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nicht auf die Ohren - auf die Augen soll es geben !

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Autor
Beitrag
jamirokai123
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 12. Jun 2009, 21:48
Hallo liebe Gemeinde,

mal sehen was die PC - Fachleute mir raten:

System:
Mainboard ASUS P5N-E SLI
CPU : 4 x Q 6600 (4 x 2,4GHz)
Arbeitsspeicher: 4 GB
Grafikkarte: Geforce 8800 GTS
Sound: Creative X-Fi Gamer
Netzteil: 750Watt BeQuiet
Vista 32Bit Home Premium
Vista Bewertung 5,2 (alles 5,9 nur der Arbeitsspeicher wird mit 5,2 bewertet)

Ich überlege, ob ich eine Geforce 9800 GTX PLUS kaufen soll - oder auf eine Geforce 285 GTX setzen soll. Ich tendiere eher zur VIEL GÜNSTIGEREN 9800 GTX PLUS (Preis/Leistung).

Wäre es ein sinnige System-Aufstockung? Oder würde die 285 GTX viel mehr an Leistung bringen? Oder doch die 9800 GX2 ?? Was kann mir das SLI Mainboard für Vorteile bringen?

Bin eigentlicher PC IDIOT - liebe aber das ZOCKEN! :-)

Danke
Kai


[Beitrag von jamirokai123 am 12. Jun 2009, 21:56 bearbeitet]
plastikohr
Inventar
#2 erstellt: 12. Jun 2009, 22:46
Dann will ich mal.
Laut c't, bringt es mehr bezüglich der Leistung
eine einzelne "starke" Graka zu verwenden, als
zwei gleich "starke".
Also eher eine Geforce 285 GTX, als zwei 9800 GTX PLUS.
(Die Aussage bezieht sich auf Original getaktete Karten.)
Irae
Stammgast
#3 erstellt: 13. Jun 2009, 00:06
http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/


Guck mal bitte dort die Benchmarks an. Falls dann noch fragen sind bitte dort.
Die kennen sich mit der Materie ganz gut aus.

Wenn du nicht grad die GTS 320 oder 640 hast gibt es eigentlich noch nicht soviel Grund aufzurüsten.
Die ATIs sind an sich auch ganz interessant im Moment.
Dual Karten würde ich definitiv nicht in Erwägung ziehen.

P.S. Eine 9800 GTX + ist jetzt grob geschätzt eine 10% Verbesserung also ABSOLUT sinnfrei.
Stereosound
Inventar
#4 erstellt: 13. Jun 2009, 11:37
Dual Karten?


-brauchen doppelten Strom für ein drittel mehrleistung!
-machen die doppelte hitze die durch (meist) laute Kühler abgeführt werden muss!
-sind schweineteuer!


ich rate dir ab.


Wobei ich da nicht reden darf mit meiner ATI 3650 512.
Aber ich brauch sie nicht zum Zocken deshalb völlig ausreichend.
Ich hätte eigentlich lieber noch ne kleine gewählt aber weil 24" Tft der als TV Missbraucht wird habe ich mich doch für die entschieden.


MfG


Stereosound
slickride
Stammgast
#5 erstellt: 13. Jun 2009, 22:12
@jamirokai123
Wie alt ist dein System? (2-3Jahre?)
Welche Spiele sollen gespielt werden?
Hast du schon mal über eine Übertaktung deines Q6600/Rams nachgedacht? (Hast du den Boxed-Cpu-Luftküler drauf?)

So nun zu der Antwort
Ich selber spiele auch gerne und habe eine im Moment folgendes Sys:
IC2D 6750 @3,6 (oced) , Zalman 9700 Led
BFG 8800 GTX Oc2
Mushkin 4GB DDR2 2 1000 5-4-3-1 1T
EVGA 780 i SLI
Seagate Barracuda 7200.12 1TB
Auzen x-fi Prelude (bin noch auf OpAmp Suche)

So, und das System ist so 3 Jahre alt, wobei gesagt werden muss, dass ich abgesehen von Crysis und GTA V sogut wie alles auf 22Zoll Auflösung auf Max spielen konnte.

Ich rate dir bis zu dem Launch der 380GTX (oder wie sie heißen mag), zu warten. Die 380 GTX wird der nächste
Meilenstein, der im Vergleich zur 285GTX nochmals richtig zulegen wird. Preise der 285GTX werden dann auf 200 Niveau fallen..

Wenn du es nicht mehr abwarten kannst: 1 x 275GTX

2 x 8800GTS 640 entsprechen in etwa 1 275 GTX
kostet so um 200€
übertakte diese und du hast eine 285GTX

9800GTX ist so um 15-35% je nach Anwendung schneller, lohnt also nicht (15-35% schneller als 8800 GTs 640)

Eine 275GTX sollte 1,5 Jahre halten, ich würde nach einem Jahr (oder kurz bevor die 275er Produktion eingestellt wird) eine zweite dazu kaufen, um weitere 1,5-2 Jahre zu überstehen.

Wenn du vorhattest, eien 285GTX zu kaufen und rund 300€ auszugeben, so nehme bitte eine Ati/Amd 4870X2, die sehr viel schneller als eine 285GTX ist und 19€ mehr kostet.


[Beitrag von slickride am 13. Jun 2009, 22:14 bearbeitet]
phun
Stammgast
#6 erstellt: 13. Jun 2009, 23:12
Was für eine GTS hast du genau?

Eigentlich sollte eine GTS mit 512Ram mehr als ausreichend sein, da die Spielegrafik grad stagniert.
Hast du aber eine ältere Version der Grafikkarte mit 320 oder 640MB Ram solltest du über einen Wechsel nachdenken. Ich würde höchstens 150€ investieren, da Ende diesen Jahres schon Grafikkarten mit DirectX11-Unterstützung auf den Markt kommen und es, hinter diesem Hintergrund, nicht viel Sinn machen würde all zu viel zu investieren. Zumal das Preisleistungsverhältnis im Moment unglaublich gut ist.

