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Konvertieren von Dateien mit kleinen Bitraten in große?

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Autor
Beitrag
Ravercon
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 23. Okt 2009, 07:28
ist das Konvertieren von mp3s mit kleinen Bitraten in große Bitraten bzw. von mp3 zu höherwertigem (kenn mich da garnicht aus^^) überhaupt möglich?

kann mir das garnicht vorstellen wie man aus einer kleinen fehler-/lückenhaften Datei, eine vollständige, gute Datei machen soll

und wenn wir schon dabei sind, kennt jmd gute Konvertierer?

Danke für Antworten
Ravercon
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 23. Okt 2009, 08:01
Hallo!

Nach wie vor ist die erste Wahl bei den Konvertieren zu MP-3 der Lame-Konverter.

Leider ist es nicht möglich mit hoher Kompressionsrate gefertigte MP-3´s nachträglich zu verbessern, du kannst sie zwar wieder zu unkomprimierten Dateien zurückkonvertieren und neu Komprimieren aber das ändert nichts an der schlechten Qualität, sie wird durch den erhöhten Rausch und das erneute Komprimieren nur noch schlechter da nun noch zusätzliche Daten weggerechnet werden.

Einzige mir bekannte Abhilfe ist das Erstellen eines neunen Files aus der Original-Wave-Datei.

MFG Günther
edin71
Inventar
#3 erstellt: 23. Okt 2009, 15:48
Konvertierung von Dateien ist möglich.
Konvertierung von Dateiqualität dagegen nicht.

Dabei verliert sich der ursprüngliche Sinn einer mp3:
Möglichst viel Qualität auf möglichst wenig Speicherplatz.
ft/o8
Inventar
#4 erstellt: 23. Okt 2009, 17:07
Blöde Frage , aber es interessiert mich:

Wer benutzt heutzutage noch das olle mp3 Format ?
edin71
Inventar
#5 erstellt: 23. Okt 2009, 17:12

ft/o8 schrieb:
Blöde Frage , aber es interessiert mich:

Wer benutzt heutzutage noch das olle mp3 Format ?


Ich bin gerne bereit etwas besseres zu nutzen.
Was schlägst Du vor ?
ft/o8
Inventar
#6 erstellt: 23. Okt 2009, 17:15
Lossless Formate
FLAC | ALAC oder ähnliches
edin71
Inventar
#7 erstellt: 23. Okt 2009, 17:26
Lossless Formate haben beim Platzersparnis keine Chance gegen mp3. Werden ausserdem von kaum einem CD-Player unterstützt. Der klangliche Gewinn ist höchstens im Vergleich zu Codeckillern zu hören.
ft/o8
Inventar
#8 erstellt: 23. Okt 2009, 17:39
Kein CDP kann ein anderes Format außer PCM.
Was hat ein CDP mit mp3 zu tun ?
Das Argument verstehe ich nicht.

Was ist ein Codeckiller ?

Und , das Argument Platzersparnis bei den heutigen Preisen für hard discs ist kein starkes.
mucci
Inventar
#9 erstellt: 23. Okt 2009, 19:17

ft/o8 schrieb:
Kein CDP kann ein anderes Format außer PCM.
Was hat ein CDP mit mp3 zu tun ?
Das Argument verstehe ich nicht.

Was ist ein Codeckiller ?

Und , das Argument Platzersparnis bei den heutigen Preisen für hard discs ist kein starkes.


Doch, heute kann fast jeder CDP auch MP3 und andere Formate, aber selten FLAC. Das gilt auch für MP3 Player. Zudem haben MP3-Player immer noch verhältnismäßig wenig Speicherplatz, so dass hier die Komprimierung ein Argument ist. Dazu kommt, das die wenigsten z.B. einen Unterschied zwischen 192KBit VBR MP3 und FLAC überhaupt wahrnehmen können (ich selbst auch nicht).

