Lebensdauer von DAT

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zlois
Stammgast
#1 erstellt: 25. Okt 2003, 14:58
Ich verwende seit ca. 10 Jahren DAT für die Archivierung von Musik, und ich habe auch nicht vor, auf ein anderes Medium umzusteigen, solange es noch DAT-Bänder zu kaufen gibt.
Meine Frage ist jetzt: Mit welcher Lebensdauer ist bei DAT zu rechnen (bei optimaler lagerung)?
Im Internet habe ich dazu noch keine brauchbare Antwort gefunden, ich habe gelesen dass es bereits nach 1-2 Jahren zu Fehlern kommt, aber ebenso habe ich auch schon von 50 Jahren und mehr gehört...
Bisher lassen sich alle (auch die ältesten) Bänder absolut einwandfrei abspielen, aber die Frage ist, ob das in 20-30 Jahren auch noch der Fall sein wird...
Der Verschleiß kann eigentlich vernachlässigt werden, da ich die Archivbänder nur für die Archivierung und ev. zur Herstellung von Kopien verwende, sie werden also maximal 1-2 mal pro Jahr gespielt...
cr
Moderator
#2 erstellt: 25. Okt 2003, 19:49
Das hängt von den Produktionschargen ab. Selbst BASF, die früher für gute Studio-Tonbänder bekannt waren, sollen manchmal Chargen gehabt haben, wo die Bänder nach einigen Jahren unbrauchbar waren (habe ich von wem im Rundfunk gehört).
Wenn alles ok ist, kann das Band aber durchaus einige Jahrzehnte halten (meine sind 10 Jahre alt und ok).
Sicherer archivieren kannst du aber mit Verbatim CDRWs (>100 Jahre) oder Verbatim SuperAZO-CDRs oder Mitsui-Gold.
nullchecker
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 25. Okt 2003, 19:55
benutze DATs nur im IT-Bereich ...
Daher: einmal beschrieben und richtig gelagert sollten die Baender eigentlich (Ausnahmen gibts eh immer wieder) durchaus etliche Jahre ueberleben.
Aber: Wie siehts mit (nach) dem Abspielen aus ?
Persoenlich taete ich (DAT-Baender wirds IMHO noch lange geben) trotzdem z.B. (wie cr) eher eine CD als "Endspeicher" einsetzen.
NC
der_graue
Stammgast
#4 erstellt: 13. Nov 2003, 02:42
Wenn es nicht zu viele DATs sind, würde ich mir eine Speicherung auf CD auch überlegen. Wenn ein Magnetband den Geist aufgibt, dann meistens gründlich.
Da die meisten CD-Recorder und mittlerweile sogar viele Computersoundkarten sehr gut aufzeichnen, sollte man sich einen Umstieg von DAT auf ein leichter zu handhabendes Medium überlegen.
Die Kassetten sind ja auch nicht wirklich preiswert. Bei korrekter Lagerung haben CD-Rs eine bessere Chance, lange zu halten. Keine Mechanik, kein Magnetband.
Ich trauere auch der alten Zeit hinterher mit DAT und Analogkassetten...

Viele Grüsse
Stephan
cr
Moderator
#5 erstellt: 13. Nov 2003, 02:50
Um das effizient durchzuführen, braucht man uU einen Startmarkenkonvertierer (nur wenige DATs geben meines Wissens audiorekordertaugliche Startmarken aus). Und über die Soundkarte ist es auch eine ziemliche Arbeit. Dabei kommt ja auch nur eine Wurst anstatt einzelne Dateien raus.
der_graue
Stammgast
#6 erstellt: 13. Nov 2003, 03:02
Das stimmt, habe ich nicht bedacht. Also dann doch hoffen, dass die Bänder halten.
Ich "durfte" in letzter Zeit einen Haufen Hörspielkassetten auf CD überspielen. Meine Freundin hat ein Faible für Hörspiele aus ihrer Kindheit und hatte nun berechtigte Verlustängste, da gerade die Kaufkassetten nicht immer die Besten waren. Da durfte ich mein "Schätzchen", ein Kenwood KX9050S reaktivieren und die ganzen Kassetten in den Computer überspielen.
Dann noch mehrere Tracks daraus machen und alle überspielen. Da waren mehrere Abende gefüllt.
Hat aber irgendwie trotzdem Spaß gemacht.
Früher wären mir die Hörspielkassetten niemals in das Kenwood-Deck gekommen, die Zeiten ändern sich...

Viele Grüsse
Stpehan
cr
Moderator
#7 erstellt: 13. Nov 2003, 03:14
Einige Profi-DATs geben schon die richtigen Startmarken aus (der von mir gemeinte Konvertierer ist im Handel nicht mehr erhältlich, vielleicht kanns der Behringer-Audioformate-Wandler auch?). Wenn man das alles hat, geht es automatisch.


[Beitrag von cr am 13. Nov 2003, 12:18 bearbeitet]
snark
Inventar
#8 erstellt: 13. Nov 2003, 19:59

Früher wären mir die Hörspielkassetten niemals in das Kenwood-Deck gekommen


Und mit Kids "lernt" man dann auch noch, die Hörspiele 10 mal hintereinander auszuhalten
der_graue
Stammgast
#9 erstellt: 13. Nov 2003, 23:43
Kann ich mir vorstellen, mir ging es auch immer hauptsächlich um die Qualität der Kassetten. Ich hatte einmal Bandsalat, weil ein Besucher in einem unbemerkten Augenblick eine Uraltkassette in das Kenwood-Deck gesteckt hatte und diese sich dann zerlegte. Mit einer Motorklappe ist es wirklich toll, einen Bandsalat zu beseitigen.
Daher Skepsis, grosse Skepsis.

