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Was ist ein Mantelstromfilter?

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Autor
Beitrag
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 21. Mrz 2003, 00:05
Was ist ein Mantelstromfilter?

Ein Mantelstromfilter ist meist ein Kabel-Zwischenstück, um Geräte, die eine Verbindung mit einem Antennenanschluß haben, elektrisch zu entkoppeln. Es gibt auch Antennenanschlußkabel mit eingebautem Mantelstromfilter.
Beim Kabelanschluß oder bei der Satelliten-Empfangsanlage hat die Schirmung des Kabels (des Mantels) oft ein anderes Massepotential als die Gerät im Wohnzimmer. In dem Moment, indem man dann das Antennenkabel in ein Gerät steckt, das einen Schuko-Stecker hat, hört man dann oft ein 50 Hertz-Brummen aus den Lautsprechern. Auch kann das Bild beeinträchtigt sein. Um das zu vermeiden, verwendet man ein Mantelstromfilter. Der Preis für einen Mantelstromfilter beträgt ca. 5-15 Euro und ein solches Filter sollte in jedem guten Elektrogeschäft erhältlich sein.

Originaltext Conrad: Mantelstromfilter / Brummentstörfilter unterdrückt Störungen, die durch Mantelströme oder ungünstige Erdungsverhältnisse den TV Empfang in BK-Netzen und speziell bei 100Hz TV-Geräten beinträchtigen können. Technische Daten : Frequenzbereich 5 - 1000 MHz, Durchgangsdämpfung < 1,5dB, Impedanz 75, Anschlüsse hier mit F-Buchsen







Wo gibt es Mantelstromfilter: Zubehör, nach dem öfters gefragt wird



Wie baue ich mir einen Mantelstromfilter selbst?
Für einen Antennen bzw. Kabelanschluß ist das ganz einfach. Man nehme ein altes Antennen-Anschlußkabel und zwei Kondensatoren je 1 nF (ein Nanofarad). Wenn man das Kabel schon hat, dann wird’s billig, die zwei Kondensatoren kosten ca. 30 Cent, ansonsten kostet ein Kabel ein paar Euro.


Dann schneide man das Kabel an einer beliebigen Stelle durch und löte es mit den zwei Kondensatoren wieder zusammen.

Zur mechanischen Stabilität kann man einfach ein paar Lagen breites Tesaband drüberkleben. Fertig.
Wem zwei Kondensatoren zu teuer sind, der kann es zuerst mal mit nur einem probieren: Im Bild oben gesehen läßt man ihn einfach weg und lötet die beiden Anschlüsse einfach zusammen. In den meisten Fällen müßte der Kondensator unten genügen.
Wichtig: Die Kondensatoren müssen 400 Volt Wechselspannung vertragen und nicht nur 63VDC, wie die oben Dargestellten. Andere hatte ich grade leider nicht zur Hand.


[Beitrag von Joe_Brösel am 18. Apr 2004, 17:34 bearbeitet]
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 01. Mai 2003, 10:34
Hi,
ich habe das Bild meines Mantelstromfilters aus dem Keller jetzt in den Artikel eingefügt.
Interpol
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 01. Mai 2003, 12:33
ich sehe ein, dass so ein filter gegen brummschleifen hilft.

aber mir als hifi-fan dreht sich der magen um bei dem gedanken so einen filter im system zu haben.

da streiten wir ueber kabel, cd-player klang und netzfilter und dann sowas. dieses teil wird mit sicherheit deutlich messbare veraendernde auswirkungen auf das musiksignal haben. vielleicht sogar im hoerbaren bereich?

mfg
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 01. Mai 2003, 14:51
Hi,
ein Mantelstromfilter kommt in die Antennenleitung. Das hat erst mal gar nichts mit Hifi zu tun.
Es hat, wenn man es braucht, meßbare, hörbare Auswirkungen auf das Musiksignal, insofern als es den 50 Hz Brumm, der nicht in der Musik enthalten ist, sondern nur durch die Verdrahtung ensteht, enfernt.
Interpol
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 01. Mai 2003, 14:53

Hi,
ein Mantelstromfilter kommt in die Antennenleitung. Das hat erst mal gar nichts mit Hifi zu tun.
Es hat, wenn man es braucht, meßbare, hörbare Auswirkungen auf das Musiksignal, insofern als es den 50 Hz Brumm, der nicht in der Musik enthalten ist, sondern nur durch die Verdrahtung ensteht, enfernt.


nun ja, ich hoere auch den fernsehton ueber die anlage. kann der fernsehton dadurch leiden?

mfg
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 01. Mai 2003, 15:08
Hi,
ein Mantelstromfilter ist kein Voodoo-Objekt, sondern ein technisch notwendiges Teil, ich brauche es z.B. nicht wegen dem Brumm, sondern weil ich sonst keinen sinnvollen Fernsehempfang habe.
kann der Fernehton darunter leiden?: Nein. Wenn du keine Probleme hast, dann brauchst du auch kein Mantelstromfilter. Das ist so z.B. wenn du einen Nachbarn hast, der laute Musik spielt, die du durch die Wände hörst. Da kannst du an deiner Anlage (vergoldete Netzkabel, Stecker rechts- und linksrum Stecken, optische statt koax-Verbindungen...) rumändern, was du willst, das wird an der Musik vom Nachbarn nichts ändern. Auf so einer Ebene setzt das Mantelstromfilter auf. Dort würdest du deinem Nachbarn einfach dem Strom abdrehen, und das ändert nichts an deiner Musik. Das macht das Mantelstromfilter: Es dreht dem Brumm den Strom ab.
Interpol
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 01. Mai 2003, 15:26

Hi,
ein Mantelstromfilter ist kein Voodoo-Objekt, sondern ein technisch notwendiges Teil, ich brauche es z.B. nicht wegen dem Brumm, sondern weil ich sonst keinen sinnvollen Fernsehempfang habe.
kann der Fernehton darunter leiden?: Nein. Wenn du keine Probleme hast, dann brauchst du auch kein Mantelstromfilter. Das ist so z.B. wenn du einen Nachbarn hast, der laute Musik spielt, die du durch die Wände hörst. Da kannst du an deiner Anlage (vergoldete Netzkabel, Stecker rechts- und linksrum Stecken, optische statt koax-Verbindungen...) rumändern, was du willst, das wird an der Musik vom Nachbarn nichts ändern. Auf so einer Ebene setzt das Mantelstromfilter auf. Dort würdest du deinem Nachbarn einfach dem Strom abdrehen, und das ändert nichts an deiner Musik. Das macht das Mantelstromfilter: Es dreht dem Brumm den Strom ab.


aber ein mantelstrom filter ist nichts anderes als ein trafo. ferritkern und spulen. so ein ding hat krasse nichtlinearitaeten. bild und ton sollten darunter leiden.

mfg

p.s.: im netz gefunden: "Ferrite erzeugen wegen ihrer hohen magnetischen Leitfähigkeit eine entsprechend vergleichbare Wirkung in dem betreffenden Kabelabschnitt. Koaxiale Kabel haben aufgrund der sehr verschiedenen Geometrie und unterschiedlichen Abstandes von Innen- und Schirmleitung zum Ferrit, keine absolut identische, magnetische Kopplung. Hierdurch wie auch durch ungeeignete Ferrite entstehen oft Klangbeeinträchtigungen des Audiosignals."


