Besserer Sound für den Fernseher (bei Stimmen)

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Oettinger
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 24. Jan 2019, 18:53
Hallo zusammen,

hoffe ich habe das richtige Unterforum gewählt.
Ich habe beim Fernsehen regelmäßig das Problem, dass Dialoge im Verhältnis zum Rest zu leise und unverständlich sind. Drehe ich die Lautstärke höher habe ich bei Explosionen usw. ein Problem.
Ich selbst habe laut Hörtest nicht mehr das beste Gehör - aber auch meine Freundin bittet mich regelmäßig lauter zu machen.
Bisher war ich in einem kleineren Raum, da hat das noch einigermaßen gepasst - aber nach Umzug im viel größeren Wohnzimmer (Skizze siehe Bild) ist das mittlerweile echt ärgerlich.
Wohnzimmer
Raumhöhe sind 2,90 m, Bodenbelag ist Parkett.

Eine Soundbar habe ich. Bisher eine Denon DHT-S514 (steht auch noch abgebaut im Wohnzimmer), aktuell eine Teufel Cinebar11.
Geschaut wird zu 80% Netflix und Prime, der Rest waipu.tv und Plex. Alles über einen Fire TV Stick 4K. Blurays so gut wie gar nicht mehr, auch wenn ich einen Player dafür habe.

Vor der eigentlichen Frage noch ein paar Disclaimer/Anmerkungen:
Ich bin kein Soundenthusiast und will es auch nicht werden 🙂 Es soll "nur" die Verständlichkeit verbessert werden - "fetter" Sound mit viel Kawumms geht schon wegen den Nachbarn nicht.
Musik ist auch zu vernachlässigen, ich höre meist so nebenbei mit Amazon Echos, das reicht mir.
Ich bin bereit Geld zu investieren, aber eher im schmalen Maßstab (außer es geht absolut nicht anders). Ein System wie Denon Heos als 3.1 oder 5.1 ist (auf einen Schlag gekauft) völlig außerhalb meiner Reichweite.
Vor über 10 Jahren hatte ich mal einen Denon AV-Receiver und Teufel Concept R (die stehen immer noch im Keller), aber zu so etwas klobigem will ich eigentlich nicht mehr zurück. Einfach wegen der Größe des Receivers und den Standboxen (den Center finde ich aus heutiger Sicht auch nicht gerade klein und formschön). Auch weil ich mir vielleicht/wahrscheinlich im Frühjahr eine Holzwand (ähnlich dem Bild) bauen will, da sollten idealerweise die Komponenten dazu passen.
Fernseherwand

Aktuell schaut das ganze (provisorisch nach Umzug) so aus. Größe und Position der Couch wird sich noch geringfügig ändern
20190124_172204

Jetzt eben die Frage, was kann ich tun um das zu ändern und zu verbessern?
Würde eine andere Soundbar mit ihrem quasi 3.0/1, wie die Denon Heos Soundbar, eine so entscheidende Verbesserung bringen, dass sich die Investition lohnt?
Oder eher "richtiges" 3.1? 5.1 ist mit Kabel nach hinten keine Option und ohne Kabel kommt wahrscheinlich wieder die Preisfrage ins Spiel.


Grüße

PS
Ich bin beim Querlesen über den Denon Heos AVR gestolpert, von den Abmessungen her schaut der gut aus und kostet in manchen Shops nur noch 450€.
Bin schon am überlegen den testweise zu bestellen und daran mal die alten Teufel Boxen als 3.1 zu hängen. Einfach ob ich da so einen Unterschied höre, dass es mir das Geld wert ist.
Gleichzeitig würde mich auch ein direkter Vergleich mit einer besseren Soundbar interessieren.
Denon_1957
Inventar
#2 erstellt: 24. Jan 2019, 19:45
Nimm die Soundbar und dein problem mit dem Ton ist gelöst bestellen ausprobieren und wenns nicht gefällt kannst du sie zurück schicken.
Nubert AS-250 https://www.amazon.d...72&widgetName=sp_atf
günni777
Inventar
#3 erstellt: 24. Jan 2019, 19:53
Hallo,

da würde sich aktives Stereo Sounddeck Nubert AS 250 ca. 600 € ohne viel Schnickschnack unter dem TV anbieten, guter Klang. Angebot mit HDMI Modul nutzen für TV-Anschluss. Externen Verstärker benötigst Du nicht, da integriert.