Viele Grüsse
Stephan
JS_is_Mono
Neuling
#10 erstellt: 18. Jan 2004, 06:36
Ich habe einen ca. 8 Jahre alten Sony DTC-690 (damals der billigste) und demnach viele ähnlich alte Bänder. Selbst die schlechten "Audio-DATs" lassen sich noch problemlos abspielen. Nach einigen Monaten und einigem verschwendeten Geld für die sogenannten Audio-DATs fiel mir dann endlich auf, daß die 90m DDS1 Computerbänder nicht nur technisch gesehen identisch, sondern auch meist von viel höherer Qualität sind - weniger Probleme beim Austausch von Bändern mit Besitzern anderer Rekorder und keine Bandrisse, die sowohl mir als auch anderen schon mit 1-2 Bändern passiert waren. Und das trotz der höheren Länge, 90 Meter entsprechen 180 Minuten anstatt der normalen 120. Ach ja, der Preis lag mit zunächst 9, später 6 DM bei einem Drittel bis der Hälfte der 120 Minuten Audiobänder! Für mich sind diese ausgewiesenen "Audio DATs" eine der frechsten Abzockaktionen im Bereich der Unterhaltungselektronik.
Jedenfalls kann man wegen der technischen Gleichheit die Ergebnisse bezüglich der Datensicherheit von DDS1-Bändern übernehmen. Diese gehen soweit ich mich erinnere von 5-10 Jahren aus, wobei es allerdings auch um bitgenaue Reproduktion geht, die bei einem Audiogerät ja nicht nötig ist. Ich kenne jemanden mit Bändern aus der Anfangszeit von DAT, dieser hat scheinbar auch noch keine Probleme gehabt.
Dennoch kommt es sehr auf die Lagerung und einige zufällige Faktoren wie die Qualität der Bänder an. Meiner Erfahrung nach, die bis zu den 5.25"-Disketten zu Zeiten der 8-Bit-Homecomputer reicht, geht ein qualitativ gutes magnetisches Medium fast nie kaputt - meine Amiga-Disketten sind, soweit festgestellt, alle noch lesbar, ein Stapel schlechter Verbatim-Disks war dagegen damals innerhalb eines Jahres hinüber.
Trotzdem ist die Aufzeichnungstechnik heikel genug, daß ich DATs auf jeden Fall über Digital Out umkopieren würde. Alleine der Fall, daß das Gerät einen Defekt hat, ist bei einem empfindlichen Schrägspurlaufwerk nicht unwahrscheinlich. Und dann - reparieren oder neu kaufen, nur zum Bänder auslesen? Das kann man dann lieber gleich erledigen. Außerdem sind die Bänder unpraktisch im Vergleich zur CD oder gar Archivierung auf dem Rechner (was mit einer mit Digitalausgang gesegneten Soundkarte auch keinen Klangverlust bedeuten muß). Sollten die Startmarken nicht rüberkommen, hilft in vielen Fällen die Leerstellenerkennung.
zlois
Stammgast
#11 erstellt: 21. Jan 2004, 01:58
Hallo!

Tja, aso da bin ich ja erstmals beruhigt.

Das mit dem Umkopieren ist ja so eine Sache... Die Frage ist nämlich: Wohin?
Audio-CD scheidet mal ganz aus, da ich meine DATs überwiegend mit 48k bzw. 96k aufgenommen habe, und ich die Aufnahmen keinesfalls auf 44.1k konvertieren werde.

Dann gäbe es noch die Möglichkeit, alles auf eine Festplatte zu speichern, aber da wir ja hier von Langzeitarchivierung reden, lasse ich das jetzt einmal weg...

Auf eine CD-R oder DVD-R die Dateien als Wave oder eventuell mit FLAC komprimiert hab ich mir auch schon überlegt, aber bei den CDs passt ja nicht wirklich viel drauf (mit 96k/24 bit vielleicht eine halbe Stunde), und bei den DVD-R's wagt sich noch niemand etwas verlässliches über deren Haltbarkeit zu sagen; Außerdem könnte ich diese Aufnahmen dann nur auf dem PC abspielen (wobei ich das noch verschmerzen könnte...)

Und sonst... hmm...

Die Gefahr, dass ich die Aufnahmen eines Tages nicht mehr abspielen kann, besteht wohl kaum, da ich 4 DAT-Recorder besitze (2 Stationäre und 2 Portables), und sollte mal eines davon kaputtgehen, wird es ohnehin umgehend ersetzt...
Und dass DAT unpraktisch ist (ich nehme an, du beziehst das auf die Zugriffszeit beim direkten Anspringen einzelner Titel) stört mich eigentlich nicht, bzw. nehme ich das für all die Vorteile, die das System ansonsten bietet, gerne in Kauf...

mfg

zlois
cr
Moderator
#12 erstellt: 21. Jan 2004, 02:00
Auf DVD-Video kannst du es verlustfrei kopieren. Ist wohl das einfachste.
DVD-A wäre die nächste Möglichkeit, die allerdings etwas aufwendiger ist, aber inzwischen auch nicht mehr so schlimm.
Zidane
Inventar
#13 erstellt: 29. Jan 2004, 18:47
Hi..

bei mir genauso habe mir eigens mal einen Sony DTC 57 ES gebraucht gekauft, das läuft obwohl es sehr alt ist immer noch ohne Probleme und damit meine Tapes aufgenommen, da ein anderes Aufnahmemedium nicht als gut genug erschienen.

