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Gemeinsamer Anschluss Endstufe und Subwoofer an Pre-Out möglich?

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Beitrag
Stalling
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 01. Jul 2014, 12:03
Hallo,

aktuell betreibe ich meine Hauptlautsprecher mit meinem Vollverstärker. Der Sub ist an den Pre-Out Buchsen des Verstärkers angeschlossen. Nun habe ich die Möglichkeit eine passende Endstufe zu erwerben, die ja auch an die vorg. Buchsen angeschlossen werden müsste. Kann ich ohne Probleme Endstufe und Sub gemeinsam an die Pre-Out Buchsen anschließen oder kann es da Probleme geben?
Für Eure Infos Dank im voraus.

Frank
Jeck-G
Inventar
#2 erstellt: 01. Jul 2014, 12:15
Es gibt keine Probleme, aber man hat mit einer Aktivweiche oder DSP-Controller (sowas findet man allerdings mehr in der professionellen Beschallungstechnik und kaum bei HiFi) die Möglichkeit, die Hauptlautsprecher von den Bässen (die der Sub machen soll) zu entlasten.
Außerdem kann man mit einem DSP-Controller per Einmessung (entweder der Controller hat selber die Funktion (RTA o.Ä. genannt) oder man muss mittels PC und kalibriertem Mikrofon selber messen und den Controller mit den Daten füttern) den frequenzgang am Hörplatz linearisieren, also hat das sogar mit HiFi mehr zu tun als der in der HiFi-Branche übliche "Kettengedanke" (Quelle -> Verstärker mit möglichst wenig Knöpfen/Einstellmöglichkeiten -> Lautsprecher).

Beispiel für einen einfach zu bedienenden DSP-Controller wäre sowas, Mikrofon liegt auch mit bei. Bräuchtest natürlich noch ein XLR-Kabel ("Mikrofonkabel") mit passender Länge sowie Adapterkabel von Cinch (oder was Deine Geräte auch immer an Anschlüsse haben) auf XLR, aber für den Anschluss von Sub und Endstufe musst Du Dir so oder so Kabel holen.
Mickey_Mouse
Inventar
#3 erstellt: 01. Jul 2014, 12:34
zur Frage: ja, das kann man machen!
Je nach Eingangsschaltung würde ich dann aber den Sub dann immer mit laufen lassen (also nicht ausschalten), das _könnte_ dann zu "komischen" Effekten führen.

Ob man das jetzt noch per DSP trennen will?
Zur Zeit wird das ja auch nicht gemacht und man darf ja nicht vergessen: dafür wird noch mal wieder eine Analog->Digital und am Ende Digital->Analog Wandlung fällig. Da kommt es auf den Anspruch bzw. den Rest der Kette an, ob man sich da so eine "PA-Kiste" für hinstellt.
Jeck-G
Inventar
#4 erstellt: 01. Jul 2014, 13:34

dafür wird noch mal wieder eine Analog->Digital und am Ende Digital->Analog Wandlung fällig.
Und was stört das? Mittlerweile (seit 20 Jahren) sind auch günstigere Wandler so gut, dass man keine Unterschiede hört und diese auch die CD übertreffen. Außerdem: Wie oft wurde schon im Aufnahmestudio umhergewandelt? Da kommt es auf die letzte AD/DA-Wandlung auch nicht mehr an. Auch trotz 2 zusätzlicher Wandlungen hat das, was hinten im Endeffekt rauskommt, dennoch mehr mit HiFi zu tun als ohne den DSP mit zusäztlichen Wandlungen.


Da kommt es auf den Anspruch bzw. den Rest der Kette an, ob man sich da so eine "PA-Kiste" für hinstellt.
PA > HiFi, passt schon. Kann man natürlich nicht verallgemeinern, aber bei Elektronik kommt das schon hin, wenn man den billigen China-Plunder (meine da eher McIrgendwas, Hollyschrott, Auna & Co., nicht die brauchbaren Geräte aus chinesischer Fertigung wie Thomann T.Amp), den man nicht als "PA" bezeichnen kann, weglässt. Bei Lautsprechern passt das eher weniger, die sind meist für kleine Räume wie Wohnzimmer nicht gedacht.