Fazit: Für die Archivierung auf dem PC auf jeden Fall FLAC oder ein anderes unkomprimiertes Format nehmen, auf dem mobilen Endgerät MP3 oder ein anderes lossy Format. YMMV.
edin71
Inventar
#10 erstellt: 23. Okt 2009, 19:25

ft/o8 schrieb:
Kein CDP kann ein anderes Format außer PCM.
Was hat ein CDP mit mp3 zu tun ?
Das Argument verstehe ich nicht.

Bei www.idealo.de sind 46 CD-Player zu finden die neben WAV auch mp3 verstehen:
http://www.idealo.de...ry/2043F1163967.html


ft/o8 schrieb:

Was ist ein Codeckiller ?

Ein Song/Geräsch wo die Codecs wie mp3 "versagen", bzw. dort ist ein Unterschied zu WAV zu hören.


ft/o8 schrieb:

Und , das Argument Platzersparnis bei den heutigen Preisen für hard discs ist kein starkes.

Wer so argumentiert der braucht kein FLAC, kann auch direkt WAV nehmen.

Übrigens, hörst Du wirklich von der Festplatte ?
edin71
Inventar
#11 erstellt: 23. Okt 2009, 19:33

jopl schrieb:

Fazit: Für die Archivierung auf dem PC auf jeden Fall FLAC

Das ist wirklich ein Argument



jopl schrieb:

oder ein anderes unkomprimiertes Format nehmen, auf dem mobilen Endgerät MP3 oder ein anderes lossy Format. YMMV.


(Klugscheißermodus AN)

Du meinst nicht wohl verlustbehaftetes Format ?
FLAC komprimiert auch, man kann Original aber wiederherstellen.

(Klugscheißermodus AUS)
edin71
Inventar
#12 erstellt: 23. Okt 2009, 19:35

jopl schrieb:

Formate, aber selten FLAC.


Schade eigentlich
mucci
Inventar
#13 erstellt: 23. Okt 2009, 20:44

edin71 schrieb:

Du meinst nicht wohl verlustbehaftetes Format ?
FLAC komprimiert auch, man kann Original aber wiederherstellen.


Sorry, verschrieben... Ich meinte natürlich lossless
ft/o8
Inventar
#14 erstellt: 24. Okt 2009, 16:10

edin71 schrieb:

ft/o8 schrieb:
Kein CDP kann ein anderes Format außer PCM.
Was hat ein CDP mit mp3 zu tun ?
Das Argument verstehe ich nicht.

Bei www.idealo.de sind 46 CD-Player zu finden die neben WAV auch mp3 verstehen:
http://www.idealo.de...ry/2043F1163967.html


ft/o8 schrieb:

Was ist ein Codeckiller ?

Ein Song/Geräsch wo die Codecs wie mp3 "versagen", bzw. dort ist ein Unterschied zu WAV zu hören.


ft/o8 schrieb:

Und , das Argument Platzersparnis bei den heutigen Preisen für hard discs ist kein starkes.

Wer so argumentiert der braucht kein FLAC, kann auch direkt WAV nehmen.

Übrigens, hörst Du wirklich von der Festplatte ?


Ich mag dazu antworten.
Scheint es doch Mißverständnisse zu geben.

Unter einem CDP verstehe ich einen Player der reine Compact Discs nach dem Red Book Standard wiedergeben kann.
Die gelinkten Teile sind genau genommen Multitalente. Denn sie gehen in der Möglichkeit der Formatwiedergabe über die des CDP hinaus.

Das die Teile als CDP verkauft werden, liegt wohl eher daran, dass man es dem Käufer nicht zumuten kann sich mit einem anderen Namen anfreunden zu müssen.
Wenn ich also von CDP spreche meine ich CDP die nur PCM Daten wiedergeben können.

Zum Thema FLAC|WAV|mp3 :

Der mp3 Codec wurde in erster Linie entwickelt um Audiofiles in erträglicher Übertragungsgeschwindigkeit durch s Netz zu pusten.
Das war zu analog Modem Zeiten.

