PA Endstufen von Crown vs. drölfzillionen € teure "High End" Endstufen

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Testius
Stammgast
#1 erstellt: 19. Dez 2017, 12:02
Hi zusammen,

mal angenommen ich möchte mir separate Endstufen für meine beiden Frontboxen anschaffen (an dieser Stelle bitte die durchaus berechtigte Diskussion "warum überhaupt extra Endstufen" mal beiseite lassen).

Wenn ich nun meinen Laienverstand bemühe, dann hat so eine Endstufe ja eigentlich, außer eben möglichst verzerrungsfrei zu verstärken, nicht viel mehr zu tun und müsste technisch eigentlich kein Hexenwerk sein.

Im PA Bereich gibt es nun wirklich preisgünstige Endstufen mit unendlich viel Power, z.B. die Crown XLS502 für ca. 500€ siehe hier:

https://www.hifitest.de/test/endstufen/crown-xls-1502_11942

Im reinen HiFi Bereich hingegen geht es ja erst so ab 1,5k€ richtig los und man kann sehr schnell unfassbar viel Geld ausgeben für diverse Endstufenmodelle.

Ich frage mich nun folgendes: würde ich als Intensivnutzer meiner Anlage (Heimkino sowie Musik hören von nahezu sämtlichen Musikgenres sowohl sehr laut als auch nur so nebenbei als auch sehr leise in späten Abendstunden) wirklich einen Unterschied hören können wenn ich statt einer 5.000 - 10.000€ teuren HiFi Endstufe so eine PA-Endstufe nutze, und was kann generell die gigantischen Preisgefälle (außer die wertige Verarbeitung und das schönere Design sowie natürlich das Prestige) zwischen PA- und HiFi-Endstufe überhaupt rechtfertigen?


Danke für Infos!
LG


[Beitrag von Testius am 19. Dez 2017, 12:05 bearbeitet]
binap
Inventar
#2 erstellt: 19. Dez 2017, 17:15
Na, weil viele Leute meinen, sie besitzen etwas ganz Tolles und Exklusives, wenn es denn möglichst viel Schotter kostet.
Verstärkerklang und Kabelklang ziehen nun mal sehr vielen unbedarften Leuten, die meistens das Haupt-Klientel der sogenannten High-Ender ausmacht, das Geld aus der Tasche.
PA hat einen ganz anderen Hintergrund und Anwendungsfall als HiFi.
Public Adress-Anlagen müssen möglichst stark und hauptsächlich zuverlässig sein, das sind die Hauptunterschiede.

Achja, "warum überhaupt extra Endstufen?"
dejavu1712
Inventar
#3 erstellt: 19. Dez 2017, 20:54
Man wird im Bereich zwischen 500 und 1000€ nicht nur im PA Bereich fündig...

XTZ Edge
HifiAkademie

...um mal ein paar Beispiele zu nennen.

Aber wenn man wirklich viel Leistung wünscht, die dann auch noch stabil zur Verfügung steht und
keinen Lüfter will, der gleich dauerhaft loslegt wie ein Hubschrauber der einem direkt über den Kopf
fliegt, dann muss man für gewöhnlich auch im PA Bereich ein paar Euro mehr in die Hände nehmen.

Im Heimbereich kann man den Lüfter aber unter Umständen einfach ganz außer Betrieb nehmen, da
die Anforderungen zu Hause in der Regel deutlich niedriger sind, auch weil die Endstufe wohl kaum
auf engstem Raum in einem Rack verbaut ist und auch nicht Stundenlang auf Anschlag gedreht ist.

Insgesamt kommt man aber normalerweise deutlich günstiger weg als im Hifi Bereich und bei einigen
neuen Geräten ist sogar noch ein umfangreicher DSP verbaut, klangliche Nachteile gibt es mMn nicht,
man muss allerdings auf eine opulente Metall Optik und sonstigen High End Schnick Schnack verzichten.
bernhard.s
Stammgast
#4 erstellt: 20. Dez 2017, 11:34
Meine Empfehlung:

IMG Stageline STA-1000D / STA-2000D:

https://www.img-stag...tale-pa-verstaerker/

Ich habe beide für die 5 Hauptlautsprecher in Betrieb....
Jan.2000
Stammgast
#5 erstellt: 20. Dez 2017, 11:58
Habe 4 Crown XLS-1500 an meinen Lautsprechern...Klipsch La Scala, Cornwall, Heresy und auch an den KS-525.
Kann mich nicht beschweren...

...machen!
lea-amelie
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 20. Dez 2017, 12:09
Auch ich hab eine Crown-Endstufe (xls 1502) für die Frontboxen.
Die Lüfter hab ich noch nie zum anspringen gebracht - auch nicht bei erheblichen Lautstärken.
Kann ich ebenfalls nur empfehlen.

Gruß
Testius
Stammgast
#7 erstellt: 20. Dez 2017, 15:48
Hi zusammen,

Danke für Eure Antworten ich hatte mir sowas schon fast gedacht.

Ich fasse dann einmal provokant zusammen: wer deutlich mehr als 400-500€ für eine Endstufe ausgibt und für den Mehrpreis eine weitere Klangsteigerung gegenüber der günstigen Variante erwartet, liegt falsch und zockt sich selber ab. Lediglich das schönere Äußere und die Haptik können erhebliche Mehrpreise rechtfertigen wenn man für sich entscheidet, das einem dies so viel Geld wert ist.

Blöderweise ist mir letzteres auch wichtig .

Ich war am überlegen, ob ich mir für meine Heco New Statement die advance acoustic XA-160 besorgen möchte, primär weil sie wirklich so hübsch ist und ich, was man belächeln mag, ein bisserl auf Geräteporno stehe .

Vergleicht man aber die UVPs, liegt diese Endstufe bei dem fast dreifachen €-Betrag verglichen mit einer Crown xls 1502, und letztere hat zudem auch noch viel, viel mehr Power als die advance acoustic. Ja ich weiß um den hohen Wirkungsgrad der Statements und ja ich weiß auch um die Gesetzmäßigkeiten wie viel mehr Watt man braucht um auch nur 3 db Volumen zu erhöhen etc. und eigentlich beantworte ich mir die Frage auch schon damit selber, wie ausreichend bestückt bereits die advance acoustic ist. Nur frage ich mich, ob bei dem wirklich enormen Leistungsgefälle nicht doch die crown vorzuziehen wäre


[Beitrag von Testius am 20. Dez 2017, 15:54 bearbeitet]
Jan.2000
Stammgast
#8 erstellt: 20. Dez 2017, 15:55
Was soll ich dazu sagen, nicht ohne Grund habe ich erwähnt, dass meine Crowns die Klipsch La Scala und Cornwall befeuern.
Gönn Dir mal den Spaß und schaue nach, was die für einen Wirkungsgrad haben
Das sind keine RF oder RP Serien...
Yahoohu
Inventar
#9 erstellt: 20. Dez 2017, 16:12
Lüfter und pottenhässlich. Bei mir = Auschlusskriterium
Mickey_Mouse
Inventar
#10 erstellt: 20. Dez 2017, 16:29
die Lüfter sind Temperatur geregelt und bei höheren Leistungen eigentlich ein Muss!
es ist doch wesentlich besser, wenn während des brachialen Finale eines Films relativ dazu nahezu unhörbar ein Lüfter anspringt und sich gleich wieder abschaltet wenn es "vorbei" ist, als wenn sich das Gerät wegen Überhitzung abschaltet.

ich möchte nicht wissen wie viele AVR und "HiFi" Endstufen tatsächlich auch nur die Hälfte ihrer angeblichen Nennleistung einen Film lang ausgeben, ohne dass die Schutzschaltung sie abschaltet.

