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bi-wiring

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Beitrag
m1ch4el
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 04. Apr 2005, 13:45
hi there,
was genau ist bi-wiring?
gehe ich recht in der annahme, dass ich von der endstufe jeweils zwei lautsprecherkabel pro kanal ziehe?
also, ausgaenge speakers A und B an ein lautsprecherpaar lege?
vor allem: was bringt das?
bin fuer jeden hinweis dankbar.
MIC
Hambi
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 04. Apr 2005, 13:58
Bei meinen Kappas sind sowohl für den Hoch/Mitteltonbereich , wie auch für den Tieftonbereich getrennten Anschlüsse. Ich habe den Hoch/Mitteltonbereich an Lautsprecherpaar A bei meiner Endstufe angeschlossen und den Tieftonbereich auf B.
Ich denke das ist Bi-Wiring !
Wenn ich Hoch/Mitteltonbereich und Tieftonbereich mit verschiedenen Endstufe betreiben würde , wäre das wohl Bi-Amping.

Ich hoffe das hilft Dir weiter

Gruß Mario
Murks
Stammgast
#3 erstellt: 04. Apr 2005, 13:58
Hi @ll
Gute Frage.
Das würde mich auch mal interessieren,bis jetzt ist mir der Sinn der Sache komplett verschlossen geblieben.
Gruss
Rene
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 04. Apr 2005, 14:06
hambi hast schon gut beschrieben

Ob sich dadurch ne Verbesserung ergibt liegt imo viel am Aufbau der Weiche, die muss schon konsequent auf BiWi ausgelegt sein sonst wirds wohl eher nöschte

Finglas
Inventar
#5 erstellt: 04. Apr 2005, 14:29
Hi!

Siehe auch hier unter Hifi-Wissen:

http://www.hifi-foru...orum_id=42&thread=36

Man könnte noch anführen, dass man durch Bi-Wiring optimierte Kabel für Hoch- und Tieftonbereich verwenden könnte. Wobei ich hier bewusst den Konjunktiv verwendet habe; ich persönlich würde keine Klangverbesserung erwarten. Anders ist das dann mit Bi-Amping.

Cheers
Marcus
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 04. Apr 2005, 14:34
Hi

BiAmping läßt imo durchaus mehr erwarten als BiWiring, dennoch kann man bei BiWi imo nicht pauschal sagen das was hilft oder nicht hilft.. dafür sind die Anlagen/Räume/Hörgewohnheiten wohl zu individuell

Versuuuch macht kluuuch (Gruß nach Pisa)



[Beitrag von Belzebub69 am 04. Apr 2005, 14:34 bearbeitet]
Electrostate
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 04. Apr 2005, 17:21
Bi-Wire bringt auf jeden Fall was. Man muß es auch mit verschiedenen Kabeln testen. Bei den ein ist der Unterschied mehr, bei den anderen weniger. Siber ist gut für Hochton. Amp sollte natürlich Bi-Wire fähig sein.
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 04. Apr 2005, 17:46
Der Amp Meinste Speaker A + B Wäre richtig wenn Du pro LS 4 Anschlüsse für die Amp Seite hast, es git aber auch mehr als genug KabelVarianten mit nur 2 Anschlüssen Ampseitig und je 4 Anschlüsse pro LS

Laß das "bringt immer was" mal nicht die Antikabelklangfraktion hören

Neuankömmling
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 04. Apr 2005, 19:03
*hrhr*

das problem ist,wie ich finde,das viele verstärker auf a und b andere ausgangsohmwerte haben.das wäre ja dann irgendwie doof,wenn der bass zu mikrig ist weil er auf b geschaltet ist und dann weniger saft bekommt.
daher:das müsste doch auch gehn wenn man einfach zwei kabel in eine lautsprecherklemme klemmt,oder?weil der effekt von der kabeldurchschnittsverdoppelung (langes wort ),also weniger störeinflüsse von außen,bleibt ja erhalten...
freue mich schon auf aufklärung
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 04. Apr 2005, 19:24
Bei Verwendung eines zweiten LS-Kabel gleichen Typs steigt der ohmsche Widerstand zwar aufs doppelte an, was imo aber eher unerheblich ist
Aus den Unterlagen meines 1202 geht hervor das der Dämpfungsverlauf der BiWiring Variante jeweils 6db über der SingleWire Variante liegen soll, bei etwas günstigerem Verhältnis zur Induktivität

