Selbstgebaute Ultramobile Box mit LiPo, Dsp und Subwoofer

+A -A
Autor
Beitrag
SagIchNicht5582
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 12. Dez 2017, 15:38
Hallo Community

Der Fred dient ein Bisschen als "Build-Log". Ihr könnt aber sehr gerne Anregungen und Kritik hier lassen.

Meine Prioritäten sind:
- Bass laut und Tief
- Ausgewogener Klang
- mindestens. 5 Stunden laufzeit
- Soll Outdoor für 5 Personen reichen
- Innenvolumen ~ 7Liter
- Leicht und handlich

Ich bin gerade bei einer Eigenentwicklung dabei, eine Mobile Musikbox zu bauen ( ~7Liter innen).
Das ganze soll ein 1.1 System werden Sprich ein Subwoofer und ein "Breitbänder".

Ich hatte hier noch zwei Visaton BF45 rumfliegen -> Bf45
Die ich umbedingt nehmen will. Haben einen sehr schönen klang aber halt kein Bass.

Als Subwoofer habe ich mir einen Mivoc Wal416 gekauft -> Wal416
Ziemlich guter Sub, Spielt in 7Liter bis 48Hz :X. Die 16Ohm stören ein bisschen aber mit nem Step up passt das. Die 10mm Linearen Hub sind sehr gut für einen 4Zöller.

Dazu noch ein Leistungsstarkes Board mit DSP ->Sure Amp Schließlich muss man ja den 16Ohm Sub ansteuern

Das ganze habe ich provisorisch inne Kiste gepackt mit nem 3S LiPo und nem Step Up und der Klang hat mich umgehauen; Sehr Tiefer Bass; klare Mitten; Feine Höhen - Einfach Perfekt!

Nur ein Klizekleiner Nachteil: Der Stromverbrauch bei Zimmerlautstärke ist schon 200Ma und der Jetzige Lipo hat nur 1.3Ah. Ich werde mal die Laufzeit testen und vllt einen neuen LiPo beschaffen sowas in der Art: 5Ah Lipo 3S Ladegerät hab ich ja.

Zur LiPo sicherheit nehme ich ne Sicherung (10A) und ne Selbstgebaute Abschaltung mit Arduino und Relai.

Was haltet ihr von der Planung?
(Heute oder Morgen kommen noch Bilder, Muss aber noch Holz holen)
saniiiii
Inventar
#2 erstellt: 12. Dez 2017, 16:09
Hi, also erstmal schöner Gedankengang, und vorallem, dass du in die "Generation 2.0" mit Lthium und DSP eingestiegen bist.
Dennoch hätte ich einige Kritikpunkte.
Innenvolumen mit 7l und ultramobil ... naja, da geht bestimmt mehr.

Dann ein Lithium-Akku ist ein 3S, es gibt passabel bepreiste Zellen von LG mit 3500mAh nomineller Kapazität. Nkon.nl ist meine Quelle
Mit deinem WAL416 verschenkst du leider ordentlich Leisung, 16Ohm ist imo alles andere als optimal. Es gibt durchaus 4"er mit ähnlichen Qualitäten aber niedrigerer Impedanz. Sind immerhin 6db, welche du verschenkst
https://www.intertec...4_1768,de,7055,96291 sowas in die Richtung wäre vllt besser.
Gibt es von anderen Anbietern als Intertechnik^^
Pass auch drauf auf, dass du deinen Bf45 nicht überlastest.

Der Stromverbrauch des DSP ist leider wirklich ein Manko, vorallem mit doppelt und dreifacher Spannugnsregelung. Erst von 11V auf 24V, dann wieder fürs DSP auf 5V bzw 3,3V. Machts nicht effizienter.
Warum hast du für deine Lipos noch extra-Sicherungen verbaut? Ein normales BMS reicht eigentlich aus.

Was hast du denn für ne Software auf deinem DSP laufen? Gibts schon Fotos oder anderes Anschauungsmaterial?
Reference_100_Mk_II
Inventar
#3 erstellt: 12. Dez 2017, 17:57
Die BF45 halte ich nicht für sonderlich glücklich gewählt. Die kratzen nicht mal an 80dB und sind kaum belastbar, bloß 4W.
Lmax liegt damit bei 86dB. Herzlichen Glückwunsch.