Heutzutage, mit DSL Speed, hat es auch immer noch Vorteile Datenpakete zu verkleinern um einen angenehmen Durchsatz zu ermöglichen.
Keine Frage.
Aber die Notwendigkeit verlustbehaftete Kompression dazu zu benötigen ist nicht mehr gegeben.

zur letzten Frage:

Ja ich höre zu 99 % von Festplatte.
Radiowaves
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 24. Okt 2009, 19:59
Hier, ich melde mich: ich nutze weiterhin MP3, und zwar LAME 3.93.1, CBR 192 kbps, joint stereo. Das reicht für unterwegs und fürs Büro dicke aus. Das ist faktisch sogar "sendefähig", denn der Rundfunkstandard MP2 liefert selbst bei 256 kbps meist deutlich mehr Artefakte. 256 kbps ist eine durchaus auch innerhalb der ARD genutzte Bitrate, allerdings sind doch eher 384 kbps anzutreffen.

Lossless-Formate, die ich extra aus Wave-Dateien erstellen müßte, haben für mich bislang keinen Sinn. Ich besitze werder Netzwerkplayer noch NAS und für unterwegs sind die Dateien einfach ungerechtfertigt groß für den dort nicht wahrnehmbaren Qualitätszuwachs. Zu Hause gibt es einen anderen Speicher: der heißt gekaufte Audio-CD und steht im Regal. Ganz ehrlich!

Außerdem: wie packe ich eine 8-stündige Radiosendung am Stück auf einen in z.B. Auto-CD-Playern abspielbaren Datenträger? Ganz einfach: mit MP3 192 kbps.


[Beitrag von Radiowaves am 24. Okt 2009, 20:03 bearbeitet]
HiLogic
Inventar
#16 erstellt: 24. Okt 2009, 23:03

Radiowaves schrieb:
Hier, ich melde mich: ich nutze weiterhin MP3, und zwar LAME 3.93.1, CBR 192 kbps, joint stereo.

Macht es irgendeinen Sinn nicht auf die internen optimierten Presets des LAME Encoders zurückzugreifen? Ich kennen keinen... CBR ist die denkbar schlechteste Möglichkeit Audio zu komprimieren.
cr
Moderator
#17 erstellt: 25. Okt 2009, 00:42
Wenn man DVD-Player als CD-Player interpretiert, was ja durchaus sinnvoll ist, dann können wohl sehr viele CD-Player mp3s abspielen, nämlich alle DVD-Player.
Versteht man unter einem CD-Player die Geräte der üblichen Verdächtigen, d.h. der klassischen HiFi-Hersteller, dann gibt es eher wenige: jeweils einer/zwei von Yamaha, Denon, Onkyo ..., mehr als 20 werden es kaum werden.

Flac on CD erscheint auch wenig interessant, geht halt dann 140 min statt 80.
Flac on DVD wäre interessanter, das brächte in etwa 14 Stunden Musik.


[Beitrag von cr am 25. Okt 2009, 00:43 bearbeitet]
ft/o8
Inventar
#18 erstellt: 25. Okt 2009, 11:43

Radiowaves schrieb:

Außerdem: wie packe ich eine 8-stündige Radiosendung am Stück auf einen in z.B. Auto-CD-Playern abspielbaren Datenträger? Ganz einfach: mit MP3 192 kbps.


In solch einem Fall würde der Advanced audio codec (aac)

http://de.wikipedia.org/wiki/Advanced_Audio_Coding

sicher auch gut passen.

Bei gleicher Qualität zum mp3 Format packt dieser Codec dichter.
Damit würde man mehr Platz sparen.
Oder, bei selber Platzmenge, würde man eine höhere Qulitätsrate der Musikfiles erreichen.


[Beitrag von ft/o8 am 25. Okt 2009, 11:45 bearbeitet]
Radiowaves
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 25. Okt 2009, 12:40

HiLogic schrieb:
Macht es irgendeinen Sinn nicht auf die internen optimierten Presets des LAME Encoders zurückzugreifen?