[Beitrag von Interpol am 01. Mai 2003, 15:37 bearbeitet]
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 01. Mai 2003, 16:59
Hi,
das mit den Ferriten ist ja alles korrekt, aber im Fernseh-Antennen-Kabel, da ist ja kein Tonsignal von 20 Hz bis 20 kHz, sondern modulierte AM oder FM-Signale von ca. 40 MHz bis 860 MHz. Und die müssen evtl. gegen eine Frequenz von 50 Hz abgeschirmt werden.
Das ist eben typisch für viele Diskussionen hier, daß die verschiedenen Dinge total durcheinandergebracht werden, die gar nichts, aber auch gar nichts miteinander zu tun haben.
Meine Aufgabe hier sehe ich u.a. darin, technische Fragen zu klären, wenn ich mal was zum Klang schreibe, dann nur, wenn es Voodoo-Frei ist, wie z.B. ein Mantelstromfilter.
stadtbusjack
Inventar
#9 erstellt: 01. Mai 2003, 18:31
Hey Joe,

kannst du mir sagen, ob ein Mantelstromfilter auch bei meinem Problem hilft:

Wir haben einen Kalbelanschluss im Haus. Im Wohnzimmer meiner Eltern (Erdgeschoss) gibt es keine Probleme mit dem Fernsehempfang. Aber in meinem Zimmer unterm Dach habe ich im Fernseher deutliche Störungen bei ARD (vor allem im Videotext) und mit der TV-Karte kriege ich ich eigentlich gar keinen Sender vernünftig ohne Schnee rein. Gibts da Lösung für mein Problem?
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 01. Mai 2003, 19:59
Hi,
so wie du schreibst liegt die Ursache liegt eher an einem zu schwachen Signal, evtl. mit Störungen überlagert.
Das kann mehrere Ursachen haben, z.B. schlechtes Kabel, parallel zum Antennenkabel verlegte 230V-Leitungen, vielleicht auch ein fehlender Endwiderstand an der letzten Dose (jede Anschlußdose hat einen Eingang und einen Ausgang, und an der letzten Dose muß ein Endwiderstand am Ausgang sein) oder einfach ein zu schwaches Signal, dann bräuchte man einen Verstärker, oder ein zu starkes Signal, das kann auch eine Ursache sein, oder ein Störsender in der Nähe.

Wenn du nur den Fernseher an die Kabeldose anschließt, mit genau einem Kabel, und an den Fernseher selbst keinen PC und keine Stereoanlage mehr anschließt, hast du dann ein besseres Bild?

Dann mal den Fernseher ins Wohnzimmer tragen und dort ausprobieren, ob er dort geht (vermutlich ja, nur zur Sicherheit testen).

Ob es an einer ungünstigen Erdung liegt, kannst du auch ohne Mantelstromfilter ausprobieren, evtl. einfach mal das Antennenkabel ohne Kontakt der Abschirmung anschließen (wenns geht), und sehen, ob überhaupt was zu sehen ist, oder wenn dann gar nichts mehr geht, dann ein altes Kabel (von deinen Eltern?) zerschneiden, und jeweils die beiden Abschirmungen mit einem Kondensator verbinden und die beiden "Seelen" auch über einen Kondensator verbinden, so z.B. 10 Nano-Farad, ohne Lötkolben wird's jedoch schwierig, versuche welche mit langen Anschlußdrähten zu bekommen. Das hat ungefähr die gleiche Wirkung wie ein Mantelstromfilter.


[Beitrag von Joe_Brösel am 01. Mai 2003, 19:59 bearbeitet]
Interpol
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 01. Mai 2003, 20:06

Hi,
das mit den Ferriten ist ja alles korrekt, aber im Fernseh-Antennen-Kabel, da ist ja kein Tonsignal von 20 Hz bis 20 kHz, sondern modulierte AM oder FM-Signale von ca. 40 MHz bis 860 MHz. Und die müssen evtl. gegen eine Frequenz von 50 Hz abgeschirmt werden.
Das ist eben typisch für viele Diskussionen hier, daß die verschiedenen Dinge total durcheinandergebracht werden, die gar nichts, aber auch gar nichts miteinander zu tun haben.
Meine Aufgabe hier sehe ich u.a. darin, technische Fragen zu klären, wenn ich mal was zum Klang schreibe, dann nur, wenn es Voodoo-Frei ist, wie z.B. ein Mantelstromfilter.


du meinst also, solange die nutzinformation noch moduliert ist, kann man dem nutzsignal nichts anhaben?

eine ganz neue sichtweise. sag das aber bitte nicht zu laut. du weisst ja, wie die wissenschaftler sind. einmal gefestigte erkenntnisse lassen sie ungerne untergehen

mfg
cr
Moderator
#12 erstellt: 01. Mai 2003, 22:40
Liegt wahrscheinlich an der FM-Modulation (Modulation durch die Frequenz, die Information ist in der Frequenz des Trägersignals codiert). Der Klang würde sich nur ändern, wenn sich die Frequenzen im HF-Signal ändern würden (könnte es bei AM-Modulation zu Änderungen kommen? Ist aber eine theoretische Frage, weil AM im HifiBereich nicht verwendet wird)
Bedenke auch: Die Antennenverstärker bei Gemeinschaftsanlagen bzw. Kabelempfang sind auch nicht unbedingt erste Sahne. Dennoch schlägt das auf das NF-Signal nicht durch, denn sonst wäre es völlig sinnlos, sich einen guten Tuner zu kaufen.


