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Umfrage
Klangqualität von Downloads
1. Transparent - höre keinen Unterschied (41.4 %, 12 Stimmen)
2. Sehr gut - nur leichter Unterschied zur CD (17.2 %, 5 Stimmen)
3. Gut - höre einen Unterschied, stört mich aber nicht (0 %, 0 Stimmen)
4. Geht so - ich erwarte mehr (10.3 %, 3 Stimmen)
5. Schlecht - die Klangqualität müsste deutlich besser sein (27.6 %, 8 Stimmen)
6. Miserabel - die Klangqualität ist eine Frechheit (3.4 %, 1 Stimmen)
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Klangqualität von Downloads

+A -A
Autor
Beitrag
Paesc
Inventar
#1 erstellt: 26. Okt 2010, 16:31
Hallo zusammen

Kürzlich habe ich zum allerersten Mal eine MP3-Datei als Musikdownload gekauft: es handelt sich um den Song "My Best Theory" von "Jimmy Eat World". Klar war der Song günstig CHF 1.90 = EUR 1.22); aber von der Klangqualität bin ich ziemlich enttäuscht. Vor allem in den Höhen Klingt der Song mies, nach schlechter Datenrate.

Der Song wird mit 256 kbps angeboten. Leider musste ich aber feststellen, dass der Encoder Xing ist - nicht unbedingt bekannt für beste Klangqualität. Und sowohl Foobar2000 wie auch Winamp zeigen 32 kbps an, und statt knapp 3 Minuten eine Länge von rund 16 Minuten 17 Sekunden...! Abspielen lässt sich der Song aber überall normal.

Wie sind eure Erfahrungen mit kostenpflichtigen Downloads (bitte Format nennen)?
Mein Song war wohl nix... Überlege mir nun, nur schon zu Vergleichszwecken doch noch das Album anzuschaffen (Invented), auch wenn mir der Rest nicht gefällt (nicht als CD-Single erhältlich)...

PS: Die Umfrage endet in 30 Tagen.

Gruss
Pascal
cr
Moderator
#2 erstellt: 26. Okt 2010, 17:15
Habe mir bisher 3 mp3s bei Amazon heruntergeladen, wovon eines nach ca. 10 sek. einen deftigen Knackser hatte, den ich mit dem Nero-Toolkit entfernen mußte (man merkt nun praktisch nichts mehr).
Heruntergeladen habe ich mp3s nur, weil ich wegen 1 Track, der mir gefällt, nicht mehr bereit bin, die ganze CD zu kaufen, auch nicht im 2nd Hand Laden.
Da es sich um totkomprimierten Pop handelt, ist es eh schon egal, ob mp3 oder nicht. Ansonsten würde ich mir keine mp3s herunterladen.


[Beitrag von cr am 26. Okt 2010, 17:16 bearbeitet]
muetze67
Inventar
#3 erstellt: 26. Okt 2010, 17:18
ich kaufe hauptsächlich bei mediamarkt, kostst meistens 0,99€ und die mp3´s kommen mit 320kb/s. mit der quali bin ich zufrieden.
RoA
Inventar
#4 erstellt: 26. Okt 2010, 17:22
Ich habe bislang einen einzigen kostenpflichtigen Download hinter mir (Edith: vor knapp 2 Monaten). Von Amazon für 0,77 Euronen, Encoder war Lame, Einstellung wohl -v1 (255 kbs vbr). Klang ist okay bei Aussteuerung 100%. Vergleichsmöglichkeiten fehlen mir, weil ich dieses Stück nicht in lossless habe und auch nicht kostenfrei bekommen konnte.


[Beitrag von RoA am 26. Okt 2010, 17:33 bearbeitet]
Falcon
Stammgast
#5 erstellt: 26. Okt 2010, 17:30
Ich hab schon diverse Songs herunter geladen. Allerdings immer nur einzelne Titel, da ich eine physische CD generell bevorzuge. Sowohl damals bei AllofMP3.com (Ich Depp hätte lieber WAV statt MP3s nehmen sollen... damals gings noch...) als auch bei Amazon.de
Anfangs hat Amazon.de sehr miese Bitrates gehabt. Mittlerweile wird mit ~256kbit/s VBR kodiert laut FAQ, was sich auch mit den Dateien deckt die ich da zuletzt runter geladen hab.

Mangels Vergleich kann ich zur Klangqualität nix sagen... Gefühlsmässig würde ich sagen, im Zweifelsfall wohl lieber die paar € für die CD ausgeben oder eben warten bis es die CD im Ramsch gibt...
Fehler wie Knackser hatte ich zu meinem Bedauern auch schon... Bei illegaler Musik würd mich das ja nicht wundern, aber bei gekaufter (Download-)Musik ist das halt "NoGo".

Einzelne Songs also: Verschmerzbar.

Für den Rest und vor allem für meine favorisierten Künstler: Ganz klar die CD!
Paesc
Inventar
#6 erstellt: 26. Okt 2010, 17:31

cr schrieb:
Habe mir bisher 3 mp3s bei Amazon heruntergeladen, wovon eines nach ca. 10 sek. einen deftigen Knackser hatte, den ich mit dem Nero-Toolkit entfernen mußte (man merkt nun praktisch nichts mehr).


Wenn man seine Downloads erst noch bearbeiten muss, ist die angebotente Musik einfach nur noch eine Frechheit.


cr schrieb:
Heruntergeladen habe ich mp3s nur, weil ich wegen 1 Track, der mir gefällt, nicht mehr bereit bin, die ganze CD zu kaufen, auch nicht im 2nd Hand Laden.
Da es sich um totkomprimierten Pop handelt, ist es eh schon egal, ob mp3 oder nicht. Ansonsten würde ich mir keine mp3s herunterladen.


