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Verbindung zwischen PC und Receiver - wie gut muss sie sein?

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Autor
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lars2010
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 06. Okt 2010, 07:41
hi forum,

ich höre musik ausschließlich über den PC und habe daher folgende frage: was ist die beste verbindung von meiner soundkarte zum verstärker? es geht dabei um ein stereosignal, was quer durchs zimmer muss.

ist es egal, ob ich da einen mitteldünnen irgendwasdraht nehme, oder sollte ich, ähnlich wie bei der verbindung von verstärker zum lautsprecher, auf möglichst dicke, widerstandsfreie kupferkabel setzen?

wird der klang beeinträchtigt, wenn ich kein durchgehendes kabel verwende (also zB eine verbindung mit offenen lötstellen zwischendrin)?


oder ist das bei dem reinen, nicht verstärkten signal vollkommen wurst?
ghostwriter2
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 06. Okt 2010, 09:32
Vielleicht ein Digitales Kabel nehmen?

Und die Samplingrate in Windoze nicht auf 48 khz, sondern eher auf 44.1 khz stellen.
cr
Moderator
#3 erstellt: 06. Okt 2010, 11:40
Die Kabeldicke und auch der Widerstand des Kabels ist für diese Art Analogsignale egal. Auch ob das Kabel gestückelt ist. Eine Rolle spielt nur die Kabelkapazität (wenn es sehr lang ist und die PC-Soundkarte einen sehr hohen Innenwiderstand hat > Höhenverlust möglich), ev. die Schirmung (Brummen). In der Regel brummt es aber meist aus anderen Gründen, für die das Kabel nichts kann: Brummschleife (leider gerade bei PCs häufig).


Vielleicht ein Digitales Kabel nehmen?

Das wäre besser, verhindert aber eine allfällige Brummschleife nicht. Am billigsten sind die sog. gelben Video-Cinchkabel (PC-Seitig meist Adapter Cinch-Monoklinke nötig). Oder Selbstbau: Antennenkabel 75 Ohm und die passenden Stecker.

Brummschleife gibt es keine bei optischem Kabel. Spezifiziert bis 5m, geht oft bis 10m.


[Beitrag von cr am 06. Okt 2010, 11:42 bearbeitet]
lars2010
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 06. Okt 2010, 12:54
danke für die antworten, schonmal sehr hilfreich!
die verbindung ist nicht allzu lang (~5m), ein einfaches klinke-cinch-stereokabel sollte also passen.

aber:

ghostwriter2 schrieb:
Und die Samplingrate in Windoze nicht auf 48 khz, sondern eher auf 44.1 khz stellen.

das versteh ich nicht. ich dachte, je höher die abtastrate, desto besser? wie kann eine geringere samplingfrequenz den klang verbessern?
cr
Moderator
#5 erstellt: 06. Okt 2010, 14:37
5m ist überhaupt kein Problem (außer eben die Brummschleifen-Problematik ggf)


Am besten ist es immer, die vorhandene Abtastrate beizubehalten.
Wenn du am PC 44.1-Dateien hast, dann auch so übertragen an den Wandler. Wenn du 48kHz Dateien hast, dann mit 48.
DevilX96
Stammgast
#6 erstellt: 06. Okt 2010, 16:55
Welche Soundkarte hast du? Oder Onboard? Bei Letzterem ist der digitale Weg zwingend.
lars2010
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 06. Okt 2010, 18:04
@cr: alles klar, das klingt logisch..

@devilx96: onboard (asus m4a78 pro), hat aber leider keinen digitalen ausgang. macht aber nix, mein verstärker (technics sa-tx50) hat auch keinen digitalen eingang (hrhr. mist.)

dann begnüg ich mich mit nem analogen signal über ein normales 5m-cinchkabel. vielen dank euch allen für tipps und hilfe!
Falcon
Stammgast
#8 erstellt: 07. Okt 2010, 02:38
In diesem Fall würde ich mir weniger Sorgen um das Kabel denn um die Qualität des Signals machen... Will heißen, die schwächste Komponente ist hier ganz klar der OnBoard Sound.

