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Crimson und Dynaudio Confidence 5 ?

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Audiaz
Neuling
#1 erstellt: 30. Nov 2003, 18:57
Als Neuling in diesem Forum habe ich gleich ein paar Fragen auf einmal, vielleicht hat ja jemand einen Tip.
Zur Zeit betreibe ich meine gebraucht erworbenen Confidence 5 mit einem Denon S 10. Dies ist aber langfristig nur eine Notlösung, da die C 5 einen Wirkungsgrad von nur 83 ! dB besitzt und somit einer der hungrigsten Lsp. am Markt ist.
Falls jemand von euch auch die C 5 betreibt, würden mich die Verstärkererfahrungen brennend interessieren.
Mir sind Crimson Monos empfohlen worden, kann dazu jemand was sagen ?
Zweite Frage: Aus Neugierde habe ich sehr günstig ein Paar Quad QEL-S (ESL 57 ?) erstanden. Ein Lsp. klingt deutlich dumpfer. Nach einem Telefonat mit Quad-Koblenz, in dem mir die diversen möglichen Fehlerquellen aufgezeigt wurden, beschleicht mich das Gefühl, in ein technisches und finanzielles Abenteuer zu geraten !!!
Falls jemand aus Hamburg oder Umgebung dazu in der Lage ist, bei diesen Lsp. den Fehler zu finden, würde ich die Lsp. gerne zum Durchschauen vorbeibringen (gerne mit einer Aufwandsentschädigung im Gepäck).
Das wars dann erstmal, Gruß Ralf
meierzwo
Stammgast
#2 erstellt: 01. Dez 2003, 16:06
Hallo!

Ich hatte mal die Crimson-Stereo Endstufe.
Ich denke, die Monos sind das gleiche gebrückt??
Dann würde ich nicht sagen, daß die Crimson die absolut richtige Leistungsklasse für die Confidence 5 ist....
Jede Kanal wurde da mit einem Pärchen Transistoren gebaut.
Waren das 2N3350? oder 2N3050? Wie hießen die noch...

Interessant wäre noch, ob die Confidence 5 auch eine niedrige Impedanz hat, also neben einer hohen Spannung auch noch hohen Strom zieht.

--meierzwo..
Audiaz
Neuling
#3 erstellt: 02. Dez 2003, 14:08
Hallo Meierzwo,
die Monos haben laut Händlerinfo je 250 W an 4 Ohm.( CS 640 D).
Die Confidence hat eine Nomonalimpedanz von 4 Ohm,
frequenzabhängig von 20 bis 200Hz : 4,6 bis 9,2,
von 200Hz bis 20kHz 5,0 bis 7,7.
Inzwischen habe ich mit einem Händler telefoniert, der selber Crimson führt. Er war eher skeptisch und riet mir zu Naim Endstufen ?
Die Suche nach etwas passendem wird wohl eine längere Geschichte...
Gruß Ralf
meierzwo
Stammgast
#4 erstellt: 02. Dez 2003, 19:08
Hallo,

ich kenne nur die CS 630D. Hatte ich testweise auch mal zu Hause. Die waren um einiges schwächer (für mich hätte es aber gereicht).

Rein gefühlsmäßig würde ich es weniger mit einer "englischen" Endstufe probieren.
Ich hatte mal eine Dynaudio 1.8 gehört - die hat sich eigentlich an einer T+A sehr gut geschlagen.
Ist aber nur ein Gefühl....

--meierzwo--
Jürgen_M
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 02. Dez 2003, 20:58
Meine Erfahrungen sind folgende:

Contour 1.8: Kein Verstärker brachte das Klangbild das ich mir erhoffte (das Softe/Zischelige nervte dann doch mit der Zeit)

Confidence 3: Nur ein wirklich guter und leistungsfähiger Amp, der dynamisch auf der flotteren Seite liegt (eigentlich sollten das ja alle sein) kommt gut.

Confidence 5: Kenn ich nicht

Versuch´s doch mal mit Bryston Endstufen - leihweise zum Testen. Leistung satt und dynamisch.

Alle Dynaudios (na jedenfalls die, die ich kenne) sind impedanzkorrigiert, deshalb bei Dynaudio auch vermutlich der schlechte Wirkungsgrad, stellen also an die Stabilität des Verstärkers eher geringe Ansprüche. Mit einem Wirkungsgrad von 0,5 dB brauchen sie lediglich ein richtiges Extrapfund.

Die Empfehlung T+A als Endstufe passt auch gut finde ich (wobei hier eine 1520 oder 3000 sicher saugut geht).
ben-dnm
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 21. Dez 2003, 13:31
Die Monos sind keine gebrückten Stereoendstufen. Die 640er habe deutlich mehr Leistung als die 630er Monos. Ich habe die 630d an mehreren Lautsprechern betrieben und kann diese uneingeschränkt empfehlen. In der Preisklsse gibt es nichts besseres. Einfach mal ein Wochenende Testen. Ich bezweifele, dass die Naim-Endstufen besser sind. Viele Händler denken da auch an ihre Marge!
Tonmeister
Neuling
#7 erstellt: 11. Jan 2004, 20:35
Hallo Ralf,
der Fehler, den du beschreibst, ist einer der typischsten, die es beim ESL 57 gibt.