So habe ich mir das auch gedacht... Aber wenn selbst totkomprimierter Pop/Rock nur noch nervt, ist mir selbst das den Download nicht wert.


muetze67 schrieb:
ich kaufe hauptsächlich bei mediamarkt, kostst meistens 0,99€ und die mp3´s kommen mit 320kb/s. mit der quali bin ich zufrieden.


Weisst Du, welcher Encoder verwendet wurde? Bei mir war es Xing - selbst mit 256 kbps nicht der Hit.

Bedenklich finde ich, dass beim Song neben schlechtem Klang nicht einmal die richtige Zeit beim Abspielen angezeigt wird. Klar erwarte ich von Musik in der Sparte, in der Jimmy Eat World einzuordnen ist, keine neuen klanglichen Massstäbe, aber selbst der Durchschnitt ist zumeist etwas besser.

Somit werden MP3-Downloads bei mir wohl die absolute Ausnahme bleiben. Sorry, wenn ich mich über das, was ich mir gekauft habe, bloss nerve, war es selbst die EUR 1.22 nicht wert. Dann lieber mal eine CD weniger kaufen, dafür keine mickrigen Downloads.

Greez
Paesc
RoA
Inventar
#7 erstellt: 26. Okt 2010, 17:36
@Paesc: Wo hast Du geladen?
muetze67
Inventar
#8 erstellt: 26. Okt 2010, 17:39
wie krieg ich denn raus, welcher encoder benutzt wurde?
Paesc
Inventar
#9 erstellt: 26. Okt 2010, 17:48

Falcon schrieb:
(Ich Depp hätte lieber WAV statt MP3s nehmen sollen... damals gings noch...)


Genau das wünsche ich mir seit langem... FLAC wäre der Hit, WAV immerhin ein Anfang.


Falcon schrieb:
Einzelne Songs also: Verschmerzbar.

Für den Rest und vor allem für meine favorisierten Künstler: Ganz klar die CD!


Yep...! Die CD ist selbst heute noch nicht ohne Einbussen ersetzbar.


RoA schrieb:
@Paesc: Wo hast Du geladen?


Bei www.cede.ch. Ich muss allerdings hierzu ein paar Dinge anmerken:

- CeDe hat das Downloadangebot gerade erst eingeführt, ist noch im Aufbau.
- CeDe hat seine Lieferanten bereits auf Lossless-Downloads angesprochen; leider sind alle Download-Provider von der Musikindustrie abhängig, dürfen nicht in Eigenregie rippen.
- Die Qualität der Downloads wird von der Musikindustrie vorgegeben.
- Bin zufriedener Kunde dieses sehr kundenfreundlichen Online-Anbieters.

Greez
Paesc
Paesc
Inventar
#10 erstellt: 26. Okt 2010, 17:53

muetze67 schrieb:
wie krieg ich denn raus, welcher encoder benutzt wurde?


Lade dir die Freeware Audio Shell herunter: http://www.softpointer.com/AudioShell.htm
Läuft bei mir auch unter Windows Vista und 7 (beide 32 Bit).

Wenn Du im Explorer auf die Eigenschaften der Musikdatei klickst, wird in der Registerkarte Audio Shell Information zu unterst der Encoder angezeigt. Auch die durchschnittliche Bitrate und andere Details sind ersichtlich.

Greez
Paesc


[Beitrag von Paesc am 26. Okt 2010, 17:56 bearbeitet]
muetze67
Inventar
#11 erstellt: 26. Okt 2010, 18:04

Paesc schrieb:

muetze67 schrieb:
wie krieg ich denn raus, welcher encoder benutzt wurde?


Lade dir die Freeware Audio Shell herunter: http://www.softpointer.com/AudioShell.htm
Läuft bei mir auch unter Windows Vista und 7 (beide 32 Bit).

Wenn Du im Explorer auf die Eigenschaften der Musikdatei klickst, wird in der Registerkarte Audio Shell Information zu unterst der Encoder angezeigt. Auch die durchschnittliche Bitrate und andere Details sind ersichtlich.

Greez
Paesc


jo, gerade gemacht, es ist auch xing
Paesc
Inventar
#12 erstellt: 26. Okt 2010, 18:12

muetze67 schrieb:
jo, gerade gemacht, es ist auch xing


Und Du bist mit der Klangqualität zufrieden... Ich muss wohl doch noch die CD für Vergleichszwecke kaufen.

Wer weiss, vielleicht ist heute bereits teils die MP3-Datei die Vorlage und somit ebenbürtig mit der CD...

Greez
Paesc
muetze67
Inventar
#13 erstellt: 26. Okt 2010, 18:26

Paesc schrieb:

muetze67 schrieb:
jo, gerade gemacht, es ist auch xing


Und Du bist mit der Klangqualität zufrieden... Ich muss wohl doch noch die CD für Vergleichszwecke kaufen.

Wer weiss, vielleicht ist heute bereits teils die MP3-Datei die Vorlage und somit ebenbürtig mit der CD...

Greez
Paesc


bei mir läuft meitens die mucke über ne pa (mobiler dj) und zu hause im keller übernen yamaha avr mit alten heco´s.
zu cd´s ist jetzt nicht der hörbare unterschied, also cd´s im allgemeinen.
marathon2
Stammgast
#14 erstellt: 26. Okt 2010, 20:28
Ich kaufe meist bei iTunes oder Saturn.
Die Qualität ist in Ordnung, zumindest so gut wie die Überspielung auf CD.

In einem Fall war der Download aber ziemlich mit deutlichen Verzerrungen gestört. Ich habe mir darauf die CD gekauft, und die klang tatsächlich genauso schlimm. Ein weiteres Opfer des Loudness-War.

