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Versicherung der Anlagen

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Autor
Beitrag
herrdadajew
Stammgast
#1 erstellt: 29. Nov 2015, 16:45
Hallo!

Ich hoffe ich bin im richtigem Unterforum!
Mal eine allgemeine Frage. Wenn man sich die hier die Bilder diverser Heimkino und Stereoanlagen ansieht,die oft mehrere tausend Euro wert sind.stellt sich mir die Frage, was ihr da gegen Einbruch und Diebstahl tut? Allein die Hausratversicherung oder Alarmanlagen?

VG


[Beitrag von herrdadajew am 29. Nov 2015, 16:46 bearbeitet]
>COWL<
Stammgast
#2 erstellt: 29. Nov 2015, 17:01
Um Missverständnissen vorzubeugen, würde ich die Frage anders formulieren. So (“Sicherheit eurer Anlagen“) könnte man auch an Schäden durch z. B. Überspannung denken. Hier geht es wohl um die Frage nach der Sicherheit von Haus oder Wohnung bzw. der Versicherung selbiger. Da sehe ich es so, dass das sicherlich kein ausschlaggebendes Kriterium sein dürfte. Die Sicherheit von Leib und Leben geht mir vor, von daher wäre das für mich eher ein Grund, in Sicherheitstechnik zu investieren. Der finanzielle Schaden ist aber selbstverständlich auch abzusichern. Btw birgt das Posten von sicherheitsrelevanten Details eines Objektes zu besonderen Schließsystemen, Tür-/Fenstersicherungen, durchbruchhemmendem Glas etc. in öffentlichen Foren durchaus ein Risiko.


[Beitrag von >COWL< am 29. Nov 2015, 17:03 bearbeitet]
jororupp
Inventar
#3 erstellt: 29. Nov 2015, 17:02
Hallo,

zunächst mal gibt es ja eine Vielzahl von allgemeinen Tips zur Absicherung von Wohnung oder Haus gegen Einbruch und Diebstahl.

Ob HiFi-Anlagen gerne geklaut werden? Boxen mit 40 kg und mehr? Ich weiß es nicht, ich denke, da ist Bargeld, Schmuck, Handys o.ä. im wahrsten Sinne des Wortes "leichtere Beute".

Ansonsten hilft nur eine ausreichende Versicherung, die auch Schäden durch Vandalismus abdeckt.


Gruß

Jörg
Mickey_Mouse
Inventar
#4 erstellt: 29. Nov 2015, 17:14
die 25kg Endstufe steht oben, ich kann mir kaum vorstellen, dass Einbrecher die als erstes mitnehmen, statt z.B. zum MacBook Pro zu greifen...

man muss bei der Hausratversicherung aber höllisch aufpassen!
wenn man unterversichert ist, dann können die sich quer stellen. Und wenn man die Standard Formeln ansetzt (nach Wohnfläche), dann kann man ganz schnell in diese "Unterversicherung" rutschen. Was hier im Forum als "normal" gilt sehen die schon als absoluten Luxus an. Das zieht sich aber durch alle Bereiche. Als ich die Hausrat noch zu DM Zeiten abgeschlossen habe, hat mir der Herr ganz stolz erzählt, dass auch die Fahrräder versichert sind. Wenn sie im verschlossenen Keller stehen! Auf Nachfrage habe ich dann erfahren: bis zu 350DM Im Keller stehen ein Komplett Dura-Ace Rennrad und ein Fully-MTB für jeweils ca. den 10-fachen Preis.

Damit es im Falle eines Falles bei der Hifi Anlage keine Probleme gibt sollte ich eine Liste mit genauer Modellbezeichnung und Serien-Nummern erstellen.
Lars_1968
Inventar
#5 erstellt: 29. Nov 2015, 17:16
Die normale Hausratversicherung deckt schon alle Schäden, die durch Diebstahl enstehen, ab, man sollte sich halt nicht unter versichern, um scheinbar Geld zu sparen.

Was ich vermeide, sind Bilder zwecks Verkauf / zum zeigen o.Ä. mit Angabe der Adresse wie man es immer wieder gerne bei ebay KA sieht, einzustellen. Kriminelle werden schnell spitzkriegen, wo man gucken muß, um potentielle Objekte zu finden.
herrdadajew
Stammgast
#6 erstellt: 29. Nov 2015, 17:17

Btw birgt das Posten von sicherheitsrelevanten Details eines Objektes zu besonderen Schließsystemen, Tür-/Fenstersicherungen, durchbruchhemmendem Glas etc. in öffentlichen Foren durchaus ein Risiko.