"mein" Problem: um auf die 11-Kanäle zu kommen, müsste ich gleich drei 4-Kanal Endstufen nehmen, die sind dann noch "wuchtiger" (27 statt 21cm) und genauso teuer 2600€ wie die Yamaha 11-Kanal MX-A5100, dann entscheidet doch das Aussehen
btw.: die MX-A hat ebenfalls Lüfter und ich würde da auch nicht drauf verzichten wollen (s.o.) abe gehört habe ich die noch nie...
Jan.2000
Stammgast
#11 erstellt: 20. Dez 2017, 18:55
An der Stelle möchte ich natürlich ergänzen, dass sich die Endstufen bei mir im separaten Serverschrank im Technikvorraum befinden.
Ich würde es natürlich auch differenziert betrachten, wenn die Endstufen bei mir im Wohnzimmer Ihre Arbeit verrichten würden/müssten und die Optik eine Rolle spielt.

In dem Fall, gerade auch wenn man mehr Kanäle benötigt, würde ich ebenfalls zur MX-A5000 greifen. Aber in der Tat nur, weil das Preis-Leistungsverhältnis hier nicht mehr für die Crowns sprechen würde. Weder Klang oder Lautstärke wäre für mich ein Ausschlußkriterium.
WilliO
Inventar
#12 erstellt: 21. Dez 2017, 12:35
Nun, es kann ja durchaus bei der aktuell angesagten Kanalvielfalt vorkommen das auch 11 Endstufenkanäle nicht mehr ausreichen!

Und -wie bei mir- im Vollaktivbetrieb reichen 11 Kanäle sowieso ganz schnell nicht mehr aus.

An dieser Stelle möchte ich den Interessenten einen Hinweis geben:

Es gibt seit Jahren durchaus leistungsfähige Profi-Endstufen -ohne Lüfter- die auch das halten was sie versprechen!
Ich verwende seit Jahren Endstufen von Apart. Die Champ-Endstufen sind im mittleren Preissegment angesiedelt und nur 1 HE hoch, passiv gekühlt, und funktionieren hervorragend mit einwandfreiem Sound. Bei mir steuern die Champ 4 die MT-/HT-Kanäle.
Allesamt High-SPL JBLpro-Treiber. (s. Profil)
Es gibt aus dieser Serie aber auch eine Stereo-Endstufe, die Champ 2, die ebenso passiv-gekühlt ist, und mehr als reichlich Power hat.

Bei diesem Thema geht es ja vorrangig um die gesonderten Netzteile, d.h., je mehr einzelne Geräte (Netzteile) im Einsatz sind, desto stabiler wird die ganze Anlage.

Abschließend noch dieser Satz:
Für meine Main-Bass-Speaker verwende ich die Yamaha-Enstufe XP2500 und für den Sub (JBL 2245H -18"er!) und den Bass des Centers die Yamaha
Endstufe XP5000. Der Lüfter der XP2500 springt definitiv nie an! Bei der XP5000 springt der Lüfter des linken Kanals, der den Sub anfeuert, erst nach ca. 1 Stunde mit richtig!! Power kurzzeitig an, ist dann aber so leise, das man ihn in ca. 4m Distanz bei 0-Geräuschpegel kaum hört.

Das Design der Profi-Endstufen ist sicher nicht jedermanns Sache. Schönheit liegt halt im Auge des Betrachters.
Aber, leistungstechnisch bekommt deutlich mehr und vor allem stabilere Leistung für sein Geld!

Gruß
Willi
Testius
Stammgast
#13 erstellt: 16. Jan 2018, 21:23
Hi zusammen,

ich möchte noch schildern wie die Kaufentscheidung bei mir ausgegangen ist, lieben Dank @all nochmals für Eure Einschätzungen.
Hintergrund meines Wunsches eine Stereo-Endstufe zu besorgen war übrigens vor allem meinem innigen Wunsch geschuldet, meinen veralteten Pioneer 2022 durch einen Yamaha 3070 zu ersetzen – und dieser benötigt nun einmal für 7.2.4 entweder auf den Surrounds oder eben auf den Fronts eine eigene Endstufe da er nur 9 Endstufen verbaut hat. Und wenn man schon mal eine Endstufe kauft, ganz ehrlich – wer will die dann auf die Surrounds anwenden…dann schon lieber gleich „richtig“ auf die Fronts, sollte ja auch bei pur Stereo mal Spaß machen . Den Yamaha habe ich übrigens noch nicht, hier warte ich auf ein gutes Angebot. Aber nun zur Endstufe.

Eigentlich hatte ich mir ja die Advance Acoustic xa-160 ausgesucht (siehe kleines Bild). Eine wunderbare Schönheit, Verstärkerleistung vereint mit absoluter Wohnraumtauglichkeit und vergnügt vor sich hin zuckenden Anzeigen. Was will man als jemand der sich gerne Technik auch einfach nur anschaut und sich mit ihr umgeben mag mehr?
adv

Tja, was mich anbelangt: zunächst mal mehr Geld^^. Ich telefonierte im Januar nämlich zwar die üblichen HiFi Händler ab, aber die scheinen sich alle rund und dick mit Weihnachtsgeschäft-Euros vollgesogen zu haben. Mit den Jahren weiß man ja was so im Normalfall an Rabatten drin ist, aber in diesem Fall waren alle angerufenen Händler recht geizig . Aaaalso habe ich mich nochmals mit der Crown 1502 beschäftigt und sie letztlich dann auch gekauft für 400€. Hier mein Erfahrungsbericht.

Haptik und Optik
Sie hat zwar mit 2*525 Watt an 4 Ohm (!! ) extrem viel mehr Power als die Advance Acoustic, ist allerdings sehr leicht (nur 4,5 kg) und erweckt damit zunächst mal null Vertrauen („eine richtige HiFi Endstufe muss mal mind. 20 kg wiegen sonst taugt die nix “…).
Sie hat zudem keine Bananenstecker Eingänge, ein schrottiges Display, und ein Design was an Star Wars auf Crack erinnert….sicherlich schön wenn man sie sich mal eine Minute lang in seinem Technik Schrank im Nebenraum anschauen mag, aber fürs Wohnzimmer…zunächst mal denkt man da urgs, also solide HiFi-Optik ist das nicht. Und wenn man dann noch das erste Mal den gefühlt 5 cm langen Einschalter aus Billigplastik drückt welcher mit einem enorm lauten „KLACK“ irgendwie seltsam einrastet, dann weiß man: Jo, hier sind wir halt im PA Bereich. Klassisches HiFi sieht anders aus und fühlt sich auch anders an.