Bei Lieblingsbands kaufe ich aber immer noch die CDs.
Accuphase_Lover
Inventar
#15 erstellt: 26. Okt 2010, 20:38
Ich weiß schon warum ich mir keine kostenpflichtigen Files runterlade.

Übrigens sind offizielle Downloads sowieso meistens übersteuert, da den "Erstellern" die Übersteuerungsproblematik bei MP3 wohl egal, bzw. unbekannt, wahrscheinlich aber sogar beides ist !

Auch FLACs sind übrigens oftmals übersteuert !
cr
Moderator
#16 erstellt: 26. Okt 2010, 20:43
Hat die "enFLACierung" Probleme mit Intersample-Overs? Kann ja nicht sein, da alles bitidentisch bleibt.....
Bei mp3s dagegen wohl ein Problem....
Accuphase_Lover
Inventar
#17 erstellt: 26. Okt 2010, 20:53
Die FLACisierung nicht, aber die Originalfiles vieler aktueller und CDs der letzten Jahre.

Deshalb reduziere ich den Pegel gegrabbter CDs immer um 1-2 dB. Beim MP3-Encodieren mit Lame, reskaliere ich noch mal zusätzlich auf 0.9 - 0.85 des getrimmten Pegels, um so Übersteuerungen durch den Encodingprozess zu vermeiden.

Die Auswirkungen des Loudness Wars machen sich ja leider überall bemerkbar. Gerade bei Signalverarbeitungen, Overs an jeder Ecke !
mucci
Inventar
#18 erstellt: 26. Okt 2010, 22:09
Hmm, da muss ich mich doch mal als häufigen MP3-Käufer outen...

Ich habe schon viele Alben als MP3 gekauft, da sie online, wenn man den richtigen Zeitpunkt abwartet, viel billiger sind. Dies gilt insbesondere für bestimmte Stilrichtungen. Ich habe schon viele Einzelalben von Einzelinterpreten gekauft. Im Klassikbereich und auch im Dancebereich habe ich gute umfangreiche Sammlungen (6-8h Musik, 50-150 Titel) bei Amazon z.B. schon für 2,49 Euro bekommen. Auch Klassik-Sampler (halt nicht die absoluten bekannten Spitzenmusiker) habe ich schon fürn Appel und n Ei bekommen, z.B. 100 Chopin Klavierstücke für 2,99 Euro. Da kann man auch mal ein bisschen nachsichtig bei der Qualität sein. Aber trotzdem sind die Aufnahmen und die MP3s einwandfrei, für mich von CD nicht zu unterscheiden (meist VBR-Formate mit LAME). Ich habe ehrlich gesagt noch keine Knackser oder ähnliches ausgemacht.

Wo habe ich überall schon eingekauft: Saturn und Mediamarkt (vor 2010 in der Anfangszeit), und jetzt Amazon. Bei iTunes habe ich nur mal einen Testkauf gemacht, das AAC-Format schreckt mich total ab, da nützt auch keine Beseitigung des Copy-Schutzes.

Ich bearbeite alle meine Songs, egal ob von CD gerippt oder MP3-Kauf, vor dem Laden auf iTunes mit MP3Gain, und zwar 89dB. Damit bin ich bezüglich Verzerrungen auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

Ich würde beim Kauf allerdings auf jeden Fall auch FLAC bevorzugen, denn ich würde meine MP3 am liebsten selbst encoden und die FLAC als Archiv behalten.

Ich kaufe immer noch hin und wieder CDs (von meinen absoluten Lieblingsinterpreten), aber MP3 sind für mich inzwischen ein preiswerter Alltagseinkauf geworden!


[Beitrag von mucci am 26. Okt 2010, 22:11 bearbeitet]
RoA
Inventar
#19 erstellt: 27. Okt 2010, 01:58

mucci schrieb:
Ich bearbeite alle meine Songs, egal ob von CD gerippt oder MP3-Kauf, vor dem Laden auf iTunes mit MP3Gain, und zwar 89dB. Damit bin ich bezüglich Verzerrungen auf jeden Fall auf der sicheren Seite.


Nicht, wenn die Verzerrungen bereits im Quellmaterial enthalten sind oder beim encodieren entstanden sind. Aktuell sind heute viele Aufnahmen voll ausgesteuert oder sogar übersteuert, so daß es beim encodieren erst recht zu Übersteuerungen kommt. Einmal drin, immer drin, da kann MP3Gain dann auch nichts mehr retten.
mucci
Inventar
#20 erstellt: 27. Okt 2010, 06:21

RoA schrieb:

mucci schrieb:
Ich bearbeite alle meine Songs, egal ob von CD gerippt oder MP3-Kauf, vor dem Laden auf iTunes mit MP3Gain, und zwar 89dB. Damit bin ich bezüglich Verzerrungen auf jeden Fall auf der sicheren Seite.


Nicht, wenn die Verzerrungen bereits im Quellmaterial enthalten sind oder beim encodieren entstanden sind. Aktuell sind heute viele Aufnahmen voll ausgesteuert oder sogar übersteuert, so daß es beim encodieren erst recht zu Übersteuerungen kommt. Einmal drin, immer drin, da kann MP3Gain dann auch nichts mehr retten.