Hallo!
Das Preisgeben diverser Details über Art der Sicherheitstechnik war auchn nicht mein Anliegen. Mein Interesse war eher allgemeiner Art. Ob die User hier auf eine aureichende Versicherung setzen oder will sagen eher " selbst was tun" !

VG
>COWL<
Stammgast
#7 erstellt: 29. Nov 2015, 17:24
Unterversicherungsverzicht gilt i.d.R. ab 650 Euro pro m² Wohnfläche*. Hochpreisige Anlagen, aber natürlich auch allgemeiner (sehr hochwertiger) Hausrat, sind dann meistens aufpreispflichtig. Beispiel:

100m² Wohnfläche
VS 650 Euro/m² = 65.000 Euro

Kostet die HiFi-Anlage jetzt z. B. alleine schon 100TEUR, wäre das (natürlich!) zu wenig und der tatsächliche Wert vom Hausrat ist zu versichern (i.d.R. durch Versicherung geschätzt, weil dann z. T. noch Auflagen ins Spiel kommen - z. B. EMA = Einbruchmeldeanlage). Aber auch wenn der Hausrat z. B. nur 15.000 Euro kostet, ist die Absicherung mit Unterversicherungsverzicht ratsam. Hättest du in der Hausratversicherung nur 15.000 Euro als Versicherungssumme angegeben (bei o.g. Beispiel mit 100m² Wfl.), dann würde z. B. der durch Blitzeinschlag kaputt gegangene Fernseher im Wert von 2.000 Euro nicht voll ersetzt. Die Versicherung würde dann so rechnen: 15.000*100/65.000=23,08%. Demnach würden für den Fernseher nicht die vollen 2.000 Euro, sondern nur ~462 Euro erstattet (weil die Unterversicherungsgrenze nicht erreicht war!). Voraussetzung ist zudem, in der Hausrat auch Schäden durch Überspannung eingeschlossen zu haben. Das ist nicht Standard oder kann bewusst auch ausgeschlossen werden (was aber nicht empfehlenswert ist).

*Es gibt aber natürlich auch spezielle Zielgruppen-Tarife, die andere Werte aufweisen können. Daher die Angabe “i.d.R.“.


[Beitrag von >COWL< am 29. Nov 2015, 17:42 bearbeitet]
herrdadajew
Stammgast
#8 erstellt: 29. Nov 2015, 17:42
Hallo!

Ich hatte neben der Hausrat mit dem Gedanken gespielt, mirso etwas

anzuschaffen. oder sollte man lieber die Finger davon lassen?

VG


[Beitrag von herrdadajew am 29. Nov 2015, 17:44 bearbeitet]
Pigpreast
Inventar
#9 erstellt: 29. Nov 2015, 17:42
Ab wann gilt denn eine Anlage als "hochpreisig". Meine Teile haben wohl mehr gekostet als das, was der "Durchschnittsversicherte" wahrscheinlich bei sich stehen hat, ist aber mit Sicherheit noch nicht "Luxus". Wenn man berücksichtigt, wass wir was Möbel und anderen Hausrat anbelangt, eher unterpreisig ausgestattet sind, dürfte es unter dem Strich wieder auf Durchschnitt rauskommen. Wonach kann man sich richten, ab wann man seinem Versicherungsvertreter einen Wink geben sollte?


[Beitrag von Pigpreast am 29. Nov 2015, 17:51 bearbeitet]
klguy
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 29. Nov 2015, 17:49
Hab nen Hund der stets hungrig ist.
Pigpreast
Inventar
#11 erstellt: 29. Nov 2015, 17:54
Ohrenschoner
Inventar
#12 erstellt: 29. Nov 2015, 17:55
Der Thread gibt mir jetzt zu denken....
Würde auf jeden Fall mal bei verschiedenen !! Versicherern nachfragen...
In der Nähe meines Wohnortes wird lt. Lokalblatt aktuell besonders viel geklaut,
hab aber nicht gelesen das HiFi dabei war....aber es reicht ja das gefrustete dunkle Gestalten
ihren Ärger an unserem "Geraffel" und anderen , nicht transportablen Dingen auslassen....
>COWL<
Stammgast
#13 erstellt: 29. Nov 2015, 18:01

Pigpreast (Beitrag #9) schrieb:
Ab wann gilt denn eine Anlage als "hochpreisig". Meine Teile haben wohl mehr gekostet als das, was der "Durchschnittsversicherte" wahrscheinlich bei sich stehen hat, ist aber mit Sicherheit noch nicht "Luxus". Wenn man berücksichtigt, wass wir was Möbel und anderen Hausrat anbelangt, eher unterpreisig ausgestattet sind, dürfte es unter dem Strich wieder auf Durchschnitt rauskommen. Wonach kann man sich richten, ab wann man seinem Versicherungsvertreter einen Wink geben sollte?