Für mich bis auf weiteres definitiv ja. Ich habe auf der Kommandozeile volle Kontrolle über die Parameter und weiß, was ich tue, statt es jemand anderem zu überlassen. Wo sollte dabei ein Nachteil sein? So lange es mir nicht gelingt, mit aktuellen LAME-Versionen (alle ab 3.94) auch nur annähernd das Ergebnis von LAME bis 3.93.1 bei CBR hinzubekommen, wechsele ich nicht einmal auf eine neuere Version.

Ich habe ganze Wochenenden mit Konvertieren in unterschiedlichsten Encodern, Bitraten und Einstellungen zugebracht, habe Differenz-Files zum Original abgehört und stehe nach wie vor vor dem Rätsel, daß (offenbar nur) ich mit den Artefakten der aktuelleren LAME-Versionen deutlich mehr Probleme habe als mit denen bis 3.93.1. Es geht mir zwar nicht wirklich ins Hirn, daß eine freie Entwicklergemeinde womöglich seit Jahren Rückschritte machen könnte (ich kann mir das einfach nicht vorstellen), aber ich muß es erstmal akzeptieren, bis mir jemand erklärt, an welcher Stelle ich einem Trugschluß aufgesessen sein sollte.



HiLogic schrieb:
CBR ist die denkbar schlechteste Möglichkeit Audio zu komprimieren.

Theoretisch ist VBR klar im Vorteil, keine Frage. In der Praxis scheitere ich an VBR schon dadurch, daß der alte LAME, den ich nutze, mit VBR massive Qualitätsprobleme hat. Und ein aktueller LAME in VBR überzeugt mich selbst bei höchster Qualitätsstufe und Dateigröße meist nicht so sehr wie mein alter LAME in 192 CBR. Hinzu kommt die teils fehlende oder fehlerhafte VBR-Unterstützung durch schlecht implementierte Codecs, die mitunter falsche Restzeitanzeige (die ist mir wichtig), potentielle Probleme beim Schnitt auf MPEG-Ebene usw. CBR ist da einfach das robustere Format.



ft/o8 schrieb:
In solch einem Fall würde der Advanced audio codec (aac)

http://de.wikipedia.org/wiki/Advanced_Audio_Coding

sicher auch gut passen.

Bei gleicher Qualität zum mp3 Format packt dieser Codec dichter.
Damit würde man mehr Platz sparen.
Oder, bei selber Platzmenge, würde man eine höhere Qulitätsrate der Musikfiles erreichen.


Sicher wäre das möglich, ich büße damit aber derzeit noch massiv Kompatibilität ein. Welcher halbwegs eingeführte Player (vor allem Hardware-Player) spielt das? Mit anderen Worten: was hätte ich von solchen Dateien? MP3 kann man zur allergrößten Not sogar in diverse Rundfunk-Sendesysteme ziehen und es wird gespielt. Auch da kommt langsam AAC in Fahrt. Mir wurde kürzlich berichtet, ein sehr großer deutscher Privatsender nutze zur UKW-Zuführung inzwischen eine AAC_Verbindung via Satellit. Mir waren bislang nur MP2-Dienstleistungen auf diesem Gebiet bekannt (von APT-X für verzögerungsarme Verbindungen mal abgesehen).



cr schrieb:
Wenn man DVD-Player als CD-Player interpretiert, was ja durchaus sinnvoll ist, dann können wohl sehr viele CD-Player mp3s abspielen, nämlich alle DVD-Player.

Schade ist allerdings, daß es kaum Exemplare gibt, die nicht nur von ISO-CDs, sondern auch von ISO-DVDs MP3 spielen können.


cr schrieb:
Flac on DVD wäre interessanter, das brächte in etwa 14 Stunden Musik.

Sowas soll schon gesichtet worden sein.
fe-lixx
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 25. Okt 2009, 13:09

Radiowaves schrieb:
Theoretisch ist VBR klar im Vorteil, keine Frage. In der Praxis scheitere ich an VBR schon dadurch, daß der alte LAME, den ich nutze, mit VBR massive Qualitätsprobleme hat. Und ein aktueller LAME in VBR überzeugt mich selbst bei höchster Qualitätsstufe und Dateigröße meist nicht so sehr wie mein alter LAME in 192 CBR.