Das man die Lautsprecher "vorglühen" muss, ist dir sicherlich bekannt, Mitunter kann das bei einer alten Hochspannungskaskade sehr lange dauern. Mindestens jedoch 2-3 Stunden, wenn die Quads lange nicht mehr am Netz waren. Also eventuell noch mal probieren.

Der häufigste Grund, warum der Lautsprecher keine Höhen von sich gibt, ist die fehlenden Vorspannung.
Das kann zwei Gründe haben.

1.) Es handelt sich um ein Kontakt Problem an der Kaskade oder den Hochspannungsanschlüsssen der Panels. Also, zuerst alle Lötstellen nachlöten, und hören, ob es wieder funktioniert. Damit hatte ich bei meinen Quads schon mehrfach Erfolg.
VORSICHT: Gefahr. Siehe Hinweis unten!

2.) Die Kaskade ist kaputt. Eine neue kostet rund 100 Euro. Ein erfahrener Elektroniker kann sie aber sehr einfach reparieren, da sie vom Prinzip sehr primitiv gebaut ist.

Oder auch: Der Hochtöner ist kaputt. Das wäre blöd. Kostet rund 300 Euro. Ob das so ist, kann herausfinden, indem man ihn gegen den Funktionierenden austauscht.

Das ist aber mit Verlaub ein ziemliches Gebastele.
Ein Austausch genauso.

ACHTUNG: Solltest du selber an dem Lautsprecher arbeiten wollen, nimm ihn bitte mindestens zwei Stunden vorher vom Netz, da sich die Spannung innen genauso langsam abbaut, wie sie sich aufgebaut hat. Die Kaskade erzeugt eine Spannung von 6000 Volt.
Auf keinen Fall darf man deshalb an den Lautsprechern arbeiten, wenn Sie am Netz sind!!


Nun wirst du dich und auch andere vielleicht fragen, was du da eigentlich erworben hast.

Der Eindruck, dass der Quad auch zu einem Abenteuerspielplatz werden kann, ist nicht ganz falsch. Aufgrund des Alters und der Konstruktion dieser Lautsprecher kann es immer wieder passieren, dass es zu einem Ausfall kommt. Sic est!

Ein ESL 57 ist eine Diva. Er gibt nur dann sein Optimum her, wenn er topfit ist.
Und er ist eben sehr empfindlich. Das bezieht sich nicht nur auf die Elektronik, sondern auch auf die Panels selber. Ausserdem benötigt man einen Verstärker, der in der Lage ist, sehr viel Strom zu liefern, sonst fängt der Quad sehr schnell an zu zerren. Das macht er sogar mit älteren Quad Verstärkern!
Wenn alles stimmt, dankt es der ESL 57 mit einer enorm lebendigen, plastischen und differenzierten Wiedergabe.

Generell muss man noch anfügen, dass ein Quad relativ schlank im Bass ist, und sich für Rockmusik nur bedingt eignet. Das ist natürlich auch Geschmacksache.
Ich habe meine Quads durch zwei Transmission Line Tieftöner, die ich über ein Röhrenfilter und einen getrennten Verstärker ansteuere, erweitert. Das Klangergebniss ist enorm. Allerdings habe ich auch besonders geeignete Verstärker hinter den Quads. (Neumann, heute Aaron)

Ausserdem muss man lange und mit geschultem Ohr an den Filtern und der Positionierung der Zusatzlautsprecher arbeiten, sonst handelt man sich eher Phasenprobleme und Kammfiltereffekte ein.


Es gibt im Internet viele Adressen, wo sich Liebhaber en details über die Quads auslassen.
Wenn du die Finger lieber selber von den Dingern lässt und keinen kennst, der in der Lage ist sie zu einem vernünftigen Preis zu reparieren, solltest du sie lieber wieder verkaufen. Mit entsprechenden Hinweisen versteht sich. :-).


Wenn du noch Fragen hast, kannst du mich gerne anmailen.


Gruss, Gregor


[Beitrag von Tonmeister am 11. Jan 2004, 21:29 bearbeitet]
Markus
Inventar
#8 erstellt: 11. Jan 2004, 22:34
Hallo Gregor,

herzlich willkommen in diesem Forum. Durch Zufall habe ich Deinen sehr fachkundigen Beitrag gefunden und mich darüber als "Einstand" sozusagen sehr gefreut. Wäre schön, bald wieder von Dir zu lesen.

Gruß,

Markus.
Andreas_Kries
Stammgast
#9 erstellt: 11. Jan 2004, 23:35
@ Ralf,

mit Dynaudios habe ich einige Erfahrungen gemacht, v.a. mit der Confidence 3, die zwar kleiner, aber von der Grundkonstruktion der C 5 vergleichbar ist. Das gilt auch in Bezug auf den benötigten Verstärker. Dynaudios brauchen verhältnismäßig viel Leistung, unter 150 Watt pro Kanal läuft da wenig. Um in die Puschen zu kommen, hätten die Teile auch gerne etwas Dynamisches, Farbiges. Ich kann die Amps von Symphonic Line empfehlen, wenn Du höher einsteigen willst, eignet sich auch Brinkmann-Kombis.

Gruß

Andreas
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