Die Frage lässt sich m. E. hier nicht sachgerecht beantworten. Warum? Mit alten Sachen ist es mitunter so, dass der Wiederbeschaffungswert höher als der Neupreis oder der Zeitwert ist. Stichwort: Sammlerwert. Spielt vielleicht bei HiFi keine so große Rolle, bei Schmuck, Münzen oder Briefmarken ganz bestimmt. Daher empfiehlt es sich, den Versicherungsberater des Vertrauens mal anzurufen und ihn danach zu fragen. Das kostet zunächst nichts, nur wenn dann die höhere Versicherungssumme abgeschlossen wird, muss man natürlich einen höheren Beitrag zahlen.
K._K._Lacke
Inventar
#14 erstellt: 29. Nov 2015, 18:01
Ich habe meinen Versicherungsmenschen im April auch noch mal explizit auf die Stereoanlage hingewiesen, der hat daraufhin den Beitrag angehoben. Jetzt ist es gut versichert, auch gegen Vandalismus.

Den befürchte ich nämlich auch, nachdem die Diebe festgestellt haben, das ein Lautsprecher 125 Kg wiegt.


[Beitrag von K._K._Lacke am 29. Nov 2015, 18:29 bearbeitet]
>COWL<
Stammgast
#15 erstellt: 29. Nov 2015, 18:07
Sehr gut! So würde ich es auch empfehlen. Auf keinen Fall eine Online-Tarifberatung vornehmen - denkt dran: Ein Laie sitzt vor seinem Rechner und soll z. T. Fragen beantworten, die er nicht versteht. Da fällt mir spontan die “Mallorca-Police“ der KFZ-Versicherung ein. Die wurde auch schon oft beim Onlineabschluss “weggeklickt“, weil der Antragsteller zu Hause vor seinem Rechner gedacht hat: “Mallorca? Da fliege ich hin und brauche kein Auto.“ Also weg damit...
>COWL<
Stammgast
#16 erstellt: 29. Nov 2015, 18:09

Ohrenschoner (Beitrag #12) schrieb:

Würde auf jeden Fall mal bei verschiedenen !! Versicherern nachfragen...


Das ist auch gut! Preisunterschiede sind natürlich ein gewichtiges Argument.
Pigpreast
Inventar
#17 erstellt: 29. Nov 2015, 18:18
Ärgerlich ist, dass wir die Versicherung gerade erst abgeschlossen haben. Meine Frau führte die Verhandlungen alleine, da ich an dem Tetmin akut verhindert war. Und da ich momentan auch viel um die Ohren habe, habe ich die Tatsache, dass der Versicherungsvertreter nicht explizit nach Stereoanlagen als außergewöhnliche Werte nachfragte, erst mal als "Wird schon ok sein" hingenommen.
>COWL<
Stammgast
#18 erstellt: 29. Nov 2015, 18:28
Das macht ja nix. Das lässt sich jederzeit aufnehmen, nicht nur bei Neuabschluss oder Verlängerung. Nur Preisvergleich (Wettbewerb) is natürlich nicht mehr.
Pigpreast
Inventar
#19 erstellt: 29. Nov 2015, 18:34
Ja, ja, nur muss man da jetzt halt noch mal bei, wo ich dachte, es wäre endlich ein Haken dahinter. Wieso fragt der aber auch nicht nach? U. U. vermasselt er sich doch auch selber das Geschäft. Wg. Fahrräder hat er extra so eine Staffelung erwähnt.
>COWL<
Stammgast
#20 erstellt: 29. Nov 2015, 18:49
Entspann dich, vielleicht ist auch alles in Ordnung.
Pigpreast
Inventar
#21 erstellt: 29. Nov 2015, 21:01
Für "vielleicht" brauche ich keine Versicherung.
Mickey_Mouse
Inventar
#22 erstellt: 29. Nov 2015, 21:31

Pigpreast (Beitrag #9) schrieb:
Ab wann gilt denn eine Anlage als "hochpreisig".