Habe zur Aufnahme Sony 90Meter Bänder verwendet.

Und 1 Fuji Audio-DAT mit 60Min, allerdings scheint das Band von minder Quali zu sein, da auf dem DAT Kopf leichter Abrieb vom Band nach std langem abspielen vorhanden war, bei den DDS-1 Bändern war das bisher nicht der Fall.

Allerdings habe ich nur das 1 DAT ist halt ne Frage wie lange es noch hält, selber habe ich es 2 Jahre, habe es aber auch häufig als A/D D/A Wandler benutzt.

Falls der kaputt geht holes ich mir nen neues *g*

Die einzige Sorge die ich habe ist, das der Kopf hin sein könnte ohne es zu wissen, da er kaputt sein könnte, um man erst merkt wenn man seine bespielten DATs in ein anderes DAT
einlegt und dann Probleme mein abspielen geben könnte, habe leider kein 2 DAT um zu testen, das ist noch meine Sorge wenngleich der Rest tadelos funtz.

@zlois,

Zufällig ein Pioneer PD-05 dabei *g* welches sollte sonst 96 khz aufnehmen können.
cr
Moderator
#14 erstellt: 29. Jan 2004, 19:13
Das Sony 57 habe ich auch seit 1992, aber seit nunmehr 7 Jahren kaum mehr in Verwendung.
Sehe seit es CDRs gibt nicht mehr viel Sinn drin, auch weil so unkomfortabel.
Zidane
Inventar
#15 erstellt: 29. Jan 2004, 22:19
Hi..

würdest du es verkaufen, und wenn ja für wieviel falls der Zutand noch gut sein sollte. Habe es zudem als Ersatz für ein Analoges Tape Deck verwendet, als Wandler fand ich den jedenfalls nicht schlecht.


[Beitrag von Zidane am 29. Jan 2004, 22:21 bearbeitet]
zlois
Stammgast
#16 erstellt: 31. Jan 2004, 02:09
@Zidane:
Wenn du deine alten Aufnahmen abspielen kannst, dürfte der Kopf i.O. sein (außer er war schon dejustiert als du ihn gekauft hast); und Ja, einer meiner Geräte ist ein D-05... Ist das eigentlich der einzige der 96k aufnehmen kann?
cr
Moderator
#17 erstellt: 31. Jan 2004, 05:36
@Zidane: Falls du mich meinst:
Da man keine vernünftigen Preise erzielt, habe ich nicht mehr über Verkauf nachgedacht. Ich verwende das Gerät fallweise als Kopfhörer-Verstärker und manchmal sein sein sehr präzises Levelmeter.
Defekt ist nur das Startmarkenverschieben nach vorne (nach hinten, was wichtiger ist, geht). Beim Nach-vorne-Verschieben muß ja der hintere Teil weggelöscht werden und das geht nicht mehr. Hier muß man die Marke manuell löschen und neu setzen.
Zidane
Inventar
#18 erstellt: 31. Jan 2004, 18:09

@Zidane:
Wenn du deine alten Aufnahmen abspielen kannst, dürfte der Kopf i.O. sein (außer er war schon dejustiert als du ihn gekauft hast); und Ja, einer meiner Geräte ist ein D-05... Ist das eigentlich der einzige der 96k aufnehmen kann?


Hi glaub nur noch das PD-07 ist das größere Modell von Pioneer und den Onkyo DT-2710 DAT-Recorder. Andere Tape Decks sind mir nicht bekannt, nichtmal die Studio-Geräte von Sony.

Ich habe vor 2 Jahren damit aufnahmen gemacht mit eben diesem Deck, und die laufen jetzt auch noch, aber mal sehen vielleicht finde ich eine Gelegeheit die Teil mal in ein DTC-ZE700 oder ZA-5ES von Sony oder ähnlichem zu testen.

Bisher läuft meines auch noch, habe vor kurzem die Batterie tauschen lassen, da die alte zwar noch ging aber schon auslief. Sony war wohl der Meinung die Geräte würden solange wohl nicht halten *g*

habe bei E-Bay im April 2002 -> 250 Euro für bezahlt sind aber übliche Preise für die Geräte der ES-Klasse. Wobei der billig Schrott aller dtc 670 u.s.w teilw auch noch für viel Geld weggeht.

Son Pionner Teil hätte ich auch gerne da man mit den hohen Samplerraten sicher was mit machen kann.

Andere brauchbare gleichwertige verarbeitete ältere Geräte währen noch das DTC 55ES, DTC 77ES ( was ich auch haben wollte) oder das größte gebaute DAT währe noch das DTC 2000 ES !

Wird bei weit über 1000 Euro gehandelt ( momentan ist einer für Sofotkauf bei E-Bay für fast 900 Euro drin wenn im sehr guten Zustand verkauft wird. Selbst das neuste von Sony DTC ZA 5 ES soll nicht so hochwertig sein.