https://m.nubert.de/nupro-as-250-hdmi-set/p3261/?category=240

Nubert bietet Probehören zu Hause mit Rückgaberecht bei Nichtgefallen an (oder Abholung). Das ist deren Verkaufs Strategie ohne besonderes Risiko für den Käufer.
geyerli
Inventar
#4 erstellt: 24. Jan 2019, 19:57
Denon HEOS ist QUARK - da machste KEINEN Fortschritt.

BESSER du "nuberst" dir die oben vorgeschlagene SOUNDSTANGE.

Oder JA: 3.x, 5.x mit VERNÜNFTIGEM Center und es sollte sich der erhoffte WOHLKLANG bei Stimmen und Dialogen EINSTELLEN.


[Beitrag von geyerli am 24. Jan 2019, 19:57 bearbeitet]
Denon_1957
Inventar
#5 erstellt: 24. Jan 2019, 20:01
@günni777
Meinen Post gelesen ???? wer lesen kann ist klar im Vorteil
günni777
Inventar
#6 erstellt: 24. Jan 2019, 21:15
Doppelt hält besser.

Dann guck mal auf die Uhrzeiten unserer Beiträge.... dämmerts jetzt?

Ich bin auch mittlerweile nicht mehr von der ganz schnellen Sorte beim Texten.
Oettinger
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 25. Jan 2019, 10:00
Danke schon mal für die Empfehlung. Das Teil wäre preislich und aufwandstechnisch natürlich nicht schlecht.
Mit 30 cm Tiefe auch gerade so an der Grenze.

Wo liegt man denn ungefähr preislich bei 3.1 (passiv) in der Mittelklasse? Nur so als Vergleich.
Bzw. lohnt sich das überhaupt, wenn man nicht die Möglichkeit hat die Frontlautsprecher weiter weg vom Fernseher/Center zu stellen?


Grüße
happy001
Inventar
#8 erstellt: 25. Jan 2019, 10:32
Wenn einen Center verwendest, sollten deine beiden Front-LS mindestens 2m auseinander stehen.
Wenn also die Holzwand so kommt, würde ich einen Center eher nicht nehmen. Du kannst auch die alten Teufel R mal als 3.0 kurz aufbauen, um zu sehen wie sich das alles auswirkt.
Ich sehe bei dir zwei Optionen.

Einmal mit einer Soundbar, die jedoch ohne Reflektion arbeiten sollte. So wie ich das Bild verstehe ist der Raum offen, da würde es mit Sicherheit zu Problemen sonst kommen.
Oder du kaufst dir zwei ordentliche Regalboxen mit einem Subwoofer dazu. Problem ist der zu geringe Abstand zwischen den beiden Boden in Relation zum Hörabstand. Trotzdem denke ich kannst das durchaus in Betracht ziehen.

Wenn dann Muse hast, folierst die Boxen oder Soundbar passend zu deiner Holzwand,
Oettinger
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 25. Jan 2019, 11:02
Ja der Raum ist nach rechts offen, nur kleine Wandstücke unterteilen es ein bisschen. Sind insgesamt knapp über 44 m².
2m Abstand und ein bisschen mehr dürften kein Problem sein. Der Fernseher ist ja schon irgendwas über 1,2 m breit. muss ich nochmal nachmessen.

Mit der Farbe schwarz vor dem Holz habe ich kein Problem, nur mit der Tiefe. Konstruktionsbedingt und optisch im Vergleich zum flachen Fernseher. Bei einem klassischen Receiver müsste der Regalteil bei der Holzwand ja 40 cm tief sein, das wäre schon sehr viel. 30 geht wahrscheinlich noch, ist aber auch nicht wenig.