wie gesagt, wenn ein Fahrrad ab 350DM schon als "hochpreisig" gilt und extra versichert werden muss, dann dürfte jede zumindest nach Forumsmaßstäben "normale" Anlage deutlich über dem Satz liegen, den die Versicherung ansetzt und man sollte das explizit mit aufnehmen lassen!

jeder sieht etwas anderes als "normal" an und die Versicherung geht im Zweifelsfall immer vom Minimalwert aus.
Nehmen wir einen engagierten Briefmarkensammler, für den ist eine Sammlung im Wert für 1000€ vermutlich ein Witz, weil er selber Werte im 5-stelligen Bereich oder darüber "herumliegen" hat. Das wird er bei der Versicherung aber auch extra angeben und seinen Katalog hinterlegen.
Genauso ist eine HiFi Anlage im 5-stelligen Bereich hier vielleicht noch normal oder zumindest im Rahmen, aber wenn man ohne es vorher mit der Versicherung abgestimmt zu haben ankommt und denen klar machen will, dass ein Verstärker für 5000€ gestohlen wurde, dann werden die dir vermutlich den Stinke-Finger zeigen und sich auf irgendeine Klausel berufen, dass du so etwas "Spezielles" hättest "anmelden" müssen. Das habe ich daher sicherheitshalber lieber getan.

so aus der Hüfte geschossen würde ich mal vermuten, dass ein TV für 1000€ "normal" ist. Wenn man belegen kann, dass er 2000€ gekostet hat, dann wird einem die Versicherung daraus auch noch keinen Strick drehen, aber wenn man einen 5000€ TV gestohlen meldet, dann dürfte das Probleme bereiten.
Und die Audio Ausstattung dazu dürfte "normal" im Bereich von vermutlich nicht viel mehr als 500€ liegen und wenn man wesentlich darüber liegt (Faktor 10 ... 100 ) dann schreit das auch nach Problemen im Ernstfall.
cr
Moderator
#23 erstellt: 29. Nov 2015, 21:34
Habe den Threadtitel entsprechend abgeändert.
Pigpreast
Inventar
#24 erstellt: 29. Nov 2015, 21:43
Wie "Audioausstattung 500 Euro"?

Und ich glaube, die Fahrräder sind special, weil die i.d.R. auch außer Haus versichert sind.

Na ja, wie gesagt, ich werde da wohl noch mal nachfragen. Für Forumsverhältnisse bin ich wohl ein Waisenknabe (schätze alles in allem grad mal knapp fünfstellig), aber wenn ich mich im Bekanntenkreis so umschaue, ist das viel...
herrdadajew
Stammgast
#25 erstellt: 29. Nov 2015, 21:45
Hallo!

Also haltet ihr diverse Alarmanlagen für unnütz...
Pigpreast
Inventar
#26 erstellt: 29. Nov 2015, 21:48

cr (Beitrag #23) schrieb:
Habe den Threadtitel entsprechend abgeändert.

Passt auch besser. Muss zugeben, dass ich in den Thread reingeschaut habe, weil ich dachte, es ging um Anlagen, von denen eine Gefährdung ausgeht.

Aber wenn ich die Eingangsfrage richtig deute, geht es dem TE neben Versicherung auch um Einbruchssicherung.


[Beitrag von Pigpreast am 29. Nov 2015, 21:49 bearbeitet]
Mickey_Mouse
Inventar
#27 erstellt: 29. Nov 2015, 21:56

Pigpreast (Beitrag #26) schrieb:
Aber wenn ich die Eingangsfrage richtig deute, geht es dem TE neben Versicherung auch um Einbruchssicherung.

"Versicherung und Diebstahlschutz der Hifi Anlage" wäre wohl passender gewesen...
cr
Moderator
#28 erstellt: 29. Nov 2015, 21:58
CDs scheinen auch nicht mehr die großen Objekte der Begierde für Diebe zu sein. Machte mir einst Kopfzerbrechen, hat sich wohl überholt.

Alarmanlagen können schon nützen, wenn sie den Dieb erschrecken und die Nachbarn auf das Sirenengeheul hin das Haus umzingeln.
Pigpreast
Inventar
#29 erstellt: 29. Nov 2015, 22:03
Was sollen Diebe mit CDs? Normale gebrauchte CDs bringen kaum Erlös und um seltene Schätzchen zu erkennen, müsste der Einbrecher zufällig Experte sein.