Da würde ich eher den Visaton FRS 7 4 nehmen.
Im Schnitt 85dB mit 8W Belastbarkeit, also Lmax 94dB. Schon besser, fast doppelt so laut.

Der Subwoofer, das gleiche. Wie saniiii schon sagte, die 16 Ohm. Da geht gar nichts.
Und auch mit 24V wirds nicht besser. P = U² / R = 576V / 16 Ohm = 36W.
Da ist aber noch nicht mit einberechnet, dass der Amp nicht auf 24V aussteuern kann, eher so 22V, und auch nicht dass er nicht mit 100% Effizienz arbeitet.
Rechne also mal mit maximal 25W Leistung die überhaupt auftreten könnten.
Und das dann aus einem 4"er ? Naja... "Laut" wird das nicht...

Ich habe hier einige Chassis rausgesucht die poteziell brauchbar sind.
Zum Beispiel der Sica 5 F 1.5 CP 4Ω (54€) oder der SB13PFC25-4 (20,90€) oder auch der Dayton DC160-8.

Aber deine 7L sind schon ne Ansage. Da geht eigentlich nur der Mission CP-134.
Auf meiner Website habe ich mal eine Liste mit kompakten BR-Subwoofer erstellt: *klick*
SagIchNicht5582
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 12. Dez 2017, 19:10
Erstmal danke für euer Interesse.

Ich habe mich für den Mivoc entschieden, weil er erstens mehr Xmax hatte (insg. 10mm der dayton nur insg. 8), weil ich mit Mivoc gute Erfahrungen gemacht habe und weil der Magnet Größer war.. kam mir Sympatischer vor

Die Bf45 hatte ich halt noch hier, vllt tausche ich den nochmal aus. Ich habe ihn mit Dämwolle umwickelt und mit Isoband fixiert
Trennung ab 500Hz oder so.. Der BF45 macht auch auf voller lautstärke kaum Hub und verzerrt nicht.
Ich tausche ihn später warscheinlich noch aus, ich hatte den hier halt noch liegen und wollte ihm ein neues Leben spendieren

So; alles zusammengebaut, provisorisch mit Heißkleber, Doppelseitiges Klebeband und Kabelbinder um den Klang zu hören
Das ganze ist nur ein Prototyp, das Gehäuse wird noch neu gebaut; Bassreflexkanal statt Port (Der Port "furzt" noch), Neues Alupanel und neuer Akku.

Innen Prototyp
Der Akku sieht ziemlich hilflos in der Box aus



20171212_164600
Hier nochmal von Vorne. Alupanel mit Crepband "abgedichtet"

Die Kabel die das Raushängen führen zu zwei Tastern, welche die Lautstärke Regeln.
Der DSP wird mit "Sigma-Studio" Programmiert.

Im DSP herrschen folgende Effekte:
- Pegelanhebung 10dB (Handysignal zu leise) verzerrt auch nicht auf Maximum
- Gehörrichtige Lautstärke
- ein wenig Psychoakustik um den Bass zu verbessern

Der Breitbänder ist noch von innen Eingebaut, was ein Leichten Horneffekt verursacht, in der zweiten version kommt er von vorne drauf.

Bin aber bisher schon zufrieden, relativ neutraler klang und man spürt den bass sogar auf voller Lautstärke

P.S. Ultramobil habe ich geschriben, weil hier viele unter Mobil 20Liter verstehen


[Beitrag von SagIchNicht5582 am 12. Dez 2017, 19:12 bearbeitet]
SagIchNicht5582
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 12. Dez 2017, 19:18
Ach und hier noch das improvisierte USB-Ladegerät um die Box an einer Powerbank zu Laden:


20171212_171346
saniiiii
Inventar
#6 erstellt: 12. Dez 2017, 20:02
Ich muss Reference kurz korrigieren, es können maximal 18W bei unverzerrtem Sinus gestellt werden.
Integriert man einen Sinus und vergleicht den Wert mit einem Rechtecksignal, so ist der Sinus um Wurzel 2 kleiner. Da wir für den Lautsprecher einen ohmschen Widerstand annehmen, ist damit auch der Strom sinusförmig. Daher gilt auch hier wieder der Faktor 1/Wurzel 2.
P=U*I, daher der Faktor 1/2, der nochmal dazu kommt. Du wirst also eher zwischen 12 und 15W an Leistung für deinen Sub haben. Merkste was?
Das Konzept ist nicht verkehrt, nur die Komponenten sind eben nicht ganz optimal gewählt.