Kurios.
Ich möchte dich sicher nicht belehren, wenn du mit deinem verwendeten Format zufrieden bist, aber irgendwas stimmt da bei dir nicht. Würde dir deshalb das empfehlen, was hier momentan im Forum wider recht "in" ist (zumindest die Empfehlung, wirklich machen tut's glaube ich keiner): Einen ABX Test mit foobar2000. Mach damit mal einen Direktvergleich mit deinem alten Encoder CBR vs. aktuellem LAME 3.98.2 -V 2 bzw. der jeweilige Encoder vs. lossless. Das sollte auch für dich überzeugen, dass VBR nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch klar im Vorteil ist. Natürlich vorausgesetzt die verwendete Hardware kommt damit klar.
cr
Moderator
#21 erstellt: 25. Okt 2009, 13:40


Schade ist allerdings, daß es kaum Exemplare gibt, die nicht nur von ISO-CDs, sondern auch von ISO-DVDs MP3 spielen können.


Werden aber immer mehr.
Auf h**p://www.videohelp.com/dvdplayers?listall=1 kann man sich eine Liste erstellen (more features ankreuzen und dann findet man es...).

Es sind 650 Geräte


[Beitrag von cr am 25. Okt 2009, 13:41 bearbeitet]
edin71
Inventar
#22 erstellt: 25. Okt 2009, 14:37
CD-Player ist ein Gerät welches die Compact Discs "playt"
Oder ?

Wie die Daten nachher enkodiert werden ist eine andere Sache.

Von Festplatte hören: Mag sein dass ich zur alten Schule in Sachen HiFi gehöre, aber macht eine Festplatte keine Geräusche beim abspielen ? Wie lange dauert es bis der Rechner "hoch" ist ? Stromverbrauch ? Bedienbarkeit ? Geht es ohne Bildschirm ? Fernbedienen ? Preis ?

OK, es geht bestimmt gut wenn man sich daran gewöhnt, aber ist es nicht viel einfacher vom CD-Player zu hören ?
cr
Moderator
#23 erstellt: 25. Okt 2009, 17:27
2,5" (gibts bis 330 oder schon 500 GB) machen kaum Geräusche, meist sogar extrem leise.

3,5" (bis 2 TB) sind etwas lauter. Kann man ja weit weg stellen oder in einen Schrank.

Solid State Disks gibts auch, haben kein bewegtes Teil.

Stromkosten: Note/Netbook nehmen, liegt in der Größenordnung eines CDPs.

Hochfahren: Je nach Notebook gibts auch Standby-Lösungen, wo es sofort geht. Sonst abhängig vom Betriebssystem und was alles gestartet wird.

Oder man machts ohne PC zB mit einem Teac-Wap 2200 etc, wo man Festplatte anschließt.

Ich bin auch konservativ bei HiFi, aber die CD hat bei mir als Hauptmedium ausgedient, habe inzwischen fast alles lossless auf Festplatte.



OK, es geht bestimmt gut wenn man sich daran gewöhnt, aber ist es nicht viel einfacher vom CD-Player zu hören ?


Nicht wenn man extrem viele CDs hat, nicht nur in einem Raum hört, und vor allem, wenn man sich auch oft an anderen Orten aufhält.

Kosten: Netbookpreis + semiprof.ext. Soundkarte (ab 80 Euro)
Ohne Bildschirm: Teac Wap: aber etwas mühsam.
ft/o8
Inventar
#24 erstellt: 25. Okt 2009, 17:32

edin71 schrieb:


OK, es geht bestimmt gut wenn man sich daran gewöhnt, aber ist es nicht viel einfacher vom CD-Player zu hören ?


Einfacher ?