Ich würde dir eine Radeon 4870 oder Geforce GTX 260 nahe legen.
Diese Karten sollten auch gut mit deinem CPU harmonieren. Das heist keine Komponente wird von der jeweils anderen unterfordert. Denn es gilt: Das schwächste Glied ist auschlaggebend.
BlackWidowmaker
Stammgast
#7 erstellt: 14. Jun 2009, 00:37
Hallo Kai,

ich habe schon 25 Jahre lang Computer, aber zocken tue ich schon seit 30 Jahre. Ein bekennender Games-Junkie also.

Mein System:

Asus P5K-VM DO
Intel E8400 Dual-Core Prozessor
Gainward 8800 GT 1GB OC
4GB Ram Geil Dragon-Serie
Creative X-Fi Titanium Champion PCIe
Samsung 1TB Raid-Edition (System & Daten)
Samsung 1TB normal (Spiele & Filme)
Samsung SH 203N DVD-Writer
HannsG HG281D 28" TFT
Teufel Concept-G THX (Der Bugatti unter den PC-LS)

Meine Meinung: Der Unterschied zu einer 9800er ist zu gering, als daß sich eine Investition rechtfertigen sollte. Wieviel Speicher hat deine Karte? Welcher Monitor, besser gefragt welche Auflösung?

Aus eigener Erfahrung würde ich beim Zocken die Prioritäten folgendermaßen setzen:

1. Monitor - das wertbeständigste einer Anlage. Ein guter Monitor überlebt gerne 2-3 CPU- und 4-5 GPU-Generationen. Hier immer das meiste Geld anlegen - es ist am besten angelegt. Faustregel: es gibt keinen zu großen, nur zu kleine!

2. Sound, eine gute Soundkarte (da hast Du schon die richtige, also alles paletti) ist der Grundstock. Beim Zocken wichtig: 7.1 wesentlich wichtiger als beim Filmschauen wo 5.1 reicht. Je schneller und genauer Du deine Gegner hörst, umso schneller drehst Du dich zur richtigen Seite um sie abzuknallen. Bei den Boxen (und eventuell Verstärker) sollte Du ebenfalls nicht sparen, denn alles was zur Wertbeständigkeit unter 1. gesagt wurde gilt auch hier.

3. Der PC an sich mit seinen einzelnen Komponenten:

a) Das richtige Gehäuse und NT (wertbeständigste Komponenten). Dein NT z.B. ist "zu stark" solange Du kein SLI benützt. Hier muß man aufpassen denn der Wirkungsgrad eines NT ist abhänig von der Auslastung. Eine zu geringe Auslastung verringert auch den Wirkungsgrad! Weniger ist, zumindest ohne SLI, also oft mehr!

b) Festplatten (heutzutage der Flaschenhals eines Systems, die Anschaffung eines RAIDs, einer Raptor oder SSD ist durchaus auch für einen Gamer-PC in Erwägung zu ziehen). Spiele mit "unendlichen Ladezeiten" vorallem bei häufigem F5- und F9-Gebrauch profitieren teilweise stark davon.

c) Grafikarte ist für Spiele der "Flaschenhals" wenn es um 3D-Leistung geht. Gleichermaßen ist eine GraKa aber auch ein finanzielles Faß ohne Boden. Hier wird durch Inflation am meisten Geld verschwendet.

SLI und Co. ist meiner Meinung nach bislang nur "Gamer-Voodoo". Es wird zwar am meisten erwähnt und findet am meisten Beachtung, in der Praxis jedoch ist es kaum anzutreffen. Eine zweite Karte rechnet sich bisher nie. Die nächste Generation ist oft sogar besser als ein SLI der alten (nächstkleineren). Die zweite Karte verbraucht (viel) Strom auch wenn Du nur im Web surfst. Nur die wenigsten Spiele brauchen die maximale Leistung die möglich ist. Ich habe fast ausnahmslos alle aktuellen Spiele gezockt auf 1920x1200. Nur selten mußte ich die Einstellungen etwas runterdrehen (Crysis, Farcry 2). Die Spiele mit dem meisten Fun-Faktor jedoch (Fallout 3, Drakensang, Der Pate II, Overlord, Sacred 2, Stalker, COD5) liefen bei mir problemlos.


d) Motherboard. Das richtige MB hat fast keinen Einfluß auf FPS u.ä. Jedoch auch an einem Gamer-PC schließ Du mal eine USB-Festplatte an oder ziehst Dir mal "geschwind" bei der nächsten LAN-Party 50GB an Images vom Kumpel. Da macht sich dann der richtige Chipsatz bemerkbar. Auf die Gefahr hin unendlichen Haßtiraden seitens AMD- und NVidia-Fans ausgeliefert zu sein möchte ihn nennen: Intel ICH10R ist was USB, SATA und vorallem RAID-Leistung anbelangt im Moment jeglicher Konkurrenz teilweise haushoch überlegen. Vorallem dann wenn man ihn nicht mit den NVidia-Chipsätzen (wie auf deinem MB) sondern mit Produkten mit VIA-Chipsätze z.B. vergleicht. Damit meine ich nicht Du brauchst ein neues MB, sondern beim nächsten MB-Kauf auf solche Dinge achten, wie RAID-, USB-, SATA- oder LAN-Leistung. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen.

e) CPU. Bisher langt ein Dual-Core E8400 für ALLE gängigen Spiele. Deine CPU dürfte in manchem Spiel sogar langsamer sein trotz Quad (nur theoretisch, praktisch sind beide völlig ausreichend). Alle gängige Spiele unterstützen Dual-Core CPUs aber noch nicht alle Quads. In Zukunft aber schon. CPUs verlieren aber für Spiele immer mehr an Bedeutung.