[Beitrag von Pigpreast am 29. Nov 2015, 22:05 bearbeitet]
>COWL<
Stammgast
#30 erstellt: 29. Nov 2015, 22:23
Also um es zu verkürzen - für fundierte Auskünfte ist hier seriöserweise kein Platz. Das sollte individuell geprüft werden. Zwei Anmerkungen aber noch:
1.Es gibt unterschiedliche Tarife (von Basis bis Top). Je nach Tarif sind mehr oder weniger Leistungen inklusive. Bei den Fahrrädern z. B. ist es i.d.R. so, dass diese grundsätzlich* versichert sind, wenn diese aus dem (verschlossenen) Haus/Wohnung/Garage (=Versicherungsort) gestohlen werden. Die Zusatzoption für Fahrraddiebstahl bezieht sich auf den Diebstahl außerhalb des Versicherungsortes (z. B. der Pendler, der sein Rad am Bahnhof abstellt). Dann greift auch die Hausrat - Voraussetzung ist natürlich, dass das Rad entsprechend gesichert (abgeschlossen) war. Wer ein 5.000-Euro-Fahrrad nur zum Fahren aus dem Keller holt und dieses ganz sicher nie allein lässt, braucht die Option also (wahrscheinlich) gar nicht.
*Ausnahmen sind z. B. einige Basis-Tarife, die entsprechend günstiger sind.
2. Bei Antragstellung ist in jedem Fall der ungefähre Neuwert des Hausrats anzugeben. Bedenke: Es passt i.d.R. immer zusammen. Ich glaube nicht, dass jemand Gartenstühle/Tisch etc. aus Plastik im Wohnzimmer stehen hat und an der Wand hängt ein 10.000-Euro-TV über der 30.000-Euro-HiFi-Anlage (mal bewusst ein extremes Beispiel). Egal - in jedem Fall empfiehlt es sich, alle Habseligkeiten (also alle Räume!) zu fotografieren. Die Bilder sollten nicht im Haus/Wohnung aufbewahrt werden, da diese z. B. durch Brand zerstört werden könnten. Es bietet sich z. B. die Deponierung eines Stick/SD-Karte mit den Fotos bei einem Familienmitglied oder in einem Schließfach an.

Jetzt klinke ich mich aus, da das hier ja ein HiFi-Forum ist.


[Beitrag von >COWL< am 29. Nov 2015, 22:26 bearbeitet]
Pigpreast
Inventar
#31 erstellt: 30. Nov 2015, 00:06
Es geht ja auch um HiFi-Anlagen...

Aber danke für die Mühe.
Ohrenschoner
Inventar
#32 erstellt: 30. Nov 2015, 17:59
Dieselhirsch (komischer Nick ),
das mit dem Fotografieren ( u.natürlich Rechnung aufbewahren..) finde ich ne gute Idee...
>COWL<
Stammgast
#33 erstellt: 30. Nov 2015, 19:30
Ja, den Nick wollte ich auch schon mal ändern lassen. Irgendwie ist mir seinerzeit nix gescheites eingefallen. Vielleicht suche ich mal den entsprechenden Nick-Änderungs-Thread auf.
Pigpreast
Inventar
#34 erstellt: 30. Nov 2015, 20:22
Ich finde Dieselhirsch gar nicht übel.
Passat
Moderator
#35 erstellt: 01. Dez 2015, 14:56
Alarmanlagen sind i.d.R. unnütz.

Man weiß dann zwar, das bei einem eingebrochen wurde, aber was hilft das?
Selbst wenn der Alarmruf direkt bei der Polizei eingeht, so braucht die i.d.R. doch 10-15 Minuten, bis die vor Ort ist (außer, das Revier ist gleich direkt nebenan).
Und dann sind Einbrecher i.d.R. schon wieder weg.
Und selbst wenn eine Außensirene mitsamt Leuchte vorhanden ist:
Die meisten Leute scheren sich nicht drum, "ist ja nicht mein Haus/meine Wohnung" oder "wird ein Fehlalarm sein".

Einbrecher lassen sich nur Zeit, wenn das Wohnumfeld geeignet erscheint (nächstes Haus 100 Meter weg, o.Ä.).
Ansonsten versuchen die möglichst schnell wieder weg zu kommen.
90% aller Einbrüche dauert max. 15 Minuten, dann sind die Einbrecher wieder weg.
Geklaut wird nur das, was sich schnell und leicht mitnehmen lässt und wertvoll erscheint.

HiFi gehört i.d.R. nicht dazu, da zu sperrig und zu langwierig abzubauen.