[Beitrag von cr am 02. Mai 2003, 00:19 bearbeitet]
Canton-Lover
Stammgast
#13 erstellt: 22. Okt 2003, 17:21
Kann mir einer sagen warum man geanu 2 1nF Kndensatoren benutzen soll und niocht zb 2 100nF kondis???????????
richi44
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 23. Okt 2003, 11:33

ich sehe ein, dass so ein filter gegen brummschleifen hilft.

aber mir als hifi-fan dreht sich der magen um bei dem gedanken so einen filter im system zu haben.

da streiten wir ueber kabel, cd-player klang und netzfilter und dann sowas. dieses teil wird mit sicherheit deutlich messbare veraendernde auswirkungen auf das musiksignal haben. vielleicht sogar im hoerbaren bereich?

mfg


Hast Du Dir schon mal Gedanken über ein Netzfilter gemacht? Das ist zwar etwas anders aufgebaut und muss starkstromtauglich sein (Bitte nicht selber machen!) aber es filtert noch weit mehr, als das Mantelstromfilter. Dieses ist eigentlich kein Filter, sondern eine Art Frequenzweiche. Die HF-Signale kommen ungehindert zum Tuner, die 50 Hz vom Netz, sind getrennt.
richi44
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 23. Okt 2003, 11:38
[q][q]Hi,
aber ein mantelstrom filter ist nichts anderes als ein trafo. ferritkern und spulen. so ein ding hat krasse nichtlinearitaeten. bild und ton sollten darunter leiden.

mfg

Wenn Du das Bastelbild mit den schönen blauen Kondensatoren siehst, dann frage ich mich, wo hier ein Trafo sein soll. Sicher kann man das "Filter" auch mit einem Trenntrafo verwirklichen, einem Übertrager also, wie er in jeder TV-Antenne ohnehin eingesetzt wird (getrennte Wicklungen vorausgesetzt, Guanella).
richi44
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 23. Okt 2003, 11:43
p.s.: im netz gefunden: "Ferrite erzeugen wegen ihrer hohen magnetischen Leitfähigkeit eine entsprechend vergleichbare Wirkung in dem betreffenden Kabelabschnitt. Koaxiale Kabel haben aufgrund der sehr verschiedenen Geometrie und unterschiedlichen Abstandes von Innen- und Schirmleitung zum Ferrit, keine absolut identische, magnetische Kopplung. Hierdurch wie auch durch ungeeignete Ferrite entstehen oft Klangbeeinträchtigungen des Audiosignals."[/q]

Und gleich noch was. Beim PC findet man Ferritkerne um einzelne Kabel, am Bildschirm beispielsweise. Damit lässt sich die Störstrahlung reduzieren, dass nämlich ein Tuner in der Nähe überhaupt noch spielt. Also durchaus positiv. Dass dieser Ferritring den Klang der Quäkofone im Bildschirm verschlechtert, ist bei der erreichten Qualität eh wurscht.
Und wer steckt seine Kabel schon durch einen Ferritring?
richi44
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 23. Okt 2003, 11:52

Kann mir einer sagen warum man geanu 2 1nF Kndensatoren benutzen soll und niocht zb 2 100nF kondis???????????

Du könntest ohneweiteres 100 nF einsetzen. Aber Du willst ja das Antennensignal (HF ab ca 50 MHz) durchlassen, wozu 100pF schon reichen, 1 nF allemal.
Und Du willst die 50 Hz abtrennen. Je grösser der Kondensator, desto tiefer die Trennfrequenz oder anders gesagt, desto grösser der Fehlerstrom auf dem System und umso grösser der Brumm. Und noch was: Wenn Du ein Elektrogerät (kaffeemühle) mit Kollektormotor und zwingend notwendigem Entstörfilter hast, so sind meist 100nF-Kondensatoren verbaut. Und wenn Du pech hast, ist das Ding noch geladen, wenn Du den Stecker aus der Dose ziehst. Anfassen und die Wirkung spüren.
Und zum Schluss: Wenn man sich so ein Ding bauen will wie auf dem Bastelfoto: Die Kondensatoren müssten eigentlich 400 Volt Wechselspannung vertragen und nicht nur 63VDC, sonst könnte man gefährlich leben...
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 24. Okt 2003, 08:24
Hi,

Die Kondensatoren müssten eigentlich 400 Volt Wechselspannung vertragen und nicht nur 63VDC, sonst könnte man gefährlich leben...

Das ist ein guter Hinweis und ich werde ihn oben aufnehmen.
Musikusss..
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 02. Jan 2004, 16:25
Hi,

heisst das im Umkehrschluß: Wenn ich die Kondensatoren aus einem Elektrogerät (zB. Kaffeemühle) entferne, produziere ich bei weiterem Betrieb desselben Störungen im Netz ohne Ende??? Kann man so den Nachbarn, der laut den Fernseher den ganzen Tag laufen lässt, zurückärgern?

Grüße
richi44
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 02. Jan 2004, 16:46
Jein. Wenn er ein schwaches Antennesignal hat und somit Deine nicht all zu kräftigen Störungen eine Chance haben, dann schon.
Ich habe mal einen Röhrensender mit 100 kHz gebaut, der durch seine Oberwellen von Langwelle bis UKW (hatte keinen mobilen TV, gabs noch nicht) auf etwa 100 m gestört hat. Der Bau eines solchen teils ist nicht verboten, aber dessen Betrieb.
Wenn Du so etwas bauen willst, nimm eine billige Haustürklingel (kannst ja die Glocke abmachen) mit Spule und Unterbrecherkontakt. Ein Pol der Spule an Erde (Wasserleitung), ein Pol mit einem 10m langen Draht (als Antenne) verbinden, den Du im Dachboden auslegst. Das ist von der Post nicht verboten, aber es könnte Dir trotzdem negativ ausgelegt werden. Und Du ärgerst natürlich nicht nur den lauten TV-Nachbarn, sondern alle anderen auch.
Coxsta
Stammgast
#21 erstellt: 02. Jan 2004, 20:20
Manchmal kann man sich nur an den Kopf
fassen, das alles, aber wirklich ALLES
was hier geschrieben wird auf die Goldwaage
gelegt wird!!!!!!!

Was soll das.

Wenn ich meinen PC an meinen Receiver anschliesse
höre ich nur noch brummen,
mit Mantelstromfilter im Signalweg vom
Kabelanschluss zum Receiver nicht mehr. PUNKT

Was sollen dann noch dämliche Diskussionen
über Veränderungen vom Fernsehbild/Ton usw.
Der Nutzenfaktor ist >Faktor 1000000.