Zusammenfassend mein Rat: FPS ist nicht alles im (Gamer-)Leben. Erneure deine GraKa erst wenn dein restliches System gut ist, also zuerst 1. und 2. dann erst 3. Mit deinem Rechner kannst Du auch Warhead (Crysis 2) spielen. Halt ohne 16xFullQ-Anti-Aliasing und so. Sorge also erstmal für eine gute "Basis". Wenn mir einer mit seinem ach so tollen SLI kommt, zeige ich ihm meinen Monitor und LS und er verstummt sehr schnell.

Mit audiophilen Grüssen

Black Widowmaker8)


[Beitrag von BlackWidowmaker am 14. Jun 2009, 00:48 bearbeitet]
jamirokai123
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 19. Jun 2009, 18:41
Hi,

WOW solch super Antworten in einem Hifi-Forum - Technikfreaks bleiben eben Technikfreaks

@ Stereosund

- Strom ist mir egal, hier rennt so einiges was viel Strom braucht. Aber ich stimme dir zu, dass es eigentlich im Verhältnis schon krass ist. Kühler, ok. Muss sein. Aber den höre ich nicht wegen den Kopfhörern

@ slickride

Das System ist aus 09/2007 und ich zocke ALLES. Von 3D Shootern aller Art bis World in Conflict usw. usw.

Übertakten? Nope! Dafür kenne ich mich zu wenig aus und es ist mir dann wieder zu stressig alles zu kontrollieren. Dann lieber POWER ON und fertig.

@ phun:

Ich habe eine der älteren mit 640MB druff.

@ BlackWidowmaker (ich liebe deinen NICK wenn es WhiteWidow Maker wäre - meld dich mal und DANKE für die Super Antwort)

- Monitor ist der Samsung SyncMaster 223BW mit 22ZOLL. Ist es die größte SCHWACHSTELLE im System ? Max Aufl. von 1680x1050 !
- Sound bin ich mit der Soundkarte auf zufrieden. Hab die Medusa 5.1 Headset uff und dat reicht mir voll und ganz.
- NT ist ein 750 Watt Nitrox

------------------------------

Ende der Geschichte: 9800 macht keinen SINN, weil zu wenig Unterschied zur 8800 .Ich habe mir die Geforce 285 bestellt. Hab unendlich viele Testberichte gelesen und war hinterher noch unsicherer. Da ich meine Überstunden vom Chef ausbezahlt bekomme habe - hatte ich keinen BOCK mehr und hab es einfach gemacht. Weil der NEUE Plan ist nun, dass ich mein System komplett NEU mache. Da meine aktuelle GraKa manchmal aussetzt (scheint wohl irgendeinen Tick zu haben) habe ich damit angefangen - statt erst 1. und 2. neu zu besorgen.


Gleichermaßen ist eine GraKa aber auch ein finanzielles Faß


Richtig - und genau das Problem war mir nun egal. Weil in 2 Monaten kostet die GraKa 50€ weniger und in 8 Monaten nochmal und in 12 find ich sie auf dem Flohmarkt und tauche gegen ne Barby-Puppe usw. usw.

Zum MB: Werde beim Motherboard auf die genannten Dinge achten!

Zum CPU: Habe ich schon gemerkt, dass mein Q6600 nicht das gelbe vom Ei ist. Aber im Moment reicht es mir aus. Bei Spielen langweilen sich meistens 2 von 4 der Jungs - aber es macht sich m.M. bemerkbar wenn ich surfe, gleichzeitig Photoshop bearbeite, Musikhöre usw. usw.

Zusammenfassen mein Fazit: Da meine aktuelle GraKa Probleme macht - bin ich damit angefangen und werde nun nach und nach in folgender Reihnfolge Board,Speicher und Festplatte neu besorgen.

... Ich will doch nur zocken ....


NOCHMAL DANKE AN ALLE DIE GEANTWORTET HABE UND SICH ZEIT FÜR MEINE FRAGE GENOMMEN HABEN


Edit: Ach ja - dieses Projekt schiebt meinen Plan mit den KEF IQ Komplettsystem weit nach hinten ... egal, weil ist ja wie bei der GraKa ... kann auf DAUER nur günstiger werden


[Beitrag von jamirokai123 am 19. Jun 2009, 18:46 bearbeitet]
BlackWidowmaker
Stammgast
#9 erstellt: 24. Jun 2009, 04:06

jamirokai123 schrieb:
Monitor ist der Samsung SyncMaster 223BW mit 22ZOLL. Ist es die größte SCHWACHSTELLE im System ? Max Aufl. von 1680x1050 !


Nun ja der größere Effekt entsteht eher beim Wechsel zu einem größeren TFT (22" - 28") als beim Wechsel der Graka. 28" ist dabei das ideale Format für einen Monitor, weil bei dieser Größe ein einzelnes Pixel am größten ist. 24" haben ebenfalls eine Auflösung von 1920x1200 sind aber kleiner. 30" Monitore haben hingegen eine Auflösung von 2560x1600, sie sind zwar absolut am größten, ein einzelner Pixel wird aber kleiner dargestellt als bei 24"! Daher bietet relativ betrachtet das 27"-28" Format die beste relative Darstellung und Lesbarkeit. Bei 22" ist zwar die Auflösung sehr hoch, doch die Lesbarkeit leidet erherblich, weil die Schrift sehr klein ausfällt. Daher fahre ich bei meinem analogen 24" (Sony-Röhre) eine "ideale" Auflösung von 1600x1024! TFTs aber arbeiten digital, eine andere Auflösung als die native (maximale) ist zwar möglich aber nicht sinnvoll! Bei deinem TFT z.B. kannst Du nur 1680x1050 oder (theoretisch) 840x525 wählen. Durch das ungerade Teilungsverhältnis sieht jede andere Auflösung unscharf und verwaschen aus. Probier das mal aus und vergleiche vorallem schräge Linien innerhalb der einzelnen Zeichen wie z.b. beim "Z". Generell kann man beobachten, daß die "Strichdicke" innerhalb eines Zeichensatzes variert, was zu sehr unschönen Artefakten führt.