Keep Going
SagIchNicht5582
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 12. Dez 2017, 20:28
Hmm das heißt ja, dass ich "nur" knapp 98dB bekomme (laut WinISD)

wenn ich den Xmax komplett ausreize (80-90Watt) hätte ich knapp 106dB
andererseits würden 3 18650Zellen dann in 30min leergesaugt werden

Ich lasse es erstmal so, laut genug ist es für mich jedenfalls.

Mir ist der Sub auf der Seite halt so in die Augen gesprungen, wollte den umbedingt mal probieren .


[Beitrag von SagIchNicht5582 am 12. Dez 2017, 20:29 bearbeitet]
saniiiii
Inventar
#8 erstellt: 12. Dez 2017, 20:58
Winlsd ist das ungenaueste Tool was es gibt für solche Geschichten^^ Je nach Frequenz kannst davon gern mal 10-20db abziehen
bizarre
Stammgast
#9 erstellt: 13. Dez 2017, 00:02

SagIchNicht5582 (Beitrag #7) schrieb:
Hmm das heißt ja, dass ich "nur" knapp 98dB bekomme (laut WinISD)

wenn ich den Xmax komplett ausreize (80-90Watt) hätte ich knapp 106dB


Xmax darf man in WinISD nur "in eine Richtung" angeben, du hast da sicher 10 oder 11 mm ....
SagIchNicht5582
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 13. Dez 2017, 14:29
Aber wenn ich in WinISD die 15Watt eintrage, komme ich fast an die Hubgenze

hubxd


Und ne andere Frage:
Auf voller lautstärke hört man Strömungsgeräusche ausm BR Port. Ist der mit 3cm zu klein?



Und wenn ich nen BR-Schacht mache
Sowas:
BR-schacht
Gehen die Strömungsgeräusche dann weg?
und kann man den Schacht so Biegen?


Aus dem 3cm Port kommen laut WinISD über 35m/s.
Wenn ich ein Port Links mache (15x1cm - 18cm lang) kommen laut WinISD 18m/s raus. Hört man das?



Und noch ein paar Fragen; das jetzige Gehäuse ist ja nicht so super geworden, war ja nurn Prototyp.
Worauf kann ich beim Bau achten?
- Geht 10mm MDF oder gibt es besseres im Baumarkt
- Wenn ich ein Alupanel selbst mache (Aluplatte mit Schaltern Voltmeter usw) kann man das Ohne Fräse "versenken"?
- Den Breitbänder kann man ja nur von hinten befestigen - reicht das wenn ich das Holz stark abrunde damit der Horneffekt nicht eintritt?


So das waren jetzt viele Fragen.
Ich bin euch sehr dankbar für eure Hilfe
bizarre
Stammgast
#11 erstellt: 14. Dez 2017, 01:22
Jo, der 3cm Port ist zu eng, das muss "röcheln" ... Imho sollte man unter 20m/s bleiben... Ich würde bei Rohr bleiben.. Flache Schlitze haben bei gleichem Querschnitt höheren Strömungswiderstand als runde Rohre, die Umlenkung packt noch was drauf.. Und, die passende Länge lässt sich mit WinISD nicht berechnen... Wenn du das Rohr in die Seitenwand einbaust, sollte es von der Länge her wohl passen...

12 mm MDF sollten reichen., soll ja leicht bleiben... Zum BB Einbau : Grössere Löcher ins MDF. und ne 3mm HDF Platte auf die Front...Auf jeden Fall in eigene kleine Gehäüse ( 150ml Joghurtbecher mit Dämmwolle gefüllt)...

