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Möglichkeiten der Aufnahme

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Autor
Beitrag
Werner3
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 08. Nov 2006, 22:42
Hallo,

welche Möglichkeiten gibt es für die Aufnahme (z.B. von Sendungen aus dem Radio)?

Mit Compact Cassetten habe ich schon vor 20 Jahren regelmäßig Bandsalat produziert (kommt daher für mich nicht in Frage).

DAT (Digital Audio Tape) und MD (MiniDisc) konnten sich am Markt nicht durchsetzen.

Bei MP3 stört mich die Datenreduktion.

In der gestrigen Ausgabe "Technik und Motor" (FAZ-Beilage) gab es einen Artikel über Chipkarten-Recorder. Diese sind jedoch, soweit ich verstanden habe, nur für die Aufnahme mit Mikrofonen ausgelegt.

Blieben noch Festplattenrecorder: Doch sind diese auch für Audio-Aufnahmen geeignet oder nicht doch nur für Video-Aufzeichnungen? Ich besitze seit ein paar Tagen einen Festplattenrecorder (SONY RDR-HX1010). In der Bedienungsanleitung (bisher nur grob durchgeblättert) habe ich nur den TV-Anschluß gefunden, für den Anschluß eines Tuners konnte ich keine Hinweise entdecken.

Gibt es noch andere Alternativen?


Gruß

Werner3
HiFi_Addicted
Inventar
#2 erstellt: 08. Nov 2006, 22:55
PC oder Alesis Masterlink ML 9600 oder ähnliche Festplatten Mastering Recorder aus dem Pro Audio Bereich. Mindisc, DAT, CD-Recorder und ähnliches aus dem Homerecordingbereich kann man IHMO vergessen weil die Spielzeit einfach zu kurz ist und die Bedienung unter aller Kritik.

MfG Christoph
hal-9.000
Inventar
#3 erstellt: 08. Nov 2006, 22:57

Werner3 schrieb:
Mit Compact Cassetten habe ich schon vor 20 Jahren regelmäßig Bandsalat produziert (kommt daher für mich nicht in Frage).

Wie das?
gdy_vintagefan
Inventar
#4 erstellt: 08. Nov 2006, 23:46
Wenn PC und Anlage in einem Raum aus platztechnischen und/oder optischen Gründen nicht in Frage kommen, aber ein Notebook vorhanden ist, kann man dieses auch nutzen, in Verbindung mit einer guten externen USB-Soundkarte (z.B. die Soundblaster Audigy).
Auch wenn der Desktop-PC nur über Onboard-Sound verfügt, ist so eine externe Karte eine sinnvolle Ergänzung.

Aufgenommen wird stets im verlustfreien WAV-Format. Diese Aufnahmen kann man dann nachträglich mit einem WAV-Editor bearbeiten (schneiden etc.) und dann ggf. auf Audio-CDs brennen.

So einen stationären Audio-CD-Recorder habe ich auch noch. Die Aufnahmequalität ist sehr gut, aber wie ein Vorredner schon sagte, ist die Aufnahmezeit zu kurz (bei meinem Gerät max. 74min.). Ich verwende damit nur noch CD-RWs für Audio (man braucht spezielle Rohlinge, die bekommt man immer seltener), und nach dem Aufnehmen lese ich diese in den PC ein, um den Aufnahmen den "letzten Schliff" zu verpassen.
Für dauerhaft zu archivierende Aufnahmen bekommt bei mir der Audio-CDR immer noch den Vorzug, da ich im Wohnzimmer die bessere Anlage habe (und nur dort Radioempfang). Wenn's mal schnell gehen soll, benutze ich zum Digitalisieren von Platten meine Drittanlage, die direkt an die USB-Soundkarte angeschlossen ist.
Das Finalisieren, Löschen von RW-Medien, Einlesen in den PC kostet auch zusätzliche Zeit.

Übrigens, mit Bandsalat habe ich auch so meine Erfahrungen. Das passierte bei mir aber ganz besonders mit speziellen Kassettentypen (v.a. AGFA, BASF). Maxell, TDK oder Sony liefen bei mir meist einwandfrei, auch nach Jahren.
Aber dennoch habe ich mich von der Kassette getrennt, auch weil dieses Format für mich persönlich nicht mehr das Nonplusultra in Sachen Aufnahmequalität war...
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 09. Nov 2006, 09:03
Hallo!

Es gibt einige speziell für HiFi konzipierte Festplattenrecorder, mit intergriertem CD-Brener z.B. den Hifidelio von Hermstedt: http://www.hifidelio.net/ Auf der Page kann man sich unter anderem die Technischen Daten und die Bedienungsanleitung herunterladen so daß man zumindest nicht die Katze im Sack kaufen muß wenn man keine Möglichkeit hat sich das Gerät irgendwo in vertretbarer Entfernung bei einem Händler anzusehen und anzuhören. Von diversen Japanischen Firmen gibt es soweit ich weiß vergleichbares.