Wie gesagt ich habe auch eine 8800 GT und spiele ALLES auf Full-HD! Wenn deine GraKa "rumzickt" ist es entweder ein Treiber-/Installationsproblem oder ein Hardware-Defekt. Im zweiten Fall solltest Du doch noch Gewährleistung in Anspruch nehmen können, oder?


jamirokai123 schrieb:
Hab die Medusa 5.1 Headset uff und dat reicht mir voll und ganz.


OK Kopfhörer das ist eine Philosophie-Frage, ich für meinen Teil verbinde nur Kopfschmerzen damit. Es gibt aber eine Fraktion die behauptet die räumliche Darstellung wäre gleichwertig mit LS. Nunja selbst wenn KH räumliche Darstellung ermöglichen bin ich der Meinung, daß sie an den Klang von guten LS nicht heranreichen. Bei höheren Pegel setzt man aber auch seine Gesundheit (Gehör) aufs Spiel, wie viele aktuelle Untersuchungen belegen. OK das Argument ist etwas prüde, gebe ich zu, denn das gleiche gilt für die Disco und trotzdem geht man hin. Ich kann Dir aber raten, dir mal ein gutes 7.1 LS-System (ja 5.1 genügt bei Games NICHT!) anzuhören, vielleicht bei einem Kumpel der eines hat, mal ein Game zu zocken!

MB und CPU solltest Du im Moment auf jeden Fall behalten, der Mehrwert anderer Systeme lohnt eine Neuanschaffung z.Z. überhaupt nicht. Leichtes übertakten ist sicherlich problemlos aber zu 90% einfach nicht erforderlich! Einen triftigen Grund zu DDR3 zu wechseln gibt es nicht! In heutigen Systemen ist in den allermeisten Fällen der User die langsamste Komponente, ironischer weise wird eine Aufrüstung dieser Komponente nur selten in Betracht gezogen!

Die SLI-Fähigkeit deines MBs bringt dir übrigens überhaupt nichts mit einer GraKa. Theoretisch würde es Dir nur dann etwas bringen, wenn es andere PCIe Komponenten (außer GraKa) gäbe die eine 16x-Anbindung benötigen. Meines Wissens nach begnügen sich auch die leistungsfähigsten Karten aber mit 8x. Das sind zudem reine Profi-Karten wie ein 16x-SAS-RAID-Kontroller oder Mehrkanal-Nicks die in einem Endanwender-PC seltenst Einzug halten. "Normalle" PCIe-Karten (z.B. die neuen X-Fis) begnügen sich z.Z. mit 1x-PCIe und sind an jedem MB lauffähig.

Übrigens die größte Performance-Steigerung erreichst Du mit einer XP-Installation (parallel zu deinem Vista)!

Mit audiophilen Grüssen

Black Widowmaker
fe-lixx
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 24. Jun 2009, 09:23

BlackWidowmaker schrieb:
ja 5.1 genügt bei Games NICHT!


Ist zwar OT, aber für die obige Behauptung hätte ich gerne eine Begründung. Und am Besten auch ein paar Beispiele für Spiele, die 7.1 ausgeben.
phun
Stammgast
#11 erstellt: 24. Jun 2009, 11:01
Das bekannteste Beispiel für 7.1 Sound ist wohl Counterstrike Source und "Gamer-"Soundkarten können in der Regel 7.1 Klang in Spielen emulieren, auch wenn diese ihn nicht offiziel unterstützen. Nichts desto trotz ist 7.1 eher eine dreingabe ohne all zu großen Sinn. Ein 5.1 System ist mehr als ausreichend. Zumal es keine wirklich ausreichenden 7.1 Lösungen im Lowbugetbereich gibt.

Das es eine große Performancesteigerung von Vista zu XP gibt ist übrings Humbug. Früher war das mal so, aber durch die ganzen Updates ist Vista viel ausgereifter. Einzigst die eigenwillige Bedienoberfläche ist gewöhnungsbedürftig, als auch umständlich gestaltet.


Nun ja der größere Effekt entsteht eher beim Wechsel zu einem größeren TFT (22" - 28") als beim Wechsel der Graka. 28" ist dabei das ideale Format für einen Monitor, weil bei dieser Größe ein einzelnes Pixel am größten ist. 24" haben ebenfalls eine Auflösung von 1920x1200 sind aber kleiner. 30" Monitore haben hingegen eine Auflösung von 2560x1600, sie sind zwar absolut am größten, ein einzelner Pixel wird aber kleiner dargestellt als bei 24"! Daher bietet relativ betrachtet das 27"-28" Format die beste relative Darstellung und Lesbarkeit. Bei 22" ist zwar die Auflösung sehr hoch, doch die Lesbarkeit leidet erherblich, weil die Schrift sehr klein ausfällt. Daher fahre ich bei meinem analogen 24" (Sony-Röhre) eine "ideale" Auflösung von 1600x1024!


Kann ich nicht bestätigen.
Ich sitze ein einem 22 Zoller (LG Flatron L227WT) und habe die Auflösung von 1680x1050. Das Lesen von längeren Texten ist kein Problem. Die Schrift wird klar und in ausreichender Größe dargestellt.
Heutige, gute Flachbildschirme besitzen zudem eine gute Interpolariation und können so auch niedrigere Auflösungen mit guter Bildqualität darstellen.