[Beitrag von Zidane am 31. Jan 2004, 18:34 bearbeitet]
Kai_Uwe_Jensen
Neuling
#19 erstellt: 06. Nov 2004, 21:41
Hallo Leute, ich habe gerade im Internet nach der der Lebenserwartung von DAT Kassetten gesucht und bin auf dieses Forum gestossen (wenn auch ein bischen spät)
Ich habe meine DAT Kassetten alle mit einem Streamer auf den Rechner überspielt:

Streamer: Sony SDT-9000
Firmware: Spezielle Musik Firmware (könnt Ihr von mir haben)
Programm: DAT2Wav

Das Programm ist ein Kommandozeilen Programm das es dem Benutzer ermöglicht DAT digital auszulesen und im WAV Format auf Festplatte zu speichern.

Dann bearbeite und brennen - fertig ist die Sicherungskopie. Vorteil: Kein Qualitätsverlust da keine Wandlung stattfindet.
HiFi_Addicted
Inventar
#20 erstellt: 06. Nov 2004, 22:22
Qualitätsverlust gibts auch keine wenn man über den S/PDIF in den PC geht. zB bei der Audigy 2 im AudioHQ die Bitgenaue Aufnahme aktivieren und rein in den Rechner. Die karte kostet so um die 80€ un dhat einen Internen SP/DIF den man mit einem Adapterkabel von Chinch auf Resettasteranschluss verwenden kann. mit der Polung ist so ne Sache wenns nicht klappt einfach umdrehen.

MfG Christoph
fjmi
Inventar
#21 erstellt: 25. Feb 2005, 18:04
auch wenn das thema etwas älter ist, unsere ältesten (damals war ich 5-6 jahre alt ) DAT's sind noch einwandfrei und das obowhl es minderwertige DAT's sind.

kaufe nur nur noch DDS-kassetten und ich sehe in der längeren zugriffszeit keinen wirklichen nachteil.

allein die wechselzeit bei cd's ist höher. bei aufnahmen aus dem radio tut's SP auch -> 6-10 stunden spielzeit !!!

-> die DDS2 sind meiner meinung der optimal kompromiss aus bandlänge und kosten.
und so teuer sind die nicht, besonders bei ebäää gibts OVP (!)DDS2 unter 50cent pro stück, dafür bekomme ich 2 billige cd's auf die dann 160min passen.


[Beitrag von fjmi am 25. Feb 2005, 18:05 bearbeitet]
medizinmann70
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 11. Mrz 2005, 14:47
Ich bin grade dabei ca. 70 DATs über eine digitale Soundkarte vom Tascam DA-30 1:1 in den PC zu transferieren. Aufnahme mit Wavelab. Archivieren werde ich die Sachen auf DVD-R (es handelt sich um Studio-Masterbänder).

Die DATS sind aus dem Zeitraum von 1992-2003.

Bei einigen älteren DATs habe ich schon Aussetzer oder Glitches gehabt. Bei manchen DATs hat der Recorder sogar bei solchen Fehlern gestoppt.


Die Fehler traten am häufigsten bei Maxell und Sony Kassetten auf, bei TDK Kassetten gar nicht.


Dabei waren auch 5 Computer-Data-Storage-DATs. Von denen konnten 2 gar nicht mehr gelesen werden (man hört zwar noch Musik, aber die ist fast komplett durchsetzt mit Störgeräuschen) und 3 waren nur leidlich zu gebrauchen.


Fazit: Nach dieser Aktion wird der DAT-Rekorder eingemottet und gemastert wird nur noch im PC.

Anmerkung: Die Fehler traten an den gleichen Stellen auch auf einem anderen DAT-Rekorder auf.

Nachtrag: Ein Sony DAT hat sich nach der Beendigung des Transfers in Bandsalat aufgelöst. Zum Glück erst danach.


[Beitrag von medizinmann70 am 11. Mrz 2005, 16:18 bearbeitet]
robernd
Stammgast
#23 erstellt: 01. Apr 2005, 20:14
Hallo,
ich bin ja entsetzt, dass die meisten von euch DAT als schrottreife Technik ansehen. Für mich ist sie so gut wie neu. Gibt es wirklich keinen neuen DAT-Recorder mehr?

In der Familie haben wir drei DAT-Recorder. Der jüngste (Sony DTC ZE700) steht immer neben dem PC und übernimmt bei mir jede Digitalisierung von analogen Platten oder Tonbändern. Und zwar in weit besserer Qualität als Soundkarten.
Der älteste (AIWA XD-S260) steht seit 1991 und im Wohnzimmer. Der ist zum Abspielen und für Radiomitschnitte gut (Astra-Digitalradio). Während seiner Blütezeit musste er stundenlang DMX aufzeichnen (Digital Music Express, erster Pay-Radio-Sender in Europa). Alle Bänder sind noch ok.
Auch ich habe schnell gelernt, dass Coumputer-Bänder billiger sind als Audio-DAT-Bänder. Seit es die Computerbänder gibt, sind Audio-Bänder praktisch unbrauchbar. Da wird wirklich Abfall verkauft

Natürlich denke auch ich darüber nach, meine DAT-Aufzeichnungen anderweitig zu sichern. Dafür bietet sich eigentlich nur WAWE auf DVD an. Zum regelmäßigen Spielen hatte ich mir besseres MP3 auf CD vorgestellt. Allerdings sollte ich vielleicht auch einmal über DVD-A nachdenken.
Dafür ist es aber noch zu früh. Vorher müsste ich noch weit älteres Material retten (zunächst auf DAT). Dazu gehören große Tonbänder und digitale PCM-Aufzeichnungen auf Videokassetten.