Es wäre zu empfehlen eine dedizierte Soundkarte mit besseren DACs zu erstehen. Für den HiFi Bereich empfehlen sich ASUS Xonar oder Auzentech. Die kleineren/günstigeren Creative Karten liegen bei der Qualität der DACs zwar auch deutlich über OnBoard Niveau, unterliegen aber zum Beispiel bereits den Xonar. Erst deutlich teurere Karten haben bessere DACs drauf (X-Fi Elite Pro und voraussichtlich X-Fi Titanium HD). Es werden auch immer wieder gerne Semi-Professionelle Soundkarten wie die ESI Juli@ empfohlen. Allerdings kann ich zu denen nichts sagen, da sollte sich vielleicht jemand mit mehr Ahnung äussern.
lars2010
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 07. Okt 2010, 08:08
welche xonar würdest du denn empfehlen? gibt ja welche von 40,00 € (xonar DS) bis über 200,00 € (xonar HDAV).. und da stellt sich mir die frage, ob sich das wirklich lohnt.. im sinne von: ob man den unterschied wirklich so hört (bei nem nach wie vor analogen signal)
BertiIrmo
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 07. Okt 2010, 11:03
Hallo,

ich kenne die genannten ASUS-karten nicht. Mein Onboardsound war sehr schlecht und ich höre jetzt mit einer ESI Juli@ und bin sehr zufrieden damit. Meine alten Ohren hören jetzt keinen Unterschied mehr zu meinem alten Onkyo-CD-Player.

Grüße
Friedrich
lars2010
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 07. Okt 2010, 16:55
120 €..

eieiwei..
Falcon
Stammgast
#12 erstellt: 07. Okt 2010, 17:33
Gerade WEIL Du auf analoge Signale angewiesen bist, wird eine Soundkarte die Kette verbessern. Digitale Signale geben mittlerweile eigentlich so gut wie alle Soundkarten und auch OnBoard-Sound ohne Bearbeitung einfach "durch".

Bin mit den ASUS Karten nicht ganz so gut vertraut, aber eine Xonar DS würde bereits eine deutliche Steigerung bringen. Meine Empfehlung wäre eine Xonar DX (~50€).
DevilX96
Stammgast
#13 erstellt: 07. Okt 2010, 17:50
Die besten Soka´s baut Asus. Schon eine Dx für schlappe 50 € bringt einen enormen qualtativen Zuwachs, ganz zu schweigen von den Features.

Deswegen wäre es klug, eine Soka aufzrüsten.
lars2010
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 07. Okt 2010, 18:59
okay. ich kauf mir bald neue lautsprecher und dann werd ich das mal ausprobieren. vielleicht finde ich ja einen kulanten verkäufer, der mich das mal testen lässt.

vielen, vielen dank für die hilfreichen tips!
cr
Moderator
#15 erstellt: 07. Okt 2010, 19:38
Semiprofessionelle externe Audiointerfaces gibts auch, so ab 70 oder 80 Euro: Edirol, Tascam, ........
Tommistar
Stammgast
#16 erstellt: 08. Okt 2010, 00:44
Also ich habe meinen Denon 2106 per Toslink von Silent Wire an meinem PC. DTS-Formate und Musik laufen wirklich wunderbar von der Leitung. Als Soundkarte benutze ich die Creative X-fi, die bereits im Pc verbaut war.
DevilX96
Stammgast
#17 erstellt: 08. Okt 2010, 14:41
Generell gilt:

Billige Soka/Onboard -> Toslink
Gute Soka, Massebrummen -> Toslink
Gute Soka, Receiver soll dekodieren -> Toslink
Gute Soka (ohne oben genannte Situationen) -> Analog
cr
Moderator
#18 erstellt: 08. Okt 2010, 23:11

Gute Soka (ohne oben genannte Situationen) -> Analog

Ja, aber nur sinnvoll, wenn der AV-Receiver nicht wieder alles erstmal AD-wandelt. Dann ist immer digitale Übertragung das Bessere.
Falcon
Stammgast
#19 erstellt: 09. Okt 2010, 01:31
Naja bei einem Amp mit Digitaleingängen wäre es ja sowieso Unsinnig Analog anzuschließen, wenn man Digital genauso benutzen kann...
DevilX96
Stammgast
#20 erstellt: 09. Okt 2010, 10:06

Falcon schrieb:
Naja bei einem Amp mit Digitaleingängen wäre es ja sowieso Unsinnig Analog anzuschließen, wenn man Digital genauso benutzen kann...


Eben nicht - wenn man den Eigenklang der Karte hören möchte.

Bei digital brauch man ja keine Soundkarte, und eine teure Soka lohnt sich nur, wenn man sie analog verbindet.
Tommistar
Stammgast
#21 erstellt: 09. Okt 2010, 10:08
Lässt sich bei digitaler DAtenausgabe aus dem PC ein Unterschied verschiedener Soundkarten hören oder sind alle mehr oder weniger gleich?
DevilX96
Stammgast
#22 erstellt: 09. Okt 2010, 16:19

Tommistar schrieb:
Lässt sich bei digitaler DAtenausgabe aus dem PC ein Unterschied verschiedener Soundkarten hören oder sind alle mehr oder weniger gleich?