Ich als Hifi-Neuling bin dankbar über jedes
Wissen was ich aus diesem Forum erlangen kann.



[Beitrag von Coxsta am 03. Jan 2004, 03:19 bearbeitet]
Musikusss..
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 02. Jan 2004, 22:14
Hallo, richi44!

Danke für den Tip!

Ja, ja ich weiss schon, die meisten hier wollen Ruhe im Karton. Und denken, wenn sie die Anlage tunen bis zum Umfallen, dann reicht`s schon. Aber in meinem Fall würde mir schon ein wenig mehr Ruhe in der Umgebung helfen.

Da nützen aber alle Filter der Welt nichts. Die "Umgebungs-Befriedung" braucht alternative Methoden.

1. sauteuer und nicht immer wirksam: Ich schotte mich mittels Dämmung gegen die Umwelt ab

2. kostet viele Nerven: ich lehre der Umwelt ein gutes Lärm-Management. (und das war jetzt sehr höflich!)

Manche lernen es jedoch nie und sind für keine Vernunft zu haben. Wie in meinem Fall. Zuerst nette Worte, es wäre ja schon etwas laut, und ob das nicht etwas leiser ginge? Kopfhörer, wenn es lauter sein soll und Timer, dass es nicht die halbe Nacht so weiter geht, auch wenn die Zuhörer schon eingeschlafen sind.

Ja, ja, machen wir ( "und leck mich am Arsch"= unausgesprochen!!!!)

Meine Idee ist, wie in Selbstverteidigungssportarten die Energie gegen den Angreifer zu verwenden.

Intensives Rauschen hält ihn wohl von weiteren Blödheiten ab.

Und er ist Telekabelbenutzer wie ich. Somit haben wir die gleiche Basis. Und da muss man doch was machen können!!!

Damit er auch was hat, davon!!!!



richi44
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 03. Jan 2004, 18:12

Manchmal kann man sich nur an den Kopf
fassen, das alles, aber wirklich ALLES
was hier geschrieben wird auf die Goldwaage
gelegt wird!!!!!!!

Was soll das.

Wenn ich meinen PC an meinen Receiver anschliesse
höre ich nur noch brummen,
mit Mantelstromfilter im Signalweg vom
Kabelanschluss zum Receiver nicht mehr. PUNKT

Was sollen dann noch dämliche Diskussionen
über Veränderungen vom Fernsehbild/Ton usw.
Der Nutzenfaktor ist >Faktor 1000000.

Ich als Hifi-Neuling bin dankbar über jedes
Wissen was ich aus diesem Forum erlangen kann.

:prost


Kannst Du mir erklären, was Du damit meinst? Was wurde auf den Kopf gestellt, oder geht es um Musikusss? Sicher, seine Angelegenheit gehört nicht unbedingt hierher, aber für Rechtsberatung und lästige Nachbarn haben wir keine eigene Abteilung.
Und wenn versucht wird, alles so zu erklären, dass keine Fehler verbreitet werden, ist das sicher im Sinn der Nutzer.
Gruss
Richi
richi44
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 03. Jan 2004, 18:20

Hallo, richi44!

Danke für den Tip!

Ja, ja ich weiss schon, die meisten hier wollen Ruhe im Karton. Und denken, wenn sie die Anlage tunen bis zum Umfallen, dann reicht`s schon. Aber in meinem Fall würde mir schon ein wenig mehr Ruhe in der Umgebung helfen.

Da nützen aber alle Filter der Welt nichts. Die "Umgebungs-Befriedung" braucht alternative Methoden.

1. sauteuer und nicht immer wirksam: Ich schotte mich mittels Dämmung gegen die Umwelt ab

2. kostet viele Nerven: ich lehre der Umwelt ein gutes Lärm-Management. (und das war jetzt sehr höflich!)

Manche lernen es jedoch nie und sind für keine Vernunft zu haben. Wie in meinem Fall. Zuerst nette Worte, es wäre ja schon etwas laut, und ob das nicht etwas leiser ginge? Kopfhörer, wenn es lauter sein soll und Timer, dass es nicht die halbe Nacht so weiter geht, auch wenn die Zuhörer schon eingeschlafen sind.

Ja, ja, machen wir ( "und leck mich am Arsch"= unausgesprochen!!!!)

Meine Idee ist, wie in Selbstverteidigungssportarten die Energie gegen den Angreifer zu verwenden.

Intensives Rauschen hält ihn wohl von weiteren Blödheiten ab.

Und er ist Telekabelbenutzer wie ich. Somit haben wir die gleiche Basis. Und da muss man doch was machen können!!!

Damit er auch was hat, davon!!!!



:KR


Leider ist meine Weisheit insoweit am Ende, als mir nichts einfällt, was spezifisch auf Deinen Nachbarn wirkt, ohne andere Hausbewohner zu stören. Gut, es gibt da die kleinen Nagerfische für die Badewanne oder Krokodile oder...
Aber dafür sind wir im falschen Forum. Für Tiere (selbst Flöhe) sind wir nicht zuständig.
Und eben, es ist nicht einfach, den Nachbarn entsprechend zurückzunerven, ohne mit den weiteren Hausbewohnern oder dem Gesetz in Konflikt zu kommen...
besi
Gesperrt
#25 erstellt: 03. Jan 2004, 23:14
Ein Mantelstomfilter ist nichts anders als ein Magnet das
kleine Teilchen sortiert und beruhigt!

Dadurch ist der lästige brumm weg, der durch eine Masseschleife verursacht wird!

Diese Masseschleife kommt meistens durch schlechte Erdung im Kabel oder Antennennetz zustande!!