Erste Schritte: Man macht halt das Beste draus...
Ich habe also das Ding trotzdem in mein HiFi Rack eingebaut und erst einmal die ganzen Lichter per Menü ausgeknipst (das Display schaltet sich nach einer Minute verzögert ab und die blaue Randbeleuchtung habe ich deaktiviert welche, wenn man nicht frontal draufschaut, einen Blendeffekt hat wie das blaue Licht von Rambo welches ja bekanntlich auch nur stark blau leuchtet…aber dies unangenehm überdeutlich). Die Pegel-LEDs habe ich belassen.
Ich habe übrigens rausgefunden dass man in die Klemmschrauben prima Bananenstecker reinstecken kann, siehe Foto – habe ich dann auch so gemacht.
b

Soundcheck, Anschluß & Einpegeln
Ach ja, der Soundcheck. Die Profis hier werden mir gleich völlig zu recht damit kommen das man nur dann sinnvoll vergleichen kann wenn man per Blindtest und mit einer Schaltung welche unkennbar per Zufallssystem hin- und herschaltet den Receiver mit dem Status „Receiver+Endstufe“ vergleichen kann/darf, da zum einen der Mensch ein miserables Gehörgedächnis hat und man sich selber zum anderen gerne per Selbstsuggestion von der These „Neuer = Besser“ überzeugen mag

Das mag alles stimmen, dafür fehlten mir aber die Nerven und die Zeit. Was habe ich also getan. Zunächst habe ich per Iphone-App ein weißes Rauschen per apple tv auf den Receiver gespielt und dann mit einer simplen ipad-App bei einer bestimmten Lautstärkeeinstellung (bei mir -24) den Dezibel bei Stereo only ohne Subwoofer gemessen (bei mir ca. 77 db). Ich habe dann Genre-Quer-Beet in Stereo ohne Sub meine Lieblingsmusikstücke gehört die ich zum Testen immer so höre. Danach habe ich dann die Endstufe angeschlossen und nochmals eingepegelt auf die 77 db bei Einstellung -24. Dafür musste ich bei der Endstufe zunächst auf ca. 3 Uhr die beiden Regler aufdrehen (das sind ca. ¾ Power) und noch an meinem Receiver auf ca. +4 db die Einmessung für die Fronts anheben. Verglichen habe ich bislang übrigens nur Musik, Blu Rays (noch) nicht. Vergleich immer nur mit den Boxen (Heco the new Statement) ohne jede Begleitung von Subs oder Effektboxen.

Soundcheck sehr leise – normal Laut
Bevor ihr fragt: „normal laut“ bedeutet für mich eine Lautstärke die ich gerade noch so meinen Nachbarn auch nach 22:00 Uhr zumuten kann. Ich lebe parterre in einem mehrstöckigen Wohnhaus welches gut gedämmt und gebaut ist, und dankbarer Weise habe ich auch noch sehr kulante Nachbarn – es ist also schon ziemlich laut, aber von „richtig laut“ dann doch noch weit entfernt.
Ergebnis: im äußerst positiven Sinne hörte ich: keinerlei Unterschied zu vorher. Positiv deshalb, weil ich mich ehrlich gesagt mit Vorurteilen überladen hatte und irgendwelche Brummschleifen, anspringende laute Lüfter oder anderweitige Einschränkungen erwartet hatte welche den Sound verschlechtern. Aber nein: das mag für andere PA-Endstufen gelten, aber hier ist alles fein

Soundcheck mehr als normal Laut bis Hörschaden
Auf subtile Art und Weise macht sich die Power dieser Endstufe verglichen mit den Möglichkeiten des Receivers dann doch bemerkbar, und zwar dann wenn man wirklich aufdreht. Es gibt da so eine Lautstärken-Übergangsphase, ich kann es kaum beschreiben, wo man plötzlich folgende zwei Effekte hat: erstens stellt sich der Sound wirklich brutal in den Raum verglichen mit vorher. Und zweitens strengt das Hören auch bei diesen enormen Lautstärken nicht an. Während ich nur mit dem Receiver irgendwann den Klang wirklich lauter Lautstärken als schrill und zunehmend unerträglich empfand, kann ich nun mit dieser Endstufe aufdrehen (fast) wie ich mag und es klingt immer noch wie aus einem Guss. Das ist wirklich ganz erstaunlich und, ich kann es kaum besser formulieren, extrem geil
Die wirklich Wissenden hier dürfen mir das übrigens gerne mal erklären, ich glaube nämlich ich war noch nicht mal ansatzweise an der Leistungsgrenze der Endstufe angelangt. Warum gibt es dann diesen Effekt? Es kann natürlich auch der beste Placeboeffekt aller Zeiten gewesen sein, das glaube ich allerdings nicht dafür ist der Unterschied einfach zu deutlich ausgeprägt.

Fazit
Wer nicht ausschließlich nach einer technisch guten Endstufe sucht sondern gleichzeitig auch nach einem repräsentativen Möbelstück welches man gerne berührt, anschaut und um sich haben will – für den ist diese Endstufe nichts.
Wer aber akzeptiert das er hier eine „schlichte Maschine“ kauft welche, versehen mit einem hervorragenden Preis/Leistungsverhältnis, lediglich das tut was ein Endverstärker technisch eben tun soll: nämlich mit hoher Leistung verzerrungsfrei und geräuschlos zu verstärken, dem kann ich diese Endstufe nur wärmstens empfehlen.

Persönlich hätte ich wirklich nie gedacht das ich mal so eine "rumplige PA-Endstufe" an meine Anlage lasse, aber hier meine Vorurteile abgelegt zu haben hat sich für mich wirklich gelohnt. Ich werde jetzt erst einmal all meine Hifi-Euro-Ressourcen für die Yamahe 3070 aufsparen das wird teuer genug, und mir später irgendwann sicherlich einmal auch einmal zwei "waschechte" HiFi Monoendstufen kaufen...diese dann aber wohl ausschließlich nur nach haptischen Gesichtspunkten, rein funktional bin ich nun erst einmal aller-aller bestens bedient und ernsthaft begeistert.

So, ich geh jetzt weiter (sehr laut) Musik hören 

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[Beitrag von Testius am 16. Jan 2018, 21:39 bearbeitet]
Keksstein
Inventar
#14 erstellt: 16. Jan 2018, 22:17

wer deutlich mehr als 400-500€ für eine Endstufe ausgibt und für den Mehrpreis eine weitere Klangsteigerung gegenüber der günstigen Variante erwartet, liegt falsch und zockt sich selber ab.


Wenn die Geräte technisch gut designet sind kann man das so sagen.
Es gibt einige Hersteller die einfache Schaltungen in edel Gehäuse verpacken und für mehrere 1000€ verkaufen, oft garniert mit laut Hersteller besonders "edlen" Bauteilen. (Spezielle Kondensatoren, Widerstände etc.) Sowas bringt einem keinen Vorteil, kostet nur Geld und ist im Normallfall nicht besser als ein günstigeres Gerät.
Im Premiumsegment gibt es aber auch einige Hersteller die versuchen das technisch machbare aus ihren Konstruktionen zu holen, Accuphase, Funk und T+A z.B, ungeachtet dessen ob das später wirklich eine positive Auswirkung auf den Klang hat.

Wer nicht so viel Power braucht, (Wobei 2x260W an 4Ohm und 2x170W an 8Ohm nicht direkt schwächlich sind) bei Thomann gibt es die PAS 2002 PCA, eine ziemlich geniale Studioendstufe für momentan 600€. Der Innenaufbau ist vorbildlich, besser kann man sowas eigentlich nicht machen. Im Vergleich zu vielen Home HiFi Endstufen ist das Gerät für den harten Einsatz in Tonstudios oder Beschallungsanlagen gedacht, Trafo und Netzteil sind für die Leistung mehr als ausreichend (über)dimensioniert und halten auch anhaltende hohe Lasten Problemlos aus. 2 Ohm geht laut BDA bei Teillast auch ohne Probleme, was will man mehr?

