antwort.

Genau hierfür nutzt man doch schließlich ein Forum. Um sich mit Wissen zu bereichern.

Für die einen sind es die seltsamsten Ideen, für die anderen ist es eine Überlegung, die wie von Dir angesprochene, mehrere hundert Euro Kosten für einene Phonovorstufe zu sparen, die ohnehin in meinem Verstärker eingebaut ist. Warum hunderte von Euros ausgeben, wenn es mit ein paar Euros für entsprechende Kabel auch getan wäre. Wäre!!!

Ich weiß ja nun, dass es so nicht geht, aber eine Idee gleich als "Schmarren" abzutun, finde ich jetzt etwas, sagen wir mal, unfäir. Wenn jeder wüsste, was zu tun ist, dann brauchen wir alle auch kein Forum.

Trotzdem nochmal Danke!
-nouseforaname-
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 19. Sep 2013, 17:36

DB (Beitrag #15) schrieb:
Hallo,


-nouseforaname- (Beitrag #12) schrieb:
Frage1: Was haltet ihr davon (ohne extra Phonovorstufe)?

Nichts. Aus dem Abtaster kommen je nach Art ca. 100µV ... 5mV heraus und die müssen zunächst verstärkt und eine Entzerrung durchgeführt werden.


-nouseforaname- (Beitrag #12) schrieb:
Frage2: Warum sollte man eigentlich das Plattenspielerkabel nicht mit einer Cinchverlängerung verlängern?

Weil unsymmetrische Leitungen mit sehr geringen Pegeln sehr anfällig gegenüber Einstreuungen aller Art sind. Weiterhin benötigt jeder MM-Abtaster eine genau definierte Kapazität, um vernünftig zu funktionieren. Bei derartigen Kabellängen wird aber die Kabelkapazität zu groß. Deshalb sollten Plattenentzerrer möglichst nache am Plattenspieler angeordnet oder in diesen integriert sein.


MfG
DB



Danke für die Antwort
cr
Moderator
#18 erstellt: 19. Sep 2013, 20:31
Tut mir leid, manchmal bin halt etwas direkt ...........
ist nicht böse gemeint.......

Warum muss eigentlich der Plattenspieler 10m von der Anlage weg sein?
-nouseforaname-
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 20. Sep 2013, 05:37

cr (Beitrag #18) schrieb:
Tut mir leid, manchmal bin halt etwas direkt ...........
ist nicht böse gemeint.......

Warum muss eigentlich der Plattenspieler 10m von der Anlage weg sein?


Kein Thema. Schon ok!
Weil dort mein Plattenregal (Sideboard) steht und er sich auf diesem sehr gut machen würde.
-nouseforaname-
Schaut ab und zu mal vorbei
#20 erstellt: 05. Okt 2013, 10:55
Problem gelöst

Hallo,

ich habe das Problem mit einem Trigon Vanguard 2 in den Griff bekommen.
Funktioniert einwandfrei, ohne Brummen, Knacken oder sonstigem.

Gruß
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