Aber wenn ich keinen Center verwende, also "nur" bessere Boxen - bleibt dann an sich nicht mein Problem mit der Sprache?

Hintergrund meiner letzten Frage:
Ich dachte daran die Nubert AS-250 und den Denon Heos AVR gleichzeitig zu bestellen. Und an den Denon dann testweise die Teufel Boxen. Einfach um einen direkten Vergleich zu haben.
Aber dann sind vielleicht die Teufel Boxen der "Flaschenhals" und es bringt mir auch nichts wenn ein besserer Ersatz 700€ und mehr kostet, das wäre insgesamt zu viel. Höchstens als Option auf lange Sicht, aber eher ungern. Mit/nach dem Umzug sind andere Dinge gerade wichtiger.


Grüße
happy001
Inventar
#10 erstellt: 25. Jan 2019, 11:33

Aber wenn ich keinen Center verwende, also "nur" bessere Boxen - bleibt dann an sich nicht mein Problem mit der Sprache?


Sollte weniger das Thema sein, wenn es keine 08/15 Boxen sind. Würdest jetzt z. B. in der Nähe einer Nubert Filiale wohnen, könnest dir es vorführen lassen. 2 nuBox oder nuLine Boxen im Vergleich zu einer Soundbox.
Klärt zwar nicht wie sich bei dir zu Hause das darstellt, aber grundsätzlich ob du mit 2 Boxen besser/schlechter/gleichwertig fährst.


Aber dann sind vielleicht die Teufel Boxen der "Flaschenhals"

Die R sind wirklich nicht besonders.
geyerli
Inventar
#11 erstellt: 25. Jan 2019, 12:27
KLARE Stimmen kriegst DU in deinem Fall entweder mit dem NuBÖXCHEN oder mit einem CENTER - beides mittig unterm TV.

In DEINEM Raum und bei DEINER Sitzposition spielen die DIALOGSTIMMEN sonst PINGPONG miteinader BEVOR sie an dein OHR gelangen.
Denon_1957
Inventar
#12 erstellt: 25. Jan 2019, 20:32
@günni777

Passt schon
Oettinger
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 26. Jan 2019, 23:13
Sodele, ich habe mir jetzt die AS-250 und noch 2 AS-300 bestellt - um auch direkt mal ein 3.0 zu testen.
Ich bin sehr gespannt

Grüße
Oettinger
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 29. Jan 2019, 22:42
Lieferung ist heute gekommen. Erster, schneller Eindruck, im Nicht-HiFi-Sprech:
Uff, wuchtig. 17 Kg lesen und sehen/fühlen ist schon ein Unterschied. Weiß nicht, ob das mit der geplanten Holzwand so was werden würde.

Erst die AS-250 angeschlossen und bisschen quer was angehört/angeschaut.
Band of Brothers (Plex)
Avengers Inifinity War (Plex)
Serj Tankian - Elect the Dead Symphony (Youtube)
Omnia - Live on Earth (Youtube)
Blind Guardian - The Bard's Song & Valhalla - Live at Wacken Open Air 2016 (Youtube)

Muss sagen ich war zuerst etwas enttäuscht. So wie alle darüber reden dachte ich es bläst mir die Ohren weg (nicht wegen der Lautstärke). Bei bisschen genauerer Betrachtung muss ich aber sagen die Anforderung wurde eigentlich voll erfüllt. Stimmen sehr klar und gut verständlich. Auch bei Band of Brothers auf Englisch, mitten im Gefecht (so weit das überhaupt möglich ist).
Trotzdem hatte ich den Eindruck mir fehlt irgendwas - solide, aber unauffällig (muss ja nicht negativ sein).