Wer es "etwas" lauter braucht kann sich auch die Yamaha P7000s ansehen, eine reine PA Endstufe mit 2x 1kW @ 4 Ohm bzw. 2x 700W @ 8Ohm. Die Stufe ist analog, passt aber die Versorgungsspannung für die Endstufe scheinbar je nach Bedarf an (Klasse G oder H) sodass sich die Stromaufnahme im Ruhezustand verringert. Es sind 2 Lüfter eingebaut, bei meiner gingen die selbst beim Powereinsatz am Subwoofer nie an. Aber auch an normalen Lautsprechern gibt es natürlich nichts auszusetzen, dafür ist die Verarbeitung nicht ganz so gut wie bei der PAS.
HeimkinoMaxi
Inventar
#15 erstellt: 17. Jan 2018, 20:52
Hast du die Crown einfach mit Cinch anschließen können ?
Geiler Bericht
Testius
Stammgast
#16 erstellt: 17. Jan 2018, 22:25

HeimkinoMaxi (Beitrag #15) schrieb:
Hast du die Crown einfach mit Cinch anschließen können ?
Geiler Bericht :)


Danke für die Blumen und ja, ist nur über Cinch.

Bei mir ist es so, dass wenn man die Regler an der Crown oberhalb von 3/4 dann noch weiter aufdreht, man beginnt ein leichtes Brummen zu hören welches dann auf der letzten 1/4 Umdrehung doch spürbar anschwillt. Das benötigt man aber Gott sei Dank überhaupt nicht die Crown so weit aufzudrehen, ich habe sie auf kurz vor 3/4 stehen. Ich höre so nur dann ein ganz leises Brummen, wenn ich mich so max. 10 cm mit dem Ohr vor die Boxen stelle.

Das ist aber so leise das ich gar nicht sagen könnte ob dies nicht auch vorher nur mit Receiver-Anschluss so war, da ich auf den Gedanken das vorab mal auszuprobieren gar nicht erst gekommen bin

LG
bernhard.s
Stammgast
#17 erstellt: 18. Jan 2018, 07:52
Moin,

ich finde auch dass du eine tollen Erfahrungsbericht geschrieben hast......!

Bei mir im Wonzimmer-Heimkino würden die ganzen LEDs stören.........bei dir fügt sich - nach meiner Meinung - die Crown auch optisch perfekt in die komplette Front-Ansicht mit ein..........da gibt es überhaupt nichts zu meckern..........
WilliO
Inventar
#18 erstellt: 18. Jan 2018, 16:39
Hallo Testius,
von mir noch ein kurzer Hinweis:

Wenn du an LS-Schraubklemmen mittels einer dünnen Treibschraube die inneren Kerne aus den Klemmen herausziehst kannst du die Bananenstecker einfach einstecken und brauchst sie nicht so umständlich festzuklemmen. Das ist all meinen Endstufen gleich gewesen...EU-Verordnung!

Gruß
Willi
Testius
Stammgast
#19 erstellt: 18. Jan 2018, 16:54


WilliO (Beitrag #18) schrieb:
Hallo Testius,
von mir noch ein kurzer Hinweis:

Wenn du an LS-Schraubklemmen mittels einer dünnen Treibschraube die inneren Kerne aus den Klemmen herausziehst kannst du die Bananenstecker einfach einstecken und brauchst sie nicht so umständlich festzuklemmen. Das ist all meinen Endstufen gleich gewesen...EU-Verordnung!

Gruß
Willi


Dies war auch bei mir bei jedem Receiver und jedem Verstärker so möglich den ich jemals in Händen hatte ich weiß, aber speziell bei dieser Endstufe ist dies nicht möglich da gibt es nichts herauszuziehen sondern wirklich nur diese Möglichkeit. Hat mich auch gewundert, ist aber tatsächlich so...trotzdem Danke für diesen, mir allerdings bereits bekannten Tipp

@Bernhard: merci


[Beitrag von Testius am 18. Jan 2018, 16:57 bearbeitet]
WilliO
Inventar
#20 erstellt: 18. Jan 2018, 17:16
Ok, dann kann man nichts machen...und ich habe wieder etwas gelernt!

Gruß
Willi
AVBU
Stammgast
#21 erstellt: 19. Jan 2018, 23:06
Also ich habe mir ja im Ausverkauf für meine Sub´s noch die xls 1500 gekauft. Dagegen ist doch die 1502 im Hifirack ein echter Hingucker.
Zu den Lüftern kann ich auch was sagen. Die springen sporadisch immer wieder mal an. Ich sitze seitl. 1m davon entfernt und die sind nur bei absoluter Stille im Raum gerade so wahrzunehmen. Also durchaus Wohnzimmertauglich.
Wem 425Watt an 4Ohm reichen und die 2Ohm stabilität der xls nicht benötigt kann auch zur etwas günstigeren XLI greifen.
HeimkinoMaxi
Inventar
#22 erstellt: 20. Jan 2018, 01:24
Etwas schräger Einstieg in das Thema aber dennoch passend ;
Ich habe für meine Körperschallwandler eine Reckhorn A-800 gekauft. Alles in allem mit 300€ für 800W an 2 Ohm sehr iO ! Aber die olle Kiste wirft mir beim Einschalten leider jede Sicherung Anlaufstrombegrenzer klappen nur wenn A teuer und B an 16A Sicherungen ! Daher wurde soeben die 1502 bestellt...unglücklicherweise für satte 398€ Aber anders war die bei mir nicht zu bekommen.


#1
Dass die Lüfter schön ruhig sind freut mich !

#2
Wie ist das aber mit der Laststabilität an 2 Ohn gebrückt ? Ich habe vier BS-200i in Reihen-Parallel mit Gesamtimpendanz 4 Ohm. Allerdings fürchte ich dass sie bei Beanspruchung durchaus niedrigere Impendanz aufweisen, sollte aber nichts machen oder ? [ alternativ kann ich ja einfach nur einen Kanal nutzen statt Brückenbetrieb ]

#3
Die XLS haben keine Ground-Lift , habt Ihr Erfahrung wie wahrscheinlich Brummschleifen sind wenn ich mit RCA Cinch vom Denon ( nicht geerdet ) an die XLS gehe die ja geerdet ist ?
Testius
Stammgast
#23 erstellt: 20. Jan 2018, 09:32
@Heimkinomaxi:

Glückwunsch zum Kauf, ich hoffe Du hast so viel Freude an der Endstufe wie ich

Die Lüfter sind übrigens vor allem deshalb so leise, weil sie gar niemals anspringen Habe nun recht lange auch mehrere Stunden lang unter höherer Last die Endstufe laufen lassen, da tat sich nix. Naja ich lebe unterm Strich ja auch nicht in einer Disko, sondern zu Hause und dafür ist die wohl doch etwas zu überdimensioniert.