Ich hoffe dir hiermit gedient zu haben

Schöne Grüße
Coxsta
Stammgast
#26 erstellt: 04. Jan 2004, 01:15

Kannst Du mir erklären, was Du damit meinst? Was wurde auf den Kopf gestellt, oder geht es um Musikusss? Sicher, seine Angelegenheit gehört nicht unbedingt hierher, aber für Rechtsberatung und lästige Nachbarn haben wir keine eigene Abteilung.
Und wenn versucht wird, alles so zu erklären, dass keine Fehler verbreitet werden, ist das sicher im Sinn der Nutzer.
Gruss
Richi


UM DIESEN TEXT GING ES RICHI


aber mir als hifi-fan dreht sich der magen um bei dem gedanken so einen filter im system zu haben.

da streiten wir ueber kabel, cd-player klang und netzfilter und dann sowas. dieses teil wird mit sicherheit deutlich messbare veraendernde auswirkungen auf das musiksignal haben. vielleicht sogar im hoerbaren bereich?
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 04. Jan 2004, 13:08
Hi,
auch wenn ich es amüsant finde, wie man sich in die Haare kriegen kann: könnt ihr eure Privat-Diskussion bitte woanders führen. Stellt euch vor, jemand möchte wissen, was ein Mantelstromfilter ist, und liest dann diese eure Texte, der hält es dann womöglich für einen Online-Roman oder sonst was, aber nicht für einen sachlichen Beitrag zur Funktion eines Mantelstromfilters.
besi
Gesperrt
#28 erstellt: 05. Jan 2004, 21:50
oder so!!
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 06. Jan 2004, 13:48
Hi,
noch ein Nachtrag meinerseits: der oben abgebildete Mantelstromfilter, den ich bei mir im Keller habe, funktioniert nicht mehr. Plötzlich (vorgestern) war das Bild auf vielen Kanälen doppelt nebeneinander, und die dBox kriegte gar keinen Kanal mehr rein. Ich habe ihn dann einfach ausgebaut und das Bild ist wieder ok. Vermutlich weil ich jetzt einen anderen Kabel-Verstärker einsetze brauche ich im Moment auch keinen Mantelstromfilter mehr.
Michael_24
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 06. Jan 2004, 19:10
Hallo,

wo kann ich günstig einen Mantelstromfilter bekommen, der auch für digitale SAT Anlagen geeignet ist?

Bis jetzt habe ich immer nur welche für Antennen oder analoge Sat-Anschlüsse gesehen.
Danke.
LH
Neuling
#31 erstellt: 06. Jan 2004, 20:40
Hallo Joe_Brösel,
meine Fragen zu Mantelstromfilter sind:

1. Ich hatte einen normalen 50 Hz Fernseher (TV[1]) mit solchen Verbindungen über Antennekabel:

Kabelfernsehensteckdose
||
Antennekabel 75 Ohm
||
Videorecorder = Scart-Kabel = DVD
||
Antennekabel 75 Ohm
||
Signalverteiler == Antennekabel 75 Ohm == TV(2)
||
Antennekabel 75 Ohm
||
TV(1)

Klang und Bild bei TV(1) war ohne Probleme.
Jetzt habe ich den alten Fernseher (TV[1]) umgetauscht für einen 100 Hz Fernseher.
Der Klang ist absolut in Ordnung, ohne Brummen, aber das Bild hat manchmal kleine Störungen in einigen Kontrastlinien. Z.B. es gibt vertikale rot-weiß Linie und auf der Linie passieren zufällig kleine 1-2 cm horizontale weiße Streifen die vermischen sich in den roten Bereich.
Kann dieses Problem ein Mantelstromfilter auf dem Antennenkabel lösen, oder ein Mantelstromfilter löst nur Probleme mit dem Klang?

2. Wenn ein Mantelstromfilter notwendig ist, dann muss ich solches Filter 3-Mal einbauen?
1-sten: vor den Eingang in den Videorecorder
2-ten: vor den Eingang in den Fernseher TV(1)
3-ten: vor den Eingang in den Fernseher TV(2)

3. Es ist möglich Antennekabeln mit eingebautem Mantelstromfilter kaufen, wie z.B.
http://www.reichelt.de/?ARTIKEL=BAK%202;PROVID=1024
Ist solche Kabel genügend? Ist in dem Kabel gleiche Lösung wie deine mit 2 Kondensatoren eingebaut, oder ist es etwas anders (besseres/schlechteres als deine Kondensatoren)?
Ist besser (und wenn ja, dann wie viel besser) diese Lösung:
http://www.reichelt.de/?ARTIKEL=MS-FILTER;PROVID=0
Was ist Unterschied zwischen Beiden Mantelstromfiltern?

Bitte Antwort, danke Voraus.
L.H.
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 06. Jan 2004, 21:25
Hi,
Michael_24: Mantelstromfilter für digitale Sat-Anlagen sind mir auch nicht bekannt. Überall steht dabei: nicht für digitale Anlagen.

LH:
Wenn alle deine Geräte beieinander stehen, dann genügt ein Mantelstromfilter direkt nach der 1. Kabelfernsehensteckdose. Wenn die Geräte in verschiedenen Räumen stehen, und du hast keine Brumm-Probleme, dann würde ich auch nichts dazwischenschalten, ansonsten genau ein MSF direkt nach der Antennensteckdose (bei Radio-Anschluß dann evtl. für den Radio auch nochmal eines)

Zu den Bildstörungen: Das hatte ich auch mal, daß ich Bildstörungen hatte, die mit einem Mantelstromfilter weg waren. Das Bild ist ja mit der Trägerfrequenz amplitudenmoduliert, und ein ganz starker Brumm könnte das Signal in irgendeinen Eingangsverstärker zum Übersteuern bringen, das muß man einfach ausprobieren.

Antennenkabel mit eingebauten Mantelstromfiltern: Diese Kabel haben vermutlich eine kleine Ferrit-Spule für die Masse und einen Kondensator für die Signalleitung. Der Kondensator ist so klein, daß er für die 50 Hz praktisch einen sehr hohen Widerstand hat, und für die Fernsehfrequenzen von 47 MHz aufwärts quasi ein Kurzschluss ist. Deshalb ist das eine einfache und praktische Lösung. Beim Ferritkern ist es anders. Statt die Masse auch über einen Kondensator zu entkoppeln, möchte man für Gleichspannung eine durchgehende Verbindung, und nur für die 50 Hz eine Entkopplung. Bei einem Kabelanschluß ist eine Gleichspannungsverbindung jedoch nicht notwendig, deshalb kann man hier auch einen Kondensator nehmen. Wenn man eine Antenne mit eingebautem Verstärker anschließt, und die Gleichspannungsversorgung des Verstärkers geht über das Antennenkabel, dann könnte man so eine reine Kondensatorlösung nicht verwenden, dazu braucht man die Lösung mit der Ferritspule. Ich bevorzuge jedoch die Kondensatorlösung: sehr gute Entkopplung der 50 Hz, und nahezu keine Dämpfung im HF-Bereich.

