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Bi-Wiring -----> Bi-Amping

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ACamp
Stammgast
#1 erstellt: 01. Mrz 2006, 19:31
Hallo
Welche Klagveränderung kann man von einer Umstellung von Bi-Wiring auf Bi-Amping erwarten ? Würde das bei folgender Kette Sinn machen ?
Kette: Arcam A80, CD73, T61 und Monitor Audio S8. Als Endstufe dachte ich an die Arcam P80, bin aber für Vorschläge offen.
Danke
Gruß
ACamp
elmarhe
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 01. Mrz 2006, 19:44
Hallo ACamp,

ich kann leider nur zu einem Teilaspekt Deiner Frage etwas beitragen: Ich habe meine Magnepan 3.3 (magnetostatische Flächenlautsprecher) von Bi-Wiring auf Bi-Amping umgestellt. Vornedran war/ist McIntosh-Elektronik.
Ich würde Dir jetzt ja gerne erzählen, daß dadurch wahre Wunder passiert sind, aber das war leider nicht so. Vielleicht ein Hauch mehr Druck und Kontrolle im Bass, aber nichts weltbewegendes. Deutlich zugenommen hat allerdings die Lautstärke, bei der ich mich noch wohlgefühlt habe. Das Ganze wirkte vielleicht etwas entspannter und müheloser.

Fazit: Ich hatte sowieso passende Verstärker da, insofern war ich ganz zufrieden, aber ernsthaft Geld hätte ich für diesen nicht so arg überzeugenden Effekt nicht ausgeben mögen.

Das kann bei Deiner Kette natürlich auch ganz anders sein; mit den Geräten habe ich keine Erfahrung.

Grüße von Elmar

P.S. Später habe ich dann noch eine aktive Weiche zwischengeschaltet. Das war dann das gesuchte Aha-Erlebnis! Aber das ist ja nochmal eine andere Geschichte ...
ACamp
Stammgast
#3 erstellt: 05. Mrz 2006, 17:43
Danke @elmarhe

Gibs noch andere Erfahrungen, bzw. hat jemand eine ähnliche Konfig wie ich im Einsatz ?
Gruß
ACamp
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 05. Mrz 2006, 17:54
Bi Wiring: Preiswert, kann man also ruhig ausprobieren. bringen tuts imho nichts.

Bi Amping: Bei sehr schwierigen boxen kanns theoretisch was bringen, die klanglichen unterschiede zu one-amping sind meist auf gepfusche bei der installation zurückzuführen. in den meisten fällen tut sich wenig bis nichts.

Bi Amping mit aktiven Weichen: das bringt schon eher was.
ACamp
Stammgast
#5 erstellt: 05. Mrz 2006, 20:39
Hallo MusikGurke

Was genau ist eine "aktive Weiche" ? elmarhe hatte die ja auch schon erwähnt.
Danke und Gruß
ACamp
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 05. Mrz 2006, 20:58
normalerweise werden Tieftöner/Mitteltöner/hochtöner durch eine kombination von spulen und kondensatoren getrennt.

das hat den sinn, das hohe töne an den hochtöner, tiefe töne an den tieftöner,... weitergegeben werden.

problem bei der sache: die phasen werden dabei leicht verändert, kannst du dir in der praxis vorstellen, wie wenn die verschiedenen teller nach hinten/vorne um mehrere meter versetzt sind. und man kann eine box nicht so schief bauen, dass das ausgeglichen wird.

in den berreichen wo der tieftonanteil in den mitteltonanteil übergeht, wird die musik also quasi zeitversetzt wiedergegeben.

desweiteren trennen die weichen nicht plötzlich, es gibt überlappungen wo die treiber gleichzeitig spielen, daher hat man ein etwas merkwürdiges abstrahlverhalten durch die gleichzeitig spielenden treiber in den berreichen.

mit digitalweichen kann man plötzlich trennen (naja, fast plötzlich) und damit solche überlappungen vermeiden. desweiteren gibts digitalweichen, die quasi ohne phasenverschiebungen trennen können.

ob es einen hacken bei der sache gibt? natürlich. gute digitalweichen sind nicht unbedingt billig, bei billigen sind teilweise kompressionseffekte hörbar. und man muss für jeden kanal eine eigene verstärkerendstufe haben. die aktivierung eines lautsprechers kostet daher nen dicken batzen taschengeld.

bei sehr, sehr teuren aktivlautsprecher ist das in einigen fällen alles integriert. (meist mit anderen spielereien). Und ja, die unterschiede sind hörbar.


[Beitrag von MusikGurke am 05. Mrz 2006, 21:00 bearbeitet]
palisanderwolf
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 05. Mrz 2006, 21:07
Hallo ACamp,
passives Biamping hat bei mir mit A85 und P85 an meinen AE 309 etwas gebracht. Hat etwas lockerer gespielt,also in etwa Bass etwas besser kontrolliert und Mitten und Höhen entspannt. Aber ich weiß nicht, ob bei Deinen LS da überhaupt etwas passieren würde und ob man das hören könnte. Das kommt u. a. auch darauf an, wie Deine Boxen aufgebaut sind, ob da z.B. Höhen ud Mitten wirklich vom Bassbereich ohne Nachteile getrennt werden können. Ein LS muß für passives Biamping geeignet sein.

Am besten probierst Du es bei Dir zu Hause aus, bevor Du viel Geld für nichts ausgibst.

MfG
palis

Nachsatz: Der P80 wäre schon richtig, da er dasselbe/denselben "Gain" ( im Grunde dieselbe Verstärkung)haben sollte wie der A80, also passend konstruiert. Ansonsten hast Du IMHO mit Deinen Arcams auf jeden Fall eine gute Gerätezusammenstellung.Die Leute bei Arcam wissen, was sie tun.


[Beitrag von palisanderwolf am 06. Mrz 2006, 09:04 bearbeitet]
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