Sinvoll sind IMHO nur geeignete Schutzmaßnahmen, um den Einbrechern den Zutritt zur Wohnung/zum Haus zu erschweren und eine gute Hausratversicherung.

Grüße
Roman


[Beitrag von Passat am 01. Dez 2015, 14:59 bearbeitet]
cr
Moderator
#36 erstellt: 01. Dez 2015, 16:58
Ein großer Hund macht zumindest einem Teil der Einbrecher nicht Freude, weil er das Risiko erhöht....
Ob eine Sirene nützt, hängt von der Umgebung ab. In einem kleinen Ort, wo jeder jeden kennt, wohl schon. In einer Stadt wohl weniger....


[Beitrag von cr am 01. Dez 2015, 17:00 bearbeitet]
Guido_2911
Inventar
#37 erstellt: 01. Dez 2015, 17:16
Doch, die nutzt wohl . Aber nur in Verbindung mit direktem Draht zu einer Leitstelle. Und ganz Wichtig:
Abrisssicherung. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, daß die unsere Sirene mal komplett aus der Hauswand gerissen haben und sich wohl sicher fühlten. Durch die Zerstörung der Eingangstür gelangte man auch in die Räumlichkeiten. Allerdings nur kurz, denn kaum hatten die den raum betreten, wurden sie von stillen Bewegungsmeldern erfasst, die dann auf der Leitstelle Alarm auslösten. Und durch den Rückruf der Leitstelle per Telefon hat man sich zur Flucht genötigt gefühlt. Ergebniss: Großer Sachschaden, aber nix geklaut....Ich weiß von Kollegen, bei denen ebenfalls im Geschäftsraum nichts zu holen war, daß man sich auf die Art und Weise abreagiert hat, Das man das Inventar zerschlagen, in die Ecken geschissen und anschließend die Exkremente großzügig auf der Tapete hinterlassen hat. Kein Einzelfall...
Und des muß auch nicht zwingend ein großer Hund sein. Hundegebell an sich ist schon abschreckend.
Mickey_Mouse
Inventar
#38 erstellt: 01. Dez 2015, 17:18
vielleicht denke ich zu naiv, aber ich hoffe schon auf eine gewisse Abschreckung durch Überwachungskameras und Bewegungsmelder.
ich habe hier zwei Terrassen die recht schwer einsehbar sind, dazu mit großen Fensterflächen vom Boden bis zur Decke. Wenn da jemand direkt vor die Fensterfronten kommt um zu sehen wo er den Kuhfuss am besten ansetzen kann, dann geht halt Licht an und er guckt in eine Kamera.
Man kann sich ja wenigstens einreden, dass das abschreckt

Ich gehe mit Roman konform, dass viele Einbrüche in kurzer Zeit durch sind, aber es gibt sicherlich auch nicht unerheblich viele Ausnahmen von der Regel, wenn sich die "Gäste" unbeobachtet und wohl fühlen. Beispiel: hier wurden die Autos in der Tiefgarage (halt eine kleine mit 12 Stellplätzen unter den Reihenhäusern) aufgebrochen. Bei meinem Cabrio haben sie nicht einfach das Dach aufgeschlitzt, sondern tatsächlich "geübt"!!! Auf einer Seite wurde versucht direkt das Schloss zu knacken, auf der anderen wurde daneben das Blech durchstoßen um an das Gestänge zu kommen. Da hat sich halt jemand extrem sicher gefühlt.

Also wenn jemand ganz ohne Aufmerksamkeit zu erregen ins Haus (oder die Wohnung) rein kommt und sich dann eben ohne Alarm, Überwachungskameras usw. völlig sicher fühlt, dann wühlt er vielleicht schon etwas länger.
>COWL<
Stammgast
#39 erstellt: 01. Dez 2015, 18:24
Ja, schlimm, wenn nicht “nur“ eingebrochen wird, sondern auch noch verwüstet! Von dem “in die Ecken schei**en“ habe ich auch schon gehört. Und dazu kommt auch noch oft dieses ungute Gefühl danach, unabhängig davon, ob etwas mitgenommen wurde oder nicht. Nach dem Motto: “Da war ein Fremder in meinem Refugium!“

Hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht. Man sollte es diesen Subjekten aber nicht zu leicht machen, einige Sicherheitsregeln beherzigen und vor dem (möglichen) finanziellen Schaden geschützt sein.
Live-musikhörer
Inventar
#40 erstellt: 01. Dez 2015, 18:31
In meiner Hausratversicherung ist die Anlage erwähnt (Liste der Geräte, Preis und Ort).
Es geht nicht um Diebstahl sondern elementarische Schaden oder Vandalismus.