Bei dem Teil von Reichelt steht klar dabei: galvanisch getrennt: das kann eigentlich nur per Kondensator gehen, weil mit einer Ferritspule wäre es eben nicht galvanisch getrennt. Ich werde mir so ein Teil mal bestellen und prüfen.

Nachtrag zu den Bildstörungen: evtl. ist der neue Fernseher so, daß man diese Störungen besser sieht, und sie vorher aber auch schon da waren?


[Beitrag von Joe_Brösel am 06. Jan 2004, 21:26 bearbeitet]
besi
Gesperrt
#33 erstellt: 07. Jan 2004, 22:34
Bei Soundreference Rheinsteinstraße 1

089/ 7193766
Musikusss..
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 10. Jan 2004, 20:56
Hallo,

also ich hab`mir mal so ein Kabel (Mantelstromfilter) nach den Angaben gebaut. Ich bin leider kein Auskenner. Aber löten, das kann ich. Ich habe ein Antennenkabel zerschnitten und 2 WIMA Kondensatoren (steht so drauf: WIMA FKP1, 1000, 2000-, 700~, 5%) eingelötet. Also mein Sony 100Hz hat jetzt Wellengang. Fein, aber doch. War vorher nicht. Also, wieder raus damit.

Meine Probleme mit leichter Schattenbildung an allen bewegten Objekten im Bild und einem unregelmäßigen vertikalen hellen Schatten in der Mitte des Bildes, meistens bei Cinemascope, also schwarzen Balken, zu sehen, sind damit nicht gelöst.

Aber als Laie muss ich da passen. Nix ausskennen da.

???

Grüße
besi
Gesperrt
#35 erstellt: 10. Jan 2004, 22:21
Also ich hab einen Matelstomfilter damit ist dein Problem gelöst!!!
AlexGP
Schaut ab und zu mal vorbei
#36 erstellt: 16. Mrz 2004, 22:56
Hat das Kabel mit Mantelstromfilter (http://www.reichelt.de/?ARTIKEL=BAK%202;PROVID=1024) nun mal einer getestet?

Bin gerade am überlegen ob ich mir das Kabel so kaufen soll oder selber bauen. Hab nur auf der Seite von Reichelt oder Conrad noch keinen 1nF Kondensator mit 400V~ gefunden.
Kann mir da mal vielleicht einer ne Tipp geben?

Danke
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 17. Mrz 2004, 11:12
Hi,
dieses Kabel (ohne galvanische Trennung) habe ich nicht getestet. Ein anderes von reichtelt mit galvanischer Trennung habe ich jetzt im Einsatz, nachdem sich mein oben abgebildeter Mantelstromfilter verabschiedet hat.
1 nF-Kondensator mit 400 V: conrad Bestellnummer 451800 ist ein Keramik-Scheibenkondensator mit 1 NF für 500V (kostet 16 Cent)
AlexGP
Schaut ab und zu mal vorbei
#38 erstellt: 17. Mrz 2004, 19:23
Danke schön.

Gibt's irgend nen bestimmten Grund warum du jetzt den hast und nicht mehr den selbst gebauten? Ist das besser?
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 17. Mrz 2004, 20:40
Hi,
Grund: den selbstgebauten habe ich einem Forums-Mitglied geschenkt. Da hatte ich ja noch meinen im Keller, der funktioniert hat. Irgendwann ging er nicht mehr, und da habe ich ihn weggeworfen. Es gab einen Wackelkontakt im Kabel, und die Kabel waren so gut gecrimpt, daß ein Zerlegen nicht möglich war. Da habe ich dann das Reichelt-Teil genommen.
flxx
Stammgast
#40 erstellt: 18. Mrz 2004, 19:16
Hallo,

Ich habe auch vor, mir einen solchen Mantelstromfilter selbst zu bauen. Das passende Kabel habe ich noch, Ich habe hier auch noch ein paar Kondensatoren liegen, mit 1µF.
Kann ich diese auch benutzen? Und woran erkenne ich ob sie 400V vertragen? . Und noch eine Frage: entsteht in so einem Kabel überhaupt eine Spannung von 400V ?

Vielen Dank
Alex8529
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 18. Mrz 2004, 19:22

Hallo,

Ich habe auch vor, mir einen solchen Mantelstromfilter selbst zu bauen. Das passende Kabel habe ich noch, Ich habe hier auch noch ein paar Kondensatoren liegen, mit 1µF.
Kann ich diese auch benutzen? Und woran erkenne ich ob sie 400V vertragen? . Und noch eine Frage: entsteht in so einem Kabel überhaupt eine Spannung von 400V ?

Vielen Dank



wenn Du diese Fragen NICHT selbst beantworten kannst,
solltest Du von allem über 24 V die Finger lassen,
wenn Du noch lange leben willst !!!!


Frank
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 18. Mrz 2004, 20:44
Hi,
im Prinzip hat Alex8529 Recht. Es darf z.B. kein Elko sein, auch kein Tantal-Kondensator. Nur bestimmte Typen sind geeignet. Ein 1 µF Kondensator hat bezogen auf 75 Ohm eine Grenzfreqzenz von 2500 Hz, und das ist schon ein bißchen niedrig. Bei 1 nF wäre es 2,5 MHz. Die Fernsehsignale fangen bei 47 MHz an. Der Sinn des Kondensators ist es, die tiefen Frequenzen (speziell 50 Hz) nicht durchzulassen, und mit einem kleineren Kondensator ist man auf der sicheren Seite.
DerOlli
Inventar
#43 erstellt: 21. Mrz 2004, 22:38
Hi Joe,

ich habe da mal eine leicht am Thema vorbeigehende
Frage, aber evtl. kannst du mir doch helfen.
Und zwar, wenn ich meinen PC-Monitor anschalte,
verschlechtert sich das TV Bild bei mir unten (Keller),
oben im Wohnzimmer meiner Eltern wird es noch schlechter
als bei mir und oben bei meiner Schwester sieht man
schon fast gar nix mehr. Das allerdings nur, wenn der
Monitor an ist. Sobald er aus ist, verschwinden die
Bildstörungen. Man könnte quasi durch dauerndes An und
Aus schalten des Monitors ein richtiges Schauspiel
auf den TV-Geräten erzeugen!

Auch wenn der Monitor aus ist, besteht ein schlechtes
Bild, aber da hat mir der Thread schon sehr weitergeholfen.
Ich sollte wohl mal wieder den Endwiderstand oben
bei meiner Schwester einbauen, die Kabel neu
richten (sind selbstgemachte Kabel & Stecker, sowie einen
Mantelstromfilter kaufen.