Huh? Dass Verzerrungen, die bereits im Quellmaterial drin sind, bestehen bleiben, versteht sich ja wohl von selbst. Aber ich dachte, die Übersteuerungen von MP3 (die ja durch entsprechende Interpolation entstehen) wären reversibel durch Herabsetzen der Lautstärke? Da bin ich mir aber nicht ganz sicher, da ich die Decodierungsalgorithmen nicht wirklich kenne... Experten vor!
ZeeeM
Inventar
#21 erstellt: 27. Okt 2010, 07:22

mucci schrieb:

Huh? Dass Verzerrungen, die bereits im Quellmaterial drin sind, bestehen bleiben, versteht sich ja wohl von selbst. Aber ich dachte, die Übersteuerungen von MP3 (die ja durch entsprechende Interpolation entstehen) wären reversibel


Wenn der Encoder clippt, weil das Quellmaterial schon hart ausgesteuert ist und das Management des Anbieters nur an Quartalsergebnisse denkt, dann kommen da irreversibel kapotte Files raus.
RoA
Inventar
#22 erstellt: 27. Okt 2010, 09:03
Die Frage ist, inwieweit das für Bezahl-Downloads relevant ist. In Tauschbörsen und bei Szene-Releases sind diese "Verunreinigungen" jedenfalls nicht selten. Ernstzunehmende Erhebungen dazu kenne ich nicht, darum begrüsse ich diese Umfrage. Allerdings wird sie ausserhalb dieses Unterforums nicht wahrgenommen. Man sollte solch eine Umfrage mal auf eine breitere Grundlage stellen.
ZeeeM
Inventar
#23 erstellt: 27. Okt 2010, 09:12

RoA schrieb:
Die Frage ist, inwieweit das für Bezahl-Downloads relevant ist.


Ich sage es mal so. Das Hang zu immer mehr Lautheit und weniger Dynamik, weil sich dadurch das Produkt besser verkaufen lässt, legt die Vermutung nahe, das man bei der Codierung auch nicht gerade auf sehr gute Qualität bedacht ist. Die anvisierte Zielgruppe wird wohl nicht als qualitätsbewußt eingestuft.

Es sollte tatsächlich eine Plattform geben, auf der nachprüfbare Informationen darüber zu lesen sind, wie und mit welchem Codec die Anbieter arbeiten, ob der Dynamikwert stimmt, wieviel Übersteuerungen es gibt, Differenzen zur Kauf CD etc.
So eine Plattform, so sie denn erfolgreich ist, würde die Anbieter durchaus zu mehr Sorgfalt bewegen können.
ffree
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 27. Okt 2010, 14:04
Hallo,
Bisher hab ich 3 Alben als download gekauft. Bin mit der Qualität sehr zufrieden, ist wahrscheinlich gleich mit eigenen Ripps.
Ausschlaggeben für den mp3 Kauf war 2 mal der Preis (12€ statt 34€, 9€ statt 18€ bei CD) und einmal bei gleichen Preis brauchte ich das Album sofort.

amazon.de
Encoder LAME 3.97
Encoder Settings Variable Bit Rate -V 0 (Extreme)
Audio Quality Very High (Lossy)
Contains Album Art, ID Tag [ID3v2.3 (UTF16) & ID3v1.1]

cdbaby.com:
Encoder LAME 3.97
Encoder Settings Variable Bit Rate -V 2 (Standard)
Audio Quality Medium (Lossy)
Contains Album Art, ID Tag [ID3v2.3 (UTF16) & ID3v1.1]

Fred
Falcon
Stammgast
#25 erstellt: 27. Okt 2010, 15:28
Also "meine" Musik gibt es bei Amazon.de als MP3 Downloads nur unwesentlich günstiger. In der Regel nur 1-2€ günstiger (oder gar gleicher Preis), und das ist mir den Aufpreis für den Erhalt eines physischen Mediums und die Sicherheit der "bestmöglichen" Qualität durchaus wert.

Letztendlich bin ich bei solchen Geschichten auch jemand der lieber "Etwas" in der Hand hat. Am besten in schöner, aufwändiger Verpackung
mucci
Inventar
#26 erstellt: 27. Okt 2010, 16:24

Falcon schrieb:
Also "meine" Musik gibt es bei Amazon.de als MP3 Downloads nur unwesentlich günstiger. In der Regel nur 1-2€ günstiger (oder gar gleicher Preis), und das ist mir den Aufpreis für den Erhalt eines physischen Mediums und die Sicherheit der "bestmöglichen" Qualität durchaus wert.

Letztendlich bin ich bei solchen Geschichten auch jemand der lieber "Etwas" in der Hand hat. Am besten in schöner, aufwändiger Verpackung :)


Genau, so habe ich mir auch schon etliche Schubladen in der Vergangenheit im Wohnzimmer zugemüllt, und trotzdem finde ich nichts (da ich da immer ein wenig unordentlich bin). Jetzt auf dem PC hat alles seine Ordnung, und alle Alben sind mit wenigen Klicks gefunden!

Jetzt ist nur noch die Frage, was ich mit den ganzen CDs mache: Im Keller vergraben?
Falcon
Stammgast
#27 erstellt: 27. Okt 2010, 16:28
Bei mir stehen die alle im Regal schön ordentlich neben der "großen" Anlage im Wohnzimmer. Wenn ich auf der höre, nehme ich auch direkt die CDs.

Die meiste Zeit höre ich aber auch am Rechner (einfach, weil ich auf Grund meines Berufs schon den ganzen Tag an diesem sitze) über meine "kleine" Anlage. Entsprechend liegen alle meine (bzw. sogar die der ganzen Familie) Scheiben auf dem File-Server.
SeventhSeal
Stammgast
#28 erstellt: 27. Okt 2010, 16:46
Hallo!

Ich habe auch mal mit Punkt(1) abgestimmt und oute mich
als gelegentliches Amazon&co-Opfer.

Nein, ich muss sagen die Amazon-Downloads waren bisher immer tadellos:
LAME 3.97, VBR V0 und noch keine merklichen Übersteuerungen oder Artefakte.

Bestimmte Sachen hole ich mir auch von kleinen Portalen, welche jeweils nur eine Hand voll Interpreten anbieten,
dafür aber oft Download wahlweise in MP3, oder FLAC.
Z.B. civilmusic, oder chemical-records...
Dürfte jetzt geschmacklich nur wenige hier ansprechen, aber mal als Beispiel wie ich es gerne mit jeder Art von Musik hätte.