Sicherungen sind bei mir bislang noch nicht rausgesprungen (und meine Sicherungen sind ziemlich sensibel leider). Ich kappe jeden Abend sämtlichen Strom zu meiner Anlage per Funksteckdose und schalte entsprechend morgens alles gleichzeitig wieder an, da ist die Chance für einen Sicherungssprung eigentlich hoch - hier passiert aber gar nichts. Sämtliche Geräte werden dabei nicht noch extra ausgeschaltet, damit meine ich der Ein/ Ausschalter der 1502 bleibt auf "Ein".

Der Preis den Du bezahlt hast geht mMn völlig i.O., da liegen und lagen alle Händler ja sehr dicht nebeneinander. Und um die letzten 20€ Rabatt zu feilschen ist bei diesem überschaubaren Anschaffungspreis dann meine Sache auch nicht gewesen.

#2 kann ich nicht beantworten, #3 wirst Du wohl nur selber rausfinden können. Die ollen Brummschleifen können ja durch alles Mögliche entstehen.

Allerdings: Ich schrieb ja in meinem Bericht, das so ab einem Aufdrehen der beiden Leistungsregler jenseits von 3/4 man doch merklich ein Summen/Rauschen hört das dann immer weiter zunimmt. Um auch dieses irgendwie in den Griff zu bekommen (und ich wirklich nicht wüsste wo ich sonst ansetzen sollte außer neue Boxen mit einem niedrigeren Wirkungsgrad zu kaufen, meine Hecos haben einen ziemlich hohen - aber das kommt natürlich nicht in Frage), habe ich mir jetzt dieses Cinch auf XLR Kabel bestellt:
2018 Kabel 1

... ist mit knapp 40€ natürlich viel zu teuer ein 10€ Teil gleicher Bauweise würde wohl auch langen. Ich habe aber dabei an folgende drei Dinge gedacht: 1. Wenn schon denn schon, 2. habe ich ja eine deutlich günstigere Endstufe gekauft als ich wollte da ist noch HiFi Geld übrig , und 3. es sieht recht hübsch aus und ich mag hübsche Kabel. Jaja, ich weiß...

Ich werde zeitnah berichten ob Cinch-XLR eine Verbesserung zu aktuell Cinch-Cinch gebracht hat.

LG


[Beitrag von Testius am 20. Jan 2018, 10:37 bearbeitet]
WilliO
Inventar
#24 erstellt: 20. Jan 2018, 12:46
@HeimkinoMaxi:
Nach deiner Problemschilderung bzgl. Reckhorn-Amp. und der Sicherung habe ich den Eindruck das irgendwas in der elektrischen Hausinstallation nicht richtig funktioniert. Das eine Sicherung beim Einschalten eines derartigen Verstärkers rausfliegt ist schon sehr ungewöhnlich.
Mein gesamtes Rack
http://www.hifi-forum.de/bild/oppo103d-28-66-17-003_784000.html
schalte ich über einen Schalter an einer der drei nachgeschalteten (2x 8, 1x 4) Netzsteckerleisten. Meine Amps und Controller haben aber alle eine (unterschiedliche) Einschaltverzögerung.

@Testius:
Dein Bericht zu dem neuen Kabel interessiert mich sehr! Insbesondere im Zusammenhang mit dem von dir beschriebenen "leisen Brummen".

Besten Dank im Voraus!

Gruß
Willi
HeimkinoMaxi
Inventar
#25 erstellt: 20. Jan 2018, 13:19
Nö nö ; Reckhorn gibt sogar an dass alles unterhalb einer 16A Typ C Sicherung fliegen kann !
Softstart oder sowas kennt der nicht. Ist eben ein 1300VA Ringkern

An sich wäre das ein gutes Gerät. 2 Ohm stabil und bis zu 800W Dauerlast. Ground Lift hat er auch



Kann ich einen Softstart nachrüsten ?
HeimkinoMaxi
Inventar
#26 erstellt: 20. Jan 2018, 15:16
Die XLS 2502 wurde in einem Amerikanischen Forum sehr aufwändig „Bench-getestet“ und hat ihren Dropoff erst bei knapp 10Hz ! Unter 20Hz fällt sie nur ca 1 - 2 dB ab
Laut Crown in den USA wurde dazu gesagt dass alle Crown PA Endstufen den selben Lowcut haben aber je nach Fabrikationsschwankung eben mal etwas mehr oder weniger um/unter 20Hz kommt. Offiziell sind es ab 20Hz abwärts -6dB/Octave.


Schade dass die Teile keinen Ground Lift haben aber vielleicht hab ich ja Glück und es brummt eh nicht ...
WilliO
Inventar
#27 erstellt: 20. Jan 2018, 15:44
Hallo HeimkinoMaxi,
1300 Watt sind nun wirklich keine "Hausnummer" Eine höhere Steckdosen-Absicherung als 16A gibt es m.W. gar nicht resp. ist verboten, oder?.
Im Umkehrschluß würde es bedeuten das z.B. beim Einschalten eines Tischgrills > 2000 Watt direkt die Sicherung abschaltet. Das kommt mir alles etwas komisch vor.
Gibt es Angaben über die Elko-Block dieser Endstufe?

Gruß
Willi

Nachtrag: Meine Empfehlung lautet: Schaut euch einmal die Yamaha-Endstufen der P-Serie an! Das sind qualitativ gute Geräte im unteren Preissegment und überaus stabil im tagtäglichen Gebrauch. Und sicherungstechnisch gibt es damit auck kein Problem.


[Beitrag von WilliO am 20. Jan 2018, 15:47 bearbeitet]
HeimkinoMaxi
Inventar
#28 erstellt: 20. Jan 2018, 16:00
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Problem ist der Einschaltstrom ! Bei einer 16A Typ C Automatensicherung klickt diese erst kurze Zeit später wodurch sie anscheinend auch besser mit den hohen Strömen klar kommt. Im Betrieb haut es mir nichts raus. Es geht ums einschalten
Böötman
Inventar
#29 erstellt: 20. Jan 2018, 16:11

Testius (Beitrag #13) schrieb:
Während ich nur mit dem Receiver irgendwann den Klang wirklich lauter Lautstärken als schrill und zunehmend unerträglich empfand, kann ich nun mit dieser Endstufe aufdrehen (fast) wie ich mag und es klingt immer noch wie aus einem Guss. Das ist wirklich ganz erstaunlich und, ich kann es kaum besser formulieren, extrem geil
Die wirklich Wissenden hier dürfen mir das übrigens gerne mal erklären, ich glaube nämlich ich war noch nicht mal ansatzweise an der Leistungsgrenze der Endstufe angelangt. Warum gibt es dann diesen Effekt? Es kann natürlich auch der beste Placeboeffekt aller Zeiten gewesen sein, das glaube ich allerdings nicht dafür ist der Unterschied einfach zu deutlich ausgeprägt.