Gute Idee mit dem DSP Amp.. Ein Screenshot vom SigmaStudio würde mich mal interessieren.......
SagIchNicht5582
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 14. Dez 2017, 12:48
Danke

Dann mache ich Seitlich ein 5cm Rohr rein. Länge wird noch berechent.


Hier die DSP Settings:
dsp


Das war aber noch eine alte Version - Die neue habe ich ausversehen gelöscht;
in der neuen habe ich die beiden Eingänge gemischt, den Bass Boost deutlich verringert und
für die Loudness-Einstellung Push-Buttons statt ein Poti benutzt

- In dem Equalizer ist nur nen Hochpass drinne, um den Sub zu entlasten.
- Das am Anfang ist die Loudness einstellung (Bass + Höhen Anhebung bei niedrigen Pegeln)
Die Loudness Einstellung ist sehr extrem eingestellt; Ich höre gerne Leiser und will dann auch einen vollen Klang
- Dannach einen Dynamischen Bass Boost, der Oberwellen produziert damit ich ein wenig Strom spare (Hoher Bass -> weniger Stromverbrauch)
Durch den Dynamischen Bass höre ich Töne bis 40Hz Obwohl sie nicht da sind, kommt sehr gut
- Der Crossover trennt bei 500Hz; wenn ich irgendwo ein Messmikro bekomme wird das noch verbessert.
- Dannach noch Pegelanhebung weil -> Handysignal zu leise

... Mit HiFi hat das nichts mehr zu tun. Was bringt mir ein Linearer Frequenzgang? Ich finde das Klingt nur "flach" und "fade".
Mit dem Loudness Regler klingt es viel "Aufregender" "voller" und "interesanter".



Was haltet ihr von den Settings?


[Beitrag von SagIchNicht5582 am 14. Dez 2017, 12:58 bearbeitet]
bizarre
Stammgast
#13 erstellt: 14. Dez 2017, 17:42
Hmm,

Loudness, Dynamischer Baß, sieht sehr interessant aus ( MiniDSP kann das leider nicht ...) . Macht imho voll Sinn für so ne mobile Box. Bose&Co arbeiten alle mit solchen Tricks....

Da muß ich mir wohl auch mal so nen Wondom DSP und SigmaStudio zulegen
mariusb89
Stammgast
#14 erstellt: 15. Dez 2017, 10:47

bizarre (Beitrag #13) schrieb:
Bose&Co arbeiten alle mit solchen Tricks....


Etwas Offtopic, aber habe mal den Teufel Boomster XL gehört. Klar, fetter Sound für die Größe, aber ich fande der Sound war so gedrückt/gepresst - war irgendwie anstrengend zu hören. Meintet ihr das kommt dynamischen Bass oder Loudness?
Reference_100_Mk_II
Inventar
#15 erstellt: 15. Dez 2017, 11:58

Meintet ihr das kommt dynamischen Bass oder Loudness?

Öhm nein?
Bass alleine macht das hören NICHT anstrengend.
Das ist eher im Mittelhochton begründet,.
Und da wird das Teil wohl einfach sehr SEHR mager entwickelt worden sein.
Gerade der Energiefrequenzgang ist bei so großen Boxen, die PA "sein wollen" sehr wichtig...
...bleibt jedoch meist komplett unbeachtet.

So kommt es, dass die Box im Mittelton unter Winkel zur Höchstleistung auffährt, die anderen Bereich jedoch eng geschnürt sind.
Das ist dann quasi die klassische, extrem anstrengende Mitteltonsäge, welche auch wenn sie sich axial vielleicht ganz nett misst, absolut grausam klingt.

Das wäre halt ein Szenario.
Am Bass liegts aber auf keinen Fall.
SagIchNicht5582
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 15. Dez 2017, 15:06
Dynamischer Bass, wenn man ihn richtig benutzt,
hört man fast nicht. Sorgt nur für "fetten" Klang.


So; Heute oder morgen kommen warschenlich erste Bilder vom Finalen Produkt
Falls ich iwo ein Messmikrofon bekomme gibt es auch Messungen.

Und es gibt nächste Woche oder so vllt auch ein Viedeo mit Klang (Nur für einen Groben Klangeindruck).
SagIchNicht5582
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 15. Dez 2017, 23:17
Dass neue Gehäuse ist schon gebaut.