Und wenn ich was zum Angreifen oder Sammeln brauche, bestell ich mir gleich die LP dazu.
mucci
Inventar
#29 erstellt: 27. Okt 2010, 17:50
Hier gibts auch sehr schöne GEMA-freie Sachen (Creative Commons):

http://www.jamendo.com/de/
Paesc
Inventar
#30 erstellt: 27. Okt 2010, 20:33

ZeeeM schrieb:

RoA schrieb:
Die Frage ist, inwieweit das für Bezahl-Downloads relevant ist.


Ich sage es mal so. Das Hang zu immer mehr Lautheit und weniger Dynamik, weil sich dadurch das Produkt besser verkaufen lässt, legt die Vermutung nahe, das man bei der Codierung auch nicht gerade auf sehr gute Qualität bedacht ist. Die anvisierte Zielgruppe wird wohl nicht als qualitätsbewußt eingestuft.


Yep. Man will mit möglichst günstigen Preisen Kundschaft anlocken. Kein Wunder kann da nicht mehr so sehr auf Qualität geachtet werden wie bei einer um einiges teureren CD. Zum Glück haben wir heute (noch) zumeist die Wahl zwischen Download und CD...


mucci schrieb:

Falcon schrieb:
Also "meine" Musik gibt es bei Amazon.de als MP3 Downloads nur unwesentlich günstiger. In der Regel nur 1-2€ günstiger (oder gar gleicher Preis), und das ist mir den Aufpreis für den Erhalt eines physischen Mediums und die Sicherheit der "bestmöglichen" Qualität durchaus wert.

Letztendlich bin ich bei solchen Geschichten auch jemand der lieber "Etwas" in der Hand hat. Am besten in schöner, aufwändiger Verpackung :)


Genau, so habe ich mir auch schon etliche Schubladen in der Vergangenheit im Wohnzimmer zugemüllt, und trotzdem finde ich nichts (da ich da immer ein wenig unordentlich bin). Jetzt auf dem PC hat alles seine Ordnung, und alle Alben sind mit wenigen Klicks gefunden!


Genau die Gedanken habe ich mir schon seit längerem gemacht, nach und nach bin ich am umsetzen: CDs nach FLAC rippen und über den PC an die heimische Anlage schicken. Allerdings stehen die CDs noch immer alle brav im Wohnzimmer Bevor die in den Keller wandern würden, müsste ein D/A-Wandler her, der meinem CD-Player das Wasser reichen könnte.


SeventhSeal schrieb:
Nein, ich muss sagen die Amazon-Downloads waren bisher immer tadellos:
LAME 3.97, VBR V0 und noch keine merklichen Übersteuerungen oder Artefakte.


Die Qualität und den Codec bestimmt die Plattenfirma. Lame 3.97 mit VBR 0 ist in der Tat ein sehr hoher Download-Standard...! Nicht zu vergleichen mit meinem Download Xing CBR 256 kbps.


SeventhSeal schrieb:
Und wenn ich was zum Angreifen oder Sammeln brauche, bestell ich mir gleich die LP dazu. ;)


Die Sammlerseite kann ich bestens nachvollziehen Aus klanglicher Sicht ist, zumindest rein technisch gesehen, die CD im Vorteil

Greez
Paesc
Accuphase_Lover
Inventar
#31 erstellt: 27. Okt 2010, 21:17
Noch mal was zu den Übersteuerungen :

Wie ich bereits sagte, macht es mehr Sinn, VOR dem Encoding den Pegel zu skalieren um Overs zu vermeiden. Auch ich sehe in ReplayGain und Co., kein optimales Mittel zur Verhinderung von Übersteuerungen. Man sollte immer versuchen, diese erst gar nicht aufkommen zu lassen, statt zu versuchen, sie IM NACHHINEIN wieder zu beseitigen !
Aber der wirklich Audiophile wird durch MP3-Download-Portale auch tatsächlich wohl eher nicht angesprochen.

Ob und wann Übersteuerungen auftreten, ist immer vom Einzelfall abhängig !
DACs können beispielsweise auf konsekutive FS-Samples und/oder Inter-Sampling-Overs durchaus verschieden reagieren.
Sowohl Aussteuerungsanzeigen als auch das menschliche Gehör, arbeiten auch sehr frequenzabhängig. Verzerrungen im Tieftonbereich werden weniger stark wahrgenommen als solche in höheren Lagen.
RoA
Inventar
#32 erstellt: 28. Okt 2010, 05:13

Paesc schrieb:

ZeeeM schrieb:

RoA schrieb:
Die Frage ist, inwieweit das für Bezahl-Downloads relevant ist.


Ich sage es mal so. Das Hang zu immer mehr Lautheit und weniger Dynamik, weil sich dadurch das Produkt besser verkaufen lässt, legt die Vermutung nahe, das man bei der Codierung auch nicht gerade auf sehr gute Qualität bedacht ist. Die anvisierte Zielgruppe wird wohl nicht als qualitätsbewußt eingestuft.


Yep. Man will mit möglichst günstigen Preisen Kundschaft anlocken. Kein Wunder kann da nicht mehr so sehr auf Qualität geachtet werden wie bei einer um einiges teureren CD.