Einen 28 Zoll TFT würde ich mir persönlich nicht anschaffen. Denn mit einem Sitzabstand von ~1m geht bei so einem großen Bildschirm einfach die Übersicht flöten.
BlackWidowmaker
Stammgast
#12 erstellt: 25. Jun 2009, 07:15

phun schrieb:
... Das Lesen von längeren Texten ist kein Problem. Die Schrift wird klar und in ausreichender Größe dargestellt...


Wobei "ausreichend" hier definitiv eine subjektiv Bewertung darstellt, die bezüglich meinen Aussagen keine Rolle spielt. Früher wo ich ein 20" CRT hatte (PI/PII-Zeiten), gabe es auch viele, die sagten 15" wären ausreichend. Mittlerweile sind 24" für jedermann erschwinglich, und 27"-28" in der Preisregion einer besseren GraKa vorgerückt.

FAKT ist, daß ein einzelner Pixel bei einem 27"-28" am größten ist. Bei meinem 22" im Geschäft ist die Schrift bei 1680x1050 nicht "ausreichend" groß, so bin ich gezwungen auf größere Schriftgrößen umzustellen. Da ich dort wie zuhause viel mit detailierten Tabellen (sehr viele Spalten) arbeite, ist eine ausreichende Darstellung der Tabellen (ohne ständig horizontal scrollen zu müssen) nur in höheren Auflösungen bei normaler Schriftgröße möglich. Größere Schriften führen unweigerlich zum horizontalen scrollen, was den Arbeitsfluß deutlich behindert. Zu kleine Darstellung führt zu wissenschaftlich belegbaren Streß für das Auge, das wiederum die Sehkraft langfristig beinträchtig. Ich habe bereits 10.000ende Stunden vor Monitoren verbracht, der Umstand, daß ich immer "zu große" Monitore benütze trägt dazu bei, daß ich heute noch keine Brille benötige!


phun schrieb:
Heutige, gute Flachbildschirme besitzen zudem eine gute Interpolariation und können so auch niedrigere Auflösungen mit guter Bildqualität darstellen.


Interpolation ist ein gängiger Begriff im Marketing, sehr eng verwandt mit Begriffen wie PPMO oder HD-Ready. Dadurch wird versucht dem Kunden glaubhaft zu machen, daß ein minderwertiges Produkt die gleichen Eigenschaften besäße wie ein höherwertiges. Dem ist nicht so, und auch wenn man Methoden einsetzt um die Qualitäseinbußen zu reduzieren, bleiben es dennoch Qualitätseinbußen. Wenn Du z.B. bei einem 22" eine Auflösung von 1600x1024 einstellst ist ein deutlich sichtbarer Qualitätsverlust zu sehen, auch wenn Du den ganzen lieben Tag lang wachst und interpolierst. Denn wirklich scharf ist der Monitor NUR bei 1680x1050.



phun schrieb:
Einen 28 Zoll TFT würde ich mir persönlich nicht anschaffen. Denn mit einem Sitzabstand von ~1m geht bei so einem großen Bildschirm einfach die Übersicht flöten.


Der Abstand ist sogar geringer als ein Meter, und dies ist am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig. Die Gewöhnung dauerte sogar Tage bis Wochen, so daß man sich hier kein Urteil bilden kann, wenn man nicht auch eine entsprechende Zeit mit so einem großen Gerät gearbeitet hat. Die Stärken des Geräts (bzw. dieser Größe) entfalten sich auch erst, wenn man seine Arbeitsweise sinnvoll angepaßt hat. So hatte ich früher z.B. ein IE-Fenster immer maximiert, heuzutage benutze ich nur ein Fenster mit ca. 60% Breite des Desktops, damit Zeilen nicht zu lang werden.

Wirklich beindruckend ist aber der Eindruck bei Games. Beispiel: Fallout 3, da steht man am Rand einer Brücke und kriegt ein Kribbeln im Bauch, als würde man wiklich runterfallen können. Durch den großen Bildschirm hat man wirklich das Gefühl mittendrin zu sein, denn er füllt das komplette Sichtfeld ein. Und fällt man unabsichtlich doch mal runter, ist es wie in den Träumen, in denen man aus großer Höhe runterfällt und kurz vor dem Aufprall aufwacht - kennt ihr das auch?

Bei Filmen zu guter Letzt, entspricht das ca. einem 107" TFT auf 3m Entfernung - unschlagbar!

Das beste Argument jedoch ist, daß mir warscheinlich niemand sagen kann er hätte mal ein 28" gehabt, der war ihm dann zu groß und er hat dann sich wieder einen 22" geholt. Wenn man sich erstmal daran gewöhnt hat, kann man nicht mehr verstehen wie man "ohne einen" leben konnte!
phun
Stammgast
#13 erstellt: 25. Jun 2009, 09:19

Interpolation ist ein gängiger Begriff im Marketing, sehr eng verwandt mit Begriffen wie PPMO oder HD-Ready. Dadurch wird versucht dem Kunden glaubhaft zu machen, daß ein minderwertiges Produkt die gleichen Eigenschaften besäße wie ein höherwertiges. Dem ist nicht so, und auch wenn man Methoden einsetzt um die Qualitäseinbußen zu reduzieren, bleiben es dennoch Qualitätseinbußen. Wenn Du z.B. bei einem 22" eine Auflösung von 1600x1024 einstellst ist ein deutlich sichtbarer Qualitätsverlust zu sehen, auch wenn Du den ganzen lieben Tag lang wachst und interpolierst. Denn wirklich scharf ist der Monitor NUR bei 1680x1050.


Geschwätz.
Hast du dir schonmal Bildschirme in vernümftigen Preisklassen angesehen? Da sind niedrigere Auflösungen garkein Problem und ein Qualitätsverlust ist kaum gegeben. Die Technik hat sich in den letzten Jahren stark weiter entwickelt.