Die Anlage ist mir einfach zu viel Wert um sie nicht zu versichern.

Aber hier kann man Autos offen lassen, Fahrräder nicht abgeschlossen vor dem Haus / Wohnungsblock stellen und sogar Haustüre nicht abschliessen und passiert kaum was.
Vor ein paar Jahren hatte ich gehört, dass gewisse Wohnungen besucht wurden aber seit lange nicht mehr.


[Beitrag von Live-musikhörer am 01. Dez 2015, 18:35 bearbeitet]
Ohrenschoner
Inventar
#41 erstellt: 01. Dez 2015, 19:50
Alles richtig hier soweit !
Was mich an einer Versicherung ,weil leider notwendig, "stört" ist folgendes :
Unsereiner geht schön brav arbeiten um sich schöne Dinge ( teilweise sicher auch Luxus)
leisten zu können....
...und dieses Gesocks hat nix besseres zu tun als anderen Menschen um ihr (teilweise hart erarbeitetes )
Hab und Gut zu bringen.....
ein Teil der Menschheit ist einfach nur schlecht....
Pigpreast
Inventar
#42 erstellt: 02. Dez 2015, 12:37
Na ja. So richtig diese Ansicht einerseits auch sein mag, so platt und oberflächlich ist sie andererseits. Straftaten wie Einbruchdiebstahl oder Vandalismus sind durch nichts zu rechtfertigen. Zu diskutieren, ob der Einbrecher aber jemals tatsächlich die reelle Chance gehabt hätte, sich durch ehrliche Arbeit in einen vergleichbaren Status zu bringen wie der Beklaute, ist zwar müßig und verliert sich letztlich irgendwo im Philosophischen. Aber wenn man sich schon bemüßigt, allgemeine Aussagen zur moralischen Dimension dieser Angelegenheit zu treffen...

Egal, ob man Kriminalität nur unter dem Aspekt des Versagens der Moral des Täters oder als gesellschaftliches Phänomen betrachtet: Sie wird sich genau so wenig auf null regeln lassen wie alle möglichen anderen Risiken, gegen die man sich versichern kann. Insofern finde ich die Formulierung "Was mich an einer Versicherung stört" schon ein wenig schräg. Ganz zu schweigen davon, dass es neben Einbruchsvandalismus ja auch noch so schöne Dinge wie Überspannung, Feuer u. a. gibt, für die die Versicherung zuständig ist.
piercer
Stammgast
#43 erstellt: 02. Dez 2015, 13:17
Ich hab meine Anlage nochmal hochgesetzt - speziell für Überspannungsschäden durch Blitz unter Einschluss
von Folgeschäden + Vandalismus usw. Ist jetzt zu 100% versichert.
Die Angestellte fragte doch tatsächlich: ob ich eine hochwertige Anlage hätte...
..kommt scheinbar öfter vor..

Und beim Preis....noch keine 10€ mehr...

Gruß
Piercer
Mickey_Mouse
Inventar
#44 erstellt: 02. Dez 2015, 14:41

piercer (Beitrag #43) schrieb:
Und beim Preis....noch keine 10€ mehr...

daran kann man aber auch sehen wie selten die Versicherung solche Dinge regulieren muss!
die 2 Fahrräder außerhalb der Wohnung zu versichern wäre teurer gewesen als der gesamte restliche Hausrat inkl. HiFi Anlage!
Pigpreast
Inventar
#45 erstellt: 02. Dez 2015, 15:13
@piercer (Beitrag #43):

Darf ich fragen, wieviel Wert Deine Anlage jetzt "offiziell" hat?

Falls nicht (oder auch so): Kannst Du etwas dazu sagen, ab welchem Betrag Deine Versicherung den Begriff " hochwertige Anlage" als erfüllt gesehen und eine Angabe darüber erwartet hätte?

Es ist ja ein generelles Problem, nicht nur bei HiFi: So mancher hat bestimmt Werte zu Hause, die preislich über dem sind, was man vom Durchschnittsbürger erwartet, auch wenn der Rest des Hausrates eher Durchschnitt ist. Da denkt der Einzelne u. U. gar nicht dran, aber wenn es dann kaputt geht, sagt die Versicherung: "Den Schaden ersetzen wir nicht zu 100%, denn so etwas überdurchschnittlich Teures hätten Sie extra angeben müssen."