Trotzdem: Wenn man das konkret beantworten will, kommt man um eine umfangreichere Auswertung nicht herum, und die gibt es m.W. nicht. Sollte sich dabei bspw. ergeben, daß bestimmte Anbieter regelmäßig schlechte Qualität anbieten, könnte es das Ende des Geschäftsmodells bedeuten. Das würde bspw. dagegen sprechen. Technisch ist der Prozess des encodieren eh vollautomatisch und lame ist lizenzfrei, d.h. hochwertige .mp3s verursachen keine zusätzlichen Kosten.
mucci
Inventar
#33 erstellt: 28. Okt 2010, 06:01
Ich halte die Aussage, dass die Qualität wegen des Kostendrucks bzw. der Gewinnmaximierung leidet, für ziemlichen Blödsinn. Es handelt sich um eine (da gehe ich mal von aus) vollautomatische Konvertierung, bei dem man einmal die optimalen Werte einstellt, und gut ist es. Ich kann bei meinen Downloads auch keinerlei Qualitätsmängel feststellen. Digital ist nun mal Digital, jeder Download gleich, usw.

Und dass kein wirklich Audiophiler bei MP3 Downloads angesprochen wird, kann ich auch nicht uneingeschränkt bestätigen. Ich bin vermutlich kein "wirklich Audiophiler" (wer ist das überhaupt, ein Voodoo-Künstler?), kann aber grundsätzlich keinen Qualitätsunterschied zwischen einer vernünftig kodierten 192kbit MP3 und einer CD feststellen. Insofern brauche ich auch nicht das "mehr" an Qualität, wenn ich es deutlich günstiger als Download bekomme. Bei CD bzw. unkomprimiertem Audio geht es doch nur um das gute Gefühl bzw. um die Haptik. Ich würde mich als "pragmatischen Audiophilen" bezeichnen und hoffe, dass das hier nicht als Widerspruch gesehen wird...
ZeeeM
Inventar
#34 erstellt: 28. Okt 2010, 06:09

mucci schrieb:
Ich halte die Aussage, dass die Qualität wegen des Kostendrucks bzw. der Gewinnmaximierung leidet, für ziemlichen Blödsinn.


Der Umstand Gewinnmaximierung gebiert noch viel blödsinnigere Dinge. Wenn am Tag nur 2 Alben mehr codiert werden können, weil die schlechtere Qualität schneller codiert ist, weil der schlechtere Codec bei dem Rechner dabei war, das Personal billig ist.
Mir fallen x Gründe ein warum das Ergebnis vergleichsweise schlecht ist, aber keinen Grund warum man zwangsläufig Qualität und Sorgfalt erwarten kann.
Im einfachsten Fall hat die Person die für die Umsetzung nach MP3 verantwortlich ist, keine Ahnung.
Um audiophile geht es ja nichtmal, sondern um grobe Fehler.
RoA
Inventar
#35 erstellt: 28. Okt 2010, 06:22

ZeeeM schrieb:
Mir fallen x Gründe ein warum das Ergebnis vergleichsweise schlecht ist, aber keinen Grund warum man zwangsläufig Qualität und Sorgfalt erwarten kann.


Da es möglich ist, gute Qualität herzustellen, und die Technik des Encodierens kein limitierender Faktor ist, spricht einiges dafür, daß die Qualität in Ordnung ist und es auch so gewollt ist. Die Beschwerden halten sich ja auch in Grenzen, und das bei weltweit zig Millionen legalen Downloads täglich. Blödmarkt und Co. bauen den Download-Bereich gerade als eigenständiges Geschäftsfeld auf. Sie können es sich gar nicht leisten, schlechterte Qualität als bspw. Amazon anzubieten. Ein fundierter Verriss in den Massenmedien oder im Netz wäre tödlich. Das wissen die Verantwortlichen sehr genau.
ZeeeM
Inventar
#36 erstellt: 28. Okt 2010, 07:12
Was man nicht weiss ist, wie die Verträge zwischen den Labels und den Betreibern der Onlinedienste aussehen.
Die "Plattenindustrie" ist eine die seit 100 Jahren eher Innovationen abgeneigt ist.
chris65187
Stammgast
#37 erstellt: 28. Okt 2010, 07:27

ZeeeM schrieb:
Die "Plattenindustrie" ist eine die seit 100 Jahren eher Innovationen abgeneigt ist.

Schon richtig. Aber den schwimmen halt die Felle davon und irgendwie müssen sie halt versuchen Kohle zu machen...
ZeeeM
Inventar
#38 erstellt: 28. Okt 2010, 08:06

chris65187 schrieb:

ZeeeM schrieb:
Die "Plattenindustrie" ist eine die seit 100 Jahren eher Innovationen abgeneigt ist.

Schon richtig. Aber den schwimmen halt die Felle davon und irgendwie müssen sie halt versuchen Kohle zu machen...


Ein Kernproblem ist für die, das sich die Musik einfach und schnell ohne Qualitätsverlust vervielfältigen lässt.
Man möhcte lieber 1€/Song in Radioqualität kassieren um ggfs. die CD zu verkaufen.
Selbst gegen Lossless im Onlinegeschäft spricht nicht wirklich was, wenn man sieht. das auch Filme verkauft und verliehen werden.
chris65187
Stammgast
#39 erstellt: 28. Okt 2010, 08:24
stimmt.
mucci
Inventar
#40 erstellt: 28. Okt 2010, 08:31

ZeeeM schrieb:

chris65187 schrieb:

ZeeeM schrieb:
Die "Plattenindustrie" ist eine die seit 100 Jahren eher Innovationen abgeneigt ist.

Schon richtig. Aber den schwimmen halt die Felle davon und irgendwie müssen sie halt versuchen Kohle zu machen...


Ein Kernproblem ist für die, das sich die Musik einfach und schnell ohne Qualitätsverlust vervielfältigen lässt.
Man möhcte lieber 1€/Song in Radioqualität kassieren um ggfs. die CD zu verkaufen.
Selbst gegen Lossless im Onlinegeschäft spricht nicht wirklich was, wenn man sieht. das auch Filme verkauft und verliehen werden.