Der Abstand ist sogar geringer als ein Meter, und dies ist am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig. Die Gewöhnung dauerte sogar Tage bis Wochen, so daß man sich hier kein Urteil bilden kann, wenn man nicht auch eine entsprechende Zeit mit so einem großen Gerät gearbeitet hat. Die Stärken des Geräts (bzw. dieser Größe) entfalten sich auch erst, wenn man seine Arbeitsweise sinnvoll angepaßt hat. So hatte ich früher z.B. ein IE-Fenster immer maximiert, heuzutage benutze ich nur ein Fenster mit ca. 60% Breite des Desktops, damit Zeilen nicht zu lang werden.


Wie gesagt für mich wäre es nichts.
Ich spiele sehr viel Onlineshooter und mit einem zu großen Bildschirm hat man einfach keine Übersicht mehr, da es schwerer wird jeden kleinen Winkel im Auge zu haben. Auch mag ich es am liebsten kompakt, so dass auch beim Arbeiten ein 28 Zollmonster bei dem kleinen Abstand viel zu riesig wäre.

Hier mal ein Vergleichsbild 22Zoll <-> 28Zoll.
http://www.hazza.co.uk/mons.JPG

Das nimmt schon Fehrnsehmaße an. Aber wers mag.


... daß ich immer "zu große" Monitore benütze trägt dazu bei, daß ich heute noch keine Brille benötige!


Das glaube ich eher weniger. Ich sitze auch viel vor meinem 22Zoller und benötige keine Brille.


[Beitrag von phun am 25. Jun 2009, 09:21 bearbeitet]
BlackWidowmaker
Stammgast
#14 erstellt: 25. Jun 2009, 21:01

phun schrieb:
Geschwätz.
Hast du dir schonmal Bildschirme in vernümftigen Preisklassen angesehen? Da sind niedrigere Auflösungen garkein Problem und ein Qualitätsverlust ist kaum gegeben. Die Technik hat sich in den letzten Jahren stark weiter entwickelt. ;)


Bilder sagen manchmal mehr als Worte. Habe Deinen letzten Beitrag mit Stativ abfotografiert, Auflösung geändert und nochmal. Hier der Vergleich:

1920x1200 (native Auflösung):


1680x1050 (interpoliert):


Ich weiß, Belichtung sch..., außerdem schräg usw., aber man sieht worauf es mir ankommt. Die Qualitätseinbußen sind mehr als deutlich zu erkennen. Beim oberen Bild hat jeder Strich im Zeichensatz die Breite von einem Pixel. Das Problem ist, daß durch das ungerade Teilungsverhältnis die Strichstärke variiert wie am "h" deutlich zusehen ist. Die rechte Seite hat eine Breite von einem Pixel während die linke doppelt so breit ist. Übrigens, mein Monitor kam erst Mitte letzten Jahres auf dem Markt.

Wenn es bei Dir nicht so aussieht hätte ich gerne ein Foto, wenn machbar!

Wenn es um LS ginge, könnten sie nicht groß und teuer genug sein, aber beim Monitor sparen?

Mit audiophilen Grüssen

Black Widowmaker
phun
Stammgast
#15 erstellt: 25. Jun 2009, 22:52
Ich habe leider kein Stativ, also kann ich selbst keine Vergleichsbilder machen.

Allerdings kannst du dir hier ansehen, wie der Bildschirm, den ich besitze interpoliert. Ich meine das Ergebnis, wenn man über 1440x900 mal hinweg sieht, ist sehr überzeugend. Ich gebe zu, "kaum gegeben" war etwas zu übertrieben. Es nähert sich diesem aber an.
http://www.prad.de/n...2.html#Interpolation

Hier kannst du dir noch die Interpolieration eins neueren 24 Zöllers der 200€ Klasse ansehen, die auch überzeugt.
http://www.hardwarel....php?t=586538&page=2

Wenn mehr investiert wird siehts sicher noch besser aus.

Die Frage ist eher, ob man etwas anderes als die native Auflösung im Officebetrieb nutzt.
Beim Spielen fällt sowas eigentlich nicht auf.
BlackWidowmaker
Stammgast
#16 erstellt: 26. Jun 2009, 01:13

phun schrieb:
Hier kannst du dir noch die Interpolieration eins neueren 24 Zöllers der 200€ Klasse ansehen, die auch überzeugt.


Tut mir leid, beim ersten Link gibt es keine "echten" Bilder die einen Vergleich zulassen. Beim zweiten Link würden die Bilder meine Aussagen bestätigen, doch sie können nicht herangezogen werden, da sie manipuliert wurden! (Nein, keine Vermutung, habe es mit Photoshop überprüft, Beweis möglich aber langatmig).

Gehen wir an die Sache anders an. Hier im Forum wird oft die Meinung vertreten, MP3s (selbst bei 320kB) würden audiophilen Ansprüchen nicht genügen, weswegen gern rumgeFLACst wird. Die Unterschiede sind aber kaum wahrnehmbar bei Bitraten>=192kB und das auch nur mit entsprechendem Equipment. Unterschiede zwischen interpolierter und nativer Auflösung sind aber mit dem bloßen Auge erkennbar, auch bei deinem Monitor! Würden wir mein Bildbeispiel in die Audiowelt übertragen, würde das einem Klirrfaktor von 50% entsprechen (Verhältnis Nutzsignal/Störsignal, was ich bei dem "h" demonstriert habe). Und das soll ich hinnehmen. Wenn deine Interpolation "optimiert" ist hast Du vielleicht "bloß" einen "optischen Klirrfaktor" von 20%-30% und das nennst Du dann ausreichend?

Noch ein Wort zur "optimalen Größe" eines TFTs. Auch dies ist keine "Geschmackssache" sondern reine Mathemathik. Also mache ich mir die Mühe und rechne es vor.