Mit den Unterschieden innerhalb der Amp Ausgänge hatte ich bisher noch nie Probleme, sowas gibts aber unbestritten. Da kann man dann eben auf die Variante zurückgreifen die pro LS Kabel ampseitig über 2 Anschlüsse verfügt (wie beim 1202 zB) und gut is Ein fachkundiger Blick in den Schaltplan des entsprechenden Amps sollte Aufschluß über die Unterschiede der Ausgänge geben



[Beitrag von Belzebub69 am 04. Apr 2005, 19:25 bearbeitet]
m1ch4el
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 07. Apr 2005, 14:13
erstmal vielen dank fuer eure tips.

also, wenn ich recht verstehe, kaufe ich mir eine aktive frequenzweiche und eine zweite endstufe.
dann schliesse ich meinen vorverstaerker an die freuqenzweiche an.
von dort ein doppel-cynch kabel an power-amp1 (bass), und ein weiteres an power-amp 2(mid/treble).
dann (fuer jeden kanal) von power-amp1 ein ls-kabel an terminal 1 der der box, und ein ls-kabel von power-amp2 an terminal2 (metall-bruecken rausnehmen).
ist das so richtig?
und ist das dann nicht 'bi-wired' und 'bi-amped'?

cheers

MIC
Master_J
Inventar
#12 erstellt: 07. Apr 2005, 14:19

Neuankömmling schrieb:
das problem ist,wie ich finde,das viele verstärker auf a und b andere ausgangsohmwerte haben.

Haben sie nur bei Verwendung "kompletter" Lautsprecher für A und B. Also 2 Stück.
A und B sind intern parallelgeschaltet.

Bi-Wiring ändert nichts für Verstärker und Box.


m1ch4el schrieb:
also, wenn ich recht verstehe, kaufe ich mir eine aktive frequenzweiche und eine zweite endstufe.
dann schliesse ich meinen vorverstaerker an die freuqenzweiche an.
von dort ein doppel-cynch kabel an power-amp1 (bass), und ein weiteres an power-amp 2(mid/treble).
dann (fuer jeden kanal) von power-amp1 ein ls-kabel an terminal 1 der der box, und ein ls-kabel von power-amp2 an terminal2 (metall-bruecken rausnehmen).

Richtig, nur was ist mit der eingebauten passiven Weiche?


m1ch4el schrieb:
und ist das dann nicht 'bi-wired' und 'bi-amped'?

Ohne Wiring kein Amping.
Gilt auch "mal 2".

Gruss
Jochen
m1ch4el
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 07. Apr 2005, 14:43
@ master j
>Richtig, nur was ist mit der eingebauten passiven Weiche?
wer stellt hier die fragen, ich oder du?

ich hab keine ahnung: box auf und ueberbruecken?

getrennte anschluss terminals machen doch eigentlich nur sinn, wenn die einen intern an bass und die anderen an mid/treble der frequenzweiche angeschlossen sind!? die metallbruecken legen das zusammen...oder nicht?

cheers

MIC
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 07. Apr 2005, 14:47
Stimmt.. nur manchmal ist das BiWiring Anschlussterminal ne Art Fake und dahinter die Weiche trotzdem "ein" Bauteil

m1ch4el
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 07. Apr 2005, 14:54
@belzebub69

das muesste ich doch feststellen koennen, indem ich die bruecken rausnehme und dann die ls-kabel an t1 bzw. t2 lege.
'kein bass' bei einer variante wuerde bedeuten: intern getrennte verkabelung.
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 07. Apr 2005, 14:57
Sofern Blechbrücken außen zu sehen sind wird der Test eindeutig erstmal so ausfallen wie Du es gesagt hast