Du kannst aber mal eine "HiFi"-Alternative zum Driverack nennen (das hier oft propagierte Antimode fällt weg, da ohne Aktivweiche und viel zu teuer) und am Besten auch noch eine "HiFi"-Alternative für meine kleine Lab.Gruppen-Endstufe mit ähnlichen Eigenschaften (kompakt, offiziell 2Ohm-stabil, vergleichbare Schutzschaltungen, symmetrische Eingänge, Robustheit...).


Je nach Eingangsschaltung würde ich dann aber den Sub dann immer mit laufen lassen (also nicht ausschalten), das _könnte_ dann zu "komischen" Effekten führen.
Wenn er aber den Sub anlässt und den "Vorverstärker" (der Vollverstärker, dessen Endstufe nicht benutzt wird) ausschaltet, rummst es aber in der Bude. Man müsste also warten, bis der Sub sich selber ausschaltet, wenn er ein "Auto-Off" hat.
Am Besten selber ausschalten (spart außerdem Strom) bevor man den "Vorverstärker" ausschaltet und nach diesem einschalten.


Nochmal einfache Antwort auf die ursprüngliche Frage: Mit Y-(Cinch)Kabeln kann man Sub und Endstufe ohne Weiteres parallelschalten, aber es geht auch besser. Man sollte drauf achten, dass Sub und Vor- + Endstufe am selben Stromkreis hängen, sonst kann es ggf. brummen.

Edit: Mit "HiFi" ist das klassische Stereo-HiFi (Kettengedanke siehe oben, wobei eine Kette eigentlich ein Element zur Kraftübertragung oder Hauptbestandteil einer Kettenrüstung ist) gemeint, Heimkino-Geräte sind da moderner, teilweise mit Raumeinmessung und Hochpass für die Lautsprecher integriert.


[Beitrag von Jeck-G am 01. Jul 2014, 13:50 bearbeitet]
Mickey_Mouse
Inventar
#5 erstellt: 01. Jul 2014, 15:03
ich will da keine Grundsatzdiskussion draus machen, sondern nur darauf hinweisen, dass es bei der von dir beschriebenen Methode zwei weitere Wandlungen gibt.

Wenn man z.B. der Meinung ist, dass man es hören kann ob eine SACD erst nach PCM gewandelt und dieses Signal durch den D/A Wandler geschickt wird, oder das DSD Signal direkt gewandelt wird (mit wesentlich "harmloseren" analogen Filtern dahinter), dann führt so eine zusätzliche A/D-D/A Wandlung das ganze Konzept ad absurdum.

Ansichtssache...
cr
Moderator
#6 erstellt: 03. Jul 2014, 23:10
Sub und normale LS parallel zu betreiben, kann im Bass auch zu Auslöschungen führen.
Ohne aktive Frequenzweiche am PreOut bleibts ein Murks. Diese könnte auch analog sein. Man könnte notfalls auch die Hauptlautsprecher mit einer Drossel mit 6dB Steilheit nach unten begrenzen (oder Drossel + Kondensator für 12 dB, dann wären sie wenigstens entlastet, ist aber auch eher Murks, da wir dann zwei passive Weichen hintereinander haben). Am gescheitesten wäre ein aktiver Sub mit integrierter Frequenzweiche
Jeck-G
Inventar
#7 erstellt: 03. Jul 2014, 23:34

Am gescheitesten wäre ein aktiver Sub mit integrierter Frequenzweiche
Die meisten Aktivsubs, die ich gesehen habe, haben nur einen Tiefpass für sich selber und kein Hochpass für die Hauptlautsprecher bzw. dessen Verstärker.

Darum halt meine Variante mit der Aktivweiche, wobei eine vernünftige 2Wege-Weiche (Stereo) von Dbx auch schon um die 150€ kostet, da kann man auch gleich mehr ausgeben fürs Dbx Driverack und hat wesentlich mehr Möglichkeiten.


[Beitrag von Jeck-G am 03. Jul 2014, 23:39 bearbeitet]
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