Ist aber noch nicht eingefärbt und noch kein Bedienpanel.
Bilder kommen beim Endprodukt.

Das BR-Rohr ist jetzt 4.5cm innen. Strömungsgeräusche sind weg
Der Hochtöner wurde auf eine 7x7cm Platte HDF geklebt und hat sein eigenes Volumen (200ml).
so ist er jetzt auf der Schallwand, was den Horneffekt vermeidet.
Viel besseres Abstahlverhalten und deutlich "luftiger" sound und nicht mehr "kreischend".


Der Bass ist trotz selber Abstimmung (55Hz) deutlich "fetter" owohl ich nicht an den Settings geschraubt habe.
Kann dass am dickerem Rohr liegen


Ist auch egal. was ich direkt gespürt habe ist, bei höheren Lautstärken spürt man den Bass ziemlich heftig in der Bauchregion.
Ist jetzt nichts negatives aber sehr Erstaunlich für einen 4Zöller.

Das Problem mit den zu geringen Pegeln kann ich nicht bestätigt, der Sub wird vom AMP fast voll ausgelasted trotz 16Ohm

Danke für euer interesse

Was zum schauen kommt dieses oder nächstes Wochenende, muss noch ein paar Arbeiten schreiben, bin noch in der 10ten Klasse
bizarre
Stammgast
#18 erstellt: 16. Dez 2017, 01:13

SagIchNicht5582 (Beitrag #17) schrieb:

Der Bass ist trotz selber Abstimmung (55Hz) deutlich "fetter" owohl ich nicht an den Settings geschraubt habe.
Kann dass am dickerem Rohr liegen

Jo, engere BR Rohre machen evtl. nicht nur lästige Geräusche, sondern haben immer auch einen höheren Strömungswiderstand.. Der BR Port wird so auch leiser.. WinISD berücksichtigt das nicht ( wie du wohl schon selber bemerkt hast ....).

PS: meine Schreibtischboxen haben auch "nur" nen 4" TT in 7l BR, aber wie der WAL415 mit satten 50 cm³ Hubraum.. Im Nahfeld reicht das schon locker für "gehörschädigende" Pegel..

LG, Manfred
SagIchNicht5582
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 16. Dez 2017, 01:37
Habe gerade mal mit WinISD rumgespielt und man kann "Use Transmissionline Model for Port simulation"
auswählen. Dort sieht man dann die unterscheide bei den verschiedenen dicken...
Fragt sich nur wie genau das ist
SagIchNicht5582
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 10. Jan 2018, 20:10
Soo das Projekt ist jetzt beedndet.

Als finish habe ich Carbonfolie genommen, weil es einfach toll aussieht und schön gleichmäßig ist
Carbonfolien Box

Carbonbox von Oben

Ich habe noch ein paar verbesserungen gemacht:
- Den Verstärker gebrückt
- eine Passivweiche genommen ~ 400Hz mit 6dB
- ein Bisschen OberBass verstärkt per DSP - Klingt Fett
- und mit einem Messmikro eine Resonanz bei 4KHz gefunden und beseitigt,
jetzt klingt es nicht mehr so schreiend sondern mehr Angenehm und entspannter

Zum Klang: Schoner Bass sehr Viel Oberbass (gewollt weil Outdoor) aber totzdem noch guter Tiefbass bis 50Hz.
Schöne Höhen und zurückhaltender Mittelton - Könnte vom Klang her 1 zu 1 im Saturn stehen, neben den anderen
Dröhnkisten von Bose und Co. Das ist aber gewollt, die Box ist nicht auf HiFi abgestimmt sondern auf eine Angenehme
Hintergrundbeschallung.

Auf niedrigen Lautstärken das Gewohnte Bumm-Zisch und auf Hohen Lautstärken sehr Ausgeglichen.

Akkulaufzeit bescheiden, kommen noch 6 18650er Rein dann Spar ich mirn StepUp und habe je nach Zelle bis Zu 77Wh (22,2V * 3.5Ah).