Das Problem, alte Aufzeichnungen auf moderne Medien zu übernehmen, werden wir zukünftig noch öfter haben.
pete121
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 05. Apr 2005, 13:01
Moin,
habe noch einen Startmarkenkonverter aus den seligen DAT-Zeiten bei mir herumstehen. Es handelt sich um den "Gemini Standard" der Firma "Hoer an". Es beseitigt nebenbei noch das Problem mit dem SCMS-Kopierschutz.
Wollte eigentlich das Gerät schon längst bei ebay reinstellen, nur war ich mir nicht sicher, ob das zulässig ist, weil es sich ja um einen "Kopierschutzkiller" handelt, der heutzutage nicht mehr verkauft werden darf.
Infos zu dem Gerät gibt es unter http://ami.ga/products/gemini.htm

Wer Interesse an dem knapp 5 Jahre alten Gerätchen (mit Originalrechnung) hat, möge mir bitte mailen. Habe meines DATs vor langer Zeit schon auf CD gebrannt, und nun steht der Gemini bei mir nutzlos herum.

Gruß
pete
Schimmi-Kms
Neuling
#25 erstellt: 25. Apr 2005, 20:51
Hallo,
ich bin zur Zeit dabei meine DAT - Bänder auf CD zu sichern.Natürlich im WAV - Format, komprimiet auf MP3 kann man es ja immer noch. Über Toslink (Lichtleiter) und Soundkarte speichere ich die Lieder auf Festplatte - dann CD nach Wunsch zusammemstellen (Feurio ist zu empfehlen)und brennen. Eine weitere Sicherung (sind die Daten erst mal im Kasten - kein Problem)erstelle ich auf DVD. So archiviert sollte es mindestens 100 Jahre halten. Übrigens - mein älteste DAT Band ist 19 Jahre (Sony 120'ger) und tut's noch. Ich habe drei DAT - Sony 59 ES - Onkyo 901 integra und Pioneer D-05. Die Bänder laufen auf allen drei Maschinen noch super gut.
Gruß Michael
ABF
Neuling
#26 erstellt: 14. Jul 2005, 15:00
Hallo,

DAT-Dateien überspielen, aber bitte nur auf neue DAT-Bänder.Vom Überspielen auf DVD ist auf jeden Fall abzuraten, da DVD's das empfindlichste Medium zur Zeit ist. Auf CD ist noch ratsam, obwohl weitere Jahre erst zeigen werden, wie robust CD's wirklich sind.
DAT-Bänder dagegen ähnlich Magnetbändern sind nach wie vor die robustesten Medien. Nur hohe Luftfeuchtigkeit vertragen sie nicht. Solange die Geräte keinen Bandsalat verursachen, dürften DAT-Bänder mehrere Jahrzehnte halten, ebenso die Daten darauf. Denn anders als bei Magnetbändern, die analog arbeiten, hat die nachlassende Magnetisierung des Bandmaterials auf Digitaldaten sehr wenig Einfluss. Alle paar Jahrzehnte DAT-Dateien überspielen und wieder volle Magnetisierung.

Gruß Andreas
zlois
Stammgast
#27 erstellt: 15. Jul 2005, 00:56

So archiviert sollte es mindestens 100 Jahre halten

Ich würde mich an deiner Stelle nicht darauf verlassen
Von meinen 5 Jahre alten CD-Rohlingen lassen sich nur noch etwa 70% fehlerfrei abspielen, einige gehen garnicht mehr. Und das trotz sorgfältigster Handhabung (keine Kratzer, Fingerabdrücke, Sonnenlicht, etc.) und überwiegend Markenrohlingen (Kodak, Philips, Fuji, Maxell).
Meine 10 jahre alten DATs sind dagegen alle noch einwandfrei.
cr
Moderator
#28 erstellt: 15. Jul 2005, 01:08
Habe ich zwar schon wo anders geschrieben:
Alle meine nun 6 Jahre alten von Tayo Yuden hergestellten CDRs haben nach wie vor ganz exzellente Fehlerraten (wie am ersten Tag). Von den Markenrohlingen enttäuschten bisher die Fuji am meisten.
Und nach wie vor bin ich überzeugt, dass gute CDRWs zum Archivieren besser sind als CDRs.
bermuda
Neuling
#29 erstellt: 06. Okt 2005, 18:25
hallo pete 121,
da ich meine DAT-Bänder auf DVD seit einiger Zeit schon überspielen will, suche ich einen Startmarkenkonverter.

melde ich bitte

bermuda
rock1982
Stammgast
#30 erstellt: 07. Okt 2005, 07:29
Also, ich besitze seit 1992 ein Sony DAT Deck (600er Serie) und ich hatte weder am Rekorder selbst noch mit den Bändern Probleme. Meine ersten Bänder laufen wie am ersten Tag. Mittlerweile benute ich natürlich auch DAT Streamer Bänder.

Trotz CD-Recorder im Rack würde ich auf mein DAT nicht verzichten wollen. Unschlagbar in Spieldauer pro Medium und Tonqualität...

Das DAT nicht mehr in aller Munde ist, stört mich nicht. Ich find's toll und Mainstream muss es ja nicht immer sein....


Gruß
Rock1982
moonray
Schaut ab und zu mal vorbei
#31 erstellt: 11. Jan 2006, 06:51
Hi, möchte mich auchmal dazu auslassen.