Das lässt sich relativ einfach erklären. Du wirst an die Leistungsgrenzen deines Receivernetzteils welches alle (!) verbauten Endstufen versorgt, gestoßen sein. Hierdurch wurde die zur verfügung stehende Endstufenleistung reduziert. Da der Tieftonanteil - nach meinem Kenntnisstand - in etwa 70% des Gesamtenergiegehalts des Musiksignals ausmacht, wurde eben dieser limitiert. Für den Mittel- Hochtonbereich reicht die zur verfügung stehende Leistung hingegen aus weshalb diese scheinbar in den Vordergrund treten. Je höher der laut widergegebene Frequenzanteil desto mehr nervt es da zum einen die tonale Grundbalance des eigentlichen Musikstücks gestört wird und zum anderen reagiert das menschliche Gehör auf hohe Frequenzen empfindlicher als auf tiefe.
Diese ursächliche Leistungslimitierung kommt bei PA Amps nicht so schnell vor da diese für Dauervollgas konzipiert und für deine Zwecke großzügig überdimensioniert sind.
Die Belastbarkeitsangabe von Lautsprechern wird Herstellerseitig meist übervorsichtig angegeben. Eine großzügige Überdimensionierung der Amps (etwa RMS Leistung Amp = Musikspitzenleistung der Lautsprecher) hat den ultimativen Vorteil das nicht der Amp sondern der Lautsprecher das limitierende Medium sind. Somit werden diese bis zu deren absoluten Limit mit sauberer Leistung versorgt während der Amp lediglich mit Halbgas läuft und dementsprechend genügende Reseven für alle Unwägbarkeiten hat.

mfg


[Beitrag von Böötman am 20. Jan 2018, 16:19 bearbeitet]
Böötman
Inventar
#30 erstellt: 20. Jan 2018, 16:18

WilliO (Beitrag #27) schrieb:
Hallo HeimkinoMaxi,
1300 Watt sind nun wirklich keine "Hausnummer" Eine höhere Steckdosen-Absicherung als 16A gibt es m.W. gar nicht resp. ist verboten, oder?.
Im Umkehrschluß würde es bedeuten das z.B. beim Einschalten eines Tischgrills > 2000 Watt direkt die Sicherung abschaltet.

Ein Tischgrill ist eine rein Ohmsche Last, also kein Problem. Ein Transformator hingegen ist eine Induktive Belastung welche entsprechende Strom- / Spannungskennlinien in jeweilgen Schaltmomenten aufweisen.

Absicherungen über 16 A sind zulässig wenn der Leiterquerschnitt angepasst wurde und die Grenzen vom Spannungsfall eingehalten werden. Das Problem ist aber das ein normale 230 V Steckdose i.d.R. nur bis max 16 A zugelassen sind. Bei einer höheren Absicherung wird somit eine andere Steckverbindung zwingend notwenig.
Testius
Stammgast
#31 erstellt: 20. Jan 2018, 21:09
@Böötman,

lieben Dank für die gute Erklärung die voll einleuchtet

Ich habe jetzt übrigens das Cinch auf XLR Kabel erhalten und die unwichtigste Info zuerst: es sieht tatsächlich so gar nicht hübsch aus, da das Gelb in real eher so ein Popelblassgrüngelb ist. Aber das nur am Rande^^.
Leider hat es den erhofften Effekt nicht erzeugt. Es bleibt dabei: drehe ich die 1502 deutlich über 3/4 Power, fängt alles auch auf Hörposition (ca. 3,7m entfernt) an überproportional stark zu summen und zu brummen. Gott sei Dank ist das ein rein akademischer Sachverhalt, da ich wie gesagt weit davon entfernt bin die Endstufe auf diese Lasten aufdrehen zu wollen.

Um es dann genau zu wissen habe ich die Endstufe auf Maximum aufgedreht, und mein IPhone mit einer Dezibelmess-App im 90 Gradwinkel direkt zwischen Hoch- und Mitteltöner gehalten als nur das Rausch-brummen lief. Dies dann einmal mit Cinch-Cinch, und einmal mit Cinch-XLR. Ergebnis: Cinch-XLR war ca.1,5-3 Dezibel leiser. Ich habe daher zunächst Cinch-XLR drangelassen, aber wie schon gesagt: Auf Hörposition würde wohl nur ein absolutes Goldohr einen Unterschied bei mir hören. Ich würde nach dieser Erfahrung daher niemandem raten hier nun unbedingt Cinch-XLR kaufen zu müssen, dafür sind die Unterschiede viel zu gering bzw. kaum messbar - es sei denn man möchte selber in seinem Zuhause einmal testen was da individuell "besser" ist.

Übrigens, Fanfarenklänge, Tusch: Ich habe den Lüfter gehört!!! Und zwar, als ich eine Blu ray wechseln wollte und dicht an der Endstufe das Ohr hatte, es lief tatsächlich der Lüfter. Er ist wirklich sehr, sehr leise und auf Hörposition hörte ich nix

Ein Ärgernis habe ich aber doch: Ich habe heute meine Anlage neu eingemessen, und mein System hat für die rechte Box einen Phasenfehler erkannt obwohl ich definitiv alles richtig angeschlossen habe das habe ich vorher noch nie gehabt und geht mir irgendwie auf die Nerven. Ich habe das System drei Mal drüberlaufen lassen und jedes mal hat er den Fehler angezeigt. Ich habe dann schließlich auf ignorieren geklickt und es klingt nun auch alles so wie es klingen soll - einen unschönen Beigeschmack hinterlässt das bei mir trotzdem, seufz.

Ansonsten bin ich aber nach wie vor sehr zufrieden

LG


[Beitrag von Testius am 20. Jan 2018, 21:25 bearbeitet]
Böötman
Inventar
#32 erstellt: 20. Jan 2018, 21:32
Schau dir mal das Schaltschema eines XLR-Cinch-Adapters an. Die grundsätzlichen XLR Vorteile werden durch den Cinchanschluss ausgehebelt und Funktionslos da hier der Cold Pin mit Masse verbunden ist.
Ich weiß nicht ob es dir soweit klar ist aber der Lautstärkeregler bei Verstärkern verändert/begrenzt nicht die Abgabeleistung sonder dient lediglich als Anpassung der Eingangsempfindlichkeit an die Signalquelle. Selbst mit Regler auf Anschlag zu kann der Amp voll ausgefahren werden. Vermutlich verstärkt der Amp lediglich das Grundrauschen deines AVRs. Zieh mal alle Eingangskabel vom PA Amp ab und dreh den voll auf. Ist das Rauschen schwächer wie mit AVR-Anbindung so kommt das Rauschen vom AVR. Ist es gleich laut dann ist's das Grundrauschen vom PA Amp.

Mfg.


[Beitrag von Böötman am 20. Jan 2018, 21:36 bearbeitet]
Testius
Stammgast
#33 erstellt: 20. Jan 2018, 22:19

Böötman (Beitrag #32) schrieb:
Schau dir mal das Schaltschema eines XLR-Cinch-Adapters an. Die grundsätzlichen XLR Vorteile werden durch den Cinchanschluss ausgehebelt und Funktionslos da hier der Cold Pin mit Masse verbunden ist.
Ich weiß nicht ob es dir soweit klar ist aber der Lautstärkeregler bei Verstärkern verändert/begrenzt nicht die Abgabeleistung sonder dient lediglich als Anpassung der Eingangsempfindlichkeit an die Signalquelle. Selbst mit Regler auf Anschlag zu kann der Amp voll ausgefahren werden. Vermutlich verstärkt der Amp lediglich das Grundrauschen deines AVRs. Zieh mal alle Eingangskabel vom PA Amp ab und dreh den voll auf. Ist das Rauschen schwächer wie mit AVR-Anbindung so kommt das Rauschen vom AVR. Ist es gleich laut dann ist's das Grundrauschen vom PA Amp.

Mfg.