Dennoch erlaubt dieser Test imo keine wirklichen Rückschlüsse auf die Weiche zu, gerade bei preiswerteren Boxen wird da gerne mal gespart, womit ich aber nicht Deine meine denn die kenne ich nicht

Je konsequenter alles auf mögliches BiWiring aufgebaut ist desto eher sollten sich positive Ergebnisse einstellen



[Beitrag von Belzebub69 am 07. Apr 2005, 14:58 bearbeitet]
Master_J
Inventar
#17 erstellt: 07. Apr 2005, 15:03

m1ch4el schrieb:
@ master j
>Richtig, nur was ist mit der eingebauten passiven Weiche?
wer stellt hier die fragen, ich oder du?

ich hab keine ahnung: box auf und ueberbruecken?

Yo, und wenn dort Saugkreise oder Korrekturglieder drauf sind, fällt deren Funktion auch einfach mal weg.

Um welche Boxen geht es denn konkret?

Gruss
Jochen
m1ch4el
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 07. Apr 2005, 15:45
eltax millenium 400 an technics su-a900d (pre) und technics su-a800d (power)

http://www.eltax.com/products/salgelektronik.php?varenr=01829
Master_J
Inventar
#19 erstellt: 07. Apr 2005, 15:49
Nunja, ich glaube, da muss man sich keine grossen Gedanken bzgl. Klangzuwachs durch Bi-Amping mit externen aktiven Weichen machen.
Falls vorhanden, steht er in keinem Verhältnis zum Lautsprecherkaufpreis.

Gruss
Jochen
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 07. Apr 2005, 15:49
Aber ausgerechnet .. die tauchen immer und immer wieder auf

Sorry ich hab keine allzugute Meinung über Eltax, entsprechend würde ich den Weichenaufbau als eher "spärlich" bezeichnen

Aber versuchs halt, vielleicht hörst ja ne Veränderung

m1ch4el
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 07. Apr 2005, 16:12
jetzt versteht ihr auch, warum ich auf die idee kam, die boxen zu 'oeffnen'
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 07. Apr 2005, 16:15
Öffnen Alternativ dieser Vorschlag:

c147258
Stammgast
#23 erstellt: 22. Apr 2005, 19:29
Hier passt es denk ich besser rein:


Kurze Frage:

bzgl. BiWiring Anschluss



Habe nun die Brücken entfernt.
Eigentlich will ich das Kabel nicht abschneiden, sondern in einem durchziehen.

Also an einer bestimmten Stelle abisolieren ca. 1 cm dann wieder Isolation dran lassen und dann am Ende wieder abisolieren.
so ca. ====--====--
= -> Isolation
- -> abisoliert

Wäre das von Vorteil?
Oder sollte ich es komplett abisolieren?

Sollte ich von HF nach LF oder umgekehrt?

Danke
xenokles
Stammgast
#24 erstellt: 23. Apr 2005, 13:07
Also nun doch kein Bi-Wiring? Versuchs' doch mal! Aber am Verstärker alle auf ein Boxenpaar, nicht auf A + B aufteilen, könnte je nach Verstärker Impedanzprobleme geben. Der Vorteil ist theoretisch, daß in den Kabeln der Hoch-/Mitteltonzweig ohne die Beeinflussung der energieintensiveren Basschassis bleibt.
Master_J
Inventar
#25 erstellt: 23. Apr 2005, 13:17

c147258 schrieb:
Oder sollte ich es komplett abisolieren?

Zu Kurzschluss-anfällig.


c147258 schrieb:
Sollte ich von HF nach LF oder umgekehrt?

Egal.


xenokles schrieb:
Aber am Verstärker alle auf ein Boxenpaar, nicht auf A + B aufteilen, könnte je nach Verstärker Impedanzprobleme geben.

Bei welchem zum Beispiel?

Ich kenne keinen, bei dem A und B intern nicht parallelgeschaltet sind.

Gruss
Jochen
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