Ausgegangen wird von einem 16:10 Format, dann gilt:
Höhe(h)=Diagonale(d)*~0,53
Breite(b)=d*~0,85

(zumindest wenn ich den Satz des Pytagoras nach so vielen Jahren richtig angewendet habe)

Wir wollen 22", 24", 28" und 30" vergleichen, dabei gilt 1" ~ 2,54cm. Ausrechnen wollen wir die horizontale Größe eines einzelnen Pixels(Ph).

b(22")=22*2,54*0,85=47,498cm
Ph(22")=47,498cm/1680=0,0283cm=0,283mm
Analog rechnen wir die restlichen Monitore durch und erhalten:

Ph(22")=0,283mm bei 1680x1050
Ph(24")=0,270mm bei 1920x1200
Ph(28")=0,315mm bei 1920x1200
Ph(30")=0,253mm bei 2560x1600

Bevor ich mir einen 28" geholt habe, wollte ich eigentlich einen 30" haben. Doch hier sieht man deutlich, daß ein 30" die "mickrigste" Schriftgröße hat. Der 22" ist wiederum tatsächlich besser als ein 24" (es sei denn man kann eines der älteren Modelle aus dem Profi-Sektor kriegen im 4:3 Format und 1600x1200 Auflösung, doch die gibt es selten unter 1000.-€). Der 28" TFT stellt jedoch das ideale Format z.Z. dar weil da Schriften(relativ)am größten dargestellt werden.

Ich weiß aber jetzt schon was wieder kommt: "Geschwätz"

Mit audiophilen Grüssen

Black Widowmaker
phun
Stammgast
#17 erstellt: 26. Jun 2009, 10:17
Ich wollte nur mal anmerken, dass ich diese Diskussion ziemlich interessant finde.

Ich habe dein Beispiel mal nachgerechnet. Den Pythagoras scheinst du noch zu können, auch wenn ich etwas anders angewand hätte.

Im Vergleich nimmt die Fläche eines Pixels von 22Zoll zu 28Zoll um 24% also fast 1/4 zu. In so fern hast du offensichtlich recht. Das habe ich auch nie Frage gestellt.
Allerdings wäre es falsch von einer wachsenden Pixelgröße direkt dadrauf zu schließen, es wäre keine Geschmackssache welcher Bildschirm vorgezogen wird. Denn das ist eines der besten Argumente dafür. Je größer der Bildschirm wird, desto größer werden die Pixel. Hört sich erstmal super an, wenn man vergisst, dass größeres Pixel auch ein gröberes Bild zur Folge haben, das bei geringem Sitzabstand sicherlich einige Menschen, mich eingeschlossen, nicht beliebt.
Ich kann verstehen, wenn dir dein 28Zoll Bildschirm gefällt - ich möchte ihn auch nicht schlecht reden - aber du solltest schon etwas Verständnis für Vorlieben andere Leute mitbringen. Denn nicht jeder empfindet ein 24% größeres Schriftbild zwangsweise besser als das kleinere.

Zur Interpolarisation.

Kannst du kurz beschreiben was bearbeitet wurde und welche Argumente dafür sprechen und in wie weit die Bilder nicht "echt" genug sind? Die Kameraperspektive ist beim zweiten Beispiel nicht immer gleich, dennoch ist die Schärfe der Schrift, welche ein guter Indikator für die Qualität einer Interpolation ist, stets gut erkennbar.

Ich kann dir aber gerne noch weitere zeigen.
https://prad.de/new/...3.html#Interpolation
Ausgenommen 1280x1024 sind alle Bilder sehr gut interpoliert.
BlackWidowmaker
Stammgast
#18 erstellt: 26. Jun 2009, 12:57

phun schrieb:
... ich möchte ihn auch nicht schlecht reden -
Brauchst Du auch nicht, hab das selbst erledigt siehe: Hanns.G HG281DJ Bewertung. Meinen Monitor würde ich selbst nie wieder kaufen, aus dort von mir genannten Gründen. Ironischerweise bin ich der einzige der ihn negativ bewertet, was zeigt, daß ich durchaus zur Selbstkritik fähig bin.

Was wir aber hier in der Diskussion nicht vermischen sollten sind, die unterschiedlichen Thematiken Größe, Interpolation, Bildschärfe und Päneltyp.

Dein letzter Link z.B. beschreibt die Bildschärfe eines teueren "Profi-Gerätes", das nicht auf gängiger (billiger) TN-Technologie basiert sondern auf das eigens von NEC entwickelte S-IPS-Prinzip. Daneben gibt es auch noch PVA- und S-PVA-Panels. Die Paneltypen zu vergleichen ist unnötig, die einen sind billig die anderen gut um es salopp zu sagen. Doch Eigenschaften (wie Interpolation) querbeet zu vergleichen macht wenig Sinn. Wenn man sich entschließt in die "Profi-Liga" aufzusteigen gibt es sehr viele bessere und gewichtigere Argumente die dafür sprechen. Eine bessere Interpolation ist meinens Erachtens nach dabei nur ein angenehmer Nebeneffekt.

Was mich bei den Bildern in deinen Links stört ist, daß sie nachträglich software-mäßig skaliert sprich manipuliert wurden. Denn dabei wird von der Software Pixel für Pixel neu berechnet und je nach Verfahren (z.B. bikubisch bei Photoshop) neu "interpoliert". Beweisbar ist es dadurch, daß man die Bilder bei Photoshop als Ebenen übereinander legt und die Tranparenz der oberen Ebene auf 50% stellt. Man stellt fest, daß die Schriftgröße zwischen 800x600 und 1920x1200 sich kaum unterscheiden, dies ist jedoch nur durch Skalierung zu erreichen! Die vermeintlich gute Idee dahinter vergleichbare Resultate zu präsentieren verhindert letztendlich ebensolches! Bei meinem Beispiel habe ich die Bilder nicht skaliert, sondern einfach aus dem 8MP Original-Bild jeweils einen Ausschnitt ausgeschnitten. Aber selbst hierbei liegt der Fehlerteufel im Detail, denn um die Größenrestriktionen des Forums einzuhalten liegen die Bilder im verlustbehafteten JPG-Format vor denn RAW würde zuviel Platz brauchen.