Glaubst du das hilft mir weiter? Und wegen dem Monitor,
da bin ich mal auf deine Antwort gespannt.
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 22. Mrz 2004, 09:39
Hi,
beim Einschalten wird die Bildröhre entmagnetisiert, das dauert aber nur 2-4 Sekunden. Dabei wird ein anfangs starkes und dann immer schwächeres Magnetfeld erzeugt, rund um die Röhre. Das Bild wackelt dann meistens hin und her, und stabilisiert sich dann. Weil man in dieser Phase der Bildschirm noch dunkel ist, sieht man das meistens nicht.

Aber das ist ja nicht genau dein Problem, wenn ich dich richtig verstehe, weil bei dir das Bild ja dauernd schlechter wird.
Weil es im Haus von unten nach oben schlechter wird, vermute ich mal, du hast Kabelanschluß im Keller. Da gibt es im Prinzip zwei Einflußgrößen: die Spannung im Kabel ist zu niedrig, und die Kabel sind nicht ausreichend abgeschirmt. Für die zu niedrige Spannung gibt es Verstärker, ich habe z.B. einen mit 26 dB Verstärkung gebraucht, als ich den Anschluß im Dach nachgerüstet habe (vorher hatte ich einen mit 20 dB, und bei mir gehts auch im Keller los). Für die schlecht abgeschirmten Kabel gibts nur eins: austauschen.
Gegenfrage: hat der Monitor irgendeinen Aufkleber mit TCO99, oder ist es ein älteres Modell?
Daß ein Monitor so viel Störstrahlung haben könnte, hätte ich nicht gedacht, weil das wird wohl der Grund sein. Seine Störstrahlung überlagert sich mit dem Kabel-Signal.
DerOlli
Inventar
#45 erstellt: 22. Mrz 2004, 20:21
Hi Joe,

danke für die Antwort!
Bei uns ist es so wie du gesagt hast, der Kabelanschluss
geht im Keller los und wird über die TV-Dosen nach oben
geleitet. Ich werde wohl alles Dosen nochmal überprüfen
bzgl. des Anschlusses und wie schon geschrieben oben
einen Endwiderstand einsetzen? Bekomme ich den irgendwo
her oder muss ich mir einfach eine Enddose kaufen?
Wie meinst du das, dass die Kabel nicht richtig abgeschirmt
sind? Was muss ich da beachten? Und was genau ist dieser
Verstärker, was kostet er und wie bringe ich ihn an?
Bzgl. Kabel, die in der Wand auszutauschen dürfte etwas schwer sein. Oder meinst du die Antennenkabel zu den Endgeräten? Vielleicht sollte ich mir da mal fertige
Kabel zulegen. Tun es diese? Oder muss ich auf etwas
speziell achten?
Inwieweit bringt mir ein Mantelstromfilter etwas bei dieser
Geschichte?
Mir ist mal aufgefallen, dass bei den TV-Dosen nur der blanke Draht vom Kabel angeschlossen werden darf. Sobald eines der Kupferdrähte im Mantel des Kabel auch nur Kontakt bekommt, wird das Bild radikal schlechter. Woran liegt das?
Was sind das für Drähte? Verhindert soetwas der Mantelstromfilter?

Fragen über Fragen...

Zum Monitor, dass ist ein ganz normaler 17" Monítor von CTX
mit einem TCO 99 Aufkleber drauf.
Ich hatte vorher einen Monitor mit TCO 92. Da klappte alles wunderbar. Dieser hier verursacht wirklich massive Bildstörungen sobald er an ist. Aber auch wirklich nur dann!
Sprich, wenn er angeschaltet ist, aber die Bildröhre sich nach einigen Minuten ausschaltet, wegen Stromsparen und Standby, dann sind die Störungen weg. Sobald ich die Maus bewege und der Monitor wieder "erleuchtet", treten die Störungen wieder auf. Er kann also an sein, solange er nicht arbeitet und Bilder wiedergibt ist alles in Ordnung, sobald er in Betrieb ist, nicht mehr.
Das vielleicht zur genaueren Beschreibung.
Hat vermutlich dann irgendwas mit der Röhre zu tun, etc.
Oder hat das Einflüsse vom Strom her? Obwohl er an einer ganz anderen Steckdose ist. Allerdings eine Leitung in meinem Zimmer.

Na dann warte ich mal auf die Antwort.
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 22. Mrz 2004, 22:32
Hi,
richtig ist, daß bei den Dosen der innere Draht des Kabels angeschlossen wird, aber über das Festklemmen der Schirmung des Kabels wird die eine absolut notwendige Verbindung der Masse hergestellt. Ohne diese Verbindung hängt die Signalleitung "in der Luft". Ein elektrisches Signal ist ja ein Strom, der in einem Stromkreis fließen muß, d.h. vereinfacht gesagt: über den Innnenleiter hin und über die Abschirmung zurück. Wenn diese Abschirmung nicht verdrahtet ist, dann ist die ganze Empfangs-Situation undefiniert. Kleine Störungen, wie von dir beschriebenen, können große Qualitätsunterschiede hervorrufen.

Endwiderstand: in der letzten Dose. Kann man evtl. auch einzeln kaufen, z.B. in einem Elektronik-Geschäft.

Ein Mantelstromfilter: ohne daß es einen Grund gibt, würde ich keinen einsetzen, aber bei einer Verkabelung über mehrere Stockwerke, und dann noch evtl. mit Verstärker, ist es nie verkehrt, obwohl ein fehlender Mantelstromfilter hier nicht die Ursache des Übels ist.

Die Antennenkabel zu den Endgeräten: die sind meist am problemlosesten.

Als allererstes muß mal ein sicherer Kontakt an den Wanddosen hergestellt werden. Außerdem: was für Dosen sind denn da verbaut? (Korrekt: Stichdose, falsch Durchgangsdose) Bei jeder Dose ist üblicherweise ein Endwiderstand dabei. Schau mal, ob dir jemand in einem Elektrogeschäft zeigen kann, wie an so eine Dose zwei Kabel angeschlossen werden, wie sie abisoliert sein müssen etc.
DerOlli
Inventar
#47 erstellt: 22. Mrz 2004, 23:37
Hi,

das heisst also ich muss die Manteldrähte mit anschliessen?
Wenn ja wie? Komisch ist nur, dass das Bild, sobald diese
auch nur irgendwie mit an den Anschluss geraten, total
schlecht wird. Quasi hab ich ohne diese Drähte ein perfektes Bild. Wie kann das dann angehen? Die Dosen werde ich alle nochmal überprüfen.