Hi Böötman,

habe ich natürlich sofort ausprobiert (allerdings nur, indem ich den Receiver schlicht ausgemacht habe). Ergebnis: das ist tatsächlich überhaupt kein Vergleich, nur wenn ich die Endstufe maximal aufdrehe höre ich noch einen ganz kleinen Rest summ-brumm wenn ich 10 cm von den Boxen entfernt bin. Es ist also der AV-Receiver, nicht die 1502...wobei ich mir natürlich nun die Frage stelle was tun, denn letztlich muss ja nun mal ein Eingangssignal in die Endstufe da kommt man ja nicht drum herum Schnellstmöglich die Yamaha 3070 kaufen?

Gibt es eigentlich eine "Faustregel" das man im Zweifelsfalle Cinch-Cinch dem Cinch-XLR vorziehen sollte oder umgekehrt (wenn XLR-XLR nicht verfügbar)?

Danke für Infos

LG


[Beitrag von Testius am 20. Jan 2018, 22:20 bearbeitet]
Böötman
Inventar
#34 erstellt: 20. Jan 2018, 22:54
Hi,

AVR "Aus" ist was anderes wie AVR "elektrisch getrennt". Wenn der AVR beim Ausschalten die Cinchausgänge - unwahrscheinlicherweise - kurzschließt dann werden ebenfalls die etwaige Störungen kurzgeschlossen und somit minimiert.

Man könnte mehrere Dinge probieren:
- betreibe AVR und die Crown an der selben Steckdose bzw Steckdosenleiste
- zieh entweder den 230V Stecker der Crown oder des AVR raus und steck ihn um 180° gedreht wieder ein
- verbinde AVR und Amp mittels Car Hifi Cinchkabeln da diese geschirmt sind
- verbinde AVR und Crown Gehäuse leitend miteinander
- zumindest bei Car Hifi Anwendungen hilft es ab und an die Cinchschirmung (äußere Steckerhülse) mit Masse (bei dir AVR bzw Crown Gehäuse) zu verbinden

Edit: Eine Faustregel gibt es nicht jedoch bleibt bei XLR Verkabelung nur dann die Störungshemmende Eigenschaft erhalten wenn alle drei Adern an Sender und Empfänger bestimmungsgemäß verwendet werden. Da bei deinem Adapter zwei verbunden sind, ist diese Auflage nicht mehr erfüllt.


[Beitrag von Böötman am 20. Jan 2018, 22:58 bearbeitet]
Testius
Stammgast
#35 erstellt: 21. Jan 2018, 14:09

Böötman (Beitrag #34) schrieb:
Hi,

Man könnte mehrere Dinge probieren:
- betreibe AVR und die Crown an der selben Steckdose bzw Steckdosenleiste
- zieh entweder den 230V Stecker der Crown oder des AVR raus und steck ihn um 180° gedreht wieder ein
- verbinde AVR und Amp mittels Car Hifi Cinchkabeln da diese geschirmt sind
- verbinde AVR und Crown Gehäuse leitend miteinander
- zumindest bei Car Hifi Anwendungen hilft es ab und an die Cinchschirmung (äußere Steckerhülse) mit Masse (bei dir AVR bzw Crown Gehäuse) zu verbinden



Uff,

das auszutesten hat mir dann doch keine Ruhe gelassen (auch wenn ja eigentlich alles soweit ok für mich war) und ich habe das eben getan. Alles unterhalb Crown 3/4 aufgedreht habe ich weggelassen, da ich unterhalb dieser Einstellung ja sowieso nahezu gar keine Störgeräusche hörte.

- zunächst habe ich die Dezibel in meinem Raum gemessen bei vollständiger Trennung der Anlage vom Stromnetz.

- dann habe ich wie Du vorschlugst mal den Receiver komplett von der Endstufe getrennt und die Crown dann 3/4 bzw. voll aufgedreht - und siehe da: es gab quasi gar keinen Unterschied zur Stille vorher, das Problem liegt also im Eingangssignal wie schon vorab erkannt.

- Danach habe ich nochmals die DB sowie mein Geräuschempfinden bei angeschlossenem AV-Receiver und Eingangssignal Apple-TV bei Lautstärke -20 gemessen/beobachtet. Zunächst a) mit Cinch-XLR, danach dann b) mit einem neuen Cinch-Kabel was erheblich geschirmt ist und auch nur noch 1m Lang ist (Cinch-XLR Kabel: 1,5m; ursprüngliches Cinch-Cinch Kabel: 2 m. Letzteres habe ich nicht nochmals getestet da ja schon bekannt war dass das neue Cinch-XLR bei mir leicht besser lief).

Ergebnis
-> bei jeweiligem Energiezustand war das Rauschen bei dem 1m Cinch-Cinch zwar da wie gehabt bei ein bisschen geringer gemessenen Dezibel - jedoch bei dem 1m Cinch ist nun das vorher zusätzlich auftretende leichte Summ-Brummen komplett verschwunden was mich natürlich sehr erfreute!
-> Dieses "Grundrauschen" kommt, wenn auch ein bisserl leiser, so auch z.B. aus meinem Center welcher direkt von dem AV Receiver befeuert wird.

Hier einmal die Auswertung, bitte @all bedenkt ich bin Laie das wurde nicht mit Profi-Equipment und -Ohren gemessen:
test 1
Test 2

Ich habe danach dann noch Deinen Tipp mit der Steckdose ausprobiert (ohne Ergebnis, ich habe Receiver und Endstufe sogar an meine "besten" Steckdosenslots gesteckt - ich habe eine Oehlbach-Voodoo-Powerstation als Steckdosenleiste) und auch versucht, die beiden Geräte "elektrisch miteinander zu verbinden" - worunter ich mir nichts vorstellen kann außer die beiden Gehäuse mal mit einem Kabel zu verbinden...auch da tat sich nichts.

Tatsächlich ist es aber nun so angenehm zu wissen das man auch bei Maximum gar kein Brummen mehr hat, das ich hier nur nochmals vielen lieben Dank @Böötman sagen kann!

Mein Cinch-XLR Kabel geht nun natürlich zurück.

Mein persönliches Endfazit
- Nach all der Ausprobiererei mein Fazit: Wer die Endstufe sowieso nie mehr als 1/2 aufdrehen wird, für den sollte die Kabelfrage eher egal sein. Wer aber gerne optimiert (auch wenn er das am Ende so gar nicht nutzt) sollte definitiv darauf achten, möglichst kurze und möglichst sehr gut abgeschirmte Kabel zu nutzen. Ob das dann Cinch-Cinch oder Cinch-XLR sein muss ist glaube ich, auch nachdem ich dazu die Erklärung von Böötman las, eher unwichtig.

LG


[Beitrag von Testius am 21. Jan 2018, 14:50 bearbeitet]
Dackelmeister
Stammgast
#36 erstellt: 03. Mrz 2018, 14:49
@Testius

Wie schaltest du die Crown Endstufe den ein?

Machst du das immer händisch oder hast du das automatisiert mit der Vorstufe?