Sollte werde könnte vielleicht... Ich habe meine Downloads und bin sehr zufrieden damit, als wie gesagt anspruchsvoller aber pragmatischer Audiophiler. Das ist, was zählt. Wenn ich feststellen würde, dass die Downloads in der Qualität mies wären, würde ich meine Einkäufe sofort einstellen.

Die Argumente: Ich möchte was in der Hand halten, und Lossless aus Archivierungsgründen für mein eigenes Encodieren behalten, die lasse ich gelten, und dafür kann man auch einen Aufpreis bezahlen.

Mehr kann ich dazu nicht mehr sagen.


[Beitrag von mucci am 28. Okt 2010, 08:34 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#41 erstellt: 28. Okt 2010, 08:54

mucci schrieb:

Die Argumente: Ich möchte was in der Hand halten, und Lossless aus Archivierungsgründen für mein eigenes Encodieren behalten, die lasse ich gelten, und dafür kann man auch einen Aufpreis bezahlen.


Braver Kunde.
Für den Preis, wo man früher eine CD hatte, bekommt man heute ein lossy komprimierte Datei und mehr nur gegen Aufpreis.
Sehr schön.
Ich amüsiere mich darüber, das Hersteller ihre Produktion samt Kosten zum Kunden verlagern ohne das sich das im Preis bemerkbar macht. Ich sehe da den effektiven Nutzen im wesentlichen nur auf Seite der Anbieter.
chris65187
Stammgast
#42 erstellt: 28. Okt 2010, 09:23
Sehe ich im Primzip ähnlich.

Nur:
Angebot und Nachfrage eben. Wenn´s vielen Leuten aus Bequemlichkeit egal ist, wird sich der Preis auch halten.

LG
mucci
Inventar
#43 erstellt: 28. Okt 2010, 10:14

ZeeeM schrieb:

mucci schrieb:

Die Argumente: Ich möchte was in der Hand halten, und Lossless aus Archivierungsgründen für mein eigenes Encodieren behalten, die lasse ich gelten, und dafür kann man auch einen Aufpreis bezahlen.


Braver Kunde.
Für den Preis, wo man früher eine CD hatte, bekommt man heute ein lossy komprimierte Datei und mehr nur gegen Aufpreis.
Sehr schön.
Ich amüsiere mich darüber, das Hersteller ihre Produktion samt Kosten zum Kunden verlagern ohne das sich das im Preis bemerkbar macht. Ich sehe da den effektiven Nutzen im wesentlichen nur auf Seite der Anbieter.


Du verstehst mich einfach falsch: Aufpreis zum Download meine ich. Für den Download selbst zahle ich im allgemeinen deutlich weniger als früher für die CD im Laden. Also nix mit Aufpreis! Bitte genauer lesen.

TSTS... Früher hieß es immer, ich kaufe mir keine Songs online, da die alle kopergeschützt sind und ich damit zu sehr eingeschränkt bin, und heute heißt es lossy und zu teuer. Was kommt als nächstes, wenn sie denn mal FLAC anbieten? Dass es keine CD und keine Hülle zum selber ausdrucken mitgibt? Ja, so können sich Ruabkopierer immer schön rausreden (ZeeeM, du bist explizit nicht gemeint!).


[Beitrag von mucci am 28. Okt 2010, 10:17 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#44 erstellt: 28. Okt 2010, 10:58

mucci schrieb:
Du verstehst mich einfach falsch: Aufpreis zum Download


Schon klar.



Für den Download selbst zahle ich im allgemeinen deutlich weniger als früher für die CD im Laden.


Das würde ich zwar nicht unbedingt sagen und ich weiss auch, das ein Medium mit Begleiterscheinung verschwinden kann.

Was mich aber mal explizit interessieren würde ist, wie du auf die Raubkopiererargumentation kommst?

Wenn es nach der MI gehen würde, dann würdest du per Use bezahlen. 1xAnhören 10Cent. Was bei vielen Stücken auch nicht wirklich tragisch wäre.
mucci
Inventar
#45 erstellt: 28. Okt 2010, 11:11
Nicht dass wir uns falsch verstehen, ich bin sowohl gegen Kopierschutz (zu der Zeit hab ich nix gekauft, das kam mir nicht in die "Tüte") als auch dafür, endlich lossless Downloads meiner Einkäufe zu erhalten.

Naja, das war jedenfalls lange eine beliebte Ausrede vieler Raubkopierer: Ich würde ja legal downloaden, wenn ich nur die Möglichkeit dazu hätte, und der Kopierschutz nicht wäre. So muss ich leider illegal downloaden. Dass das kein echtes Argument ist, versteht sich von selbst, aber das war fast schon eine gängige Ausrede.
j!more
Inventar
#46 erstellt: 28. Okt 2010, 15:36

Accuphase_Lover schrieb:
Übrigens sind offizielle Downloads sowieso meistens übersteuert, da den "Erstellern" die Übersteuerungsproblematik bei MP3 wohl egal, bzw. unbekannt, wahrscheinlich aber sogar beides ist ! :Y


Kann ich nicht nachvollziehen. Das Gros meiner rund 4000 "offiziellen" Downloads stammt von Napster. Es handelt sich um kopiergeschützte Files im wma-Format, die sich auf dem PC und auf geeigneten mobilen Playern (Sansa fuze und clip in meinem Fall) abspielen lassen, solange das Abo läuft.

Hier gibt es bezüglich der Aussteuerung keine Auffälligkeiten. Das gilt auch für meine zweite Quelle emusic (75 Tracks pro Monat mit bis zu 256k mp3) und die nicht so häufig frequentierten Downloads von Amazon, Saturn und Apple, wobei ich zu Apple am wenigsten sagen kann.

Dort habe ich lediglich drei oder vier Alben als mp3 geladen, die ich zuvor als geschützte AACs gekauft hatte.