MFG Günther
Wolfgang_K.
Inventar
#6 erstellt: 09. Nov 2006, 09:06
Ich kann meine Radiosendungen erstens über eine Bandmaschine aufnehmen oder zweitens bei sehr langen Sendungen über einen Hifi-Videorekorder (zwar technisch out aber noch sehr praktisch für solche Sachen). Mit der Betriebsart LP (longplay) komme ich bei einer E 240 Kassette auf 8 Stunden Spielzeit. Und die Qualität ist super.
gdy_vintagefan
Inventar
#7 erstellt: 09. Nov 2006, 11:22

Wolfgang_K. schrieb:
... oder zweitens bei sehr langen Sendungen über einen Hifi-Videorekorder (zwar technisch out aber noch sehr praktisch für solche Sachen). Mit der Betriebsart LP (longplay) komme ich bei einer E 240 Kassette auf 8 Stunden Spielzeit. Und die Qualität ist super.


Genau, diese Möglichkeit gibt es auch noch, und sie wurde bis vor wenigen Jahren von mir selbst auch mal genutzt.

Mit meinem damaligen HiFi-VHS-Recorder nahm ich längeres Radioprogramm auf, und anschließend überspielte ich die für mich brauchbaren Lieder auf eine Audiokassette bzw. später CD-R. Die Qualität ist wirklich hervorragend, nah an einer Bandmaschine, auf jeden Fall besser als eine Audiokassette.
Großer Nachteil ist der etwas unkomfortable Zugriff auf einzelne Titel bzw. Passagen. Dieser ist sogar noch wesentlich unkomfortabler als beim Audio-Kassettendeck.
Bruxelles
Stammgast
#8 erstellt: 09. Nov 2006, 11:23
Teilweise von meinen Vorrednern schon gesagt, aber was mir da sonst spontan einfällt:

- Bandmaschine auf 19,05 cm/sek und Halbspur bringt bei vollgepacktem Wickelteller etwas über 90 Minuten pro Band (ca. 1200 m, geklebt) in Spitzenqualität, allerdings ist eine gute Machine und Bandmaterial teuer und auch nicht ohne weiteres transportabel. Man kann evtl. auch nach belieben etwas mit Bias und Bandsättigung spielen (wenns denn Hobby ist). Taugt die Machine was, ist Bandsalat oder Geräteversagen so gut wie ausgeschlossen.

- der totgesagte DAT ist billig zu bekommen, Bandmaterial gibts auch, in sehr guter Qualität bekommt man etwa 120 Minuten auf eine Kassette, längere Bänder sind etwas störanfälliger, bei normaler Heimbenutzung sollte das Gerät zuverlässig laufen.

- Externe Soundkarte und dann mit langem (USB oder Firewire) Kabel in den PC, der aus Geräuschgründen nicht neben der Anlage steht. Außerdem brauchts noch ne große Festplatte und man kann lang in wav linear aufnehmen. Vorteil: anschließend sehr einfache Nachbearbeitung möglich.

- Festplatten-Rekorder, beispielsweise SAT mit Festplatte oder DVD-Rekorder mit Festplatte. Teilweise nicht zu gebrauchen, da Aufnahmepegel nicht reguliert werden kann.

- HiFi-VHS klingen gut, lassen sich meist auch aussteuern, neigen aber zu Verursachung von Kopfprasseln, da der Ton Schrägspur aufs Band aufmoduliert wird.

- Kassette sollte bei gutem Gerät und vernünftigem Bandmaterial auch keinen Bandsalat verursachen, allerdings reicht die Aufnahmequalität nicht ganz an die anderen Alternativen heran (um den Kompressorsound eines privaten Hitradios aufzunehemn langts aber allemal).

Selbst benutze ich entweder ne Studer-Bandmaschine und/oder den PC.

Als günstige Lösung käme vermutlich der PC in Frage, da eh vorhanden und evtl. eine Festplatte und eine zusätzliche externe Soundkarte nicht wirklich teuer sind. Die schönste Lösung ist natürlich, sich bei einem Radiosender beispielsweise eine alte aber stets gewartete AEG M15A oder Studer A80 / A816 zu kaufen
Wolfgang_K.
Inventar
#9 erstellt: 09. Nov 2006, 16:29
Viele Beiträge von meinem Lieblingskultursender werden inzwischen als Podcast in Netz gestellt. Das kann ich dann legal runterladen und auf CD brennen. Das ist die eleganteste Methode....Oder mit einer Radiokarte die Sachen gleich auf CD brennen, die Qualität ist auch gut.
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