Stehe gerade vor dem Problem wie ich es schaffe dass die Crown die ich habe automatisch mit der Vorstufe angeht.
dejavu1712
Inventar
#37 erstellt: 03. Mrz 2018, 15:02
Das kann man z.B. mit einer Master Slave Steckdosenleiste machen.
Mickey_Mouse
Inventar
#38 erstellt: 03. Mrz 2018, 16:09
nur als Warnung, so eine M/S Steckdose macht bei einigen Endstufen Ärger!
bei meiner Yamaha MX-A greift die EInschatstrombegrenzung nur wenn man sie "mechanisch" am Schalter oder über den 12V Trigger einschaltet. Schaltet man die Steckdose ein wenn die MX-A "bereits eingeschaltet ist", dann fliegt hier mit einer 1:5 Chance (in etwa) die Haus Sicherung.

ich weiß nicht wie das Netzteil der Crown aufgebaut ist und ob das bei der ohne Probleme funktioniert.
dejavu1712
Inventar
#39 erstellt: 03. Mrz 2018, 16:22
Bei meinen günstigen Behringer iNuke 3000 DSP die ich für meine 4 DIY Subwoofer einsetze funktioniert das problemlos.

Trigger haben PA Endstufen meines Wissens nicht.

Es gibt aber noch folgende Alternative zu den Master Slave Steckdosenleisten, löst aber das angesprochene Problem auch nicht.

Es gibt natürlich noch andere Lösungen, aber die sind dann etwas schwieriger/aufwändiger zu integrieren.

Aber warum die Pferde scheu machen und nicht einfach mal eine Master Slave ausprobieren.
WilliO
Inventar
#40 erstellt: 03. Mrz 2018, 16:41
Aus meiner praktischen Erfahrung gibt es keinerlei Einschaltprobleme mittels schaltbarer (hochwertiger) Steckerleisten.
Ich verwende 2 Achter-Steckerleisten und eine 6er-Leiste von Brennenstuhl die allesamt über den Schalter der 1. Leister geschaltet werden.
Sowohl mein Preamp Yamaha CX-A5000 als auch die Yamaha-XP5000 und -2500 Endstufen, 4 Apart Champ-Endstufen und 3 Speaker Controller werden mit einem Schaltvorgang eingeschaltet. Ohne jedes Problem!
Und die kleineren Geräte, die auch darüber geschaltet werden, zähle ich gar nicht auf. Lediglich der Plattenspieler, dessen Preamp, der BD-Player und die TB-Maschine müssen bei Bedarf gesondert eingeschaltet werden.

Gruß
Willi
Dackelmeister
Stammgast
#41 erstellt: 03. Mrz 2018, 18:04
Also vorneweg noch eine Hintergrund Info zum vorhaben.

Die Kette besteht aus Rotel RC 1570 Vorstufe -> Mini DSP -> Crown XLS 1502 Endstufe.
Komplette Anlage gesteuert über eine Logitech Harmony inklusive Harmony Hub.

Mein Vorhaben wäre jetzt:

Ich starte bspw. die Aktion Musik hören (vom Auralic Streamer), jetzt soll folgendes geschehen:

1. Vorstufe geht an und wechselt auf den richtigen Eingang
2. 5 Sekunden Pause bis die Vorstufe gestartet ist
3. Der Mini DSP wird eingeschaltet (wie ich das getrennt von der Endstufe mit der Harmony realisieren kann ist noch eine Sache)
4. 10 Sekunden Pause bis der MiniDSP gestartet ist
5. Crown Endstufe wird eingeschaltet (hier das gleiche Problem wie beim Mini DSP)
6. Aktion fertig man kann Musik hören


Jetzt bin ich mir natürlich nicht sicher ob die Pausen überhaupt notwendig sind oder ob die genannten Geräte wenn man sie auf einmal einschaltet kein ploppen etc... verursachen. Würde gerne vermeiden dass meine neuen Dalis (Rubicon 6) daran schaden nehmen.

Wenn man alles auf einmal schalten kann, könnte man auch eine 12v Trigger leiste nehmen. An der hängt dann nur der DSP und die Endstufe.
Wenn ich die Endstufe normal einschalte fliegt keine Sicherung und da an der Leiste dann nur 2 Geräte (Crown und DSP) hängen würden sollte das gehen danke ich.

Danke für die Antworten
WilliO
Inventar
#42 erstellt: 04. Mrz 2018, 12:24
Warum willst du das so umständlich machen?
Wie ich schon beschrieben habe schalte ich 1x -allerdings manuell- einen Schalter an einer Steckerleiste. Alle aufgezählten Geräte haben die manuellen Geräteschalter immer auf "ON" so daß alle Geräte im gleichen Moment Netzstrom erhalten. Durch die unterschiedlichen Schutzschaltungen, gepaart mit unterschiedlicher Einschaltverzögerung und dem Hochfahren der Software in den DSP's gibt es bei mir n u l l "Einschalt-Plopp."
Hat der Mini-DSP einen manuellen Netzschalter? Wenn dem so ist kannst du ja es versuchen -natürlich mit nur geringer Poti-Einstellung- sollte es tatsächlich einen "Plopp" geben. So ist eine Beschädigung deiner Boxen ausgeschlossen.

Gruß
Willi
Böötman
Inventar
#43 erstellt: 04. Mrz 2018, 13:20
Dein manueller Schalter könnte ebenfalls durch eine Funksteckdose ersetzt werden.
Dackelmeister
Stammgast
#44 erstellt: 04. Mrz 2018, 14:24
Warum ich das so umständlich machen will?
Liegt vielleicht noch an der Unkenntnis mit Vor-/Endkombinationen gepaart mit einem DSP.

Hatte bisher nur Vollverstärker da wäre das kein Problem gewesen.
Jetzt aber mit der neuen Vor-/Endkombination will ich halt vermeiden dass es beim einschalten zu einem (lauten) Plopp kommt der mir dann die Hochtöner ruiniert.

Wenn ich das aber alles zu kritisch sehe und in der Wirklichkeit es zu keinem Plopp kommt kann man das Vorhaben natürlich auch stark vereinfachen.
Die Crown Endstufe ist halt meistens so nach 2-4 Sekunden durchgechaltet und gibt Ton aus.
Den MiniDSP kann ich erst am Dienstag testen, der ist leider nicht rechtzeitig gekommen.

Bei meiner früheren Anlage (einer Denon 250er Mini Kette) wurde die Endstufe auch immer hart mit der Vorstufe abgeschaltet, da das alles an der Vorstufe angesteckt war. Da hat auch nix geploppt. Daher kann das bei der jetzigen Kombi auch klappen.

Könnte auch einfach diese Leiste kaufen.
Per USB an den Ausgang vom Rotel dran, sollte das gleiche machen.

Oder ich schaffe es mit der Harmony plus einem RF Transmitter die Funksteckdosen mit einzubinden. Dann wäre das auch ok.
WilliO
Inventar
#45 erstellt: 04. Mrz 2018, 14:51
@böötman:
Ja klar... gottseidank schaffe ich die 4,5m zum manuellen Schalter, bei Bedarf auch noch mehrmals, pro Tag!
Nicht alles was technisch machbar ist ist auch erstrebenswert/sinnvoll. Subjektiv natürlich...

Gruß
Willi


[Beitrag von WilliO am 04. Mrz 2018, 14:52 bearbeitet]
Böötman
Inventar
#46 erstellt: 04. Mrz 2018, 14:57
Dann kannst du die Fb vom TV ebenfalls entsorgen ...
WilliO
Inventar
#47 erstellt: 05. Mrz 2018, 16:03
Dieser Vergleich "hinkt" - aber nur ein bischen!
Wenn ich den TV auch nur einmal täglich schalten würde/müßte könnte man darüber ja einmal philosofieren.
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