Dann die A-300 ausgepackt, was wohl ein Fehler war - die überhaupt mitzubestellen.
Angeschlossen (stehen aktuell professionell auf Umzugskartons), mit ca. 2,5 m Abstand (maximale Länge des mitgelieferten Kabels), bisschen ausgerichtet und das gleiche wie oben nochmal.
WOW! Bähm, so muss das sein. Um Längen besser, ohne großartig an den Einstellungen rumzuspielen.
Vor allem Elect the Dead Symphony geht durch und durch (ja ich weiß, Stereo und so - und Musik war keine Anforderung).

Die A-300 waren wie gesagt ein Fehler, denn die sind mir (aktuell und in überschaubarer Zukunft) viel zu teuer (Gebraucht sind die Sachen ja leider kaum zu finden). Knapp 1500€ wären das insgesamt, das kann ich mir nicht mal ansatzweise schön rechnen. Und kommt mir bei mir ein bisschen wie Perlen vor die Säue vor
Aber ohne die fehlt mir einfach was. Soll ich also 600€ für besseren Sound, aber ein nagendes Gefühl ausgeben?
Abwarten, habe ja noch 30 Tage Zeit.

Auch rein optisch mache ich mir Gedanken wie ich die 3 integrieren könnte. Da würden mir wahrscheinlich die A-200 ein bisschen helfen.
Wie gesagt, abwarten, waren jetzt nur die ersten paar Stunden - aber ich mache mir schon Gedanken um Alternativen. Vielleicht doch den Denon Heos AVR (eigentlich reicht ja auch der X550, sind nur 4 cm mehr an Tiefe) und 3 Boxen aus der Nubert nuBox Serie?

Ein Problem habe ich noch, da muss ich morgen mal mit der Hotline telefonieren.
Sobald der HDMI Adapter drin ist brummt es, egal ob da ein HMDI Kabel drin ist oder nicht. Ist im Betrieb nicht zu hören, aber im Leerlauf sehr deutlich. Vor allem mit hoher Lautstärke (Lautstärke während des Betriebs regelt ja der Fernseher).


Grüße


[Beitrag von Oettinger am 29. Jan 2019, 22:51 bearbeitet]
günni777
Inventar
#15 erstellt: 30. Jan 2019, 10:29
Aha, Du bist also kein "Soundenthusiast und willst auch keiner werden", so so.

Spass beiseite.... Hast Du die A 300 auch schon ohne die AS 250 verglichen? Bei unter 2 m Stereobasisbreite benötigst Du u.U. gar keinen Center.

Andererseits im 44 qm Raum kann natürlich mehr Membranflächen nicht schaden. Wenn der Raum mal fertig möbliert und eingerichtet ist, evtl. dann weniger hallig werden sollte?, verliert sich u.U. noch einiges vom Sound, kann dann also "dünner" klingen bzw. braucht mehr Pegel.

Da Du ja jetzt auf den Geschmack gekommen zu sein scheinst aber Budget begrenzt...

Gibt ja noch jede Menge Alternativen im Passiv Bereich + AVR....

Z.B.Saxx Clearsound CS 170 Stand-LS + Center CS 150 Face + Denon X1500H zusammen für ca. 1.000 €. Marketing Strategie wie Nubert.

Wharfedale haben div. "wärmer" abgestimmte Modelle.

Brummen hab ich auch bei mir mit TV und Laptop. Ground Isolator für 15 € vom Conrad hat bei mir wirksame Abhilfe geschaffen, absolut sauberer Sound.

Allerdings Aktiv-LS sind dbzgl. schon mal empfindlicher bzgl. Brumm wg. den eingebauten Verstärker. Die genaue Ursache bei Dir kann ich aber nicht beantworten.
Oettinger
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 30. Jan 2019, 16:38
Ja, will keiner werden
Aber das hat schon Eindruck gemacht.