Bei digital besteht kein Unterschied zw. Soundkarten/Onboard.
cr
Moderator
#23 erstellt: 09. Okt 2010, 20:24
Aber nicht bei Soundkarten, die resamplen.
Die korrekte Aussage muß lauten:

Bei digital besteht kein Unterschied zw. Soundkarten/Onboard, soferne die Soundkarten bitidentisch ausgeben (nicht resamplen).
Sonst ist alles denkbar, von unhörbar bei gutem Abtastratenwandler, bis hörbar.
Falcon
Stammgast
#24 erstellt: 09. Okt 2010, 23:44

DevilX96 schrieb:

Falcon schrieb:
Naja bei einem Amp mit Digitaleingängen wäre es ja sowieso Unsinnig Analog anzuschließen, wenn man Digital genauso benutzen kann...


Eben nicht - wenn man den Eigenklang der Karte hören möchte


Ich sehe da immer noch keinen Sinn. Zumal ich ja bei digitalen Ausgängen/Eingängen keine Soundkarte mehr brauche. Und den OnBoard Kram (über Analog) will ich gar net hören...
lars2010
Schaut ab und zu mal vorbei
#25 erstellt: 10. Okt 2010, 07:53
und ich versteh nicht, wieso man bei digitaler übertragung keine soundkarte mehr brauchen soll!? oO wo soll das signal denn sonst herkommen, aus der grafikkarte ja wohl bestimmt nicht..
pinoccio
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 10. Okt 2010, 08:05
Hi

Braucht man nicht unbedingt, wenn man z.B. sog. "Audio-WLAN-Brücken" verwendet. Da wird meist nur ein Systemtreiber installiert, welcher sich als Sounddevice einbindet und man aus jeder Audio-Anwendung (kabellos) auf das Gerät streamen kann.

Verfügbare Geräte wären z.B. Auzurewave GA200, Abit Airpace Music, Sondigo Scirocco, AVM-WLAN-Repeater - der sogar per upnp oder Capture-Radio-Stream angesteuert werden kann. Alle haben z.B. SPDIF, sodass man auch andere DACs problemlos einsetzen kann.

Mehr

Gruss
Stefan


[Beitrag von pinoccio am 10. Okt 2010, 08:07 bearbeitet]
DevilX96
Stammgast
#27 erstellt: 10. Okt 2010, 14:15
Eine Soka resampelt nur, wenn man sie standartmäßig an Windows knüpft, dies kann man mit ASIO umgehen.


Ich sehe da immer noch keinen Sinn. Zumal ich ja bei digitalen Ausgängen/Eingängen keine Soundkarte mehr brauche. Und den OnBoard Kram (über Analog) will ich gar net hören...


Bei Digital mit einer Soka stehen die aber einige Features wie DD Live zur Verfügung, welche Onboardkarten meist nicht besitzen.
Falcon
Stammgast
#28 erstellt: 10. Okt 2010, 16:46

lars2010 schrieb:
und ich versteh nicht, wieso man bei digitaler übertragung keine soundkarte mehr brauchen soll!? oO wo soll das signal denn sonst herkommen, aus der grafikkarte ja wohl bestimmt nicht..


Alle halbwegs aktuellen ATi Grafikkarten haben einen Soundchip mit an Board. Eine separate Soundkarte oder OnBoard Sound werden nicht mehr benötigt. Bei nVidia kann das bisher nur die GTX460 und die GTX450.

Aber eigentlich meinte ich mit "keiner Soundkarte" einfach nur "keine dedizierte Soundkarte", sprich OnBoard Sound reicht für Digital vollkommen aus, sofern er wie gesagt den Digital-Stream unverändert, also ohne Resampling durchschleift.

Und es gibt mittlerweile auch OnBoard Sound der DDLive/DTSInteractive beherrscht.
lars2010
Schaut ab und zu mal vorbei
#29 erstellt: 11. Okt 2010, 15:13

Falcon schrieb:
Alle halbwegs aktuellen ATi Grafikkarten haben einen Soundchip mit an Board. Eine separate Soundkarte oder OnBoard Sound werden nicht mehr benötigt.


lol.. ^^ grafikkarten mit sound-ausgang.. ich hab die neuste von ATI, die hat auch gleich netzwerkbuchse und 16 usb-anschlüsse mit dran..
Afro-Banause
Stammgast
#30 erstellt: 11. Okt 2010, 15:25
Ergibt ja auch Sinn, nen Soundchip auf die Grafikkarte zu pflanzen, schließlich hat heute jede moderne Graka HDMI-Ausgänge und so kann man Ton und Bild ohne weiteres mit einem Kabel aus einer Quelle ziehen.
Falcon
Stammgast
#31 erstellt: 11. Okt 2010, 16:21
Die neuen HD6000 Karten die ATi in diesem Herbst noch veröffentlichen wird haben in der Tat HDMI 1.4 Support und kommen mit einer Netzwerkkarte daher
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