Nun was für Vorgänge müssen durchschritten werden bis eine CD im Player abspielbereit ist:

1. Die Suche nach der CD.
Bei mehr als 10 CDs dauert das schon mal ne Weile. Bei über hundert braucht man schon eine gewisse Ordnung in seiner Sammlung bevor man die "Richtige "gefunden hat.
Eine mittels Elektronengehirn erstellte Musiksammlung schafft dies in wenigen Augenblicken.
Sie ermöglicht, dank intelligenter Ordner, die verschiedensten Gruppen zu schaffen um auf den gewünschten Titel | Interpreten flink zugriff zu bekommen.

2. Abspielen per CDP bedeutet einlegen |Startknopf betätigen |hören |und nach spätestens 75 min aufstehen und die CD wechseln.
Das geht und ist im Verhältnis zu Platte recht komfortabel.
Der Rechenknecht verlängert die Faulseinphase ins (fast) unendliche.

3. Variablität
Es soll Musikhörer geben, die sich dem Amüsement hingeben die selben Stücke in vergleichender Weise zu hören.
Die Datenbank erleichtert den Spaß ungemein.
Kein mühseliges suchen der Stücke im Plattenschrank und kein umständliches Wechseln der Tonträger ist dazu von nöten.

Vernetzte Musik hat gewisse Vorteile gegenüber den Gerätschaften der Altvorderen.
--
Die Frage bis der Rechner " hochgefahren " ist:
Solch Messungen mit der Uhr hab ich noch 2001 gemacht. Heutzutage dauert es wohl kaum solange bis ne Nesspressomaschine betriebsbereit ist. **
--
Das Störgeräusch von Hard discs ist vernachlässigbar. Zumindest wenn man die Richtige hat.

** Ich hab es justament spaßeshalber getestet.: 1 Minute 17 Sekunden vom Startknopf drücken bis zur vollen Betriebsbereitschaft.
Am Rechner hängen zwei externe HDs und Drahtlosverbindung zum Router ist im Zeitlimit von 1:17 mit drin.

Damit kann ich leben.


[Beitrag von ft/o8 am 25. Okt 2009, 17:44 bearbeitet]
cr
Moderator
#25 erstellt: 25. Okt 2009, 21:56
Musikvergleich ist ein wichtiges Argument.
Erst seit ich die Musik auf HD habe, mache ich das des öfteren. Dabei hätte ich auch ausreichend viele CDPs gehabt, um das zu machen.
Radiowaves
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 26. Okt 2009, 01:02

fe-lixx schrieb:
Ich möchte dich sicher nicht belehren, wenn du mit deinem verwendeten Format zufrieden bist, aber irgendwas stimmt da bei dir nicht.

Ich wundere mich ja auch, weil sowas eigentlich nicht sein kann, aber ich verlasse mich dann doch lieber auf meine Ohren und auf Meßwerte (wobei letzteres bei psychoakustischen Spielereien sehr schnell aufs Glatteis führen kann).


fe-lixx schrieb:
Würde dir deshalb das empfehlen, was hier momentan im Forum wider recht "in" ist (zumindest die Empfehlung, wirklich machen tut's glaube ich keiner): Einen ABX Test mit foobar2000.

Warum denn schon wieder ein anderer Player? Ich habe vor meinen Tests zwei unterschiedliche Nullsoft-MPEG-Decoder-Plugins für Winamp getestet und sogar den Aufwand betrieben, Titel durch den Hardware-Decoder meines iRiver H140 laufen zu lassen, optisch abzugreifen und in den Rechner zu transferieren. Das war immer alles identisch, insofern gehe ich davon aus, daß ich schon das zurückbekomme, was ich zurückbekommen sollte.


fe-lixx schrieb:
Mach damit mal einen Direktvergleich mit deinem alten Encoder CBR vs. aktuellem LAME 3.98.2 -V 2 bzw. der jeweilige Encoder vs. lossless.

Lossless werde ich nie testen. Wenn da nicht das rauskommt, was ich bei "lossless" erwarte, ist es ja kein lossless.

Und die aktuellen LAMEs habe ich auch in -V 2 getestet. Sie weisen dabei nicht die derben Fehler im Tieftonbereich auf wie in CBR, aber ich höre massiv "fauchende" und "blubbernde" Artefakte, während die CBR-Versionen bis 3.93.1 da meist nur ein Rauschen zeigen.