Die A-300 als Stereo Setup werde ich mal testen, die Idee ist mir gestern leider auch zu spät gekommen.
Nubert hat sich auch bei mir gemeldet wegen des Brummens. Ich soll den Adapter nicht an die USB Buchse von der AS-250 anschließen, weil sie sich sonst die gleiche Masse teilen.
Wundert mich, dass vor dieser naheliegenden Kombination dann nicht in der Anleitung gewarnt wird (oder ich habe es überlesen). Werde ich auch testen.

Bei der Gelegenheit habe ich nach den A-200 gefragt. Er meinte leistungsmäßig stehen die den A-300 nicht sooo viel nach, außer eben im Bassbereich. Gerade oder auch mit dem war ich eigentlich sehr zufrieden. Teils dezent, aber doch deutlich, sofern das Sinn macht.
Letztendlich bleibt da, wie bei allem, nur das Probehören.

Deine vorgeschlagenen Alternativen muss ich mir auch mal anschauen.
Ein Punkt gegen Receiver ist mir glatt entfallen - und zwar der Stromverbrauch. Der X1500 ist mit geschmeidigen 430 W angegeben, das ist schon eine Menge Holz. Macht mich nicht arm, ist mir persönlich aber ein sehr wichtiger Punkt.
Da muss ich mal nachmessen was die nuPros verbrauchen.


Grüße
günni777
Inventar
#17 erstellt: 30. Jan 2019, 20:20
Die 430 Watt Angabe für die Leistungsaufnahme fallen nur an, wenn alle 7 Endstufen vom AVR voll ausgelastet werden, also extrem laut gemacht werden.

Bei normalen gehobenen Zimmerlautstärken ziehen 2.0 Speaker je nach Wirkungsgrad (Kennschalldruck) ca. 1 - 10 Watt.

+ 3 dB benötigen schon doppelte Verstärkerleistung und ist Pipifax in Bezug auf Lautstärke Erhöhung.
+ 10 dB benötigt schon 10 (zehn) fache Verstärkerleistung und entspricht ca. Lautstärke Verdoppelung.
+ 20 dB Faktor 100 (Hundert!) = Lautstärke ca. Faktor 4.

Den Leerlauf Stromverbrauch vom X1500 weiß ich aber nicht.

Stand-LS haben meist etwas besseren Wirkungsgrad als wie Kompakte der gleichen Serien. Ist aber denke ich in Bezug auf den Stromverbrauch vernachlässigbar.

Richtig Pegel und richtig Bass verbraucht richtig Strom.
happy001
Inventar
#18 erstellt: 30. Jan 2019, 20:47

Die 430 Watt Angabe für die Leistungsaufnahme fallen nur an, wenn alle 7 Endstufen vom AVR voll ausgelastet werden, also extrem laut gemacht werden.

Das kann sehr laut werden, muss aber nicht. Weil verschiedene Faktoren dafür verantwortlich sind.


Bei normalen gehobenen Zimmerlautstärken ziehen 2.0 Speaker je nach Wirkungsgrad (Kennschalldruck) ca. 1 - 10 Watt.

Hast du diese Messung schon einmal selber gemacht? Ich habe dies noch nie erreicht. Vielleicht muss man wie die Industrie messen.


Stand-LS haben meist etwas besseren Wirkungsgrad als wie Kompakte der gleichen Serien. Ist aber denke ich in Bezug auf den Stromverbrauch vernachlässigbar.

Wunderbares Thema,dass je nach Box wahrscheinlich viele unterschiedliche Ergebnisse bringen könnte.
günni777
Inventar
#19 erstellt: 31. Jan 2019, 10:23
@happy,

Ich schrieb ja, das ich den Leerlauf Stromverbrauch ohne Last beim X1500 nicht kenne.

Die 1 - 10 Watt Angabe im 2.0 Betrieb für gehobene Zimmerlautstärken (ohne das die Nachbarn mir direkt auf die Barrikaden steigen ) hatte ich aufgrund des allgemeinen Tenors der " Techniker mit Erfahrung bzgl. div. Messungen" hier im Forum Pi x Daumen mal so übernommen und kommuniziert.