Was genau ist denn nun mit dem Verstärker gemeint? Ist der hier sinnvoll, oder eher nicht. Damals war das Bild z.B.
ohne Probleme im ersten Stockwerk. Alles super!

Meine Antennenkabel sind z. Zt. wohl nicht am problemlosesten, da wie ich schon sagte, diese selbst
zusammengebastelt habe. Zumindest bei mir im Raum.
Im Wohnzimmer sind fertig gekaufte.

Wie meinst du das mit den Dosen in der Wand? Kann man da Fehler machen. Ich kenne nur die normalen Dosen wo quasi ein "In" und ein "Out" ist. Und oben bei meiner Schwester habe ich ebenfalls so eine.

Bei uns ist das wie folgt:
Von meinem Raum (Keller) startend

Kabel von unten: "In" von der Dose,
Kabel von oben: "Out" von der Dose,

Im Wohnzimmer:

Kabel von unten (also das was in meinem Raum nach oben g.):
"In" von der Dose,
Kabel von Oben: "Out" von der Dose,

Im ersten Stockwerk:

Kaben von unten: "In" von der Dose,
Kabel von Oben (für Schlafzimmer meiner Eltern):
nicht angeschlossen.

Und die Dose hat keinen Endwiderstand drin.

So, dass war meine kleine Beschreibung.
Vielleicht kannst du mir ja eine deiner bekannten
Zeichnungen hier reinstellen, was das ganze einfach
bildlich Darstellt. Vielleicht auch von einer Dose,
wie genau das angeschlossen werden sollte.
Hab jetzt Jahrelang die Verkabelung hier bei uns zu Hause
vorgenommen. Klappte alles bestens, doch jetzt ist der Wurm
drin wo wir neue Dosen haben. (Übrigens welche aus dem Baumarkt)

Die alten Dosen, von der Post, bzw. vom Elektromeister
waren wesentlich komfortabler. Da ging ein Kabel unten rein und das andere oben wieder "raus". Bei den jetzigen Dosen sind beide Anschlüsse oben. a) es kommt leicht zur verwechslung, b) die Installation in der Wand ist die Hölle wenn beide, nicht gerade leicht biegs. Kabel oben sind.
Desweiteren geht so schnell der Blanke draht kaputt, indem das Kabel einfach am Anschluss, wo die Schraube festgezogen wird, abbricht. *grummel*

Zu meiner Monitorgeschichte kannst du mir leider nichts sagen, oder?

Bis hierhin schonmal vielen Dank, Joe!
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 23. Mrz 2004, 00:04
Hi,
zum Monitor kann ich im Moment nichts sagen.
Ich habe mal ein paar Bilder versucht. Der Einfachheit halber habe ich nur ein Kabel angeschlossen, das was rausgeht.



Ich hoffe du kannst die Art der Abisolierung erkennen. Das Kupfergeflecht liegt am Gehäuse der Dose an. Im untern Bild habe ich dann die Abdeckung drangeschraubt, dann ist das Ganze dann "HF-dicht" verschlossen.




Was meinst du mit: Damals war das Bild z.B. ohne Probleme im ersten Stockwerk. Alles super!

Was hast du denn seitdem verändert?
Einen Verstärker würde ich erst mal nicht besorgen.
Die Antennenkabel zu den Geräten: die von dir mal abziehen und schauen, ob sich woanders was ändert.

Mei sind die Bilder riesig geworden.


[Beitrag von Joe_Brösel am 23. Mrz 2004, 00:06 bearbeitet]
DerOlli
Inventar
#49 erstellt: 23. Mrz 2004, 00:22
Hi,

vielen Dank für die Bilder, Joe!
Dann weiss ich ja wie ich es anzuschliessen habe.
Ich habe das Geflecht nämlich einfach runter
gezogen, so dass es ja keinen Kontakt mit den Kontakten
hat. Auf dem zweiten Bild liegt eine Art Eisenplatte
auf dem Geflecht. Wahrscheinlich zum Kontakt geeignet.
Wo bekomme ich die her? Oder ist die schon bei der Dose,
bzw. dem "Deckel" dabei?

Damals hatten wir wie gesagt anderen Dosen in der
Wand. Die jetzigen vom Baumarkt sind einfach die Hölle.
Wahrscheinlich sind sie zudem, durch die fummelige
Installationsart nicht ganz ordentlich angeschlossen.
Damals war übrigens auch noch der Endwiderstand vorhanden.

An zwei Dosen sind die Metallblätchen unter der Schraube
(Bild 1 z. B. wo der Draht kontaktet) abgegangen, sodass
ich einiges ersetzen musste und ich Dosen ausgetauscht
habe, damit ich keine neuen kaufen musste.
Zudem sind die imo einfach WUCHER!

Ich werd das jetzt demnächst alles mal ausprobieren
und für sichere Kontakte sorgen. Auch wenn das wieder
mit Kosten verbunden sein sollte.

Vielen Dank nochmals für deine Hilfe.
Wegen der Monitorgeschichte, wäre interessant, wenn du
da noch irgendetwas herausfinden würdest.
Ich glaube ich habe zuviel Elektronik in meinem 20m²
Raum. Kann das Angehen? Ich dürfte an die 40 Stecker in meinen Leisten haben...
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 23. Mrz 2004, 00:32
Hi,
das Teil, wo Eing. Ausg. dransteht, diese Blechplatte, die muß dabeisein.

40 Stecker: da kann ich nicht mithalten. Aber du schreibst ja, es liegt nur am Monitor. Der hat viele Signale im MHz-Bereich und stört mehr als wie z.B. eine Glühlampe.

Das hier ist übrigens das Innenleben der Antennensteckdose, drum kann man auch nicht einfach messen, woran es hapert.

DerOlli
Inventar
#51 erstellt: 23. Mrz 2004, 02:37
Hi,

gut, ich schaue bzgl. der Blechplatte mal nach!
Auf die Steckeranzahl bin ich allerdings
überhaupt nicht stolz... eher ist es ziemlich nervig.

Ich halte dich auf dem Laufenden meiner Basteleien.
Hoffentlich habe ich Erfolg.
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