Die Datensicherheit von DAT-Kassetten ist sehr hoch, besser als CD-R & Co. Die einzige Alternative sind Original-CDs und für Schallplatten ein Laser Player.
Ich habe mal versucht, eine DAT-Kassette am Anfang von Hand zu löschen, weil durch eine Unachtsamkeit beim Experimentieren der Timecode fehlte, somit immer wieder nicht aufgezeichnet wurde. Ein Dynamomagnet reichte nicht völlig, erst ein kleiner Neodym-Magnet schaffte das!
Stattdessen sollte man immer darauf achten, die Bänder an den Anfang oder das Ende zu spulen, bzw. wo (noch) keine Aufnahmen sind, denn die umgelegten Bandbereiche hinterlassen gerne Aussetzer, weil mit den leicht gedehnten Bandstellen die Köpfe und damit auch die Fehlerkorrektur überfordert sind. Neuaufnahmen weisen diese Aussetzer dann aber nicht mehr auf. Dass man Bandsalat vermeiden muss ist klar, ebenso zerkratzt man ja auch keine CD. Wenn man den DAT alle 5 bis 10 Jahre checken lässt ist das aber fast ausgeschlossen.
Auf meinem D-05 laufen manche DDS-Bänder nicht gut, wahrscheinlich ist das Band einfach zu dünn. (schwaches Signal, fast wie mit Typ IV-Bändern, auch mal getestet, rauschen etwa wie alte CD-R, halten jedoch die Daten dauerhaft >15 Jahre). Wie gesagt, die Fehlerkorrektur von Audio-CDs ist nicht so effektiv und selbst übergroße Daten-CDs (Philips, Sony) können im Lead-Out-Bereich schon mal fehlerhaft werden. Nicht in die Sonne legen hilft da auch nicht viel. Ich hatte mir mal einige eams-CDs auf CD-R überspielt, weil mir 30 DM pro Stück etwas viel waren. Die habe ich nun doch nachgekauft weil die CD-R (Platinum ungelabelt) nach 2 Jahren Liegezeit brutal rauschten. Im Gegensatz blieb meine 10 Jahre alte Kuschelrock-Sammlung auf DAT bisher vom Fehlerteufel verschont. Mein Vater meint, ich würde die Studiotechnik zu Hause nicht wirklich nutzen, aber das wird er nie verstehen. Es ist jedesmal schön, wenn ich mir beim Musikhören sagen kann: nicht am falschen Ende gespart. Es muss ja kein Geld herauskommen, nur Musik.

Gerrit

P.S. dass die Daten auf CD-RW sicherer sind kann ich bestätigen, und das ist ganz klar, weil das kristalline/amorphe Metall nicht mit Licht reagiert wie die Farbstoffe, sondern erst bei 250°C Schaden nimmt. Aber RWs kauft man ja nun wirlich nicht en-gros (sollte man vielleicht).


[Beitrag von moonray am 11. Jan 2006, 07:12 bearbeitet]
cr
Moderator
#32 erstellt: 11. Jan 2006, 11:58
CDRWs en gros kaufen lohnt sich durchaus.
Die Verbatim 1-4x und 4-10x kostet in der Jewelbox unter 1 Euro. Die Datensicherheit kann ich bestätigen. Habe welche 4 Jahre unter Beobachtung, die Fehlerrate rührt sich n ach wie vor bei ALLEN keinen Mucks (absolut stabil).
SchiffKo
Neuling
#33 erstellt: 27. Jan 2006, 20:45
Aloha!

Mir ist beim Surfen gerade dieses Forum aufgefallen; klingt alles wirklich sehr interessant (vor allem für mich als DAT-Freak). Ich hätte da mal kurz die folgende Frage: wie kann ich denn meine DAT-Kassetten möglichst ohne Verluste auf meinen Rechner (einen Apple) überspielen (auch wenn die Pursiten jetzt aufschreien: von mir aus auch als MP3...)? Bin leider technisch interessiert, aber völlig unbegabt, daher wäre es super, wenn die Erklärung "narrensicher" wäre. Ganz herzlichen Dank für die Hilfe!
cr
Moderator
#34 erstellt: 28. Jan 2006, 02:21
Digital über SPDIF und Soundkarte mit SPDIF-Eingang.

Das Problem dabei ist, dass normalerweise eine Riesen-WAV-Datei rauskommt anstatt mehrere einzelne durch die Startmarken definierte wav-Dateien.
Ich weiß nicht, ob es inzwischen eine Softzware-Lösung gibt, die die Startmarken berücksichtigt.
jomai
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 30. Mrz 2013, 18:23
> Digital über SPDIF und Soundkarte mit SPDIF-Eingang.

ich hatte das vor einigen Jahren mal recherchiert und mir extra dafür eine renomierte Soundkarte gekauft, aber bei dieser Methode wird, wie ich herausgefunden habe, in den allermeisten Fällen ein Resampling stattfinden, auch wenn die Frequenzen übereinstimmen und obwohl die Spezifikation der Soundkarten es nicht vermuten laesst.

die einzig sicher verlustfreie Loesung ist das 1:1 Auslesen der audio-DAT-Kassetten mit speziellem DAT-streamer mit spezieller audio-firmware über den SCSI-Bus per und einer auslesesoftware wie z.B. DAT2WAV. (mittlerweile freeware; das dat2wavpatch korrekturprogramm ebenso.)

ich habe mittlerweise schon viele Baender erfolgreich kopiert. das Lesen geschieht mit ca. zweifacher Audio-(standard-play-)Geschwindigkeit. dat2wav erlaubt, dass bei Startmarke jeweils ein neues WAV angelegt wird. es kann alles ausgelesen werden: longplay 22kHz, und standardplay: 44.1, 48 kHz

man gugle: dat2wav sony sdt-9000 audio firmware

man benoetigt einen aelteren PC mit SCSI-controller.

bei fragen bitte mailen.