Noch nen Kleines Klangviedeo: (Gibt nicht den Originalklang wieder soll aber einen ersten Eindruck verschaffen)
KlangViedeo auf DuRöhre

Ich kann empfehlen, diese Box nachzubauen, aber nur mit anderen Komponenten:
Dayton ND105-4 statt Mivoc Wal416 -> sehr ähnlich aber weniger Ohm = Lauter
Wondom TPA230 mit AKTIVER Weiche -> 30Watt sollten Reichen (30Watt RMS bei Ohm)
6S Akkupack (18650 + BMS)
Visaton FRS7


Danke für euer Interesse ich freue mich über Feedback und Kritik.

Mfg
Lars
DjDump
Inventar
#21 erstellt: 12. Jan 2018, 15:59
Warum trennst du denn nicht per DSP?
SagIchNicht5582
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 12. Jan 2018, 19:12
Damit ich ihn Brücken kann = (theoretisch) Vierfache Leistung.

Damit kann ich den Mivoc fast voll aureizen.
Reference_100_Mk_II
Inventar
#23 erstellt: 12. Jan 2018, 19:31
Hmm.
Klingt nicht wirklich toll (jaja, is nur YT, ich weiß),
ist verflucht groß für das bisschen Output,
technische Ausführung ist so... naja...

In 7L würden auch schon Sica 5 F 1.5 CP oder Mission CP-134 laufen, welche alleine aufgrund ihrer größe schon mehr Pegel bringen.

ABER : Eine der wenigen Boxen (bislang) die tatsächlich einen DSP nutzen.
Es geht also vorwärts
DjDump
Inventar
#24 erstellt: 12. Jan 2018, 21:05

Damit ich ihn Brücken kann = (theoretisch) Vierfache Leistung.

Wie kommst du auf die vierfache Leistung?
Tieftöner und Hochtöner sind parallel, aber durch die Weiche halbiert sich nicht der Gesamtwiderstand. Im Tiefton zählt nur die Impedanz vom Tieftöner, da die Weiche den Widerstand des Hochtonzweigs stark erhöht. Im Hochton das gleiche umgedreht. Im Übergangsbereich Hälfte Hälfte.
Durch das Brücken bekommst du die doppelte Leistung im Vergleich zu einem Kanal. Du kannst aber einfach den Hochtonzweig an den einen Kanal anschließen und den Tieftonzweig an den anderen. Dann hast du auch die Leistung von zwei Kanälen zur Verfügung.
Und am Ende vom Tag geht in den passiven Bauteilen Energie verloren. Wenn du aktiv trennst ist das nicht (und du hast noch 1000 akustische Vorteile).
SagIchNicht5582
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 12. Jan 2018, 22:04

Klingt nicht wirklich toll (jaja, is nur YT, ich weiß),


Ja da hast du recht. Ich kam auf die (doch nicht ganz so) geniale Idee den "Bass" um 150Hz zu verstärken.
und mein Handymikro geht nix unter 100Hz. Nach dem Entfernen den 150 Hertz "Bass Boosts" klingts deutlich besser
Der Sound ist aber echt gut. Für Zuhause ausreichend. für Outdoor ungeeignet

Die Konstruktion ist eher Semi-gut aber ich wollte mal was selbst entwickeln.



ABER : Eine der wenigen Boxen (bislang) die tatsächlich einen DSP nutzen.
Es geht also vorwärts


Da hast du Recht; Ein Sure DSP ab 20€ - Da frage ich mich warum so wenige Benutzt werden.


[Beitrag von SagIchNicht5582 am 12. Jan 2018, 22:05 bearbeitet]
bizarre
Stammgast
#26 erstellt: 12. Jan 2018, 22:16
Hmm,
durch das Brücken gibts praktisch keinen Vorteil.
Der TPA3116 hat 2 BTL Endstufen ( sind also schon gebrückt ). Im Mono Mode werden die parallel geschaltet, Die Ausgangsspannung bleibt gleich, aber der Verstärker kann den doppelten Strom liefern... Statt z.B. 2x30W an 4Ohm also 1x30 W an 4Ohm. Erst bei 2 Ohm sinds dann 1x60W....
SagIchNicht5582
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 12. Jan 2018, 22:21
Oh, Danke für den Tipp. Dann werde ich wieder Aktiv trennen
IPv6
Stammgast
#28 erstellt: 03. Feb 2018, 17:58
Und noch ein kleiner Hinweis, auch wenn das vielleicht nicht so kritisch ist, aber für Nachbauer interessant:

Der "Dynamic Bass Boost"-Baustein produziert keine Oberwellen!
Was der Block macht findet sich im Wiki von Analog Devices. Das Ding hebt nur Bass bei niedrigen Pegeln an.