Gut möglich, daß es Beispiele gibt, in denen sich ein anderes Bild zeigt, ich bin da noch dran und teste hin und wieder mit neuer Musik, die ich auf CD kaufe.

Rätselhaft bleibt das allerdings schon.
HiLogic
Inventar
#27 erstellt: 26. Okt 2009, 01:31

Radiowaves schrieb:
Ich habe ganze Wochenenden mit Konvertieren in unterschiedlichsten Encodern, Bitraten und Einstellungen zugebracht, habe Differenz-Files zum Original abgehört und stehe nach wie vor vor dem Rätsel, daß (offenbar nur) ich mit den Artefakten der aktuelleren LAME-Versionen deutlich mehr Probleme habe als mit denen bis 3.93.1. Es geht mir zwar nicht wirklich ins Hirn, daß eine freie Entwicklergemeinde womöglich seit Jahren Rückschritte machen könnte (ich kann mir das einfach nicht vorstellen), aber ich muß es erstmal akzeptieren, bis mir jemand erklärt, an welcher Stelle ich einem Trugschluß aufgesessen sein sollte.

Nimm Foobar mit ABX Plugin und führe selbst Doppelblindtests durch. Das CBR bessere Resultate liefern soll als die VBR Presets halte ich für ein Gerücht...


Radiowaves schrieb:
Hinzu kommt die teils fehlende oder fehlerhafte VBR-Unterstützung durch schlecht implementierte Codecs, die mitunter falsche Restzeitanzeige (die ist mir wichtig), potentielle Probleme beim Schnitt auf MPEG-Ebene usw. CBR ist da einfach das robustere Format.

VBR ist schon lange keine Schwierigkeit mehr. Ich habe seit Jahren keinen Player mehr gesehen, der mit VBR Probleme gehabt hätte. Die fehlerhafte Zeitanzeige hat übrigens in 99% aller Fälle etwas mit falsch geschriebenen MP3 Headern von fehlerhaften oder 0815 Encodern zu tun und nicht mit dem Dekoder des Abspielgeräts.


[Beitrag von HiLogic am 26. Okt 2009, 01:35 bearbeitet]
Radiowaves
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 26. Okt 2009, 12:09

HiLogic schrieb:
Nimm Foobar mit ABX Plugin und führe selbst Doppelblindtests durch.

Dumm gelaufen. Mein Audio-PC läuft noch unter Win98SE - da läuft Foobar nicht. Und mit meinem XP-Laptop werde ich kein Testhören veranstalten, der Soundchip ist unbrauchbar. Mein Audio-PC hängt optisch bitgenau an einem als Wandler arbeitenden DAT. Das ist mein Maßstab.

Na mal sehen, wie ich das gelöst bekommt.
fe-lixx
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 26. Okt 2009, 12:24

Radiowaves schrieb:
Dumm gelaufen. Mein Audio-PC läuft noch unter Win98SE - da läuft Foobar nicht.


Klar tut es das! Zwar nicht die neueste Version, aber die altbewährte 0.8.3 müsste wunderbar funktionieren. Einen Download findest du hier, die ABX Komponente sollte auch schon mit im Installer dabei sein: http://www.rjamorim.com/rrw/foobar2000.html
HiLogic
Inventar
#30 erstellt: 26. Okt 2009, 12:33

Mein Audio-PC hängt optisch bitgenau an einem als Wandler arbeitenden DAT. Das ist mein Maßstab.

Da würde mich mal spontan interessieren, wie Du bei dem Steinzeit Windows eine Bitgenaue Ausgabe realisiert hast...
cr
Moderator
#31 erstellt: 26. Okt 2009, 13:58
Die Asio-Treiber funktionieren doch unter W98 auch schon. Die Edirol UA1EX läuft zB unter W98 und hat dafür auch einen Asio_Treiber (testen kann ichs nicht, habe kein W98).
Dass es mit dem ASIO_Treiber geht, steht dezidiert im Manual.