[Beitrag von jomai am 30. Mrz 2013, 18:26 bearbeitet]
DigiAndi
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 03. Apr 2013, 22:06

jomai (Beitrag #35) schrieb:
aber bei dieser Methode wird, wie ich herausgefunden habe, in den allermeisten Fällen ein Resampling stattfinden, auch wenn die Frequenzen übereinstimmen und obwohl die Spezifikation der Soundkarten es nicht vermuten laesst.

die einzig sicher verlustfreie Loesung ist das 1:1 Auslesen der audio-DAT-Kassetten mit speziellem DAT-streamer mit spezieller audio-firmware über den SCSI-Bus per und einer auslesesoftware wie z.B. DAT2WAV. (mittlerweile freeware; das dat2wavpatch korrekturprogramm ebenso.)


Zu den Startmarkern kann ich leider nichts sagen, aber das müsste mit entsprechender Software auch machbar sein. Zum Audio kann ich aber sagen, dass es bei professionellen Soundkarten (wie z.B. der HDSP 9632 von RME) möglich ist, den Clock einstellen, d.h. Soundkarte synchronisiert sich auf den gewählten Eingang und damit auch auf die entsprechende Abtastrate. Resampling findet keines statt, es gibt keinen Qualitätsverlust.
Bei "normalen" Soundkarte, auch in gehobeneren Preisklassen, darf man aber in der Tat raten, was mit dem Digitalsignal passiert, bevor man es wieder zu hören bekommt bzw. es auf der Festplatte landet.
atheist666
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 26. Jun 2013, 19:56
Ich habe DAT Bänder aus dem Jahr 1992 heute noch problemlos abgespielt. Die halten also doch sehr lange, obwohl nicht speziell gelagert.

Hat man am PC keine Soundkarte mit SPDIF Input, oder kann keine einbauen (z.B. Laptop), besteht noch die Möglichkeit mit einem „Terratec DMX 6Fire USB“ oder ähnlichem Gerät in den PC zu überspielen. Das Gerät wandelt von SPDIF (optisch oder Cinch) in USB und auch umgekehrt. Über USB wird dann am PC aufgenommen.
Programme zum erstellen von WAV Files kann man ja nach eigenem Wunsch verwenden. (Wavelab etc.)

Die Startmarken muss man in diesem Fall händisch setzen. Die Tonpausen sind ja optisch leicht zu erkennen (z.B. Wavelab) und der Aufwand hält sich daher in Grenzen.


Gruß
Walter
Mystique
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 30. Aug 2013, 19:10
Gibt es heute eigentlich noch neue DAT-Bänder zu kaufen irgendwo? Oder ist die Bucht die einzige Quelle?
Passat
Moderator
#39 erstellt: 04. Sep 2013, 17:01
Ja, gibts noch problemlos.
Allerdings nicht mehr als Audioband, sondern nur noch als Streamerband.
Das ist aber kein Beinbruch, eher ein Vorteil, da Streamerbänder eher eine bessere Qualität haben als Audiobänder.
Bei einem Audioband ist ein Dropout nicht tragisch, hört man eben einen kleinen Knackser o.Ä.
Bei einem Streamerband kann das die ganze Datensicherung unbrauchbar machen.

Grüße
Roman
liebrandfantv
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 06. Sep 2013, 17:06
Hallo zusammen,

im Profizubehör (Tonstudiobedarf) bekommt man noch Pro-Dat-Bänder.
Hersteller: Sony, Maxell, HHB?

Ich hatte Probleme mit meinen sony dtc 60-es . Er konnte teilweise die alten Bänder nicht
rauswerfen. (Probleme mit der Ausfädelmechanik).

Mit den Pro-Dats (Sony) habe ich keine Probleme mehr damit.
Die Gehäuse der Pro's sind irgendwie steifer/robuster. Ob das Band dds- Qualität hat, kann ich nicht beurteilen.

Ich nutze meinen Dat hauptsächlich für Radio-Mitschnitte und Mix-cd's bzw. Überspielungen von Vinyl .

Gruss
Thomas
Blasterfanjens39
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 05. Okt 2013, 16:50
ich habe erst vor kurzen das Medium Dat das erste mal gekauft
ich war immer skeptisch und die Preise viel zu hoch auch heute noch
aber durch Glück kaufte ich

zuerst ein Aiwa HD-S1 und 40 Dat Bänder sehr günstig

P9250029

dann ein Sony WMD-D1 Walkman und 20 Dat Bänder
der Player ist leider Schrott schade Kopf Schaden

20131005_115258

aber alle Bänder laufen einwandfrei und die Aufzeichnungen
sind von 1995 und älter

habe auch DVDs diese habe 2008 auf genommen
und jetzt komms,davon laufen noch 20 stück
schade um die tollen erinnerungen der sendung
alles futsch

also ich muss sagen ich finde DAT nachwie vor sehr gut
die Ton Quallität ist bei weiten besser als bei MP3 und co
mad-killer
Neuling
#42 erstellt: 16. Okt 2013, 10:13
Tja, dann hättest du nicht billige DVDs sondern DVD-RAMs nehmen sollen, denn die sind explizit für Langzeitarchivierungen entwickelt worden (>30 Jahre Haltbarkeit). Meine ältesten DVD-RAMS sind 15 Jahre alt und funzen alle noch tadellos. Aber Geiz ist ja bekanntlich geil.