Aber ich kann ja jetzt nicht jeden Gegenstand, der etwas bessere Qualität hat als Durchschnitt, bei der Versicherung anmelden. Gibt es da keine Faustformel?
piercer
Stammgast
#46 erstellt: 02. Dez 2015, 16:38
Boxen + Vorstufe - um die ging es mir hauptsächlich... rund 43´
+die BR und CD Player, die aber zu vernachlässigen sind...



Gruß
Piercer
cr
Moderator
#47 erstellt: 02. Dez 2015, 17:12
Nehmen wir nun an, ein 10 Jahre alter Verstärker wird gestohlen oder zerstört.
Bekommt man da denn den Neuwert? (damaligen Kaufpreis?).
Normalerweise bekommt man doch nur den Zeitwert bei abnützbaren Gütern...
>COWL<
Stammgast
#48 erstellt: 02. Dez 2015, 17:44
Da wird i.d.R. nach Neuwert/Zeitwert/Wiederbeschaffungswert unterschieden. Im Normalfall wird in der Hausratversicherung der Neuwert erstattet (im Gegensatz zur Haftpflicht i.d.R. Zeitwert = geringer). Bei technischen Geräten gilt i.d.R. die Einschränkung, nur den Neupreis (Unterschied!) für ein gleichartiges (nach Art und Güte gleiches) Gerät erstattet zu bekommen. Das kann dazu führen, dass durch technischen Fortschritt bedingt bessere Ausstattung von Neugeräten zu einem Abschlag führt (neuere TV sind besser ausgestattet und häufig preiswerter als noch vor einigen Jahren). Hier würde also nicht der (ursprüngliche) Neuwert erstattet, sondern lediglich der Neupreis des (technisch fortgeschrittenen) Neugerätes oder gar weniger. Eine weitere Ausnahme stellen Dinge dar, die es nicht mehr neu zu kaufen gibt. Hier wird dann der Wiederbeschaffungswert erstattet, um ein gleiches oder gleichartiges Gut auf dem Gebrauchtmarkt zu beschaffen (dazu zählen z. B. Antiquitäten).

P.S. Sorry, wenn ich hier immer "i.d.R." schreibe, aber Ausnahmen bestätigen nunmal die Regel.


[Beitrag von >COWL< am 02. Dez 2015, 17:48 bearbeitet]
Pigpreast
Inventar
#49 erstellt: 02. Dez 2015, 22:50

piercer (Beitrag #46) schrieb:
Boxen + Vorstufe - um die ging es mir hauptsächlich... rund 43´

Ok, danke, davon bin ich einiges entfernt. Jetzt wäre nur noch interessant zu wissen, ab welchen Beträgen es kritisch wird.
Apalone
Inventar
#50 erstellt: 03. Dez 2015, 07:04

Pigpreast (Beitrag #45) schrieb:
.....Aber ich kann ja jetzt nicht jeden Gegenstand, der etwas bessere Qualität hat als Durchschnitt, bei der Versicherung anmelden. Gibt es da keine Faustformel?


Dazu musst du auf jeden Fall deinen Versicherungsvertrag lesen, mehr eigentlich nicht.

Fahrräder zB sind meiner Erinnerung nach automatisch mitversichert

...

- in abgeschlossenen Einheiten, die zum versicherten Wohnraum gehören, während der Abstellung dort,
- max. 10% der Versicherungssumme

25.000 Versicherungssumme, 4.000 Fahrrad = nicht versichert
2.500 Fahrrad, während des Einkaufs geklaut = nicht versichert

usw. usf.
Meinen Hausrat habe ich mit 50 T€ versichert, die Unterhaltungselektronik (inkl. Medien!!!) mit 100.000... Ich hatte damals eine CD mit Fotos geschickt (die aber jetzt auch schon veraltet sein dürfte)
Pigpreast
Inventar
#51 erstellt: 03. Dez 2015, 23:56
Mein Hausrat ist mit 65 k versichert und das Anlagen- und Mediengedöhns kommt (inklusive alten und Kleinkrempel) pi mal Daumen grad mal auf 15 - 20 k. Die Sachen, die davon etwas hochpreisiger als 0815 sind, sind in der Summe vielleicht 8 k. Wenn ich jetzt für nen 1600 Euro LS im Schadenfall nur 1300 kriege oder für den 1500 Amp nur 1250 usw.... naja, das werd ich überleben. Und wenn bei Feuer z. B. alles am Ar*** ist, gibt es eh die Pauschale.


[Beitrag von Pigpreast am 03. Dez 2015, 23:57 bearbeitet]
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