Das Audio-Leben beginnt nicht mit Windows XP


[Beitrag von cr am 26. Okt 2009, 13:58 bearbeitet]
Radiowaves
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 26. Okt 2009, 15:51

fe-lixx schrieb:
aber die altbewährte 0.8.3 müsste wunderbar funktionieren. Einen Download findest du hier, die ABX Komponente sollte auch schon mit im Installer dabei sein

Danke, sie scheint dabei zu sein, im Installationsmenü taucht sie auf. Ich teste das mal, wenn ich wieder zu Hause bin. Wird mindestens eine Woche dauern.


HiLogic schrieb:
Da würde mich mal spontan interessieren, wie Du bei dem Steinzeit Windows eine Bitgenaue Ausgabe realisiert hast...

Ganz einfach: der VXD-Treiber (!) der Terratec EWX 2496 ist unter Win98 bitgenau. Der modernere, bei SE schon mögliche WDM-Treiber hingegen hat 6 dB Dämpfung und andere Macken.

Getestet wurde der bitgenaue Im-/Export über eine halbe Stunde weißes Rauschen, auf CD gebrannt und vom CD-Player digital in die Terratec zurückgespielt. War nach Synchronisation identisch. Daran anschließend war auch der Test in Gegenrichtung möglich: Ausspielen auf DAT und zurückspielen. War wieder identisch.
edin71
Inventar
#33 erstellt: 26. Okt 2009, 16:00
Ich glaube ich weiss warum ich mir kein Rechner als abspeilgerät schwer im Alltag vorstellen kann:

Zwischen meinen (Stereo-) Boxen steht ein Fernseher und andere Geräte wie DVD-Recorder, SAT-Recevier, Stereoverstärker und natürlich CD-Player (Sch.... die ganzen Fernbedienungen). Der Hörabstand beträgt ca. 3,5m. Da kann ich mir wirklich kein Laptop vorstellen.

Andersrum habe ich um meinem Laptop ein Paar M-Audio, die ich aber als "Notwendigkeit" statt "Genuß" betrachte.

Ich gehöre nicht zu denjenigen die behaupten ein Rechner/Soundkarte kann niemals gut wie ein CD-Player klingen.
ft/o8
Inventar
#34 erstellt: 26. Okt 2009, 17:56

edin71 schrieb:
Ich glaube ich weiss warum ich mir kein Rechner als abspeilgerät schwer im Alltag vorstellen kann:

Zwischen meinen (Stereo-) Boxen steht ein Fernseher und andere Geräte wie DVD-Recorder, SAT-Recevier, Stereoverstärker und natürlich CD-Player (Sch.... die ganzen Fernbedienungen). Der Hörabstand beträgt ca. 3,5m. Da kann ich mir wirklich kein Laptop vorstellen.

Andersrum habe ich um meinem Laptop ein Paar M-Audio, die ich aber als "Notwendigkeit" statt "Genuß" betrachte.

Ich gehöre nicht zu denjenigen die behaupten ein Rechner/Soundkarte kann niemals gut wie ein CD-Player klingen.


at edin,

wenn ich das da oben(oberhalb deines Postings) lesen würde und nicht wüßte das es auch wesentlich simpler geht, dann wäre ich deiner Meinung das CDP oder TT die gehaltvoller Art sind den Abend zu genießen.


[Beitrag von ft/o8 am 26. Okt 2009, 17:56 bearbeitet]
Radiowaves
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 26. Okt 2009, 18:49
Es muß ja nichtmal der Rechner sein, von dem man abspielt. s gibt ja inzwischen in fast jeder Preisklasse Netzwerk-Player, bis hinauf in allerhöchstes Highend. Damit sollten Handhabungsprobleme und Design-Inkompatibilitäten im Wohnzimmer bald der Vergangenheit angehören.

Auf den dazugehörigen "Server" (und sei es nur eine Festplatte am Netz) würde aber auch ich keine MP3s packen, sondern losless.
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