Da ich nicht alle Verstärker, Lautsprecher und Räume auf diesem Planeten kenne, gehe ich auch von mehr oder weniger großen Abweichungen solcher Angaben bzgl. Watt/Stromverbrauch aus, logisch.

Ich hatte gestern Abend nach längerer Zeit nochmals mein Brennenstuhl Stromverbrauch Messgerät in meine Anlage eingeschliffen.

20 Jahre alter 60 Watt Creek Amp, 20 Jahre alter CDP und SPL Vitalizer Röhren Studio EQ und Plattenspieler. Speaker etwas größere Kompakte 40 Jahre alte geschlossene Celestion UL-8 mit Kennschalldruck 90dB/8,4 W/1 m.

Im Leerlauf in der Summe 40,5 Watt konstant im Display, unter Last mit div. Musikmaterial je nach Signalpegel 42,9 bis max. 51,1 bei konstant eingestellter Lautstärke Amp und EQ.

Wären also 2,4 - 10,6 Watt Verbrauch unter Last. Genauigkeit von dem Brennenstuhl Strommesser mal aussen vor.?

Und lauter mach ich praktisch nie, die Durchhörbarkeit der Aufnahmen ist für mich so perfekt und es hört sich in meinem nicht stark bedämpften 18 qm Raum schon ordentlich laut an. Handy App Pegelmesser geht aber nur bis ca. 75 dB in den Spitzen bei ca. 2 m Abstand gemessen.

Mit den schallharten Wandflächen ohne Tapeten funktioniert mein 18 qm Raum wohl auch noch als Verstärker, vermute ich mal.

In größeren stark bedämpften Räumen könnte ich mir gut vorstellen, das bei ähnlich empfundenen Pegeln schnell mal der doppelte bis 4 fache Strom gezogen wird.?
happy001
Inventar
#20 erstellt: 31. Jan 2019, 12:05

günni777 (Beitrag #19) schrieb:

Ich schrieb ja, das ich den Leerlauf Stromverbrauch ohne Last beim X1500 nicht kenne.

Da ich nicht alle Verstärker, Lautsprecher und Räume auf diesem Planeten kenne, gehe ich auch von mehr oder weniger großen Abweichungen solcher Angaben bzgl. Watt/Stromverbrauch aus, logisch.



Selbst der Strombereich im Leerlauf obliegt oft großer Unterschiede.

Genau das ist einer der Punkte, warum solche Pauschalaussagen falsch sind. Viele Faktoren bestimmen am Ende wie viel Strom tatsächlich man benötigt. Nun hast du deine Messung in einem 18qm Raum gemacht, bei einer 2.0 Konfiguration. Jetzt nimmst einen größeren Raum, erhöhst auf 5.0 und den Wirkungsgrad senken wir auf 87db mit 1 Watt natürlich. Dann sieht die Welt gleich ganz anders aus. Wenn dann Lautsprecher hast wie ich die unter 3 Ohm abfallen, wird die Sache richtig interessant.

Viele lassen sich ja von der Wattangaben blenden. Nehmen wir mal die max. Leistungsaufnahme von 430 Watt. Wenn man die Verlustwärme abzieht, bleiben von der vermeintlichen Leistung nicht mehr so viel übrig. Mein Harman hat eine max. Leistungsaufnahme von 1400 Watt, netto bringt er 7x85 Watt .....
Nun wollen wir aber auch die Kirche im Dorf lassen. Für viele Boxen und bestimmte Situationen langt die Leistung der meisten Geräte aus. Kommen aber Faktoren wie große Räume, wirkungsgradschwache LS, kein Subwoofer, und höhere Pegel ins Spiel, kann man Aussagen die einem erzählen wollen, mit ein paar Watt reißt man die Bude ein, in die Tonne werfen.
Oettinger
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 01. Feb 2019, 08:19
Das Brummen ist weg, nachdem ich das USB-Kabel umgesteckt habe. So weit so gut
Zum genaueren testen werde ich wohl erst nächste Woche kommen.


Grüße
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