Aber mir ist wirklich unerklärlich, wie man auf Dauerhaltbarkeit Wert legt und sich dann ausgerechnet DAT zulegt, welches sich durch seine sehr empfindliche und sehr filigrane Bandmechanik ja nie im professionellen Broadcastbereich durchsetzen konnte. Jedes Rundfunkarchiv hat damals aus guten Gründen dankend abgelehnt, da kann die Tonqualität noch so gut sein. Ich möchte nicht wissen, wieviele wertvolle DAT-Aufnahmen aufgrund ruinierter Bänder über´n Jordan sind.

Mir ist auch unerklärlich, was man heute mit einem mobilen DAT-Recorder will, da ist das Problem noch ausgeprägter. Da ist jeder mobile MD-Recorder um Welten robuster und Archivtauglicher.

Und was die Tonqualität von guten MP3-Aufnahmen mit einer Bitrate ab 190Kbits angeht, sollte es heute nun wirklich nix mehr zum mäkeln geben.


[Beitrag von mad-killer am 16. Okt 2013, 10:20 bearbeitet]
DigiAndi
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 16. Okt 2013, 17:26

mad-killer (Beitrag #42) schrieb:
Jedes Rundfunkarchiv hat damals aus guten Gründen dankend abgelehnt, da kann die Tonqualität noch so gut sein.


Das ist nicht ganz richtig, es wurde durchaus auf DAT archiviert.


mad-killer (Beitrag #42) schrieb:
Mir ist auch unerklärlich, was man heute mit einem mobilen DAT-Recorder will, da ist das Problem noch ausgeprägter.


Flashrekorder mit Aufnahme als WAV und gut. Gleiche Qualität wie DAT und besser als MD oder MP3.
Passat
Moderator
#44 erstellt: 16. Okt 2013, 21:58
Naja, Aufnahmen auf Flashspeicher sind wohl nicht sehr lange haltbar.

Bei mir in der Firma verrecken jedes Jahr ca. 30% aller Flashspeicher.

Grüße
Roman
DigiAndi
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 16. Okt 2013, 22:04
Ich meinte ja auch nicht, dass Flash als Langzeitspeicher dienen soll, sondern als mobiles Aufnahmemedium.
harrykeller
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 15. Mrz 2014, 15:54
Ich habe Audiokassetten, von 1977( Kaufkassetten) und 1981 (BASF Chrome Super 2) Die Bänder laufen noch
astrein.

Meine ältesten Selbstgebrannten CDS (Billigheimer) von 1998 laufen auch noch.

VHS Videobänder (versch. Marken) sind auch noch ok. Ältestes Band von 1981!!!

Flashspeicher: Sony Playstation 1 Speicherstände aus den 1990er Jahren auch noch ok.

Nutzt bloß keine CD/DVD Taschen (z.b. Conrad) das gibt üble Kratzer!!!

Brennt die Bude ab ist alles futsch

Toi Toi Toi

Liebe Grüße

Harry
Blade1980
Neuling
#47 erstellt: 20. Feb 2016, 13:21
Hi!

Okay, diesen Thread wieder aus den untiefen des Kellers wieder heraufzuholen mag nicht überall gern gesehen sein...aber hier geht es schon um genau mein Thema. In einem eigenen Thread habe ich ein Problem mit einem Sony DAT Deck DTC-57ES geschildert. Dieser bekommt zwar ein Eingangssignal, spielt jedoch keinen Ton mehr ab. Ich habe 8 verschiedene Kassetten getestet. 60 und 120 Min. - aber bei keiner kommt Ton. Nun wurde das Gerät und somit auch die Kassetten schon seit längerer Zeit nicht mehr genutzt. Kann es sein, dass jedes Medium defekt ist? Das Gerät selbst ist irgendwann zwischen 1991 und 1993 gekauft worden.

Wäre für jede Hilfe dankbar.
Jazzy
Inventar
#48 erstellt: 22. Feb 2016, 19:59
Alle Kassetten futsch? Wohl kaum,da ist am DTC 57 ES was im argen.IMHO kennt sich digitalo am Besten aus damit.
Blade1980
Neuling
#49 erstellt: 24. Feb 2016, 12:09
Danke schon mal.

Es würde mich auch stark wundern wenn alle einen Defekt aufweisen würden. Ich habe es auch schon mal mit einer Reinigungskassette versucht...leider blieb alles ohne Erfolg. Schade um das Gerät. Sony hat mich direkt an eine Reparaturstätte weitergeleitet und die haben direkt abgewunken. "Keine Teile mehr verfügbar."
Jazzy
Inventar
#50 erstellt: 24. Feb 2016, 19:41
Wie gesagt,frage doch einfach mal digitalo.
Blade1980
Neuling
#51 erstellt: 26. Feb 2016, 12:06
Gesagt, getan. Danke nochmals.
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