Bilder und Videos sind weiterhin kein geeignetes Quellmaterial um Interpolation zu bewerten, das kann man nur durch Lupenaufnahmen von Text! Ist ungefähr so als würde man bei HiFi über "detailreiche abgestufte und präzise dargestellte Klangbühne" reden und Trash-Metal dazu auflegen!


phun schrieb:
... aber du solltest schon etwas Verständnis für Vorlieben andere Leute mitbringen. Denn nicht jeder empfindet ein 24% größeres Schriftbild zwangsweise besser als das kleinere.


Es geht mir nicht um Vorlieben sondern um Ergonomie, und die ist meßbar! Eine 24% größere Schrift bewirkt weniger Streß für das Auge, wenn Du mir das nicht glaubst frag einfach einen Optiker!

Auch bei 0,5m Abstand zum Monitor liegt ein einzelner Pixel unterhalb meiner Sehschwelle, deshalb kann von einer gröberen Darstellung nicht die Rede sein! Genausowenig lege ich Wert wie gut mein Verstärker im 30kHz-Bereich ist, denn das höre ich nicht!

Letztendlich versuche ich niemand zu bekehren, sondern zu beraten. Für mich war ein guter Monitor immer besonders wichtig, weswegen ich meinen nur bedingt empfehlen würde, nämlich zu Multimedia-Zwecken, da er bei Filme / Spiele (gerade bei First-Person-Shooter) größenbedingt einfach überwältigend ist!

Zum Arbeiten / Bildbearbeitung würde ich mir aber eher den Samsung SyncMaster 275T plus wünschen / empfehlen,

aber ca 900€ sind nicht jedermanns Preisvorstellung!

Bei der Recherche zu diesem Beitrag bin ich noch auf dieses Modell gestoßen: LG W2600HP

Knapp 500€ für ein 26" S-IPS Panel sind eine Kampfansage die z.Z. ihres Gleichen sucht! Allerdings ohne HDMI!

Mit audiophilen Grüssen

Black Widowmaker
jamirokai123
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 09. Jul 2009, 15:22
Hallo zusammen,


soooo ich habe mir mit der Antwort ein wenig Zeit gelassen - weil ich die neue GraKa 285 GTX erstmal ausgiebig laufen lassen wollte.

Also, ich muss echt sagen - dass war kein Fehlkauf. Die Karte ist nicht soo laut wie erwartet und wird unter Windows auch nicht so heiß ( 50Grad ) unter Volllast World in Conflict, Crysis, COD4, Bioshock usw. (alles auf höchster Auflösung und ALLES AN) kommt sie nicht über 81 Grad. Sicher ist das nicht "kalt" aber alles im Lot. Habe gelesen, dass es bei der GraKa erst ab 105 Grad kritisch wird.

Also - mein PC rennt wieder und die alte 8800 GTS war wohl das Problem - nun keine Blue-Screens mehr und kein plötzliches herunterfahren wegen irgendwelcher Fehler.

Danke für die (wenn auch teils leicht abgedrifteten) Beiträge.

Fazit: 285GTX rocks ... Preis/Leistung: SUCKs .... ich bin jedenfalls super zufrieden !
slickride
Stammgast
#20 erstellt: 09. Jul 2009, 21:06
Hi BlackWidowmaker

scheinst dich mit Monitoren auszukennen


http://www.alternate...=Monitore&l2=23+Zoll

taugt der was?
BlackWidowmaker
Stammgast
#21 erstellt: 10. Jul 2009, 01:35

slickride schrieb:
scheinst dich mit Monitoren auszukennen, taugt der Samsung SyncMaster F2380 was?


Bin ich Hellseher? Hab noch nie ein cPVA-Panel gesehen. Aber das was für LS gilt, gilt auch für TFTs: Markige Werbesprüche sind eine schöne Sache, vom Produkt sollte man sich aber vor dem Kauf selbst überzeugen, da auch hier persöhnliches subjektives Empfinden eine große Rolle spielt. Auch irgendwelche Bewertungen spielen keine große Rolle, denn die meisten Menschen empfehlen etwas das sie besitzen, sonst müssten sie (auch sich selbst gegenüber) Fehler eingestehen. Man könnte das auch so sagen:

Traue niemals jemandem, der dir etwas verkaufen möchte.

Andererseits siehst Du anhand meines obigen Links zu meinem jetzigen TFT, daß alle Nutzer dieses Gerätes, das eindeutig grobe Mängel in der Darstellung aufweist in gut bis sehr gut bewerten. Stellt sich die Frage ob diese Leute alle dumm sind oder keine Ahnung haben, aber dem ist nicht so. Der Mensch entscheidet nach streng subjektiven Kriterien, so ist bei meinem TFT ein Schwarzverlauf zwar grausam, und von gleichmäßiger Ausleuchtung keine Spur, doch man wird von der schieren Größe bei Filme und Spiele fast erschlagen. Das erste was ein Besucher sagt, wenn er mein Arbeitszimmer betritt ist: "Wow, der ist ja riesig" - und das tröstet dann über so manchen Mangel hinweg. So sind halt Menschen.

Mein Rat also: Kaufe keinen Monitor, den Du noch nicht gesehen hast. Wenn dies nicht möglich ist, kläre Rücknahmekonditionen vor dem Kauf. Mache dir vorher eine Liste mit Punkten, die dir selbst bei einem Monitor wichtig sind und halte daran fest. Lass dir vom Verkäufer die Dinge zeigen, die Du selbst mit dem Monitor vor hast.

Mit audiophilen Grüssen

Black Widowmaker
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