Wenn du Oberwellen von Frequenzen haben möchtest, die dein Lautsprecher nicht mehr wiedergeben kann, brauchst du den sogenannten "SuperBass"-Block.
Der hat genau die Funktion, die du dem Dynamic Bass Boost zugeschrieben hast.


Dannach einen Dynamischen Bass Boost, der Oberwellen produziert damit ich ein wenig Strom spare (Hoher Bass -> weniger Stromverbrauch)
Durch den Dynamischen Bass höre ich Töne bis 40Hz Obwohl sie nicht da sind, kommt sehr gut


Ein wunderschönes Beispiel, wie der schwabbelige Klumpen zwischen unseren Ohren arbeitet.
Da scheint es auszureichen, dass man glaubt, dass Oberwelle produziert werden, um sie zu hören

Wobei der Effekt auch der Tatsache geschuldet sein kann, dass die Frequenzen durch den recht massiven Boost hörbar geworden sind...
SagIchNicht5582
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 04. Feb 2018, 13:56
Ich habe die Box mitlerweile zerlegt aber als ich neulich nochmal mit dem DSP rumgespielt habe habe ich das auch gemerkt.

Man muss den SuperBass aber SEHR vorsichtig einsetzen, weil es sonst einfach nur scheußlich klingt.
Suche:
Das könnte Dich auch interessieren:
Multistar LiPo als Alternative zu Blei-Gel-Akkus
holle87 am 25.01.2018  –  Letzte Antwort am 05.04.2018  –  19 Beiträge
Stromversorgung Netz u. eher NiMh o. LiPo für mobilen Lautsprecher inkl. Raspberry und Amp-Hat
superlenni am 05.03.2018  –  Letzte Antwort am 12.03.2018  –  9 Beiträge
Mobile Box zusätzlicher Subwoofer sinnvoll/machbar?
Dr.Nibbels am 13.04.2018  –  Letzte Antwort am 17.04.2018  –  2 Beiträge
Verstärker 2.1 mobil und stationär mit Sure DSP
holle87 am 09.03.2018  –  Letzte Antwort am 15.03.2018  –  3 Beiträge
Mobile, digitale, eierlegende 2.1 WollWattsau mit DSP, VisatonBG17, Thomann10-250, Sure-Komponenten
lumihei am 29.01.2018  –  Letzte Antwort am 21.04.2018  –  75 Beiträge
Festival Box
DjEvolver am 18.02.2017  –  Letzte Antwort am 22.05.2017  –  21 Beiträge
(Eigenbau) Mobile Musikbox mit guten Bass
Nizz am 07.05.2015  –  Letzte Antwort am 11.06.2015  –  23 Beiträge
Mobile Box mit Powerbank betreiben!
hen101 am 12.09.2016  –  Letzte Antwort am 13.12.2017  –  15 Beiträge
Ansätze zum Bau einer BT-Box
SumoAmeise am 19.04.2018  –  Letzte Antwort am 20.04.2018  –  8 Beiträge
Mobile Bluetooth Box
Pablo9 am 14.07.2017  –  Letzte Antwort am 15.07.2017  –  6 Beiträge
Foren Archiv
2017
2018

Anzeige

Produkte in diesem Thread Widget schließen

Aktuelle Aktion

Partner Widget schließen

  • beyerdynamic Logo
  • DALI Logo
  • SAMSUNG Logo
  • TCL Logo

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder842.348 ( Heute: 1 )
  • Neuestes MitgliedST_K_
  • Gesamtzahl an Themen1.404.303
  • Gesamtzahl an Beiträgen18.743.162

Hersteller in diesem Thread Widget schließen