Wobei Napster für mich der Knaller ist, weil ich für den Preis einer CD im Monat aus dem Vollen schöpfen kann. CDs kaufe ich nur noch, wenn die datenreduzierte Version via Napster großartigen Klang erwarten läßt - also fast nie.

Und ja, ich mit meiner knapp 6000 Exemplare umfassenden CD-Sammlung durchaus eine Messlatte für (guten) Klang.
Accuphase_Lover
Inventar
#47 erstellt: 28. Okt 2010, 16:57
Hast du dir deine Downloads mal in einer richtigen Waveform-Darstellung in einer DAW angesehen und die Statistikfunktion bemüht, ebenso wie ein richtiges PPM ?

Die Hörbarkeit der Übersteuerungen hängt - wie bereits gesagt - immer vom Einzelfall, beispielsweise dem DAC und dessen Reaktion ab.

Ich gebe dir aber insofern recht, als daß die meisten Lossy-Compression-Overs tatsächlich nicht hörbar sind, bzw. in Anbetracht anderer Probleme, wie möglicher Hyperkompression, ziemlich bedeutungslos sind.
Paesc
Inventar
#48 erstellt: 28. Okt 2010, 17:24

ZeeeM schrieb:

mucci schrieb:
Ich halte die Aussage, dass die Qualität wegen des Kostendrucks bzw. der Gewinnmaximierung leidet, für ziemlichen Blödsinn.


Der Umstand Gewinnmaximierung gebiert noch viel blödsinnigere Dinge. Wenn am Tag nur 2 Alben mehr codiert werden können, weil die schlechtere Qualität schneller codiert ist, weil der schlechtere Codec bei dem Rechner dabei war, das Personal billig ist.
Mir fallen x Gründe ein warum das Ergebnis vergleichsweise schlecht ist, aber keinen Grund warum man zwangsläufig Qualität und Sorgfalt erwarten kann.
Im einfachsten Fall hat die Person die für die Umsetzung nach MP3 verantwortlich ist, keine Ahnung.
Um audiophile geht es ja nichtmal, sondern um grobe Fehler.


Yep. So ganz nebenbei: gerade Lame ist ein für heutige Verhältnisse ziemlich lahmer Codec. Vielleicht wird deshalb oftmals Xing verwendet.

An irgend einem Ende ist sowieso wieder der Mensch im Spiel. Die Musik wandelt sich nicht von selbst um. Was nicht sach- und fachkundige Arbeitskräfte bewirken, sehen wir in unserer vermeintlich weitgehend vollautomatischen Wirtschaft immer wieder.


ZeeeM schrieb:
Selbst gegen Lossless im Onlinegeschäft spricht nicht wirklich was, wenn man sieht. das auch Filme verkauft und verliehen werden.


Ganz genau. Ich kann nicht verstehen, wieso sich die Plattenindustrie noch immer vor Lossless-Downloads druckt...

Wenn ich mir einen MP3-Download ziehe, geht es mir nicht um High End resp. absolute Ebenbürtigkeit mit der CD-Ausgabe. Mir geht es aber sehr wohl um gute Qualität (mit MP3 durchaus möglich) - und die wird leider bei Weitem nicht immer angeboten. Knackser & Co. beispielsweise sind ein absolutes No-Go, wenn sie auf der Vorlage und somit auch auf der CD nicht vorkommen.

Greez
Paesc
RoA
Inventar
#49 erstellt: 28. Okt 2010, 17:43

Paesc schrieb:
Wenn ich mir einen MP3-Download ziehe, geht es mir nicht um High End resp. absolute Ebenbürtigkeit mit der CD-Ausgabe. Mir geht es aber sehr wohl um gute Qualität (mit MP3 durchaus möglich) - und die wird leider bei Weitem nicht immer angeboten.


Woher willst Du wissen, daß gute Qualität bei Weitem nicht immer angeboten wird, wenn Du im Eröffnungsbeitrag schreibst:

Paesc schrieb:
Kürzlich habe ich zum allerersten Mal eine MP3-Datei als Musikdownload gekauft...


Ständig wird Stimmung gegen die Qualität gemacht, obwohl es ganz offenbar keine fundierten Erhebungen dazu gibt. Im Gegenteil: Profi-Legal-Downloader wie j!more sind offenbar zufrieden mit der Qualität. Sind das etwa alles Holzohren?
marathon2
Stammgast
#50 erstellt: 28. Okt 2010, 18:48
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn der Download klanglich Mist war, dann war es die CD in gleicher Weise.
Und das ist heute leider bei vielen neuen oder „digitally remastered“ Aufnahmen der Fall.
Falcon
Stammgast
#51 erstellt: 29. Okt 2010, 00:23

Paesc schrieb:
Wenn ich mir einen MP3-Download ziehe, geht es mir nicht um High End resp. absolute Ebenbürtigkeit mit der CD-Ausgabe. Mir geht es aber sehr wohl um gute Qualität (mit MP3 durchaus möglich) - und die wird leider bei Weitem nicht immer angeboten. Knackser & Co. beispielsweise sind ein absolutes No-Go, wenn sie auf der Vorlage und somit auch auf der CD nicht vorkommen.


Also wenn ich etwas kaufe, will ich grundsätzlich die bestmögliche Qualität - außer sie steht nicht mehr in vertretbarer Relation zum Preis.
Deshalb - und eben wegen der oben genannten Affinität für physische Medien - werde ich nie so gern Downloads kaufen. Ob ich den Unterschied tatsächlich höre oder nicht, ist mir dabei relativ egal.

Lediglich bei Einzeltiteln stimmt meist eben die Verhältnismäßigkeit beim Kauf einer ganzen CD wegen einem einzigen Lied nicht mehr, deshalb empfinde ich den Download als guten Kompromiss.
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